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Enormer Speicherbedarf: Sandisk könnte NAND-Preise verdoppeln

Laut einer Analyse des Finanzunternehmens Nomura könnte Sandisk die Preise für NAND in Enterprise-SSDs nochmals erhöhen. Es sei möglich, dass sich diese im laufenden Quartal sogar mehr als verdoppeln. Wie ComputerBase aus mit dem Thema vertrauter Quelle erfuhr, sind solche Preissteigerungen auch bei Client-SSDs zu erwarten.
Verdoppelte NAND-Preise für Enterprise-SSDs
Wie dem veröffentlichten Auszug einer Analyse des Finanzunternehmens Nomura zu entnehmen ist, könnten die Hersteller von NAND-Flash-Speicher ihre Preise im laufenden ersten Quartal 2026 nochmals deutlich erhöhen. Beispielhaft könne der US-Hersteller Sandisk (der Partner von Kioxia) seine Preise für den bei Enterprise-SSDs genutzten Speicher um mehr als 100 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal anheben, heißt es dort.
Grundstein für diese Prognosen sind Aussagen des Nvidia-CEOs, der auf der CES verdeutlicht hatte, dass neben Arbeitsspeicher (DRAM und HBM) eben auch Massenspeicher bei den KI-Aufgaben künftig eine immer wichtigere Rolle spielt. Die neue Inference Context Memory Storage Platform (ICMSP) verlangt nach großen und schnellen SSDs und dementsprechend nach viel Flash-Speicher.
In der Analyse wird vorgerechnet, dass in nur einem Nvidia Rubin NVL72 Rack bis zu 1.200 TB Massenspeicher unterkommen können. Bei einer Liefermenge von geschätzten 50.000 dieser Racks pro Jahr würde sich das auf bis zu 60.000.000 TB oder 60 Exabyte summieren.
Das allein wäre noch kein Grund für derartig drastische Preiserhöhungen, doch gibt es noch viele andere Systeme, die ebenfalls immer mehr Speicher benötigen.
Laut dem CEO vom Controller-Hersteller Phison hatten sich die NAND-Preise bereits im vergangenen Jahr binnen 6 Monaten verdoppelt.
Auch Client-SSDs könnten betroffen sein
Noch müssen Endkunden nicht den doppelten Preis für eine SSD hinlegen, in der letzten Stichprobe der Redaktion haben sich SSDs 2025 „nur“ um 43 Prozent verteuert.
Allerdings schlagen sich die Engpässe durch den enormen Speicherbedarf auch bei den Client-SSDs nieder. Wie ComputerBase aus einer mit dem Thema vertrauten Quelle erfuhr, soll Sandisk jüngst auch für hiesige Distributoren die Preise nahezu verdoppelt haben.
Dass die SSD-Preise in diesem Jahr also weiter steigen werden, erscheint aktuell unausweichlich.
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Premium-Fernseher von LG unter 1000 Euro: Lohnt sich das?
Beim Online-Shopping fliegen einem die Rabatte nur so um die Ohren. Das gilt auch für einen aktuellen MediaMarkt-Deal, bei dem der Elektrofachmarkt kurzerhand den Preis eines QNED-TVs von LG um 60 Prozent senkt.
Durch den Mega-Rabatt sinkt der Preis des LG QNED963A6A deutlich unter die 1.000-Euro-Marke. Das Gerät zählt zur oberen Mittelklasse und kann unter anderem mit einer Bilddiagonale von 65 Zoll, einer Bildwiederholrate über 144 Hz und zahlreichen Bildverbesserungen punkten. Dennoch solltet Ihr diesen Deal mit Vorsicht genießen.
Schauen wir vorab auf den Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung des 4K-Fernsehers liegt bei 2.299 Euro. Für LG-Geräte kein unüblicher Preis. Hiervon zieht MediaMarkt jetzt die 60 Prozent Rabatt ab, wodurch Ihr noch 899 Euro zahlen dürft. Versandkosten erwarten Euch hier nicht. Im Falle des LG QNED93A6A handelt es sich zudem um einen oberen Mittelklasse- beziehungsweise High-End-Fernseher des Unternehmens, die nicht selten 1.500 Euro und mehr kosten.
Allerdings übertreibt MediaMarkt mit dem Rabatt deutlich. Da sich dieser auf den UVP bezieht, wirken die Prozente deutlich besser, als sie im direkten Preisvergleich tatsächlich sind. Das nächstbeste Angebot (ohne Drittanbieter) im Netz erhaltet Ihr aktuell bei electronic4you. Hier zahlt Ihr jedoch bereits 1.148 Euro. Den bisherigen Bestpreis verpasst der MediaMarkt-Deal ebenfalls um 100 Euro. Allerdings galt dieser im November 2025 und somit in der größten Rabatt-Zeit des Jahres. Versteht mich nicht falsch: Der Deal kann sich wirklich rentieren, da auch die vergangenen Angebote nur bedingt besser waren. Dennoch solltet Ihr nicht mit dem Gedanken kaufen, dass Ihr hier 60 Prozent spart. Gut ist dieser LG-Deal dennoch.
4K, 144 Hz und 65 Zoll: Das bietet Euch der Fernseher
Doch wofür zahlt Ihr denn nun fast 900 Euro? Beim angebotenen LG QNED93A6A erwartet Euch eine Bilddiagonale von 65 Zoll (ca. 1,65 m). Wie der Name es vermuten lässt, kommt hier ein QNED-Panel zum Einsatz. Dieses bietet Full-Array-Mini-LED-Backlight mit lokalem Dimming, was zu höheren Helligkeiten und besserem Kontrast führt. Die native Bildwiederholrate liegt bei 100 bzw. 120 Hz, kann durch VRR im Gaming-Modus jedoch auf 144 Hz erhöht werden. Dank HDR10, Dolby Vision, Dolby Vision IQ und HLG wird zudem das Serien- und Filmerlebnis verbessert.
Die nötige Leistung bringt zudem ein „a8 Gen2 AI“-Prozessor, der über AI Super Upscaling verfügt und sogar in teureren Geräten zum Einsatz kommt. Auf der Rückseite finden sich vier HDMI-2.1-Ports, die Gaming bei 4K@120 Hz ermöglichen. Zur weiteren Verbesserung zählen ALLM, AMD FreeSync und ein geringer Input-Lag. Natürlich könnt Ihr den LG-TV auch via Sprachbefehl steuern und dank 40-W-Audioleistung ist auch eine Soundbar eher optional. Möchtet Ihr das volle Heimkino-Erlebnis, kommt Ihr dennoch nicht um eine solche herum.
Für wen lohnt sich der Fernseher?
LG ist Marktführer im Bereich der OLED-TVs. Diese kosten jedoch auch deutlich mehr, als ein QNED-Modell. Dennoch befinden sich letztere nur knapp unter den teureren Geräten und können mit einer starken Bildqualität und vielen Premium-Features aufwarten. Das gilt auch für den hier angebotenen LG QNED93A6A. Legt Ihr Wert auf diese Dinge und zockt zudem noch gerne auf Eurer Playstation 5, können wir Euch diesen Deal nur ans Herz legen.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist der LG-Fernseher interessant für Euch oder investiert Ihr lieber in ein OLED-Modell? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!
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Nachgefragt: Diese Technik steckt in der Mini SSD von Biwin

Welche Technik steckt eigentlich in der winzigen Mini SSD von Biwin? Auf diese Frage hat ComputerBase jetzt Antworten direkt vom Hersteller. Auf Anfrage der Redaktion nannte Biwin sowohl den Controller als auch den NAND-Flash. Beide sitzen nebeneinander in dem kleinen Chip-Gehäuse.
Eine SSD im Speicherkartenformat
Einen ganz neuen Formfaktor für SSDs hat Biwin mit der Mini SSD geschaffen. Diese misst lediglich 17 × 15 × 1,4 mm und ist damit etwa halb so groß wie eine 1-Euro-Münze. Wie eine Speicherkarte wird die SSD in ein kompatibles Gerät von außen eingeschoben, sie lässt sich also sehr leicht wechseln. Bisher nutzen aber nur einige Gaming-Handhelds wie der GPD Win 5 das neue SSD-Format von Biwin.
So sieht es von innen aus
Als Controller setzt Biwin nach eigenen Angaben auf den SM2268XT2 von Silicon Motion. Dieser misst normalerweise selbst bereits 11 × 7,7 mm in seinem Package für herkömmliche SSDs, doch kommt er „nackt“, also ohne Chip-Gehäuse in der Mini SSD zum Einsatz, die im Grunde selbst das Chip-Gehäuse darstellt.
Somit bleibt auch genügend Platz für den flächenmäßig größeren NAND-Flash-Speicher. Hierbei handelt es sich laut Biwin um Samsungs V8 TLC, also die achte Generation mit 236 Layern. QLC-NAND gibt es in dieser Generation nicht.
In der maximalen Konfiguration werden 16 NAND-Dies zu je 128 GB (1 Tbit) übereinander gestapelt, um 2 TB SSD-Speicherplatz zu bieten.
Der Controller in der Mini SSD
Der Controller SM2268XT2 ist kein Unbekannter, denn er kommt zum Beispiel in der Crucial E100 oder der Kingston NV3 zum Einsatz. Er unterstützt PCIe 4.0 x4 und NVMe 2.0, bietet vier Speicherkanäle sowie zwei Kerne (Arm Cortex R8). Auf der Mini SSD wird er aber praktisch „halbiert“, denn es wird nur PCIe 4.0 x2 genutzt. Während er also sonst bis zu 7.400 MB/s erreicht, sind es hier nur 3.700 MB/s. Beim Schreiben verspricht Biwin maximal 3.400 MB/s.
Eindrücke von der CES
Zur CES 2026 hat die SSD einen Namen erhalten: Biwin CL100 nennt sich die Serie, die Modelle mit 512 GB, 1 TB und 2 TB Speicherplatz umfasst.
Ähnlichkeiten zu einer Speicherkarte zeigen sich auch daran, dass Biwin einen „Mini SSD Reader“ mit der Kennung RD510 präsentierte. Dieser wird via USB4 mit 40 Gbit/s angebunden. Dass die maximalen Datenraten dort nur mit 3.300 MB/s lesend und 3.000 MB/s schreibend angegeben werden, verwundert allerdings. Zumal darin ein kleiner Lüfter zum Einsatz kommt. Im Benchmark vor Ort mit dem Handheld GPD Win 5 wurden wiederum über 3.500 MB/s erzielt.
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MediaMarkt haut Philips Hue Doppelpack zum Sparpreis raus
Wer sein Zuhause smart aufrüsten möchte, sollte jetzt genauer hinschauen. Bei MediaMarkt sind aktuell smarte Lampen von Philips Hue im Angebot – und zwar nicht die einfachen weißen Varianten, sondern die besonders vielseitigen Modelle mit riesiger Farbauswahl.
Im Rahmen der aktuellen Gutscheinheft-Aktion, die noch bis zum 19. Januar läuft, bekommt Ihr den Doppelpack der „Philips Hue White & Color Ambiance“-Reihe so günstig wie noch nie. Für nur 49,99 Euro landen gleich zwei smarte Leuchten bei Euch, die mit über 16 Millionen Farben nahezu jede Lichtstimmung ermöglichen. Ob gemütlicher Abend, Gaming-Setup oder Partybeleuchtung – nextpit macht den Deal-Check.
Philips Hue im Preissturz: Perfektes Ambiente zum kleinen Preis
Neben der Farbvielfalt, mit der Ihr Euer Zuhause in das optimale Ambiente tauchen könnt, bieten die dimmbaren Lichter natürlich auch ein Weißlicht-Spektrum von warm bis kühl. Mit einer Helligkeit von bis zu 1.100 Lumen sind die Philips-Hue-Leuchten zudem sehr leuchtstark. Über die Hue-App könnt Ihr aus verschiedenen Szenarien wählen oder die Lampen nach Euren Vorlieben nutzen. Zudem ermöglicht die Integration in Euer Smart Home eine Sprachsteuerung via Alexa, Google Assistant oder Siri.
Normalerweise sind smarte Leuchten von Philips Hue recht kostspielig. Die UVP reduziert MediaMarkt jetzt um 27 Prozent, wodurch Ihr nur noch 49,99 Euro zahlt. Der nächstbeste Preis im Netz ist mit 69,99 Euro deutlich teurer und auch der bisherige Bestpreis wird unterboten. Zusätzlich kostet Euch eine einzelne der smarten Leuchtmittel derzeit mindestens 39,99 Euro. Versandkosten müsst Ihr ebenfalls keine zahlen. Dadurch handelte es sich hier also um einen echten Top-Deal. Das Angebot ist Teil der Gutscheinheft-Aktion und läuft noch bis zum 19. Januar.
Möchtet Ihr ein stimmungsvolleres Zuhause, legt Wert auf energiesparende Lampen oder besitzt sogar bereits andere Hue-Produkte, kommt dieser Deal wie gerufen. Selbst am Black Friday gab es kein vergleichbares Angebot, wodurch Ihr bei MediaMarkt ordentlich sparen könnt.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Nutzt Ihr bereits Produkte von Philips Hue? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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