Künstliche Intelligenz
Es ist einfach besser als Notion | c’t 3003
Mit der beliebten Notiz-App Notion lässt sich das ganze Leben durchorganisieren. Das Problem: Notion ist nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, läuft komplett in US-Clouds und nervt seit einiger Zeit an jeder Ecke mit überladenen KI-Funktionen. Anytype bietet dagegen eine datensichere Alternative, die sich komplett auf dem eigenen Heimserver hosten lässt – inklusive lokaler KI-Funktionen. c’t 3003 zeigt, wie es geht.
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Transkript des Videos
(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)
Guck mal hier, das sind alle meine Notizen, Arbeitsprojekte, Rezepte, Urlaube, Aufgaben und wichtige Dokumente, mein halbes Leben quasi, schön sortiert in einer Datenbank. Anytype heißt diese App, und die hat Notion für mich mehr als nur ersetzt, denn ich verwende meinen eigenen Server und lokale KI, um aus meinen Anytype-Notizen wirklich alles rauszuholen. Nicht nur an Notizqualität, sondern auch an Datensicherheit, weil da liegen ja ganz schön private Sachen drin, die ich eher ungern mit Notion, ohne echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und mit der Notion-KI, teilen würde. Und wenn ihr selbst Notion nutzt, ist euch das ja vielleicht auch schon aufgefallen, diese KI drückt euch Notion auch ständig rein. Super nervig. Außerdem kostet mich Anytype über meinen Homeserver keinen Cent beziehungsweise ein paar Euro, wenn ich das über einen Cloud-Server laufen lasse, versus 20 Euro im Monat bei Notion. Und auch dieses Video hab ich komplett mit Anytype organisiert und geskriptet.
Und jetzt sagt ihr vielleicht, ja, Anytype kenn ich und benutzt ihr ja vielleicht sogar schon, da hat Kollege Sahin ja auch schon ein Video drüber gemacht. Aber ich hab in den letzten Wochen so viel Zeit in dieser App verbracht und versuch da wirklich alles rauszuholen. Und in diesem Video zeige ich euch jetzt ganz konkret, wie ihr Anytype voll ausreizt, indem ihr eure Daten selbst hostet und eine lokal laufende KI verbindet. Bleibt dran!
Liebe Hackerinnen, liebe Internet-Surfer, herzlich willkommen hier bei …
Ich bin ja nicht der Einzige aus dem 3003-Team, der Anytype in Benutzung hat. Chris vom 4004-Podcast benutzt das auch voll gern und Sahin hat dazu ja vor einem knappen Jahr schon mal ein Video gemacht. Aber was soll ich sagen, seitdem ist halt mega viel passiert. Die App wird ständig weiterentwickelt, ich kann da zum Beispiel jetzt direkt Bilder aus der Datenbank Unsplash ziehen und die hier als Titelbild einfügen, und es gibt jetzt diese praktischen Tabs hier, da könnt ihr in einem Fenster mehrere Seiten offen haben, und es gibt eine API-Schnittstelle, mit der ihr externe Tools anschließen könnt. Ich hab da jetzt eine Chrome-Erweiterung, um Webseiten direkt in mein Anytype einzufügen, aber auch lokale KI per MCP, also Model Context Protocol. Das schauen wir uns gleich an, aber erst mal das Game-Changing-Feature im Vergleich zu Notion, das mich wirklich dauerhaft zu Anytype gebracht hat: der Sync über meinen eigenen Server.
Warum überhaupt ein eigener Server? Ja, Anytype speichert im Standard zwar alles schon Ende-zu-Ende-verschlüsselt auf Servern in der Schweiz, was ja schon ziemlich nice ist, aber entweder ihr habt da nur 100 Megabyte oder ihr zahlt halt wirklich viel Geld für wenig Speicher. Also 5 Dollar für 1 Gigabyte, 10 Dollar für 10 Gigabyte und 20 Dollar für 100 Gigabyte. Ich mein, fair, die müssen sich ja auch irgendwie refinanzieren, aber „local first“ heißt für mich halt auch, ich will zu 100 Prozent die Kontrolle über meine Daten. Klar, wenn das Internet mal weg ist, synct mein Handy trotzdem über Peer-to-Peer direkt mit meinem Rechner und meinem Tablet und meinen anderen Handys, aber damit der Sync auch von unterwegs aus klappt, wenn der Mac zugeklappt ist, mieten wir uns jetzt einen kleinen Cloud-Server, und da Anytype echt nicht anspruchsvoll ist, braucht er auch wenig Leistung. Das kostet halt so viel wie ein halber Döner im Monat und dadurch haben wir viel mehr Speicher und entscheiden eben selbst, wo unsere Daten liegen.
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Alternativ könnt ihr das fast genauso über euren Heimserver machen, da braucht ihr dann nur einen Reverse-Proxy, das hab ich mit Tailscale gelöst, weil ich Anytype eh nur auf Geräten verwende, die über mein Tailscale verbunden sind. Das Gute: Für den eigenen Anytype-Sync-Server reichen die kleinsten VPS-Pakete locker aus. Und wenn ihr schon einen Webserver für Nextcloud oder so habt, dann könnt ihr den natürlich auch verwenden. Ich hab das im Video hier mal bei Strato ausprobiert, da kriegt ihr dieses Paket mit 120 GB SSD, 4 GB RAM und 2 vCPUs für 4 Euro im Monat. Bei Netcup kostet das zum Beispiel 4,87 und Vergleichbares gibt’s auch noch bei Hostinger, Hetzner, Ionos. Und ja, Speicherplatzsorgen habt ihr dann in Anytype auf jeden Fall nicht mehr.
Egal, für welchen Anbieter ihr euch jetzt entscheidet, klickt euch im Dashboard auf jeden Fall kurz eine Firewall zusammen. Ihr braucht Port 22 für den SSH-Zugriff, 80 und 443 fürs Web. Und jetzt kommt der Anytype-Trick: Die Ports 1001 bis 1016 müssen offen sein, und zwar für TCP und UDP. UDP ist extrem wichtig für das QUIC-Protokoll, das macht euren Sync später dann ziemlich schnell. Und wir brauchen noch eine essenzielle Kleinigkeit, eine eigene Domain. Warum? Anytype baut beim Starten im Hintergrund automatisch saubere SSL-Zertifikate für euch, also das grüne Schloss im Browser, und dafür braucht das System zwingend einen echten Domain-Namen. Also loggt euch kurz bei eurem Domain-Provider ein und legt eine Subdomain an, sowas wie anytype.euredomain.de. Dort setzt ihr dann einen simplen DNS-Eintrag, einen sogenannten A-Record, der genau auf die IP-Adresse von eurem neuen Server zeigt, und das war’s auch schon. Diese Domain ist dann quasi unser Türsteher, den wir gleich in der Config eintragen.
Wenn der Server läuft, loggt ihr euch am Rechner übers Terminal ein, den ganzen Codeblock zum einfachen Copy-and-paste packe ich euch unten in die Videobeschreibung, dann updaten wir kurz das System, ziehen uns Docker und klonen das offizielle Anytype-Docker-Repo. Jetzt wird’s kurz ein bisschen tricky, da bin ich bei meinem Setup nämlich erst mal voll reingelaufen. Ihr kopiert euch die Konfigurationsdatei, die env.default, in eine neue .env, und weil die Entwickler da aber anscheinend ständig rumbasteln, müsst ihr in der Datei einmal alle Version-Tags von prod auf latest ändern, sonst findet Docker die Images nicht und der Server streikt. Dann tragt ihr in der Datei noch eure eigene Domain ein, also anytype.euredomain.de, überschreibt unbedingt diese 127.0.0.1 bei External Listen Host, sonst lauscht der Server nämlich nur auf sich selbst und eure Anytype-Clients kommen von außen nie drauf.
Und noch zwei kleine Pro-Tipps für die Konfig: Setzt das Speicherlimit für den Anytype-Node auf etwas weniger Speicher, als ihr angemietet beziehungsweise in eurem Homeserver freigegeben habt. Also ich hab hier 120 GB SSD und lasse 10 GB noch frei, damit die Platte dann nicht unkontrolliert vollläuft und das System nicht crasht. Und gebt dem Container ruhig 1,5 GB RAM, dann flutschen da auch größere PDF-Uploads. So, dann feuert ihr das Ganze mit docker compose up -d an, der Server rödelt kurz und baut euch im Hintergrund ganz automatisch eure Krypto-Schlüssel und SSL-Zertifikate. Zum Schluss lasst ihr euch den Inhalt der generierten Datei client.yml ausgeben, das ist quasi dann euer Haustür-Schlüssel für eure Endgeräte. Den Text kopiert ihr euch und speichert ihn in einer Datei, und diese Datei importiert ihr dann in den Anytype-Netzwerkeinstellungen unter „Custom Network“. Der durchgestrichene Globus wird blau und zack, der Sync-Server läuft. Auf dem Smartphone und Tablet ist das genau das Gleiche, ihr zieht euch die client.yml-Datei rüber und wählt sie beim Einloggen aus, und euer komplett privater Sync steht.
So, Daten sind sicher, Sync läuft super schnell über unseren eigenen Webserver, Zeit für den Endgegner: künstliche Intelligenz. Und weil wir unsere privaten Notizen vorhin schon nicht auf fremde Server legen wollten, werfen wir die jetzt natürlich auch nicht ChatGPT oder Claude in den Rachen, wir machen das lokal. Das Stichwort heißt MCP, das Model Context Protocol, da haben wir auch ein eigenes Video schon zu gemacht, das findet ihr auch in der Beschreibung, und damit können wir einem LLM direkt Zugriff auf unser Anytype geben. Ich habe hier ein MacBook Pro mit M2 Max und 64 GB RAM stehen, also eigentlich eine absolute Maschine für sowas, und das zum Laufen zu bringen ist auf dem Mac auch gar nicht so schwer.
Eigentlich braucht ihr nur zwei Dinge. Erstens Node.js, erster kleiner Stolperstein bei mir übrigens, ich hatte noch Version 18.15 auf dem Rechner und damit zickt das Ganze rum, ihr müsst Node also am besten einmal auf die aktuellste Version bringen. Zweitens brauchen wir LM Studio, das ist ein kostenloses Programm, mit dem ihr LLMs wie Llama oder Qwen mit zwei Klicks direkt auf eurem Rechner ausführen könnt. Ich habe Qwen 3.5 einmal in der 9B- und einmal in der 30B-Variante genommen, und die Einrichtung ist erstaunlich simpel. Ihr öffnet LM Studio, geht in die Einstellungen zu den MCP-Servern und kopiert da einfach einen kleinen JSON-Code rein, der auf den Anytype-Ordner auf eurem Mac verweist, und das war’s.
Und was macht man dann in der Praxis damit? Na ja, ihr könnt in LM Studio ganz normal chatten, aber die KI kennt halt eure Anytype-Datenbank. Wichtig ist aber: genau prompten. Also bei den großen LLMs ist das wirklich notwendig, ich bin da am Anfang oft in so Endlosschleifen gelaufen, weil die KI einfach in meinem ganzen Anytype-Space nicht gecheckt hat, was ich eigentlich will. Also ich habe da zum Beispiel halt meine Videoprojekte drin und wenn ich da einfach schreibe: „Fasse mir meine aktuellen Videoprojekte zusammen“, dann kann das mal ins Leere laufen. Was schon mal hilft, ist, wenn ihr immer den Namen von eurem Space mit in den Prompt schreibt. Ganz konkret könnt ihr dann zum Beispiel euren Space durchsuchen, aber eben nicht nur nach einem Wort, sondern so kontextbezogen. Also wenn ihr ganz spezielle Infos aus einem Zeitraum oder so wollt.
Das geht eben auch nach Relationen, also zum Beispiel: „Durchsuche meinen Anytype-Space Lucas Space nach allen Objekten vom Typ Videoprojekt, filtere die Ergebnisse so, dass nur die angezeigt werden, die im Titel Short stehen haben und deren Relation Priorität auf Hochgesetzt ist. „Gib mir eine kurze tabellarische Übersicht mit dem Status und dem letzten Änderungsdatum.“ Oder ihr erstellt eine neue Seite, zum Beispiel ein Rezept, in dem ihr einfach nur den Text copy and pasted: „Ich kopiere gleich einen Text für ein Nudelgericht, erstelle daraus ein neues Objekt in Anytype, nutze den Objekttyp Rezept, extrahiere den Namen als Titel, erstelle eine strukturierte Liste für die Zutaten im dafür vorgesehenen Bereich und formatiere die Zubereitungsschritte als nummerierte Liste. Hier ist der Text.“ Oder ihr ergänzt einfach eine bestehende Seite, zum Beispiel mit Checklisten, und verknüpft dann andere bestehende Seiten: „Suche die Seite mit dem Titel Übersicht Reisen, analysiere den aktuellen Inhalt und füge am Ende einen neuen Abschnitt namens Reiseideen 2026 hinzu. Ergänze dort eine Checkliste mit den Zielen Japan, Norwegen und Portugal, verknüpfe zudem meine bestehende Notiz Ausrüstungsliste Wandern.“
Aber Achtung, jetzt kommt mein größter Fail beim Testen. Ich hab da fröhlich rumgepromptet und plötzlich spuckt LM Studio mir einen Fehler aus. Was war passiert? Mein Anytype-Vault ist inzwischen so groß, dass die Datenmenge das Kontextfenster der KI komplett gesprengt hat. Also das Kontextfenster ist ja quasi das Kurzzeitgedächtnis der KI und das war hier im Standard auf knapp 4000 Token limitiert. Die Lösung ist dann theoretisch einfach, man dreht das Kontextfenster in LM Studio einfach hoch. Aber ich sag’s euch ganz ehrlich, wenn ihr das auf 16.000 oder 32.000 Token hochballert, dann fängt auch mein M2 Max schon richtig an zu schwitzen. Das Generieren dauert dann länger und man starrt dann manchmal minutenlang auf den Bildschirm. Also stellt eure Prompts möglichst präzise und sagt der KI genau, in welchem Zeitraum oder nach welchem Text sie suchen soll. Je weniger irrelevante Anytype-Daten in das Kontextfenster geladen werden, desto schneller habt ihr eure Antwort.
Und ich hab gemerkt, dass es meistens gar nicht unbedingt die großen Modelle braucht, um Dinge mit meinen Notizen zu machen. Also meine Empfehlung nach einigen Tests: Benutzt Qwen 3.5 9B. Das hat für die meisten Sachen gereicht. Wenn ich dann aber längere Texte damit reingegeben habe, dann habe ich schon die 30B-Variante gebraucht. Also, falls ihr es noch nicht gemerkt habt, Anytype ist wirklich zu meiner absoluten Lieblings-App geworden. Es ist so nice, einen Platz zu haben, wo man wirklich alles reinschmeißen kann. Also für mich ist das wirklich eine Everything-App. Bewerben die auch so. Und im Gegensatz zu Notion habe ich halt auch die volle Kontrolle über meine Daten. Also da ist die Hemmschwelle wirklich auch wichtige, aber sensible Sachen wie einen Perso, Mietvertrag und so abzulegen, deutlich geringer.
Und was ich besonders nice finde: Anytype macht Sinn, wenn man einfach schnell Sachen notieren will und eben nicht mehr einfach Google Docs verwenden möchte, kann aber auch mit einem wachsen, also wenn man Bock drauf hat. Aber wenn ihr bisher abgeschreckt seid, gebt dem Ganzen mal eine Chance und schaut euch auch unbedingt Sahins Video dazu an. Die Zeit, die man da reinsteckt, lohnt sich voll, finde ich. Na ja, schreibt gern mal eure krassesten Anytype-Hacks in die Kommentare, hört unseren Podcast, abonniert den Kanal, lest unsere Newsletter und habt noch einen schönen Resttag. Tschüss!
c’t 3003 ist der YouTube-Channel von c’t. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.
(sahe)
Künstliche Intelligenz
Smart Glasses vor Gericht: Wenn unauffällige Technik zum Problem wird
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Vergangene Woche sorgte ein Vorfall am britischen High Court of Justice für Schlagzeilen. Ein Kläger soll bei seiner Aussage eine smarte Brille getragen und sich darüber von einer nicht anwesenden Person beraten lassen haben. Dem Gericht fiel das zunächst nicht auf, da moderne Smart Glasses oft erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen sind. In ihrem Urteil verwarf die Richterin die Zeugenaussage, entschied zugunsten der Beklagten und auferlegte dem Kläger die weitgehende Übernahme der gegnerischen Verfahrenskosten. Um welche Art von Smart Glasses es sich gehandelt hat, geht aus dem Bericht der Richterin nicht hervor.
Der Vorfall wird im Urteil der Richterin beschrieben.
Gegenstand des Prozesses war ein Streit darüber, wem ein Unternehmen gehört. Als der Kläger für ein Kreuzverhör in den Zeugenstand trat, fiel der Richterin auf, dass der Mann sich auffällig lange Zeit ließ, bevor er zur Beantwortung der Fragen ansetzte. Die Anwältin der Beklagten bemerkte schließlich, dass aus seiner Nähe auffällige Geräusche zu hören waren. Dabei stellte sich heraus, dass der Kläger Smart Glasses trug. Nachdem er sie auf Anweisung der Richterin abgenommen und ein paar Fragen beantwortet hatte, gab sein Smartphone plötzlich hörbar die Stimme einer Drittperson wieder, die offenbar mit ihm sprach. Die Richterin ließ daraufhin sowohl die Brille als auch das Smartphone sicherstellen.
Der Kläger bestritt später, die Smart Glasses während seiner Aussage genutzt zu haben und behauptete, dass es der Chatbot ChatGPT gewesen sei, der zu ihm gesprochen habe. Zur weiteren Klärung wurde die Anrufliste des Klägers fotografiert. Demnach hatte er im Laufe des Morgens sowie wenige Minuten vor seiner Zeugenaussage mehrfach einen Kontakt angerufen, der auf seinem Smartphone als „abra kadabra“ gespeichert war. Der Kläger erklärte, es habe sich dabei um seinen Taxifahrer gehandelt, konnte jedoch weder dessen Namen nennen noch weitere Angaben machen. Einige Tage später behauptete er zudem, sein Smartphone und sein Pass seien gestohlen worden, ohne dafür einen Polizeibericht vorlegen zu können.
Die Anwältin der Beklagten vermutet, dass der Kläger live von seinem früheren, ausländischen Anwalt unterstützt worden sei, der über eine vom Gericht eingerichtete Videoverbindung offiziell an der Verhandlung teilnehmen durfte. Die Richterin selbst hielt in ihrem Urteil fest, dass der Kläger über seine Smart Glasses Hilfe erhalten habe, ohne dass das Gericht davon wusste. Sie verwarf die Zeugenaussage und entschied zugunsten der Beklagten.
Auch in den USA sorgte ein Vorfall mit Smart Glasses im Gerichtssaal für Aufmerksamkeit. Als Mark Zuckerberg im Februar zu einem Prozess erschien, trugen einige seiner Begleiter eine smarte Brille. Die Richterin forderte die Entourage auf, die Smart Glasses abzunehmen, und drohte bei weiteren Verstößen mit Sanktionen wegen Missachtung des Gerichts. Das Verfahren fand vor einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien statt, wo Aufnahmen im Gerichtssaal nur mit Genehmigung erlaubt sind. Meta ist selbst Hersteller und derzeit Marktführer in dieser schnell wachsenden Wearables-Kategorie ist. Der Konzern hat seit Ende 2023 knapp zehn Millionen Geräte verkauft.
Alte Rechtslage trifft auf neue Technik
Smart Glasses wie die Ray-Ban Meta-Brillen sehen von außen wie normale Brillengestelle aus. Sie können jedoch Bilder und Videos aufzeichnen sowie Audio ausgeben, ohne dass dies für die Umgebung immer sofort erkennbar ist. Eine LED signalisiert Außenstehenden zwar, wenn gefilmt wird, bei hellem Tageslicht ist sie jedoch kaum wahrnehmbar. Viele Menschen wissen noch nicht einmal, dass eine solche Technologie existiert, da sie in Deutschland noch längst keine Selbstverständlichkeit ist. Entsprechend blieb eine breitere öffentliche Debatte über Smart Glasses im Kontext von Datenschutz, Privatsphäre und Überwachung bislang weitgehend aus.
Auch in Gerichtssälen wirft diese Entwicklung neue Fragen auf. Aufsehenerregende Vorfälle wie in Großbritannien oder den USA sind aus Deutschland bislang nicht bekannt. Auszuschließen sind sie jedoch nicht.
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Nach deutschem Recht (§ 176 GVG) ist der Vorsitzende für die Ordnung in der Sitzung verantwortlich. Technische Hilfsmittel, die etwa im Rahmen einer Zeugenaussage eingesetzt werden, müssen entweder vom Gericht angeordnet oder zumindest transparent sein. Eine ausdrückliche Pflicht für Zeugen, technische Geräte wie Smart Glasses vorab offenzulegen, besteht jedoch nicht. In der Praxis wird die Einhaltung dieser Vorgaben durch richterliche Anordnungen, Sicherheitskontrollen und Hausordnungen durchgesetzt. Eine Täuschung des Gerichts lässt sich damit wie im britischen Falle nicht grundsätzlich ausschließen. Sie kann jedoch strafrechtliche Konsequenzen beispielsweise wegen falscher, uneidlicher Aussage, Prozessbetrug oder Strafvereitelung nach sich ziehen.
Zwischen Aufnahmeverbot und Kontrolllücke
Auch das bloße Tragen von Smart Glasses im Gerichtssaal ist in Deutschland nicht ausdrücklich geregelt, aber faktisch stark eingeschränkt. Ein generelles Geräteverbot gibt es nicht, entscheidend ist die Nutzung. Nach deutschem Recht (§ 169 GVG) sind Ton- und Filmaufnahmen während der Verhandlung unzulässig, wenn diese veröffentlicht werden sollen. Zugleich hat der Vorsitzende die Ordnung im Saal zu gewährleisten. So kann der Vorsitzende im Einzelfall das bloße Tragen oder die Nutzung der Smartfunktionen untersagen, wenn der Verdacht besteht, dass unbemerkt Aufnahmen gemacht oder Kommunikationsverbindungen genutzt werden. Das unbemerkte Aufzeichnen von Personen durch smarte Brillen kann ohne rechtliche Grundlage sowie unter Missachtung der bei audiovisuellen Aufnahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Informationspflichten zudem eine unzulässige Verarbeitung personenbezogener Daten darstellen. Auch könnte hierdurch das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Teilnehmer verletzt werden, woraus zivilrechtliche Unterlassungs- und Schmerzensgeldansprüche resultieren können.
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Gerichte sichern die Ordnung, wie im oben beschriebenen Fall, durch Sicherheitskontrollen, Hausordnungen und Anordnungen im Sitzungssaal ab. Die Schwierigkeit liegt aber auch hier in der Unauffälligkeit der Geräte: Smart Glasses sind oft kaum als solche erkennbar, und Aufnahmen lassen sich nicht immer zuverlässig erkennen. Zudem nutzen einige Träger die Brillen mit Korrekturlinsen und sind ohne sie möglicherweise nur eingeschränkt sehfähig.
Je unauffälliger die Technik wird, desto leichter lässt sich die Kontrolle umgehen. Der Fall aus Großbritannien zeigt, dass bestehende Regeln nicht zwangsläufig verhindern, dass sie unterlaufen werden. Auch in Deutschland sind ähnliche Szenarien daher zumindest denkbar. Verhindern ließen sie sich durch mehr Bewusstsein für die Technik sowie durch ein Verbot oder strengere Kontrollen im Gerichtssaal.
(tobe)
Künstliche Intelligenz
KI-Update kompakt: KI-Rechenzentren, Cursor, Vibe-Coding, Finde-Roboter
Mehr Rechenkapazitäten für KI in Deutschland
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Microsoft hat den ersten Spatenstich für ein Rechenzentrum im rheinischen Braunkohlerevier gesetzt, das im Endausbau rund 520 Megawatt leisten soll. In Niedersachsen plant Telis Energie ein weiteres Großprojekt neben einem ehemaligen Kohlekraftwerk. Beide Vorhaben passen zur neuen Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung, die eine Vervierfachung der Kapazität bis 2030 vorsieht. Derzeit liegt die Leistung bei rund zweieinhalb Gigawatt, sie soll auf zehn bis elf Gigawatt steigen. Planungen für Rechenzentren im Wert von über 25 Milliarden Euro laufen bereits.

EU-Ausschuss unterstützt Verbot von Deepfake-fähigen KI-Systemen
Der Bürgerrechtsausschuss der EU hat dem geplanten Verbot von KI-Systemen zugestimmt, die sexualisierte Bilder ohne Zustimmung der Abgebildeten erzeugen. Sogenannte Nacktbildgeneratoren wären damit verboten, Ausnahmen gelten nur bei wirksamen Schutzmechanismen. Die Änderungen gehören zum Omnibus-Paket, mit dem die EU mehrere Gesetze prüft, darunter den AI Act. Kommende Woche stimmt das EU-Parlament ab.
Anklage gegen Führungskräfte von Supermicro wegen GPU-Schmuggels
Die US-Justiz hat Anklage gegen einen hochrangigen Manager von Super Micro Computer erhoben, einem Serverhersteller. Er soll zusammen mit dem Geschäftsführer der taiwanesischen Niederlassung und einem externen Auftragnehmer Server im Wert von 2,5 Milliarden Dollar, die fortschrittliche Nvidia-Chips enthalten, an den US-Exportkontrollen vorbei nach China geschmuggelt haben. Die Chips wurden in Servern versteckt, umverpackt und heimlich geliefert, während an den Ursprungsorten nicht funktionierende Nachbauten aufgestellt wurden. Der Vizepräsident und der Auftragnehmer wurden festgenommen, der taiwanesische Manager ist flüchtig. Supermicros Aktienkurs fiel um über zehn Prozent.
Microsofts Superintelligenz-Team liefert einen Bildgenerator
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Microsoft hat mit MAI-Image-2 ein neues Bildgenerierungsmodell vorgestellt, entwickelt vom hauseigenen Superintelligenz-Team um Mustafa Suleyman. Statt an Superintelligenz arbeitet das Team also zunächst an Bildern. Auf der Rangliste von Arena.ai belegt das Modell Platz drei, hinter OpenAIs GPT-Image-1.5 und Googles Nano Banana 2. Der Vorgänger MAI-Image-1 landete im Oktober 2025 nur auf Platz neun. MAI-Image-2 ist im MAI-Playground testbar und wird in Copilot sowie den Bing Image Creator integriert.
Claude-Nutzende offenbaren ihre Hoffnungen und Ängste
Anthropic hat 80.508 Claude-Nutzende aus 159 Ländern in 70 Sprachen zu ihren Erfahrungen mit KI befragt. Als größtes Risiko nannten die Befragten Unzuverlässigkeit und halluzinierte Ergebnisse, gefolgt von Sorgen vor Arbeitsplatzverlust. Positiv bewerteten viele, dass KI Routineaufgaben abnimmt. 33 Prozent sehen KI als gute Lernhilfe, doch viele befürchten, langfristig Fähigkeiten zu verlieren. Da ausschließlich KI-Nutzer befragt wurden, sahen die Befragten unter dem Strich tendenziell mehr Vor- als Nachteile.

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.
Cursor fordert OpenAI und Anthropic mit eigenem Coding-Modell heraus
Cursor, ein KI-gestützter Code-Editor, hat mit Composer 2 ein eigenes Modell für Softwareentwicklung veröffentlicht. Es wurde ausschließlich auf Code-Daten trainiert und ist deutlich günstiger: 50 Cent pro Million Eingabe-Token, verglichen mit 5 Dollar bei Anthropics Claude Opus 4.6. Dahinter steckt ein strategisches Kalkül: Cursor hat über eine Million tägliche Nutzer, hängt aber bei Preisen und Margen von genau den Unternehmen ab, mit denen es konkurriert.
OpenAI bündelt seine Produkte in einer Desktop-Superapp
OpenAI will ChatGPT, die Programmierplattform Codex und den hauseigenen Browser Atlas in einer einzigen Desktop-App zusammenführen, berichtet das Wall Street Journal. Fidji Simo, Leiterin des App-Bereichs, schrieb intern, die Aufteilung auf zu viele einzelne Apps habe das Unternehmen verlangsamthat. Die neue App soll vor allem agentische KI-Funktionen bieten.
OpenAI übernimmt das Start-up Astral
OpenAI hat Astral übernommen, ein Start-up, das Open-Source-Werkzeuge für Python entwickelt. Die Software soll in Codex integriert werden, um die Plattform über reine Codegenerierung hinaus zum umfassenden Entwicklungswerkzeug auszubauen. Der Deal reiht sich in eine Serie von Übernahmen ein, darunter die kürzlich angekündigte Akquisition der KI-Sicherheitsplattform Promptfoo.
KI-Agenten übernehmen Zahlungen im Test mit Banken
Visa will mit der Commerzbank und der DZ Bank testen, wie KI-Agenten Zahlungen abwickeln können. Das Programm heißt „Visa Agentic Ready“. Dabei recherchieren KI-Agenten im Namen von Verbrauchern oder Unternehmen, verhandeln und schließen Käufe ab, oft ohne direkte menschliche Beteiligung. In der ersten Phase prüft Visa, ob solche Zahlungen sicher und skalierbar funktionieren.
Apple blockiert Updates für Vibe-Coding-Apps
Apple hat Updates für die Apps Replit und Vibecode blockiert. Beide erlauben es, sich per KI direkt auf dem iPhone Web-Apps erstellen zu lassen, ohne den App Store. Apple beruft sich auf eine Regel, die das Nachladen von ausführbarem Code verbietet. Kritiker vermuten, dass Apple auch um seine Provision fürchtet, da so Alternativen zu kostenpflichtigen Apps entstehen. Apple hat den Entwicklern Kompromisse angeboten, etwa App-Vorschauen im Browser statt in der App.
Roboter findet verlegte Gegenstände auf Zuruf
Forscher der TU München haben einen mobilen Roboter entwickelt, der verlegte Gegenstände gezielt aufspüren kann. Ein KI-Sprachmodell stellt Beziehungen zwischen Objekten und möglichen Ablageflächen her, sodass der Roboter unplausible Orte ausschließt: Eine Brille sucht er nicht auf der Herdplatte. Die Sucheffizienz liegt 30 Prozent über der einer zufälligen Suche. Als Nächstes soll der Roboter Arme erhalten, um auch in Schränken und Schubladen zu suchen.
ElevenLabs startet Marktplatz für KI-generierte Musik
ElevenLabs, ein KI-Audiounternehmen, hat einen Marktplatz für KI-generierte Musik eröffnet, auf dem Nutzer mit dem hauseigenen Modell erstellte Songs verkaufen können. Käufer wählen zwischen drei Lizenzstufen. Allerdings ist KI-generierte Musik derzeit urheberrechtlich nicht geschützt, und ElevenLabs garantiert keine Exklusivität: Andere Nutzer können identische Ergebnisse erhalten. Das rechtliche Risiko trägt laut Nutzungsbedingungen die Verkäuferin selbst.
Rolling-Stones-Rechteverwalter BMG verklagt Anthropic
BMG, der zum Bertelsmann-Konzern gehörende Musikrechteverwalter, hat Anthropic in Kalifornien verklagt. Der Vorwurf: Anthropic habe urheberrechtlich geschützte Songtexte zum Training seines Chatbots Claude verwendet, unter anderem durch automatisierte Scraping-Tools und Downloads aus illegalen Online-Bibliotheken. BMG verwaltet Songs der Rolling Stones, Bruno Mars und anderer Künstler. Pro verletztem Werk drohen nach US-Recht bis zu 150.000 Dollar Schadensersatz.

(igr)
Künstliche Intelligenz
MacBook Neo: Neuer Ansatz soll Nutzer vor Webcam-Spionage schützen
Apple verspricht beim MacBook Neo „zusätzliche Sicherheit“ vor der heimlichen Aktivierung der integrierten Kamera. Eine neue Sicherheitsarchitektur setzt dafür auf eine Kombination aus „Systemsoftware und dedizierten Siliziumelementen“ im Prozessor. Das verhindert, dass „nicht vertrauenswürdige Software“ die Webcam aktiviert, ohne dass zugleich die grüne Statuslampe auf dem Bildschirm leuchtet, verspricht der Hersteller in einem aktualisierten Security-Whitepaper. Der Schutz bestehe selbst dann weiter, wenn ein Schädling Root- oder Kernel-Rechte erlangt.
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Apples undokumentierte Chip-Exklaven
Nach Angabe eines Entwicklers kommen dafür von Apple bislang nicht öffentlich dokumentierte „Exklaven“ zum Einsatz – auf Chip-Ebene abgegrenzte Bereiche, die nur sehr beschränkt mit Kernel und Userspace kommunizieren. Auch die bei offenem Mikrofon orange leuchtende Anzeige sei derart gesichert. Vorausgehenden Berichten zufolge gibt es solche „Exclaves“ erst ab M4 und A18 – letzterer steckt in der Variante A18 Pro im MacBook Neo. Warum Apple dieses System dem Whitepaper zufolge ausschließlich beim MacBook Neo verwendet, bleibt unklar.
iPhones, iPads und MacBooks signalisieren mit einer grünen Statusanzeige, wenn die Webcam respektive Frontkamera aktiv ist. Dafür setzt der Hersteller auf unterschiedliche Techniken. Bei MacBook Air und MacBook Pro kommt eine Hardware-Lösung zum Einsatz: Die Kamera sei so konstruiert, dass diese sich nicht aktivieren könne, ohne zugleich die dort eigenständige, direkt daneben platzierte Statuslampe anzuschalten.
Apple rät explizit davon ab, bei MacBooks eine Kameraabdeckung zu verwenden, dies könne beim Zuklappen des Laptops nämlich zu einer Beschädigung des Displays führen. Die Verbindung zum Mikrofon solle alle MacBook-Modelle seit Jahren auf Hardware-Ebene trennen, sobald das Notebook geschlossen wird. Bei iPads verspricht Apple ab Baujahr 2020 denselben Schutz in Kombination mit dafür ausgelegten magnetischen Hüllen.
iPhones nur mit Software-Statuslämpchen?
iPhones scheinen sich allerdings allein auf ihre Software-Statuslämpchen zu stützen. Jüngst berichteten Sicherheitsforscher, eine ausgeklügelte iOS-Spyware sei – zumindest in iOS 18 – nach der Kompromittierung des Zielgerätes in der Lage gewesen, dort Kamera- und Mikrofon zu aktivieren, ohne dass dabei die Statuslampe aufleuchtet. Ob das auch für neuere iPhone-Modelle ab der 16er-Reihe mit A18 gilt, ist nicht bekannt. Vor über zehn Jahren sorgte ein anderes Forscher-Team für Aufsehen: Es dokumentierte einen Weg, die Webcam-Status-LED von sehr alten MacBooks (bis ca. Baujahr 2008) per Software zu deaktivieren – ganz ohne Rechteausweitung.
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(lbe)
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