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Feed und Fudder Podcast 69 – Macht Meta Agenturen kaputt?


Droht Agenturen der Auftragsverlust an KI? Noch ist es nicht so weit, doch Entwicklungen wie Meta Business AI zeigen deutlich, dass klassische Agenturleistungen zunehmend auch von künstlicher Intelligenz übernommen werden können. Welche Rolle bleibt Agenturen künftig?

Im Feed und Fudder Podcast sprechen wir über die neuen Realitäten des Agenturmarkts. Immer öfter rückt dabei die Überlegung in den Mittelpunkt, welche Aufgaben KI effizienter erledigt und wo der Mensch weiterhin unverzichtbar bleibt. Gerade in Bereichen wie gegenseitigem Verständnis, emotionaler Tiefe und kreativem Storytelling liegt nach wie vor der besondere Mehrwert von Agenturen. Den Agenturen noch klarer betonen müssen!

Wie es geht, beweist einmal mehr unsere liebsten Senioren-WG, diesmal in Kooperation mit einem bekannten Discounter. Und als besonderes Schmankerl: authentische Social Media Postings aus der Bildungswelt mit einem guten Schuss Humor, Selbstironie und Food Trends.

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Transkript Feed und Fudder Podcast Folge 69 – Macht Meta Agenturen kaputt?

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Hier gibt es das Transkript zu Folge 69 – Macht Meta Agenturen kaputt?

Transkript

Nicola

Hallo und Servus zu einer neuen Folge Feed & Fudder mit Alex und mir, der Nici. Hallo Alex.

Alexander

Hallo, herzlich willkommen.

Nicola

Alex, zerstört Meta Agenturen jetzt?

Alexander

Das ist eine drastische Frage – und ja, vielleicht kann man sie so stellen. Ich habe mir eine Meta-Präsentation angeschaut, zu der wir vom Blog eingeladen waren. Meta möchte in Zukunft ziemlich viel mit KI machen. Klar, KI ist das Schlagwort, jeder will mehr damit machen. Interessant fand ich: Es soll einen Meta-AI-Manager geben, ähnlich wie den Ads-Manager oder Business-Manager. Ein KI-Agent, der dir quasi alles abnimmt, was im Bereich Performance, Ads-Erstellung und Paid Content auf Meta zu tun ist.

Das war früher eine klassische Agenturaufgabe. Anzeigenkampagnen planen, Zielgruppen definieren, wann und wo ausgespielt wird, wer sie sehen soll. Agenturen haben das gemanagt und auch die Landingpages oder Links zur Website eingebunden. Jetzt will Meta das alles mit KI machen. Sprich: Wenn man auf eine Ad klickt, wird automatisch per KI eine Landingpage generiert, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Person, die klickt.

Da stellt sich die Frage: Wenn Plattformen immer mehr klassische Agenturaufgaben selbst übernehmen, was bleibt dann noch für Agenturen übrig?

Nicola

Das Presse-Event klang harmlos. Meta hat es verkauft als „alles wird besser und einfacher, wir denken nur an unsere Kunden“. Aber klar schwingt mit: Es kann passieren, dass ein ganzes Geschäftsmodell von Agenturen wegfällt.

Alexander

Man sollte nicht gleich aufgeben – wir nennen gleich ein paar Gründe, warum man Agenturen weiterhin braucht. Aber man sollte im Blick haben, dass Plattformen solche Dienste planen. Und ich frage mich: Wann kommt der Rollout in Europa? Mit DSGVO und Digital Services Act ist manches schwer vorstellbar. Aber egal wie man zu KI steht: Es ist keine große Hypothese zu sagen, dass Meta massiv mehr KI in seine Plattform einbinden will.

Nicht nur für User, sondern auch für Business-Partner – denn damit verdient Meta Geld. Es wird noch viel mehr KI-Tools und Features geben. Die Frage ist: Welche Dienste kann man als Agentur in Zukunft anbieten?

Nicola

Darf ich kurz reingrätschen? Ist es nicht auch naiv gedacht von Meta? Die Agenturpartner arbeiten seit vielen Jahren mit der Plattform, machen Werbung dafür, sagen ihren Kunden: „Gebt euer Geld hier aus, wir garantieren Erfolg, wir machen die Strategie.“ Agenturen haben Relevanz bei Budgetprozessen und beraten Kunden. Ist es nicht naiv, diese Partner zu verprellen?

Alexander

Das ist auch eine Frage: Wie viel werden diese Tools kosten? Oder sagt sich Meta: Das, was Kunden bisher für Agenturen ausgeben, können sie auch direkt bei uns ausgeben.

Nicola

Ja, aus Metasicht soll am besten alles bei ihnen bleiben. Aber spannend wird es trotzdem. Meta ist schnell darin, Partner zu verprellen – das habe ich im Berufsleben öfter erlebt. Ich frage mich, ob es schlau ist, Agenturen zu verprellen, die Millionenbudgets verwalten und über Jahre vertrauensvolle Kundenkontakte aufgebaut haben. Und sind wir ehrlich: Der Meta-Support ist super schlecht. Wenn der nicht besser wird, könnte das nach hinten losgehen.

Alexander

Das ist die große Frage. Wird die Qualität dieser KI-Services die gleiche sein wie die Dienstleistung einer Agentur? Stand jetzt – unser Lieblingswort – ist das offen. Stell dir vor: Damals war der Discman der Höhepunkt der Technologie. Man konnte sich nicht vorstellen, dass es irgendwann Smartphones gibt, mit tausenden Songs. KI ist auch so eine Stand-Jetzt-Betrachtung.

Es ist nicht nur Meta. Auch andere Tools wie SEMrush – klassische Agenturwerkzeuge – könnten sich vom Tool-Anbieter zum Dienstleistungsanbieter entwickeln.

Nicola

Ja, absolut. Also bin ich voll bei dir. Ich glaube, in dem Bereich passiert schon super viel und das wird die gesamte Agenturlandschaft ordentlich durchrütteln.

Alexander

Genau, und das ist der Punkt, auf den ich hinaus will. Ich glaube nicht, dass Agenturen verschwinden. Ich glaube nur, es ist sinnvoll, wenn Agenturen sich jetzt schon bewusst machen, dass Plattformen wie Meta oder auch Tool-Anbieter immer mehr selbst in diese Service-Schiene rutschen und Marktsegmente besetzen wollen. Die Frage ist: Was können Agenturen in Zukunft machen?

Da sehe ich drei Punkte. Erstens: Eine Agentur, die lange mit dir zusammenarbeitet, hat ein viel tieferes Verständnis für dich. Zweitens: Was kann der Mensch besser? Wir hatten dazu schon eine Folge. Solange wir auf Social Media mit Menschen kommunizieren, braucht es die menschliche Perspektive. Eine Agentur, die dich kennt, versteht dich anders als ein KI-Tool. Drittens: Strategisches Denken. Da ist der Mensch einer KI überlegen. KI kann Wahrscheinlichkeiten berechnen und Daten analysieren, aber übergeordnetes, strategisches Denken – Meta-Denken – das kann der Mensch besser.

Alexander

Das dritte ist die Kombination: Persönlichkeit, Strategie und Verständnis – ein Gesamtpaket, das ich bei KI-Agents noch nicht sehe. Deshalb können sich Agenturen weiterhin positionieren. Allerdings brauchen Agenturen viel mehr KI-Know-how. Nicht nur in der Anwendung, sondern auch in der Integration in Prozesse und in der Analyse des KI-Marktes. Welche Trends gibt es? Welche sind nützlich? Welche gefährlich? Wie gehen wir damit um? Welches Personal und welche Skills brauchen wir? Und man muss harte Entscheidungen treffen: Welche Skills kann die Maschine besser, welche der Mensch?

Nicola

Da sind viele Punkte drin. Ich finde einmal den kreativen Part – den sollten Agenturen verstärkt hervorheben. Dann das Thema zwischenmenschlich. Wir arbeiten gerne mit Menschen, und das ist zentral. Vertrauen und Entscheidungen entstehen oft nicht durch besser oder schlechter, sondern durch Erfahrungswerte. Agenturen mit Erfahrung haben immer ein Argument. Agenturen, die viele Kunden oder Projekte umgesetzt haben, vielleicht in einer Branche oder Location, bringen Erfahrungswerte mit, die wichtiger werden.

Das ist etwas, worauf sich Agenturen überprüfen müssen: Was kann ich beisteuern oder aufbauen? Und wie du sagst – die Sparring-Partner-Thematik. Prozesse im Unternehmen sind nicht immer rational. Agenturen bringen eine externe Expertenmeinung ein, auch wenn sie nicht mehr wissen. Das hat einen psychologischen Effekt. Der Prophet gilt nie im eigenen Land. Oft holt man sich jemanden von außen, um Entscheidungsprozesse voranzubringen. Ich glaube nicht, dass ein KI-Agent den gleichen Effekt hätte. Das ist sehr menschlich. Irrational, warum logische Dinge intern nicht umgesetzt werden, obwohl sie Sinn machen – aber wenn jemand von außen dasselbe sagt, wird es gemacht. Das ist menschlich.

Alexander

Diese menschliche Erfahrung bleibt unersetzlich. Stand jetzt. Ich hoffe auch, dass das so bleibt. Ein kleines Gedankenbeispiel: Stell dir vor, du gehst in einen Raum mit zehn Leuten, die du nicht kennst. Und dann gibt es welche, mit denen verstehst du dich sofort, bist im Gespräch. Und andere, mit denen klappt es nicht. Du merkst: Irgendwie werde ich mit dieser Person nicht warm.

Nicola

Der Vibe passt nicht.

Alexander

Genau. Und jetzt stell dir mal vor, du machst Sales-Verkäufe. Du kannst dir von KI ein Sales-Skript schreiben lassen, ein zehnwöchiges Sales-Coaching machen, einen Sales-Sparring-Partner simulieren. Alles schön und gut. Aber dann machst du deinen Sales Call und hast genau diesen Effekt: Am Telefon ist jemand, mit dem der Vibe nicht stimmt. Da hilft dir die KI null weiter. Du kannst sie vielleicht fragen, wie du mit so einer Person umgehst, bekommst Tipps – aber die passen nicht genau auf diese eine Person. Wenn du emotionale Intelligenz hast, zwischenmenschliche Erfahrung und Sales-Erfahrung, hilft dir das tausendmal mehr als jede Maschine. Das ist das Zwischenmenschliche.

Nicola

Absolut. Ja, und ich glaube, das bleibt auch. Prozesse und Umsetzungsthemen, die man automatisieren kann, werden rationalisiert. Das ist eine große Herausforderung für Agenturen, weil sie damit viel Geld verdient haben – 10.000 Postings vorbereiten, Reportings machen und so weiter. Aber beim Thema Beratung oder Vertrieb bin ich bei dir. Das hat mit Vertrauen zu tun, mit einem gewissen Vibe, und auch damit, dass Sales-Leute manchmal nerven.

Man ist dann doch gewillt, nochmal in Austausch zu gehen. Oder wenn du viele Jahre mit einer Agentur arbeitest, vertraust du denen – das sind fast wie Kollegen. Es bleibt spannend. Ich bin skeptisch, wie gut die Tools von Meta am Ende wirklich sind. Meta verspricht viel. Die Frage ist: Wie gut sind sie überhaupt? Und was kommt davon nach Europa? Vielleicht nur eine abgespeckte Version. Aber es lohnt sich, dranzubleiben. Für alle, die in Agenturen arbeiten oder selbst eine haben – diese Gedanken werden sicher schon gemacht. Ich bin gespannt.

Und auch auf Kundenseite muss man überlegen: Wenn ich mit einem Agent arbeite, brauche ich trotzdem jemanden, der mit dem Agent umgehen kann. Ich kann nicht einfach sagen: Damit ist alles erledigt. Auch die Arbeitsweise ändert sich. Wenn man lange mit Agenturen gearbeitet hat, weiß man, wie man mit ihnen arbeitet. Es gibt Agenturen, mit denen man besser kann, und andere, mit denen schlechter. Das Gleiche gilt für Agents – ob ich mit denen überhaupt gut arbeiten kann. Vielleicht stelle ich fest, es macht mir mehr Arbeit.

Alexander

Genau. Fazit: Agenturen werden nicht verschwinden. Aber die Arbeitsweise wird sich verändern. Aufgabenbereiche verschieben sich. Agenturen müssen ihre Skills und Angebote durchgehen und prüfen: Was kann KI besser – zum Beispiel die Masse an Postings – und wo bleibt der Mensch unersetzlich? Dort müssen sich Agenturen hinbewegen.

Nicola

Und zum Thema, was du gerade gesagt hast: Viele Menschen – vielleicht hört ihr das da draußen – tut mir leid, ich sitze gerade im Kaffeehaus in Innsbruck, es ist sehr laut. Also Feed & Futter. Und Thema Schmankerl – da habe ich was dabei. Was mir gut geschmeckt hat, ist die Technische Hochschule in Deggendorf. Die hatten wir schon mal. Ich weiß nicht, ob ich es hier erwähnt habe, aber dir habe ich es erzählt.

Nicola

Die suchen Studenten, wollen Werbung für sich machen. Und ich glaube, es ist der Rektor – auf jeden Fall sehr lustig, weil er Kommentare vorliest. Das Ganze ging los mit diesem „Pudding mit Gabel essen“. Das hat er als Rektor mitgemacht, auf dem Campus Pudding mit Gabel gegessen. Es kamen viele Reaktionen. Und er liest die dann sehr nüchtern vor, aber mit Humor.

Alexander

Einfach witzig zum Anschauen. Klare Guckempfehlung.

Nicola

Und ich finde diese Videos extrem witzig. Kommentare wie: „Mist, ich habe mich schon eingeschrieben, kann ich mich nochmal bei euch umschreiben?“ oder „Ich würde jetzt gerne bei euch sein.“ Sehr positives Beispiel. Thema Food – über den Pudding zum Recruiting von neuen Studenten. Ein sehr schönes Beispiel der Hochschule Deggendorf. Klar, ich gucke ihn, Felix. Hast du Pudding mit Gabel schon gegessen? Ich mache das nicht. Ich ja.

Alexander

Ich noch nicht, aber ich wollte unbedingt, dass wir diesen Food-Social-Media-Trend in unseren Schmankerln erwähnen.

Nicola

Nummer zwei, auch noch ein Food-Thema – wir sind voll im Food-Modus. Wir hatten schon Opa Werner mit dem Matsche-Latsche-Hype. Opa Werner, 88 Jahre alt, fast 90, hat jetzt eine Kampagne mit Lidl. Es gibt riesige Plakate, wo er Matsche-Latsche testet und Videos davor macht.

Das ist witzig. Die Schwarzgruppe hat schnell reagiert, den Trend erkannt und auf große Plakate gedruckt. Verrückt, weil es eigentlich ein Nischenthema ist und die Zielgruppe sehr jung. Dass man das hochhypt und auf ein Out-of-Home-Plakat klebt, die ja nicht günstig sind, finde ich krass. Aber das Video, wie er davorsteht, nehme ich ihm voll ab. Mit 88 nochmal auf einem großen Plakat – das hätte er sicher nicht gedacht.

Alexander

Das war wieder ein Win für uns. Wir sagen jedes Mal: Bei solchen Chancen nicht lange in Freigabeschleifen hängen, sondern nutzen. Grüße auch hier raus an unseren Lieblingshebebühnenhersteller – wenn es eine Chance gibt, nutzt sie.

Nicola

Ja. Und dieses Spiel mit Out-of-Home und Social – eigentlich nischig, ein Trend auf TikTok und Instagram, und dann wird es eine Out-of-Home-Kampagne. Krass. Ich bin gespannt, wie viele Videos es von diesem Plakat auf Social geben wird.

Eine Sache, die mir überhaupt nicht geschmeckt hat – doof, dass wir damit enden – ist ein Posting von WDR Monitor. Da wurde gefragt, wie TikTok die Politik verzerrt. Quelle ist die Bertelsmann Stiftung. Es geht darum: Wie viele Videos wurden von Parteien hochgeladen und wie viele im Feed ausgespielt – auf TikTok, YouTube, Instagram und Apps.

Das Krasse: Im Feed ausgespielt wurden deutlich mehr Videos der Linken und der AfD. Große Verlierer: CDU, die Grünen und SPD – besonders CDU und Grüne haben deutlich verloren.

Alexander

Die Auswirkungen der Algorithmen auf Politik, Demokratie und Gesellschaft, das wäre ein eigenes Thema.

Nicola

Absolut, ein großes Thema. Wir haben ja bald Landtagswahl in Baden-Württemberg. Vielleicht reden wir da nochmal drüber. Aber wenn man Zahlen hat und sieht, was im Feed landet und wie stark polarisiert wird, da müssen wir als Gesellschaft drüber reden.

Alexander

Auf jeden Fall. Es gab auch eine Studie: Wenn man sich neu bei X anmeldet, mit leerem Account, bekommt man fast nur Inhalte aus dem rechten Spektrum vorgeschlagen.

Nicola

Als ich mich vor langer Zeit bei TikTok angemeldet habe, war es ähnlich, nur merkwürdige und erschreckende Videos aus Indien. Ich habe dann stark an meinem Feed gearbeitet. Es wäre interessant, einen neuen Feed bei Null zu starten und laufen zu lassen. Ich weiß nicht, ob das so toll wäre.

Alexander

Dann sind wir auch beim heutigen Folgenthema. Agenturen können in dieser komplizierten Algorithmuslandschaft Orientierung geben.

Nicola

Deswegen bin ich gespannt. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten mit Menschen aus der Agenturlandschaft reden – gerade über die Konferenz – und nachhören: Gibt es Ängste? Bauen sie um? Wo merken sie es schon?

Nicola

Und wir müssen abwarten, bis Meta überhaupt launcht. Ankündigung ist da, aber Europa ist immer anders. Ich finde es gut, dass wir darüber reden. Es bleibt spannend. Ich wünsche dir eine gute Woche. Ciao.

Alexander 

Genau. Ich dir auch. Macht’s gut.



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Zahlen & Fakten: Die beliebtesten Social-Media-Podcastfolgen 2025


Neues Jahr, neue Strategien und vor allem: neue Argumente. Wer 2026 im Social Media Marketing überzeugen will, braucht belastbare Zahlen, ein gutes Marktverständnis und klare Insights für Präsentationen, Kundentermine und interne Diskussionen.

Zum Jahresstart werfen wir deshalb einen Blick auf unsere meistgehörten Feed und Fudder-Podcastfolgen rund um Zahlen, Daten und Fakten. Sie gehören zu den Dauerbrennern bei Social Media Manager*innen und liefern genau das, was im Arbeitsalltag zählt: Orientierung, Einordnung und Gesprächsgrundlagen.


LinkedIn ist längst mehr als nur ein Karriere-Netzwerk. In dieser Folge geht es um Reichweiten, Nutzerentwicklung und die Frage, warum LinkedIn für B2B-Strategien unverzichtbar geworden ist.

Warum reinhören?
✔ Starke Argumente für organische & paid LinkedIn-Strategien
✔ Relevante KPIs für Entscheider*innen
✔ Einordnung mit aktuellen Zahlen


Social Media ist nur etwas für junge Zielgruppen? Diese Folge räumt mit dem Mythos auf. Die Generation 50+ ist kaufkräftig, digital aktiv und strategisch hochrelevant.

Warum reinhören?
✔ Neue Perspektiven auf Zielgruppenplanung
✔ Zahlen zur Nutzung und Medienkompetenz
✔ Relevanz für Kampagnen, Content & Plattformwahl


Totgesagte leben länger und das gilt auch für Facebook. Die Folge liefert nüchterne Zahlen zur Plattform, ihrer Nutzung und ihrer Rolle im Social-Media-Mix.

Warum reinhören?
✔ Realistische Einschätzung statt Bauchgefühl
✔ Argumente für Kunden & Stakeholder
✔ Einordnung von Facebook im Jahr 2026


WhatsApp ist einer der meistgenutzten digitalen Kanäle überhaupt. Diese Folge beleuchtet Nutzung, Reichweite und Potenziale.

Warum reinhören?
✔ Relevanz von Messenger-Kommunikation
✔ Zahlen für CRM-, Service- & Marketing-Cases
✔ Grundlage für strategische Diskussionen


Wie informieren sich Menschen heute? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke bei der Nachrichtenrezeption? Der Digital News Report 2025 liefert dazu jedes Jahr spannende Antworten.

Warum reinhören?
✔ Tiefere Einblicke in Mediennutzung
✔ Relevanz für Content- & Distributionsstrategien
✔ Kontext für Reichweiten- und Trust-Diskussionen


Pflichtstoff für Social Media Menschen

Ob LinkedIn-Strategie, Zielgruppendefinition oder Plattformbewertung, Zahlen, Daten und Fakten bleiben die Grundlage für gute Entscheidungen im Social Media Marketing.

Unsere meistgehörten Podcastfolgen zeigen: Der Bedarf an Einordnung und belastbaren Insights ist größer denn je. Perfekt also für alle, die 2026 nicht nur mit Kreativität, sondern auch mit Argumenten überzeugen wollen.

Jetzt reinhören, Wissen auffrischen und besser vorbereitet ins neue Social-Media-Jahr starten.

Hinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Wir haben ihn redaktionell geprüft und angepasst.



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Social Media Trends 2026: KI, Haltung und der Wandel zur strategischen Plattform-Ökonomie


Die Social-Media-Landschaft befindet sich in einem rasanten Wandel. Automatisierung, KI-Orchestrierung und Community-Orientierung gestalten die digitale Welt von morgen. Mit der zunehmenden Bedeutung von Technologien rückt jedoch ein weiterer Erfolgsfaktor in den Mittelpunkt: Human Relevance. In einem Umfeld, in dem täglich Millionen von Inhalten um Aufmerksamkeit konkurrieren, wird Vertrauen zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Unternehmen und Creator müssen zeigen, dass sie Menschen verstehen, technologisch, emotional und sozial.

Effizienz wird in Zukunft zur Grundlage, nicht mehr zum Ziel. Relevanz entsteht dort, wo Technologie auf Haltung, Authentizität und Kontext trifft. Dabei wird deutlich, dass sich soziale Medien 2026 zu einem intelligenten Ökosystem entwickeln, in dem KI Prozesse beschleunigt, während menschliche Glaubwürdigkeit den entscheidenden Unterschied macht.

Was bewegt die Social Media 2026? Verpasse keinen Trend mit dem AllSocial Newsletter!

Trend 1: Automatisierung und KI-Orchestrierung

Social Media Management ist 2026 weniger Handarbeit als vielmehr Systemsteuerung. KI übernimmt Routinen wie Planung, Reporting oder Testing und schafft dadurch Raum für kreative und strategische Aufgaben. Social-Media-Manager gestalten zunehmend Workflows, trainieren Tools und treffen Entscheidungen in Echtzeit. Die aktuelle KI-Studie von Metricool zeigt, dass 69 Prozent der Verantwortlichen bereits KI-gestützte Tools nutzen, 27 Prozent davon täglich. 79 Prozent berichten von einer deutlichen Effizienzsteigerung, doch nur ein Drittel dokumentiert Prompts konsequent. Dadurch wird klar, dass die Zukunft jenen gehört, die KI nicht nur einsetzen, sondern gezielt orchestrieren. Unternehmen und Creator, die Daten richtig deuten und Workflows bewusst gestalten, verlagern den Schwerpunkt von Verwaltung hin zu strategischer Kreativität und gewinnen dadurch an Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision.

Trend 2: Menschlichkeit als Differenzierungsfaktor

Die Professionalisierung durch KI hat Social Media effizienter gemacht und zugleich gleichförmiger. Zwischen zahllosen generierten Inhalten wird Menschlichkeit zum stärksten Differenzierungsmerkmal. Laut der KI-Studie von Metricool sehen 38 Prozent der Marketer die Wahrung von Stil und Tonalität als größte Herausforderung bei KI-Content. „Proof of Human“ wird 2026 zum neuen Qualitätsstandard. Gemeint ist Kommunikation, die spürbar von echten Menschen geprägt ist, durch Haltung, Kontextbewusstsein und emotionale Intelligenz. Dabei gilt, KI kann unterstützen, aber keine Authentizität schaffen. Unternehmen und Creator, die Technologie gezielt mit redaktioneller Haltung kombinieren, verleihen ihrer Kommunikation eine unverwechselbare Stimme. So entsteht Vertrauen, das über Algorithmen hinaus Bestand hat.

Trend 3: Community ist das neue Marketing

Reichweite verliert an Bedeutung, Beziehung gewinnt an Wert. Erfolgreiche Unternehmen und Creator setzen nicht auf mehr Posts, sondern auf stärkere Bindung. Community Management entwickelt sich dabei von einer Support-Aufgabe zu einer strategischen Disziplin. Daten aus der Metricool Social Ads Studie zeigen, dass Engagement-Metriken wie Saves, Shares und Watchtime die zuverlässigsten Indikatoren für Bindung und Vertrauen sind. Inhalte, die auf Austausch und Teilhabe zielen, erzielen bis zu dreimal höhere Interaktionsraten. Hier zeigt sich, dass Unternehmen und Creator, die ihre Community aktiv gestalten, statt sie nur zu bespielen, nachhaltige Beziehungen aufbauen. Social Media wird so vom Sendekanal zum lebendigen Netzwerk aus Dialogen.

Trend 4: Kurzvideos, Edutainment und Serienformate

Kurzvideos sind das Herz sozialer Plattformen. Relevanz entsteht nicht mehr durch Perfektion, sondern durch Timing, Tonalität und Authentizität. Die Metricool-Kurzvideo-Studie hebt hervor, dass die Zahl veröffentlichter Reels, Shorts und TikToks um mehr als 70 Prozent gestiegen ist, während aktive Accounts um rund 50 Prozent zulegten. Mit dem neuen Kurzvideo-Tab von Google verschmelzen Social Media und Suchmaschinen. Kurzvideos werden Teil der Informationssuche und damit zu einem zentralen Element jeder Marken- und SEO-Strategie. Dadurch verändern sich nicht nur Formate, sondern auch Erwartungshaltungen an Inhalte.

Parallel gewinnen Serienformate und Edutainment an Bedeutung. Nachhaltige Sichtbarkeit entsteht dort, wo Wissen, Unterhaltung und Wiedererkennbarkeit zusammenkommen. Für Unternehmen und Creator bedeutet das, dass wer konsistent auf Storytelling, Struktur und Mehrwert setzt, das Vertrauen in die eigene Marke stärkt und von der algorithmischen Bevorzugung kontinuierlicher Inhalte profitiert. Wissensreihen, Recruiting-Serien oder Branchen-Updates zahlen so langfristig auf Markenautorität und Loyalität ein.

Trend 5: Micro-Communities und fragmentierte Plattformen

Der Wettbewerb im digitalen Raum nimmt weiter zu. Gleichzeitig entstehen neue Plattformen wie Threads oder Bluesky, die persönlichen Austausch und kleinere Gemeinschaften fördern. Hier entstehen Micro-Communities, in denen Nähe und Vertrauen wichtiger sind als Reichweite. Für Unternehmen und Creator eröffnet das neue Chancen. Erfolg bemisst sich künftig nicht mehr an Zahlen, sondern an Relevanz und Bindung. Wer Themenräume besetzt, Beziehungen pflegt und Inhalte kontextbewusst teilt, schafft Differenzierung und stärkt die Verbindung zu seiner Community weit über Plattformgrenzen hinaus.

Trend 6: Social Commerce und Discovery

Social Media entwickelt sich zunehmend zur Verkaufsplattform. Vom ersten Impuls bis zum Kauf findet der gesamte Prozess auf TikTok, Instagram oder Pinterest statt. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Accenture  lag das Marktvolumen des Social Commerce 2024 bei rund 492 Milliarden US-Dollar und wird weiter steigen. Social Commerce verschmilzt Storytelling, Markenaufbau und Conversion. Unternehmen und Creator, die ihre Inhalte entlang der Customer Journey denken, schaffen Einkaufserlebnisse, die informieren, inspirieren und authentisch überzeugen. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Inspiration und Transaktion immer stärker.

Trend 7: Social = Discovery Engine

Social Media wird zur Suchmaschine. Immer mehr Nutzer suchen Antworten direkt auf TikTok, Instagram oder YouTube mit klarer Intention und wachsendem Vertrauen in soziale Plattformen als Informationsquelle. 61 Prozent der Millennials kombinieren klassische Suchmaschinen mit Social Media, 48 Prozent recherchieren gezielt dort.

Das veranschaulicht die Umfrage „Erläutert: Wie verschiedene Generationen online suchen“ mit über 700 Teilnehmenden.  Das verändert die Art, wie Inhalte geplant werden. Keywords, Captions und Audioelemente werden zu zentralen Faktoren der Sichtbarkeit. Unternehmen und Creator, die ihre Inhalte an Suchlogiken statt an Zufallsreichweiten orientieren, gewinnen dort an Präsenz, wo das Interesse der Zielgruppe tatsächlich beginnt.

Erfolg entsteht, wo Technologie auf Haltung trifft

Social Media 2026 ist datengetriebener, schneller und komplexer als je zuvor. Doch Zahlen allein schaffen keine Verbindung. Technologie kann Prozesse optimieren, aber keine Beziehungen aufbauen. Relevanz entsteht dort, wo Datenintelligenz auf Haltung trifft und Kommunikation wieder menschlich wird. Unternehmen und Creator, die KI bewusst einsetzen, Authentizität leben und ihre Community ernst nehmen, setzen neue Maßstäbe. Nicht Lautstärke, sondern Glaubwürdigkeit entscheidet über Erfolg und genau darin liegt die Zukunft sozialer Medien.

Hinweis: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag. Es besteht keine bezahlte Kooperation.



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Was bringt 2026? Die Zukunft von Social Media (Jens Wiese)


Was erwartet Social Media Manager*innen 2026 wirklich?
Zwischen KI-Hype, schrumpfenden Budgets, rechtlichen Weichenstellungen und einem sich neu sortierenden Agenturmarkt sprechen Nicola Kiermeier und Jens Wiese über Einordnung statt FOMO und darüber, warum Strategie wieder wichtiger wird als Tools, Trends und Taktiken.

In der aktuellen Folge von Feed und Fudder ordnen Nicola und Jens genau diese Entwicklungen ein mit einem klaren Fokus auf das, was Social Media Manager*innen 2026 wirklich beschäftigen wird.

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Abstract: Feed und Fudder Podcast Folge 73 – Was bringt 2026? Die Zukunft von Social Media (Jens Wiese)

Der Social-Media-Markt steht vor einem weiteren Umbruch: steigender wirtschaftlicher Druck, KI als neue Normalität, rechtliche Eingriffe auf EU- und nationaler Ebene sowie eine wachsende gesellschaftliche Debatte rund um Medienkompetenz. In dieser Podcastfolge von Feed und Fudder sprechen Nicola Kiermeier und Jens Wiese über die wichtigsten Entwicklungen für 2026, von Budgetverschiebungen über den Wandel im Agenturmarkt bis hin zur Frage, warum strategisches Denken wichtiger wird als je zuvor.


Transkript Feed und Fudder Podcast Folge 73 – Was bringt 2026? Die Zukunft von Social Media (Jens Wiese)

Du bist grad irgendwo, wo es still sein muss, schmöckerst lieber in Texten oder möchtest unsere Folge barrierefrei mit deinem Screenreader lesen? Kein Problem!

Hier gibt es das Transkript zu Folge 73 – Was bringt 2026? Die Zukunft von Social Media (Jens Wiese)

Transkript

Nicola

Nicola:

Hallo und Servus zu einer neuen Folge Feed und Fudder mit heute nicht dem Alex, sondern dem Jens, Jens Wiese und mir der Nici.

Hallo Jens.

Jens:

Hallo, Nicola.

Ja, genau, heute darf ich mal was sagen statt dem Alex.

Ganz neue Kommunikation hier.

Nicola:

Du darfst auch mal, ich erlaube dir was zu sagen.

Jens:

Ja.

Nicola:

Ja, aus verschiedenen Gründen.

Wir wollen heute ein bisschen darüber reden, wie nächstes Jahr ausschaut auf dem Social-Markt als Social-Media-Manager und Managerin und gleichzeitig aber auch noch eine News droppen.

Es ist schon kurz vor Jahresende gefühlt, aber auch nicht.

Es gibt noch viel zu tun, aber es ist irgendwie so, das ist so der typische Dezember.

Irgendwie man denkt sich, ah, so besinnlich und irgendwie rauscht der schon vorbei.

Jens:

Genau, also ich finde auch, je näher man Weihnachten kommt, desto stressiger wird es eigentlich statt besinnlicher.

Ja, naja.

Nicola:

Absolut.

Ja, deswegen auch an euch da draußen, wenn ihr jetzt so im Last-Minute-Content und Ad-Manager und Adventskalender-Stress seid, keine Ahnung, schicken wir euch ganz, ganz liebe Grüße, haltet durch.

Und ich hoffe, dass ihr dann ein bisschen entspannter als Neujahr startet.

Da gibt es ja auch immer viel zu tun, auch strategisch, auch was Content-Vorbereitung angeht.

Also ich glaube, bei uns im Business

Endet es ja auch nicht.

Es geht einfach immer weiter.

Jens:

Wobei viele ja jetzt auch sagen, gerade wenn wir über Ads reden, dass jetzt so die fünfte Saison anfängt, also wo die Preise richtig, richtig günstig sind, dann Weihnachten bis so Anfang Januar, weil die meisten Unternehmen da eben nichts schalten.

Also wenn ihr das gerade hört und noch irgendwo ein paar Euro rumliegen habt, vielleicht wäre es mal ein Test wert, jetzt ein paar Ads zu schalten.

Nicola:

Absolut.

Der lokale Handel übrigens, also ich hatte eine längere Zeit in einem eher bekannteren Modehaus gearbeitet.

Für die ist die Zeit zwischen den Jahren mega krass.

Also klar, vor Weihnachten auch, aber zwischen den Jahren ist hochgekannend.

weil ganz, ganz viele Urlaub haben.

Jens:

Mhm.

Nicola:

Ganz viele Menschen haben irgendwie Weihnachtsgutscheine, Geschenke, Geld, was weiß ich alles bekommen und wollen es raushauen.

Deswegen tatsächlich gar nicht so schlecht.

Du bist ja eher auch viel im Tourismus unterwegs.

Ich glaube, das ist auch nochmal ein Thema, weil viele planen halt doch nochmal spontan Urlaub oder gucken nach der Schneelage oder so.

Jens:

Ja, aber es ist auch für viele eine Zeit, wo sie sagen, hey, ich habe ein paar Tage zur Verfügung, ich mache mich schon mal schlau, wie es denn mit dem Sommerurlaub aussehen könnte und schaue, ob es da noch irgendwelche Frühbucher, Geschichten oder ähnliches gibt.

Also klar, im Tourismus auch wichtige Zeit jetzt gerade, egal ob es jetzt alpin ist oder eher halt ans Meer gehen soll.

Nicola:

Ja, und bloß in dieser teilweise grauen, also heute geht es tatsächlich, heute ist mal Sonne bei uns zumindest, aber diese grauen, nasten Tage verleiten schon auch, dass man mal sagt, oh, wie wäre es denn, wenn ich doch nochmal ans Meer fahre oder irgendwie Sonne tanke.

Jens:

Ja.

Nicola:

Deswegen, also in dem Fall, ja, guter Hinweis, nochmal zu gucken, ist ein bisschen Marketingbudget vielleicht noch da oder, also die letzten paar Tage kann man schon nochmal planen und nutzen.

Aber wir wollen heute mal so ein bisschen weiter noch denken.

Zum einen eine wichtige Nachricht.

Deswegen sitzt du hier im Blog, sage ich.

Im Podcast.

Im Blog sitzt du nicht.

Und zwar, ich werde in Mutterschutz gehen.

Und ich habe ein Nachwuchsprojekt am Start.

Und ich bin extrem froh, dass du nahtlos hier anknüpfst.

Bei oldsocial.de.

Jens:

Ja, ich übernehme.

Während du die Babypause machst, darf ich ein wenig im Blog was schreiben und da freue ich mich natürlich auch drauf.

Es waren jetzt drei Jahre, glaube ich etwa, seit Philipp und ich All Facebook, All Social verlassen haben.

Und natürlich haben wir es immer ein bisschen von der Seitenlinie beobachtet und jetzt ist es super cool, dass du da an mich gedacht hast und gesagt hast, hey, also wenn es jemand übernehmen kann, der Jens, der kennt sich schon aus, da freue ich mich sehr drauf, dass ich ein paar Monate lang das Ganze da betreuen darf an der Stelle, beziehungsweise an deiner Stelle betreuen darf, zusammen mit dem Alex.

Nicola:

Total und ich glaube, dass es auch extremer Mehrwert bietet, auch für euch einfach nochmal eine neue, neue alte Perspektive, aber mit neuen, ja, ich meine, es war Dezember 2021 quasi, wo wir so ein bisschen damals übergeben haben, also es ist wirklich sogar Jubiläum, fast, also schon vier Jahre übrigens, aber

Jens:

Ja, ich wollte gerade sagen, wenn du das 21 sagst, dann sind es vier Jahre.

Ja gut, wie die Zeit vergeht.

Nicola:

Ja, da war halt auch noch so Pandemiezeit dazwischen, die wir nicht mal verdrängen.

Aber du warst ja auch nie total fern.

Aber jetzt ist schön, ich freue mich auch drauf, wieder ein bisschen neuen Content aus deiner Perspektive.

Du bist sehr stark strategisch unterwegs.

Ich glaube, das ist auch nochmal echt ein Mehrwert.

auch das ganze KI-Thema, hast du ja auch nochmal einen anderen Blick und ich finde, das ist sowieso ja in unserer Branche super wichtig, so die verschiedenen Perspektiven zu haben, weil dieses weite Feld von Social Media ist natürlich tatsächlich ein sehr offenes, ne, das

05:46.100

Jens:

Okay.

Nicola:

Jeder ist in so einer Nische und man kann auch nicht alles abdecken und daher finde ich es immer gut, wenn man verschiedene Perspektiven hat und deswegen verfolgt man ja auch gewisse Leute, weil man da gar keinen Einblick hat und denkt sich, ja spannend, wie machen die das auf ihrem Bereich und so.

Manche stark im Content, manche stark, wie bei dir, im strategischen Bereich.

Und deswegen freue ich mich auch sehr, dass ab Januar quasi bist du wieder näher im Sattel.

Sagt man das so?

Jens:

Ja, das stimmt.

Ich habe zwar noch nicht gecheckt, ob meine Zugangsdaten wieder funktionieren, aber im Zweifel schauen wir das nochmal zusammen.

Nicola:

Im Zweifel gucken wir zusammen.

Jens:

Aber ich freue mich schon mega drauf.

Ja, wie du schon gesagt hast, ich bin so ein bisschen für das Strategische da.

Ich ordne gerne Entwicklungen ein.

Dadurch, dass ich das Ganze ja vor…

16 Jahren mit Philipp gegründet habe, habe ich vieles gesehen und vieles wiederholt sich einfach auch und da ist glaube ich auch ganz gut, das auf dem Schirm zu haben, weil jemand, der jetzt in den letzten drei, vier Jahren zu Social dazugekommen ist, für den ist manches vielleicht eine neue Entwicklung und ich kann sagen, nee, das haben wir alles schon mal gesehen, mach dir keine Sorgen, das wird in etwa so und so verlaufen.

Und genau diese Einordnung und vor allem auch Sachen immer aus einer strategischen Brille zu betrachten, das ist das, was ich gerne mehr einbringen möchte im Blog und wo ich mich auch schon sehr drauf freue, auf jeden Fall.

Ja.

Nicola:

Thema wiederholen oder auch was ist neu.

Ich finde, das ist ja sowieso dieses große Gefühl von FOMO.

Ich glaube, das ist ja so irgendwie eine Berufskrankheit.

Vielleicht.

Haben wir das alles alle in uns?

Und über viele Jahre kann man das aber ablegen, indem man immer wieder Nachrichten hört.

Zum Beispiel, aktuelles Beispiel, das Thema mit den Teen-Konten, also das Social Media ab 16.

Da muss ich so ein bisschen, ich weiß auch nicht, irgendwie hat es mich jetzt nicht so aus dem Hocker gerissen, wenn ich bedenke, dass früher war ja alles ab 16.

Jens:

Genau.

Nicola:

Also man konnte gar nicht offiziell vor 16 ein Konto haben.

Und dann dachte ich mir, warum wird es jetzt so gehypt, wenn es eigentlich lange, lange Zeit Standard war?

Jens:

Genau, also als ich mit Facebook angefangen habe, das ist noch ein paar Jahre mehr her, da war es so, dass du tatsächlich an der Uni eingeschrieben sein musstest, um ein Konto zu eröffnen.

Da warst du also mindestens 18 wahrscheinlich.

Dann war es ja irgendwann so, StudiVZ war glaube ich auch ab 16, bevor dann irgendwann StudiVZ kam, genau.

Nicola:

Alle waren ab 16, ja.

Jens:

Und dann so, was ja jetzt ein bisschen auch diskutiert wird, ja, aber es wäre ja cool, wenn wir in Deutschland vielleicht so eine Ab-13-Regelung einführen würden, wo ich dann denke, ja, aber Moment, weil das ist doch gerade, das ist doch so, das muss doch 13 sein, dass die ganzen Kinder irgendwie halt schon früher auf WhatsApp oder BXN.

Nicola:

Liegt ja auch ein bisschen an den Eltern und an dem Umfeld und dass es halt so gesellschaftlich akzeptiert ist.

Jens:

Genau.

Nicola:

Ja.

Jens:

Genau, liegt halt einfach darum, wie damit gerade umgegangen wird und dass da, ich weiß nicht, teilweise vielleicht die Medienkompetenz bei den Eltern an der Stelle auch fehlt, um das ein bisschen für die eigenen Kinder einordnen zu können.

Aber genau, das ist eine Sache, die jetzt, wo ich denke, ah ja, gut, hatten wir eigentlich schon mal, bringen wir es jetzt halt noch mal.

Nicola:

Absolut, also deswegen ganz gut, glaube ich, da auch den Blick nochmal, also das würde ich mir auch sehr freuen, wenn da mehr so Einordnungen sind oder mal mehr auch das so ein bisschen, gerade für jüngere Kollegen und Kolleginnen ist es ja manchmal ganz hilfreich auch zu wissen, so

Ja, das ist wirklich eine Entwicklung, die ist spannend, die verändert tatsächlich total etwas und das sind halt so nette Features, die kommen und gehen.

Also ich glaube, das ist so ein bisschen die Herausforderung, das lernt man mit den Jahren, aber ich finde es witzig, auch bei dieser ganzen Diskussion jetzt wie mit den Teamkunden ist nur ein Beispiel.

dass man sagt, ja, die Plattformen sollen sich verändern und es wäre der Ansatz.

Da denke ich mir auch, ja, aber es war auch schon immer die Bitte an die Plattform, oder?

Dass die Plattformen es regeln und es ist nie was passiert.

Jens:

Genau.

Nicola:

Also es ist nicht so eine neue, also es ist ein guter Punkt und es wäre sehr wünschenswert, wenn die Plattform es von vornherein regeln könnte.

Aber letztlich bin ich voll bei dir.

Es ist sowieso schon ab 13 und früher war es einfach ab 16,

Und wer davor ein Konto hatte, das ist wie wenn ich Alkohol vor einem gewissen Alter trinke oder in den Club gehe, dann ist das nicht legal.

Aber ich nehme mich auch nicht raus, dass ich das vielleicht… Ich habe meinen 15.

Jens:

Ja.

Nicola:

Geburtstag in einem Disco gefeiert.

Mein 16.

Geburtstag in einer Disco.

Also ich war auch 15 und habe reingefeiert.

Das ist dann halt Eigenverantwortung.

Ja.

Jens:

Ich glaube, auch da so ein bisschen zur Einordnung.

Also, wie du gesagt hast, der Wunsch ist ja an die Plattform, dass sie sich darum kümmern.

Ich sehe das ja so ein bisschen anders.

Man kann ja nicht nur sagen, der Wunsch ist es.

Ich bin als Politik für dich ja nicht irgendwie derjenige, der Wunschzettel an die Wirtschaft schreibt, sondern eigentlich muss ich ja auch eine Durchsetzungsmöglichkeit haben.

Und da ist…

Das kommt so langsam, finde ich sehr langsam.

Also früher war es so, es gab irgendwie eine EU-Regelung und dann hat Facebook sich halt vier Jahre Zeit gelassen, um das umzusetzen.

Heute ist es aber ja so, dass wir da, sagen wir, innerhalb von einem Jahr es irgendwie sehen, dass sich bei den Netzwerken dann was anfängt zu bewegen.

Oder jetzt für Australien mit diesem Teenie-Geschichte, wo die innerhalb von Monaten sich bewegen mussten.

Und ich glaube, da müssen wir mehr hinkommen, dass die Politik an der Stelle halt auch einfach nicht sagt, hey, wir haben da so ein Gesetz und es wäre nett, wenn ihr das umsetzen würdet, sondern mehr durchgreift.

Das sehe ich aber, dass das langsam halt passiert und das ist sicherlich auch eine gute Entwicklung, die wir auch im nächsten Jahr weiter mitverfolgen können.

Nicola:

Und da sind wir schon 2026 eigentlich, weil rückblickend, was ist dieses Jahr passiert, für das nächste Jahr, finde ich eine ganz, ganz große Entwicklung, du hast es gerade angesprochen, ist tatsächlich, dass auf rechtlicher Ebene, auch in der Legislative,

gab es einige Urteile aus Deutschland, also wenn wir es in deutschen Marken betrachten, Richtung Social-Media-Plattform, die durchaus Wirkung gezeigt haben oder jetzt vielleicht auch noch Wirkung zeigen.

Das sind gerade paar aktuelle Fälle auch auf dem Tisch, wo Strafen verteilt wird.

Eine ganz interessante Geschichte.

Es ist die Datenweitergabe an Trittplattformen.

Das ist super spannend.

Vielleicht auch für nächstes Jahr ein Tipp,

Auch wenn das nicht immer euren Beritt ist und ihr das Gefühl habt, ja, ich mache Content, es lohnt sich immer mal wieder da am Ball zu bleiben.

13:26.100

Das sind nämlich echt spannende Urteile.

13:28.100

Und was wir, glaube ich, wirklich vor Jahren immer so, ich war da so lethargisch im Sinne von, ja, ja, da passiert eh nichts.

Ich finde, das hat sich schon sehr verändert und ich glaube, das könnte nächstes Jahr auch noch richtig spannend werden auf EU-Ebene, aber auch in Deutschland, weil die deutschen Richter-Sprüche, Richterinnen-Sprüche ja wirklich auch Signalwirkung haben.

Jens:

Vielen Dank.

Nicola:

Und teilweise natürlich auch Strafen, die dann eventuell zu weiteren Maßnahmen führen.

Und ich finde, das hat sich wirklich verändert.

Jens:

Ja, ich glaube, da war doch jetzt auch dieses Renate-Künast-Urteil, wo es irgendwie auch darum ging hier, dass die Plattformen aktiv werden müssen, wenn irgendwie Hate Speech und manipulierte Bilder erneut hochgeladen werden.

Und zwar nicht erst, wenn sie darüber informiert werden, sondern dass sie sofort das aktiv irgendwie filtern müssen.

Das ist, glaube ich, auch so eine Geschichte, wo wir sehr interessieren,

gespannt schauen können, wie das 2026 dann in die Umsetzung wahrscheinlich geht.

Nicola:

Aber auch hier gleiches Thema.

Zum einen die Legislative, also es gibt genügend Menschen inzwischen, die Anzeige erstatten und wo es dann zum Prozess kommt.

Das war halt jahrelang gar nicht der Fall.

Es wurde nicht wirklich ernst genommen, wenn man mal ehrlich ist.

Du konntest ja Hatespeech und alles mögliche anzeigen und dann war das so auf lokaler Ebene, ja, kann man nichts machen.

Und ich glaube, da hat sich schon in der Politik, aber auch gerade im Rechtsbereich echt was verändert, dass da eine größere Souveränität ist, was vielleicht auch durch diese EU-Regelung so ein bisschen als Vorreiter stärker forciert wird.

Ich finde es eine gute Entwicklung.

Bei diesem ganzen Alles ist schlecht finde ich das eigentlich eine sehr gute Entwicklung, weil wir beide sind so lange schon im Social-Bereich und ehrlicherweise muss man sagen, dass 15 Jahre mehr oder weniger echt fast nichts passiert ist.

Jens:

Ja.

Nicola:

Und die Plattformen halt gemacht haben.

Und dass man aus der Politik heraus auch jetzt die Verantwortung ernst nimmt und sagt, hey, wir können gestalten.

Politik kann gestalten, gerade im Digitalbereich.

Und deswegen, das wird, glaube ich, 26 nochmal richtig interessant.

Bloß on top, es ist eine gesellschaftliche Debatte entstanden.

Wir hatten das Thema Teamkonten.

Ich meine, das Thema Teamkonten ist echt auch kein neues Thema.

Aber jetzt ist es eine breite gesellschaftliche Debatte.

Oder

Der Levi Perel, glaube ich, heißt er, das war ein Riesenhype mit dem Thema Social Media Führerschein, in Anführungsstrichen, auch für ältere Leute.

Jens:

Ja.

Nicola:

Also er hat es anders formuliert, es wurde ja sehr zugespitzt und dann ist daraus eine sehr große Diskussion geworden.

Aber ich finde es gut, dass es gesellschaftlich diskutiert wird, in breiter Form.

Und ich finde, das hat sich verändert.

Also, dass solche Themen aus dem Social-Bereich eigentlich, die so unsere Nerd-Themen waren, die auf der Republika vielleicht diskutiert wurden, jetzt eigentlich breit angekommen sind.

Jens:

Wenn ich da mal kurz so reinspringe, weil du es gerade sagst mit dem Internetführerschein.

Ich glaube, das wird sehr spannend mit der aktuellen KI-Entwicklung, weil es geht ja jetzt noch viel, viel stärker darum, Fake News zu erkennen, also eine Medienkompetenz aufzubauen.

Und ich glaube, dass uns das ganz fies auf die Füße fallen wird oder vor die Füße noch fallen wird, weil wir selbst als Profis das kaum noch hinbekommen.

Also mit den aktuellen Bildmodellen vor allem sind wir schon an Stellen, wo du sagst, ich kann es nicht sicher sagen.

Jetzt klar, es gibt immer noch schlechte Bildmodelle, es gibt auch schlechte Videomodelle.

Wir erkennen teilweise irgendwelche Chat-GPT-Texte, aber da muss man auch sagen, wir sind in Anführungszeichen Profis.

Und jetzt gehen wir aber raus auf die Straße und jemand, der nicht jeden Tag vier, fünf, sechs Stunden im Internet unterwegs ist, wie soll der noch da mitkommen?

Der weiß vielleicht nicht mal, dass man Bilder mit KI erzeugen kann.

Und wie soll der das noch erkennen?

Das wird sehr, sehr spannend.

Also da bin ich…

Ich habe ja heute auch nochmal diese These gelesen, dass dieses generiert von Menschen quasi als neues Gütesiegel gelten könnte.

Auch das wird spannend sein, wie das in 2026 mehr oder weniger in die Umsetzung geht, dass man da sagt, hey, also garantiert ohne KI produziert.

Nicola:

Das ist ja so meine Rede.

Da setze ich ehrlicherweise sehr drauf.

Es ist auch keine neue Entwicklung.

Ich glaube, dass so ein bisschen das in zwei Richtungen geht.

Ich glaube, dass der Standard wird sein, es ist irgendwie mit KI bearbeitet.

Weil die Softwarelösung, die wir haben, da ist ja KI jetzt schon drin.

Also die Frage ist ja dann immer, wie viel?

Jens:

Ja.

Ja.

Ja.

Nicola:

Ist es nur Bearbeitung?

Ist es irgendwie das Datenmodell?

Ist es komplett?

Also ich glaube aber, es wird nicht mehr der Fall sein, dass man sagt, also ich glaube nicht, dass man es erwähnen muss irgendwann, weil es einfach Standard ist.

Und ich glaube genau andersrum, dieses Gütesiegel, aber ich glaube, dass Menschen erkennen, also oder man Signale senden kann, dass es echt ist.

Also so wie wir es in Podcast machen,

Jens:

Ja.

Mhm.

Nicola:

Zum Beispiel, da lege ich zum Beispiel auch Wert drauf, dass es eigentlich recht wenig geschnitten wird.

Also, dass wir so reden, wie wir reden, dass ich wenig grau schneide und ich glaube, dass darauf werden die Menschen mehr achten.

Und natürlich wird es auch gefakt.

So was kannst du ja auch faken.

Aber ich denke, oder habe die Erfahrung ja auch, dass die Leute keinen Bock haben, sich ständig überlegen zu müssen, ist es jetzt echt, ist es nicht, ist der Panda süß, ist er nicht süß, ist die Katze, die da rumspringt, irgendwie generiert oder nicht generiert.

Jens:

Mhm.

Nicola:

Ich glaube, es ist halt anstrengend, ständig so ein internes Verifizierungsprogramm drüber laufen zu lassen.

Und dass sie im Zweifel eher dann sagen, ja, ich vertraue, keine Ahnung, Account XY oder Creator XY, weil ich weiß, der macht einfach echt einen Kunden, da muss ich nicht drüber nachdenken.

Also ich glaube, es können eine Chance sein auch.

Jens:

Ja, am Ende ist es eh so ein Wettrennen.

Also die einen bringen irgendwie das neuere Modell raus und die anderen schauen dann wieder, ja, wie könnte man das jetzt erkennen oder wie kann man halt nochmal trotzdem zeigen, wo die Unterschiede zur Realität liegen und dadurch, dass man das wieder aufzeigt, werden die Modelle wieder verbessert.

Ja, aber das ist ein Wettrennen, das man ja auch in anderen Bereichen sieht.

Nicola:

Prost, ja.

Jens:

Genau.

Aber ja, das Problem ist ja, dass viele halt auch jetzt ohne so ein KI-Programm schon, wir haben das jetzt gehört mit diesem Skandal, mit dieser Influencer-Plattform quasi, wo du mit Menschen gechattet hast, von denen du dachtest, die wären Influencer.

Weiß nicht, ob du das mitbekommen hast letzte Woche, wo du dann denkst, es ist halt am Ende trotzdem da noch ein Mensch gewesen und trotzdem wurde ich betrogen.

Also es gibt so viele Aspekte bei dieser ganzen Geschichte, Social Media, das ist interessant auf jeden Fall.

Nicola:

Wenn wir nochmal Richtung Branche gucken, also für euch Social-Menschen…

Wenn wir Richtung KI schauen, also klar, ich glaube, da hat sich dieses Jahr wahnsinnig viel entwickelt.

Ich vermute, die Entwicklung wird nächstes Jahr einfach weitergehen und wir werden irgendwie diesem Rennen bleiben.

Und es wird jetzt nicht mehr heißen, ich erkläre dir KI, sondern auch jetzt schon, wie arbeite ich damit?

Jetzt sind wir langsam an dem Punkt, okay, wir arbeiten damit.

Jens:

Ja.

Nicola:

Jetzt wird es wahrscheinlich eher ein bisschen in das normale Doing gehen und der Hype wird vielleicht auch so ein bisschen verändern.

abflachen und eine gewisse Normalität gehen.

Die Frage ist aber, wie siehst du das oder was ist deine Einschätzung gerade für uns als Branche?

Weil ich sehe oft Social Menschen, die jetzt KI-Berater sind.

Also wie kommt denn das?

Ist das gerade jetzt einfach, weil man das Gefühl hat, da kann man Geld verdienen oder wie siehst du das?

Jens:

Ja, ich glaube schon, dass einfach eine Budgetverschiebung stattfindet, auch unternehmensintern.

Und dass du dann mit dem Hype-Thema KI immer noch ein bisschen mehr Geld verdienen kannst.

Also schau dir an, wo wir jetzt überall auf einmal KI-Assistenten auf Webseiten und so weiter sehen.

Da ist ja einfach nur jemand gewesen in der Entscheidungsebene, der gesagt hat, boah, da steht KI dran, das wäre cool.

Ja, wenn wir als normale Personen aber mal mit so einem KI-Assistenten zu tun haben, dann denken wir, oh mein Gott, das ist so schlecht.

Kann ich bitte, bitte, bitte wieder mit einem Menschen chatten oder reden?

Ja, und da ist aber einfach dieses, ja, wir sind jetzt KI-ready oder keine Ahnung was.

Wir gehen da weit voran, indem wir auch was mit KI machen.

Das ist aber auch wieder die Geschichte wiederholt sich, weil das ist die Situation, die wir im Social-Bereich vor zehn Jahren hatten, wo dann wirklich alle Unternehmen gesagt haben, ah, okay, jetzt müssen wir also Budgets mal für Social freimachen und zwar relevante Budgets, wo andere Abteilungen im Unternehmen sagen, uh, warum bekommen wir das Geld jetzt nicht mehr, warum geht das jetzt in Social rein?

Und so passiert es jetzt, glaube ich, mit KI.

Und wir sind jetzt nur noch zweite Geige mit Social, mehr oder weniger.

Und das wird sich wahrscheinlich aber irgendwann wieder angleichen.

Dann kommt das nächste Hive-Thema.

Dann wird KI wieder ein Stück weiter nach hinten gehen.

Und wie du schon sagst, es wird halt zur Normalität, dass man was mit KI macht.

Du bist dann nicht mehr Vorreiter, sondern du machst halt auch was mit KI, so wie alle anderen es auch machen.

Und dann werden sich die Budgets vielleicht auch wieder ändern und man wird halt einfach mal schauen müssen, ganz strategisch, wo gehe ich mit meinem Geld hin, wo bekomme ich den meisten Output an der Stelle.

Nicola:

Budget, guter Stichwort, das ist ja immer die große Frage.

Wir haben jetzt auch in so ein bisschen fetteren Jahren gelebt, weil die Töpfe aufgegangen sind von es geht gar nichts zu.

Oh, es ist wichtig.

Oh, wir geben da Gelder frei.

Jens:

Mhm.

Nicola:

Ich sehe, das ist subjektiv.

Es gibt da keine validen Daten oder ich habe keine validen Daten dazu, aber subjektiv sehe ich einige Social-Leute, die…

Nach Jobs suchen, einige, die jetzt in eine Festanstellung gehen, einige, die aber teilweise sich eben auch neu orientieren, eben KI-Berater sind oder in anderen Branchen ein bisschen die Fühler auswerfen.

Ich glaube, das ist so ein bisschen natürlich auch unser Vorteil, dass wir

flexibler sind so im Ganzen und merken, oh, der Markt verändert sich, irgendwie müssen wir mal gucken, wo man seinen Platz da findet.

Jens:

Mhm.

Nicola:

Empfindest du das auch so?

Ist es nur mein subjektiver Gefühl?

Und was denkst du, 26, was da der Markt, also gerade für Freelancer, wie der Markt sich da entwickelt?

Jens:

Ja, ich sehe das auch.

Ich sehe das auch branchenübergreifend, also mehr oder weniger branchenübergreifend oder über die ganze Digitalbranche, sagen wir es so.

Also viele der Creator, in Anführungszeichen, die in den letzten Jahren sich dann erste Menschen eingestellt haben, die sie unterstützen und so,

müssen jetzt entlassen, beziehungsweise sagen dann, hey, ich bin wieder als Einzelkämpfer unterwegs oder machen eben sogar noch den einen Schritt weiter und sagen, hey, ich suche mir jetzt eine Festanstellung.

Weil es in Anführungszeichen wirtschaftlich schwierige Zeiten sind, bei denen du schauen musst, wo du mit deinem Angebot bleibst.

Da schließt sich der Kreis natürlich dazu, dass jetzt ganz viele auf einmal KI-Berater werden, weil da eben die Budgets sind.

Und sehe ich also genauso, wie das 26 sein wird.

Ich glaube, da wird es sich wieder ein bisschen beruhigen, weil viele 25 eben diesen Umschwung mitgemacht haben, wo sie gesagt haben, finanziell haut das nicht mehr so ganz hin.

Ich glaube, 26 wird aber eine Ebene höher stattfinden, nämlich auf der Agenturebene werden wir noch

viel mehr Fusionen sehen, Schließungen sehen, aus den unterschiedlichsten Gründen.

Aber ich glaube, viele Agenturen sind in den fetten Jahren sehr groß geworden.

Und das haben ja Manpower aufgebaut, immer mit dem Bewusstsein,

Da gibt es diesen einen großen Kunden, der zahlt es und der wird es schon weitermachen.

Und der eine große Kunde sagt jetzt aber vielleicht, okay, also vielleicht reicht es, wenn wir das Marketing jetzt auch einfach mal auf 70 oder um 70 Prozent runterfahren, dann haben wir immer noch genug Grundrauschen, lassen die Leuchtturmprojekte weg und das trifft die Agenturen dann natürlich schon.

Und da…

Nicola:

Plus die Content-Erstellung, also dieses massenhaft Content erstellen.

Jens:

Genau, massenhaft Content erstellen.

Dann, ich rede für so ein aktuelles Projekt, gerade mit total vielen Menschen in total vielen Agenturen auch.

Und die erzählen mir dann, dass vieles auch in so einen Offshore-Ring geht, dass man halt sagt, hey, das ist Content, den können wir tatsächlich auch in anderen Ländern produzieren lassen.

Den müssen wir nicht in Deutschland produzieren lassen.

Viel Social Content ist in Anführungszeichen austauschbar.

Das kann ich auch in einem Land machen, wo das Lohnniveau nicht so hoch ist.

Das kommt alles zusammen und wird, glaube ich, einige Agenturen hart treffen.

Und ich drücke euch allen da draußen die Daumen, dass ihr nicht in so einer Agentur seid oder dass ihr…

auch jetzt da schon ein bisschen so Awareness für habt und mal schaut, hey, wie müssen wir Prozesse neu aufstellen, wie müssen wir Budgets neu aufstellen, wie müssen wir, genau, wie können wir uns gesund schrumpfen, indem wir Stellen nicht nachbesetzen oder ähnliches, ja.

Nicola:

Oder gesund schrumpfen.

Es ist eigentlich aber auch wieder so eine typische Verschiebung, die man auf Agenturebene ja im Werbebereich sehr, sehr lange kennt.

Also jetzt komme ich aus einer Zeit tatsächlich mit bloß Werbeagenturen.

so richtige Werbeagenturen, die so richtige Werbefilme gemacht haben.

Jens:

Ja.

Ja.

Ja.

Nicola:

Ich habe ein Praktikum damals auch bei Scholz & Friends gemacht und da hatten wir so richtig TVCs und synchronisiert und Mitsprecher und so richtig Kampagnen, Editorials in Magazinen und so weiter.

Und da war ja wahnsinnig viel Geld, wurde auch für die Tonne gemacht, also wo es in der Freigabeschleife festgegeben wurde.

Das war damals ja auch schon auch die Realität.

In diesem klassischen

Werbeagenturumfeld, also Richtung Werbung, gab es diesen Einbruch ja auch schon vor 10, 15 Jahren.

Und da, ich glaube, dass dieser ganze Verlauf total ähnlich ist.

Jens:

Ja.

Nicola:

Also dieser Superhype, da war in den 90ern wahnsinnig viel Geld, in den 2000ern wurde es schon weniger.

Und dann in den 2010ern war es dann so, ja, nee, der Markt hat sich total verändert.

Wir brauchen Dialogmarketing.

Und jetzt sind wir im Social auch so, dass es unfassbar viele Agenturen, kleine, teilweise, wie du sagst, super groß gewachsene Agenturen auf dem Markt gibt, was halt auch krass ist.

Also es ist eigentlich, wie viele Agenturen es in diesem nur Social-Bereich gibt.

Jens:

Ja, Agenturen mit 80 Leuten im Social-Bereich, da denke ich, das ist Wahnsinn, dafür, dass ihr nur Social macht.

Nicola:

Und das ist halt auch das Wahnsinn.

Jens:

Also ihr seid keine digital Full-Service-Agentur, sondern ihr seid eine Social-Agentur.

Und davon gibt es ja mehrere.

Also da würde ich… Ja.

Nicola:

Ja, weil die Budgets aber auch da waren jetzt.

Jens:

Ja.

Nicola:

Also die Unternehmen haben halt auch gesagt, okay, dann lagere ich das in die Agentur XY aus.

Viele Unternehmen haben das Know-how-in-house aufgebaut auch, muss man inzwischen sagen.

Ich glaube, da hat sich viel verändert.

Und wie du sagst, ich finde, vielleicht ist der Markt auch sehr aufgebläht, weil es halt super easy, mal eine Agentur zu gründen.

Und mit ein, zwei Kunden kannst du das ja irgendwie schon schnell machen.

Jens:

Ja.

Nicola:

Und das ist für den Freelancer-Markt natürlich äußerst schlecht, weil das war natürlich sehr dankbar, wenn du dann viele Agenturen hast, die suchen permanent für neue Projekte Leute, da kannst du ja immer kurz reinrutschen.

Und ich glaube, das, ja, also ich denke, es wird noch genug vom Kuchen übrig sein nächstes Jahr, definitiv, weil wir merken ja auch, dass die Kommunikation auf Social die Relevanz nicht weniger geworden ist, aus meiner Perspektive.

Jens:

Ja, würde ich auch sagen.

Also die Themen sind nach wie vor relevant, die in Social behandelt werden.

Es ist ein Medium, das wir so an keiner anderen Stelle haben.

Also weil wir halt diese direkte Feedback-Möglichkeit haben und dieses One-to-Many, beides miteinander verbunden haben.

Ich glaube, dass es weiterhin relevant sein wird und es wird sich halt zeigen, mit wie vielen Playern das Ganze noch bedient wird und ob nicht noch mehr halt sagen, okay, also in-house aufgebaut, können wir das vielleicht auch teilweise abdenken, ja.

Nicola:

Geht vielleicht dann auch in dieses Thema Festanstellung.

Es ist ja auch so ein Ding, jetzt waren wir im Social auch in der Situation, dass lange gar keine Festanstellungen da waren.

Also es war ja ganz lang so, dass es gar nicht diese Jobs gab und dadurch sind ja viele einfach auch im freien Markt unterwegs gewesen oder als Agentur.

Jens:

Ja.

Ja.

Ja.

Nicola:

Jetzt sind wir, glaube ich, 25, war definitiv so, dass es unfassbar viele Social, wie auch immer, Stellen, was auch immer dahinter steckt, gibt und dadurch der Markt der Festanstellungen offensichtlich da ist.

Und ich glaube, das ist halt so nochmal eine Änderung, gerade auch für Juniorige oder für Einsteiger direkt nach der Uni, weil davor, ich meine, keine Ahnung, sowohl du als auch ich, gab es keine Stellen, also diese Beschreibung gab es überhaupt nicht.

Jens:

Genau.

Also ich habe das auch in meiner Beratung in den letzten Jahren quasi gemerkt, diesen Shift, als ich angefangen habe, also angefangen, vor vielen Jahren, waren die meisten Beratungsaufträge, die ich hatte tatsächlich.

Ich gehe in Agenturen und erkläre Agenturen, wie sie social ready werden.

Mache da also einen Wissenstransfer in die Agentur rein, damit sie das dann weiterverkaufen kann.

Und jetzt aber, 25 habe ich keine einzige Agentur, glaube ich, beraten, sondern meine Beratungen sind alle in Unternehmen.

Ich gehe Unternehmen rein und sage, hey, ihr habt hier zwei, drei Leute, die machen Social, aber lasst uns das doch jetzt mal ein bisschen professioneller machen.

Lasst uns das strategischer aufstellen.

Also das hat sich komplett gewandelt, weil eben die Leute jetzt in den Unternehmen sind und das finde ich auch super gut, weil ich glaube, dass sehr viel, was vor allem Richtung Content geht, super schwer von einer externen Agentur abgedeckt werden kann und dass es da viel wichtiger ist, dass ich in-house mit das Ganze aufbaue und die Leute in-house befähige und an eine Stelle bringe, dass sie sagen können, hey, wir machen…

Content mit den Themen, von denen wir wissen, dass sie jetzt gerade aktuell sind.

Nicola:

Ja, da kommst du halt auch in diese Echtzeit-Thematik rein.

Also ich weiß noch, jetzt auch schon wieder, keine Ahnung, auch schon wieder einige Jahre her, habe ich auch Vereine in dem Fall oder auch Unternehmen beraten mit dem Thema Newsroom-Konzept.

Und das Newsroom-Konzept beinhaltet im Grunde ja genau das, wie kann ich eine Content-

Und redaktionelle Strategie fahren, dass ich nah an diese Echtzeit komme.

Und da tun sich ja Unternehmen unfassbar schwer.

Jens:

Ja.

Ja.

Nicola:

Und ich glaube, dass da viel jetzt umgesetzt wurde.

Also du siehst, dass diese Denke, also heute bräuchte ich auch nicht mehr kommen, damit du nimmst.

Aber es ist auch schön zu sehen, dass das sich verändert hat und man mehr in dieser Content-Echtzeit-Denke drin ist, weil die Kommunikation halt einfach schneller ist.

Und man merkt, dass man dadurch auch erfolgreicher ist.

Stellt aber Agenturen auch vor große Herausforderungen, weil die das halt echt nicht besonders gut können.

Und daher kommt der Switch ja oft dann, dass man sagt, okay, man macht es halt doch ein Stück weit in-house und alles, was planbarer ist, kann ich halt auslagern.

Also irgendwie ein bisschen größere Kampagnen oder Specials oder genau so.

Jens:

Ja, genau, Kurskampagnen.

Ja.

Ja.

Nicola:

Und das ist aber auch nichts, was man nicht schon gewusst hätte, dass das passiert.

Also es ist wirklich seit ein, zwei Jahren, glaube ich, locker, dass man sagt, das wird passieren.

Jetzt ist es passiert.

Und ab 26 wird es schon nochmal interessant, wie der Agenturmarkt sich ändert.

Ich vermute schon, dass das aber auch eine Entwicklung ist, die uns jetzt die nächsten Jahre begleitet.

Nicht nur jetzt nächstes Jahr.

Auch der KI-Markt hat das ja auch nochmal ein bisschen verschärft.

Dann die wirtschaftliche Lage, der wirtschaftliche

Druck in einer gewissen Weise, es wird ja immer noch sehr viel Geld für Marketing ausgegeben.

So, da kann ich jetzt nicht sagen, dass das nicht der Fall ist.

Aber es wurde ja auch viel so random ausgegeben.

Weißt du, was ich meine?

So, komm, wir machen mal Kampagnen.

Jens:

Ja, genau.

Nicola:

Und eigentlich, wenn man ehrlich ist, ist es halt jetzt, habe ich das Gefühl, deutlich zielgerichteter.

Und ich kriege ja ganz oft so, ja, was hat es gebracht?

Ja.

Und diese Frage zeigt mir ja eigentlich, dass der Gegenüber mehr Know-how hat.

Jens:

Das stimmt.

Nicola:

Und es ist gut.

Es ist eigentlich gut.

Jens:

Genau, das ist gut.

Ich finde das prinzipiell, weil ich als Stratege unterwegs bin, bin ich ja eh an der Stelle, wo ich sage, wir müssen alles, was wir machen, auf einen Prüfstand stellen.

Was hilft dem Unternehmen?

Also einfach nur sichtbar sein, weil man sichtbar sein muss.

Da bin ich nicht so der supergroße Freund von, aber halt zu sagen, hey, und was hat es uns jetzt gebracht,

Das ist ja der wichtigste Punkt dabei und den sollte man halt nicht erst an der Stelle stellen, wo man sagt, hey, wir wollen jetzt Anzeigenbudget einsetzen.

Also spätestens dann sollte ja eine Rechtfertigung da sein, sondern dass man auch schon früher sagt, okay, was bringt es uns eigentlich, dass wir auf Netzwerk XY unterwegs sind, ja?

Nur weil da alle anderen sind, müssen wir da nicht sein.

Also wir müssen schon irgendwie eine strategische Rechtfertigung an der Stelle haben, warum wir das machen, ja, auch im Organischen.

Und ich finde es gut persönlich, diese Entwicklung, weil ich da einfach sehe, dass dann da mehr Qualität am Ende reinkommt.

Nicola:

Aber klar, unterm Strich budgetmäßig und wirtschaftlich ist natürlich für den Einzelnen, der da auch irgendwie locker Geld verdient hat oder lockerer Geld verdient hat, der merkt das halt jetzt oder die merkt das jetzt.

Und ich glaube, deswegen auch an euch, wenn mal spannend ist, so euer Feedback.

Habt ihr ein ähnliches Gefühl?

Seid ihr vielleicht in der Situation, dass ihr merkt, oh, weiß nicht, ob mein Job nächstes Jahr in der Form noch sicher ist?

Macht ihr euch vielleicht Gedanken, wie sich das weiterentwickelt?

Das wäre, glaube ich, sehr spannend.

Wir haben, wenn man mal so skillmäßig guckt, glaube ich schon einen Vorteil, dass wir halt irgendwie solche Entwicklungen relativ früh merken und auch schneller reagieren können, oder?

Also das habe ich so das Gefühl in der Branche, das ist ja auch sehr dynamisch und man weiß irgendwie, das ist fluide.

Es ist nicht so Standard.

Ich habe einen Job, der heißt so, weil ich für immer das Gleiche mache.

Jens:

Ja, überhaupt nicht.

Also der hat sich ja in den letzten Jahren alleine so gedreht, da kann man sich nicht drauf verlassen.

Also das ist, wo man flexibel bleiben muss, auf jeden Fall.

Nicola:

Ausblick 26 und ich glaube nochmal ganz kurz und dann sind wir auch schon am Ende.

Was würdest du sagen, auf was freust du dich?

Wir machen mal positive ja so ins neue Jahr.

Auf was freust du dich jetzt in unserem Business?

Du weißt, hast viel gesehen, aber es ändert sich auch.

Aber es gibt ja auch viele Dinge, die sich irgendwie auch gar nicht ändern.

Gibt es etwas, wo du sagst, ja, das könnte nochmal echt schön und spannend werden?

Ja.

Jens:

Also als erstes freue ich mich persönlich natürlich, dass ich wieder was bei All Social schreiben darf.

Nicola:

Natürlich, das musst du jetzt sagen.

Jens:

Das freut mich sehr.

Das, was du eben gerade schon angesprochen hast, ist tatsächlich für mich so ein wichtiger Punkt.

Ich freue mich, dass vieles strategischer gesehen wird.

Das, ja, ich glaube, das meiste haben wir schon gehabt.

Ich glaube, ich freue mich sehr, dass vieles strategischer in Zukunft angegangen wird und dass ich vielleicht da auch ein bisschen bei helfen kann mit meinem Input.

Ansonsten, ich bin eher so gespannt, welche neue Technologie den Social-Bereich noch ereilen wird.

weil wir sind jetzt schon, also wir sehen ja, dass Social Networks, das ist ja ein Ding, was sich immer weiter segmentiert.

Also von, wir haben nur Facebook hinzu, wir haben Facebook, Instagram, TikTok, Pinterest und so weiter.

Die Frage für mich ist so, wir sind inzwischen seit zwei, drei Jahren mit so einem gleichen Set an Social Networks unterwegs.

Wo kommt jetzt das Neue?

Ja, ja.

Da bin ich schon sehr gespannt und wo ich fast erwarte, dass 2026 irgendwo das Neue kommen wird.

Sei es also ganz wild gedacht, diese VR-Brillengeschichten von Meta und wem auch immer werden so günstig in den nächsten Jahren,

dass sich da bestimmt irgendwo jemand findet, der sagt, hey, da können wir jetzt auch noch ein Social Network draufsetzen, dass deine Freunde immer in deiner Brille unterwegs sind.

Und das machen wir unabhängig von Meta, Google, whatever.

Und das ist das neue Startup.

So was kann ich mir vorstellen, dass das funktionieren kann.

Oder irgendwas anderes.

Also irgendein neues Netzwerk wird uns überraschen, glaube ich.

Und da freue ich mich drauf.

Nicola:

Das ist ja immer das Spannende, weil das können wir alle nicht planen.

Also was dann am Ende so ein Hype wird oder nicht.

Jens:

Ja.

Nicola:

Und ich glaube auch, dass zum Beispiel die Messenger immer noch wahnsinnig viel Potenzial haben und es nicht völlig ausschöpfen.

Jens:

Eigentlich sind wir immer noch beim SMS.

Nicola:

Also da, glaube ich, ist auch noch Luft zu.

Die ganzen WhatsApps der Welt, die sind ja in Europa sehr rudimentär unterwegs, was die Feature angeht, muss man ja ehrlicherweise sagen.

Jens:

Ja.

Nicola:

Ja, genau.

Also ist wirklich so, oder?

Was in dieser Messenger-Welt los ist, sind wir im SMS-Status.

Wenn man sich im weltweiten Vergleich sich mal anguckt, was Messenger können,

Ich glaube, das ist ein richtig spannender Bereich, wo eigentlich Potenzial wäre.

Ich sage nicht, dass das Potenzial gehoben wird, aber es wäre da.

Und ein großes, großes Thema, aber das hat alles mit Medienkompetenz zu tun, ist halt wirklich dieses Ganze, welcher Content bleibt spannend.

Ich glaube, es geht sehr stark, noch stärker ins Entertainment-Bereich.

Es gibt unglaublich viele serielle Formate, die wahnsinnig hoch produziert werden.

Ist in Europa noch nicht so krass.

Also in den USA, ich meine, die Hollywood Studios sind teilweise von Creatoren gekapert, wo komplette Serien produziert werden.

Jens:

Ja.

Nicola:

Ich glaube, das wird auch nach Europa schwappen und da wird sich es professionalisieren.

Also auch in dem Bereich, wenn ihr im Content-Bereich unterwegs seid,

Da lohnt es sich, glaube ich, sich das schon anzugucken, wie man hochwertig Storys erzählt.

Und da sind wir eigentlich schon wieder bei einer alten Geschichte, weil da werden die Skills Storytelling, Regie, also eigentlich alles, was so aus einem eher Theater, Schauspiel, Filmrichtung kommt.

Ich glaube, die Skills werden da auch wichtiger, auch beim Brompen.

Jens:

Gut, ich freue mich.

Nicola:

Und bei dem Thema, und ich glaube, da passiert noch einiges.

Jens:

Bis dann.

Ciao.

Nicola:

Also es wird nicht langweilig. Ich glaube, es wird sehr unterhaltsam. Ich freue mich auch auf dein Content, der dann nächstes Jahr noch kommt. In dem Sinne wünsche ich dir auf jeden Fall einen hoffentlich nicht zu stressigen Jahresausklang und wir hören und sehen uns ja frisch im neuen Jahr.

Ciao. Ciao



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