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Künstliche Intelligenz

Milliarden-Spritze für Startups: Bund und EU wollen Tech-Champions schaffen


Deutschland und Europa schalten bei der Förderung ihrer technologischen Zukunft einen Gang höher. Mit einer spürbaren Mittelaufstockung bündeln das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und der Europäische Investitionsfonds (EIF) ihre Kräfte, um ein Signal an den Risikokapitalmarkt zu senden. Eine zusätzliche Summe von 1,6 Milliarden Euro fließe in die neue gemeinsame Programmlinie „EIF German Equity“, kündigte das Ressort von Ministerin Katherina Reiche (CDU) am Dienstag an.

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Der erweiterte Finanztopf soll die nunmehr zwei Jahrzehnte bestehende Partnerschaft von BMWi und EIF auf ein neues Fundament stellen. Laut dem Ministerium stehen damit Fördermittel von über zehn Milliarden Euro bereit. Das Geld soll dafür eingesetzt werden, Deutschland als führenden Standort für Wagniskapital in Europa zu etablieren und die Lücke zwischen „exzellenter“ Forschung und marktfähiger Skalierung zu schließen.

Weiteres Ziel: Erfolgversprechende Ideen sollen nicht länger aufgrund fehlender Anschlussfinanzierungen in die USA oder nach Asien abwandern. Vielmehr soll Deutschland auch in die Lage versetzt werden, mehr „internationale Technologieführer hervorzubringen“.

Gefördert werden soll eine große Bandbreite von Technologien. Ob Künstliche Intelligenz (KI), FinTech, Life Sciences oder industrielle Innovationen in der Produktion: Die Förderung ist branchenoffen gestaltet. Zuletzt hatte die Bundesregierung zudem den Deutschlandfonds mit 30 Milliarden Euro öffentlicher Gelder aufgelegt, der insgesamt 130 Milliarden Euro mobilisieren soll.

Mit der Förderung soll zusätzlich privates Kapital mobilisiert werden. Der EIF als erfahrener Ankerinvestor soll wie ein Qualitätssiegel für institutionelle Geldgeber wirken, so die Hoffnung. In der Vergangenheit hat sich laut dem BMWi gezeigt, dass jeder öffentliche Euro teils das Fünffache an privaten Mitteln nach sich zieht. Durch diese Hebelwirkung entstehe eine robuste Finanzierungsarchitektur, die Startups von der ersten Finanzierungsrunde bis zum internationalen Wachstum begleite.

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Die parlamentarische Wirtschaftsstaatssekretärin Gitta Connemann (CDU) unterstreicht die strategische Bedeutung der Initiative für die Eigenständigkeit des Standorts. Es gehe darum, in zukunftsträchtige Projekte zu investieren. Junge Gründer brauchen Planungssicherheit. Nicola Beer, Vizepräsidentin der hinter dem EIF stehenden Europäischen Investitionsbank, sieht in der Kooperation einen entscheidenden Baustein für die strategische Autonomie Europas. Die Verzahnung nationaler Programme mit europäischen Plattformen wie der „European Tech Champions“-Initiative schaffe eine durchgängige Förderlandschaft, die den Kontinent im globalen Wettbewerb stärke.

Dass dieses Modell funktionieren kann, beweist der Blick zurück. Seit dem Start der Zusammenarbeit 2004 haben die Partner in über 6000 Unternehmensfinanzierungen investiert. Prominente Namen wie DeepL, Flix, GetYourGuide, Personio oder Trade Republic sind Erfolgsgeschichten, die ohne einen langen Atem und die stabilen Fondsstrukturen kaum in dieser Form denkbar gewesen wären. Mit „EIF German Equity“ wird diese Tradition nun unter dem Dach der paneuropäischen Innovationsstrategie TechEU fortgeführt.


(vbr)



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Künstliche Intelligenz

Linien, Licht und leise Töne: Die Bilder der Woche 9


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Sieben Tage, sieben sehr unterschiedliche Motive – verbunden durch ein feines Gespür für Linie, Licht und Reduktion. Unsere Auswahl zeigt, welche Wirkung Bilder entfalten können, wenn Gestaltung und Technik bewusst zusammenspielen. Klare Kontraste, gezielte Schärfe und eine ruhige Bildaufteilung lenken den Blick und geben den Motiven Raum.

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Auffällig ist der Mut zur Vereinfachung. Viel Leerraum, starke Hell-Dunkel-Gegensätze und wiederkehrende Formen prägen gleich mehrere Aufnahmen. Architektur wird zur Geometrie, Spuren im Schnee zu grafischen Zeichen und ein Alltagsobjekt zum Studienobjekt. Dazu kommen feine Naturbeobachtungen und ein Hauch von Humor. So entsteht eine Bildstrecke, die technische Präzision und erzählerische Leichtigkeit klug verbindet.



Ich gehe in den Birkenwald, denn meine Pillen

(Bild: Otto Hitzegrad)

Ein Birkenwald im Winter. Die schmalen, hellen Stämme stehen dicht nebeneinander. Schnee liegt auf dem Boden und verleiht dem Bild Ruhe. Die Schwarz-Weiß-Umsetzung betont die starken Kontraste zwischen der weißen Rinde und den dunklen Zwischenräumen. Die senkrechten Linien verleihen dem Foto einen klaren Rhythmus. Stamm für Stamm entsteht so ein grafisches Muster.

Galeriefotograf Otto Hitzegrad hat uns zu seinem Bild geschrieben: „’Ich gehe in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald‘ (frei nach Martin Kippenberger). Na gut, man kann denken, was man will, ich fand das passend. Den Birkenweg hatte ich schon lange im Visier, als aber Neuschnee fiel, habe ich mich frühmorgens sofort auf mein Fahrrad geschwungen, damit ich diese kleine Birkenallee menschenfrei hatte! Obwohl ich ungern hochkant fotografiere, war das hier ein Muss.“



secret eye 1

(Bild: anbeco4macro)

Eine Siamkatze schaut durch eine Glastür, in der sich ihr Gesicht spiegelt und somit doppelt. Ihre blauen Augen leuchten intensiv und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Durch die Spiegelung entstehen zwei Ebenen, die durch die Linien der Glastür voneinander getrennt werden.

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Fotografin Anne Bender berichtet über ihr Bild: „Die Spiegelung der Siamkatze in der Glastür eines Geschäfts fiel mir direkt auf. Der Titel ‚secret eye‘ ergab sich dann bei genauerer Betrachtung des Fotos am Rechner. Die Bearbeitung beschränkte sich auf leichte Farbanpassungen (Hervorhebung der Augen), das Entrauschen und das Zuschneiden des Bildes, sodass die Türfuge genau ins Zentrum des Bildes rückte.“



footprints I

(Bild: lgfokus)

Fußabdrücke ziehen sich durch eine schneebedeckte Fläche. Die minimalistische Komposition lebt von dem vielen Leerraum. Die Spur verläuft leicht diagonal durchs Bild und gibt die Richtung vor. Durch die reduzierte Gestaltung wird der Blick ganz auf Formen und Kontraste gelenkt, wodurch die Aufnahme fast grafisch wirkt. Trotz der Stille ist Bewegung zu spüren. Das Bild zeigt anschaulich, wie stark ein Motiv wirken kann, wenn es konsequent reduziert wird.



Glühbirne

(Bild: lichtbild)

Eine zerbrochene Glühbirne füllt das Bild. Risse durchziehen das Glas und legen das Innenleben frei. Die eigentlich runde Form der Glühbirne kontrastiert mit den harten, unregelmäßigen Linien der Glassplitter. Klare Kontraste heben das Objekt vom Hintergrund ab und lenken den Blick auf seine Details. Das Experiment zeigt: Selbst ein kaputtes Alltagsobjekt kann eine starke Bildwirkung entfalten.



Abbey road

(Bild: Martin Ruopp)

Zwei Pinguine marschieren nebeneinander über den Beton am Meer. Im Hintergrund funkelt das Wasser und auf den Felsen dösen Artgenossen. Der Auftritt wirkt wie ein tierisches Cover-Remake – nur ohne Zebrastreifen. Der Moment sitzt und der Gleichschritt verleiht der Szene Witz und Rhythmus.



Oktagon

(Bild: Karsten Gieselmann)

Ein Blick nach oben, in ein Treppenhaus. Die Kamera blickt exakt ins Zentrum des oktogonalen Lichthofs. Acht Kanten formen ein klares Muster. Stufe um Stufe zieht sich das Geländer nach oben und rahmt die Öffnung wie ein grafisches Element ein. Eine strenge Symmetrie bestimmt das Bild. Die Wiederholung der Formen erzeugt Rhythmus und Ruhe zugleich. Das Foto zeigt eindrucksvoll, wie aus Architektur reine Geometrie wird. Das Treppenhaus wirkt nicht mehr funktional, sondern wie eine abstrakte Komposition.



Berge im Herbst

(Bild: Texas Longhorn)

Sanfte Bergketten ziehen sich in der Ferne durch die Landschaft. Darüber spannt sich ein Himmel mit Wolken. Die Wiesen leuchten in warmen Farben, während die dunkleren Wälder Kontraste setzen. Der Blick wandert vom farbigen Vordergrund hinauf zu den Gipfeln im Hintergrund. Weiches Licht modelliert die Formen und betont die Strukturen der Natur. So entsteht eine Berglandschaft, die Stille und Weite ausstrahlt und die ganze Farbvielfalt des Herbstes in den Bergen zeigt.


(vat)



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Keypad 2 NFC: „Ab Start“ mit HomeKey von Apple – Aliro sei Dank


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Nukis gerade vorgestellte Aliro-Erweiterung für die Smart Locks des österreichischen Anbieters soll zum Verkaufsstart mit den Standards HomeKey (Apple) sowie Digital Home Key (Samsung) kompatibel sein. Das teilte die Firma gegenüber Mac & i mit. „Apple HomeKey und Samsung Digital Home Key unterstützen ab Start Aliro 1.0 und werden somit auch funktionieren“, so das Unternehmen. Aliro, ein Smart-Lock-Standard der Zertifizierungsorganisation Connectivity Standards Alliance (CSA), wurde in dieser Woche offiziell in der ersten Finalversion verabschiedet. Unklar blieb zunächst, ob Apple, Samsung und auch Google Updates für ihre Software liefern müssen, damit Aliro 1.0 unterstützt wird.

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Mit Apple HomeKey und Samsung Digital Home Key ist es möglich, Schlösser per NFC zu öffnen. Dazu muss man nur sein Smartphone oder seine Computeruhr an ein NFC-fähiges Keypad halten. Bislang klappte das jeweils nur mit passender Hardware, so bietet etwa der chineische Anbieter Aqara mit dem U200 eines der ersten Schlösser nur für Home Key an. Aliro vereinheitlicht die Schnittstelle nun erstmals, orientiert sich dabei an anderen Smart-Home-Standards wie Matter.

Nukis Keypad 2 NFC ist eine neue Version des bestehenden, Bluetooth-basierten Keypads für die smarten Schlösser des Herstellers. Es lässt sich für bestehende Locks des Herstellers ab der 2. Generation nachrüsten. Bislang wird nur per Fingerabdruck oder PIN-Code entsperrt, mit der NFC-Variante kommt nun Aliro via NFC hinzu. Verkaufsstart ist ab dem 24. März, einen Preis hat Nuki noch nicht genannt. Das Gerät ist bislang das erste seiner Art auf dem europäischen Markt.

Zum Einsatz von Aliro muss ein Matter-Hub im Netzwerk vorhanden sein, gab Nuki weiter an. Bei Apple wäre das dann ein HomePod 2, HomePod mini oder Apple TV 4K. Auf der IFA hatte Nuki das System mit einem SmartThings-Hub demonstriert. Interessant: Neben HomeKey und Digital Home Key soll man auch die Nuki-App zum Entsperren per NFC nutzen können – via neuer „Tap to Open“-Funktion.

Das Keypad 2 NFC wird laut Nuki Ultra-Wideband (UWB) nicht unterstützen, obwohl das die HomeKey-only Konkurrenz von Aqara (noch nicht in Europa erhältlich) mittlerweile kann. Die Auto-Unlock-Funktion ist darüber deutlich genauer und sicherer möglich als mittels Bluetooth Low Energy (BLE). UWB sei eine „wegweisende Technologie“ so Nuki, „für ein noch präziseres Hands-free-Erlebnis“, die man für europäische Türsysteme anpassen will. Das Unternehmen möchte aber noch keine Roadmap verraten, wann es so weit ist. Das heißt wohl: Wer HomeKey oder Digital Home Key mit Nuki einsetzen will, muss später eine weitere Keypad-Variante erwerben, wenn er auch noch UWB haben möchte.

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(bsc)



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Zurechtfinden in Windows 11 – nicht nur für Windows-10-Umsteiger | c’t uplink


Wer jetzt von Windows 10 auf Windows 11 umsteigt, mag von Optik und Optionen abgeschreckt sein. Aber auch Langzeitnutzer von Windows 11 bekommen ständig Neuerungen untergeschoben. Im Podcast geht c’t-Redakteur und Windows-Experte Jan Schüßler ausführlich auf den aktuellen Entwicklungsstand ein und gibt viele Tipps, wie Sie sich Taskleiste, Startmenü, Datenschutzeinstellungen, Explorer und mehr individuell einstellen. Die Tipps sind daher nicht nur für Umsteiger von Windows 10 interessant, sondern auch, falls Sie auf der ewigen Baustelle Windows 11 gerade mal ein paar Wochen lang nicht in alle Konfigurationsfenster geschaut haben.

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Logo mit dem Schriftzug "c't uplink – der Podcast aus Nerdistan"

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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …

Das Startmenü gibt es gerade in einer alten und neuen Version, Jan beschreibt die Unterschiede und wie Sie Nerviges abschalten. Auch die Taskleiste von Windows 11, anfangs von vielen als optionsarm empfunden, hat Angenehmes dazugelernt. Im Explorer ist wie schon immer bei Windows ratsam, die Dateiendungen anzuzeigen. Das neue Kontextmenü macht einiges besser, vieles langsamer oder schlechter, aber es gibt einen Weg zurück.

Zudem geben wir Tipps zu Zusatzfunktionen, sowohl mitgelieferten, die Sie nur – an der richtigen Stelle – installieren müssen, als auch welche aus dem Download-Store. Einige der Tools verursachen allerdings mehr Probleme, als sie nutzen. Als besonders hilfreich und gut integriert erweisen sich vor allem Microsofts eigene Tools, die Sysinternal Tools und die PowerToys.

Schließlich der Datenschutz: Die berüchtigte Telemetrie lässt sich recht einfach recht gründlich ausschalten, aber viele andere Einstellungen erfordern ebenfalls Aufmerksamkeit. Auch hier helfen Drittanbietertools nur eingeschränkt.

Zu Gast im Studio: Jan Schüßler
Host: Jörg Wirtgen
Produktion: Tobias Reimer

► Der c’t-Artikel zum Thema (Paywall):

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Startmenü und Taskleiste:

Desktop und Explorer:

Zusatzfunktionen:

Datenschutz:

[Link auf

In unserem WhatsApp-Kanal sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.

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(jow)





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