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KI übernimmt: Online Shopping jetzt für immer verändert
Zusammen mit Commerce-Größen wie Shopify und Walmart startet Google das offene Universal Commerce Protocol (UCP), das Shopping mit Agents überall möglich und zu einem neuen Standard macht. Damit wird der Weg in die Zukunft digitaler Einkäufe geebnet.
Das Online Shopping übernehmen schon jetzt einige Agents für User. Immerhin haben sowohl ChatGPT und Perplexity als auch neuerdings der Microsoft Copilot dedizierte Checkout-Lösungen mit PayPal entwickelt, um Einkäufe direkt aus dem AI Chat zu ermöglichen. Doch während die AI-Plattformen Shopping-Optionen integrieren, möchten Retailer oft nicht auf ihre personalisierten Checkout-Optionen für User verzichten. Das Universal Commerce Protocol soll als neuer Standard für diese zeitgemäße Art des E-Commerce Abhilfe schaffen. Google hat es zusammen mit großen Playern entwickelt und für die Kompatibilität mit verschiedenen Protokollen ausgelegt, sodass es die Grundlage des Agentic Commerce werden kann.
AI agents will be a big part of how we shop in the not-so-distant future,
erklärt Google CEO Sundar Pichai auf X. Deshalb liefert Google passend zum UCP die neue gebrandete AI-Assistenz des Business Agent. Von diesem können auch Marken profitieren, die sich ohnehin im Merchant Center mit neuen Hinweisen auf die Zukunft des Shoppings im KI-Zeitalter einstellen können. Dazu gehört bald ebenso der native Checkout direkt in der Gemini App und im AI Mode.
AI agents will be a big part of how we shop in the not-so-distant future.
To help lay the groundwork, we partnered with Shopify, Etsy, Wayfair, Target and Walmart to create the Universal Commerce Protocol, a new open standard for agents and systems to talk to each other across… pic.twitter.com/8gDxDWjF9q
— Sundar Pichai (@sundarpichai) January 11, 2026
AI Shopping ohne Shop-Zugriff:
Copilot Checkout mit PayPal

Agentic Commerce ist die Zukunft: Universal Commerce Protocol nur ein Startpunkt
Vom Konzept zur Realität, so beschreibt Googles Vidhya Srinivasan, Vice President und General Manager für Ads & Commerce, die Entwicklung im Agentic Commerce. Mit dem neuen Universal Commerce Protocol wird die entsprechende Shopping Journey von der Entdeckung über den Einkauf bis zum Support im KI-Kontext abgedeckt. Das gilt für Googles Umgebung, aber ebenso andere AI Assistants. Und diverse Retailer können davon profitieren, immerhin ist das Protokoll offen. Das UCP bietet eine Art gemeinsame Sprache für Agents und KI-Systeme, damit alle Agents interagieren können. Es ist kompatibel mit zentralen Protokollen wie Agent2Agent (A2A), das Agent Payments Protocol (AP2) und Model Context Protocol (MCP). Entwickelt in Kooperation mit Shopify, Etsy, Wayfair und Walmart, wird das UCP bereits von bekannten E-Commerce-Größen wie Flipkart, Shopee, American Express und Co. unterstützt.

Der Shopify-Gründer Tobias Lütke freut sich auf X über die Vielfältigkeit des neuen Protokolls, das Transaktionen für diverse KI-Shopping-Kontexte erleichtert.
Shopify is building the foundation for agentic commerce.
Universal Commerce Protocol, which we co-developed with Google, is now live. UCP will make it faster for agents and retailers to integrate.
It’s open by default, so platforms and agents can use UCP to start transacting… pic.twitter.com/Gs0vzvfjra
— tobi lutke (@tobi) January 11, 2026
Lütke erwähnt bereits, dass User bald direkt via Gemini App und AI Mode Produkte kaufen können. Der native Checkout wird in den kommenden Monaten ausgerollt, zunächst in den USA. Dann können Nutzer:innen via Google Pay und bald darauf via PayPal direkt im AI Chat einkaufen, genauso wie bei ChatGPT, Perplexity und beim Copilot. Qualifizierte Produkt-Listings auf Google werden den Usern dann zum Einkaufen bereitgestellt.
Der neue Business Agent als Sales Assistant
Passend zur AI Shopping Experience führt Google einen AI Agent namens Business Agent ein. Dieser soll als Einkaufsberatung gelten und unmittelbar in der Suche verfügbar sein. Dieser Agent beantwortet Fragen rund um Produkte und hilft beim Einkauf weiter, indem er als gebrandete Version einer KI-Assistenz sogar im Stil einer Marke korrespondieren kann. Der Business Agent kann von ersten Marken – in den USA zunächst aber nur – im Merchant Center aktiviert und personalisiert werden, um potentielle Käufer:innen zu überzeugen. Marken wie Lowe’s, Michael’s, Poshmark und Reebok starten bereits damit. Demnächst können die Brands dann basierend auf eigenen Daten und Interaktionen mit Usern den Agent trainieren und personalisierte Angebote für User bereitstellen, die diese dann in Googles neuem Checkout gleich im AI Chat kaufen könnten.
Im Merchant Center finden Brands und Retailer daher neuerdings zahlreiche neue Attribute, die ihre Sichtbarkeit in der Agentic Era optimieren können. Sie können zur Komplimentierung von Daten-Feeds genutzt werden und gehen über klassische Keywords hinaus, um in Umgebungen wie dem AI Mode oder beim Business Agent gefunden zu werden. Beispielsweise lassen sich Antworten zu oft gestellten Produktfragen hinterlegen. Allerdings werden die Attribute vorerst nur für einige Retailer bereitgestellt – und in Europa müssen E-Commerce-Unternehmen wohl noch etwas auf diese neuen Features warten.
Klar ist aber: Die Zukunft des Online Shoppings ist da. Und im AI-Kontext ist sie mit dem Universal Commerce Protocol so vielschichtig wie nie.
ChatGPT Shopping Checkout direkt in der App:
Shopify und Etsy starten

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Gold im Marketing: Welche Marken die Olympischen Winterspiele für sich nutzen konnten
Die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in der Arena von Verona
Kaum ein Sportevent ist in Sachen Werbung so streng reguliert wie Olympische Spiele. Trotzdem waren auch in Mailand und Cortina wieder Marken präsent, die bestimmte Momente für sich nutzen konnten. Marvin Ronsdorf, Managing Director bei Apollo18, nennt einige Erfolgsbeispiele.
Olympische Spiele sind die größte und emotionalste Storytelling-Bühne der Welt. Hier entstehen besondere Geschichten: Von großen
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Werbevermarktung: Kaufland rollt Retail Media international aus
Matthias Schönwandt kam vom Axel-Springer-Vermarkter Media Impact zu Kaufland.
Bei der Kaufland-Strategie Pace ist Retail Media als Margen-Hebel fest eingeplant. Gegenüber der LZ erläutert der für das Geschäft verantwortliche Manager Matthias Schönwandt, wie die Schwarz-Großfläche hierbei vorgeht.
Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres beginnt bei Kaufland in Sachen Retail Media eine neue Zeitrechnung. Ab kommender Woche greift nicht nur die
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Nano Banana 2: KI-Bilder mit Gemini-Weltwissen noch schneller
In Nano Banana 2 you can generate images with new aspect ratios: 4:1, 1:4, 8:1 and 1:8.
Try it with these prompts:
1. A 4:1 panoramic photo I took on my phone, showing the luscious jungle view from my cabin
2. A 4:1 panoramic photo I took on my phone, showing the view from my… pic.twitter.com/U1IyaQWNkT
— Nano Banana 2 (@NanoBanana) February 26, 2026
Verbesserungen verspricht Google zudem für die Belichtung sowie Texturen. Auch können User bei der Bildgenerierung auf Templates von Google zugreifen, die ebenso beim KI-Videogenerierungsmodell Veo 3.1 bereitstehen – wir haben sie für dich schon getestet.

Der Roll-out des neuen Modells erfolgt jetzt in den bekannten Umgebungen:
- Gemini App: Dort behalten nur Google AI Pro und Ultra Subscriber Zugriff auf Nano Banana Pro.
- Search: Im AI Mode und bei Lens sowie im Browser und in der App wird das Modell integriert.
- AI Studio und API: Als Preview kommt das Modell in diese Bereiche sowie zu Googles Plattform Antigravity.
- Google Cloud: Als Preview kommt Nano Banana 2 via Gemini API in Vertex AI.
- Flow: Für alle Flow User kommt Nano Banana 2 als Basismodell, dafür sind keine Credits nötig.
Zusätzlich wird die Option zu Ads gebracht, sodass Marketer mithilfe des Modells Asset-Vorschläge nutzen und Visuals für Kampagnen erstellen können.
Kosten und Sicherheit im Fokus
Ein großer Vorteil von Nano Banana 2 soll neben dem Tempo der Kostenpunkt sein. Die Bildausgabe kostet jetzt 60 US-Dollar pro eine Million Tokens. Das entspricht bei der Produktion von Bildern mit einer Größe von 512 Pixeln (747 Tokens verwendet) 0,045 US-Dollar pro Bild, bei Bildern mit 1.000 Pixeln (1.024 × 1.024 Pixel, 1.120 Tokens verwendet) 0,067 U-Dollar pro Bild entspricht. Ausgabebilder in 2K (2048 × 2048 Pixel, 1.680 Tokens) kosten 0,101 US-Dollar pro Bild, Bilder in 4K-Auflösung (4096 × 4096 Pixel, 2.520 Tokens) dann 0,151 US-Dollar pro Bild. Beim Modell Gemini 3 Pro Image lag der Preis noch bei 120 US-Dollar pro eine Million Tokens.
Dieser Faktor dürfte viele Creator, gerade im Business-Bereich, interessieren. Google liefert für die Nutzung des Modells darüber hinaus Sicherheitsaspekte wie die SynthID-Technologie und die interoperablen C2PA Content Credentials. Damit soll Nutzer:innen bei den KI-generierten Bildern angezeigt werden können, ob und auch wie KI für die Erstellung genutzt wurde. Wie wichtig das ist, zeigt nicht zuletzt ein Post von X User und AI Researcher Pratham Kumar. Er postete ein Visual und gab an, Nano Banana 2 könne seine Handschrift kopieren.
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