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Künstliche Intelligenz

Donnerstag: NASA-Astronauten auf Mondreise, SpaceX auf geheimem Börsengang


Mit Artemis-2 wurden zum ersten Mal seit Apollo 17 im Jahr 1972 wieder Menschen zum Mond gestartet. Die vierköpfige Crew soll ihn zu Ostern umrunden. Es ist immer noch ein Testflug, aber die Astronauten werden sich weiter von der Erde entfernen und schneller fliegen als je ein Mensch zuvor, sagt die NASA. Um Geschäfte im Weltraum kümmert sich SpaceX und hat jetzt seinen Börsengang beantragt. Offiziell darf das niemand wissen, denn ein GröBaZ will gut vorbereitet sein. Es könnte der größte Börsengang aller Zeiten (GröBaZ) werden, denn der Konzern von Elon Musk könnte mit zwei Billionen US-Dollar bewertet werden. Derweil konnten Angreifer nach der Supply-Chain-Attacke auf LiteLLM auf interne Cisco-Daten zugreifen, wie jetzt berichtet wird. Sourcecode von Cisco und Kunden wurde demnach gestohlen. Denn durch den früheren Angriff auf eine Open-Source-Bibliothek konnten sich die Cyberkriminellen offenbar Anmeldeinformationen auch von Cisco aneignen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Mit Artemis-2 ist die erste bemannte Mission zum Mond seit mehr als 50 Jahren gestartet. Mittwochabend (Ortszeit in Florida) hat die riesige Mondrakete SLS mit der Raumkapsel Orion vom Kennedy Space Center in Florida abgehoben. An Bord fliegen Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch von der NASA sowie der Kanadier Jeremy Hansen. Für das Space Launch System ist es überhaupt erst der zweite Start und der erste mit Menschen. Bei Artemis-2 handelt es sich um einen Testflug, mit dem die Rückkehr von Menschen auf den Mond vorbereitet werden soll. Wenn jetzt alles nach Plan läuft, werden die drei Raumfahrer und die Raumfahrerin in den kommenden Tagen um den Mond fliegen. Dabei werden sie sich weiter von der Erde entfernen als je ein Mensch zuvor: Bilderbuchstart für bemannte NASA-Mondmission Artemis-2.

Eine private Weltraumorganisation kümmert sich hingegen um Geschäfte: Elon Musks Konglomerat SpaceX hat den lange erwarteten Börsengang formal eingeleitet, allerdings unter strikter Geheimhaltung. Dahinter steckt wohl kein finsteres Ansinnen, sondern die Hoffnung auf offene und ungestörte Kommunikation zwischen den Vertretern des Unternehmens und der US-Kapitalmarktbehörde SEC. Schließlich geht es um den größten Börsengang aller Zeiten (GröBaZ). Der von Musk kontrollierte Konzern dürfte mit größenordnungsmäßig zwei Billionen US-Dollar bewertet werden. Davon soll zwar nur ein kleiner Teil verkauft werden, aber auch mit 50 oder 75 Milliarden US-Dollar wäre es der größte Börsengang der Geschichte: SpaceX beantragt Börsengang unter Verschluss.

Bislang nicht offiziell bestätigt ist auch, dass Cisco Systems Opfer eines Cyberangriffs geworden ist. Dabei konnten Kriminelle angeblich auf Geräte der Entwicklungsabteilung zugreifen und Quellcode des US-Netzwerkspezialisten sowie von Kunden stehlen, berichten anonyme Quellen. Die Angreifer konnten sich demnach Zugriff auf interne Cisco-Daten und -Geräte verschaffen, nachdem sie entsprechende Anmeldeinformationen aus einem kürzlichen Angriff auf eine Open-Source-Bibliothek erlangt hatten. Dabei wurden mehr als 300 GitHub-Repositories kopiert, heißt es. Das betrifft Quellcode für Produkte künstlicher Intelligenz wie KI-Assistenten, KI-Sicherheitslösungen und bislang unveröffentlichte Produkte, so der Bericht: Cyberkriminelle stehlen Quellcode von Cisco und dessen Kunden.

Um KI geht es auch beim Projekt Spark des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Damit will der Bund gegen lahme Prozesse und dicke Aktenstapel wirken, bisher Sinnbild deutscher Verwaltung. Nun veröffentlicht das BMDS eine Reihe von KI-Modulen, die die Arbeitsweise in Behörden grundlegend verändern könnten. Eine Besonderheit ist der Ansatz der Veröffentlichung: Unter dem Leitsatz Public Money, Public Code stehen die Anwendungen für jeden auf der Plattform OpenCode zur Verfügung. Damit folgt das BMDS dem Ruf nach digitaler Souveränität und ermöglicht es Kommunen, Firmen und der Zivilgesellschaft, die Werkzeuge ohne Lizenzgebühren zu nutzen und weiterzuentwickeln. Ziel ist die Beschleunigung komplexer Planungs- und Genehmigungsverfahren: Bund veröffentlicht lizenzfreie KI-Werkzeuge.

In der heutigen Ausgabe der #heiseshow besprechen wir die NASA-Mission Artemis 2, die in der vergangenen Nacht Menschen Richtung Mond geschickt hat, mit dem Ziel der Mondumrundung. Wie genau läuft die Mondmission ab? Ist das der Startschuss für eine neue Ära der bemannten Mond- und Raumfahrt? In Deutschland planen mehrere Bundesländer Einschränkung der Informationsfreiheit – trotz Widerstand der Zivilgesellschaft. Wie begründet die Politik die Einschränkungen der Auskunftspflicht? Welche Rolle spielen Plattformen und Tools dabei? Zudem feiern wir Apples 50. Geburtstag und schauen uns an, wie sich das Unternehmen und seine Produkte im vergangenen halben Jahrhundert verändert haben. Das sind die Themen heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: Mondmission, Einschränkung der Informationsfreiheit, 50 Jahre Apple.

Auch noch wichtig:

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  • Für nur 5 Euro bietet Ikea die Bluetooth-Lautsprecher mit Namen „Kallsup“ an. Wir haben ihn kurz ausprobiert: Ikeas Brüllwürfel Kallsup ausprobiert.
  • Der Schritt wurde seit Anfang März erwartet: Oracle entlässt tausende Mitarbeiter. Hintergrund sind offenbar hohe Ausgaben für KI: Oracle startet offenbar Entlassungswelle.
  • Ein Tarifwechsel klingt nach Vorteil – kann aber die Laufzeit verlängern. Unser Fall zeigt diesmal, mit welchen Tricks gesetzliche Grenzen umgangen werden, bei Vorsicht, Kunde: 1&1-Tarifwechsel mit Nebenwirkung.
  • Der Raspberry-Pi-Hersteller wächst in fast allen Metriken und malt einen rosigen Ausblick. Die Börse zeigt sich ekstatisch: Raspi-Aktie schießt nach Geschäftsbericht um 60 Prozent hoch.
  • Google hat ein Update für Chrome veröffentlicht. Es stopft 21 Sicherheitslücken. Angriffe laufen auf eine Codeschmuggel-Lücke. Nutzer sollten jetzt aktualisieren: Chrome-Sicherheitslücke wird angegriffen.
  • Mitte März machte die Runde, dass PayPal-Verknüpfungen mit der Google Wallet aufgelöst werden. PayPal korrigiert die Aussagen nun: Bei den Google-Wallet-Verknüpfungen PayPals ändert sich doch nichts.
  • Der Krieg im Iran treibt weltweit die Energiepreise in die Höhe. Nun appelliert die EU-Kommission an die Mitgliedstaaten sowie die Bürgerinnen und Bürger für Tempolimits und mehr Homeoffice: Brüssel appelliert an die Mitgliedstaaten.
  • Maximos Roboter installiert automatisiert Solarmodule. Das klappt schneller, als Menschen es allein können: Maximo-Roboter installiert Solarmodule fast doppelt so schnell wie ein Mensch.
  • Nutzer in den USA können nun ihren Gmail-Nutzernamen ändern, also den Teil vor „@gmail.com“. Die alte Mail-Adresse bleibt dabei funktional, sagt Google: Gmail-Nutzername kann bald ausgetauscht werden.
  • Der Maintainer-Account für das Paket axios auf npm wurde geknackt, um einen Remote-Access-Trojaner für Windows, macOS und Linux einzuschleusen. Nach Malware auf npm lädt HTTP-Client axios Backdoor für Windows, macOS und Linux.
  • Am Wochenende hat Microsoft die Verteilung der Windows-Update-Vorschauen gestoppt. Nun stehen sie als ungeplantes Update bereit: Windows-Update-Vorschau jetzt als Update außer der Reihe verfügbar.


(fds)



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Alibaba verbietet Beschäftigten die Nutzung von Claude-KI


Das chinesische Onlinehandelsunternehmen Alibaba verbietet seinen Mitarbeitern ab sofort die Nutzung von Anthropics KI-Modell Claude. Beschäftigte sind auch angewiesen, alle Claude-Modelle von ihren Dienstrechnern zu löschen. Hintergrund soll eine versteckte Funktion im Claude-Quellcode sein, die es Anthropic erlaubt, zu sehen, ob ein Nutzer aus China zugreift oder mit einem chinesischen KI-Entwickler in Verbindung steht, berichten die Mitarbeiter.

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Sie sprachen mit dem IT-Nachrichtenportal The Information. Obwohl Anthropic die Nutzung seiner Modelle in China generell verbietet, finden chinesische Unternehmen Wege, die Modelle trotzdem unerkannt zu nutzen. Damit verbietet Alibaba seiner Belegschaft etwas, das Anthropic ohnehin nicht mit seiner KI erlaubt.

Vorigen Monat hatte Anthropic Alibaba sozusagen des KI-Modell-Diebstahls beschuldigt. Durch massenhafte Zugriffe soll Alibaba versucht haben, die Logik von Claude widerrechtlich abzugreifen. Anthropic fordert deswegen vom US-Kongress Maßnahmen, die solche Attacken verhindern sollen, wie aus einem von der „Financial Times“ veröffentlichten Brief an amerikanische Senatoren hervorgeht. Alibaba hätte demnach zu der Methode der KI-Wissensdestillation gegriffen, bei der Entwickler einer neuen KI sie mit Wissen von einem bereits existierenden Modell anlernen lassen.

Unter anderem dieses Szenario nannte die US-Regierung im Juni als Grund, Anthropics Modelle Fable und Mythos für Nicht-US-Bürger zu verbieten. Alibaba äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Die jetzigen Berichte von seinen Beschäftigten sind aber ein klarer Hinweis darauf, dass Alibaba die KI von Anthropic widerrechtlich nutzt. Vorher hatte Anthropic bereits die chinesischen KI-Hersteller DeepSeek, Moonshot AI und MiniMax der Destillation beschuldigt.

Alibaba hat vor Kurzem auch gegen das Pentagon geklagt. Dieses hatte das chinesische Unternehmen auf eine Liste von mutmaßlichen Militärunternehmen gesetzt. Die Klage soll dies jetzt rückgängig machen.

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(nen)



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Akku-Rasenmäher Stihl RMA 235.1 im Test: kompakt, wendig und gut


Leise statt laut: Der Stihl RMA 235.1 will kleine Gärten ohne Benzin und Krach pflegen. Unser Test zeigt, ob der Akku-Rasenmäher wirklich überzeugt.

Stihl – das war jahrzehntelang der Soundtrack deutscher Samstagvormittage: knatternde Zweitakter, blauer Dunst und ein Nachbar, der pünktlich zur Kaffeezeit den Rasen in Form brachte. Doch die Zeiten ändern sich. Der schwäbische Traditionshersteller hat sein Portfolio längst um eine ansehnliche Riege akkubetriebener Gartengeräte erweitert, die weder qualmen noch die halbe Straße beschallen.

Wir haben uns den RMA 235.1 vorgenommen – einen der kleineren Vertreter im Stihl-Akku-Kosmos. Mit 33 cm Schnittbreite zielt er auf überschaubare Grundstücke und Gärten, inin denen größere Modelle schlicht keinen Platz finden. Das Versprechen: handlich, leise, alltagstauglich. Ob der kompakte Mäher tatsächlich hält, was das Datenblatt andeutet, oder ob man am Ende doch besser zum größeren Modell greift, klärt unser Praxistest.

Design

Orange und Weiß sind die aktuellen Hausfarben von Stihl. Was auf dem Rasen zunächst wie ein grellbunter Fremdkörper wirkt, entpuppt sich im Alltag als praktisch: Verschmutzungen fallen sofort ins Auge, die Reinigung geht entsprechend schnell vonstatten. Akku und Ladegerät setzen auf Schwarz-Orange, Mäher und Fangkorb auf Weiß-Orange – Verwechslungsgefahr im Geräteschuppen: gering.

Viele Annehmlichkeiten der größeren Modelle hat der kleine Stihl mit an Bord – der praktische „einarmige“ Bedienholm gehört allerdings nicht dazu. Stattdessen gibt es beim RMA 235.1 klassische Hausmannskost: zwei Holme, ein Sicherheitsbügel, fertig. Den 30-l-Grasfangkorb muss man wie bei den meisten Mähern umständlich unter dem Griff hindurchfädeln – idealerweise, ohne die halbe Schnittgutladung auf dem Weg zu Kompost oder Biotonne zu verlieren.

Der Fangkorb selbst ist erfreulich solide gebaut und lässt sich wie bei den großen Modellen aufklappen. Das erleichtert nicht nur die vollständige Entleerung, sondern auch die Reinigung mit dem Gartenschlauch. Wer mag, kann den Mäher auch ohne Korb betreiben; eine Abdeckklappe verhindert dann zuverlässig, dass einem der frische Grasschnitt entgegenfliegt. Eine mechanische Füllstandsanzeige signalisiert, wann Schluss ist – ähnlich wie bei manchen Staubsaugern. Hebt sich die Klappe im Luftstrom nicht mehr, ist der Korb voll.

Der Akku sitzt gut geschützt unter einer blickdichten Abdeckung, die sich dank der weißen Oberfläche auch in der Sonne kaum aufheizt. Auf den bei vielen Mähern üblichen Sicherheitsschlüssel verzichtet Stihl – ein Detail, das sowohl Fehlbedienungen als auch das klassische „Wo-hab-ich-den-bloß-hingelegt“-Problem elegant aus der Welt schafft. Bei längerer Nichtbenutzung soll man stattdessen den Akku entnehmen und im Haus lagern – was ohnehin die schonendere Variante ist.

Der Händler bezeichnete den RMA 235.1 augenzwinkernd als „Handtaschenmäher“ – ein Etikett, das angesichts der teils traktorgroßen Nachbarn im Verkaufsraum nachvollziehbar ist. Mit 14 kg inklusive Akku und Fangkorb bringt er zwar etwas mehr auf die Waage als die sprichwörtliche Herrenhandtasche mit sechs Flaschen Bier, lässt sich aber problemlos tragen und verstauen. Für die Lagerung klappt der Holm ein, zur Reinigung darf der Mäher auch auf die Seite.

Lieferumfang

Stihl setzt auf ein eigenes Akkusystem mit 36 V, das sich geräteübergreifend – innerhalb des eigenen Sortiments wohlgemerkt – für alle Akku-Geräte nutzen lässt. Der einzelne Akku ist damit teurer als bei den verbreiteten 18-V-Systemen, dafür leistungsfähiger: Auch größere Geräte kommen mit einem einzigen Akku aus.

Wer im Baumarkt bisher vergeblich nach Stihl-Mähern gesucht hat, muss nicht weitersuchen: Der Vertrieb läuft ausschließlich über den Fachhandel und den herstellereigenen Online-Shop. Der Vorteil: Wer nicht online bestellt, bekommt den Mäher fertig montiert und obendrein eine persönliche Einweisung. Trotzdem liegt eine ausführliche Anleitung bei – mit echtem Text statt der heute üblichen Ikea-artigen Rätselbildchen, inklusive Montagehinweisen für Online-Käufer. Reparaturen, Wartung und Ersatzteile übernimmt später der Händler bzw. bei Direktkauf der Hersteller.

Der Weg zum Fachhändler lohnt sich besonders für alle, die vom Einschicken eines Rasenmähers an ein anonymes Servicezentrum eher überfordert wären – und schon beim Aufbau eines Billy-Regals ins Schwitzen kommen. Vor dem ersten Einsatz muss man lediglich Akku und Ladegerät auspacken, verbinden und laden – sofern man noch keine Stihl-Akkugeräte besitzt und das Komplettset gewählt hat. Die Ladezustandsanzeige weicht etwas vom gewohnten Schema anderer Hersteller ab, ist aber eindeutig ablesbar.

Im Test kam der Akku AK20 mit 4 Ah zum Einsatz; kleinere und größere Varianten sind ebenfalls erhältlich. Dank der 36 V bewältigte er unser Testgrundstück problemlos in einem Rutsch. Stihl empfiehlt den RMA 235.1 für Flächen bis 300 m² – ein Wert, den der AK20 zuverlässig abdeckt. Die verbleibende Restladung lässt sich am Mäher jederzeit per Knopfdruck abrufen, sodass man nicht mitten im Rasen unerwartet steht.

Bedienung und Ergebnis

Die Bedienung des RMA 235.1 ist unkompliziert, und leise ist er obendrein – auch wenn er vom Klangeindruck her etwas präsenter wirkt als seine größeren Geschwister. Stihl gibt einen Schallleistungspegel von 90 dB(A) an. Die Nachbarn dürften trotzdem gnädig bleiben. In den klassischen Ruhezeiten – mittags, abends, sonn- und feiertags – ist ohnehin selbst mit dem leisesten Mäher Sendepause. Die Schnitthöhe lässt sich zentral in fünf Stufen von 25 bis 60 mm verstellen, das Mähen selbst geht zügig und leichtfüßig von der Hand.

Für dieselbe Fläche braucht man zwar etwas länger als mit einem großen Modell – was aber auch daran liegt, dass man mit dem Kleinen mühelos in Ecken, kleine Lücken und unter Hecken kommt und schlicht gründlicher arbeitet. Unterm Strich: leicht, sicher, überzeugend.

Der Mäher ist so konstruiert, dass sich der Fangkorb vollständig füllt, ohne vorzeitig zu verstopfen. Kurios nur: Der Sicherheitsbügel sitzt hier oberhalb des Holms statt wie bei den anderen Stihl-Mähern unterhalb. Bei einem Modell mit Radantrieb wäre das nachvollziehbar – beim antriebslosen RMA 235.1 wirkt es dagegen wie ein kleiner Ausreißer im ansonsten stimmigen Konzept.

Akku

Mit 144 Wh (36 V, 4 Ah) hatte der AK20 im Testgarten reichlich Reserven: Der Rasen war komplett gemäht und der Fangkorb dreimal geleert, lange bevor der Akku auch nur andeutungsweise schlappmachte. Dazu trägt nicht zuletzt der sparsame Motor bei. Wer größere Flächen bearbeiten will, kann problemlos weitere Akkus mit 2, 4 oder 5 Ah nachkaufen. Das Laden eines leeren 4-Ah-Akkus auf 100 Prozent erledigt das Ladegerät in maximal drei Stunden.

Preis

Der Vertriebsweg über den Fachhandel statt über die üblichen stationären und Online-Discounter schlägt sich naturgemäß im Preis nieder. Das Solo-Modell ohne Akku und Ladegerät kostet laut UVP 199 Euro, im Handel ist es ab rund 187 Euro zu haben. Das Komplettset inklusive Akku und Ladegerät ruft Stihl mit 339 Euro UVP auf, Straßenpreise starten bei etwa 288 Euro. Damit bewegt sich der RMA 235.1 auf Augenhöhe mit vergleichbaren Mähern dieser Klasse.

Fazit

Der Stihl RMA 235.1 ist klein, aber kräftig genug für höher gewachsenes Gras und flexibel genug, um in kleinen Gärten Freude zu machen. Mit 33 cm Schnittbreite, 14 kg Gewicht und einer empfohlenen Flächenleistung bis 300 m² zielt er klar auf Reihenhausgärten und überschaubare Grundstücke. Der 4-Ah-Akku des 36-V-Systems reichte im Test locker für den kompletten Rasen samt dreifacher Fangkorb-Entleerung.

Die Bedienung ist komfortabel und durchdacht: zentrale Schnitthöhenverstellung, solider 30-l-Fangkorb mit Füllstandsanzeige und ein Akku ohne fummeligen Sicherheitsschlüssel. Der Vertrieb über den Fachhandel bringt fertige Montage, Einweisung und einen direkten Ansprechpartner für Service und Ersatzteile.

Unterm Strich: ein leiser, wendiger und alltagstauglicher Akku-Mäher für den kleinen bis mittleren Garten – nachbarschaftsfreundlich und ganz ohne Zweitakter-Wolke am Samstagmorgen.



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iX-Workshop: IT-Infrastrukturen mit OpenTofu aufbauen und verwalten


Kurze Entwicklungszyklen und dynamische IT-Umgebungen erfordern eine weitgehend automatisierte Infrastrukturverwaltung. Mit OpenTofu lassen sich Cloud-, Rechenzentrums- und Hybrid-Infrastrukturen als deklarativer Code beschreiben, bereitstellen und verwalten. Als Fork von Terraform ist OpenTofu bis Version 1.5.7 vollständig kompatibel und ermöglicht den Umstieg bestehender Umgebungen mit geringem Aufwand.

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Im iX-Workshop OpenTofu Fundamentals: Infrastructure as Code aufbauen und verwalten lernen Sie, wie Sie IT-Infrastrukturen mit OpenTofu als Code modellieren und automatisiert bereitstellen. Sie arbeiten mit der HCL-Syntax, erstellen Infrastrukturressourcen für virtuelle Maschinen, Netzwerke und Storage und fassen diese zu wiederverwendbaren Modulen zusammen. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie Zustände sicher verwalten, Variablen und Outputs sinnvoll einsetzen und OpenTofu über Provider mit Cloud-, SaaS- und anderen Infrastrukturplattformen verbinden.

Im Workshop setzen Sie die vermittelten Konzepte unmittelbar in praktischen Übungen um. Sie erstellen eigene Infrastrukturumgebungen, ändern bestehende Konfigurationen und bauen Ressourcen kontrolliert wieder ab. So gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit wiederverwendbarem Code und entwickeln ein fundiertes Verständnis dafür, wie sich OpenTofu effizient in den Betriebsalltag integrieren lässt.

August
31.08. – 01.09.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 03. Aug. 2026

Carl Camurça, Linux Consultant bei B1 Systems, unterstützt Unternehmen seit vielen Jahren bei der Automatisierung von IT-Infrastrukturen und dem Einsatz moderner Infrastructure-as-Code-Werkzeuge. Im Workshop gibt er seine Erfahrungen aus zahlreichen Projekten weiter und zeigt bewährte Vorgehensweisen für den produktiven Einsatz von OpenTofu. Die auf zwölf Teilnehmende begrenzte Gruppe ermöglicht einen intensiven Austausch, individuelle Fragen und die Diskussion konkreter Herausforderungen aus der eigenen Infrastruktur.

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Der Workshop richtet sich an erfahrene Linux-Administratoren und DevOps-Verantwortliche, die ihre IT-Infrastruktur mit OpenTofu automatisieren und effizient verwalten möchten.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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