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Neue Caption für jede Karussell-Slide auf Instagram


Noch scheint die Funktion jedoch nur für ausgewählte Accounts verfügbar zu sein. Instagram selbst hat den Test bislang nicht offiziell angekündigt. Für Creator und Marken könnte genau das Feature die nächste große Engagement-Stellschraube auf Instagram werden.

Instagram testet Captions für einzelne Carousel Slides

Die neue Funktion für separate Captions pro Slide soll Carousel Posts informativer und interaktiver machen. Statt einen gesamten Beitrag mit einer einzigen langen Caption zu überladen, könnten Creator künftig direkt passend zu jeder einzelnen Slide im Caption-Bereich Kontext, Kommentare oder kleine Hooks platzieren.

Gerade bei Tutorials, Vorher-Nachher-Formaten, Infografiken oder Produkt-Posts könnte das einen entscheidenden Unterschied machen. Nutzer:innen müssten nicht mehr zwischen Caption und Bildern hin- und herspringen, sondern bekämen die Infos direkt passend zum jeweiligen Visual ausgespielt. Genau das könnte die Swipe Rate und Verweildauer erhöhen. Auch für Marketer dürfte das spannend werden. Produktdetails, CTAs oder einzelne Argumente könnten direkt innerhalb des Carousel Flows auftauchen, ohne den Beitrag mit langen Textblöcken unter dem Post zu überladen.

Instagram baut das Format ohnehin seit Monaten weiter aus und hat erst kürzlich auch die Original Content Guidelines auf Posts und Karussells ausgeweitet. Accounts mit repost-lastigen Inhalten ohne eigenen kreativen Beitrag verlieren formatübergreifend an Reichweite, während originelle Beiträge stärker im Feed und in Empfehlungen priorisiert werden.


Instagram pusht Original Content
– jetzt auch bei Posts und Karussells

Instagram-Logo auf violettem Farbverlauf und Text „Original Content Guidelines: Dos and Don’ts.
© Instagram via Canva

Threads bekommt neues Logo und schärft die Plattform-DNA

Parallel hat Meta außerdem ein neues Logo und Wordmark für Instagrams Schwester-App Threads vorgestellt. Laut dem Plattformchef Connor Hayes soll das neue Design Threads stärker als eigenständiges Social Network positionieren und es weniger wie eine Erweiterung von Instagram wirken lassen. Threads Head of Design Christopher Clare spricht von einer „new, standalone era“ der Plattform.

Er betont, dass Threads fast drei Jahre nach dem Launch inzwischen deutlich mehr sei als nur ein Instagram-Nebenprojekt und deshalb auch einen eigenständigeren Markenauftritt brauche, der besser zur aktuellen Entwicklung der Plattform passe. Threads positioniert sich zuletzt immer stärker als Creator- und Community-Plattform, liefert neue Features wie Sticker, Musik-Clips oder Gruppen-Chats und entwickelt sich damit zunehmend von einer minimalistischen Text-App hin zu einem deutlich visuelleren und interaktiveren Social Feed.


Jetzt wird’s kreativ:
Threads hat jetzt Sticker und bekommt Musik-Clips

Grafik auf schwarzem Hintergrund mit ausgeschnittenen Buchstaben im Magazin-Stil und dem Schriftzug „Yes we are testing stickers“ als Hinweis auf neue Sticker-Funktionen bei Threads.
© Threads Account

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Claude Code erhält Agent View: Eine Liste für alle Sessions


Mit Agent View können User von Claude Code sämtliche Sessions an einem Ort einsehen und verwalten. So geht’s.

Dieses Feature macht die Arbeit mit Claude Code noch einfacher: Agent View kann alle möglichen Sessions an einem Ort anzeigen und darauf hinweisen, wo du noch eingreifen musst und wo nicht. Damit müssen nicht mehr viele verschiedene Terminal Tabs geprüft werden. Agent View kommt für alle Bezahlabonnements als Research Preview.


Claude Code bald raus aus Pro-Abo?

Claude Code Interface mit Sidebar, parallelen Sessions und Coding-Workspace im Dark Mode.
© Claude via Canva

So kannst du Agent View für Claude Code einsetzen

Claude Agent View lässt sich in Claude als Opt-in einsetzen. User müssen dafür in einer Session den Pfeil nach links drücken und „claude agents“ im Terminal laufen lassen. Dann werden die einzelnen Sessions angezeigt, samt Angaben dazu, ob sie Input benötigen. Zudem werden die jüngsten Antworten und Interaktionen aufgeführt. Dabei können User einzelne Sessions anwählen, im Inline-Text antworten und die Session bei Bedarf im Hintergrund weiterlaufen lassen. Auch das gesamte Session-Transkript lässt sich über Agent View abrufen. Schließlich können User noch beliebige Sessions zur Agent View hinzufügen.

Die neue Option hilft unter anderem dabei, übersichtlicher zwischen verschiedenen Sessions zu navigieren und deren Status zu prüfen, um etwa zu checken, ob bereits ein PR vorliegt. Außerdem kann Agent View das Session Scaling unterstützen, wenn zum Beispiel mehrere Arbeitsabläufe, gepaart mit Claude Skills, parallel weitergeführt werden sollen. Gerade bei länger laufenden Agents kann sich die Ansicht eignen, um die Übersicht über ihren aktuellen Status zu behalten.


AI-Designs per Sprachbefehl:

So holst du das Beste aus Claude Design heraus

Seite in Claude Design, Weltkugel mit Punkten, Regler und Sidebar daneben
© Anthropic via Canva

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Große Kampagne mit Promi-Testimonial: Brad Pitt sitzt für Trade Republic einfach nur da


Brad Pitt wirbt ab sofort für Trade Republic – und muss sich in dem Werbespot für den Neobroker nicht verausgaben

Hollywood-Superstar Brad Pitt hat schon für einige Marken Werbung gemacht. Einen so wortkargen Auftritt wie ab sofort für das Berliner Fintech-Unternehmen Trade Republic hat der 62-Jährige aber noch nie hingelegt. Gerade deshalb dürfte die Kampagne mit Pitt dem Neobroker viel internationale Aufmerksamkeit bescheren.

Trade Republic wurde 2015 gegründet und hat seither laut eigenen Angaben die größte Sparplattform für Wertpapiere in Europa aufgebaut. Damit noch mehr Menschen auf die Vorzüge des Fintechs aufmerksam werden, startet das Unternehmen jetzt die größte Kampagne seiner Geschichte – und hat sich dazu maximal prominente Unterstützung an Bord geholt. Denn das Gesicht der Kampagne ist Oscar-Preisträger Brad Pitt, der immer noch zu den bekanntesten Schauspielern der Welt zählt.

Doch wer glaubt, einen internationalen Megastar wie Pitt inszeniert man am besten in einer ambitionierten Storytelling-Kampagne, der dürfte bei dem Auftritt für Trade Republic enttäuscht sein. Denn der inhouse entwickelte Spot folgt einem sehr minimalistischen Ansatz: Pitt betritt einen leeren schwarzen Raum, blickt in die Kamera und bleibt stumm. Stattdessen meldet sich ein weibliches Voice-over, stellt den prominenten Protagonisten kurz vor und nennt dann – da die Aufmerksamkeit der Zuschauenden ja nun gesichert sei – die drei Hauptvorteile von Trade Republic: das kostenlose Konto mit Karte, zwei Prozent Zinsen und Investitionsmöglichen ab einem Euro. Zum Schluss stellt die Erzählstimme die Frage: „Und was bietet deine Bank?“
Mit der Kampagne will Trade Republic international bekannter werden und sich dabei als moderne Alternative zu traditionellen Banken inszenieren: „Die meisten Menschen in Europa sind heute noch bei einer Bank mit zu hohen Gebühren und zu niedrigen Zinsen. Wir bieten den Menschen heute mehr für ihr Geld. Genau das wollen wir so einfach und klar wie möglich zeigen,“, erklärt Christian Hecker, Co-Founder von Trade Republic. „Keine leeren Versprechen, keine komplizierten Botschaften, sondern starke Produktvorteile, die Millionen Menschen sofort verstehen und sie dazu bringen, ihre bisherige Bank zu hinterfragen.“
Der Spot mit Pitt ist ab dieser Woche europaweit im TV, bei großen Streamingplattformen sowie in den Digital- und Social-Media-Kanälen zu sehen.



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TikTok ohne Ads jetzt mit Abo möglich


In einem ersten Kernmarkt können User TikTok endlich ohne Ads erleben, müssen dafür aber ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Was TikTok Ad-Free kostet und wo es verfügbar ist.

Keine Werbung auf TikTok, das klingt verlockend. Mit diesem Versprechen möchte die Plattform ab jetzt User begeistern und gleichzeitig Geld verdienen. Im Vereinigten Königreich startet die neue TikTok Ad-Free Experience als Bezahlabonnement. Sie erinnert an YouTube Premium und Metas Abos, um beispielsweise Instagram in der EU und im UK ohne Werbung nutzen zu können. Während sich das Pay or Consent-Modell in Bezug auf die personalisierte Werbung bei Plattformen durchsetzt, erhalten die Tech-Unternehmen mehr Einnahmepotential. Dabei stellt sich auf TikTok noch die Frage, ob eine bestimmte Art der Werbung nicht doch auch mit Ad-Free zu sehen sein wird.


Total Ad Takeover auf TikTok, Snapchat und Pinterest

grüner Hintergrund, Pinterest Pin mit Promote Button, TikTok Screen mit Ad
© Pinterest, TikTok via Canva

So funktioniert TikTok Ad-Free: Kosten, Verfügbarkeit und die Frage nach Influencer-Werbung

In den kommenden Monaten können im Vereinigten Königreich mehr und mehr User die neue TikTok Ad-Free Experience nutzen. Dafür müssen die User mindestens 18 Jahre alt sein und pro Monat 3,99 Pfund zahlen. Als Gegenleistung erhalten sie eine werbefreie Nutzung von TikTok, während ihre Daten nicht für Werbezwecke eingesetzt werden.

TikToks Ad-Free-Abo bietet Werbefreiheit gegen Gebühr, © TikTok
TikToks Ad-Free-Abo bietet Werbefreiheit gegen Gebühr, © TikTok

Das Content-Erlebnis auf TikTok soll indes auch mit der Werbefreiheit nicht eingeschränkt sein. TikTok erklärt:

Importantly, regardless of whether people opt for TikTok Ad-Free or stay with the ad-supported version, their core TikTok experience won’t change. People will still have access to all the same features, creators, and content that make TikTok unique.

Dieser Satz lässt allerdings Interpretationsspielraum bezüglich der Inhalte im Feed. Denn obwohl TikTok verspricht, keine Werbeanzeigen auszuspielen, könnten gesponserte Inhalte von Creatorn im Rahmen des Influencer Marketing weiterhin auftauchen. Davon geht der Social-Media-Experte Matt Navarra ebenfalls aus.

Das werbefreie Modell soll als Option für User fungieren, die Werbung und insbesondere hochpersonalisierte Werbung nicht sehen möchten. Im UK hat auch Meta den Usern bereits ein kostenpflichtiges Abonnement angeboten, um keine personalisierten Ads auf Instagram und Facebook zu sehen. In der EU gibt es ebenfalls diese Versionen, doch die EU-Kommission hatte Meta davon unterrichtet, im Pay or Consent-Modell einen Verstoß gegen den Digital Markets Act zu sehen. Daher ermöglicht Meta in der EU seit Anfang des Jahres, weniger personalisierten Ads auf den eigenen Plattformen zu begegnen, auch ohne zu zahlen.

Derweil liefert Meta Usern für Instagram und WhatsApp neue Bezahlmodelle, die keine Werbefreiheit versprechen, dafür aber exklusive Features für Creator. Die Plus-Abos sollen für noch mehr Umsatz sorgen – und könnten TikTok ebenfalls als Beispiel dienen.


Instagram macht Plus-Abo offiziell:

Story Insights und Follower Checks kommen

Pop-up in der Instagram App mit Hinweis auf ein kostenloses einmonatiges Testabo für Instagram Plus und exklusive Funktionen.
© Screenshot Threads/Engadget via Canva

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