Apps & Mobile Entwicklung
Google-Smartphones: Pixel 11 mit RGB-Anzeige, 2-nm-SoC und MediaTek-Modem

Mitte August dürfte Google die aus vier Smartphones bestehende Pixel-11-Serie vorstellen. Ein umfangreicher Leak gibt vorab Einblick in die technische Ausstattung der Google-Smartphones. Dazu gehört mit dem Tensor G6 auch ein neuer 2-nm-Chip von Google. Die Serie soll außerdem neue Kamerasensoren und eine RGB-Anzeige erhalten.
Der aktuelle Leak stammt von Mystic Leaks auf Telegram und knüpft an einen früheren Beitrag desselben Nutzers an, der Wallpaper des Pixel 11 Pro Fold zeigte.
Tensor G6 aus 2-nm-Fertigung von TSMC
Dem aktuellen Beitrag zufolge plant Google für den Spätsommer die Ankündigung von vier Smartphones: Pixel 11 („Cubs“), Pixel 11 Pro („Grizzly“), Pixel 11 Pro XL („Kodiak“) und Pixel 11 Pro Fold („Yogi“). Allen vier Modellen gemein sei der Tensor G6, den Google bei TSMC in N2 fertigen lasse. Der letztjährige Tensor G5 war nach zwei Generationen in 4 nm der erste 3-nm-Chip von Google.
MediaTek M90 statt Samsung-Modem
Der Chip setze auf die aktuellen C1-CPU-Kerne von Arm, genauer gesagt einen C1-Ultra mit 4,11 GHz, vier C1-Pro mit 3,38 GHz und zwei C1-Pro mit 2,65 GHz. Genannt werden in dem Leak außerdem der neue Sicherheitschip Titan M3 („Epic“), die IMG PowerVR CXTP-48-1536 als GPU, eine neue TPU („Santafe“), ein neuer GXP-Bildsignalprozessor („Metis“) und nach fünf Generationen mit Samsung-Exynos-Modem auch das MediaTek M90 als neues Mobilfunkmodem.
Project Toscana noch nicht einsatzbereit
Der neue Chipsatz soll in allen vier Smartphones zum Einsatz kommen. Nicht in die Geräte geschafft habe es „Project Toscana“, die neue, auf Infrarot basierende Face-Unlock-Technologie von Google. Wird auf das Entsperren per Fingerabdruck verzichtet, kommt für die Gesichtsentsperrung weiterhin eine klassische Kamera zum Einsatz.
RGB-LED-Anzeige statt Thermometer
Nicht länger anzutreffen sei zudem das bislang bei den Pro-Modellen in der Kameraleiste integrierte Thermometer. Stattdessen werde Google eine RGB-LED-Anzeige verbauen, die in gewissem Maße Ähnlichkeiten zum Nothing Glyph Interface aufweise, jedoch kleiner ausfalle. Bei welchen Apps die Anzeige zum Einsatz kommt oder welche Statusinformationen darüber angezeigt werden können, ist noch nicht bekannt.
Neue Sensoren und Linsen für Kameras
Aufgeführt werden in dem Beitrag auch neue Kameras. Das Pixel 11 soll einen 50-MP-Sensor („chemosh“) und eine neue Linse („vesta“) erhalten. Dem Pixel 11 Pro wird ebenfalls ein neuer Sensor („bastet“) und eine neue Linse („vesta“) für die Hauptkamera nachgesagt, aber auch ein Upgrade von Sensor („barghest“) und Linse („chonky“) des Teleobjektivs stehe an – gleiches gilt für das Pixel 11 Pro XL.
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Update dringend empfohlen: Google schließt in Chrome 33 teils kritische Lücken

Google hat ein weiteres Sicherheitsupdate für Chrome veröffentlicht. Dieses schließt insgesamt 33 Sicherheitslücken, von denen sieben von den Sicherheitsexperten des Unternehmens als kritisch eingestuft werden. Die übrigen Schwachstellen versieht Google „nur“ mit einem hohen Gefährdungspotenzial.
Viele Komponenten betroffen
Mehrere der als kritisch eingestuften Schwachstellen gehen auf Use-after-free-Fehler in den Komponenten WebShare, Digital Credentials, File Input, Passwortverwaltung und Web Authentication zurück. Dabei greift die Anwendung auf bereits freigegebene Speicherbereiche zu, Angreifer könnten dadurch über eingeschleusten schadhaften Code sensible Daten auslesen oder im schlimmsten Fall sogar die Kontrolle über das betroffene System übernehmen.
Die weiteren als hochgefährlich eingestuften Sicherheitslücken betreffen unter anderem die Bereiche Erweiterungen, WebRTC, Safe Browsing sowie erneut die Passwortverwaltung. Auch hier spielen Use-after-free-Probleme eine zentrale Rolle. Hinzu kommen klassische Fehlerquellen wie Heap-Buffer-Overflows und Out-of-Bounds-Lesezugriffe sowie unzureichende Eingabevalidierungen, fehlerhafte Sicherheitsrichtlinien und Implementierungsfehler in verschiedenen Browser-Komponenten. Mehrere Schwachstellen betreffen zudem die Erweiterungsarchitektur. Dort schließt Google Lücken, die durch unzureichende Prüfungen nicht vertrauenswürdiger Eingaben oder fehlerhafte Datenvalidierungen entstanden waren.
Nutzer sollten Update schnell einspielen
Wie üblich nennt Google für die meisten Schwachstellen keine technischen Details. Die Informationen bleiben zunächst eingeschränkt, bis ein Großteil der Nutzer die Aktualisierung erhalten hat und gegebenenfalls auch betroffene Drittanbieter ihre Software abgesichert haben. Damit soll verhindert werden, dass Angreifer die verfügbaren Informationen gezielt für Attacken ausnutzen.
Angesichts der hohen Gefährdungslage sollten Chrome-Nutzer das Update möglichst zeitnah installieren. Eine detaillierte Übersicht über die genannten Schwachstellen liefern die Release Notes.
Korrigierte Version ab sofort verfügbar
Google hatte die behobenen Sicherheitslücken zunächst mit den Versionen 149.0.7827.155/.156 für Windows und macOS sowie 149.0.7827.155 für Linux geschlossen. Kurz darauf folgte bereits das Early Stable Update in Form der Versionen 150.0.7871.24/.25 für Windows und macOS, welches aber gewohnheitsgemäß nur an einen kleinen Teil der Anwender ausgeliefert wird. Die meisten Nutzer dürften inzwischen eine entsprechende Update-Benachrichtigung erhalten haben. Alternativ lässt sich die neue Version wie gewohnt auch über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen.
Auch für Android steht mit Version 150.0.7871.28 bereits eine bereinigte Chrome-Iteration über den Play Store zum Download bereit. iOS- oder iPadOS-Nutzer können Version 150.0.7871.34 über den App Store von Apple installieren. Erfahrungsgemäß dürften in den kommenden Tagen auch aktualisierte Versionen weiterer Chromium-basierter Browser wie Microsoft Edge folgen.
Downloads
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3,0 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 149.0.7827.155/.156 Deutsch
- Version 150.0.7871.24 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
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Trump wirbt für Intel-Fertigung: Intel statt TSMC soll für Apple, Nvidia und Musk fertigen
US-Präsident Trump hat erneut für Intel und die Fertigung in den USA geworben. Nach Nvidia sollen auch Apple und Elon Musk mit seiner Terafab dort Produkte fertigen lassen, offizielle Details sind aber nicht bekannt. Dabei hat Trump erneut Taiwan und andere beschuldigt, dass sie „die Halbleiterfabriken gestohlen“ hätten.
Trumps Rhetorik ist dabei die altbekannte und nicht wirklich zutreffend. Seine Aussagen wurden bereits mehrfach widerlegt. Trump geht es erneut darum, Intel noch stärker in den Markt zurück zu bringen – von dem Erfolg profitieren die USA mit einem zehnprozentigen Anteil an Intel schließlich auch. Intels Aktienkurs sagt zwar aus, dass es aufwärts geht, aber offizielle Zusagen für eine Intel-Produktion durch namhafte große Partner gibt es indes weiterhin nicht auch nur ansatzweise.
Weder Nvidia noch Apple noch Musk bestätigen
Dass Nvidia wirklich einen Chip bei Intel fertigen lässt, ist bisher absolut kein Thema gewesen. Zwar hat Nvidia in Intel investiert und wird auch mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, dabei ging es zuerst aber um das Etablieren der GeForce-GPUs als integrierte Grafik in Intel-Prozessoren und um NVLink als Interconnect kommender Xeon-Prozessoren. Serpent Lake als Intel-CPU-plus-Nvidia-GPU-Lösung wird bereits seit einiger Zeit ab 2028 erwartet. Mit NVLink-Support dürfte es kaum früher etwas werden. Nvidias Investition sah 2025 nämlich gar keinen Anteil für Intel Foundry vor, es ging stets nur um Produkte. Andere offizielle Aussagen gibt es nicht.
Bei Apple ist es ähnlich. Gerüchte bringen das Thema Fertigung bei Intel jeden Monat aufs Neue hervor, aber bestätigt ist auch hier absolut gar nichts. Apple nutzt aber gern die Symbolik „Made in the USA“, fertigt kleine Produktserien teilweise beispielsweise in Texas. Ein ähnliches Vorgehen für einen ausgewählten kleineren Chip ist deshalb bei Intel durchaus denkbar. Die großen Mengen werden aber noch lange auf absehbare Zeit bei TSMC bleiben.
Und dann ist da noch Elon Musks Terafab. Musk streckt die Fühler aktuell in jede Richtung aus, die irgend etwas beisteuern könnte. Große Fertiger gibt es eben wenige, TSMC ist quasi ausgebucht, Samsung stets ein Wackelkandidat bei modernsten Lösungen. Intel wäre also eine naheliegende Option, spekuliert wurde hier zuletzt über Intel 14A.
Das Problem: Kapazitätsprobleme auch bei Intel
Die Problematik bei vielen dieser Vorstellungen ist jedoch die zur Verfügung stehende Kapazität. Wie zuletzt im Bericht „TSMC, Samsung und Intel: Chipfertiger können Nachfrage für AI auf Jahre nicht stillen“ beleuchtet, hat auch Intel nach bisherigen Plänen kaum große Möglichkeiten, Millionen an Chips in modernster Technologie für mehrere externe Kunden zu fertigen. Letzte Analysen sehen zwar viel mehr 18A-Kapazität, davon soll aber bereits ein Drittel für Intel Clearwater Forest nötig sein, während Intel Diamond Rapids 2027 ebenfalls in Intel 18A-P hochgefahren werden soll. Das reicht in Zukunft, wenn Intel wachsen will, kaum für Intel allein, weshalb viele eigene Consumer-Chips wohl weiter bei TSMC bleiben müssen. Ohne neue Fabs, wie sie Ex-CEO Pat Gelsinger mal geplant hatte, wird sich dies auch auf Jahre nicht ändern.
Genau daher rühren aber viele der Gerüchte und Meldungen, denn TSMC hat diesen Umstand zuletzt noch einmal öffentlich zugegeben: Sie können auch auf Jahre hinaus wohl nicht die Nachfrage bedienen. Intel taucht auch deshalb immer wieder als Gerücht für die Fertigung und das Packaging von Chips für Apple, Google und Nvidia auf, bestätigt ist und bleibt davon auch nach Trumps aktuellen Aussage nichts.
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Synology DSM 7.4: Neues NAS-OS mit KI-Agent auch für ältere NAS-Systeme
Synology hat DSM 7.4 freigegeben. Die neue Version des NAS-Betriebssystems DiskStation Manager wird schrittweise verteilt und bietet Neuerungen wie den DSM Agent, Synology ChatPlus und Meet sowie nachgelagerte Deduplizierung und Komprimierung für Synology HDD-basierte Speichervolumes.
Systemverwaltung mit KI-Unterstützung
DSM 7.4 führt mit dem DSM Agenten einen integrierten KI-Assistenten ein, der direkt in der Benutzeroberfläche des Betriebssystems kontextbezogene Empfehlungen und Hilfestellungen bereitstellen soll. Dies soll die Systemverwaltung erleichtern, indem man nicht mehr jede Einstellung manuell vornehmen und ihre Zugänglichkeit kennen muss.
Mit einem zukünftigen Update auf DSM Agent 2.0 möchte Synology die Funktionen um agentenbasierte Workflows erweitert. Nutzer sollen dann über natürliche Sprache den Systemzustand überwachen, Backups validieren, Dokumente bearbeiten und komplexe Aufgaben innerhalb des Synology-Ökosystems automatisieren können.
Betaversionen von Synology ChatPlus und Meet
DSM 7.4 stellt außerdem offene Betaversionen von Synology ChatPlus und Meet vor. Die Kommunikationslösungen für Unternehmen bieten granulare Berechtigungseinstellungen, eine vollständig lokale Bereitstellung sowie KI-gestützte Live-Übersetzungen. So sollen auch internationale Teams einfacher zusammenarbeiten können, wobei das Unternehmen die Datenhoheit behält und nicht an externe Anbieter auslagern muss.
Synology Drive mit AI Search
Darüber hinaus erhält Synology Drive mit AI Search eine neue Suchfunktion für Systeme mit GPU-Unterstützung. Dateien können anhand natürlicher Sprachbeschreibungen gefunden werden. Lokale Embedding-Modelle erweitern die Suche über reine Textinhalte hinaus und ermöglichen die Erkennung von Inhalten innerhalb von Bildern und Dokumenten.
Optimierte Speichereffizienz
Die neue Funktion „Storage Efficiency“ für HDD-basierte Volumes ergänzt DSM um nachgelagerte Deduplizierung und Komprimierung, um den Speicherbedarf zu reduzieren. Flexible Zeitpläne und Verwaltungsoptionen sollen sicherstellen, dass die Datenreduktion ohne Beeinträchtigung der Systemleistung erfolgt. Allerdings läuft die Funktion nur auf NAS-Modellen ab Baujahr 2022 und erfordert zudem hauseigene Laufwerke von Synology.
LDAP und GPU-Informationen
Eine weitere Neuerung ist die erweiterte Übersicht bei der LDAP-Server-Integration. Tritt ein Synology NAS einem LDAP-Server bei, zeigt das System die unterstützten SMB-Authentifizierungsmethoden an. Auf diese Weise können Administratoren prüfen, ob Nutzer Kerberos, NTLM oder die CIFS-Klartext-Authentifizierung nutzen können.
Im Info-Center zeigt das NAS nun zudem GPU-Informationen an und Synology hat die Handhabung von KMIP-Zertifikaten (Key Management Interoperability Protocol) aktualisiert, um den aktuellen Richtlinien öffentlicher Zertifizierungsstellen zu entsprechen.
- DSM Agent: Integrierter KI-Assistent, der Anwender mit kontextbezogenen Empfehlungen unterstützt und die Systemverwaltung vereinfachen soll.
- Synology ChatPlus und Meet (Open Beta): Kommunikationslösungen für Unternehmen mit lokaler Bereitstellung, granularen Berechtigungen und KI-gestützter Live-Übersetzung.
- AI Search für Synology Drive: Dateien und Inhalte lassen sich mithilfe natürlicher Sprache finden – auch innerhalb von Bildern und Dokumenten.
- Storage Efficiency: Nachgelagerte Deduplizierung und Komprimierung reduzieren den Speicherbedarf von HDD-basierten Volumes und verbessern die Auslastung vorhandener Ressourcen.
- Ausblick auf DSM Agent 2.0: Zukünftige agentenbasierte Workflows sollen die Automatisierung von Verwaltungsaufgaben über natürliche Sprache ermöglichen.
Weitere Einzelheiten zu den Neuerungen und behobenen Fehlern sowie den geschlossenen Sicherheitslücken etwa in Mail Station und Mail Server finden sich direkt in den ausführlichen Release Notes zu DSM 7.4 bei Synology.
Kein Downgrade nach Update
Das Update wird schrittweise an laufende Systeme verteilt und steht nicht sofort auf allen Geräten zur Verfügung. Nach der Installation von DSM 7.4 ist kein Downgrade auf eine ältere DSM-Version mehr möglich. Zudem muss das NAS zum Abschluss der Installation neu gestartet werden.
Das Update erfordert außerdem die Aktualisierung mehrerer Kernpakete, um ihre Funktionalität aufrechtzuerhalten. Dies betrifft unter anderem Synology Chat Server, High Availability, MailPlus Server, QuickConnect und Snapshot Replication.
Letztes Update für viele Modelle
Auch zahlreiche ältere Plus-, Value- und J-Modelle von Synology erhalten das Update auf DSM 7.4 noch, werden jedoch in Zukunft keine weiteren Betriebssystem-Upgrades mehr bekommen. Betroffen sind unter anderem NAS-Systeme wie die DS918+, DS718+, DS216+, DS716, DS216, DS416, DS218, DS418, DS216j, DS418j, DS218j oder die DS218+, also ältere, aber durchaus weit verbreitete Modelle. Hierzu gab es in den letzten Tagen teils widersprüchliche Meldungen, wonach auch schon das aktuelle Update nicht mehr zur Verfügung stehe. Bei einigen älteren NAS muss das Update auf DSM 7.4 jedoch manuell angestoßen und über das Download-Zentrum von Synology heruntergeladen werden, da über das Web-Interface kein Update angeboten wird.
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