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Indien: Bosch und Tata AutoComp Systems schmieden E-Mobilitäts-Bündnis


Bosch und der Autozulieferer Tata AutoComp Systems planen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für Elektromobilität in Indien. Die Vorstände hätten der Transaktion bereits zugestimmt, wie die Unternehmen mitteilten. Ziel sei es, Wachstumschancen im indischen Markt zu erschließen. Das Joint Venture soll sich auf die Entwicklung, die lokale Fertigung und den Vertrieb von E-Achsen und E-Motoren konzentrieren.

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Die Gründung steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Beide Partner sollen demnach zu gleichen Teilen an dem Joint Venture beteiligt sein. Nach Zustimmung der Kartellbehörden soll das Unternehmen bis Mitte 2026 den Betrieb aufnehmen. Geplant ist ein Sitz im indischen Pune.

Die dynamische Entwicklung der Elektromobilität in Indien passt nach Angaben des Chefs der Zuliefersparte, Markus Heyn, zur strategischen Ausrichtung der Schwaben. Elektromobilität sei ein zentrales Zukunftsfeld, in das Bosch entlang der gesamten Wertschöpfungskette investiere – von Halbleitern bis zu kompletten Achsantrieben. In den Bereich sind nach Angaben des Zulieferers weltweit bereits mehr als sechs Milliarden Euro geflossen.

Die geplante Partnerschaft sei ein entscheidender Schritt, bei dem Bosch seine Technologieführerschaft mit starker lokaler Expertise bündeln wolle, wird Heyn zitiert. „Unser Ziel ist es, die Transformation zur Elektromobilität für unsere Kunden in Indien gemeinsam zu beschleunigen.“ Tata AutoComp Systems ist ein Autozulieferer und Teil des indischen Mischkonzerns Tata Group. Wie Bosch entwickelt und produziert das Unternehmen Komponenten und komplette Fahrzeugsysteme für Autohersteller.

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Angesichts der Probleme in anderen Märkten gewinnt Indien für die deutschen Autohersteller und Zulieferer zunehmend an Bedeutung. Das Land ist dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge ein wichtiger Produktionsstandort und bietet als drittgrößter Pkw-Einzelmarkt ein „enormes Potenzial“. 2025 wurden in Indien rund 4,5 Millionen Autos verkauft. Profitieren dürften auch Hersteller von Stromern: Die indische Regierung hat sich laut VDA unter anderem das Ziel gesetzt, den Anteil von E-Autos bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern.

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(mfz)



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Montag: Ubisoft-Gründer tödlich verunglückt, Steam Controller erst wieder 2027


Nach dem Absturz einer Propellermaschine in Frankreich trauert das große Spiele-Unternehmen Ubisoft um einen seiner Gründer. Der Eigentümer des Flugzeugs war Claude Guillemot, der Ubisoft 1986 gemeinsam mit seinen Brüdern gegründet hat. Die Behörden ermitteln. Derweil haben die Bestellungen des neuen Steam Controllers Valve offenbar überwältigt. Schon wenige Stunden nach der Verfügbarkeit war das Steam-Gamepad ausverkauft. Kunden können sich zwar weiterhin ein Exemplar reservieren, aber dürfen mit einer Lieferung erst im nächsten Jahr rechnen. Deutlich länger ist die Zeit seit dem Erscheinen von Quake, das heute sein 30. Jubiläum feiert. Mit diesem Spiel kam im Jahr 1996 der Durchbruch für 3D-Ego-Shooter. Nicht nur die Technik, auch das Gameplay von Quake setzte Maßstäbe. Selbst nach 30 Jahren haben wir noch einige interessante neue Fakten gefunden – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Beim Absturz eines Propellerflugzeugs in der westfranzösischen Gemeinde La Baule sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter der Mitgründer der weltweit bekannten Videospielfirma Ubisoft. Das Kleinflugzeug sei auf einem Feld abgestürzt, als es sich im Anflug auf den Flugplatz in La Baule befand, teilte die zuständige Staatsanwältin mit. Die genauen Umstände und Ursachen des Unfalls stehen bislang nicht fest, aber es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet. Ubisoft schrieb, dass es mit großer Trauer vom Tod von Claude Guillemot erfahren habe, „der bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.“ Das französische Unternehmen ist unter anderem für Spieleserien wie „Assasin’s Creed“ und „Far Cry“ bekannt: Ubisoft-Mitgründer stirbt bei Flugzeugabsturz in Frankreich.

Valve hat das eigene Bestellsystem für Steam-Hardware erneut überarbeitet. Dieses zeigt jetzt eines von drei Zeitfenstern an, in denen Kunden, die einen Steam Controller reserviert haben oder bestellen wollen, mit ihrem Gerät rechnen dürfen. Abhängig vom Zeitpunkt der Reservierung heißt es dort entweder „bis September 2026“ oder „bis Dezember 2026“. Dabei wird deutlich, dass die Firma die Nachfrage deutlich unterschätzt hat. Der Steam Controller kann zwar auch weiterhin reserviert werden, aber neue Besteller müssen geduldig sein, denn für diese gilt das dritte Zeitfenster: 2027. Damit will Valve Transparenz zeigen. Gleichzeitig verspricht die Firma, die Produktion des Steam Controllers weder zu drosseln noch einzustellen: Valves Steam Controller wird bei neuen Bestellungen wohl erst 2027 ausgeliefert.

Mit dem Steam Controller lassen sich auch Klassiker wie „Quake“ spielen, das in diesen Tagen 30 Jahre alt wird. In dieser Zeit wurde viel geschrieben über das Actionspiel, das die ersten bezahlbaren PC-Grafikkarten mit 3D-Beschleunigung so richtig ausreizen konnte und das Gewaltorgien mit Monstern in einer Horror-Atmosphäre zu einem grob überzeichneten Spaß machte. Und – natürlich – in Deutschland auf dem Index landete. Wir haben zum Jubiläum des Spiels ein paar weniger bekannte Fakten zu Quake ausgegraben. Selbst für Gaming-Veteranen, die das Spiel als „Quake Deathmatch TEST“ schon im Februar 1996 als frühe Fassung mit drei Deathmach-Levels ausprobiert haben, dürfte es neben Erinnerungen auch einige interessante neue Zusatzinformationen geben: 30 Fakten zu 30 Jahren Quake.


Die Start-Karte mit der ersten Aufgabe: der Auswahl des Schwierigkeitsgrads. Dieser erste Raum zeigt bereits viele technische Raffinessen. Selbst kleinste Objekte sind 3D; umherfliegende Feuerbälle erzeugen dynamisches Licht. Der Himmel besteht aus zwei übereinandergelegten animierte Texturen. Tückische Lava vor Stufe Schwer: Wer hineinfällt, stirbt augenblicklich. (Bild:

Screenshot Quake/René Meyer

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Die rund sechs Millionen installierten Solarstromanlagen in Deutschland haben in den vergangenen Jahren großen volkswirtschaftlichen Nutzen gebracht. Nach Berechnungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wurden zwischen 2020 und 2025 fossile Energieimporte im Wert von rund 20 Milliarden Euro ersetzt und zugleich Klimaschadenskosten von bis zu 250 Milliarden Euro vermieden. Laut Zahlen des Umweltbundesamtes wurden in diesem Zeitraum knapp 390 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom erzeugt. Laut BSW-Solar verdrängte diese Strommenge im deutschen Stromsystem vor allem Erdgas- und Steinkohlekraftwerke und verringerte damit sowohl den Bedarf an fossilen Brennstoffimporten als auch die damit verbundenen Treibhausgasemissionen: Hunderte Milliarden Euro an Klimaschäden durch deutschen Solarstrom gespart.

Norwegen gilt seit Jahrzehnten als Vorreiter der digitalen Bildung. Schon in den 1990er-Jahren hielten Computer Einzug in die Klassenzimmer, ab 2010 ersetzten Tablets wie das iPad zunehmend klassische Schulbücher und das Schreiben mit der Hand. Doch nun vollzieht das skandinavische Land eine Kehrtwende. Die norwegische Regierung reagiert auf sinkende Testergebnisse bei Schülern und erlässt ein weitreichendes Verbot für den Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (KI) im Unterricht. Denn der unbedarfte Einsatz von KI berge das Risiko, dass Kinder essenzielle Schritte in ihrer Bildungsbiografie einfach übersprängen. Das Wichtigste in der Schule sei nach wie vor, dass der Nachwuchs verlässlich Lesen, Schreiben und Rechnen lernt. Deshalb greifen Schulkinder zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen.

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(fds)



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Valves Steam Controller wird bei neuen Bestellungen wohl erst 2027 ausgeliefert


Valve hat das eigene Bestellsystem für Steam-Hardware erneut überarbeitet. Dieses zeigt jetzt eines von drei Zeitfenstern an, in denen Kunden, die einen Steam Controller reserviert haben, mit ihrem Gerät rechnen dürfen. Dabei wird deutlich, dass die Firma die Nachfrage deutlich unterschätzt hat. Denn jetzt neu bestellte Steam-Gamepads werden voraussichtlich erst 2027 zu den Spielern gelangen.

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Anfang Mai war der für 99 Euro angebotene Steam Controller direkt zum Marktstart ausverkauft. Wegen vermutlich hoher Nachfrage kam es zu massiven Störungen im Steam Store. Schon am nächsten Tag war das Steam-Gamepad als „nicht vorrätig“ gelistet. Offenbar haben auch Scalper versucht, das Gerät zum schnellen Wiederverkauf per Kleinanzeige zu erwerben. Wenige Tage darauf führte Valve ein neues Reservierungssystem ein, sodass der Steam Controller nur noch mit sauberem Steam-Account gekauft werden darf.

Jetzt hat das Unternehmen dieses Reservierungssystem für den Steam Controller erweitert. Wer dieses Gamepad bereits reserviert hat, bekommt nun ein Zeitfenster angezeigt. Abhängig vom Zeitpunkt der Reservierung heißt es dort entweder „bis September 2026“ oder „bis Dezember 2026“. Der Steam Controller kann auch weiterhin reserviert werden, aber neue Besteller müssen geduldig sein, denn für diese gilt das dritte Zeitfenster: 2027.

„Wir haben natürlich nicht vor, die Produktion des Steam Controller zu drosseln oder gar einzustellen, aber wenn wir die aktuelle Nachfrage mit den Stückzahlen vergleichen, die wir bis Ende dieses Jahres herstellen können, möchten wir die bestmögliche Transparenz herstellen, wann Kunden die Auslieferung ihres Gerätes erwarten können“, schreibt Valve.

Von Verspätungen betroffen sind auch Valves neues Komplettsystem und eine neue VR-Brille, die ursprünglich Anfang 2026 erscheinen sollten. Zuletzt hieß es seitens der Firma, dass Steam Machine und Steam Frame im Sommer erscheinen sollen. Bislang hat Valve allerdings keinen Preis genannt. Aufgrund der Speicherkrise dürfen Spieler aber keinen günstigen Gaming-Einstieg erwarten. Das gilt auch für bereits erhältliche Geräte: Ende Mai hat Valve die Preise für das Steam Deck erheblich erhöht.

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(fds)



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Rheinmetall-Chef plädiert für Regulierung von KI-Waffeneinsatz


Angesichts des rasanten technischen Fortschritts in der Rüstungsbranche hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger globale Regeln angemahnt, damit künftig weiterhin Menschen über die Schussabgabe in Kriegen entscheiden und keine Maschinen mit Künstlicher Intelligenz (KI).

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„Technologisch wird in den nächsten zehn Jahren sehr viel möglich sein – das geht exponentiell nach oben“, sagte der Manager der Deutschen Presse-Agentur bei der Rüstungsmesse Eurosatory in Villepinte bei Paris, die am Freitag endet. Man müsse Regeln vorschreiben, ähnlich wie bei Atomwaffen – „wo man eben sagt, hier sind die Grenzen“. „Das kann kein Unternehmen oder Individuum festlegen, sondern das muss man über einen Ethikrat oder über eine UN-Resolution machen.“

Rheinmetall stellt Drohnen, Militärfahrzeuge und Schiffe her, die auch dank Anwendungen der Künstlichen Intelligenz autonom gesteuert werden. Papperger betont, dass bei selbstständigen Waffensystemen immer der Mensch das letzte Wort habe, also die Entscheidung zur Gewaltanwendung treffe. „Wir stellen kein einziges System her, bei dem nicht der Mensch die finale Entscheidung trifft“, sagt der Vorstandschef. Das sei Rheinmetalls „ethischer Ansatz als Firma: Es gibt immer den ‚Human in the Loop’, der Mensch trifft die finale Entscheidung.“

Technologisch wäre es schon heute möglich, der KI die Entscheidung zu überlassen. Rheinmetall sowie dessen NATO-Kunden wollten dies aber nicht tun. Schwierig werde es allerdings, wenn in einem Konflikt auf der Welt eine feindliche Armee anders vorginge und der Künstlichen Intelligenz die letzte Entscheidung überlasse. Um das zu verhindern, wären weltweit gültige Regeln wichtig, sagt der Rheinmetall-Chef.


(olb)



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