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Grok und xAI am Scheideweg: Auf Musks Supercomputer läuft künftig Anthropic Claude


Elon Musks KI-Firma xAI hat enorme Summen in die KI-Infrastruktur investiert, um leistungsfähige Modelle zu entwickeln. Mit der Grok-Entwicklung läuft es aber nicht wie geplant. Eine Konsequenz ist nun, dass ab jetzt Anthropic sämtliche Kapazitäten im Colossus-1-Rechenzentrum für den Betrieb der Cloud-Modelle nutzen kann.

Anthropic erhält damit Zugang zu mehr als 300 Megawatt an Rechenleistung. In Colossus 1 sind über 220.000 Nvidia-GPUs verbaut, dazu zählen H100-, H200 und GB200-Chips. Diese Kapazitäten will man noch im Verlauf dieses Monats nutzen können, heißt es in der Mitteilung, in der Anthropic die Kooperation mit SpaceX verkündet. Musks Raketenfirma hatte im Februar seine KI-Firma xAI übernommen.

  • Die Ratatouille-KI: Claude Code im Langzeittest – wo es vibed und wo es hakt
  • Interview mit Manuel „HonkHase“ Atug: Wie gefährlich sind KI-Modelle wie Claude Mythos?

Höhere Nutzungslimits für Claude-Code-Nutzer

Claude-Code-Nutzer sollen von dem Abkommen direkt profitieren. So verdoppelt Anthropic die 5-Stunden-Nutzungslimits für die Abo-Pläne Pro, Max, Team und die Enterprise-Versionen. Ende März hatte Anthropic die für Claude-Nutzer verfügbaren Kapazitäten noch spürbar eingedampft. Anthropic kann so an einem der zentralen Kritikpunkte der letzten Wochen ansetzen.

Mit den neuen Kapazitäten entfernt man zudem die Nutzungsbeschränkungen für Claude Code, die in den Stoßzeiten für die Abo-Varianten Pro und Max galten. Deutlich erhöht werden zudem die API-Nutzungslimits für die Claude-Opus-Modelle.

Erstaunliche Partnerschaft

Das Abkommen kam überraschend. Elon Musk beleidigte und verunglimpfte Anthropic in der Vergangenheit immer wieder. Er erklärte etwa, das Unternehmen „hasse die westliche Zivilisation“. Nun begrüßt er den Deal. In der letzten Woche habe er viel Zeit mit Führungskräften von Anthropic verbracht und gibt sich beeindruckt.

Während Anthropic Colossus 1 nutzen kann, um die Claude-Modelle zu betreiben (Inference), nutzt SpaceXAI – so der neue Name von Musks KI-Firma – nun Colossus 2, um neue Grok-Modelle zu trainieren. Der Prozess soll bereits abgeschlossen sein.

Finanzielle Details zu dem Abkommen teilen beide Unternehmen nicht mit.

Probleme bei xAI und der Grok-Entwicklung

xAI soll derweil als eigenes Unternehmen aufgelöst werden. Das bestätigte Musk, als er die Partnerschaft mit Anthropic verkündete. Nach der Übernahme wird es nun eine Abteilung von SpaceX. X ist damit ebenfalls direkter Teil des Raketen-Konzerns.

Mit Grok 4.3 hatte xAI zuletzt noch ein neues Spitzenmodell präsentiert. Ihnen gelingt es aber nicht mehr, zu den Spitzenmodellen von OpenAI, Anthropic und Google aufzuschließen. In den derzeit besonders relevanten Bereichen wie Agenten oder Coding spielt xAI keine nennenswerte Rolle.

  • Sinkende Arbeitsmoral als Folge: Mitarbeiter von xAI kritisie­ren ständige Umwälzungen

Als Gründe für die Probleme gelten Personalrochaden und internes Chaos. Viele Gründer sind nicht mehr an Bord, Musk kündigte im März einen Neustart an. Mitarbeiter und ehemalige Angestellte kritisieren allerdings permanente Umwälzungen und Druck. Wenn man nur versuche, auf OpenAI aufzuholen, entwickele man nichts Neues, sagte eine namentlich nicht genannte Quelle im Februar zu The Verge.

Um den Rückstand aufzuholen, hat xAI beim Grok-Training auch OpenAI-Modelle verwendet. Destillation heißt das Verfahren, bei dem Entwickler den Output leistungsfähigere Modelle nutzen, um kleinere Modelle zu trainieren. OpenAI untersagt Konkurrenten dieses Verfahren. Musk bestätigte das Vorgehen aber, als er in dem von ihm vorangetriebenen Gerichtsverfahren im Prozess gegen OpenAI aussagen musste.

Ein weiterer Grund für den personellen Aderlass sind die Sicherheitsprobleme. xAI habe praktisch keine Sicherheitskultur, sagte die von The Verge zitierte Quelle. Das führte dann zu Entwicklungen, die etwa eine massenhafte Verbreitung sexualisierter Deepfakes von Frauen und sogar Minderjährigen ermöglichte.



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ROG EDITION 20 verfügbar: Von 5.800 Euro für eine RTX 5090 bis 270 Euro für eine Maus


ROG EDITION 20 verfügbar: Von 5.800 Euro für eine RTX 5090 bis 270 Euro für eine Maus

Bild: Asus

Die Preisempfehlungen für die Asus ROG EDITION 20 für die DACH-Region liegen vor. Es wird wie erwartet teuer, mitunter sehr viel teurer. An der Spitze steht die ROG Astral GeForce RTX 5090 32GB GDDR7 OC EDITION 20, die ab Ende Juli für 5.799 Euro verfügbar wird. Günstiger wird es bei der restlichen Hardware – also „günstiger“.

Bei der Vorstellung der vielfältigen Speziallösungen auf der Computex 2026 wurde bereits klar, dass die Produkte keinesfalls günstig werden. Denn für eine Special Edition sucht sich ein Hersteller in der Regel auch keine Low-Cost- oder Mainstream-Modelle aus, sondern das ohnehin schon Beste im Portfolio. Dieses wird dann noch mal verbessert, auch beim Preis.

Astral GeForce RTX 5090 Edition 20

Neben dem Preis von 5.799 Euro für die RTX 5090 sticht das Bundle aus Mainboard plus AiO heraus. Für die X870E-Platinen für AMD Ryzen und die neue Kühlung will Asus zusammen 2.999 Euro sehen.

Die laut Asus „begehrte Sammler-Edition“ erscheint gestaffelt in diesem Jahr, wobei die ersten Modelle bereits in Kürze im Handel in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar sein werden.



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Nvidia zur ISC 2026: 35 Supercomputer in Europa und FP64 lebt mit Vera Rubin


Nvidia zur ISC 2026: 35 Supercomputer in Europa und FP64 lebt mit Vera Rubin

Supercomputer in Europa mausern sich, auch dank Nvidia. Das Unternehmen wirbt zur ISC 2026 zudem erstmals auch wieder mit FP64, denn mit FP8 oder noch kleinerem Format ist in der Wissenschaft oft nicht viel anzufangen – hier braucht es doppelte Genauigkeit. 35 neue Supercomputer von klein bis groß entstehen in Europa.

Es tut sich was in Europa. In 23 Ländern entstehen aktuell 35 Supercomputer, von einem relativ kleinen System noch in der Planung bis hin zu gewaltigen Servern mit Tausenden GPUs und CPUs, die sich schon in der finalen Phase befinden, ist alles vertreten. Und wie ein Blick auf die Karte zeigt, ist vor allem auch Deutschland gut dabei, herausstechen die neuen Systeme HammerHAI am HLRS in Stuttgart und der im April bewilligte Blue Swan mit 1.024 GPUs via NVIDIA GB200 NVL4 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und am LRZ. Am LRZ wird bekanntlich auch bereits Blue Lion mit Vera Rubin für das Jahr 2027 errichtet. Und ganz oben thront natürlich Jupiter.

European Supercomputing im Juni 2026 mit Nvidia
European Supercomputing im Juni 2026 mit Nvidia (Bild: Nvidia)

Auch in Italien und Spanien entstehen an den größeren Standorten zusätzliche Rechenkapazitäten. Barcelona Supercomputing Centers EuroHPC MareNostrum5 AI Upgrade soll mit einer Mischung aus NVIDIA GB300 NVL72 und NVIDIA GB200 NVL4 zusätzliche Rechenleistung bieten. IT4LIA wird zu einer AI-Factory mit über 8.000 GPUs via NVIDIA GB200 NVL4.

Mit Nvidia geht auch FP64 (eher gemächlich)

Nachdem insbesondere Nvidia das FP64-Datenformat zuletzt kaum noch erwähnte, rückt der Konzern das Thema zur ISC 2026 dann interessanterweise wieder zurück in den Fokus. KI-Beschleuniger kannten zuletzt nur noch den Weg zu kleineren Formaten, schon AMD erkannte aber mit der Instinct MI430X, die in rund einem Monat offiziell enthüllt werden dürfte, dass es aber weiterhin auch Beschleuniger für FP64 braucht.

Fortan bewirbt Nvidia das Vera-Rubin-Rack nicht nur mit über 7 ExaFLOPS KI-Leistung, sondern auch 5 PetaFLOPS an nativer FP64-Leistung, primär realisiert durch die 144 Rubin-GPUs. Das zeigt aber auch: Rubin ist kein reiner FP64-Beschleuniger, mit nur 33 TFLOPS pro GPU entspricht die Leistung dem Stand von H100 und liegt de facto sogar unter der B200 mit 40 TFLOPS.

AMDs Instinct MI430X wiederum wird irgendwo in der Region von bis zu 204 TFLOPS pro GPU eingeordnet. AMD erklärte kürzlich deshalb bereits, man sei mehr als sechsmal schneller als Rubin. In den letzten Wochen entbrannte dabei in der HPC-Community erneut ein Streit, wohin die Reise denn gehen soll, wie HPCwire letzte Woche zusammengefasst hat.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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World of Warcraft: Sonnenwendfest 2026 bringt neue Flugquests & Belohnungen


In World of Warcraft ist das Sonnenwendfest zurück. Vom 21. Juni als längstem Tag des Jahres und noch bis zum 5. Juli können Spieler in Azeroth an saisonalen Aktivitäten teilnehmen, Brandblüten sammeln und sich neue Belohnungen sichern. Das Event findet in den Hauptstädten von Horde und Allianz sowie in neutralen Städten statt.

Neue Flugquests führen durch Regionen von Azeroth

Zu den Neuerungen des diesjährigen Sonnenwendfests gehören zusätzliche Flugquests über Kalimdor und die Östlichen Königreiche. Dabei geht es weniger um klassische Rennen, sondern stärker um erzählte Routen und die Geschichte der jeweiligen Gebiete. Die Einführung beginnt in Sturmwind oder Orgrimmar, weitere tägliche Aufgaben führen unter anderem nach Silbermond.

Als Belohnung gibt es Brandblüten, die als Währung des Events dienen. Beim ersten Abschluss gibt es höhere Belohnungen, während Spieler bei Wiederholungen reduzierte Mengen an Brandblüten erhalten.

Frostfürst Ahune kehrt zurück

Auch Frostfürst Ahune ist wieder Teil des Sonnenwendfests. Über den Dungeonbrowser können Spieler den Feiertagsboss herausfordern. Eine neue Quest mit dem Titel „Die Geschichte vom Frostfürsten“ soll den Einstieg in die Begegnung erleichtern. Als mögliche Beute nennt Blizzard unter anderem das neue Reittier „Bemalter Rokh des Sonnenfests“.

Kosmetik, Haustiere und Erfolge

Bei den Festtagshändlern können Spieler neue kosmetische Gegenstände kaufen, darunter Sonnenfest-Gewänder, Waffenillusionen und verschiedene bemalte Ausrüstungsteile. Einige dieser Gegenstände können auch als Beute von Frostfürst Ahune erhalten werden.

Darüber hinaus gibt es neue Fraktionserfolge für die Gebiete von Midnight sowie bereits bekannte Aktivitäten wie das Ehren oder Entweihen von Freudenfeuern, tägliche Quests, Haustiere, Spielzeuge und Sommerkleidung. Und auch in WoW Classic findet das Sonnenwendfest im gleichen Zeitraum statt, also vom 21. Juni bis 5. Juli 2026.



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