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GMKtec Evo-T2: Erster Core-Ultra-300-Mini-PC startet heute ab 1.649 Euro


GMKtec Evo-T2: Erster Core-Ultra-300-Mini-PC startet heute ab 1.649 Euro

Bild: GMKtec

Der GMKtec EVO-T2, neben dem Asus NUC 16 Pro der erste angekündigte Mini-PC mit Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“, startet heute Abend um 19 Uhr in den weltweiten Verkauf. Die ersten 50 Käufer erhalten 60 Euro Rabatt – günstig wird das System aber auch damit nicht.

GMKtecs Evo-T2 startet ab 1.589 Euro

Während Asus den neuen NUC 16 Pro in Folge der Patentstreitigkeiten mit Nokia weiterhin nicht selbst in Deutschland in den Handel bringen kann, Händler das System also höchstens im Ausland kaufen und dann importieren können, schickt sich GMKtec an, der erste Anbieter zu sein.

Der Startschuss für den Verkauf erfolgt heute Abend um 19 Uhr (8 AM PST) im Online-Store des Herstellers. Angeboten werden zum Start Systeme mit RAM und SSD, wobei der RAM bei den X-CPUs verbaut sein muss: Intel schreibt LPDDR5X vor, der verlötet ist. Asus wird den NUC 16 Pro auch in Varianten ohne X-CPU anbieten, sie setzen dann auf regulären DDR5-SO-DIMM.

Die Preise haben es aber bei GMKtec in sich: Mit Core Ultra X7 358H (Arc B390), 64 GB LPDDR5X-8533 und einer 1 TB großen SSD verlangt GMKtec 1.649 Euro. Nur wer zu den ersten 50 Käufern weltweit gehört, erhält 60 Euro Rabatt und zahlt „nur“ 1.589 Euro.

„Pre-Order Launch“ – „Limited Edition: Only 50 Units Available“
„Pre-Order Launch“ – „Limited Edition: Only 50 Units Available“ (Bild: GMKtec)

Nicht ganz eindeutig geht aus der Vorabankündigung hervor, ob es überhaupt nur 50 Einheiten zu kaufen geben wird, oder sich diese Angabe nur auf die Rabattaktion bezieht. Gegenüber ComputerBase wiederum bestätigt hat GMKtec, dass der Core Ultra X9 388H erst später folgt.

Der EVO-T2 im Überblick

GMKtec bietet den „EVO-T2 Desktop AI Supercomputer“ in zwei Varianten mit Intel Core Ultra X9 388H (Test) und Intel Core Ultra X7 358H (Test) auf den Markt bringen – also jeweils mit großer iGPU Intel Arc B390. Die CPUs sollen kurzfristig bis zu 60 Watt aufnehmen können, dauerhaft sind in drei Profilen die TDP-Klassen 54 Watt, 45 Watt und 35 Watt hinterlegt.

Der GMKtec EVO-T2 mit Intel Panther Lake  im Überblick
Der GMKtec EVO-T2 mit Intel Panther Lake im Überblick (Bild: GMKtec)

Darüber hinaus bietet GMKtec Dual-LAN mit einmal 10 Gbit/s und einmal 2,5 Gbit/s und auch das Kühlsystem fällt anders als bei anderen Mini-PCs aus: Nicht nur, dass es leuchtet, der zweite vergleichsweise große Lüfter ist auch von außen sichtbar. Windows 11 wird zudem mit einer OpenClaw-AI-Umgebung ausgeliefert.

Der GMKtec EVO-T2 kommt mit zwei Lüftern – für einen Mini-PC ist das ungewöhnlich
Der GMKtec EVO-T2 kommt mit zwei Lüftern – für einen Mini-PC ist das ungewöhnlich (Bild: GMKtec)



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Windows Insider Program: Neue Optionen für die Größe der Taskleiste unter Windows 11


Windows Insider Program: Neue Optionen für die Größe der Taskleiste unter Windows 11

Microsoft arbeitet derzeit an neuen Optionen für die Taskleiste und das Startmenü in Windows 11. Nutzer erhalten mehr Spielraum und die Bedienung wird intuitiver. Im Windows Insider Program testet Microsoft nun neue Einstellungsoptionen.

Die Neuerungen schaffen es über die Preview Build 26300.8758 zuerst in den Experimental-Kanal. Mit diesen ist es präziser möglich, die Größe der Taskleiste anzupassen. Dazu gibt es nun eine separate Einstellungsoption.

Die Taskleisten-Einstellungen aus dem Experimental-Kanal im Windows Insider Program
Die Taskleisten-Einstellungen aus dem Experimental-Kanal im Windows Insider Program (Bild: Microsoft)

Verfeinert wurden zudem die Abstufungen zwischen den einzelnen Taskleistengrößen, damit der Übergang geschmeidiger aussieht.

Die neuen Taskleisten-Einstellungen ergänzen die Upgrades der letzten Monate, durch die es etwa möglich ist, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms zu verschieben. Somit ist es etwa möglich, die Taskleiste samt Beschriftung an die linke Seite des Desktops zu packen und das Startmenü oben anzuordnen.

taskleiste links startmenü top
taskleiste links startmenü top

Neben den Neuerungen bei der Taskleiste behebt Microsoft einige Fehler im Datei-Explorer. Das betrifft etwa Vorschaubilder für Cloud-Dateien und OneDrive-Verknüpfungen. Verbessert wurden die Systemsounds, wenn der Darkmode aktiviert ist.

Im Beta-Kanal (Preview Build 26220.8754) behebt Microsoft vor allem Fehler. Neben den OneDrive-Verknüpfungen und dem System-Sound-Update für den Darkmode setzt Microsoft bei der Zuverlässigkeit der Taskleiste an.

Neben der Taskleiste überarbeitet Microsoft auch das Startmenü. Der Plan ist, dass Nutzer bei sämtlichen Abschnitten entscheiden können, ob diese dargestellt werden. Was mit den neuen Startmenü-Optionen möglich ist, hat ComputerBase bereits analysiert.

Noch sind die entsprechenden Optionen selbst im Windows Insider Program nicht freigeschaltet. Der Code ist aber integriert. Somit lassen sich die Funktionen mit Apps wie ViVeTool als versteckte Features aktivieren.

All das sind Bausteine für die Runderneuerung von Windows 11, die Microsoft seit dem Frühjahr vorantreibt.

Weitere Hintergründe zur Runderneuerung von Windows 11
Billboard März 2026



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Turtle Beach KB5 im Test


Display war gestern, bei Turtle Beach hat die Zukunft der Tastatur einen Touchscreen. Die Command Series KB5 verspricht gleichzeitig von Mini-Formaten geplagten Spielern Erlösung: Endlich ein volles Layout mit Makrotasten und Drehregler. Das sieht doch mal richtig gut aus – und genau das ist am Ende im Test das Problem.

Auf dem Papier sieht das Konzept vielversprechend aus, auf dem Schreibtisch ebenfalls. Man kann der KB5 vieles vorwerfen, aber nicht, dass es ihr an Hingucker-Faktor fehlen würde. Dahinter verbirgt sich jedoch nur eine mäßige Tastatur, die alle Karten auf das Display setzt – und ausgerechnet dort strauchelt. Kann doch nicht sein? Alle Details liefert der Test.

  • Flache Bauweise
  • Handballenauflage
  • Viel Zusatzausstattung
  • Software fehlerhaft
  • Touchscreen hakelig
  • Taster brauchen Einlaufzeit
  • Mäßige Akustik

Die KB5 im Überblick

Das Rezept der KB5 ist seit der Jahrtausendwende etabliert und geht auf die Logitech G15 (Test) zurück. Es beinhaltet ein volles, beleuchtetes Layout, links eine Reihe Makrotasten, dazu ein Drehregler für die Lautstärke und ein 2,4″-Display, um Daten über System und Sprachchat auszugeben.

Lieferumfang: USB-C-auf-A-Kabel, Kurzanleitung, Tastenkappen
Lieferumfang: USB-C-auf-A-Kabel, Kurzanleitung, Tastenkappen
Die Idee: Der Bildschirm zeigt Infos an und spendiert Zusatztasten
Die Idee: Der Bildschirm zeigt Infos an und spendiert Zusatztasten
Fünf etwas abgesetzte Makrotasten und ein Drehregler ergänzen das Layout
Fünf etwas abgesetzte Makrotasten und ein Drehregler ergänzen das Layout
Die Neigung des Tastenfeldes kann in zwei Stufen geändert werden
Die Neigung des Tastenfeldes kann in zwei Stufen geändert werden

Die Anzeige befördert Turtle Beach im Jahr 2026 nun zum Touchscreen. Er dient je nach Konfiguration beziehungsweise Anzeigeseite der Mediensteuerung und als Panel mit sechs „Extratasten“. Status-Funktionen wie Capslock gibt das Display ebenfalls aus. Maximal drei „Seiten“ lassen sich individuell konfigurieren.

Daten sendet die KB5 per USB-C-Kabel und mit fester, nicht reduzierbarer 8.000-Hz-Polling-Rate an den Rechner, die Shooter-Hilfe „ReacTap SOCD“ priorisiert zwischen zwei Tasten die zuletzt gedrückte. Zur Anpassung muss trotz Display auf Roccats Swarm-Software zurückgegriffen werden, die es ausschließlich für Windows gibt.

Taster: Flach und gemächlich

Die KB5 liefert Turtle Beach mit fest verlöteten Titan-Tastern der ersten Generation in der Variante Red aus. Da es sich um Low-Profile-Switches handelt, verkürzt sich ihr Hub auf 3,2 Millimeter, ausgelöst wird nach 1,2 Millimetern Eindrücken bei 42 Gramm Widerstand. Entsprechend zackig wirken Eingaben.

So tippen Titan Red

Initial geben Titan-Switches eine zwar über alle Taster hinweg gleichmäßige, aber leicht raue Rückmeldung beim Eindrücken. Besserung, wenn auch keine vollständige Kur, stellt sich nach ein paar Stunden Nutzung ein, bleibt logischerweise aber auf die am häufigsten genutzten Tasten beschränkt. Auf Tasten mit 1,5er-Kappen wie „Strg“ steigt der Widerstand zudem an, wenn nicht mittig eingedrückt wird. In diesem Fall verkanten die Kappen den Stempel etwas. In Relation zum Kaufpreis darf man mehr erwarten.

Ohne Gewöhnung geht es damit nicht, die Taster wollen lieber mit etwas mehr Tiefe eingedrückt werden, um trotz variierender Widerstände sicher ausgelöst zu werden und das „Verschlucken“ von Tasten zu vermeiden.

Fest verlötet: Die Low-Profile-Taster sitzen fest auf dem PCB
Fest verlötet: Die Low-Profile-Taster sitzen fest auf dem PCB

Am Ende bleibt der Eindruck eines relativ schlichten Tasters, den man eher unter 100 Euro verorten würde. Zum Spielen mag das gehen, wirkt aber aus der Zeit gefallen. Auch Low-Profile-Taster im mittleren Preissegment können mittlerweile mehr als das. Eine Logitech G515 oder Keychron K3 beispielsweise, die es auch im Vollformat gibt, leisten bessere Arbeit. Dazu kommt: Sie arbeitet mit höherer Federspannung, ihre Taster wirken strammer beim Ausfedern und damit agiler, bei Turtle Beach bleibt das Feedback entspannter, aber auch indifferenter. Turtle Beach bewirbt zwar eine „ultra-schnelle Rückmeldung“ mit „geschmeidigen, befriedigenden Tastendrücken“ beim Ausfedern, das Produkt scheitert aber daran, diese Ansprüche in Gänze abzubilden.

Beleuchtung

Die Beleuchtung entspricht dem Klassenstandard. Sauber angestrahlte Tasten und PBT-Kappen lassen keine Wünsche offen, Sekundärfunktionen sind allerdings nur auf der Oberfläche der Tasten aufgetragen.

Gelungen ist die gleichmäßige und helle Beleuchtung
Gelungen ist die gleichmäßige und helle Beleuchtung
Minimale Helligkeitsverläufe fallen im Alltag nicht auf
Minimale Helligkeitsverläufe fallen im Alltag nicht auf

Alltag & Akustik

Das Bild mauer Technik zieht sich bei der KB5 weiter und prägt gewissermaßen am Ende den Gesamteindruck. Auf dem Papier wirkt das Konzept durchaus durchdacht, das Problem ist die Umsetzung.

Viel weiter öffnen ließ sich die KB5 nicht
Viel weiter öffnen ließ sich die KB5 nicht

Akustik: Klingt nach Gaming

Freistehende Taster und ein Kunststoff-Gehäuse sind für die Akustik ein Malus, die flache Bauweise ein Bonus. Trotzdem kommt dafür erstaunlich wenig heraus, denn Geräuschdämpfung baut Turtle Beach nur zwischen Switch Plate, die gleichzeitig das Chassis abdeckt, und PCB, darunter herrscht Leere. Viele Schrauben, aber wenig Inhalt und das hört man in Form recht heller und klackriger Rückmeldungen.

Erneut muss man sich in der Preisklasse nicht weit umschauen: Die Keychron K3 kann das Ganze dumpfer, die Asus ROG Falchion FX Low Profile sehr viel satter. Beides klingt hochwertiger als die Sparkur bei Turtle Beach – und schlicht weniger nach günstig klackerndem, hallendem Kunststoff. Dieses Klangbild ordnet sich ein Stück weit in das Gaming-Segment ein, wo Lifestyle-Marken diesem Aspekt geringere Bedeutung beimessen.

Turtle Beach Command Series KB5 (Turtle Beach Titan 2 Red)

Alltag: Grundlage passt

Aus der Belanglosigkeit retten müssen die KB5 deshalb das Display und der Alltag. Angelegt ist sie genau dafür und gut: Die Makrotasten liegen vernünftig und lassen sich vom Tastenfeld differenzieren, der Regler wunderbar zügig bedienen. Von der flachen Bauweise und der großen Handballenauflage profitieren Ergonomie und Bedienbarkeit des Touchscreens. Bingo!

Zumindest fast. Die fummelige Montage der Handballenauflage sägt an den Nerven, zumal sie sich recht leicht löst. Magnete sind in der Mittelklasse längst angekommen und selbst darunter gibt es bessere Lösungen. Am Anfang mochte die Software nicht, Eingaben wurden teils zeitverzögert wiedergegeben oder nicht korrekt registriert. Ein zweites Firmware- und Software-Update schuf Abhilfe und sorgte dafür, dass sich die Tastatur beim Herunterfahren oder im Standby korrekt deaktiviert.

Von der Polling-Rate, die sich per Software nicht ändern lässt, merkt man im Alltag nichts. „Bis zu 8-mal schneller“ reagiere die Tastatur damit, verspricht der Hersteller zwar, aber nur in Bezug auf den Übermittlungszeitpunkt. Die Abfragerate ist jedoch nur ein Punkt der Signalkette bis zur Ausgabe eines Bildes auf dem Monitor – insgesamt acht Mal schneller kann die KB5 damit nicht sein. Im Gegenteil: Eingespart wird im Optimalfall weniger als eine mess-, aber nicht spürbare Millisekunde im Tausch gegen höhere CPU-Last.

Was kann das Display?

Der Hase liegt also dort im Pfeffer, wo man ihn nicht direkt sieht, das gilt auch für das Display. „Extrem reaktionsschnell“ fühlt es sich nicht an, eine halbe Sekunde Verzögerung beim Tastendruck ist nicht dramatisch langsam, aber auch nicht unmittelbar „sofortig“. Dazu kommt: Beim Seitenwechsel fehlt es an einer Wischanimation, die KB5 lässt damit unklar, ob die Eingabe erfolgreich ist. Nicht jeder Seitenwechsel gelingt in Konsequenz. Und der Lautstärkeregler bewegt sich ruckelnd.

Angezeigt werden können darauf Systeminformationen, wenn die Software im Hintergrund läuft. Spielspezifische Angebote gibt es nur für Counter-Strike 2, ihr Nutzen hält sich in Grenzen, dazu kommen drei Apps: Streamlabs, OBS und Discord. In der Hauptsache dient es als Panel für weitere Makrotasten, für Hotkeys, Shortcuts wie Ausschneiden oder App-spezifische Funktionen.

Die geringe Bauhöhe gepaart mit ordentlichem Hub sind angenehm
Die geringe Bauhöhe gepaart mit ordentlichem Hub sind angenehm
Das Display zeigt ein paar Systeminformationen und hat Medien-Hotkeys
Das Display zeigt ein paar Systeminformationen und hat Medien-Hotkeys
Außerdem können 5 Felder als Tasten mit Extrafunktionen belegt werden
Außerdem können 5 Felder als Tasten mit Extrafunktionen belegt werden

Auch hier schwankt der Mehrwert: Vieles besteht aus vordefinierten Tastenkombinationen, die sich auch selbst erstellen lassen – und im Alltag ist ‚Strg + C‘ schneller, als die Hand zu einer „Kopieren“-Schaltfläche auf einem Touchscreen zu bewegen. Tasten schlagen Bildschirm, das gilt in der Autoindustrie wie hier. Nützlich wird der Bildschirm also erst, wenn er über solche bereits gut abgebildeten Funktionen hinausgeht. Einen Mehrwert kann er außerdem Nutzern bieten, die mit dem Lernen von Belegungen fremdeln.

Entwicklungsarbeit scheint also dringend nötig, das sieht man an vielen Ecken. Profilfarben und Namen auf dem Display stimmen nicht mit der Software überein, konfigurieren lässt sich die KB5 nur über Swarm und nicht über das Display, die beworbene Spotify-Integration bedeutet (mit recht kleinen Buttons versehene) Mediensteuerungselemente – bei denen man über einen kleinen Button rechts unten in der Software überhaupt erst einmal die zu steuernde App auswählen muss, ansonsten funktioniert das Medien-Widget nicht oder produziert Fehler. Wohlgemerkt: Das Medien-Widget aus dem Zusatzangebot, denn das normale von Seite 1 funktioniert immer.

In Counter Strike 2 werden ein paar Statistiken ausgegeben
In Counter Strike 2 werden ein paar Statistiken ausgegeben

Am Ende wirkt das noch ziemlich wild. Der kleine Touchscreen bleibt hinter Corsairs Elgato-Move zurück, der tatsächlich viel weitergehende Dinge machen kann. Ist das die Revolution? Nein, es sieht vor allem ganz nett aus und bietet hier und da ein wenig mehr Komfort.

Software: Als Anfang okay

Die Software-Seite hat damit noch Potential nach oben, das gilt auch für ihren Aufbau. Konfigurationsoptionen erschließen sich nicht immer logisch, neu belegte Tasten werden nicht gesondert markiert. Man muss sich damit merken, was wo geändert wurde. An sich ist alles da und möglich, man stolpert nur immer wieder und muss sich einarbeiten.

Auch hier gilt also: Auf den ersten Blick sieht alles gut aus, dahinter hakt es noch ein wenig. Ein Problem war auch das Firmware-Update, das im ersten Versuch scheiterte. Bei der Wiederherstellung wurde die Tastatur auf das US-Layout umgestellt. Die Folge: Zwei Tasten, die die ANSI-Firmware nicht kennt, leuchten nun in unveränderlicher Farbe. An Abhilfe wird gearbeitet.

Fazit: Display über alles

Auf dem Papier sieht das Konzept vielversprechend aus, auf dem Schreibtisch ebenfalls. Man kann der KB5 vieles vorwerfen, aber nicht, dass es ihr an Hingucker-Faktor fehlen würde. Dahinter verbirgt sich jedoch eine mäßige Tastatur, die alle Karten auf das Display setzt – und ausgerechnet dort strauchelt.

Die Turtle Beach KB5 bietet eine Menge Gamer-Swag zum noch nicht ganz abgehobenen Preis. Am Ende ist sie aber ein Looksmaxxer – oder ein wenig zu sehr Blender, denn gerade rund um das Display funktioniert die KB5 erst rudimentär und scheitert daran, seinen Mehrwert voll auszuschöpfen; von einer sauberen, flüssigen und leicht zu bedienenden Umsetzung ganz zu schweigen. Die grundsätzliche Idee stellt das nicht in Frage, sie hat Potential. Das muss aber erst noch vernünftig realisiert werden. Und der Rest?

Fazit: Sieht gut aus, läuft aber noch nicht rund
Fazit: Sieht gut aus, läuft aber noch nicht rund

Als reine Tastatur passt das Layout, qualitativ gibt es jedoch schöner tippende, leisere, akustisch bessere Lösungen. Dazu muss man nicht einmal rund 160 Euro ausgeben. Eine be quiet! Light Mount (Test) erscheint als insgesamt harmonischere Alternative. Corsair ist mit Vanguard Air 99 Wireless (Test) und Corsair Galleon 100 SD (Test) zwar rund 120 und 190 Euro teurer(!), aber dank Elgato-Integration an der Display-Front vorne.

  • Flache Bauweise
  • Handballenauflage
  • Viel Zusatzausstattung
  • Software fehlerhaft
  • Touchscreen hakelig
  • Taster brauchen Einlaufzeit
  • Mäßige Akustik

ComputerBase hat die KB5 von Turtle Beach leihweise zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

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1.300 Milliarden USD für Speicher: Mega-Investitionen von Samsung und SK Hynix in Südkorea


1.300 Milliarden USD für Speicher: Mega-Investitionen von Samsung und SK Hynix in Südkorea

Bild: SK Hynix

Es ist eine Kampfansage an die Speicherknappheit: Samsung und SK Hynix werden umgerechnet über 1,3 Billionen US-Dollar in Südkorea investieren. Die Rede ist von jeweils mindestens vier bis fünf Fabriken für die DRAM-Produktion, zusätzlich neue NAND- und Packaging-Kapazitäten. Das Problem: Es ist mindestens ein 10-Jahres-Plan.

1,3 Billionen US-Dollar

Es ist eine Investitionssumme, die ihresgleichen sucht: 2.000 Billionen Won, das sind 1.300 Milliarden US-Dollar, nach tagesaktuellem Umrechnungskurs. Von der Gesamtsumme sollen SK Hynix und Samsung jeweils rund 650 Milliarden US-Dollar tragen, wobei einige Gerüchte in diesem Punkt sogar über die 2,0 Billionen Won hinaus gehen: Sie nennen 1.100 Billionen Won für SK Hynix und „über“ 1.000 Billionen Won für Samsung. Aber kann diese Größenordnung überhaupt sein?

Ja, das Gesamtvolumen klingt plausibel. SK Hynix hatte bereits erklärt, dass die vier Fabriken im Yongin Semiconductor Cluster plus Optimierungen im weiteren Betriebsverlauf in anderen Fabriken am Ende wohl über 400 Milliarden US-Dollar kosten werden. Fünf neue Fabs und zusätzliche Support-Einrichtungen sind so problemlos schnell bei 600 Milliarden US-Dollar

Das sind SK Hynix‘ Pläne

Die Provinz Gwangju im Südwesten von Südkorea hat sich dabei nun wohl als Standort manifestiert. Der Name tauchte erst vor knapp drei Wochen medial auf, als ,für den Packaging-Spezialist Amkor vermutet wurde, dass dieser dort ebenfalls die Kapazitäten ausbauen wird.

Von SK Hynix sollen in Gwangju vier bis fünf Fabriken entstehen, dazu Packaging-Werke im Süden der Chungcheong-Provinz im Westen des Landes.

Das sind Samsungs Pläne

Samsung wiederum wird ebenfalls vier bis fünf Fabriken in Gwangju beziehungsweise der gesamten Region Honam platzieren, dazu aber auch noch die NAND-Produktion im Norden der Chungcheong-Provinz erweitern. Genaue Details dazu sind aber noch nicht bekannt. Samsung Electro-Mechanics soll darüber hinaus ebenfalls die Kapazitäten in der Yeongnam-Region und Busan erweitern, im Fokus stehen hier die nächsten knappen Komponenten: MLCC, auf Deutsch Keramikkondensator, und Substrate.

Die Speicherhersteller schwimmen aktuell auf der größten Erfolgswelle ihrer Geschichte. Sie erwirtschaften hohe Milliardengewinne, die nun langsam auch sichtbar in neue Infrastruktur fließen sollen. Konzerne wie Apple hatten sich zuletzt beschwert, dass die Speicherhersteller Schuld an den nun steigenden Preisen seien.. Diese hatten den Ball jedoch direkt zurückgespielt. Apple versucht als Reaktion laut Gerüchten derzeit erneut, chinesischen Speicher zu akquirieren.

In dieser Woche wollen sich Regierungsvertreter in allen Regionen Südkoreas mit lokalen Behörden und den Unternehmen treffen. Eine erste größere Ankündigung könnte dabei aber bereits heute direkt durch den südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung erfolgen, der am Wochenende in einem Beitrag auf X die ersten Andeutungen in die Richtung der Provinz Honam gemacht hatte.



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