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Kreation von Serviceplan: Lufthansa startet mit bunter Kampagne ins große Jubiläumsjahr
Vor 100 Jahren, genauer gesagt am 6. April 1926, hob die erste Lufthansa-Maschine ab. Zum Gründungsjubiläum startet die Airline gemeinsam mit Leadagentur Serviceplan eine große Kommunikationsoffensive. Mit der Kampagne lädt die Lufthansa zu einer visuellen Reise durch ein Jahrhundert Luftfahrtgeschichte ein.
Die Fluggesellschaft will mit dem Werbeauftritt unter dem Motto „Yes. To what’s next“ 100 Jahre Markenhistorie in eine moderne Bildwelt übersetzen. Dazu setzen Kunde und Agentur auf eine Mischung aus historischen Illustrationen von Flugzeugmodellen, zeittypischen Stilen und Mode mit zeitgenössischen Motiven und realen Lufthansa-Bildwelten von heute. Mit diesem Mix will die Lufthansa ein Panorama aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeichnen, das die Marke über mehrere Generationen hinweg erlebbar machen soll.
Die Motive verbinden Vergangenheit und Gegenwart der Lufthansa-Markengeschichte
Till Diestel, Chief Creative Officer bei Serviceplan Germany, ergänzt aus Agentursicht: „Wir freuen uns sehr, dass wir Lufthansa in diesem besonderen Jubiläumsjahr kreativ begleiten dürfen. Zum Auftakt starten wir gemeinsam eine emotionale Zeitreise durch die Markengeschichte. Eine Idee, die den Spirit von Lufthansa über Generationen hinweg sichtbar macht, und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet.“
Die Illustrationen der Kampagne stammen von den Künstler:innen Darya Semenova und Mason London
Während Serviceplan, seit nunmehr zwei Jahren Leadagentur der Marke Lufthansa, die Kampagne entwickelt hat, stammen die Illustrationen von zwei Künstler:innen: Darya Semenova und Mason London. Bei den Motiven verzichten Kunde und Agentur auf klassische Headlines und stellen stattdessen das Jubiläumssignet mit der reduzierten Subline „A century since takeoff“ in den Mittelpunkt.
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Angriff auf Milka?: Ritter Sport startet Sonder-Edition mit Apple-Geschmack
In der Jahresbilanz 2025 war wenig Musik für Ritter Sport. Der Schokoladenhersteller konnte trotz wachsendem Umsatz die höheren Kosten nicht kompensieren. Die neue Sonder-Edition zusammen mit Apple Music soll jetzt neue Kunden anlocken. Das Projekt ist für beide Partner bemerkenswert.
Das hat es so noch nicht gegeben: In der Vergangenheit hat Ritter Sport zwar immer wieder schon Sonder-Editionen mit anderen Marken in den Handel gebr
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X predigt Integrität und führt jetzt Werbe-Labels ein
X’s core value is providing an authentic pulse on humanity,
schreibt Bier. Man wolle Menschen zwar weiterhin ermutigen, ihre Geschäfte auf X aufzubauen. Doch versteckte Werbung habe zuletzt „überhandgenommen“, schade der Integrität des Produkts und untergrabe das Vertrauen in Inhalte auf der Plattform. Die neuen Labels sollen dieser Entwicklung entgegenwirken.
Von „Integrität“ zu sprechen, wirkt angesichts der wiederholten Skandale rund um die Plattform mindestens bemerkenswert. Das Vertrauensproblem von X speiste sich zuletzt nicht in erster Linie aus versteckter Werbung, sondern aus grundlegenden Plattformentscheidungen. Änderungen am Algorithmus, durch die bestimmte Inhalte mehr Reichweite bekamen als andere, eine zunehmend politisierte Plattformstrategie unter Elon Musk und die wiederholten Kontroversen rund um den KI-Chatbot Grok haben die Glaubwürdigkeit der Plattform deutlich erschüttert. Einer der größten jüngeren Vorfälle war der Grok-Nacktbild-Skandal Anfang 2026: Die KI Grok hat User sexualisierte Deepfakes von Frauen und Minderjährigen erstellen lassen und sich halbherzig entschuldigt.
Grok:
Nacktbild-Skandal und Top-Platzierung im App Store

Paid Labels auf X: Transparenz-Update oder PR-Maßnahme?
Konkret bezieht sich das Paid Labels Update laut Nikita Bier zunächst auf klassische Pay-per-Post Deals. Investor:innen, die etwa Beteiligungen an Startups teilen, müssten dagegen nicht zwingend jedes Posting labeln, oft geschehe die Offenlegung laut Bier bereits im Text.
Die Community reagiert gemischt. Während einige das Feature als überfälligen Schritt gegen versteckte Werbung feiern, fragen andere nach Durchsetzung und Sanktionen. Laut Bier sollen Nutzer:innen verdächtige Inhalte melden können; entsprechende Reporting-Funktionen direkt unter Posts sind angekündigt.
Spannend wurde es in der Diskussion um freiwillige Krypto-Promotions. Eine Creatorin erklärte, sie werde nicht bezahlt, poste aber regelmäßig Inhalte zu einem bestimmten Projekt. Sie gehört nicht offiziell zum Unternehmen, steht aber in engem Austausch mit dem Kern-Team und bekommt etwa besondere Rollen in der Community (zum Beispiel auf Discord), erhält frühe Informationen oder unterstützt Produkt-Launches. Auf die Frage, ob solche Posts trotzdem als Werbung gelten, reagierte Bier mit:
Yes, every post on your profile is a very obvious ad.
Ob das neue Label tatsächlich Vertrauen zurückbringt oder nur neue Grauzonen schafft, entscheidet sich an der Umsetzung. Ohne klare Regeln und sichtbare Sanktionen bleibt es ein Symbol ohne Wirkung. Zugleich wächst der Wettbewerbsdruck: Während X regelmäßig durch Kontroversen auffällt, verschiebt sich die Nutzung zu anderen Plattformen. Threads ist auf vielen Smartphones bereits präsenter als X, und auch Bluesky verzeichnet immer mehr Zulauf.
Hier hat Threads X überholt:
Daten zeigen Power Shift
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Instagram Grid mit neuer Ansicht anpassen: So geht’s
Du möchtest einfach mal die Preview deiner Visuals im Instagram Grid ändern? Mit einem Layout Feature geht das und du verschaffst deinem Account einen neuem Vibe.
Anfang 2025 sorgte Instagram mit einem Mega-Update für viel Wirbel in der Creator-Szene. Das Unternehmen setzte das Format 3:4 anstelle des Quadrats als Default-Größe für das Grid ein und forderte damit die Umstellung der Creator und Social Media Manager. Im Rahmen der Neuerungen für das Grid stellte Instagram auch Optionen vor, um die Post-Darstellung eigenmächtig anzupassen. Für ein Layout Update in deinem Profil, das dir einen beinahe neuen Look verpasst, kannst du inzwischen auf das Anpassungs-Feature für die einzelnen Visuals zugreifen. Eine Sortierfunktion für das Grid ist dagegen wieder eingeschränkt worden.
Mehr Creator Tools und Insights für persönliche Instagram Accounts

Passe die Größe deine Grid Visuals einfach an: Instagram arbeitet an Content-Anzeige
In einem offiziellen Post weist Instagram darauf hin, dass du die Visuals in deinem Grid anpassen und dir damit quasi ein neues Layout verschaffen kannst.
Dabei nimmt das Unternehmen Bezug auf die Option „Vorschau anpassen“. Mit dieser kannst du deine Posts im Grid per Pinch and Zoom in einem Ausschnitt deiner Wahl anzeigen lassen. So kann aus dem Gruppenbild zum Beispiel der Zoom auf eine Person werden – was zu einem neuen Fokus und insgesamt einem neuen Look führt. Der Vorteil ist, dass auch Dritte die Beiträge für neu, zumindest aber anders halten könnten und im Idealfall interagieren.
Du kannst die Funktion nutzen, indem du im Grid über das Dreipunktemenü bei einzelnen Posts oder über das lange Gedrückthalten auf ein Visual die Funktionen anwählst. Darunter findest du auch „Vorschau anpassen“.

Diese Funktion zur Thumbnail-Personalisierung hatte Instagram-Chef Adam Mosseri schon Anfang 2025 vorgestellt, inzwischen ist sie umfassend verfügbar.
Im Rahmen dieser Vorstellung war ebenso die Option „Edit grid“ eingeführt worden, die später für diverse Accounts zur Verfügung gestellt wurde. Mit der Funktion können User einzelne Posts nach Belieben im Grid verschieben. Allerdings ist diese Funktion für viele User – auch für uns – inzwischen nicht mehr vorhanden. Auf Reddit ärgern sich einige User darüber, dass diese nützliche Funktion nach ihrem Roll-out nicht mehr zur Verfügung steht.
Derweil können sich Creator auf Instagram nicht nur über mehr Creator Tools freuen, wenn sie einen persönlichen Account haben, sondern auch Dos and Don’ts von der Plattform selbst für eine optimierte Reels Performance heranziehen.
Don’t do it perfect:
Instagrams neue Dos und Don’ts für Reels

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