Digital Business & Startups
Entlassungen bei Aleph Alpha: Rund 50 Mitarbeiter müssen gehen
Negative Schlagzeilen beim einstigen KI-Vorzeige-Startup Aleph Alpha: Das Startup müsse etwa 50 Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen entlassen.
Schon wieder negative Schlagzeilen beim einstigen KI-Vorzeige-Startup Aleph Alpha: Das Startup müsse etwa 50 Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen entlassen. Das entspräche rund 17 Prozent der Belegschaft. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“.
Aleph Alpha habe im vergangenen Jahr seine Strategie neu ausgerichtet. Fokus solle auf den Kunden liegen. Damit würden manche Jobprofile nicht mehr passen. Die „Wirtschaftswoche“ beruft sich dabei auf einen Investor, der anonym bleiben möchte.
Gründer Jonas Andrulis seit Oktober 2025 kein CEO mehr
Bereits im Sommer 2025 stellte Aleph Alpha seine Führungsriege neu auf: Das Heidelberger KI-Unternehmen ernannte Reto Spörri zum Co-CEO neben Jonas Andrulis. Andrulis, der das Startup 2019 mitgründete, gab seinen CEO-Posten im Oktober 2025 komplett auf. Andrulis solle zum 01. Januar 2026 – also jetzt – in den Beirat wechseln, hieß es. Ihan Scheer, bis dato Chief Growth Officer bei Aleph Alpha, übernahm im Zuge dessen die CEO-Rolle an der Seite von Spörri.
Aleph Alpha war in der Vergangenheit immer öfter in Kritik geraten: Etwa wegen unerwartet schwacher Umsätze, einer schlecht kommunizierten Mega-Finanzierung über 500 Millionen Euro, Managern, die das Unternehmen verließen und dem großen Einfluss der Schwarz-Gruppe.
Im Interview mit Gründerszene 2025 hatte der CEO Andrulis diese Kritik als großteils unberechtigt zurückgewiesen. Jetzt allerdings müssen Mitarbeitende gehen.
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5 neue Startups: SereneDB, Talent360Global, NutriSync, Yumzi, myTuur
#Brandneu
Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: SereneDB, Talent360Global, NutriSync, Yumzi und myTuur.

Heute präsentiert deutsche-startups.de wieder frische Startups, die in letzter Zeit an den Start gegangen sind oder gerade erst ihren Stealth-Mode verlassen haben. Weitere neue Unternehmen findet ihr in unserem Newsletter Startup-Radar.
SereneDB
Das Berliner Startup SereneDB , von Alexander Malandin, Andrey Abramov und Valery Mironov auf die Beine gestellt, setzt auf eine „quelloffene, verteilte Echtzeit-Suchdatenbank, die Such- und Analyseprozesse zusammenführt, um eine schnelle Leistung zu erzielen und Datenduplikate zu vermeiden“. Damit möchte das Team den „Status quo im Bereich Analytics in Frage stellen“.
Talent360Global
Talent360Global aus Frankfurt am Main, von Aysha Riaz ins Leben gerufen, ist eine KI-gestützte Talentmanagement-Plattform, „die eine 360-Grad-Lösung für die Bereiche Personalbeschaffung, Weiterqualifizierung und Personalplanung bietet“. „Our technology uses advanced data analytics and micro credentialing to match people to opportunities in real time“, so das Team.
NutriSync
Bei NutriSync aus München geht es um eine KI-gestützte Ernährungs-App, die „deine Wearable-Daten in konkrete Ernährungspläne übersetzt“ und sich „in Echtzeit an deinen Körper anpasst“. „Unser Ziel ist es, gesunde Ernährung so einfach, intuitiv und individuell wie möglich zu machen“, heißt es von den Gründern Patrick Maghazehi und Nicolas Schwerdtfeger
Yumzi
Die Jungfirma Yumzi Gastro GPT aus Wien, von Lukas Ogoralek, Maciej Dzialoszynski und David Jovanovic gegründet, ermöglicht es Gastronomie- und Hotelbetrieben, „ihre gesamte Speisekarte in wenigen Sekunden per KI zu erstellen, zu designen und datenbasiert zu managen“. Zusätzlich werden messbare Statistiken zum Kundenverhalten und zur datenbasierten Umsatzsteigerung geliefert.
myTuur
Hinter myTuur aus Ulm, von Christian Thoma, Markus Hummel, Arton Kodra, Jürgen Mayer, Martin Handl und Sebastian Almer an den Start gebracht, steckt eine KI-gestützte City-Guide-App, die in Sekunden mehrsprachige Audiotouren für Städte weltweit erstellt. „Perspektivisch wird myTuur zur Community-Plattform, auf der Einheimische und Reisende ihre ‚Hidden Gems‘ teilen und sich für gemeinsame Touren vernetzen können“, teilt das Team mit.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
WELCOME TO STARTUPLAND

SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
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+++ STARTUPLAND: Spare bis zu 200 Euro +++ PyleHound +++ Freiburg +++ Fioro +++ Gingko
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Early Bird-Tarif gilt nur noch knapp 24 Stunden +++ Startup der Woche PyleHound +++ Startup-Boom in Freiburg +++ Fioro wächst auf 1 Million ARR +++ Gingko – und die bAV wird modern +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 12. Januar).
#STARTUPLAND: JETZT NOCH SCHNELL SPAREN!

Spare jetzt noch bis zu 200 Euro!
+++ STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Unser Early Bird-Tarif gilt noch knapp 24 Stunden (Dienstag, 10 Uhr). Nutze die Chance und spare jetzt noch schnell bis zu 200 Euro pro Ticket. Sichere Dir Dein Ticket zum Sparpreis
#STARTUPTICKER
PyleHound
+++ Die Jungfirma PyleHound ist unser Startup der Woche! Beim LegalTech aus München, von Franka Becker, Simon Frey und Fabian Rittmeier gegründet, handelt es sich um einen „KI-Associate“, der die zeitfressende manuelle Dokumentenrecherche in Kanzleien überflüssig macht. Dabei ist PyleHound „die erste Desktop-KI-Lösung, die deutschen Anwälten die Vorteile der Technologie erschließt, ohne das Berufsrecht zu brechen“, so das Team. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar
Startup-Städte – Freiburg
+++ Freiburg in Gründungslaune! Zu den zehn deutschen Städten, die 2025 die größte Gründungsdynamik (Pro 100.000 Einwohner*innen) versprüht haben, gehören neben den Dauerreitern München (1. Platz), Berlin (2) und Köln (8) auch Düsseldorf (3), Aachen (4), Potsdam (5), Heidelberg (6), Darmstadt (7), Karlsruhe (9) und Freiburg (10). Auf dem elften Platz folgt die Startup-Hochburg Hamburg, die im vergangenen Jahr bei Neugründungen ein wenig den Anschluss verloren hat. „In den Top-10 sind viele forschungsnahe Standorte wie Aachen oder Potsdam, aber auch die beiden Großstädte Düsseldorf und Köln vertreten – diese Dezentralität zeichnet das deutsche Ökosystem aus“, heißt es im neuen Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“, der vom Startup-Verband und startupdetector veröffentlicht wurde. In Freiburg (2024 auf Platz 12) war bereits in den vergangenen Jahren eine besondere Dynamik zu verspüren – insbesondere befeuert durch das jetzige KI-Unicorn Black Forest Labs. (Next Generation, PDF) Mehr über Next Generation
Fioro
+++ Ein Trio mit Millionenumsatz! Das Münchner Startup Fioro verkündet 1 Million US-Dollar Annual Recurring Revenue (ARR). „Gebootstrapped mit drei Personen. Ein Meilenstein für uns als junges Unternehmen und ein klarer Beweis, dass eine neue Art von Unternehmensaufbau möglich ist – mit kleinem Team und einer Menge KI an allen Ecken“, schreibt Gründer Matthias Walter auf Linkedin. Hinter dem jungen Unternehmen, 2023 gegründet, steckt eine „KI-gestützte Software für Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Produkten, die im persönlichen Kundengespräch vor Ort verkauft werden“. „Bringe mit unseren KI-Coaches und KI-Rollenspielen die Kundengespräche Deines Teams auf ein neues Level“, verspricht das Team. Für das neue Jahr haben sich die Bajuwaren viel vorgenommen: „2026 wird umso spannender – unsere Produktroadmap ist so voll wie nie zuvor, denn KI bietet unzählige Chancen Mehrwert für unsere Kunden zu heben“. (Linkedin) Mehr über Fioro
Gingko
+++ Das Gingko-Team setzt auf betriebliche Altersvorsorge (bAV). „Wir wollen eine moderne bAV zum selbstverständlichen Teil moderner Vergütungspakete machen – als Beitrag von Unternehmen zum financial wellbeing ihrer Mitarbeitenden“, sagt Gründer Philip Liebenow. Mehr über Gingko
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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Jetzt braucht es den Mut zur Umsetzung
#Interview
„Wir spüren viel Rückenwind. Unsere Hoffnung: Dass sich 2026 die Investitionen in digitale Gesetzgebung und KI-Tools auszahlen und wir einer funktionierenden Bürokratie einen Schritt näherkommen werden“, sagt Till Behnke, Gründer der Rulemapping Group.

Das Berliner GovTech-Startup Rulemapping Group, von Stephan Breidenbach, Tilo Wend, Dirk Woywod sowie Till Behnke, Ina Remmers und Matthes Scheinhardt (alle drei früher nebenan.de) gegründet, entwickelt „KI-gestützte Lösungen zur Entscheidungsautomatisierung für Wirtschaft und Verwaltung“. Dabei geht es insbesondere um Bürokratieabbau.
Hidden Peak Capital, das Family Office von Unternehmer Peter Mrosik, die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND, sowie Business Angels wie Christian Vollmann und Jörg Rheinboldt investierten zuletzt 12 Millionen Euro in das Unternehmen.
Im Interview mit deutsche-startups.de blickt Rulemapping Group-Macher Till Behnke einmal ausführlich auf das vergangene Jahr zurück.
2025 ist gerade rum. Was war das Highlight in den vergangenen Monaten bei Euch?
2025 ist bei uns wahnsinnig viel passiert, aber zwei Highlights stechen besonders heraus: Zum einen unsere Finanzierungsrunde über 12 Millionen Euro unter Beteiligung der SPRIND. Dass wir kurz nach Gründung diesen Rückenwind bekommen haben, hat nicht nur unsere Vision einer funktionierenden Bürokratie bestätigt, sondern uns ermöglicht, zwei Dinge gleichzeitig voranzutreiben: die Weiterentwicklung unserer weltweit einzigartigen RULE AI und des kostenlosen Rulemap Builders, mit dem sich Gesetze in digitale, ausführbare Entscheidungsmodelle überführen lassen. Beides ist zentral für eine Verwaltung, die wieder funktioniert. Zum anderen: Rulemapping wurde explizit in der Modernisierungsagenda der Bundesregierung genannt. Law as Code gilt dort erstmals als Schlüssel zur Staatsmodernisierung – und wir dürfen diesen Wandel aktiv mitgestalten. Genau dafür sind wir angetreten.
Was lief 2025 bei Euch nicht rund?
Die größte Herausforderung bleibt die Umsetzungsgeschwindigkeit in der Verwaltung. Wir bringen eine markterprobte Lösung mit, die Bürokratie wirklich end-to-end automatisierbar macht – aber im Alltag stoßen Innovationsvorhaben oft auf lange Entscheidungsprozesse, föderale Abstimmungen oder begrenzte Ressourcen. Unser Motto bleibt trotzdem: Weitermachen und zeigen, dass eine digitale Verwaltung möglich ist.
Welches Projekt steht 2026 bei Euch ganz oben auf der Agenda?
2026 wird das Jahr, in dem „Law as Code“ in die Anwendung kommt – mit echten Tools, offenen Standards und den ersten digitalen Gesetzesbibliotheken. Damit schaffen wir eine neue Grundlage für Gesetzgebung und Vollzug: Wenn Gesetze maschinenlesbar vorliegen, lassen sich Änderungen künftig wie Software-Updates einspielen. Das beschleunigt nicht nur Reformprozesse, sondern wirkt sich bis in die Fachverfahren von Behörden und die Compliance-Systeme von Unternehmen aus. Parallel bringen wir unsere RULE AI in weitere Projekte. Sie basiert nicht auf Wahrscheinlichkeiten, sondern kann im Handlungszusammenhang argumentieren und somit juristisches Reasoning anwenden. 2026 geht es darum, diese Wirkung zu skalieren und in noch mehr Bereiche zu bringen.
Mit welchen Erwartungen blickst Du wirtschaftlich auf 2026?
Wir spüren viel Rückenwind – aus Verwaltung, Politik und auch international. Unsere Hoffnung: Dass sich 2026 die Investitionen in digitale Gesetzgebung und KI-Tools auszahlen und wir einer funktionierenden Bürokratie einen Schritt näherkommen werden. Die Werkzeuge dafür sind da. Jetzt braucht es den Mut zur Umsetzung.
Was hast Du Dir persönlich für 2026 vorgenommen?
Neben dem ganzen beruflichen Trubel viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Vielleicht verknüpft mit einer Internetpause.
Tipp: Mehr Rück- und Ausblicke findet ihr in unserem Jahresrückblick.
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