Apps & Mobile Entwicklung
FSR Latency Reduction 2.0: AMD Anti-Lag 2 wird umbenannt, aber die Pflicht-Frage bleibt

Das von AMD nach dem Anti-Cheat-Desaster des im Treiber integrierten Anti-Lag+ vor knapp zwei Jahren präsentierte Anti-Lag 2 (Test) bekommt allem Anschein nach einen neuen Namen: FSR Latency Reduction 2.0. Es wäre damit Teil des FSR-Feature-Sets, aber ob es dann auch endlich zur Pflicht für Frame Generation wird?
Bis dato war Anti-Lag 2 bei Frame Generation nur optional
Diesen Schritt, den Nvidia bei DLSS Frame Generation mit Reflex seit Anbeginn gegangen ist, hatte AMD nämlich auch mit FSR Redstone (Test) und dem neuen Frame Generation AI noch nicht unternommen: Anti-Lag 2 blieb optional.
Und das, obwohl die Latenz herstellerübergreifend mit Frame Generation steigt und die durch AMD Anti-Lag 2 oder Nvidia Reflex optimierte Synchronisation von GPU und CPU effektiv dagegen wirken kann.
Ohne Frame Generation fällt die Latenz in einem Spiel mit Anti-Lag 2 oder Reflex zwar niedriger aus, aber beide Technologien können beim Einsatz der künstlichen Zwischenbilder das Niveau potenziell weit genug drücken, damit keine negativen Auswirkungen spürbar sind. Auch bei AMD wäre eine Pflicht zur Nutzung von Anti-Lag 2 mit Frame Generation daher von Vorteil.
Nur neuer Name – oder auch mehr?
Darauf, dass AMD diesen Schritt bald gehen könnte, gibt es zwar noch keine konkreten Hinweise, aber dass AMD Anti-Lag 2 im FSR SDK 2.2 in FSR Latency Reduction 2.0 umbenannt hat, nährt zumindest Hoffnung. Auf die Änderung, die bisher nur im SDK zu finden ist, ist VideoCardz aufmerksam geworden.
Eine 5. Säule für FSR Redstone?
Mit FSR Redstone hatte AMD vier Technologien in der FSR-Suite gebündelt und teilweise auch aktualisiert:
- FSR Upscaling (FSR 4.x auf RDNA 4, sonst FSR 3.1)
- FSR Frame Generation (mit AI auf RDNA 4, sonst wie bei FSR 3.1)
- FSR Ray Regeneration
- FSR Radiance Caching
FSR Latency Reduction 2.0 dürfte in naher Zukunft der fünfte Baustein der aktuellen FSR-Redstone-Suite werden. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es damit in Spielen, die Frame Generation auf Basis des aktuellen SDKs nutzen, beim Einsatz von Frame Generation auch zur Pflicht wird, kann aktuell aber nur geraten werden.
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nextpit zieht um – und inside digital wird größer » nextpit
Die letzten Monate haben uns bei nextpit ziemlich deutlich gezeigt, dass wir im Publishing gerade nicht einfach in einer weiteren Evolutionsphase stecken. Stattdessen erleben wir gerade einen echten Umbruch.
Reichweiten verhalten sich anders als früher, Suchmechaniken verändern sich spürbar – und mit KI kommt eine Dynamik rein, die viele bisherige Spielregeln schlicht aushebelt. Vor diesem Hintergrund haben wir eine Entscheidung getroffen, die für uns alles andere als leicht war, aber aus unserer Sicht absolut notwendig: Wir integrieren nextpit vollständig in inside digital.
Das bedeutet konkret: Die Inhalte von nextpit ziehen aktuell schrittweise um, und ab voraussichtlich Ende April wird nextpit nicht mehr als eigenständige Domain weitergeführt. Stattdessen findet die Marke innerhalb von inside digital statt – weiterhin sichtbar als „powered by nextpit“.
Wenn man das nüchtern betrachtet, ist es vor allem eine Konsequenz aus den Rahmenbedingungen, mit denen wir heute arbeiten. Zwei Plattformen parallel zu betreiben, bedeutet in der aktuellen Situation vor allem Fragmentierung – bei den Inhalten, der Reichweite, der technischen Infrastruktur und letztlich auch bei unserer eigenen Energie. Diese Fragmentierung wollen wir uns in der gegenwärtigen Zeit nicht mehr leisten, weil damit einfach zu viel Momentum an den falschen Stellen verloren geht.
Besonders wichtig: Wir geben nichts von dem auf, was nextpit stark gemacht hat, im Gegenteil. Die inhaltliche Qualität, die Tiefe in Tests und die klare, ehrliche Einordnung bleiben erhalten – sie bekommen nur eine größere Bühne. inside digital gewinnt dadurch an Expertise, und der einst so starke Fokus von nextpit auf Smartphones, Smart Home, Wearables & Co. verliert nicht seine Identität, sondern wird sichtbarer für mehr Menschen.
Für Euch als Leser ändert sich im Alltag vermutlich also weniger, als es erstmal klingt – und gleichzeitig doch etwas Entscheidendes. Ihr bekommt künftig mehr Inhalte an einem Ort, mehr Orientierung und weniger Brüche zwischen Plattformen. Genau das ist am Ende dann auch der Maßstab für uns: Wird es für Euch besser oder nicht?
Ich bin überzeugt, dass dieser Schritt notwendig ist, um inside digital und nextpit gemeinsam in eine stabile Zukunft zu führen. Wir wollen uns fokussieren, um maximale Wirkung zu entfalten.
Was danach kommt, ist kein „neues Produkt“ im klassischen Sinne – sondern eine klarere, stärkere Version von dem, was wir ohnehin schon machen. Nur mit mehr Fokus, mehr Tiefe und deutlich mehr Wucht für eine aufregende Zukunft. Wir sehen und lesen uns drüben!
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RAM-Preise fallen: Wird Speicher wirklich wieder (deutlich) günstiger?
„Die Aktienkurse der Speicher-Hersteller brechen ein, weil OpenAI doch nicht 40 Prozent der weltweiten DRAM-Produktion abnimmt und Google gezeigt hat, dass AI in Zukunft kaum noch Speicher braucht“ – so oder so ähnlich lassen sich aktuelle Schlagzeilen zu fallenden Speicherpreisen zusammenfassen. Aber fallen sie überhaupt?
Speicherpreise im Handel im Check
Eigentlich erst in zwei Wochen geplant, hat ComputerBase schon etwas früher den monatlichen Speicher-Preis-Überblick aktualisiert. Herangezogen wurden die gleichen Speicher-Kits, die seit Mitte September monatlich in die Analyse einfließen. Berücksichtigt wurde Lagerware ohne Angebote über eBay und den Amazon Marketplace.
Gegenüber der letzten Erhebung vom 15. März ist in der Tat im Durchschnitt ein weiterer Preisrückgang um 12 Prozentpunkte zu verzeichnen, doch nicht alle Produkte zeigen diesen Trend. Teurer geworden ist indes kein einziges Produkt.
Preisniveau RAM, HDD und SSD (September 2025: 0 Prozent)
Im deutschen Einzelhandel hält der seit Februar zu beobachtende Trend, dass Arbeitsspeicher – wird allein der niedrigste Preis betrachtet – wieder im Preis fällt, auch die letzten Tage an. Doch ein „Preisrutsch“ ist nicht zu beobachten, nicht einmal alle beobachteten Produkte sind betroffen.
Was steckt hinter den Meldungen?
Das Ergebnis mag überraschen, vermitteln die Schlagzeilen seit dem Wochenende doch stellenweise ein ganz anderes Bild. Doch worum geht es aktuell überhaupt?
Richtig ist, dass die Aktienkurse von dedizierten Speicher-Herstellern zuletzt deutlich nachgelassen haben: 20 Prozent innerhalb der letzten Woche. Bei SK Hynix waren es im gleichen Zeitraum minus 15 Prozent. (Dass die Börsen zuletzt weltweit zum Teil generell zweistellig gefallen sind und dafür der Krieg im Nahen Osten verantwortlich ist, wird bei der ganzen Betrachtung derzeit komplett außen vor gelassen.)
Hintergrund bei den Speicherherstellern soll sein, dass OpenAI das zusammen mit Broadcom ausgelobte 500-Milliarden-USD-Stargate-Projekt nicht in Angriff nehmen und daher nicht – wie im Oktober 2025 vermeldet – Speicher in der Größenordnung von über 100 Milliarden US-Dollar kaufen wird. Broadcom hat das Projekt-Aus bisher dementiert.
Dass es sich bei den Verträgen mit Micron, SK Hynix und Samsung nur um eine Absichtserklärung gehandelt hat, wird dieser Tage als Anlass für Hohn und Spott heran gezogen – Micron habe allein, weil OpenAI vielleicht etwas kaufen wird, die Consumer-Sparte Crucial dicht gemacht, heißt es unter anderem.
Sofern der Preisanstieg die (übertriebene) Folge der Absichtserklärungen zu Project Stargate gewesen ist und das Project wirklich nicht mehr kommt, währen deutliche Kurs- und Preiskorrekturen nur konsequent. Doch ein klares Bild ergibt sich in diesem Punkt noch nicht.
Auch der zweite kolportierte Einflussfaktor auf den Speichermarkt muss derzeit noch hinterfragt werden: TurboQuant von Google Research, das den Speicherbedarf von AI-Anwendungen durch Kompression drastisch reduzieren soll. Doch Google selbst will diese Fortschritte auch nutzen, um KI noch schneller skalieren zu können – und dafür wird es weiterhin mehr Speicher benötigen als aktuell in Rechenzentren zum Einsatz kommt.
Fazit: Kein klares Bild
Für die Industrie, aber gerade auch für Kunden wäre es zu begrüßen, wenn die Speicherpreise kurzfristig wieder deutlich fallen. Und wenn der Grund dafür ist, dass die für den Anstieg verantwortliche, erwartete Mangellage jetzt nicht eintritt, wäre das nur recht. Ebenso recht wäre es, wenn Google TurboQuant und die vielen anderen Optimierungen weniger Speicher für AI-Rechenzentren aus den Speicherfabriken notwendig machen würde.
Dass mehr dahinter steckt als Hoffnung, wird sich aber noch beweisen müssen – und selbst dann wäre es wohl noch ein weiter Weg, bis auch die Preise im Handel wieder deutlich fallen.
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Reisekrankheit in 60 Sekunden behoben
Eine neue App von Samsung verwandelt eure Kopfhörer in ein Mittel gegen Reisekrankheit. Sie ist kostenlos und Android-Nutzer können sie ab heute herunterladen. Hier erfahrt ihr, warum ihr diese App dabei haben solltet, wenn ihr mit der Familie unterwegs seid.
Während ich beim Autofahren nur selten an Reisekrankheit leide, sieht es anders aus, wenn ich auf der Beifahrerseite eines Fahrzeugs sitze und meine Augen auf mein Handy gerichtet sind. Das geht vielen Smartphone-Nutzern so und kann auch für Leutetreffen, die kein Smartphone nutzen.
Apple und Google haben mobile Funktionen eingeführt, die helfen können, Bewegungskrankheit bei der Nutzung eines Telefons zu verhindern, aber es geht dabei eher um Prävention als um Heilung. Samsung hat jetzt eine neue App auf den Markt gebracht, die die Reisekrankheit reduzieren oder sogar beheben soll.
Eure In-Ears sollen jetzt eure Bewegungskrankheit heilen können
Die App mit dem Namen Hearapy wurde gerade im Google Play Store veröffentlicht und ist für Galaxy- und andere unterstützte Android-Geräte verfügbar. Samsung hat die App für die Galaxy Buds Pro 4 mit ANC entwickelt, sie sollte aber mit jedem Kopfhörer oder Ohrhörer funktionieren, auch mit solchen ohne Geräuschunterdrückung.
Im Wesentlichen spielt die App 60 Sekunden lang eine kontinuierliche Sinuswelle ab, die genau auf 100 kHz abgestimmt ist. Es gibt jedoch eine Einstellung, mit der die Dauer auf 120 Sekunden angepasst werden kann. Indem Sie diesen Ton über Ihre Kopfhörer hören, tragen Sie zum Gleichgewicht des vestibulären Systems bei, das mit Nerven und Sinnesorganen verbunden ist, die für die Wahrnehmung von Gleichgewicht und Bewegung verantwortlich sind. Die Audiodatei trägt dazu bei, das Ungleichgewicht zwischen den Eingängen des Systems, das typischerweise die Reisekrankheit auslöst, zu mildern und so Übelkeit und andere damit verbundene Symptome zu reduzieren.
„Es dauert nur 60 Sekunden. Keine Pillen, keine Nebenwirkungen. Diese Lösung zeigt eindrucksvoll, wie unsere Innovationen das Leben vieler Menschen vereinfachen und verbessern“, sagt Mario Winter, Vice President Marketing bei Samsung Electronics Deutschland. Samsung weist darauf hin, dass die Funktion der App auf einer Technologie basiert, die aus der Forschung an der Nagoya Universität in Japan stammt.

Eine kostenlose App für Android-Nutzer
Ich habe die App auf meinem Google Pixel 9 Pro XL ausprobiert, und sie ist sehr einfach zu bedienen. Sobald Sie die App starten, tippen Sie einfach auf die Mitte, um eine Sitzung zu starten. Stellen Sie jedoch sicher, dass Ihre Ohrstöpsel bereits angeschlossen sind, bevor Sie die App starten.
Während meines Tests fühlte ich mich zwar nicht schwindelig, aber ich kam gerade von einer einstündigen Autofahrt durch ländliche und städtische Umgebungen bei schwülen Temperaturen, sodass mein Energielevel schon etwas runter war. Nach der 60-sekündigen Hörsitzung fühlte ich mich etwas entspannter. Ich bin gespannt darauf, die App zu testen, wenn ich tatsächlich unter Reisekrankheit leide.
Die Hearapy-App ist kostenlos im Google Play Store erhältlich und eignet sich hervorragend für die Therapie unterwegs, um Schwindelgefühle bei sich selbst oder bei Mitreisenden auf der nächsten Reise zu lindern.
Würdet ihr einem 60-Sekunden-Soundclip vertrauen, um eure Autokrankheit zu heilen? Wir wollen eure Meinungen hören.
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