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Diese drei Dinge machen sinnvolle Ziele aus


Was sind sinnvolle Ziele für eine Firma? Wie erreicht man sie? Wann schießt man vielleicht auch übers Ziel hinaus? Darüber diskutieren Nikita Fahrenholz und Martin Eyerer im Podcast Royal GS.

Diese drei Dinge machen sinnvolle Ziele aus

Martin Eyerer (links) und Nikita Fahrenholz sprechen jede Woche im Gründerszene-Podcast Royal GS über Themen aus der Startup-Welt.
Glen David

Viele Menschen nehmen sich zum Jahreswechsel neue Vorsätze vor. Frei nach dem Motto: New Year, New Me – sowohl privat als auch beruflich. Jedoch nicht Nikita Fahrenholz (Gründer von Delivery Hero & Fahrengold) und Martin Eyerer (Ex-CEO Factory Berlin, Unternehmer, Techno-DJ). Die beiden halten nichts von klassischen Vorsätzen, die nach wenigen Wochen ohnehin wieder verworfen werden. In unserem Podcast Royal GS (neue Folge jeden Donnerstag) sprechen sie darüber, wie sie Jahresziele wirklich umsetzen.

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Was macht ein sinnvolles Ziel aus?

Laut Fahrenholz und Eyerer zeige die Zielsetzung für die Firma und der Runway, der daraus entsteht, ob jemand sein eigenes Business verstanden hat. Denn es gibt kurzfristige vs. langfristige Ziele, übergeordnete vs. kleinteilige Ziele, zu hochgegriffene vs. zu niedrig angesetzte Ziele.

Für Fahrenholz machen folgende drei Dinge ein gutes Ziel aus: Es muss „erreichbar, messbar und klar definiert sein.“ Dafür setze er sich mit seinem Team bei der Budgetplanung hin und stelle folgende drei Fragen:

  1. Was ist erreichbar?
  2. Was ist unser Fokus?
  3. Können wir das Ziel übertreffen?

Vor allem Letzteres sei laut Fahrenholz nicht unwesentlich. Denn können Gründerinnen und Gründer ihre Ziele gar übertreffen, hätten sie direkt eine gute Story, die sie nach außen kommunizieren können. Wer underperformt, laufe laut Fahrenholz außerdem bei Investoren Gefahr, den Eindruck zu erwecken, nicht gut planen zu können.

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Daher sei das größte Karriere-Learning von Fahrenholz bisher: „Baue keine Pläne, die du sowieso nicht erreichen kannst“, sagt er im Podcast. Als er im vergangenen Jahr die CEO-Rolle bei seiner Firma Fahrengold übernommen hat, habe er zunächst die Ziele auf ein realistisches Niveau angepasst. Der vorherige CEO habe sehr ambitioniert geplant. „Wenn du einen Plan zu hoch ansetzt und um fünf Prozent nicht erfüllst, ist es in der Wahrnehmung viel schlimmer, als wenn du einen Plan um 20 Prozent übertriffst.“

Wie kommt man aber zu realistischen Zahlen? Grundlage für eine gute Zielsetzung seien laut Fahrenholz die Datenlage des Unternehmens und der Finanzplan, der alle wichtigen KPIs umfassen müsse.

Außerdem rät Fahrenholz Gründerinnen und Gründern, die festgesetzten Budgets einzuhalten. „Ich sehe viele Teams, die anfangen, ständig die Budgets zu ändern“, sagt er. Budget sei Budget. Das müsse für das ganze Jahr stehen.

Wie misst man Ziele?

Sind die Ziele gesetzt, sollte man sie einhalten – klar. Aber wie schafft man das, dass das ganze Team am Ball bleibt? Hier sind Eyerer und Fahrenholz unterschiedlicher Meinung.

Eyerer empfiehlt die OKR-Methode – OKR steht für Objectives and Key Results. Bei der Methode werden in der Firma phasenweise Ziele festgelegt und wie der Erfolg dieser Ziele gemessen wird. Es gibt dabei ein übergeordnetes, ambitioniertes Ziel, das dann in messbare Ergebnisse unterteilt wird. Martin Eyerer macht es an einem eigenen Beispiel fest: Mit Green City Development möchte er in Berlin-Neukölln das führende Startup-Ökosystem Europas für Innovation und Industrie aufbauen. Größer als Station F in Paris.

Um das in Zukunft zu erreichen, sind mehrere Zwischenziele notwendig. Allerdings dürften diese jedoch nicht zu kleinteilig formuliert werden. Ist das der Fall, werde die OKR-Methode laut Eyerer schnell zu bürokratisch und zeitaufwendig.

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Daher habe er gute Erfahrungen mit einer „Light-Version“ der OKR-Methode gemacht. Was dann der „Management by Objectives“-Methode nahekomme. Eyerer nennt wieder ein Beispiel: „Ich möchte, dass mich im Jahr 500 Unternehmen von sich aus ansprechen, ob sie sich bei uns einmieten können.“ Das sei eine konkrete Zahl, anhand derer Eyerer die Reichweite von Green City Development messen könne.

Fahrenholz sieht das anders: Er habe mit der OKR-Methode bislang keine guten Erfahrungen gemacht. Er findet, die Methode sei für Startups eher ungeeignet. Gründerinnen und Gründern, die weniger als 100 Mitarbeitende führen, rät er deshalb dazu, den Fokus auf die Produktentwicklung zu legen und als einziges Jahresziel eine Umsatzsteigerung zu haben. Denn: Ziele müssen von jemandem gemessen und an jemanden reported werden. Das koste viel Zeit.

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Früher habe er auch Reportings mit Zielen aufgesetzt. Bei Fahrengold habe es Fahrenholz anders gemacht. Zunächst habe er alle Daten über das Unternehmen gesammelt. Darauf aufbauend leite er Ziele ab, die er automatisiert tracken könne. „Für mich ist wichtig, dass man etwas findet, wovon die Mitarbeiter begeistert sind.“ Und das bedeute für ihn nicht eine Aussage à la „Wir wollen das Google von XYZ werden“.

Für seine Firma Fahrengold heißt das: „Ich möchte bis allerspätestens Dezember 2026 ein Massenprodukt in einem Mediamarkt in Berlin von Fahrengold kaufen.“ Darauf wolle er jetzt hinarbeiten.

Alle Folgen im Überblick



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Billiger als Lap Coffee – diese Kette aus China will Deutschland erobern


Billiger als Lap Coffee – diese Kette aus China will Deutschland erobern

Eingang einer Berliner Filiale der chinesischen Kette Cotti Coffee
Business Insider Deutschland

Die chinesische Kette Cotti Coffee expandiert rasant und ist jetzt mit mehreren Filialen in Deutschland vertreten.

Mit 99-Cent-Espresso und stark automatisiertem Konzept setzt das Unternehmen auf maximale Effizienz und Niedrigpreise.

Unser Reporter war in Berlin vor Ort und testete die China-Kette.

Vor dem Store hängen noch die rot-grauen Ballons von der Eröffnung, aus denen langsam die Luft entweicht. Im Laden sind die wenigen vorhandenen Tische alle belegt, jedoch nur von in Smartphones vertieften Einzelpersonen. 

So sieht also die chinesische Revolution des Billig-Kaffees aus? Ich befinde mich in einer Berliner Filiale von Cotti Coffee, einer neuen Kaffeehaus-Kette aus China, die Starbucks, Lap Coffee und Co. Konkurrenz machen will. Mit aggressiven Niedrigpreisen drängt Cotti Coffee seit kurzer Zeit auch auf den deutschen Markt, nachdem das Unternehmen bereits seine Expansion in die USA begonnen hat. 

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Hinter der Kaffee-Erfolgsgeschichte von Cotti stecken zwei ehemalige Führungskräfte des ebenfalls chinesischen Coffee-Shops Luckin Coffee. Sie machten Cotti innerhalb von nur vier Jahren zur globalen Nummer drei nach Starbucks und Luckin. Damit kommen derzeit zwei der drei weltweit größten Coffee-Shop-Ketten aus dem Reich der Mitte.

Mittlerweile betreibt Cotti Coffee nach eigenen Angaben etwa 18.000 Filialen in 28 Ländern – ein rasantes Wachstum in kürzester Zeit. Über 16.000 der Filialen befinden sich in China. Zum Vergleich: Die chinesische Nummer eins und globale Nummer zwei Luckin Coffee betreibt derzeit rund 30.000 Filialen, davon über 24.000 in China. Das US-Unternehmen Starbucks betreibt dort lediglich 8000 Filialen seiner weltweit über 40.000 Shops.

Seit Anfang des Jahres ist Cotti Coffee mit derzeit sieben Filialen in Deutschland vertreten, davon zwei in Berlin. Die anderen befinden sich in Köln, Düsseldorf und Hamburg. 

Zeit für einen Besuch also.

Zur Bestellung muss ich einen QR-Code scannen und kann dann aus einer Karte wählen, die genügend Auswahl für die Geschmäcker moderner Großstadtbewohner bietet, aber niemanden überfordert. 

Es finden sich Kaffeegetränke, Matchagetränke und Frappés, etwa mit Kokos, Mango oder Grapefruit, im Menü. Einen einfachen Espresso gibt es auch – zu einem reduzierten Preis von 99 Cent.

Die Bestellung läuft ausschließlich digital und ich muss meine Mailadresse oder Telefonnummer angeben, wobei offen bleibt, warum. Danach kann ich, wenn ich nicht online zahlen möchte, immerhin am Terminal mit Karte zahlen – anders als in vielen Berliner Cafés. 

Ich bestelle einen „Matcha Kokos Latte“ (warm) und einen „Grapefruit Americano“ (kalt), beides ohne Zucker, warte auf die Bestellung – und schaue mich dabei im Laden um.

Auch wenn Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters liegt: Die Innenausstattung der Cotti-Filialen wirkte auf mich, vorsichtig formuliert, eher ausladend. Allerdings waren bei diesem Besuch beinahe alle Plätze belegt, meistens von Laptopnutzern – der Laden bietet kostenfreies WLAN. 

Eine Berliner Cotti Filiale von innen

Eine Berliner Cotti Filiale von innen
Business Insider Deutschland

Anders als die Billig-Kette Lap Coffee setzt Cotti auf künstliche Holzparkettoptik statt Aluminium unter dem Neonlicht, vielleicht um etwas Wärme auszustrahlen. Ich lasse mich von den braunen Kunstledersitzen zum Verweilen einladen. 

Nach einigen Minuten, in denen ich meine Eindrücke notiere, kommt meine Bestellung – beide Getränke eine Premiere für mich. Für den eisgekühlten Grapefruit-Americano ist es draußen noch etwas zu kalt, aber er kann leichte Sommergefühle bei mir hervorrufen. Der Jahreszeit angemessener ist der warme Kokos-Matcha-Latte, der zwar zuckerfrei ist, aber überraschend süß schmeckt.

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Auffällig viele Chinesisch sprechende Kunden sind bei meinem Besuch in der Filiale: Drei Viertel der anwesenden Kunden sprechen miteinander oder am Telefon Chinesisch – und bestellen auf Chinesisch.

Auch die Mitarbeiterinnen sprechen ausschließlich Chinesisch und Englisch. Eine von ihnen erzählt mir, dass sie extra für den Job hinter dem Tresen des Coffee-Shops von China nach Deutschland gekommen sei.

Neben Geschmack und der Originalität der Getränke ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal von Cotti Coffee der Preis. Mit seinem günstigen Angebot hat Cotti Coffee auf den ersten Blick viel Ähnlichkeit mit der in Berlin gegründeten Kaffeekette Lap, die in den vergangenen Monaten viel Kritik für ihre Niedrigpreise auf sich gezogen hat.

Beide Unternehmen arbeiten nach dem Konzept minimalistischer Einrichtung, kleiner Ladenflächen und vollautomatisierter Bestell- und Zubereitungsvorgänge, die kein qualifiziertes Personal benötigen. 

Eine Auswahl des Menüs von Cotti Coffee

Eine Auswahl des Menüs von Cotti Coffee
Business Insider Deutschland

Welche Preise bietet Cotti Coffee an?

Der Espressopreis gilt allgemein als Aushängeschild des Preisniveaus vieler Cafés und Coffee-Shops. In dieser Disziplin schlägt Cotti die Berliner Konkurrenz von Lap tatsächlich deutlich mit einem Espresso für 99 Cent. Bei der Berliner Konkurrenz Lap Coffee sorgte bereits der 1,50-Euro-Espresso für einen medialen Shitstorm.

Zum Vergleich: Starbucks nimmt für einen einfachen Espresso circa 3,50 Euro, bei der traditionsreichen Berliner Kette Einstein liegt der Preis bei zwei Euro.

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Schaut man jedoch auf das übrige Angebot, kann Lap von Cotti nur minimal unterboten werden. Der Americano kostet dann 1,99 Euro statt der zwei Euro bei Lap. Der Café-Latte liegt ebenfalls bei jeweils 2,99 Euro (Cotti) beziehungsweise drei Euro (Lap). 

Die Fassade einer Lap-Coffee-Filiale in Berlin nach einer Farbattacke.

Die Fassade einer Lap-Coffee-Filiale in Berlin nach einer Farbattacke.
TOBIAS SCHWARZ/AFP via Getty Images

Bei den Matchagetränken und allen weiteren Sonderformen ist der Preisunterschied minimal höher. Der Matcha Latte kostet bei Cotti 3,39 Euro gegenüber 3,50 Euro bei Lap. Ähnlich sieht es für Kaffee-Mischgetränke aus. 

Allerdings macht Cotti eine Sache anders als Lap: das Spiel mit Rabatten. Bei meinem Besuch sind auf der Website von Cotti, über die ich die Bestellung tätigen muss, nur reduzierte Preise zu sehen. Daneben sind die Originalpreise zu sehen, die oft ein Viertel bis ein Drittel höher liegen. Allerdings kann ich nicht erkennen, ab welchem Zeitpunkt die Preise wieder angehoben werden sollen.

Für Neukunden gibt es außerdem noch weitere Lock-Angebote: Extra Vergünstigungen auf bestimmte Getränke für die ersten drei Käufe.

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Mein Fazit

Im Vergleich mit Cotti Coffee wirkt Starbucks beinahe wie das sympathische Indie-Café um die Ecke und Lap Coffee wie ein buntes Einrichtungsgeschäft. Wer außerdem bei Lap schon kapitalismuskritische Schnappatmungen bekam, der sollte Cotti Coffee meiden. Genau wie bei Lap gilt: Cotti wirkte bei meinem Besuch weder wie ein einladender Treffpunkt, noch bot es qualitativ großartigen Kaffee – wer jedoch einen schnellen, preisgünstigen Kaffee, vielleicht mit etwas Kokos- oder Mango-Aroma, sucht, wird hier fündig. 

Die beiden Getränke, die ich gekauft und ausgetrunken habe, waren wie der Laden selbst: Sie haben gehalten, was sie versprochen haben. Ein wenig Bauchweh habe ich danach trotzdem.

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Dieses Startup will die Briefpost mit einer KI-App zurückbringen


Dieses Startup will die Briefpost mit einer KI-App zurückbringen

Andrew Gold und Aaron Albert gründeten Escargot, um Grußkarten für die Generation Z und Millennials wiederzubeleben.
South Park Commons

„Happy Birthday!“ per SMS, E-Mail oder Social-Media-Post hat nicht den gleichen Reiz wie eine echte Karte im Briefkasten.

Die Cousins Andrew Gold und Aaron Albert wollen mit ihrem Startup Escargot die Kunst des Versendens von Grußkarten für die Generation Z und Millennials wiederbeleben. „Die Leute wollen sich menschlich fühlen“, sagte Albert im Interview.

Geld von Investoren

Escargot, das im Februar gestartet wurde, ermöglicht es, physische Grußkarten für jeden Anlass – Geburtstage, Feiertage, Glückwünsche – direkt über die mobile App oder die Website zu verschicken. Einzelne Karten kosten etwa acht Dollar (etwa 6,78 Euro), Abonnements beginnen bei rund zehn Dollar (etwa 8,47 Euro) im Monat für zwei Kartengutschriften, die übertragen werden können.

Das Startup hat kürzlich 2,75 Millionen Dollar (etwa 2,55 Millionen Euro) Seed-Finanzierung von Investoren wie Wischoff Ventures, Hannah Grey und South Park Commons erhalten. „Diese Grußkartenbranche ist riesig“, sagte Gold. Laut Grand View Research belief sich der US-Kartenmarkt 2025 auf etwa 7,1 Milliarden Dollar (etwa 6,6 Milliarden Euro).

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Gold erklärte, dass die meisten Geburtstage in der App auf das Jahr 2000 oder später fallen. „Dort liegt unsere große Chance“, sagte Gold. „Aber wir wollen auch Millennials und ältere Zielgruppen ansprechen.“ Während KI das Internet übernommen hat und Social Media sich weniger sozial anfühlt, erleben analoge Medien ein Comeback: Festnetztelefone, Fotokabinen, Plattenspieler.

Dieser „kulturelle Wandel“, so Albert, signalisierte den Escargot-Gründern, dass jetzt ein guter Zeitpunkt sei, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das Nostalgie für Papierprodukte mit moderner Technik aus dem Silicon Valley verbindet.

„Wir sind keine Ludditen („Technikfeinde“, Anm. d. Red.)“, sagte Albert. „Wir werden die Technik nicht verteufeln.“ Stattdessen wollen die Gründer von Escargot Technologie und KI nutzen, um eine sozialere Version des Internets zu schaffen.

„Wir pitchten uns nicht als KI-Unternehmen“, sagte Gold. „Wir werden sie auf interessante Weise einsetzen, um bestimmte Erlebnisse zu ermöglichen.“ Gold, CEO von Escargot, arbeitete zuvor bei Apple und Coinbase, während Albert, CMO von Escargot, ehemaliger Kinderdarsteller und Gründer des Mental-Health-Startups Felt ist.

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KI als Werkzeug, um echte Verbindungen zu schaffen

Escargot nutzt KI auf mehreren Ebenen. Wenn die verfügbaren Kartenmotive nicht zum gewünschten Anlass passen, bietet Escargot die Möglichkeit, die Karte mit KI über Google Gemini zu „remixen“. Nutzer können zudem eigene Fotos hochladen.

Die App nutzt KI außerdem, um Empfehlungen zu geben, wann Karten an Freunde geschickt werden sollten, wenn sie Zugriff auf Kalender und Kontakte erhält.

Escargot ist nicht das einzige Unternehmen, das auf diesen Markt setzt. Hallmark, einer der führenden Anbieter von Grußkarten, bietet ebenfalls eine App an, mit der Papierkarten verschickt und Erinnerungen gesetzt werden können.

In der Präsentation für Investoren betonte Escargot, dass das Unternehmen über Grußkarten hinaus wachsen will, mit Funktionen für Gutscheine und weitere Möglichkeiten, Menschen miteinander zu verbinden.

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Physische Tasten feiern Comeback: Autohersteller setzen wieder mehr auf Knöpfe und Regler

Escargot gehört zu mehreren Startups im KI-Zeitalter, die Nutzer mit Werkzeugen ausstatten, um reale Beziehungen zu stärken. Retro, eine Social-Media-Plattform zum Teilen von Fotos, bietet eine Postkartenfunktion an, die das Verschicken von Bildern so einfach macht wie das Posten online. Rodeo, gegründet von ehemaligen Hinge-Managern, nutzt KI, um Treffen mit Freunden im echten Leben zu erleichtern.

Escargot beschäftigt fünf Vollzeitmitarbeiter, darunter Gold und Albert, und plant, die kürzlich erhaltene Finanzierung in den Ausbau seines Produkt-Ökosystems zu investieren.

Lest exklusiv das Notion-Memo, das Escargot genutzt hat, um zu pitchen:

Hinweis: Einige Details wurden geschwärzt.





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Interview nach Kritik: Finn-CEO versteht den „Unmut“ der Kunden


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Maximilian Wühr ist seit April 2023 CEO bei Finn.
FINN/Collage: Dominik Schmitt

Finn zählt zu den Aufsteigern der deutschen Startup-Szene. Das Unternehmen setzt auf ein Auto-Abo: Kunden wählen ihr Fahrzeug online, zahlen eine monatliche Rate – und erhalten ein Paket, das Leistungen wie Zulassung, Versicherung, Wartung und Steuern bündelt. Ein Angebot, das auf hohe Nachfrage trifft – und rasant wächst. Der reine annualisierte Abo-Umsatz liegt inzwischen bei über 250 Millionen Euro, ein Wachstum von 60 Prozent im Jahr 2025. Zudem hat Finn erstmals ein positives operatives Ergebnis erreicht, wie CEO Maximilian Wühr im Gespräch mit Gründerszene verrät.





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