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Monorails, Magnet- und Seilbahnen: Gadgetbahnen oder sinnvolle Systeme?


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Wenn man eine Diskussion um Bahnsysteme abwürgen möchte, gibt es drei effektive Möglichkeiten, um das Gegenüber zur Weißglut zu bringen: Bei Magnetbahnen erwähnt man am besten Edmund Stoiber, bei klassischen Monorails greift man auf eine Folge der Simpsons zurück und wenn das nicht reicht, denunziert man ein System einfach als Gadgetbahn.

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Für die Politik haben solche Systeme einen gewissen Reiz. Die kann sich nämlich scheinbar eine Innovationsfreudigkeit auferlegen. Gerade im Wahlkampf ist das praktisch und dann kommen mitunter sehr wilde Ideen ins Gespräch, wo Fachleute nur mit dem Kopf schütteln würden. An dem Begriff Gadgetbahn ist also durchaus etwas dran, wenn man nicht auf naheliegende, aber langweilige Systeme wie Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen verweisen möchte.

Gleichzeitig ist das Abkanzeln als Gadgetbahn aber oft nicht gerechtfertigt. Denn: So gut wie jedes Verkehrssystem hat seine Berechtigung. Oft ist die aber sehr speziell.

Beispiele von tatsächlichen Gadgetbahnen gibt es zur Genüge. So wollte Berlin etwa die Magnetbahn Transport System Bögl (TSB) mit so wenig Geld bauen, dass eine sinnvolle Nutzung kaum möglich gewesen wäre. Vielmehr hätte sie bewiesen, dass das TSB ohne ordentliche Investitionen nicht funktionieren kann. Das wäre allerdings schon vor der Planung klar gewesen: Eine einspurige Strecke mit einem oder zwei Zügen ist selbst mit klassischen Systemen nur selten sinnvoll, Standseilbahnen ausgenommen.

Die Magnetbahndiskussion ist dabei in Deutschland besonders vergiftet, weil es immer wieder Vorschläge für Systeme gibt, die kaum als Anwendungsstrecke einstufbar sind. Rund um Nürnberg wollte man Fahrgäste einer Straßenbahn beispielsweise zum Systemwechsel auf das TSB zwingen. Das ging aber nur mit eigenwilligen Kompromissvorschlägen: Eine Station störte etwa den Betriebsablauf bei überwiegender Einspurigkeit und Zugbegegnung in der Mitte.

In Berlin gibt es derweil eine neue Idee: Am ehemaligen Flughafen Tegel soll das TSB fahren. Im ersten Schritt sagte uns die Senatsverwaltung für Verkehr: „Der bereits vorliegende Verkehrsmittelvergleich für die Straßenbahnstrecke von der Urban Tech Republic beziehungsweise U-Bahnhof Paulsternstraße über Gartenfeld nach Spandau wird nun zunächst um die Betrachtung einer Magnetschwebebahn ergänzt.“ Immerhin ist zunächst von einer zweispurigen Variante auszugehen. Fraglich allerdings, ob das Potenzial für eine schnelle, spurtstarke und häufig fahrende Magnetbahn in Tegel vorhanden ist. Für das TSB besteht aber noch eine weitere Hoffnung: In China ist eine Anwendungsstrecke geplant, die Verträge sind unterschrieben.

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Allgemein wird das Thema Magnetbahnen in Asien ernster genommen. Das japanische Linimo-System in Nagoya ist jedenfalls gut ausgestattet. Selbiges gilt für Südkoreas Ecobee (Incheon Airport Maglev), die nach einer unklaren Phase zu einer selten fahrenden Touristenbahn degradiert wurde und bei unserer Testfahrt nur noch mit 40 km/h fuhr. In China gibt es dafür mehrere große und unterschiedliche Systeme wie die S1 in Peking (Mentougou Line) oder den Changsha Maglev Express. Beide sind als Pilotprojekte fester Bestandteil des Nahverkehrs. Dazu kommen in China noch Magnetbahnen, die als Touristenbahnen fahren, und der mittlerweile gut genutzte Transrapid (Shanghai Maglev Train).



Seouls Ecobee (Incheon Airport Maglev) ist nur noch eine Touristenbahn.

(Bild: Andreas Sebayang)

Schauen wir uns aber ein paar Systeme an, bei denen wohl kaum noch jemand eine Gadgetbahn-Diskussion starten würde. Etablierte, ungewöhnliche Systeme gibt es nämlich auch hierzulande einige.

Ein schönes Beispiel ist die Wuppertaler Schwebebahn, eine Monorail (Suspended), die aber kaum als solche wahrgenommen wird. Das Interessante an ihr ist die Trasse mitten über der Wupper.



Die Wuppertaler Schwebebahn wurde umfassend modernisiert.

(Bild: Andreas Sebayang)

Aber: Irgendwann war eine Modernisierung notwendig. Neue Wagen mussten angeschafft werden, die Spannung von 600 Volt auf 750 Volt erhöht werden und das Zugsicherungssystem auf ETCS Level 3 (damals so genannt) gesetzt werden. Das war seinerzeit eine herausfordernde Kombination, die dafür sorgte, dass mitunter der Waggonbau-Spezialist Talbot aushelfen musste. Das zeigt aber auch: Ein derart altes und einmaliges System lässt sich modernisieren. Natürlich kostet das viel Geld. Allerdings im Kontext eines Landes, das seit Jahren dafür bekannt ist, an allen Ecken und Enden im Schienenverkehr zu sparen. Die Betreiber und ihre Partner haben es übrigens sogar geschafft, die alten Kaiserwagen mit dem neuen System kompatibel zu machen. Testfahrten gibt es auch schon seit einiger Zeit. Die Umrüstung beanspruchte sieben Jahre.

Sondersysteme gibt es ansonsten vor allem an Flughäfen. Der Flughafen Düsseldorf hat auch eine Hängebahn (Skytrain), die noch einen Verwandten in Dortmund (H-Bahn) hat. Einen fahrerlosen „People Mover“ gibt es zudem noch am Flughafen München als Satelliten-Anbindung.



Skytrain: Hängebahn als Terminal-Zubringer des Flughafen Düsseldorf.

(Bild: Andreas Sebayang)

Eines der jüngsten Beispiele und ein sehr seltenes System ist die neue Sky Line am Flughafen Frankfurt. Der hat jetzt nämlich sogar zwei unterschiedliche People-Mover-Systeme. Die Verantwortlichen haben sich für ein neues System entschieden, weil das alte den Anforderungen nicht mehr genügte und Erweiterungen laut dem Flughafen kompliziert gewesen wären. Stattdessen gibt es nun zwei unterschiedliche Systeme.

Das neue System ist dabei eine vergleichsweise junge Entwicklung. Siemens Mobility und Lohr Industries haben gemeinsam den Neoval (Airval für Flughäfen) entwickelt. Ein gummibereifter People Mover, der über eine mittlere Führungsschiene (Translohr-System) gelenkt wird. Durch das Lenken erhofft sich der Flughafen Frankfurt geringere Betriebskosten durch weniger Abnutzung. Gleichzeitig ist das System recht schnell. Tempo 80 ist möglich, betrieblich fährt das System aber mit 70 km/h.



Sky Line: Das Airval-System arbeitet mit einer Führungsschiene in der Mitte.

(Bild: Andreas Sebayang)

Translohr hat vorher viel Kritik einstecken müssen. Das lag an den ersten Einsatzzwecken. Gummibereifte Straßenbahnen mit Führungsschiene in der Mitte auf klassischem Asphalt waren keine gute Idee. Die Züge bleiben zu präzise in der Spur und es bilden sich Spurrillen. Der Ruf nach einer Gadgetbahn war schnell da. Neoval setzt hingegen üblicherweise auf Betonspuren.

People Mover und Hängebahnen gehören zu den ungewöhnlichsten Systemen, die aber nur selten mit Gadgetbahnen in Verbindung gebracht werden. Bei People Movern liegt das daran, dass sie selten außerhalb von Spezialgebieten vorgeschlagen werden, auch wenn ihre Umsetzung möglich wäre. Taiwan setzt etwa auf einen People Mover (Wenhu Line, Metro Taipei) als Metrosystem und in Singapur sind solche Systeme in der Feinverteilung als Metro-Zubringer aktiv. Beide sind sehr gut ausgelastet und schaffen enge Kurven ohne große Geräusch- und Vibrationsentwicklung.

Hängebahnen sind weiterhin sehr selten. Mit seinen drei Systemen hat Deutschland vergleichsweise viele. Auch in Japan gibt es noch einige. Sehr neu ist Chinas gummibereifte Wuhan Optics Valley Air Rail Train.

Es gibt noch ungewöhnlichere Verkehrsmittel, die in der Regel etwas mit der Überwindung von Steigungen zu tun haben: Seilbahnen, Aufzüge und sogar Rolltreppen. Die schienengebundenen Seilbahnen, an denen ein Zug am Seil gezogen wird, wollen wir hier aussparen. Die gibt es vor allem in bergigen Regionen. Mitunter auch auf flachem Gebiet, wie im Flughafen Doha (Doppelmayr Cable Liner).

Doch was ist mit der innerstädtischen Gondel-Seilbahn ohne Berg? In Deutschland diskutiert die Politik solche überraschend oft. 2024 sprach sich der damalige Verkehrsminister Wissing etwa für urbane Seilbahnen als ÖPNV-Lösung aus. Die Vorteile: Es werden nur ein paar hohe Seilbahnstützen in der Stadt verteilt, um dann die Seilbasis zu installieren. Denkbar ist dabei vor allem das Überqueren von größeren Wasserflächen, wenn sich eine Fähre nicht lohnt, oder einfach schwieriges Gelände. In Paris kam es zu so einem Fall. Die Câble C1 von Doppelmayr im Süden der Stadt ist dort als Verlängerung der Métro Paris entstanden. Am Ende der U-Bahn-Linie gibt es nicht mehr den Bedarf eines Systems mit viel Kapazität. Ein Tunnel hätte sich also kaum gelohnt. Gleichzeitig war eine eigentlich kostengünstige oberirdische Weiterführung schwierig. Die Straßensituation und ein größeres Gleisfeld machen dies komplex (siehe Openrailwaymap). Also entschied sich Paris für eine Seilbahn.



Die Seilbahn Câble C1 als Verlängerung der Paris Métro Ligne 8.

(Bild: Andreas Sebayang)

Sie bewegt sich nach unserem Messungen zwar nur mit maximal 18 km/h, doch die Wegführung ist direkter als mit einem Bus. Zudem gibt es praktisch keine Wartezeiten auf das nächste Fahrzeug. Eine Kabine steht eigentlich immer bereit. Es kann aber passieren, dass man in einer Schlange warten muss. Aktuell ist das aber kaum zu erwarten. 9000 bis 10.000 Fahrgäste nutzen das System bisher täglich, leicht unter der Prognose.

Fahrgäste mit Höhenangst müssen jedoch Umwege einkalkulieren. Und bei etwas mehr Wind sollten Nutzer Spaß am Schaukeln haben. Direkt in der Stadt wirkt das System zudem einfach zu langsam.

Wenn dann tatsächlich Höhenmeter zurückzulegen sind, dann stellt sich die Sinnfrage weniger. Neben schienengebundenen Standseilbahnen und Gondelsystemen gibt es dann noch weitere Alternativen.

Auch wenn es seltsam klingen mag: Eine davon ist ein Fahrstuhl. Der Elevador de Santa Justa ist Teil der „Flotte“ des Nahverkehrsunternehmens Carris in Lissabon. Er hat sogar einen Fahrplan und braucht Tickets. Die Kapazität: 20 Sitz- und 15 Stehplätze. Auch Rolltreppen können Gebühren kosten. Das ist etwa beim Chongqing Crown Grand Escalator der Fall. Hier gibt es natürlich keinen Fahrplan im herkömmlichen Sinne. Eine Treppenstufe ist immer bereit. Ähnlich wie bei Câble C1 gibt es Betriebszeiten.

Die Systembeispiele zeigen, wie speziell ein Problem sein muss, um ein ungewöhnliches System zu rechtfertigen. Es gibt aber eine Stadt, die selbst wie ein großer Rummel ist und passend dazu auch Gadgetbahnen bietet: Las Vegas.

Die Stadt in Nevada ist nicht nur Heimat unzähliger Casinos und anderer Entertainment-Attraktionen. Sie bietet auch viel Experimentierfläche für alternative ÖPNV-Systeme und ist Heimat von seltsam konzipierten Bahnsystemen.

So hat die Stadt gleich mehrere an Seilen gezogene Bahnen. Zwischen dem Casino-Resort Mandalay Bay und dem Hotel Excalibur sind zwei sogenannte Trams auf eigenen Trassen unterwegs, bei der eine die Aufgabe eines Expresszugs hat. Dazu kommen der Aria Express und die derzeit geschlossene Treasure-Island-Tram.

Tatsächlich sind die kostenlosen Systeme für den Inter-Casino-Verkehr mit ihren zwei bis vier Stationen kaum von Relevanz. Die Fahrten lohnen sich wenig, weshalb die Verbindungen kaum genutzt werden. Es gibt aber Ausnahmen: Besonders hoch frequentiert wird zum Beispiel die Tram zwischen Mandalay Bay und Excalibur während Sportveranstaltungen. Das sorgt mitunter für sehr lange Wartezeiten und dann lohnt es sich erst recht zu laufen.

Auf der Ostseite des Strips sieht das ähnlich aus. Dort fährt die Las Vegas Monorail entlang. Ein System mit recht kleinen Fahrzeugen des Typs Bombardier Innovia 200.

Eigentlich hätte die Bahn Potenzial, sie hat aber ein eigenes Ticketsystem und mit 6 US-Dollar ist sie teuer. Immerhin muss die Bevölkerung Nevadas nur einen Dollar zahlen. Doch auch das bringt wenige Fahrgäste. Es gibt nur sieben Stationen fernab des Strips und sie sind schwer zu finden.

Es gab zwar immer mal wieder Ideen, den Flughafen mit der Monorail zu verbinden. Allerdings ist fraglich, ob die Monorail Fluggästen mit Koffern gewachsen wäre. Formal hat die Bahn 72 Sitz- und bis zu 304 Stehplätze – bei 0,125 Quadratmetern pro Person.

Ein Scheitern war also, wie andere Erweiterungspläne, wohl unausweichlich und die Geschichte ist komplex. Die Zukunft ist auch ungewiss, ein Jahrzehnt hat die Monorail aber wohl noch gesichert.

Las Vegas setzt weiter auf mehr oder weniger schlechten Busverkehr mit ein paar BRT-ähnlichen Verbesserungen im Osten der Stadt. Alternativen sehen Betreiber eher in anderen Konzepten. So hat heise online gerade erst das autonom fahrende Zoox System von Amazon getestet.

Eine große Spielfläche ist die Stadt auch für den Las Vegas Loop der Boring Company, der mit zahlreichen Tesla-Fahrzeugen in Tunneln bestückt wird. Das System ist jedoch sehr personalintensiv. Aufgrund der Punkt-zu-Punkt-Verbindungen transportiert ein Fahrer manchmal nur 1–2 Personen. Dazu kommen Massen an Einweisern an den Stationen. Eine Straßenbahnstation ließe sich hingegen ohne Personal betreiben.

Gerade weil der Bus-basierte ÖPNV in Las Vegas so schlecht ist, funktioniert das System trotz vieler gebrochener Versprechen recht gut. Das gilt vor allem im Messebereich. Vom Messegelände zum Strip zu kommen, ist tatsächlich schnell und mit 4,25 US-Dollar pro Person vergleichsweise günstig. Allerdings sind die Betriebszeiten kurz. Meist ist um 21 Uhr Schluss.




Was fehlt: In der rapiden Technikwelt häufig die Zeit, die vielen News und Hintergründe neu zu sortieren. Am Wochenende wollen wir sie uns nehmen, die Seitenwege abseits des Aktuellen verfolgen, andere Blickwinkel probieren und Zwischentöne hörbar machen.

Immerhin hat der Las Vegas Loop nun einen Flughafen-Anschluss für 12 US-Dollar. Dazu fahren die Teslas aus dem Tunnel heraus auf den Straßen zum Flughafen. Surface Route nennt sich das neue Konzept des Tunnelbauunternehmens Boring Company. Möglich macht das eine neue Regel, die einen größeren Oberflächenanteil bei LV-Loop-Fahrten ermöglicht, der einem älteren Bericht zufolge bei vier Meilen liegt.

Das soll sich aber ändern, sobald der Tunnel bis in die Nähe des Flughafens eröffnet wird. Eigentlich hätte der längst eröffnet werden sollen. Gerissene Termine und kaum Kommunikation sind bei der Boring Company aber normal.

Insgesamt sollten die Beispiele zeigen, dass es für Spezialbahnen in der Regel einen sehr spezifischen Einsatzzweck gibt, den sich manche Länder auch viel Geld kosten lassen, um der Bevölkerung ein gutes Verkehrsmittel zu bieten. Zu einer Gadgetbahn werden solche Systeme erst, wenn sie unüberlegt ins Spiel gebracht werden, um Innovationsfreudigkeit zu vermitteln.

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(nen)



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Oberstes US-Gericht verlangt Richterbeschluss für Massenstandortabfrage


US-Strafverfolger dürfen nicht einfach Smartphone-Standorte von Unternehmen anfordern. Diese seien durch die US-Verfassung geschützt, urteilte der Oberste Gerichtshof. Dafür sei ein Durchsuchungsbefehl nötig.

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In dem Verfahren ging es um sogenannte Geofence Searches. Dabei fordert die Polizei bei Tech-Unternehmen Daten über alle Mobiltelefone an, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort befanden. Dadurch will die Polizei mögliche Verdächtige finden. Allerdings sind durch solche Massenabfragen von Standortdaten auch Unbeteiligte betroffen.

Der Oberste Gerichtshof urteilte, dass Geofence-Abfragen durch den vierten Verfassungszusatz geschützt sind. Der schreibt die „Sicherheit der Person und der Wohnung, der Urkunden und des Eigentums vor willkürlicher Durchsuchung, Festnahme und Beschlagnahme“. Für Geofence-Abfragen ist demnach ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss notwendig. Das Gericht fällte die Entscheidung mit 6 gegen 3 Stimmen.

Der vierte Verfassungszusatz schütze „die seit langem bestehende Überzeugung der Amerikaner, dass kein Beamter uneingeschränkten Zugang zu den intimsten Bereichen ihres Lebens haben sollte“, begründete Richterin Elena Kagan (PDF). Die Menschen haben „einen berechtigten Anspruch auf Privatsphäre in Bezug auf Aufzeichnungen über den Standort ihres Mobiltelefons“. Die Polizei greife „in dieses verfassungsrechtlich geschützte Interesse ein, wenn sie diese Informationen anfordert“.

Die Strafverfolger führten an, die Geofencing-Suche falle nicht unter den vierten Verfassungszusatz, weil sie die Daten von einem Unternehmen bekämen, also einer dritten Partei (Third Party Doctrine). Die Smartphone-Nutzer hätten sich entschieden, die Daten an eine dritte Partei weiterzugeben.

Damit seien sie nicht mehr privat. Dieser Auffassung schloss sich das Gericht nicht an. Für viele Google-Nutzer sei der Standortverlauf (Location History) wie ein „persönliches Tagebuch“, schrieb Richterin Kagan. „In dieser Hinsicht sei die Location History wie andere private Materialien – E-Mails, Dokumente, Fotos oder Kalender –, die ein Nutzer, selbst wenn sie auf den Servern von Google gespeichert sind, vernünftigerweise als sein Eigentum betrachtet und von denen er erwartet, dass sie vor den ‚neugierigen Blicken‘ der Regierung geschützt sind.“ Seit etwa Mitte 2025 speichert Google den Standortverlauf übrigens nur noch lokal auf dem Smartphone und nicht mehr in der Cloud.

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In dem konkreten Fall ging es um einen Banküberfall im US-Bundesstaat Virginia im Jahr 2019. Die Polizei verlangte von Google per Geofence Warrant die Herausgabe der Daten von Personen, die sich zum Tatzeitpunkt im Umkreis von 150 Metern um den Tatort befanden. Darüber konnte ein Mann ermittelt werden, der später wegen der Tat zu einer Haftstrafe von knapp zwölf Jahren verurteilt wurde. Sein Verteidiger stellte jedoch die Rechtmäßigkeit des Geofence Warrant an Google infrage.

Rechtsexperten wie Andrew Guthrie Ferguson werten das Urteil als Erfolg für den Schutz der Privatsphäre. „Indem der Oberste Gerichtshof einen Durchsuchungsbeschluss vorschreibt, um an die Standortdaten aus den Mobiltelefonen zu kommen, hat er den vierten Verfassungszusatz an das digitale Zeitalter angepasst“, sagte der Rechtsprofessor dem Nachrichtenportal The Record.


(wpl)



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„GTA 6“ kein Einzelgänger: Alle Playstation-Spiele ab 2028 nur noch per Download


Physische Playstation-Spiele verschwinden mittelfristig aus dem Handel. Sony will im Januar 2028 die Produktion von Blu-ray-Discs für Playstation-Spiele einstellen. Da Sony der einzige Zulieferer von Playstation-Discs ist, betrifft das sämtliche Studios und Entwickler.

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Sämtliche Spiele für Playstation-Konsolen erscheinen ab 2028 daher nur noch digital. Boxen soll es zwar weiterhin in Geschäften geben, dann allerdings nur noch mit Download-Codes. Nutzer müssen die Spiele dann zwingend herunterladen. Zuvor gekaufte Discs sollen allerdings weiterhin wie gewohnt funktionieren.

Das Studio Rockstar Games hat Sony genau diesen Digital-only-Schritt bereits vorweggenommen: „GTA 6“ erscheint für Playstation und Xbox ausschließlich per Download, auch mit Code-Boxen im Einzelhandel.

Sony schreibt im eigenen Blog: „Dies ist ein natürlicher Schritt für Sony Interactive Entertainment, um sich an die Verbrauchertrends anzupassen, da die allgemeine Präferenz für digitale Medien deutlich über die für physische Datenträger hinausgeht. Dieser Wandel wird es uns ermöglichen, uns stärker an die Art und Weise anzupassen, wie der Großteil unserer Community heute am liebsten auf Spiele zugreift und diese spielt.“

Unklar ist, ob Sony die komplette Blu-ray-Disc-Produktion einstellt, also auch die für Film-Publisher.

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Der Trend weg von der Blu-ray zeichnet sich schon seit Jahren ab. Sony selbst hat kürzlich das Ende seiner Recorder bestätigt, die Blu-rays abspielen und entsprechende Datenträger beschreiben können. Ende 2024 kündigte LG das Aus seiner eigenen Blu-ray-Player an. Samsung tat das bereits im Jahr 2019.

Damit würde es auch nicht überraschen, wenn die Playstation-6-Generation komplett ohne optisches Laufwerk erscheint. Als Starttermin stehen weiterhin 2027 oder 2028 im Raum.

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(mma)



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KI-Update: Chinas Aufholjagd, Clickworker, Anthropic, Apple-Updates, KI-Git-Tool


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Der chinesische Konzern Meituan hat sein neues Modell LongCat-2.0 vollständig auf heimischer Hardware trainiert. Es umfasst 1,6 Billionen Parameter und Nvidia-Chips sollen dabei keine Rolle gespielt haben. Das Training lief auf einem Verbund aus über 50.000 inländischen KI-Chips. Das Team hinter LongCat existiert erst seit 2023. In zwei Programmier-Benchmarks schlägt LongCat-2.0 Googles Gemini 3.1 Pro und OpenAIs GPT-5.5, unterliegt aber Anthropics Claude-Modellen. Bei Logik und Fachwissen fällt es teils deutlich zurück.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Das Signal an Washington bleibt trotzdem deutlich. Seit 2022 verhängen die USA Exportkontrollen für moderne KI-Chips, doch China präsentiert nun offenbar erstmals ein konkurrenzfähiges Billionen-Parameter-Modell auf eigener Hardware. Welche Chips genau zum Einsatz kamen, verrät Meituan bislang nicht. Auch ist das Modell noch nicht öffentlich verfügbar, eine unabhängige Prüfung der Ergebnisse also vorerst unmöglich.

Der chinesische KI-Anbieter Z.ai hat mit GLM-5.2 ein Open-Weight-Modell veröffentlicht, das bei der Erkennung von Sicherheitslücken mit Anthropics Opus 4.8 mithalten kann. Das ergaben IDOR-Benchmark-Tests der Cybersicherheitsfirma Semgrep. Weil jeder GLM-5.2 herunterladen und lokal betreiben kann, ist das ein zweischneidiges Schwert. Sicherheitsfirmen und interne Red Teams können es in abgeschotteten Umgebungen für Code-Reviews nutzen, ohne sensible Daten an US-Clouds zu geben. Für DSGVO-konforme Umgebungen in Europa ist das ein Vorteil.

Doch auch Angreifer können das Modell ohne Aufsicht betreiben, um nach Schwachstellen in kritischen Systemen zu suchen. Die Entwicklung trifft die US-Regierung in einem heiklen Moment. Anthropics Spitzenmodell Mythos ist nur für ausgewählte Stakeholder verfügbar, Fable war kurzzeitig ganz gesperrt, weil die Trump-Administration den Zugriff durch ausländische Nutzer untersagte. GLM-5.2 hingegen ist offen verfügbar und könnte den Kampf um cybersichere Systeme verschärfen.

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Dass Millionen schlecht bezahlter Arbeitskräfte im Hintergrund dafür sorgen, dass KI überhaupt funktioniert, ist oft wenig bekannt. Diese Datenarbeiter, auch Clickworker genannt, versehen Bilder, Texte und Videos mit Metadaten und filtern gefährliche Inhalte heraus. Ein Großteil arbeitet im Globalen Süden, wo die Löhne niedrig sind, oft unter schlechten Bedingungen. Im c’t-Podcast „They Talk Tech“ sprechen Svea Eckert und Eva Wolfangel mit Julia Kloiber vom Superrr Lab, einer gemeinnützigen Organisation für gemeinwohlorientierte Digitalisierung.

Bekannt wurde das Thema 2023, als eine Time-Recherche eine Firma in Kenia besuchte, deren Beschäftigte für einen Hungerlohn KI-Modellen Hass und Gewalt austreiben sollten. Viele von ihnen sahen den ganzen Tag traumatisierende Szenen. Die Weltbank schätzt, dass zwischen 150 Millionen und 430 Millionen Menschen als Datenarbeiter tätig sind. Perfide ist auch die Datengenerierung: In Kenia werden Menschen aufgefordert, private Aufnahmen ihrer Familien zu teilen, damit diese in die Trainingsdaten einfließen.

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Amazon bietet großen Kunden seiner Cloud-Sparte AWS an, eigene Mitarbeiter direkt vor Ort einzusetzen. Diese sollen dort KI-Agenten zusammenstellen und installieren, die auf AWS-Diensten laufen. Amazon nennt diese Fachkräfte Forward Deployed Engineers. Ziel ist es, das Geschäft anzukurbeln und Kunden langfristig zu binden. Denn sind die KI-Agenten erst tief in der IT einer Organisation verankert, wird ein Wechsel aufwendig und teuer. Eingesetzt werden die Fachkräfte vor allem bei Behörden, Geldinstituten und im Finanzwesen.

Am Anfang steht meist der Aufbau sogenannter Knowledge Graphs, die vorhandene Informationen für die KI-Agenten aufbereiten. Damit soll auch Personal leichter ersetzbar werden. Amazon investiert rund eine Milliarde US-Dollar in die neue Abteilung, die weltweit tätig sein wird, auch im deutschsprachigen Raum.


KI-Update

KI-Update

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.

Google hat Meta den Zugang zu seinen Gemini-Modellen beschnitten, weil die Nachfrage die verfügbare Rechenkapazität übersteigt. Schon im März soll Google Meta informiert haben, dass die gewünschte Kapazität nicht vollständig bereitsteht. Mehrere KI-Projekte gerieten dadurch ins Stocken. Meta kauft Zugang zu Gemini, obwohl es mit Llama eigene quelloffene Modelle besitzt. Offenbar funktioniert Googles KI bei bestimmten Aufgaben besser. Meta nutzt sie, um Betrugsmaschen aufzuspüren, schädliche Inhalte zu löschen und Chatbots zu betreiben. Auch Anthropics Claude kommt zum Einsatz.

Parallel arbeitet Meta an einer eigenen Alternative. Das Modell Muse Spark soll mit Gemini mithalten und dann auch in den neuen KI-Brillen laufen. Google wiederum mietet inzwischen Rechenkapazität bei Elon Musks SpaceX.

Die österreichische Regierung hat die EU aufgefordert, die KI-Firma Anthropic mit verschiedenen Maßnahmen nach Europa zu locken. Die Idee hängt mit dem anhaltenden Konflikt zwischen Anthropic und der US-Regierung zusammen. Laut einem Brief, über den Bloomberg berichtet, soll die EU mit Rechtssicherheit, einem großen Markt und Kapital werben, damit Anthropic seinen Hauptsitz nach Europa verlegt.

Wie realistisch das ist, bleibt zweifelhaft. Die großen KI-Firmen sitzen aus gutem Grund in den USA, wo es deutlich mehr Kapital und einen großen Markt gibt. Anthropic selbst bereitet gerade einen Börsengang in den USA vor und scheint keinen Zweifel an guten Geschäften dort zu haben. Der Brief enthält offenbar keine Vorschläge, um Europas Rückstand beim Kapital zu ändern. Es wirkt eher wie ein Versuch, Aufmerksamkeit auf den Rückstand zu lenken.

Die US-Regierung hat die Exportbeschränkungen für Anthropics Modelle Mythos und Fable aufgehoben, die zuvor für alle gesperrt waren. Parallel hat Anthropic mit Claude Sonnet 5 eine verbesserte Version veröffentlicht, die in Teildisziplinen zum High-End-Modell Opus 4.8 aufschließen oder es übertreffen soll. Anders als das leistungsfähigere Mythos richtet sich Sonnet an ein breites Anwendungsspektrum im Alltag. Verbessert wurde vor allem die agentische Funktionsweise. Das Modell soll Pläne machen, Werkzeuge wie Browser und Konsole nutzen und autonom arbeiten.

Bei agentischen Aufgaben überholt Sonnet 5 laut Anthropics Testergebnissen fast durchgehend das Spitzenmodell Opus 4.8. Es soll böswillige Anfragen besser ablehnen und seltener halluzinieren. Zusätzlich hat Anthropic Claude Science veröffentlicht, das KI-Werkzeuge für die Forschung bündelt.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, kurz BIZ, warnt in ihrem Jahresbericht vor finanziellen Risiken durch den KI-Investitionsboom. Sie zieht Parallelen zur britischen Eisenbahn-Manie, dem Elektrifizierungsrausch der späten 1920er-Jahre und dem Dotcom-Boom der 90er. In allen Fällen zog eine neue Technik mehr Kapital an, als sich wirtschaftlich rechtfertigen ließ. Danach folgten Investitionsrückgänge und Rezessionen.

Die fünf größten Cloud-Hyperscaler, also die Betreiber riesiger KI-Rechenzentren, investieren derzeit über eine Billion US-Dollar in KI, mit ungewisser Rendite. Sie gehen langfristige Zahlungszusagen ein, die die Gewinne übersteigen, und verschulden sich stark. Zudem bremsen Engpässe bei Strom, Halbleitern und Netzwerkausrüstung den Ausbau, dessen hoher Energie- und Wasserbedarf lokale Netze belastet. Platzt die Blase, könnte das laut BIZ zu einem Einbruch an den Aktienmärkten führen, auch jenseits der Tech-Branche.

In San Francisco treibt der KI-Boom die Lebenshaltungskosten so stark nach oben, dass selbst gut bezahlte Tech-Beschäftigte sie kaum noch tragen können. Das berichtet die New York Times. Ein Paar suchte drei Monate vergeblich nach einer Wohnung unter 5000 US-Dollar Monatsmiete. Am Ende zog der Software-Ingenieur an den Lake Tahoe, seine Partnerin blieb in einer Wohngemeinschaft. Die Durchschnittsmiete liegt aktuell bei etwa 3800 US-Dollar, der mittlere Preis für ein Eigenheim bei 1,7 Millionen US-Dollar.

Der Schweizer Software-Anbieter Proton, bekannt für seinen verschlüsselten E-Mail-Dienst, hat eine neue Version seines KI-Chatbots Lumo veröffentlicht. Version 2.0 kann nun erstmals Bilder erkennen und selbst erzeugen. Neben Bildanalyse und -generierung ruft Lumo auch aktuelle Informationen aus dem Web ab, sodass etwa das reale Wetter in ein Stadtbild einfließt. Nutzer können Bereiche in Bildern markieren und gezielt bearbeiten lassen. Neu sind zudem „Custom Lumos“ für spezialisierte Aufgaben wie Datenanalyse.

Proton entwickelt keine eigenen Sprachmodelle, sondern nutzt offene Modelle wie GLM-5.2 und Qwen 3.5. In einer Demo unterlief Lumo ein Fehler, auch dieser Chatbot halluziniert also. Die Chats sind verschlüsselt und nur auf dem genutzten Gerät lesbar. Die Server stehen in der EU, aber nicht in der Schweiz, da sich Proton wegen einer geplanten Schweizer Überwachungsverordnung mit Entschlüsselungspflichten zunehmend aus dem Land zurückzieht.

Google hat zwei neue generative KI-Modelle veröffentlicht. Nano Banana 2 Lite ist auf Geschwindigkeit ausgelegt und erzeugt Bilder in vier Sekunden. Trotz des Tempos soll es zuverlässig auf Vorgaben reagieren und lesbaren Text in Bildern erzeugen. Google integriert es auch in eigene Produkte wie die Suche und Google Photos. Damit umfasst die Nano-Banana-Familie nun drei Modelle, vom schnellen Lite bis zum professionellen Pro.

Das zweite Modell, Gemini Omni Flash, erlaubt Entwicklern, Videos per natürlicher Sprache über die Programmierschnittstelle zu erstellen und zu bearbeiten. Derzeit generiert es nur Clips von zehn Sekunden Länge. Einen Mehrwert sieht Google in der Kombination beider Modelle: Entwickler erzeugen ein Bild und lassen es anschließend animieren. Beide Modelle versehen ihre Ergebnisse mit dem Wasserzeichen SynthID, sodass sich die Inhalte als KI-generiert erkennen lassen.

Apple passt seine Sicherheitsstrategie an neue KI-Bedrohungen an und hat diverse Patches vorgezogen. Sie erschienen bereits diese Woche als iOS 26.5.2, iPadOS 26.5.2 und macOS 26.5.2. Zudem gibt es eine Aktualisierung für den Browser Safari, die mehrere Lücken schließt. Laut Apple muss sich die Zeit zwischen der Ankündigung von Sicherheitsaktionen und ihrer Bereitstellung verkürzen, um gegen neue KI-Angriffsszenarien gewappnet zu sein.

In den Release-Notes finden sich bereits Hinweise, dass KI den Sicherheitsforschern geholfen hat. Einem Team von Anthropic wird eine entdeckte Lücke zugeordnet, für die es vermutlich Claude Mythos nutzte. Apple nimmt zudem am KI-Sicherheitsprojekt Glasswing teil, das KI-Systeme zum schnelleren Auffinden von Sicherheitslücken verwendet. Laut Apple wurde keines der nun gestopften Löcher bereits ausgenutzt. Da sich KI-Systeme unter Kriminellen stärker verbreiten, muss das in Zukunft aber nicht so bleiben.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

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(mali)



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