Künstliche Intelligenz
Large Language Models testen mit EVALs – Qualität messbar machen
Im klassischen Softwaretest kennen wir das Prinzip: definierter Input, erwarteter Output, eindeutiges Ergebnis. Bei LLMs hingegen ist die Bewertung komplexer. Eine Antwort kann semantisch korrekt sein, aber anders formuliert als erwartet. Sie kann formal richtig erscheinen, aber eine Halluzination enthalten.
Zusätzlich verändern sich Modelle kontinuierlich durch Updates, Prompt-Anpassungen oder Fine-Tuning. Die zentrale Challenge lautet daher: Wie können wir die Qualität eines nicht deterministischen Systems reproduzierbar und automatisiert messen?
Besonders kritisch wird das bei produktiven Anwendungen wie der automatisierten Bewertung von Kunden-Feedback. Wenn ein LLM die Daten falsch klassifiziert, kann das direkte Auswirkungen auf Support-Prozesse, Eskalationen oder Management-Reports haben.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Large Language Models testen mit EVALs – Qualität messbar machen“.
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Künstliche Intelligenz
Auto-Gadgets für den Sommerurlaub: Babykameras, Kühlboxen, Carplay & Co.
Damit die Urlaubsfahrt nicht zum Albtraum wird: Wir zeigen praktische Auto-Gadgets für Familien – Babykameras, Kühlboxen, Tablet-Halterungen und mehr.
Für den Weg in den Sommerurlaub ist für viele das Auto nach wie vor das Reisemittel der Wahl. Das passende Zubehör kann die Fahrt – ob zum Wochenendausflug, aufs Festival oder in den Urlaub – deutlich angenehmer machen. Dazu zählt etwa eine Kühlbox, die für kalte Erfrischungen an Bord sorgt. Neben klassischen Modellen für den 12-Volt-Anschluss gibt es inzwischen Varianten mit integriertem Akku oder App-Steuerung per Bluetooth.
Eine Tablet-Halterung für den Vordersitz sorgt auf der Rückbank für Unterhaltung und hält Kinder wie Mitfahrer bei Laune. Mit einer Rücksitzkamera behält man die Jüngsten während der Fahrt zuverlässig im Blick. Auch passende Smartphone-Halterungen, Adapter für den 12-Volt-Anschluss sowie Nachrüstlösungen für Apple Carplay oder Android Auto dürfen nicht fehlen. Belüftete Sitzauflagen können lange Etappen bei Hitze zusätzlich erträglicher machen.
Babykameras für das Auto
Gerade bei Kleinkindern ist eine ständige Beobachtung sinnvoll, um bei Problemen schnell reagieren zu können. Geräusche von der Rückbank verunsichern primär junge Eltern: Schläft das Baby, hat es sich verschluckt oder gluckst es einfach vor Freude? Ohne Sichtkontakt ist das kaum zu beurteilen. Auch bei älteren Kindern ist ein Blick nach hinten hilfreich, etwa bei Streit unter Geschwistern oder aufkommender Unruhe auf längeren Etappen. Sich während der Fahrt im Straßenverkehr umzudrehen, ist gefährlich – hier helfen technische Gadgets.
Zwar lässt sich auch eine IP-Kamera im Auto (Ratgeber) nutzen, die per WLAN mit dem Smartphone kommuniziert. Wer jedoch über eine Carplay-Schnittstelle im Auto verfügt, bekommt mit der Ottocast Cabin Care Owl (Testbericht) ab 87 Euro (Rabatt-Code: TS20) eine spannende Alternative. Die eulenförmige Kamera wird an der Kopfstütze befestigt und überträgt ihr Bild über einen mitgelieferten USB-Dongle direkt an das Infotainmentsystem.
Ottocast Cabin Care Owl: Bilder
Praktisch: Der Dongle fungiert zugleich als Adapter für kabelloses Carplay. Nach dem Koppeln mit dem Smartphone lässt sich das Kamerabild einfach in die Carplay-Ansicht einblenden. Wer kein Carplay besitzt, schaut allerdings in die Röhre. Android-Auto-Nutzer können immerhin das Kamerabild anzeigen lassen – jedoch nicht parallel zu Android Auto. In diesem Fall bleibt als Workaround eine Handyhalterung, um das Mobilgerät separat als Navi zu nutzen.
Fast identisch, von uns aber noch nicht getestet, ist die Minix CA520. Sie ist einem Panda nachempfunden, scheint technisch aber weitgehend baugleich zu sein. Bei Amazon ist sie bereits ab 95 Euro erhältlich.
Als Alternative bieten sich natürlich Dashcams (Bestenliste) an, die auch den Innenraum filmen. Zudem gibt es kompakte Modelle wie die Garmin Dash Cam Mini 3 (Testbericht), die eigentlich als Zweitkamera für die Heckscheibe gedacht sind – mit etwas Bastelarbeit lassen sie sich aber auch auf der Rückseite des Vordersitzes anbringen. Das Bild kann man direkt auf das Smartphone übertragen.
Besitzer einer Actioncam – etwa einer Gopro Hero, DJI Osmo Action oder Insta360 One – können diese an Kopfstütze, Rücksitz oder Babyschale befestigen und das Livebild am Smartphone abrufen. Auch günstige Actioncams mit WLAN eignen sich dafür. Für den Dauerbetrieb benötigen Kamera und Smartphone allerdings Strom – per USB-Netzteil, Zigarettenanzünder oder Powerbank.
Eine weitere Option ist eine Überwachungskamera für innen (Bestenliste). Hier kommt als zusätzliche Herausforderung hinzu, dass die Kamera per Adapter mit Strom versorgt werden muss. Mit dem Smartphone baut man einen WLAN-Hotspot auf, um sich mit der Kamera zu verbinden.
Tablet-Halterungen
Damit die kleinen Passagiere auf der Rückbank während längerer Fahrten nicht zu kurz kommen, bieten sich Organizer-Taschen für die Rückenlehne der Vordersitze an. Sie schaffen Platz für Getränke, Spielsachen oder ein Tablet. Auch eine Kühltasche lässt sich so befestigen und versorgt die Mitfahrer mit kalten Erfrischungen. Nebenbei schützt das Zubehör die Rückenlehne vor Flecken und Kratzern.
Mit einer Tablet-Halterung lassen sich Kinder auf dem Rücksitz mit Unterhaltungsprogramm bei Laune halten – so wird die längere Fahrt für die Kids zum Vergnügen statt zur Tortur für Autofahrer und Beifahrer. Für die Befestigung gibt es verschiedene Varianten: Einfache Modelle bestehen aus einer Klemmstange, die direkt an der Kopfstütze montiert wird. Ausführungen mit verstellbarem Arm erlauben es zusätzlich, die Position des Tablets flexibel anzupassen. Welche Möglichkeiten es noch gibt, zeigen wir detailliert in unserem Ratgeber iPad & Co.: Tablet-Halterungen für den Rücksitz im Auto.
Handyhalterungen
Eine Handyhalterung ist essenziell, wenn man das Smartphone als Navi oder Abspielgerät für Musik nutzen möchte und das Fahrzeug bisher nicht über Android Auto oder Apple Carplay verfügt. Während der Fahrt sollte man aus Sicherheitsgründen das Smartphone als Fahrer nie in die Hand nehmen. Gängig sind vorwiegend Autohalterungen mit Saugnapf oder für das Lüftungsgitter. Eine Auswahl an geeigneten Produkten zeigen wir im Ratgeber Handyhalterung im Auto: Sicherer Halt für das Smartphone ab 10 Euro.
USB-Adapter für das Auto
Eine sinnvolle Anschaffung ist ein USB-Adapter für den Zigarettenanzünder. Das erlaubt es, das Smartphone während der Fahrt aufzuladen oder weitere Gadgets anzuschließen, die ohne 12-Volt-Anschluss kommen.
Android Auto & Apple Carplay nachrüsten
Eine elegante Möglichkeit, ein veraltetes Autoradio mit Android Auto und Apple Carplay nachzurüsten, sind smarte Displays als Ergänzung. Die kleinen Monitore verbinden sich mit dem Smartphone per Bluetooth und rüsten so Android Auto oder Apple Carplay bei Fahrzeugen nach, die dieses Feature gar nicht besitzen. Getestet haben wir bereits zahlreiche Produkte dieser Art. Weitere Modelle zeigt unsere Top 10: Display für Carplay und Android Auto im Test – nachrüsten ab 50 Euro.
FM-Transmitter
Um Musik vom Smartphone aufs Autoradio zu bringen, bietet sich in erster Linie Bluetooth an. Doch was tun, wenn das Autoradio das nicht kann? Steht ein AUX-Eingang zur Verfügung, kann man einen Bluetooth-Adapter anschließen.
Gibt es diese Anschlussmöglichkeit nicht, kommt ein sogenannter FM-Transmitter infrage. Dieser empfängt über Bluetooth das Audio-Signal vom Handy und sendet es via Ultrakurzwelle ans Radio. Allerdings ist hier die Tonqualität schlechter als bei einer direkten Verbindung via Bluetooth, zudem sind Störungen durch Funk möglich. Mehr zu dem Thema erklärt unser Ratgeber Bluetooth für Autoradio nachrüsten: Adapter, Transmitter & Receiver ab 10 Euro.
Kühlboxen mit und ohne Kompressor oder Akku
Für die Urlaubsfahrt im Sommer darf eine Kühlbox fürs Auto nicht fehlen – sie sorgt für kalte Getränke und frische Speisen. Hier kommen thermoelektrische Kühlboxen ins Spiel. Ein doppelwandiges Kunststoffgehäuse übernimmt die Isolierung. Thermoelektrische Kühlboxen kühlen bis zu 20 Grad Celsius unter die Umgebungstemperatur – ist es im Auto sehr heiß, werden Speisen und Getränke also nicht wirklich kalt. Mit Strom versorgt wird die Kühlbox über den 12-Volt-Anschluss im Auto. Eine Auswahl der besten von uns getesteten Geräte zeigen wir hier: Top 7: Die beste thermoelektrische Kühlbox im Test – perfekt für Auto & Urlaub.
Wer für eine konstante Kühlung sorgen will, muss schon zu einer Kühlbox mit Kompressor greifen. Diese sind deutlich teurer, erlauben aber Minusgrade – egal, wie warm die Umgebung ist. Allerdings wiegen Kompressor-Kühlboxen weitaus mehr als thermoelektrische Varianten, bis zu 15 Kilogramm sind keine Seltenheit. Zudem erzeugen sie ein vibrierendes Geräusch im Betrieb und verbrauchen mehr Strom. Viele Modelle bieten einen 12-Volt-Stecker zur Stromversorgung im Auto. Zu dieser Kategorie gehört die Arebos Kompressor-Kühlbox 39L (Testbericht) ab 220 Euro. Wir empfehlen, eine Kompressor-Kühlbox nicht für einen längeren Zeitraum in einem stehenden Auto zu nutzen, um die Autobatterie nicht versehentlich zu leeren.
Getränkehalter zum Nachrüsten
Eigentlich gehören Getränkehalter mittlerweile zum Standard bei Kraftfahrzeugen. Das gilt aber nicht immer für ältere Modelle – insbesondere bei deutschen Fabrikaten. Oftmals gibt es nur eine Halterung oder diese liegt an einer ungünstigen Stelle. Eine preiswerte Variante zum Nachrüsten sind Getränkehalter für das Lüftungsgitter.
Wir haben ein Modell von ATU für 7 Euro ausprobiert. Ähnliche Modelle gibt es bei Amazon ab rund 10 Euro. Viel erwarten sollte man nicht – die Verarbeitung wirkt recht billig. Dennoch erfüllt der Getränkehalter seinen Zweck. Befestigt wird er mit zwei Stöpseln, die auf die Lamellen der Lüftung gesteckt werden. Deren nach unten gebogene Enden wirken wie Widerhaken und verhindern, dass die Halterung wieder herausfällt – das Entfernen gerät dadurch allerdings etwas mühsam. Zudem lässt sich die Höhe des Luftstroms dann nicht mehr verstellen, solange die Halterung montiert ist.
Starthilfe und Luftpumpen
Ein nützliches Hilfsmittel für die nächste Urlaubsfahrt ist eine mobile Starthilfe. Dabei handelt es sich meistens um eine Powerbank mit starkem Akku, die der Fahrer mit Klemmen an die Autobatterie anschließen kann. Hat man mit Kühlbox, Kompressor und Technik-Gadgets die Batterie geleert, dient sie als Starthilfe, damit das Auto anspringt. Daneben funktioniert die mobile Starthilfe-Lösung als Powerbank für andere Geräte wie Smartphones oder Tablets. Mehr solcher Geräte zeigen wir in der Top 10: Die beste Starthilfe-Powerbank im Test – Auto überbrücken per Akku. Unser Testsieger von Revolt ist ab 103 Euro zu haben.
Belüftete Sitzauflagen
Für eine leichte Erfrischung für Fahrer und Beifahrer sorgen Sitzauflagen mit einer integrierten Lüftung. Bei hohen Temperaturen gerät man beim Sitzen schon ins Schwitzen und vor allem Kunst- und Vollledersitze können heiß werden. Hier bieten sich als Gegenmittel Sitzauflagen mit eingebauten Mini-Ventilatoren an. Die Stromversorgung erfolgt über den 12-Volt-Stecker im Auto.
Getestet haben wir das Auto-Sitzkühlkissen mit Belüftung von Banggood für 23 Euro. Die belüftete Sitzauflage legt man einfach auf den Autositz. Fünf Ventilatoren sorgen darunter für Luftzirkulation. Das Kabel zur Stromversorgung ist ausreichend lang, allerdings bietet es nur einen USB-A-Stecker. Falls ein älteres Fahrzeug dafür noch keinen Anschluss haben sollte, raten wir zu einem Adapter für die 12-Volt-Steckdose ab rund 7 Euro.
Die Verarbeitung wirkt einfach, eine zusätzliche Befestigung am Sitz ist nicht nötig. Die Lüftung versorgt ausschließlich Gesäß und Unterleib mit Frischluft. In das Kabel ist eine Fernbedienung mit drei Intensitätsstufen integriert. Auf Stufe eins ist der Effekt kaum spürbar, ab Stufe zwei zieht bereits ein deutliches Lüftchen. Stufe drei kann bei moderaten Temperaturen schnell unangenehm kühl werden – an heißen Tagen sorgt sie dagegen für eine willkommene Erfrischung. Erhältlich ist das Modell in Schwarz, Rot und Dunkelblau.
Ventilatoren für das Auto
Nicht alle Menschen vertragen Klimaanlagen, was vorwiegend an der sehr trockenen Luft liegt. Der Luftzug sorgt bei einigen auch für einen steifen Nacken. Ältere Autos verfügen nicht immer über eine Klimaanlage, zudem funktioniert diese bei einem Verbrennungsmotor nur, wenn der Motor läuft. Steht man länger im Stau, kann ein kompakter Ventilator fürs Auto ab 15 Euro eine zumindest gefühlte Abkühlung bieten.
Für die Passagiere im Fond sorgt ein Ventilator ebenfalls für zusätzliche Luftzirkulation und in Kombination mit einer Klimaanlage schneller für Erfrischung. Ventilatoren für das Auto sind kompakt genug, um in den Innenraum des Fahrzeugs zu passen, ohne zu stören. Die Stromversorgung erfolgt je nach Modell über ein USB-Kabel oder den Zigarettenanzünder im Pkw.
Eine besondere Variante eines Ventilators, die wir getestet haben, ist der Auto-Rücksitzlüfter für 9 Euro von Banggood. Das Gerät befestigt man mit zwei Klettverschlüssen unterhalb der Kopfstütze. Hier bieten sich zwei Szenarien an: Entweder richtet man den Ventilator nach vorn auf den Nacken (Achtung: Zug!) oder man richtet den Ventilator nach hinten aus, damit die Passagiere im Fond etwas frische Luft erhalten.
Das Gebläse bietet drei unterschiedliche Stufen. Die Stromversorgung erfolgt über einen USB-C-Anschluss am Gerät. Ein Kabel für USB-C- auf USB-A- liegt bei, ist jedoch viel zu kurz. Hier raten wir dazu, ein Kabel mit mindestens 2 Metern Länge zu kaufen, sofern es im Fond keinen freien USB-Anschluss gibt. Zwar erfrischt der Ventilator den Nacken spürbar während der Fahrt, allerdings raten wir davon ab, das Gerät für längere Zeit zu nutzen. Andernfalls drohen dem Fahrer Nackenverspannungen aufgrund des ständigen Luftzugs. Für die Passagiere hinten ist das Gerät aber eine vielversprechende Möglichkeit, mehr Luftzirkulation zu erhalten.
Smarte Parkscheiben
Wer sein Auto ohne Parkscheibe abstellt, riskiert dort, wo sie vorgeschrieben ist, ein Bußgeld von bis zu 40 Euro. Damit das Urlaubsbudget nicht unnötig belastet wird, bieten sich elektronische Parkscheiben an. Sie werden von innen an die Windschutzscheibe geklebt und stellen die Ankunftszeit per Bewegungssensor automatisch auf die nächste halbe Stunde ein, sobald das Fahrzeug steht. Einige Modelle verfügen zusätzlich über eine Nacht-Park-Funktion: Damit lässt sich die Ankunftszeit manuell setzen, wenn man abends parkt und die Parkuhrpflicht erst am nächsten Morgen greift. Empfehlenswerte Varianten zeigen wir in der Top 10: Die beste elektronische Parkscheibe im Test – mit Zulassung ab 17 Euro.
Dashcam: Vorsicht im Ausland
Fernsehen im Auto
Wer im Fahrzeug auch Streaming-Dienste wie Netflix nutzen möchte, kann dieses Feature mit einer smarten Box nachrüsten. Allerdings sollte man das niemals während der Fahrt tun – im schlimmsten Fall drohen Unfälle, im günstigsten Punkte in Flensburg und hohe Bußgelder. Erlaubt ist die Nutzung nur bei ausgeschaltetem Motor. Beifahrer dürfen zwar grundsätzlich Videos schauen, allerdings nur auf separaten Bildschirmen. Mehr zu diesen Produkten erklären wir in der Top 10: Die beste Android-Box fürs Auto im Test – Youtube, Netflix & Co. nutzen.
Sinnvoll ist die Funktion daher vor allem, wenn das Fahrzeug beispielsweise auf einem Parkplatz oder Rastplatz steht. Vorsicht: Bei längerer Nutzung kann die Autobatterie leergesaugt werden – in diesem Fall greift man vielleicht doch besser zu einem günstigen Tablet (Bestenlisten).
Sonnenschutz während der Fahrt
Ein effektiver Sonnenschutz für den Fahrer erhöht in den warmen Monaten die Sicherheit beim Fahren. Wer nicht permanent zur Sonnenbrille greifen will, kann sich mit einem zusätzlichen Sonnenschutz helfen. Diesen klemmt der Fahrer an die Sonnenblende und klappt diesen bei Bedarf aus. Eine transparente, ausklappbare Sonnenblende für das Auto kostet etwa 15 Euro bei Amazon. Hierbei kommen zwei Blendgläser zum Einsatz, eines gegen Sonnenlicht und ein weiteres für Fahrten bei Nacht.
Etwas weiter geht eine Verlängerung für die Sonnenblende, die es ab 18 Euro bei Amazon zu kaufen gibt. Der nach unten ausklappbare Teil der Blendenverlängerung ist selbstverständlich transparent. Zusätzlich kann man noch oben nach rechts die Blende weiter ausfahren.
Um auch die Passagiere auf der Rückbank vor zu viel Sonnenlicht zu schützen, bietet sich ein zusätzlicher Sonnenschutz für die Seitenfenster oder Heckscheibe an. Dieses befestigt man normalerweise mit Saugnäpfen an der Autoscheibe. Es gibt aber auch selbstklebende Varianten.
Bei Sonnenschein ist zudem der Einsatz einer Sonnenbrille ratsam. Es gibt praktische Möglichkeiten, diese im Auto aufzubewahren – etwa ein Brillenhalter für die Sonnenblende ab 8 Euro.
Tier-Helferlein für die Autofahrt
Sogar speziell für Vierbeiner gibt es Autozubehör. Beim Road Refresher für 23 Euro sowie dem Travall Hundenapf für 26 Euro handelt es sich jeweils um einen Wassernapf für Hunde, bei dem das Wasser während der Fahrt nicht so leicht verschüttet wird. Während langer Autofahrten sollten es die Hunde sicher und bequem haben. Schondecken für Rückbank und Kofferraum gibt es ab etwa 17 Euro. Für Abkühlung des Vierbeiners sorgen sogenannte Kühlmatten, die bei Amazon für 41 Euro erhältlich sind.
Handstaubsauger
Um das Auto nach einer langen Fahrt wieder sauber zu bekommen, eignet sich ein kompakter Handstaubsauger. Krümel der naschenden Insassen oder Tierhaare kann man so wieder einsaugen. Empfehlenswert sind hierbei lange, dünne Aufsätze, um auch gut unter die Sitze zu gelangen.
Aufblasbarer Dachgepäckträger und Fahrradträger für das Auto
Dachgepäckträger sind für den Urlaub praktisch, um dort etwa größere Gegenstände wie Ski, ein Surfbrett oder eine Box mitzunehmen. Wer die Montage scheut, für den ist ein aufblasbarer Dachgepäckträger eine spannende Option. Handi Rack bietet eine solche Variante für 88 Euro bei Amazon an. Die Montage ist ohne Werkzeuge möglich.
Fazit
Mit dem passenden Zubehör wird die Autofahrt im Sommer für alle Beteiligten deutlich entspannter. Wer den Nachwuchs im Blick behalten möchte, greift zu einer Babykamera – etwa dem Modell von Ottocast mit integriertem Wireless-Carplay-Adapter. Für Unterhaltung auf der Rückbank sorgt eine Tablet-Halterung, die Kinder auf längeren Strecken bei Laune hält.
Fehlt im älteren Fahrzeug eine moderne Schnittstelle für Smartphone-Navigation und Musik, lässt sich Carplay oder Android Auto per Nachrüst-Display ergänzen. Alternativ tun es auch ein Smartphone oder kompaktes Tablet in einer passenden Halterung.
Für kalte Getränke unterwegs sorgt eine thermoelektrische Kühlbox. Wer noch tiefere Temperaturen benötigt, greift zur leistungsfähigeren, aber teureren Kompressor-Kühlbox – Modelle mit integriertem Akku schonen zudem die Autobatterie.
Weiteres Autozubehör zeigen wir in diesen Artikeln:
Künstliche Intelligenz
Elektrische Schulbusse in den USA werden als Netzspeicher eingesetzt
Kritiker der Elektromobilität unken gern, dass Elektrofahrzeuge das Netz über die Gebühr belasteten, gerade in Zeiten, wenn viel Strom gebraucht werde. In einer Hitzewelle zum Beispiel. Wie es aussieht, ist das Gegenteil der Fall: In den USA haben Elektrofahrzeuge in der aktuellen Hitzewelle dazu beigetragen, das Netz zu stabilisieren.
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In mehreren US-Bundesstaaten werden elektrische Schulbusse gerade als Netzspeicher eingesetzt, wie die britische Nachrichtenagentur Reuters berichtet: Die Busse speisen den in ihren Akkus gespeicherten Strom ins Netz und tragen so dazu bei, das Netz zu entlasten.
230 Busse speisen Strom ins Netz
Ein solches Vehicle-to-Grid-Projekt (V2G) hat die Electric School Bus Initiative des World Resources Institute (WRI) initiiert. Darin sind etwa 230 elektrische Schulbusse eingebunden, die in der Lage sind, 8 Megawattstunden Strom zu liefern. Das reicht aus, um 1600 US-Haushalte etwa vier Stunden lang zu versorgen. Zudem tragen sie dazu bei, die Spitzenlast der Energieversorger zu senken.
Schulbusse eignen sich gut für solche Projekte, da sie relativ große Akkus haben. Laut WRI sind an dem V2G-Projekt derzeit über 30 Energieversorger und 21 US-Bundesstaaten beteiligt. Insgesamt gibt es in den USA derzeit 6700 elektrische Schulbusse.
„Schulbusse werden ein wichtiges Rückgrat der V2G-Kapazität sein“, sagte Steve Letendre, Berater des Branchenverbands Vehicle Grid Integration Council, der Nachrichtenagentur. Aber: „Das ist noch ganz am Anfang.“
Allerdings ist der Bedarf der Energieversorger deutlich höher als das, was Fahrzeuge derzeit einspeisen können.
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(wpl)
Künstliche Intelligenz
Leanstral 1.5: Formale Beweise für 4 Dollar statt 300 Dollar pro Aufgabe
Mistral AI hat mit Leanstral 1.5 ein spezialisiertes KI-Modell für formale Verifikation und mathematische Beweise veröffentlicht. Das unter Apache-2.0 lizenzierte Modell arbeitet mit dem interaktiven Theorembeweiser Lean 4 und soll sowohl akademische Mathematik als auch praktische Codeprüfung abdecken.
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Wie Mistral AI in seinem Blogpost erläutert, umfasst die Architektur 119 Milliarden Parameter insgesamt, von denen lediglich 6 Milliarden aktiv sind. Das Modell steht als freier API-Endpunkt sowie über Hugging Face zum Self-Hosting bereit.
Benchmarks: Putnam-Aufgaben und miniF2F vollständig gelöst
Auf dem miniF2F-Benchmark erreicht Leanstral 1.5 laut Mistral 100 Prozent auf Validierungs- und Testset. Beim PutnamBench löst das Modell 587 von 672 Aufgaben aus dem Putnam Mathematical Competition – ein Benchmark, der logisches Denken und lange Beweisketten erfordert. Leanstrals Rechnerei soll dabei laut Mistral teilweise nur ein Siebtel von dem gekostet haben, was Opus 4.6 für die gleiche Aufgabe verbraucht hätte. Auf den Benchmarks FATE-H und FATE-X für abstrakte Algebra auf Graduierten- beziehungsweise Promotionsniveau erreicht Leanstral 87 respektive 34 gelöste Aufgaben.
Automatisierte Fehlersuche in Rust-Code
Neben mathematischen Beweisen demonstriert Mistral eine Pipeline zur automatischen Bug-Erkennung in Rust-Projekten. Dabei übersetzt das Werkzeug Aeneas Rust-Code nach Lean, woraufhin Leanstral Korrektheitseigenschaften ableitet und versucht, diese zu beweisen oder zu widerlegen. In einem Test mit 57 Open-Source-Repositories identifizierte die Pipeline 47 verletzte Eigenschaften, von denen sich 11 als echte Bugs herausstellten – 5 davon waren zuvor auf GitHub nicht gemeldet.
Training in drei Phasen
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Leanstral 1.5 erweitert Mistrals Portfolio an spezialisierten KI-Werkzeugen, das kürzlich bereits mit Mistral OCR 4 für Dokumentenanalyse gewachsen war. Die Apache-2.0-Lizenz ermöglicht Self-Hosting – für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen ein relevanter Aspekt.
(rie)
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