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Von Kauboys und scharfen Typen: So derbe werben die Hamburger Goldkehlchen für Sallos
Sallos wirbt mit scharfen Typen
Im September treten die Hamburger Goldkehlchen vor 50000 Menschen im Volksparkstadion auf. Doch jetzt rührt der wohl untalentierteste Männerchor Deutschlands erstmal wieder die Werbetrommel für Sallos. Die Goldkehlchen geben alles, um den derben Charakter der Lakritzmarke unter Beweis zu stellen.
Seit 2022 werben die Hamburger Goldkehlchen schon für Sallos. In der neuen Werbekampagne überschreitet der Männerchor, dessen rund 100 Mitglieder nach eigener Aussage gar nicht singen können, allerdings Grenzen. Und zwar gleich mehrfach. Zum einen verlassen die Goldkehlchen in der erneut von Antoni Jellyhouse entwickelten Kampagne erstmals das Hamburger Stadtgebiet, um mit Sallos die norddeutsche Küste zu erobern. Zum anderen werden auch in Stilfragen bisweilen Grenzen überschritten.
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Neue Hardware für Codex und Europas Chance auf Anthropic
Während OpenAI expandiert, will Europa eines der weltweit führenden KI-Unternehmen für den Standort gewinnen: Wie Bloomberg berichtet, hat Österreich die EU-Kommission aufgefordert zu prüfen, wie sich Anthropic nach Europa holen ließe. Europa sieht dafür eine Chance, weil die US-Regierung führenden KI-Unternehmen zuletzt die Veröffentlichung leistungsstarker Modelle erschwert hat.
OpenAIs erstes KI-Gadget:
Ein Stift von Ex-Apple-Designer Jony Ive?

Codex soll per Knopfdruck bedienbar werden
Das OpenAI-Gerät entsteht in Zusammenarbeit mit Work Louder, einem Unternehmen für mechanische Tastaturen und Macro Pads. Nach aktuellem Stand steuert Work Louder die Hardware bei, während OpenAI die Codex-Integration und die Zusammenarbeit verantwortet. Solche Eingabegeräte sind vor allem für Power User interessant: Häufig genutzte Befehle, Workflows oder App-Aktionen lassen sich auf einzelne Tasten legen.

Statt durch Menüs zu navigieren oder Tastenkombinationen einzugeben, könnten Entwickler:innen häufig genutzte Codex-Funktionen künftig direkt per Knopfdruck starten. Welche Befehle OpenAI dafür vorsieht, ist bislang noch offen.
Optisch erinnert das im Teaser gezeigte Gerät an Work Louders Creator Micro 2. Das Macro Pad bietet 13 mechanische Tasten, einen Joystick und einen Touch-Sensor. Auch Figma hat bereits mit Work Louder zusammengearbeitet und ein Macro Pad mit vordefinierten Shortcuts für die Designsoftware veröffentlicht.
Österreich will Anthropic in die EU holen
Während OpenAI neue Hardware entwickelt, versucht Europa, eines der führenden KI-Unternehmen für den eigenen Standort zu gewinnen. Österreichs Staatssekretär für Digitalisierung Alexander Pröll hat die EU-Kommission aufgefordert zu prüfen, wie sich Anthropic nach Europa holen ließe. In einem Schreiben an EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen wirbt er für Europa als KI-Standort:
Let us jointly explore the strategic establishment and participation of Anthropic within the European Union. With legal certainty, market access, capital and a set of values that suit this company.
Der Vorstoß kommt, nachdem die US-Regierung führenden KI-Unternehmen zuletzt die Veröffentlichung besonders leistungsfähiger Modelle erschwert hat. OpenAI musste GPT-5.6 unter besonderen Auflagen starten. Anthropic wiederum durfte die Modelle Claude Mythos 5 und Claude Fable 5 nach einer Anordnung der US-Regierung zunächst nur eingeschränkt bereitstellen. Inzwischen hat die Regierung die Beschränkungen für Claude Mythos 5 teilweise gelockert. Das Modell darf wieder einem kleinen Kreis ausgewählter, vertrauenswürdiger Organisationen und Personen, darunter vor allem Cybersicherheitsunternehmen, zur Verfügung gestellt werden, nachdem Anthropic zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nachgewiesen hat. Claude Fable 5 bleibt dagegen weiterhin gesperrt.
Die Spannungen zwischen Anthropic und der US-Regierung eröffnen aus europäischer Sicht eine Chance. Falls Anthropic Standorte außerhalb der USA in Betracht ziehen sollte, könnte sich Europa als attraktive Option positionieren. Eine Ansiedlung des Unternehmens würde Forschung, Investitionen und den Aufbau eines europäischen KI-Ökosystems stärken.
Die Initiative reiht sich damit in eine Reihe europäischer Projekte ein, mit denen Europa seit Monaten die eigene digitale Souveränität stärken will. Neben dem Technological Sovereignty Plan entstehen mit Staan, Office EU und W Social immer mehr europäische Alternativen zu US-Diensten. Denn Europa will zentrale digitale Infrastruktur und Schlüsseltechnologien künftig selbst entwickeln, um sich aus der Abhängigkeit von großen US-Technologieunternehmen und politischen Entscheidungen in den USA zu lösen.
Ob Anthropic einen Umzug nach Europa tatsächlich in Betracht zieht, bleibt allerdings fraglich. Das Unternehmen bereitet derzeit einen Börsengang in den USA vor und dürfte dort bessere Voraussetzungen für die Kapitalbeschaffung vorfinden als in Europa. Zudem bleiben die Vereinigten Staaten für führende KI-Unternehmen der wichtigste Absatzmarkt.
GPT-5.6 ist da
– doch OpenAI, Anthropic und Google stehen vor großen Herausforderungen
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Google: Kommen Nano Banana 2 Lite und Gemini Omni Flash?
Sollten diese Modelle für die User ausgerollt werden, würde die Lite-Version des vor einigen Monaten ausgerollten Nano Banana 2-Modells vermutlich eine abgespeckte Variante darstellen, die möglicherweise eine günstigere Nutzung ermöglicht. Gemini Omni Flash ist auf der offiziellen Website von Gemini bereits zu sehen. Das Modell bietet:
- Erstellung zehnsekündiger Videos
- die native Audiogenerierung
- das Erstellen von Videos aus Fotos (bis zu fünf)
- neuerdings die Bearbeitung in mehreren Schritten
Für den Einsatz von Gemini Omni Flash müssen User mindestens 18 Jahre alt sein und ein Google AI-Abonnement haben. Wir warten nun gespannt auf die erwartete offizielle Ankündigung Googles zu neuen Modellen. Währenddessen wartet die Branche auch auf Gemini 3.5 Pro, das möglicherweise später als erwartet kommt. Vielleicht hat sich auch Google einer freiwilligen Kontrolle des Modells bei der US-Regierung verschrieben, wie es OpenAI vor dem limitierten Launch von GPT-5.6 getan hat.
Googles Gemini Omni startet weltweit:
KI-Video-Editing direkt im Chat

Personalisierte Bildkreation mit KI in Gemini App ausgeweitet: Vorsicht bei der Zugriffsberechtigung
Für jetzt noch mehr User bereits verfügbar ist Googles personalisierte Bildkreation in der Gemini App. Diese stellte das Unternehmen bei der Vorstellung der Personal Intelligence bereits vor, mit der User unter anderem den AI Mode mit Gmail und Google Photos verknüpfen können, um möglichst gut auf sie zugeschnittene Ergebnisse zu erhalten. Ab jetzt können alle qualifizierten App User die Personal Intelligence zusammen mit Nano Banana nutzen, um hochpersonalisierte Bilder erstellen zu lassen – aber zunächst nur in den USA. Dabei werden Details und Vorlieben aus dem Leben der User, die sie in verknüpften Apps digital spiegeln, miteinbezogen. Das heißt, dass die KI-Kreation auf alte Bilder oder Aussagen zurückgreifen kann, wenn sie per Prompt zum Beispiel das Traumhaus einer Person als KI-Bild erstellen soll.
Google betont, dass die Verknüpfung von Gemini mit Google Apps eine Opt-in-Erfahrung bleibt und jederzeit rückgängig gemacht werden kann. Zum Training mit Daten, die in KI-Bilder einfließen, macht Google keine Angaben. Bei der Vorstellung der Personal Intelligence hieß es noch, dass das Unternehmen auf den Datenschutz achte und Gemini 3 nicht mit Inhalten aus Gmail und Google Photos trainiert werde – zumindest nicht direkt. Denn das Training findet statt, allerdings basierend auf spezifischen Prompts aus dem AI Mode mit integrierter Personal Intelligence.
Und so können User zwar äußerst personalisierte Ergebnisse erhalten und in verschiedenen Nutzungskontexten der Suche und der Organisation Prozesse optimieren. Zugleich erhält Google aber umfassende und sehr persönliche Daten, von Bildern aus dem Urlaub bis hin zu Gmail-Kontexten wie E-Mails zu Behandlungen oder anderen intimen Terminen. Selbst wenn dieser Content nicht unmittelbar für das Training benutzt wird, kann über Prompts im Kontext eine Vermittlung an Googles KI erfolgen, die mehr über dich verrät, als du vielleicht möchtest. Google wiederum kann solche Personalisierungsmomente, auch mittelbar, für Werbezwecke nutzen.
Google Marketing Live:
Die Zukunft der Werbung beginnt hier

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Personalie: Top-Marketer Michael Willeke verlässt Coca-Cola
Einer der profiliertesten Chief Marketing Officers in Deutschland verlässt seinen Posten: Michael Willeke, seit 18 Jahren bei Coca-Cola beschäftigt, hat seinen Abschied bekannt gegeben.
Als Vice President Marketing hat Willeke maßgeblich die Getränkemarke in Europa positioniert. Coca-Cola gehört nicht nur zu den wertvo
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