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Nexperia: Gericht prüft Vorwürfe gegen Chip-Hersteller


Der Konflikt zwischen China und den Niederlanden um den Chip-Hersteller Nexperia erschütterte die Autoindustrie. Die Anwälte von Nexperia haben den eines Missmanagements zurückgewiesen. Er habe nie versucht, das Unternehmen auszuhöhlen und die Produktion nach China zu verlagern, erklärten die Rechtsvertreter vom Unternehmen Wingtech vor dem Wirtschaftsgericht in Amsterdam. Das Gericht prüft nun, ob Kontrollmaßnahmen gegen die chinesische Führung von Nexperia aufrechterhalten bleiben. Die Richter wollen in etwa vier Wochen entscheiden.

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Nexperia hat seinen europäischen Sitz im niederländischen Nimwegen und produziert Halbleiter, die vor allem für die Autoindustrie wichtig sind. Nach Berichten, dass der chinesische Eigentümer technologisches Wissen und Produktionskapazitäten nach China verlagern könnte, hatte das niederländische Wirtschaftsministerium im Herbst 2025 in die Führung des Unternehmens eingegriffen. Kurz darauf hatte das Wirtschaftsgericht auf Initiative von Vorstandsmitgliedern den chinesischen Vorstandsvorsitzenden suspendiert und einen Interims-Vorstand ernannt.

Die Maßnahmen lösten einen heftigen Konflikt mit China aus. Peking hatte den Export von Nexperia-Chips gestoppt und damit auch europäische Autohersteller getroffen. Das Export-Verbot wurde zwar gelockert, doch China fordert weiter, dass die Kontrolle über das Unternehmen aufgehoben wird. Die Verteidiger von Wingtech wiesen nun die Vorhaltungen zurück. Bei den Eingriffen der chinesischen Führung handele es sich lediglich um Vorsichtsmaßnahmen vor drohenden amerikanischen Handelseinschränkungen. Dagegen bekräftigten die Rechtsvertreter von Nexperia die Vorwürfe gegen den Eigentümer und forderten eine eingehende Untersuchung des Gerichts.

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(mfz)



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Digitale Souveränität auf dem Smartphone: Custom-ROMs im Überblick


Ob E-Mail, Cloudspeicher oder Office-Programm: Europäische Alternativen zu US-Angeboten sind gefragt. Nur beim Smartphone, unserem geschwätzigsten Begleiter im Alltag, scheint es keinen Ersatz für Big Tech zu geben, sondern Googles Android und Apples iOS teilen den Markt der Betriebssysteme unter sich auf. Was mit den Daten passiert, die Smartphones an die Gerätehersteller, die App-Entwickler, die Werbenetzwerke und Google ausposaunen, bleibt im Dunkeln.

Und so schwingen sich Totgeglaubte zum Hoffnungsträger auf: Custom-ROMs. Sie machen Android-Smartphones mundtot und versprühen längst nicht mehr den Charme unfertiger Bastlerprojekte. Projekte wie /e/OS oder GrapheneOS bauen Googles Komfortfunktionen entweder auf eigenen Servern in Europa nach oder sperren die mitteilungsbedürftigen Play-Services in sichere Sandboxes.

Wie Sie auch ohne Custom-ROM die Abhängigkeit von Google reduzieren, etwa durch alternative App-Stores, datensparsame Konfigurationen, den Einsatz von Open-Source-Software oder alternative Cloud-Dienste, lesen Sie in einem gesonderten Artikel. In diesem Artikel beleuchten wir, warum Custom-ROMs mehr denn je zum Werkzeug für mehr digitale Souveränität taugen, aber ihrerseits schwierige Zeiten durchmachen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Digitale Souveränität auf dem Smartphone: Custom-ROMs im Überblick“.
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Frevel oder modern? ThinkPads der T-Serie gibt es nun auch in Blau


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Alle Jahre wieder nutzt Lenovo die IT-Messe MWC, um das neue Lineup an Business-Notebooks vorzustellen. Aufhänger sind primär die neuen Prozessorgenerationen AMD Ryzen AI Pro 400, Intel Core Ultra 300 mit vPro und Qualcomm Snapdragon X2, doch der 2026er Jahrgang bringt auch andere kleine Neuerungen mit sich.

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Dazu zählt die Farbe: Die jeweils siebte Generation des ThinkPad T14 und des ThinkPad T14s (beide 14 Zoll) gibt es nicht mehr nur in ikonischem Schwarz (Eclipse Black), sondern wahlweise auch in Blau (Cosmic Blue). Bei beiden Modellen sind beide Farbtöne sowohl mit AMD- als auch mit Intel-Innenleben zu haben. Vom ThinkPad T14s Gen 7 wird es auch eine dritte Variante mit Snapdragon X2 geben, diese aber ausschließlich in Schwarz.



Manche 2026er-ThinkPads wie das hier abgebildete T14 Gen 7 gibt es nicht mehr nur klassisch in Schwarz, sondern auch in Blau.

(Bild: Lenovo)

Ebenfalls nur in klassischem Schwarz kommt das AMD- oder Intel-befeuerte, größere ThinkPad T16 (16 Zoll). Gleiches gilt für das ThinkPad T14s 2-in-1 Gen 2, ein Notebook mit 14-Zoll-Touchscreen und 360-Grad-Scharnieren, und das ThinkPad X13 Detachable, ein 13-Zoll-Tablet mit abnehmbarer Tastatur im Stil von Microsofts Surface Pro. Die beiden Hybridgeräte haben ausschließlich Intel-Prozessoren an Bord.

Die neuen Notebooks sollen im April oder Mai in den Handel kommen und das Windows-Tablet ThinkPad X13 ab Juli. Lenovo nennt Startpreise zwischen 1400 Euro (ThinkPad T14) und 1950 Euro (ThinkPad X13), aber keinerlei zugehörige Informationen wie etwa die jeweiligen CPU- oder Speicherbestückungen. Besonders der Speicher dürfte angesichts der weltweiten Knappheit dafür sorgen, dass bessere Ausstattungen eher irgendwo zwischen 2000 und 3000 Euro rangieren.

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In jüngerer Vergangenheit hatte Lenovo bereits mehrere ThinkPads, die es nicht (nur) in traditionellem Mattschwarz gab. Das Premiumgerät ThinkPad X1 bekam man etwa auch in Silber; das ThinkPad X9 gibt es seit vergangenem Herbst nicht mehr nur in Dunkelgrau, sondern auch in Weiß.

Bei der mittlerweile längst eingestellten AMD-Baureihe ThinkPad Z verzierte Lenovo das dunkelgraue Gehäuse mit abgesetzten Flanken in warmem Bronze. Bei den Arbeitspferden der T-Serie hielt sich Lenovo hingegen farblich zurück – da waren ältere Jahrgänge in optionalem Grau das Höchste der Gefühle.


(mue)



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Lenovo bringt zwei 15-Zoll-Notebooks mit Ryzen AI Max


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Obwohl AMDs Kombiprozessor Ryzen AI Max alias Strix Halo technisch hochspannend ist, kann man bislang nur zwei solcher Notebooks kaufen. Ab Juni kommen die beiden 15,3-Zoll-Notebooks Legion 7a und Yoga Pro 7a von Lenovo dazu.

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In beiden Notebooks soll man Strix-Halo-Varianten bis hinauf zum Topmodells Ryzen AI Max+ 395 und bis zu 128 GByte Arbeitsspeicher antreffen. Ein Preis für solche Maximalkonfigurationen nennt Lenovo nicht, sondern nur den Einstiegspreis von 2000 Euro (Legion) beziehungsweise 2500 Euro (Yoga). Konkrete Angaben dazu, welche Ausstattung man für diese Preise bekommt, macht Lenovo nicht.

Beide Notebooks bringen einen 15,3-Zoll-OLED-Bildschirm mit. Das 1,65 Kilogramm schwere Gaming-Notebook Legion 7a steckt in einem dunkelblauen Aluminiumgehäuse und hat eine Tastatur mit nach vorne gezogenen Cursorblock. Das graue Yoga Pro 7a ist hingegen eher auf das Erstellen von Multimedia-Inhalten getrimmt; Lenovo hebt unter anderem die vier integrierten Lautsprecher und ein per Stift bedienbares Touchpad hervor. Das Yoga soll Strix Halo je nach gewähltem Energieprofil bis zu 95 Watt Abwärme zugestehen, was mehr wäre als in bisherigen Mobilgeräten. In Mini-PCs verheizt der Prozessor allerdings noch mehr, nämlich bis zu 140 Watt.



Lenovo Yoga Pro 7a mit stiftbedienbarem Touchpad

(Bild: Lenovo)

Vollständige Datenblätter lagen zum Zeitpunkt dieser Meldung für keines der beiden Notebooks vor.


(mue)



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