Apps & Mobile Entwicklung
Im Test vor 15 Jahren: Apples MacBook Air in der zweiten Generation

Bei dem ersten MacBook Air ging Apple nach dem Motto „weniger ist mehr“ vor und strich viele von anderen Notebooks gewohnten Features. Mit der zweiten Revision des MacBook Air (Test) beharrte der Hersteller auf dieser Strategie und machte den Laptop noch leichter und dünner.
Leicht und kompakt mit alter Hardware
Der Fokus bei dem MacBook Air lag nicht auf der neuesten Hardware oder der höchsten Leistung, sondern auf langer Akkulaufzeit und Portabilität. Daher war die Hardware des MacBook Air in Form eines Intel Core 2 Duo SL9400 und einer GeForce 320M nicht sonderlich aktuell. Die Dual-Core-CPU war zum Erscheinungszeitpunkt über zwei Jahre alt, während die GPU nur knapp eineinhalb Jahre auf dem Buckel hatte. Abseits davon verfügte das MacBook Air über vier GByte DDR3-Arbeitsspeicher. Die GPU konnte zusätzlich zu ihrem 256 MByte großen DDR3-Speicher bis zu 1,5 GByte des RAMs verwenden. Als Massenspeicher kam eine 256 GByte große SSD zum Einsatz, die über ein S-ATA-2-Interface angebunden war. Aus heutiger Sicht untypisch für Apple: Die SSD ließ sich – als einzige Komponente – von Anwendern austauschen, da sie nicht fest verlötet war.
Mit einem Gewicht von lediglich 1,3 kg war klar, dass das MacBook Air auf Portabilität getrimmt war. Auch die Dicke von lediglich 17 mm war für damalige Verhältnisse extrem dünn. In das dünne Gehäuse verpackte Apple einen 50 Wh fassenden Akku, der für eine gute Laufzeit sorgen sollte. Das 13,3-Zoll-Display war mit 1.440 × 900 Pixel ebenfalls relativ hochauflösend. In puncto Konnektivität sah es bei dem MacBook Air eher mau aus. Gegenüber der ersten Generation spendierte Apple dem Notebook einen zweiten USB-2.0-Anschluss, abseits davon gab es einen 3,5-mm-Klinkenanschluss, einmal Mini-DisplayPort sowie einen SD-Kartenleser und den MagSafe-Anschluss für das Ladegerät. Die getestete Konfiguration des MacBook Air kostete etwa 1.600 Euro, das kleinste Modell mit 11-Zoll-Display, langsamerer CPU, zwei GByte Arbeitsspeicher und einer 64-GByte-SSD startete ab 1.000 Euro.
Typisch Apple
Das MacBook Air folgte dem typischen Apple-Design mit einem silbernen Aluminiumgehäuse ohne viel Farbe. Das Design war schlicht, aber elegant und die Verarbeitung hervorragend. Spitze Kanten oder ein Knirschen des Gehäuses suchte man vergeblich. Ebenso „typisch Apple“ war die Chiclet-Tastatur, die insgesamt einen guten Eindruck hinterließ, einen klaren und gleichmäßigen Druckpunkt aufwies. Wie auch heute noch gehörte das große Touchpad zu den besten seiner Art und war über alle Zweifel erhaben.
Bei dem Display konnte Apple ebenfalls Pluspunkte verbuchen. Die Auflösung war für damalige Verhältnisse hoch, die Blickwinkelstabilität gut und die Helligkeit hoch. Der Kontrast war mit 577:1 sehr gut, was doppelt so hoch wie bei den meisten anderen Geräten ist. Etwas Kritik gab es für die ungleichmäßige Helligkeitsverteilung.
Wie erwartet war die Leistung in den verschiedenen Benchmarks eher gering. Andererseits konnte das MacBook Air bei der Akkulaufzeit überzeugen und erreichte nahezu acht Stunden in einem Praxistest. Überzeugend war auch die Lautstärke des Lüfters, der im Leerlauf unhörbar und unter Last zwar wahrnehmbar, aber nicht zwangsläufig störend war. Die erreichten Temperaturen und die Temperaturverteilung über das Gehäuse hinweg fielen gut aus, an der Unterseite des Laptops wurden 28 °C im Leerlauf und 36 °C unter Last nicht überschritten.
Fazit
Das MacBook Air war nicht das perfekte Notebook für jedermann. Die Hardware war alt und der Preis hoch. Wer eine mobile Workstation suchte, der war bei anderen Herstellern deutlich besser und preiswerter aufgehoben. Wem kompakte Abmessungen, ein geringes Gewicht und lange Akkulaufzeit zusammen mit einem schicken Design, einem sehr guten Trackpad und Bildschirm wichtig waren, der war mit dem MacBook Air gut beraten. Wie immer spaltete jedoch auch dieses Apple-Produkt die Geister.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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Xbox-Spiele: Forza Horizon 6, Subnautica 2 und mehr landen im Game Pass

Insgesamt 13 Spiele kommen in den Xbox Game Pass, darunter das bevorstehende Forza Horizon 6, Subnautica 2, Doom: The Dark Ages und Wuchang: Fallen Feathers. Während ein Spiel ab sofort verfügbar ist, folgen die anderen Titel im Verlauf des Mai.
Der Xbox Game Pass überrascht im Mai mit einer ganzen Reihe an spannenden Spiele-Neuzugängen. So wird Forza Horizon 6 direkt zur Veröffentlichung am 19. Mai für Abonnenten des Game Pass Ultimate und des PC Game Pass verfügbar sein. Neben diesem Highlight gibt es aber noch weitere Spiele, die einen Blick wert sind.
Diese Spiele kommen im Mai in den Game Pass
Den ersten Neuzugang stellt dabei das Retro-JRPG Final Fantasy 5 dar, das bereits ab dem 5. Mai in den Game-Pass-Stufen Ultimate und Premium sowie im PC Game Pass verfügbar ist. Und schon am 6. Mai folgen direkt fünf weitere Spiele: das Extremsport-Spiel Descenders Next als Game Preview, das Koop-Adventure Ben 10: Power Trip, der Indie-Radfahr-Racer Wheel World, der PvPvE-Multiplayer-Shooter Wildgate und das Soulslike Wuchang: Fallen Feathers.
Am 7. Mai geht es direkt weiter mit Mixtape, ein an Coming-of-Age-Filme angelehntes Story-Abenteuer mit zahlreichen Indie-Hits der 80er-Jahre. Nur einen Tag später, am 8. Mai, kommt der Camping-Base-Builder Outbound in den Game Pass. Der 12. Mai wartet wiederum mit drei Neuzugängen auf: dem Roguelike-Deckbuilder Black Jacket, dem Lovecraft-inspirierten Puzzle-Adventure Call of the Elder Gods und dem Sci-Fi-MMO Elite Dangerous.
Und am 14. Mai dürfen sich auch Game-Pass-Premium-Abonnenten auf den id-Software-First-Person-Shooter Doom: The Dark Ages freuen, während am gleichen Tag auch die Game Preview von Subnautica 2 verfügbar sein wird, also gleichzeitig mit dem Early-Access-Start des Spiels auf Steam. Als letzter Neuzugang wartet schließlich am 19. Mai das bereits erwähnte Forza Horizon 6 als Day-One-Release auf Spieler.
Hier sind noch einmal alle Neuzugänge des Game Pass im Mai aufgelistet, einschließlich der Abo-Stufen, auf denen die Titel jeweils erhältlich sind und den jeweiligen Veröffentlichungszeiten im Abonnement:
- 5. Mai – Final Fantasy 5 (Game Pass Ultimate, Game Pass Premium, PC Game Pass)
- 6. Mai – Ben 10 Power Trip, Descenders Next, Wheel World, Wildgate, Wuchang: Fallen Feathers (jeweils im Game Pass Ultimate, Premium und PC Game Pass)
- 7. Mai – Mixtape (Game Pass Ultimate, PC Game Pass)
- 11. Mai – Outbound (Game Pass Ultimate, PC Game Pass)
- 12. Mai – Black Jacket, Call of the Elder Gods, Elite Dangerous (Game Pass Ultimate, PC Game Pass)
- 14. Mai – Doom: The Dark Ages (Neu: Game Pass Premium; Game Pass Ultimate, PC Game Pass), Subnautica 2 (Game Pass Ultimate, PC Game Pass)
- 19. Mai – Forza Horizon 6 (Game Pass Ultimate, PC Game Pass)
Ferner erhält das Multiplayer-Survival-Horrorspiel Dead by Daylight mit dem Bloodhound Release Update zusätzliche Inhalte aus drei anderen Franchises, während das Piratenabenteuer Sea of Thieves mit Last Ship Standing ein neues Seeschlachten-Event einführt. Zudem wird im Rahmen eines Blogbeitrages zu den Mai-Neuzugängen im Xbox Game Pass daran erinnert, dass das narrative Cozy-Game „inKonbini: One Store. Many Stories“ seit dem 30. April im Game Pass Ultimate und im PC Game Pass erhältlich ist.
Fünf Spiele verlassen den Game Pass im Mai
Neben diesen Neuzugängen verlassen allerdings auch fünf Spiele den Game Pass am 15. Mai. Demnach müssen Abonnenten auf Galacticare, Go Mecha Ball, Kulebra and the Souls of Limbo, Paw Patrol Rescue Wheels: Championship und Planet of Lana verzichten. Diese Titel sind bislang noch für den PC, Xbox Series X|S sowie als Cloud-Streaming im Game Pass verfügbar.
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The Android Show: I/O Edition: Google macht Android 17 noch vor der I/O zum Thema

Google will noch vor der dem Start der eigenen Entwicklerkonferenz über Android 17 reden und hat die Neuigkeiten rund um das Betriebssystem deshalb wieder in eine dedizierte Show ausgelagert. Die „The Android Show: I/O Edition“ findet dieses Jahr am 12. Mai ab 19 Uhr deutscher Zeit statt. Die I/O beginnt exakt eine Woche danach.
KI-Ankündigungen im Fokus der I/O
Die Google I/O findet dieses Jahr vom 19. bis 20. Mai statt. Google selbst hatte zur Ankündigung erklärt, dass sich die Entwicklerkonferenz um Themen wie Gemini, Android, Chrome, Cloud und mehr drehen wird. Weil KI-Ankündigungen mit hoher Wahrscheinlichkeit aber einen Großteil der Keynote des ersten Tages einnehmen werden, hat sich Google nach der Premiere im letzten Jahr erneut für eine eigene, auf YouTube übertragene Android Show in der Woche vor der I/O entschieden.
Android 17 Beta 4 ist die letzte geplante Beta
Android 17 lässt sich seit Mitte Februar als Beta auf Pixel-Smartphones testen. Ende Februar folgte die Beta 2 und mit der Beta 3 im März gab Google das Erreichen der Plattformstabilität bekannt. Für Entwickler war es damit an der Zeit, die letzten Kompatibilitätstests durchzuführen und für Android 17 entwickelten Apps im Google Play Store zu veröffentlichen. Beta 4 ist die letzte geplante Beta und lässt sich seit Mitte April testen.
Das erwartet Nutzer mit Android 17
Android 17 bringt im Vergleich zum Vorgänger vor allem viele Verbesserungen im Detail sowie stärkere Integration von KI und geräteübergreifenden Funktionen. Auffällig sind neue Designanpassungen wie eine modernere Oberfläche mit mehr Transparenz- und Animationseffekten sowie übersichtlichere Einstellungen, wodurch mehr Inhalte auf einmal sichtbar sind. Gleichzeitig wird die Nutzung auf großen Displays und faltbaren Smartphones verbessert, etwa durch optimiertes Multitasking, schwebende App-Fenster („Bubbles“) und neue Schnelleinstellungen.
Ein wichtiger Fokus liegt auch auf der Vernetzung: Mit Funktionen wie der geräteübergreifenden Zwischenablage und „Task Continuity“ lassen sich Aufgaben nahtlos zwischen Smartphone, Tablet und Computer fortsetzen. Darüber hinaus soll Android 17 die Sicherheit und Privatsphäre stärken, etwa durch neue Berechtigungen für den Netzwerkzugriff und verschlüsselte Verbindungen, während gleichzeitig neue Komfortfunktionen wie eine native App-Sperre integriert werden. Android 17 wirkt weniger wie ein radikaler Umbruch, sondern wie eine gezielte Weiterentwicklung mit Fokus auf Leistung, bessere Geräteintegration und eine intelligentere, KI-gestützte Nutzererfahrung.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Google unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Arbeitsspeicher: Die Entwicklung von DDR6 hat begonnen

Laut einem Bericht aus Südkorea haben die Hersteller mit den ersten Entwicklungsarbeiten an DDR6-Speicher begonnen. Diese Information stammt aus den Kreisen der PCB-Hersteller. Frühestens 2028 oder 2029 soll der Marktstart erfolgen. Noch gibt es keine offizielle JEDEC-Spezifikation.
Aussagen aus der Leiterplattenbranche
In einem Bericht von The Elec wird ein Vertreter der Leiterplattenbranche zitiert. Laut diesem haben die ersten Entwicklungsarbeiten an DDR6 kürzlich begonnen, so lautet die maschinelle Übersetzung aus dem Koreanischen. Mit DDR6 soll die Geschwindigkeit von Arbeitsspeicher weiter erhöht werden, was neue Herausforderungen zum Erhalt der Signalintegrität bedeutet. Das wiederum erfordert komplexere Leiterplatten (PCB). Aus diesem Grund seien PCB-Hersteller schon in der frühen Phase der Entwicklung mit eingebunden.
DDR6-Markteinführung ab 2029 wahrscheinlich
Da Speicherhersteller und die Hersteller von Leiterplatten in der Regel „mehr als zwei Jahre vor der Markteinführung“ gemeinsam mit der Entwicklung einer neuen RAM-Generation beginnen, wäre Stand jetzt allerfrühestens mit dem Jahr 2028 mit DDR6-Chips aus der Serienfertigung zu rechnen. Es könne aber durchaus auch 2029 oder später werden. Das passt sogar eher ins Bild, da SK Hynix auf einer Roadmap aus dem November 2025 das voraussichtliche Erscheinen von DDR6 auf frühestens 2029 eingegrenzt hat.
Letztlich wird auch die zukünftige Marktsituation Einfluss darauf nehmen, wann die Speicherhersteller die DDR6-Produktion hochfahren. Eine mangelnde Nachfrage kann dies zum Beispiel verzögern.
KI-Boom sorgt für Nachfrage
Allerdings verlangt die Branche gerade beim globalen KI-Wettrüsten nach immer mehr und schnellerem Speicher, sodass die Nachfrage zumindest aus aktueller Sicht, durchaus gegeben ist. Zudem wird argumentiert, dass DDR5-Speicher im Server den vorherigen DDR4-Standard schon fast vollständig verdrängt habe. Marktforscher gingen davon aus, dass der Anteil von DDR5 bei Server-RAM in diesem Jahr die Marke von 90 Prozent erreicht.
JEDEC-Spezifikation steht weiter aus
Von einer angeblichen Beschleunigung der DDR6-Entwicklung spürt man zumindest aufseiten des für Speicherstandards zuständigen Gremiums JEDEC allerdings noch nichts. Dieses hatte zwar schon 2024 erste Entwürfe für die Spezifikationen von DDR6 und LPDDR6 festgehalten, doch die laut den damals durchgesickerten Dokumenten geplante Veröffentlichung der fertigen Spezifikation 1.0 im zweiten Quartal 2025 blieb aus.
Laut den neuen Informationen aus der PCB-Branche seien wichtige Eckpunkte wie zum Beispiel die Dicke der Speichermodule und die Anzahl der I/O-Kontakte noch nicht einmal festgelegt. Gemeinsam werden die Speicherhersteller, zu denen Samsung, SK Hynix und Micron zählen, die Details im Laufe der Entwicklung mit ihren Partnern ergründen und die finale JEDEC-Spezifikation ausarbeiten.
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