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Live-Marketing: So veräppelt Sixt Friedrich Merz nach dem Pfeifkonzert beim DGB


Sixt empfiehlt Friedrich Merz ein Pfeiferlebnis der anderen Art

Für einen Kanzler, der die Sozialsysteme reformieren will, gibt es Schöneres als einen Auftritt beim DGB. Das bekam gestern auch Friedrich Merz zu spüren, der bei seiner Rede vor den Gewerkschaftern gnadenlos ausgepfiffen wurde. Sixt hat Mitleid mit dem Regierungschef – und macht ihm ein Angebot, das er kaum ablehnen kann.

Die Rede, die Friedrich Merz am gestrigen Dienstag beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hielt, war mit Spannung erwartet worden. Schließlich stehen Gewerkschaften als Bewahrer der Arbeitnehmerrechte nicht gerade im Ruf, dem Abbau von Sozialleistungen irgendetwas abgewinnen zu können. Genau darauf aber laufen die jüngsten Vorstöße der Bundesregierung zu Themen wie Gesundheit und Rente wohl hinaus, auch wenn SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil das sicher ganz anders formulieren würde.

Dass Merz ein schallendes Pfeifkonzert entgegenschlug, als er gestern vor den rund 400 DGB-Delegierten etwa auf die geplanten Sparmaßnahmen bei der gesetzlichen Krankenversicherung zu sprechen kam, war daher absehbar. Die Frustration über die Pfiffe stand ihm dennoch ins Gesicht geschrieben. 

Wir haben diesmal etwa vier Stunden gebraucht.

Eliah Werner

Sixt nutzt die Schmach des Kanzlers (mal wieder) höchst geschickt, um sich selbst und vor allem seine Mietwagen in Szene zu setzen – und schlachtet den Auftritt des Kanzlers beim DGB auf gleich zwei Werbemotiven aus. Auf dem ersten Motiv, auf dem Merz noch sehr düster dreinblickt, gibt das Unternehmen dem Regierungschef mit dem Spruch „So poliert man sein Image auf“ Nachhilfe in Sachen Wellbeeing und Achtsamkeit. Als kleiner Wink mit dem Zaunpfahl dient ein schicker schwarzer Mercedes-AMG, der direkt hinter Merz platziert ist. 

Sixt empfiehlt einen schicken Mietwagen als Stimmungsaufheller

Auf dem zweiten Motiv hat sich Merz offenbar den Ratschlag von Sixt bereits zu Herzen genommen. „Hier pfeift nur der Fahrtwind“, steht in Anspielung auf das Pfeifkonzert beim DGB auf dem Werbemotiv, auf dem Merz diesmal breit grinsend vor einem Mercedes-Benz CLE Cabrio posiert. 

Bemerkenswert ist einmal mehr die Geschwindigkeit, in der Sixt und seine Agentur Jung von Matt inzwischen auf aktuelle Ereignisse aus Politik und Gesellschaft reagieren. Merz hielt seine Rede am Dienstagvormittag. Die Sixt-Motive gingen bereits am späten Nachmittag live. „Wir haben diesmal etwa vier Stunden gebraucht, um unsere Werbemotive zur Merz-Rede beim DGB fertigzustellen“, berichtet Eliah Werner, Vice President Brand bei Sixt, gegenüber HORIZONT. Wer glaubt, darauf wäre er stolz, hat sich geschnitten. „Normalerweise versuchen wir, noch schneller zu sein.“



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Servicegedanken ausbauen: Wenn bei BMW alles schiefgeht – und es trotzdem egal ist


Der digitale Service von BMW kümmert sich – auch, wenn der Kunde in der absurdesten Situation ist

Für den Automobilmarkt werden Aftersales und Service immer wichtiger. Entsprechend setzt BMW seine Serviceversprechen on- und offline neu in Szene. Denn: Service ist ein Teil der Markenerfahrung.

Die beiden Kampagnen gehören zum Serviceversprechen „Relax. We Care.“, mit dem BWM schon seit längerem die Rolle von Wartung, Reparatur und

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Björn Gulden: Adidas-Chef Gulden rechnet bei Deutschland-Trikots mit Rekordabsatz


Die Adidas-Trikots gehen weg wie warme Semmeln

Die WM-Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bleiben ein Verkaufsschlager. Wie groß die Nachfrage ist, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York.

Gulden schätzt, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft werden. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noc

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YouTube Shorts erhalten ein Mega-Update


Bye, Dislike: YouTube setzt auf präzisere Signale

Nach mehreren Tests verschwindet der Dislike Button nun endgültig aus YouTube Shorts. Wer ein Video künftig nicht sehen möchte, soll stattdessen auf „Not Interested“ oder „Don’t recommend this channel“ tippen.

Drei Ansichten der YouTube Shorts-Oberfläche zeigen die neue Funktion „Kein Interesse“, mit der Nutzer:innen ihren Feed einfacher personalisieren können.
Der Dislike Button wird durch präzisere Optionen zur Feed-Steuerung ersetzt, © YouTube

Nach Angaben von YouTube liefern diese Funktionen deutlich präzisere Signale für den Empfehlungsalgorithmus. Ein Dislike könne schließlich vieles bedeuten – von schlechter Tonqualität bis hin dazu, dass ein Video einfach nicht den eigenen Geschmack trifft. Mit den neuen Funktionen können auch Creator besser verstehen, welche Inhalte Nutzer:innen tatsächlich sehen oder künftig nicht mehr angezeigt bekommen möchten.

Herz statt Daumen hoch

Der Daumen nach oben hat ausgedient. Künftig zeigt ein Herz, dass dir ein Short gefällt. Das wirkt nicht nur moderner, sondern soll auch stärker ausdrücken, wenn ein Video wirklich überzeugt. Zudem fügt es sich in das insgesamt aufgeräumtere Design der Shorts-Oberfläche ein.

YouTube Short mit neuem Herz-Button als Ersatz für den bisherigen Daumen-hoch-Button in der Shorts-Oberfläche.
YouTube ersetzt den Daumen-hoch-Button in Shorts durch ein Herz, © YouTube

Schluss mit störenden Overlays

Wer einfach nur ein Short schauen möchte, kann mit dem neuen Clear-Screen-Modus sämtliche Bedienelemente ausblenden. Likes, Kommentare und weitere Icons verschwinden per Fingertipp vom Bildschirm. So soll der Fokus wieder auf dem Video liegen – und nicht auf allem, was darüber eingeblendet wird.

Drei Ansichten der YouTube Shorts-Oberfläche zeigen den neuen Clear-Screen-Modus, mit dem Bedienelemente und Overlays während der Wiedergabe ausgeblendet werden.
Der neue Clear-Screen-Modus blendet Bedienelemente aus und rückt den Videoinhalt in den Mittelpunkt, © YouTube

Endlich doppelte Geschwindigkeit

Darauf haben viele Nutzer:innen gewartet: Shorts lassen sich künftig mit doppelter Geschwindigkeit abspielen. Nach Angaben von YouTube gehörte die Funktion zu den meistgewünschten Features der Community.

Vor allem bei längeren Storytimes, Rezepten, Tutorials oder News Updates dürfte das für viele zum Standard werden. Wer eine bestimmte Stelle sucht oder Informationen schneller aufnehmen möchte, kommt jetzt deutlich schneller ans Ziel.


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