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Lyrisches Packaging Design für Plunge › PAGE online


Plunge ist eine hochwertige Hautpflege, die auf die Kraft des Meeres setzt – und auf ein Erscheinungsbild und ein Packaging Design des Studios Karolina Król aus Warschau.

Lyrisches Packaging Design für Plunge › PAGE online

Plunge bedeutet so viel wie eintauchen, abtauchen und untertauchen – und in diesem Fall bedeutet das in das Meer. Und damit dorthin, woher die Wirkstoffe der amerikanischen Hautpflege-Marke kommen, die auf Feuchtigkeit und auf luxuriöse Selfcare setzt.

Und das jetzt mit einer neuen Erscheinungsbild und einem neuen Packaging Design von Karolina Król aus Warschau.

Die Designerin entwickelte als Logo ein minimalistisches Wortzeichen, das durch die klare und gleichzeitig ausdrucksstarke Ivy Mode auffällt, durch ihre sich verjüngenden Bögen und ausgestellten Strichenden.

Die offenen Buchstaben spiegeln zudem den zugänglichen Charakter der Marke, während die Textschrift, die minimalistische, geometrische Gill Sans Nova, für Hochwertigkeit sorgt.

Aus dem Meer

Neben dem Wortlogo ist auch das Erscheinungsbild ganz auf das Meer ausgelegt.

Der Zusatz »Dive Deeper«, der sich durch das Erscheinungsbild zieht, verbindet die Tiefenwirkung der Produkte mit dem Ozean und auch Produktnamen wie »Vitamin Sea«, »Dream Dive« oder »Ocean your Eyes« stellen einen Bezug zum Meer her.

Dieser zieht sich auch visuell durch das Erscheinungsbild und Packaging und das mit schönsten, lyrischen Aquarellen, die Küstenstreifen zeigen. Und das in sanften Grün-, Lila- und Beigetönen und in einen monochromen Look getaucht.

So wirken wie abstrakte Gemälde und, in Bewegung wie das Meer sind auch deren zarte, fließende Farbränder, die die leicht angeraute Struktur des Kartons unterstreichen.

Alles bleibt hier in der Schwebe, ist stimmungsvoll und minimalistisch zugleich – und das in sanften Tönen, die sich auch in den Produkten selbst wiederfinden.

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»Magie entsteht, wenn Marken etwas Neues schaffen« › PAGE online


Als Jurymitglied des GBA erklärt Carsta Maria Müller, Baby got Business, wie Social Media Marken prägt, warum Wirkung wichtiger ist als Reichweite – und weshalb es bei der Markenführung auch auf die Magie ankommt.

Zwei Porträtfotos nebeneinander: Eine kurzhaarige Person mit heller, blondierter Frisur und schwarzer Brille. Links sitzt sie entspannt auf einem Sofa, lächelt und blickt auf ein Smartphone in ihren Händen. Rechts lächelt sie direkt in die Kamera, sitzt auf einem blauen Sofa, trägt ein weißes T-Shirt und wirkt offen und freundlich.Bild: Ronja KrohzCarsta, auf der Website von Baby got Business findet sich gleich ganz oben ein eingängiger Claim: »No Risk, No Magic«. Was heißt das für dich – und sagt dieser Satz über zeitgemäßes Brand Management aus?

Carsta Maria: Wir können die Zukunft nicht vorhersagen. Natürlich können wir uns auf Analysen, Zahlen und Prognosen stützen und diese bis ins Detail auswerten, aber am Ende bleibt jede Entscheidung eine Entscheidung unter Unsicherheit. Und deswegen braucht es Mut, im Kleinen wie im Großen, denn wenn wir uns nichts trauen, kann auch nichts Magisches passieren. Das gilt auch für Marken: Magie entsteht nicht dadurch, dass sie etwas reproduzieren, das andere bereits erfolgreich gemacht haben, sondern dadurch, dass sie bereit sind, Neues auszuprobieren. Dieser Mut ist aus meiner Sicht die Voraussetzung dafür, dass Marken überhaupt Emotionen auslösen können. Diese Magie muss dabei nicht weltbewegend sein, aber sie kann ein Gefühl erzeugen. Und genau dieses Gefühl ist es, das Marken langfristig prägt.

Du beschäftigst dich seit 15 Jahren beruflich intensiv mit Social Media. Was zeichnet dort starke Marken aus? Sind es virale Hits oder Followerzahlen, auf die es ankommt?

Eine starke Marke braucht auf Social Media vor allem eine klare Persönlichkeit. Sie braucht ein erkennbares Image, ein Markenversprechen und eine Inszenierung, die Nutzerinnen und Nutzern das gibt, was sie auf Social Media suchen: den Kontakt mit Freunden und Familie. Deshalb funktionieren auch Creator so gut, weil sie Nahbarkeit erzeugen und Beziehungen simulieren. Im Kern geht es also um Nähe. Marken müssen es schaffen, in dem Mindset stattzufinden, das die Menschen in dem Moment auf Social Media suchen. Sie müssen sich so positionieren, dass eine emotionale Bindung entsteht. Sobald eine Emotion hervorgerufen wird, macht es was mit der Zielgruppe – dann wird es relevant und eine Verbindung kann entstehen.

Wenn du dir die Entwicklung von Social Media-Marketing in den letzten 15 Jahren anschaust – hättest du dir damals vorstellen können, dass das Thema heute eine so große Rolle spielt?

Vor zehn Jahren habe ich mir langsam Gedanken über einen neuen Berufszweig gemacht (lacht) und jetzt sitze ich immer noch hier. Man kann Social Media nicht vorhersehen, es verändert sich so schnell! Plattformen verändern ihre Regeln, politische Entscheidungen wirken sich plötzlich massiv auf den digitalen Raum aus, und ganze Netzwerke werden neu positioniert. Aber das ist ja das Spannende und das, was ich an den Jobs so sehr liebe! Ich habe mich auch schon öfter gefragt, ob irgendwann ein Zeitpunkt kommt, an dem es mir zu schnell oder zu viel wird. Der ist jedenfalls bislang noch lange nicht erreicht.

»Ob es Laufclubs sind, Events, Markenaktivierungen im echten Leben – das sind alles Beispiele dafür, wie Marken heute Nähe schaffen.«

Welche Social Media-Trends werden 2026 für Marken besonders relevant sein?

Ich glaube, das zentrale Thema ist Community. In den letzten Jahren haben wir sehr deutlich gesehen, wie wichtig Gemeinschaften geworden sind. Ob es Laufclubs sind, Events, Markenaktivierungen im echten Leben – das sind alles Beispiele dafür, wie Marken heute Nähe schaffen. Der Proof of Concept ist also da, jetzt sind wir an dem Punkt, an dem diese Ansätze skaliert werden müssen. Ich wünsche mir, dass wir in den kommenden Jahren viele Konzepte sehen werden, bei denen digitale Communities und reale Erlebnisse sinnvoll miteinander verknüpft werden. Es geht darum, dass wir die Menschen wieder zusammenzubringen, ihnen Erlebnisse bieten, die Spaß machen, und daraus eine Brand Experience schaffen, die trotzdem immer persönlich bleibt.

Wie verändert sich in diesem Zusammenhang die Rolle von Influencern oder Creators?

Im besten Fall sind sie ein fester Bestandteil des Marketing-Mix. Und zwar nicht in Form einzelner Kampagnen, bei denen kurzfristig Codes in Stories platziert werden, sondern als langfristige Partner. Creator sollten bei Events dabei sein, bei Produktlaunches mitdenken und im Idealfall sogar an der Entwicklung von Produkten beteiligt werden. Ich würde jedem Unternehmen empfehlen, sich einen kleinen Pool an langfristigen Markenbotschafterinnen und -botschaftern aufzubauen, mit denen man über mehrere Jahre zusammenarbeitet. Es gibt Marken, die ich heute untrennbar mit bestimmten Creators verbinde – und diese Art von Markentreue ist in unserer schnellen, digitalen Welt so wertvoll und langfristig deutlich wirksamer als kurzfristige Sales-Erfolge.

Du bist in diesem Jahr Teil der Jury des German Brand Award. Was bedeutet dir diese Rolle persönlich?

Ich liebe es, dass ich hier dabei sein darf! Für mich ist das eine große Wertschätzung, gerade weil mein beruflicher Hintergrund zu 100 Prozent im Bereich Social Media liegt. Wenn man meinen Lebenslauf betrachtet, habe ich nie etwas anderes gemacht. Dass diese Perspektive nun Teil der Juryarbeit ist, empfinde ich als tolle Wertschätzung für die Branche, weil es zeigt, welchen Stellenwert Social Media heute in der Markenführung einnimmt. Deswegen freue ich mich riesig darauf, die Branche auf dieser Ebene vertreten zu dürfen.

Welche Rolle spielt Social Media im Kontext des German Brand Award?

Social Media gehört mittlerweile zu 100 Prozent zur Markenführung. Und es ist ein so wichtiger Bestandteil, dass wir nicht mehr darüber sprechen, ob eine TV-Kampagne verlängert wird und Social auch irgendwie stattfindet, sondern dass Social Media genauso mitgeplant wird wie die anderen Kommunikationskanäle. Wenn eine Marke heute nicht auf Social Media stattfindet, muss es dafür schon sehr schwerwiegende Gründe geben!

»Eine Kampagne ist für mich nicht erfolgreich, nur weil sie viel Aufmerksamkeit erzeugt, sondern weil sie strategisch durchdacht ist, Wirkung zeigt und relevant ist.«

Worauf wirst du als Jurymitglied bei den Einreichungen besonders achten?

Mir ist eine klare Zielsetzung wichtig, eine definierte Erwartungshaltung und eine saubere Auswertung. Social Media liefert sehr harte Zahlen, aber genau deshalb kommt es darauf an, diese auch richtig zu interpretieren. Mich interessieren nicht die größten Reichweiten, sondern sinnvolle Kennzahlen, die zur Zielgruppe passen und auf die Marke einzahlen. Eine Kampagne ist für mich nicht erfolgreich, nur weil sie viel Aufmerksamkeit erzeugt, sondern weil sie strategisch durchdacht ist, Wirkung zeigt und relevant ist. Natürlich spielt dabei auch Kreativität eine Rolle, aber sie muss immer im Zusammenhang mit Wirkung und Zielerreichung stehen. Kampagnen müssen sinnvoll und sinnstiftend für die Marke sein. Und ich will selbstverständlich auch Magie sehen.

Der German Brand Award würdigt Unternehmen, die mit ihrem Brandmanagement neue Maßstäbe setzen. Ist das denn aus deiner Sicht heute einfacher oder schwieriger geworden?

Ich glaube, es ist heute einfach, neue Maßstäbe zu setzen, denn Marken müssen nicht mehr die ganze Welt erreichen, um relevant zu sein. Es reicht, in einer klar definierten Zielgruppe Maßstäbe zu setzen. Wir alle bewegen uns in Nischen, und genau dort entstehen oft die stärksten Markenmomente. Entscheidend ist, ob eine Marke es schafft, in ihrer Community echte Emotionen auszulösen. Mir ist deswegen wirklich wichtig, dass es in der Juryarbeit nicht auf die große Masse ankommt, sondern darauf, ob in einer bestimmten Zielgruppe wirklich etwas Magisches entstanden ist. Um innovative und zukunftsweisende Kampagnen zu schaffen, müssen Marken auch ihre Hausaufgaben machen und nicht nur aus einem Gefühl heraus irgendeine Botschaft in die Welt setzen. Es braucht eine echte Strategie, Budget, Zeit und Muße.

Jetzt einreichen: Registration Deadline bis zum 27. Februar 2026

Welche Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz?

Für Analyse, Recherche und Vorbereitung ist KI inzwischen unverzichtbar. Ich würde heute keine Backend-Arbeit mehr ohne KI machen. Wenn es aber um Kreativität geht, stößt KI an klare Grenzen. Sie kann sich nur an dem orientieren, was es bereits gibt. Echte Innovation entsteht nur im menschlichen Kopf. Deshalb wünsche ich mir, dass Marken sich Zeit, Raum und Mut lassen, Neues auszuprobieren, auch wenn natürlich immer das Risiko besteht, zu scheitern.

Was ist dein Rat an Marken, die ihre Arbeit beim German Brand Award einreichen möchten – und warum lohnt sich das?

Ich kann Marken nur ermutigen, diesen Schritt zu gehen. Allein die Aufbereitung der Einreichung ist ein wertvoller Prozess, weil man gezwungen ist, die eigene Arbeit zu reflektieren. Man lernt sehr viel über sich selbst, das Team und die eigene Strategie. Und es ist so ein tolles Gefühl, das letztendlich einzureichen und ein Teil davon zu sein und die Arbeit nochmal auszeichnen zu lassen. Wir sind ja alle nicht mehr in der Schule, wo wir am Ende des Schuljahres ein Zeugnis bekommen. Und mit so einer Einreichung kann man sich dieses Lob abholen! Außerdem ist es doch eine besondere Form der Anerkennung, von einer Fachjury Feedback zu bekommen. Dieses Feedback geht weit über Zahlen hinaus. Ein Award ist nicht nur Auszeichnung, sondern auch Teil einer Community und ein starkes Zeichen für gute Markenarbeit. Ich würde mir wünschen, dass alle eine Eins plus mit Sternchen bekommen!

Über Carsta:

Carsta Maria Müller ist Managing Director bei Baby got Business und als Branchen-Expertin und Medienwissenschaftlerin seit mehr als 15 Jahren beruflich in der Social Media-Welt zu Hause. Zuletzt war sie bei Meta als Strategic Partner Managerin für Creator, Media & Sport Companies und davor als Director Social Media bei ProSiebenSat.1. Seit zehn Jahren begleitet sie Unternehmen bei ihrem digitalen Wandel, begeistert Menschen für Content, kreatives Storytelling, KPIs & Social Media Strategien.

Logos PAGE und German Brand Award 2026, grafische Darstellung

 



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Postcode Lotterie bekommt neues Logo – Design Tagebuch


Die Postcode Lotterie hat seit Jahresanfang ein neues Logo. Für die im Jahr 1989 ursprünglich in den Niederlanden gegründete Lotterie ist es das erste grundlegende Rebranding in ihrer Geschichte.

Die erste Postcode Lotterie wurde 1989 in den Niederlanden ins Leben gerufen. 2005 wurde die Lotterie auch in Schweden (Svenska Postkodlotteriet) und in Großbritannien (People’s Postcode Lottery) eingeführt. Die Deutsche Postcode Lotterie ging 2016 deutschlandweit an den Start. 2018 folgte schließlich die Norsk Postkodelotteri in Norwegen. Zusammen bilden Novamedia BV und die sechs von ihr verwalteten Lotterien – darunter auch die niederländische VriendenLoterij – die internationale Postcode Lottery Group.

Das Logo und der Markenauftritt der Postcode Lotterie wurde nun erstmals grundlegend erneuert. Die neue Markenidentität spiegelten den Geist, den Zweck und die Ambitionen der Postcode Lotterie wider, heute und in Zukunft, so der offizielle Pressetext. Die Anpassung erfolge mit dem Ziel, das Format der Postcode Lotterie in neue Märkte zu tragen und die Bedürfnisse der Millionen von Spielern in einer zunehmend digitalisierten Welt erfolgreich zu erfüllen.

Auszug der Pressemeldung

„Dies ist eine natürliche Weiterentwicklung der Marke Postcode Lotterie. Viele Spieler und unsere Partnerorganisationen sprechen bereits von Postcode Lotterie, wenn sie über Gewinne, unsere Arbeit und unsere Wirkung sprechen. Die neue Identität vereinfacht und modernisiert unser Auftreten und vereint alle Märkte unter einer starken, unverwechselbaren Marke. Sie ist zeitgemäß und bleibt gleichzeitig dem Zweck und der Herzlichkeit treu, die die Postcode Lotterie seit über drei Jahrzehnten prägen“, so Imme Rog, Vorstandsmitglied und CMO.

Postcode Lotterie Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Postcode Lotterie, Bildmontage: dt
Postcode Lotterie Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Postcode Lotterie, Bildmontage: dt

Im Zentrum des Logos stehen zwei Formen, die Mensch und Planet symbolisieren sollen – sinnbildlich für gemeinsames Gewinnen, Teilen und die Verbreitung von Freude sowie für nachhaltige positive Veränderungen und Wirkung, so die Erklärung. Die abgerundeten, Herzform-ähnlichen Formen stellen gleichzeitig zwei stark vereinfachte Großbuchstaben P und L dar.

Die neue Marke wird bereits in den Niederlanden und Schweden verwendet und soll in den kommenden Monaten schrittweise in den anderen Märkten der Postcode Lotterie eingeführt werden.

Entwickelt wurde der neue Markenauftritt, wie das Unternehmen mitteilt, von hauseigenen Kreativen.

Kommentar

Das bisherige Markendesign der Postcode Lotterie zielt wohl darauf ab, so liest sich das Design, Party-Atmosphäre und eine gewisse Festlichkeit zu transportieren. Das in Grundfarben Gelb, Blau, Grün und Rot gehaltene, in Kombination mit Goldglanz-, Schatten- und 3D-Effekten und mit einem Logo in Papier-Girlanden-Farbgebung ausgestattete Design wirkt indifferent, teils schreierisch, wie die Ästhetik einer Billig-Möbelhauskette. Ein für eine Lottomarke wesentlicher und wichtiger Aspekt bleibt dabei auf der Strecke: Seriosität.

Persönlichkeiten wie Toni Kroos, Kai Pflaume und Katharina Witt, die in Deutschland als Markenbotschafter Postcode Lotterie auftreten, sollen eben jene Seriosität vermitteln, und müssen gewissermaßen kompensieren, was über die Gestaltung bisher unzureichend transportiert wird. Doch auch nach der Umstellung des Markendesigns wirkt postcodeloterij.nl wie der Webauftritt einer Billig-Möbelhauskette. Auch das schlichte, einfarbig weiße Logo auf rotem Grund im Stile einer Destinationsmarke (in Polen, Österreich oder Peru) kann diesen Eindruck nicht entkräften. Im direkten Vergleich wirkt der gemeinsame Markenauftritt der 16 Landeslotteriegesellschaften in Deutschland aufgrund des hohen/höheren Weißanteils sachlicher, seriöser.

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Das Selestin Typeface › PAGE online


Tasos Varipatis, Senior Type Designer der britischen Foundry The Northern Block hat gleich mehrere Jahre lang mit Formen, Kontrasten und Ornamenten experimentiert und so entstand die herrlich lyrische und expressive Selestin.

Das Selestin Typeface › PAGE online

Es waren die 36 Days of Type, die den Senior Type Designer Tasos Varipatis der britischen Foundry The Northern Block auf die Schriftfamilie Selestin brachte.

Für die Challenge, 36 Tage in Folge eine neue Zahl oder einen neuen Buchstaben zu zeichnen, experimentierte Varipatis mit Ornamenten, mit Kontrasten und Formen, um immer wieder neue Ideen zu bekommen und dabei entwickelte sich Schritt für Schritt die Selestin.

Die Serifenschrift mit ihren fließenden kalligrafischen Formen, mit ihren Kontrasten und ihrer Präzision, lebt zudem von ihren expressiven Details.

Schrift Selestin der britischen Foundry The Northern Block mit tropfenförmigen, kugeligen Serifen

Auf den Punkt gebracht

Mit ihrer Wurzel in der Kalligrafie entstand die handgezeichnete Schrift erst auf Papier. In schnellen, kleinen Skizzen experimentierte Varipatis mit dem n, h und m folgend.

Doch erst als er eine Lösung suchte, um die Formen zu verbinden, kam der Punkt auf, der die Schrift so stark bestimmt – und mit jeder Menge Uniqueness versieht.

»Selestin ist verbindet experimentelle Zeichnung, Graffiti und Jugendstil und entstand aus persönlichen und kollektiven Erfahrungen mit Kalligrafie und der Erforschung von Form, Kontrast und Rhythmus«, sagt Varipatis selbst. »Mein Wissen und meine Erfahrung sind darin die Brücke zwischen all diesen Elementen.«

Zahlen in der Schrift Selestin der britischen Foundry The Northern Block mit tropfenförmigen, kugeligen Serifen, weiß auf Schwarz

Gegen KI-Gleichförmigkeit

Gleichzeitig studierte Varipatis gravierte Schriftarten, für die Jugendstilkünstler:innen wie Mucha, Gaudí und Beardsley bekannt waren.

Deren fließende Rhythmen flossen in die Schwünge und Kurven der Serifenschrift. Aber auch die Gravurkunst selbst hinterließ ihre Spuren und zeigt sich in den ganz klaren Serifen.

Der Gleichförmigkeit der Gestaltung in Zeiten von KI setzt die Selestin Handarbeit, Experimentierfreude und den Human Touch entgegen, komplexe Details und ausdrucksstarke, unique Formen.

Rhythmisch und ausgelassen

Wie Noten setzten sich die prägnanten Kugeln an die An- und Abstriche, erinnern an Planeten oder Bälle und lenken das Auge an dem Geschriebenen entlang.

Sie erzeugen einen Rhythmus und führen ausgelassenen am Geschiebenen entlang – analog und digital.

Und folgt man The Northern Block, eignet sich die Selestin deshalb auch besonders für Magazinlayouts, Brandings, Beschilderungen und hochwertiges Verpackungsdesign.

Schrift Selestin der britischen Foundry The Northern Block auf kleinem Buchladen als Schild angebracht Schrift Selestin der britischen Foundry The Northern Block mit tropfenförmigen, kugeligen Serifen als Magazincover, das auf Sofa aufgestellt ist Schrift Selestin der britischen Foundry The Northern Block mit tropfenförmigen, kugeligen Serifen auf einem Plakat zu sehen Schrift Selestin der britischen Foundry The Northern Block mit tropfenförmigen, kugeligen Serifen im Museum, auf Plakat und als Leitsystem Schrift Selestin der britischen Foundry The Northern Block mit tropfenförmigen, kugeligen Serifen als Ligaturen Schrift Selestin der britischen Foundry The Northern Block mit tropfenförmigen, kugeligen Serifen und als Alternates Schrift Selestin der britischen Foundry The Northern Block mit tropfenförmigen, kugeligen Serifen Schwarz auf Grün

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