Apps & Mobile Entwicklung
Resident Evil Requiem unter Linux: Erfahrungen
So gut Resident Evil Requiem technisch unter Windows auch ist, technische Probleme begleiten das Windows-Spiel unter auf dem Linux-Desktop: Nur mit AMD Radeon und damit auch im Steam Deck läuft es rund, Nvidia und Intel schwächeln noch.
Auf dem Steam Deck gut spielbar
Die gute Nachricht zuerst: Resident Evil Requiem läuft auf dem Steam Deck – und das ganz ohne offizielle Steam-Deck-Kompatibilität.
In den ersten 60 bis 90 Minuten Spielzeit liegt die Framerate in der Regel über 45 FPS mit minimalen Einstellungen. Lediglich das Upscaling musste von Hand von FSR 1 auf FSR 3 geschaltet werden. Alles weitere hat der Titel korrekt der Leistung der Konsole entsprechend eingestellt.
Trotz der niedrigen Settings, der geringen Auflösung und des Upscalings sieht das Spiel auf dem keinen Display des Steam Deck sehr gut aus. Es spielt sich flüssig, nur ab und an spürt man einen kleinen Ruckler, der aber den Spielspaß nicht trübt. Was die Gründe für die fehlende Freigabe seitens Steam sind, erschließt sich an der Stelle nicht.
Große Probleme auf dem Linux-Desktop
Für den Ersteindruck von Resident Evil Requiem auf dem Linux-Desktop kommt ein CachyOS-System mit aktuellem Patch-Stand zum Einsatz. Angetrieben wird das System von einem Ryzen 7 7700X, 32 GB DDR5-6000 und aktuellen Grafikkarten aller drei großen Hersteller. Software-Basis bilden der Linux Kernel 6.19, Mesa 26.0.1 und Nvidia 590.48.01. Als Proton dient die angepasste CachyOS-Version.
AMD Radeon RX 9070
Grundsätzlich läuft Resident Evil Requiem gut mit der Radeon. Die Performance stimmt und ist nah dran an Windows. Doch ein wesentliches Feature fehlt: Raytracing. Das Spiel blendet die Option gar nicht erst im Menü ein. Dafür lässt sich FSR 4 problemlos erzwingen. Nötig bleibt dafür weiterhin ein angepasstes Proton.
Nvidia GeForce RTX 5070
Die GeForce-Karte bereitet unter Linux hingegen mehr Sorgen. Nicht nur, dass auch hier Raytracing nicht zur Verfügung steht; es gibt auch zahlreiche Bildfehler, welche ein Spielen unmöglich machen. Auch muss der Titel in puncto Performance deutlich Feder lassen im Vergleich zu Windows.
Intel Arc B580
Bei Intel hingegen sieht die Sache anders aus und dennoch schlechter. Zum einen steht Raytracing, wie auch auf den anderen Grafikkarten, nicht zur Verfügung. Im Gegensatz zu Nvidia läuft Resident Evil auf der Battlemage-Karte ohne Grafikfehler. Doch was das Ganze unspielbar macht, ist die Performance. Selbst mit minimalen Einstellungen und dem Einsatz von Upscaling kommt man kaum in den unteren zweistelligen FPS-Bereich.
Fazit
Resident Evil Requiem mag ein gutes Spiel sein, doch Linux-Spieler müssen sich noch gedulden – je nachdem auf welcher Plattform man unterwegs ist.
Das Steam Deck bietet aktuell wohl die beste Erfahrung um den Titel in Relation zu Hardware unter Linux zu spielen. Auch mit einer AMD-Grafikkarte kann man weitestgehend unbesorgt spielen – wenn man auf Raytracing verzichten kann. Für Nvidia- und Intel-Nutzer heißt es hingegen noch warten: Während Nvidia die Probleme wohl mit einem Treiberupdate wird lösen können, wird es vermutlich mit Intel Arc noch länger dauern.
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Jubiläumsausgabe: Der AMD Ryzen 7 5800X3D kommt wohl wirklich bald zurück

Der Ryzen 7 5800X3D als erfolgreichste Gaming-CPU für den Sockel AM4 kommt zurück. Laut einem Hinweis aus verlässlicher Quelle plant AMD eine „Anniversary Edition“ anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Plattform um den Sockel AM4. Allerdings ist unklar für welche Märkte und in welcher Stückzahl das Comeback erscheint.
Aus Hoffnung wird Realität?
Das besagt eine Grafik, die den Anschein macht, aus AMDs Marketing-Abteilung zu stammen. veröffentlicht wurde diese vom für Leaks berüchtigten X-User @9550pro alias HXL. Laut der maschinellen Übersetzung der chinesischen Schriftzeichen soll die „10 Years AM4 Anniversary Edition“ des Ryzen 7 5800X3D im Laufe des zweiten Quartals erscheinen. Spätestens im Juni wäre es demnach soweit. Die Anfang Juni stattfindende Computex 2026 wäre sicher keine schlechte Bühne dafür, doch bleibt das vorerst Spekulation.
Auf Nachfrage von VideoCardz, worin die Unterschiede zum vorherigen Ryzen 7 5800X3D (Test) liegen, erklärte HXL, dass er mit diesem identisch sei. Es handelt sich also lediglich um eine Jubiläumsausgabe des beliebten Chips. Die Abbildung nennt auch die vertrauten Eckdaten von 8 Kernen, 16 Threads, 100 MB Cache (L1+L2+L3) und einen maximalen Boost-Takt von 4,5 GHz bei 105 Watt TDP.
AMD hatte „neue“ CPUs für AM4 angedeutet
Während es noch viele Prozessoren für den Sockel AM4 im Handel zu kaufen gibt, wurde der Ryzen 7 5800X3D zwischenzeitlich eingestellt. AMD hatte aber im Januar angedeutet, alte Produkte für AM4 zurückbringen zu wollen. Das geschieht vor dem Hintergrund, dass die Preise für DDR5-Speicher sich derart verteuert haben, dass viele weiterhin den AM4 mit DDR4 vorziehen. Doch die für Spieler besonders interessanten X3D-Prozessoren mit zusätzlichem L3-Cache gibt es momentan nur für AM5.
Es bleibt allerdings abzuwarten, in welcher Stückzahl die Jubiläumsedition des Ryzen 7 5800X3D aufgelegt wird. Sollte diese limitiert sein, kommen eventuell nur wenige Spieler zum Zuge. Ebenso abzuwarten bleibt, ob das Modell eventuell nur für Asien bestimmt ist, da das durchgesickerte Marketing-Material eben auf chinesisch ist.
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Metro 2039: Im Winter kehrt der Faschismus in Moskau zurück

Die düsteren Metro-Shooter werden fortgesetzt. In Metro 2039, dem nächsten Teil der Reihe, kehren Spieler in das U-Bahn-Netz von Moskau zurück. Die Entwickler schlagen dabei neue Töne an: Der Shooter wirkt dunkler und düsterer als zuvor – und aktueller.
Metro 2039 basiert nur noch auf der Welt aus den Büchern von Dmitry Glukhovsky, der allerdings an der Geschichte weiter beteiligt ist. Die Überlebenden des Atomkrieges sind nun nicht mehr in Fraktionen verteilt, die entlang unterschiedlicher Ideologien im Wettstreit liegen. Stattdessen herrscht nun ein einziger „Führer“ in seinem „Novoreich“ über alle Überlebende. Bezüge zum Faschismus und dem Dritten Reich sind überdeutlich in Bild und Ton.
Düsteres Setting
Versprochen wird im Novoreich ein neues Leben, Bewohner werden mit Angst und Propaganda gefügig gehalten. Das wirkt im Jahr 2026 wieder brandaktuell und erlaubt zahlreiche Bezüge zu Entwicklungen und Ereignissen der Gegenwart. Hoffnung gibt es kaum noch, erklären die Entwickler, man wolle das Schlimmste zeigen, was die Menschheit zu bieten hat.
Horror-Elemente und Alpträume haben zumindest im Trailer eine deutlich größere Rolle, der Ton ist ein anderer. Geschichten sollen dabei sowohl die Überlebenden als auch eingefrorene Umgebungen der alten Welt erzählen – Räume, Orte, Plätze die einfach verlassen wurden. Das wirkt im Trailer bereits als Video bedrückend. Dargestellt wird die Welt wieder mit einer eigenen Engine. Bei deren Weiterentwicklung soll vor allem die Raytracing-Leistung verbessert worden sein.
Metro 2039 solle aber kein „Freizeitpark der Postapokalypse“ sein. Im Gegenteil: Wiederholt wird, dass es um die „Kosten des Schweigens und Wegsehens, den Horror von Tyrannei und den Preis der Freiheit“ gehen solle. Davon sollen Spieler ein tieferes Verständnis entwickeln, sowohl rational als auch emotional – man solle fühlen, was das bedeutet. Aus einem machen die ukrainischen Entwickler keinen Hehl: Der russische Angriffskrieg habe nicht nur Auswirkungen auf jeden Einzelnen des Studios, sondern auch auf die Geschichte gehabt.
Noch dieses Jahr fertig
Lange bis zum Erscheinen müssen Spieler nicht mehr warten. Metro 2039 soll noch diesen Winter erscheinen. Entwickelt wird der Shooter für die Xbox Series S|X, PlayStation 5 und den PC, wo er auf Steam und im Epic Games Store erscheint.
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Schweres Sicherheitsleck?: Entwickler von GPU-Z gibt Entwarnung

Nachdem ein Sicherheitsforscher auf eine angeblich schwere Sicherheitslücke im Tool GPU-Z hinwies, gibt der Entwickler Entwarnung. Einige Vorwürfe seien schlicht falsch, in anderen Punkten soll aber nachgebessert werden.
Der Vorwurf kam über X
Vor zwei Tagen hat @weezerOSINT alias Impulsive, der sich selbst als „Security Researcher“ bezeichnet, auf X für reichlich Wirbel gesorgt. Laut seiner Analyse könnten Angreifer das Tool GPU-Z durch eine Schwachstelle im Treiber Trixx.sys derart ausnutzen, dass sie die komplette Kontrolle über das System erlangen. Dafür benötige es nicht einmal Admin-Zugriff. „Ein GPU-Info-Tool mit den Schlüsseln zu deinem gesamten System“, schrieb Impulsive in seinem ersten Posting, das mittlerweile über 320.000 Aufrufe erlangt hat.
In einem weiteren Post heißt es: „Was kann ein Angreifer damit tun? Passwörter stehlen. Discord-Token. Browser-Sitzungen. Alles, was Windows im RAM speichert, ist direkt von der Hardware aus lesbar. Dein Antivirus sieht es nie, weil kein geschützter Prozess berührt wurde“. Entsprechend besorgt zeigten sich die Kommentatoren in dem sozialen Netzwerk.
Entwickler meldet sich zu Wort
ComputerBase hat mit dem Entwickler des Tools, „Wizzard“ von TechPowerUp, Kontakt aufgenommen und eine kurze Stellungnahme erhalten. Laut seiner Ansicht könne ein Standard-Nutzer keinen Treiberzugriff erhalten, denn es würden durchaus Administratorrechte dafür benötigt. Generell sei einiges von dem Bericht „falsch“, anderes wiederum erscheine „plausibel“. An der im vierten Beitrag von Impulsive vorgeschlagenen Lösung arbeite Wizzard wiederum bereits. Generell würde aber das Treibermodell von Windows an sich schon viele Sicherheitslücken aufweisen, so seine Meinung.
Ein neues Themenfeld für den Sicherheitsforscher
Derweil stellt der Finder der angeblichen Schwachstelle seine eigene Expertise im Grunde selbst in Frage, denn in einem weiteren Posting räumt er ein, vor 4 Monaten noch „nichts über BYOVD / Malware oder EDR“ gewusst zu haben. Es sei schön, „neue Dinge zu lernen“.
Es wird sich zeigen, ob bereits die nächste Version von GPU-Z einige Anpassungen in diese Richtung erhalten wird. Auf Github gab es einen Austausch zwischen beiden Parteien.
Downloads
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5,0 Sterne
GPU-Z ist ein kleines kostenloses Tool zur ausführlichen Analyse von Grafikkarten.
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