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Marke im Popkultur-Kosmos: Wie Cupra die Magie des Harry-Potter-Universums für sich nutzt


Das Lenkrad schafft die Verbindung zwischen Fahrer und Cupra

In einer neuen, globalen Kampagne setzt Cupra voll auf’s magische Prinzip: Inspiriert von „Harry Potter“ erzählt die Marke von dem Zaubermoment, in dem das Auto seinen Fahrer findet – inklusive prominenter Besetzung.

Allerdings: Es ist keiner der „Guten“, der die Hauptrolle in dem rund zweiminütigen Kampagnenfilm übernommen hat. Sondern Tom Felton alias Draco Malfoy, allen Kennern der Potter-Bücher und -Filme bestens bekannt als ewiger Widersacher. In der Cupra-Kampagne darf er „The Chosen One“ sein: Mit dem gleichnamigen Kampagnentitel zeigt die spanische Marke aus dem VW-Konzern wieder einmal, dass es ihr um kulturelle Aufladung geht.

Mit der filmischen Erzählung, die am 11. Mai vorgestellt wurde, rückt die Performance-Marke den Moment der emotionalen Entscheidung in den Mittelpunkt – und bedient sich dabei eines bekannten Motivs aus der Popkultur. Ausgangspunkt ist eine Szene aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“, nämlich die Wahl des Zauberstabs bei Ollivanders.

Popkulturelles Vorbild: Die Wahl bei Ollivander

Übertragen auf die Automobilwelt bedeutet das bei Cupra: Nicht der Fahrer entscheidet sich für das Auto, sondern das Auto für den Fahrer. Das Lenkrad fungiert als zentrales Symbol dieser Idee. Nummer 1 hat zu wenig Power für den machtbewussten Malfoy, Nummer 2 überfordert ihn wiederum. Nummer 3 aber, das Lenkrad mit dem Cupra-Logo, passt perfekt – in magischer Geschwindigkeit formt sich das passende Modell rund um den Fahrer.

Die gewünschte Aussage dahinter: Ein Cupra ist eben mehr als ein Fahrzeug und die rationale Abwägung ist nicht immer der Auslöser für langfristige Bindung. Cupra bedeutet stattdessen Intuition, Identität und Zugehörigkeit, ein Moment, der sich nicht immer leicht erklären lässt.

Bewusst verzichtet wurde für die Kampagne auf eine klassische Produktinszenierung, „The Chosen One“ soll als globale Range-Kampagne alle Modelle mit Verbrennungsmotor wie auch elektrifizierte Varianten bedienen. Ziel ist es, das gesamte Portfolio in einer gemeinsamen Erzählung zusammenzuführen.

Wenn das Auto entscheidet

„Mit ‚The Chosen One‘ zeigen wir jenen Moment, in dem alles zusammenfindet und der Fahrer oder die Fahrerin zum Mittelpunkt des Erlebnisses wird“, sagt Ignasi Prieto, Chief Brand Officer von Cupra. Die Verbindung, die dabei entstehe, lasse sich nicht rein rational erklären. Tom Felton sei als Protagonist bewusst gewählt worden, weil seine öffentliche Rolle und Wiedererkennbarkeit den unkonventionellen Anspruch der Marke unterstützten.

Cupra macht den magischen Moment, in dem das richtige Fahrzeug gefunden ist, zum Zauberaugenblick

Entwickelt wurde die Kampagne gemeinsam mit der Kreativagentur &Rosàs aus Barcelona. Gedreht wurde in Toronto sowie in der spanischen Region Navarra. Die internationale Produktion unterstreicht den globalen Anspruch der Kampagne, die zeitgleich in mehreren Märkten ausgerollt wird.

Der Film ist auch die Fortsetzung einer Strategie, bei der Markenkommunikation als kulturell aufgeladene Erzählung zu verstehen ist. Nach der Weltpremiere des urban positionierten Modells Raval markiert die Kampagne einen weiteren Schritt weg von funktionaler Argumentation hin zu emotionaler Markenführung. Global-Marketingchef Patrick Sievers spricht von einer der bislang ambitioniertesten Kampagnen der Marke.

Markenstrategie statt Produktwerbung

Auch in Deutschland wird der Kurs unterstützt. Giuseppe Fiordispina, Marketing Director Cupra Deutschland, betont, dass Relevanz nicht über Lautstärke, sondern über eigenständige Kommunikation erzeugt werden muss: „Unser Anspruch ist es, Emotionen zu wecken und echte Verbindungen zu schaffen. Wer heute relevant sein will, muss mutig kommunizieren – unkonventionell, innovativ und inspirierend“, sagt er. Cupra bleibt damit einer Linie treu, die sich von klassischer Automobilwerbung absetzen will und bewusst darauf setzt, dass Popkultur und Markenidentität stärker wirken als technische Detailtiefe.



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Servicegedanken ausbauen: Wenn bei BMW alles schiefgeht – und es trotzdem egal ist


Der digitale Service von BMW kümmert sich – auch, wenn der Kunde in der absurdesten Situation ist

Für den Automobilmarkt werden Aftersales und Service immer wichtiger. Entsprechend setzt BMW seine Serviceversprechen on- und offline neu in Szene. Denn: Service ist ein Teil der Markenerfahrung.

Die beiden Kampagnen gehören zum Serviceversprechen „Relax. We Care.“, mit dem BWM schon seit längerem die Rolle von Wartung, Reparatur und

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Björn Gulden: Adidas-Chef Gulden rechnet bei Deutschland-Trikots mit Rekordabsatz


Die Adidas-Trikots gehen weg wie warme Semmeln

Die WM-Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bleiben ein Verkaufsschlager. Wie groß die Nachfrage ist, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York.

Gulden schätzt, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft werden. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noc

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YouTube Shorts erhalten ein Mega-Update


Bye, Dislike: YouTube setzt auf präzisere Signale

Nach mehreren Tests verschwindet der Dislike Button nun endgültig aus YouTube Shorts. Wer ein Video künftig nicht sehen möchte, soll stattdessen auf „Not Interested“ oder „Don’t recommend this channel“ tippen.

Drei Ansichten der YouTube Shorts-Oberfläche zeigen die neue Funktion „Kein Interesse“, mit der Nutzer:innen ihren Feed einfacher personalisieren können.
Der Dislike Button wird durch präzisere Optionen zur Feed-Steuerung ersetzt, © YouTube

Nach Angaben von YouTube liefern diese Funktionen deutlich präzisere Signale für den Empfehlungsalgorithmus. Ein Dislike könne schließlich vieles bedeuten – von schlechter Tonqualität bis hin dazu, dass ein Video einfach nicht den eigenen Geschmack trifft. Mit den neuen Funktionen können auch Creator besser verstehen, welche Inhalte Nutzer:innen tatsächlich sehen oder künftig nicht mehr angezeigt bekommen möchten.

Herz statt Daumen hoch

Der Daumen nach oben hat ausgedient. Künftig zeigt ein Herz, dass dir ein Short gefällt. Das wirkt nicht nur moderner, sondern soll auch stärker ausdrücken, wenn ein Video wirklich überzeugt. Zudem fügt es sich in das insgesamt aufgeräumtere Design der Shorts-Oberfläche ein.

YouTube Short mit neuem Herz-Button als Ersatz für den bisherigen Daumen-hoch-Button in der Shorts-Oberfläche.
YouTube ersetzt den Daumen-hoch-Button in Shorts durch ein Herz, © YouTube

Schluss mit störenden Overlays

Wer einfach nur ein Short schauen möchte, kann mit dem neuen Clear-Screen-Modus sämtliche Bedienelemente ausblenden. Likes, Kommentare und weitere Icons verschwinden per Fingertipp vom Bildschirm. So soll der Fokus wieder auf dem Video liegen – und nicht auf allem, was darüber eingeblendet wird.

Drei Ansichten der YouTube Shorts-Oberfläche zeigen den neuen Clear-Screen-Modus, mit dem Bedienelemente und Overlays während der Wiedergabe ausgeblendet werden.
Der neue Clear-Screen-Modus blendet Bedienelemente aus und rückt den Videoinhalt in den Mittelpunkt, © YouTube

Endlich doppelte Geschwindigkeit

Darauf haben viele Nutzer:innen gewartet: Shorts lassen sich künftig mit doppelter Geschwindigkeit abspielen. Nach Angaben von YouTube gehörte die Funktion zu den meistgewünschten Features der Community.

Vor allem bei längeren Storytimes, Rezepten, Tutorials oder News Updates dürfte das für viele zum Standard werden. Wer eine bestimmte Stelle sucht oder Informationen schneller aufnehmen möchte, kommt jetzt deutlich schneller ans Ziel.


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