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Künstliche Intelligenz

Frevel oder modern? ThinkPads der T-Serie gibt es nun auch in Blau


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Alle Jahre wieder nutzt Lenovo die IT-Messe MWC, um das neue Lineup an Business-Notebooks vorzustellen. Aufhänger sind primär die neuen Prozessorgenerationen AMD Ryzen AI Pro 400, Intel Core Ultra 300 mit vPro und Qualcomm Snapdragon X2, doch der 2026er Jahrgang bringt auch andere kleine Neuerungen mit sich.

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Dazu zählt die Farbe: Die jeweils siebte Generation des ThinkPad T14 und des ThinkPad T14s (beide 14 Zoll) gibt es nicht mehr nur in ikonischem Schwarz (Eclipse Black), sondern wahlweise auch in Blau (Cosmic Blue). Bei beiden Modellen sind beide Farbtöne sowohl mit AMD- als auch mit Intel-Innenleben zu haben. Vom ThinkPad T14s Gen 7 wird es auch eine dritte Variante mit Snapdragon X2 geben, diese aber ausschließlich in Schwarz.



Manche 2026er-ThinkPads wie das hier abgebildete T14 Gen 7 gibt es nicht mehr nur klassisch in Schwarz, sondern auch in Blau.

(Bild: Lenovo)

Ebenfalls nur in klassischem Schwarz kommt das AMD- oder Intel-befeuerte, größere ThinkPad T16 (16 Zoll). Gleiches gilt für das ThinkPad T14s 2-in-1 Gen 2, ein Notebook mit 14-Zoll-Touchscreen und 360-Grad-Scharnieren, und das ThinkPad X13 Detachable, ein 13-Zoll-Tablet mit abnehmbarer Tastatur im Stil von Microsofts Surface Pro. Die beiden Hybridgeräte haben ausschließlich Intel-Prozessoren an Bord.

Die neuen Notebooks sollen im April oder Mai in den Handel kommen und das Windows-Tablet ThinkPad X13 ab Juli. Lenovo nennt Startpreise zwischen 1400 Euro (ThinkPad T14) und 1950 Euro (ThinkPad X13), aber keinerlei zugehörige Informationen wie etwa die jeweiligen CPU- oder Speicherbestückungen. Besonders der Speicher dürfte angesichts der weltweiten Knappheit dafür sorgen, dass bessere Ausstattungen eher irgendwo zwischen 2000 und 3000 Euro rangieren.

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In jüngerer Vergangenheit hatte Lenovo bereits mehrere ThinkPads, die es nicht (nur) in traditionellem Mattschwarz gab. Das Premiumgerät ThinkPad X1 bekam man etwa auch in Silber; das ThinkPad X9 gibt es seit vergangenem Herbst nicht mehr nur in Dunkelgrau, sondern auch in Weiß.

Bei der mittlerweile längst eingestellten AMD-Baureihe ThinkPad Z verzierte Lenovo das dunkelgraue Gehäuse mit abgesetzten Flanken in warmem Bronze. Bei den Arbeitspferden der T-Serie hielt sich Lenovo hingegen farblich zurück – da waren ältere Jahrgänge in optionalem Grau das Höchste der Gefühle.


(mue)



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Künstliche Intelligenz

FritzOS 8.25: Update für Fritzbox 7530 AX verfügbar


Fritz gibt die FritzOS-Version 8.25 für den nunmehr fünften Router frei, die Fritzbox 7530 AX. Anders als bei den gleichnamigen Updates für die Fritzboxen 6660, 6591, 7590 AX und 7590 nennt der Hersteller bei der Fritzbox 7530 AX keine Probleme mit der Hardware-Beschleunigung für die Paketverwaltung. Letztere geriet bei zahlreichen Fritzboxen mit FritzOS 8.20 ins Wanken, was sich in langsamen Verbindungen oder kompletten Abbrüchen äußern konnte.

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FritzOS 8.25 sollte über die Web-Oberfläche zeitnah zur Installation bereitstehen. Alternativ können Nutzer die Firmware bei Fritz herunterladen und manuell installieren.

Internet

  • Verbesserung: Bedienung von Zeitplänen in der Kindersicherung für kleine Displays (Handy, Tablets) überarbeitet
  • Verbesserung: Detailliertere Abbildung des Ausfallschutzes im Online-Monitor
  • Verbesserung: Interoperabilität mit neueren Browserversionen verbessert
  • Verbesserung: Unterstützung der IPv6-Konfiguration für den Ausfallschutz
  • Verbesserung: Unterstützung des Ausfallschutzes auch für primäre Internetverbindungen mit fester IP-Konfiguration
  • Behoben: Bei gesperrtem Standardprofil in der Kindersicherung konnte es vorkommen, dass sich berechtigte Geräte nicht mehr automatisch im WLAN anmeldeten
  • Behoben: Die Option „Feste Reservierung von Bandbreite für das Heimnetz“ war teilweise unwirksam
  • Behoben: Fehlerbehandlung beim Speichern von Priorisierungsregeln war nicht korrekt
  • Behoben: Im Online-Monitor war bei den Verbindungsdetails der Status der WAN-Verbindung unter Umständen trotz einer aktiven Internetverbindung inaktiv
  • Behoben: In der Zusammenfassung individueller Zugangsprofile der Kindersicherung wurde trotz einschränkender Einstellungen „Keine Beschränkung“ angezeigt
  • Behoben: In der Übersicht der WireGuard®-Verbindungen wurden IPv6-Adressen nicht vollständig dargestellt
  • Behoben: Internetzugriff (Fernzugriff) auf die FRITZ!Box konnte nur eingerichtet werden, während die FRITZ!Box mit dem Internet verbunden war

Telefonie

  • Änderung: Netzanpassung Telefonie Deutsche Telekom
  • Änderung: Stammzertifikat für SSL.com für verschlüsseltes VoIP hinzugefügt

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Heimnetz

  • Behoben: Aktive Geräte mit statischen IP-Adressen wurden unter Umständen als inaktiv angezeigt und umgekehrt
  • Behoben: In der Netzwerkübersicht wurden in bestimmten Szenarien unnötige Einträge für Switches (FA:CE:…) im Abschnitt ungenutzte Verbindungen angezeigt
  • Behoben: In speziellen Szenarien war es möglich, dass für einen Repeater im Heimnetz statt dessen eigener IP-Adresse die 192.168.178.1 angezeigt wurde
  • Behoben: Namen von Heimnetzgeräten wurden unter Umständen falsch zugeordnet

System

  • Verbesserung: Fehlerbehandlung bei der Updatesuche robuster
  • Verbesserung: Stabilität
  • Verbesserung: Vereinfachte Einrichtung: Bei der Einrichtung internationaler Produkte ist kein Neustart nach Auswahl von Land und Sprache mehr nötig


(mma)



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Künstliche Intelligenz

Projekt morphAIR: DLR testet verformbare Flügel


Elastische Flächen statt Klappen: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet Tragflächen, die sich im Flug verformen. Diese sollen Flugzeuge effizienter und sicherer machen.

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Morphing Technologies & Artificial Intelligence Research Group (morphAIR) heißt das Projekt, in dessen Rahmen Flügel entwickelt wurden, die sich im Flug verändern. „Der morphende Flügel kann seine Form während des Flugs verändern und sich so optimal an unterschiedliche Flugzustände anpassen“, sagt Projektleiter Martin Radestock vom DLR-Institut für Systemleichtbau.

Das DLR-Team hat zwei Flügelsätze entwickelt, die beide aus Faserverbundmaterialien bestehen. Diese Flügelsätze wurden dann auf dem unbemannten DLR-Versuchsflugzeug Proteus getestet.

Die morphenden Flügel haben eine formvariable Hinterkante, hyperelastische Hinterkantenverbindung (hyperelastic trailing edge morphing, HyTEM) genannt, die sich spalt- und stufenfrei verformt. Das erledigen kleine Motoren. „Das HyTEM-Konzept ersetzt klassische Klappen und Querruder durch ein intelligentes System mit mehreren kleinen und über die Flügelspannweite verteilten Antrieben“, sagt Radestock. „Diese können die Profile an zehn Stellen präzise anpassen, ohne dass Lücken zwischen den Bereichen entstehen.“

Durch die kontinuierliche Form sinke der Profilwiderstand des Flügels. Daneben könne der Auftrieb, der induzierte Luftwiderstand sowie die Steuerung des Flugzeugs gezielt beeinflusst werden, erläutert Radestock. Das stelle „einen großen Vorteil für die Aerodynamik und Flugmechanik“ dar. Aber das System soll nicht nur die Effizienz verbessern, sondern auch für mehr Sicherheit sorgen, da Steuerfunktionen über den gesamten Flügel verteilt werden können.

Gesteuert wird das komplexe HyTEM-System von einer Flugregelung mit Künstlicher Intelligenz (KI), die vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik entwickelt und trainiert wurde. Zum Training gehörte dabei auch die Simulation von Schäden oder Ausfällen einzelner Steuerflächen. So lernte der Algorithmus, Veränderungen im Flug zu erkennen und die noch intakten Aktoren so zu steuern, dass das Flugverhalten möglichst stabil bleibt.

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Das DLR hat die morphenden Flügel an das unbemannte Versuchsflugzeug Proteus montiert und im Nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme in Cochstedt in Sachsen-Anhalt getestet. Die ersten Tests verliefen laut DLR erfolgreich: Sowohl die morphenden Flügel als auch die Referenzflügel erwiesen sich als flugtauglich.

Im Laufe dieses Jahres plant das DLR eine weitere Testkampagne mit Proteus. Dann soll unter anderem untersucht werden, ob das System auch für größere Fluggeräte skaliert werden kann. Das System soll dann im Projekt UAdapt (Unmanned Aircraft Wing Adaption) weiterentwickelt werden.


(wpl)



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US-Drohnen von Starlink abhängig, Ukraine sucht eigenen Weg


Probleme bei Manövern der US-Kriegsmarine zeigen, dass auch die USA von Starlink abhängig sind. Weithin bekannt ist, dass die durch das Satellitennetz ermöglichten mobilen Datenverbindungen eine wichtige Rolle im Ukraine-Krieg spielen. Fällt die Datenverbindung aus, kann das militärische Systeme lahmlegen. So ist es auch vor der Küste Kaliforniens passiert.

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Betroffen waren sowohl schwimmende als auch fliegende Drohnen. Interne Unterlagen, die Reuters vorliegen, berichten demnach von mehrfachen Schwierigkeiten. Im April 2025 erwies sich Starlink als nicht leistungsfähig genug. „Das Verlassen auf Starlink hat Beschränkungen unter der Last mehrerer Fahrzeuge offengelegt”, zitiert Reuters aus einem Sicherheitsbericht. Die Kriegsmarine testete den gleichzeitigen Einsatz von Drohnen zu Wasser und zur Luft, was aber die Datenverbindungen überlastete. Im Sommer wiederholten sich die Verbindungsprobleme mehrfach, zudem gab es Schwierigkeiten mit Funkmodulen der Marke Silvus und einem Viasat-Netz.

Am 18. August 2025 kam es schließlich zu einem Totalausfall: Starlink war in Teilen Nordamerikas außer Betrieb. Als Folge trieben zwei Dutzend Drohnen der US-Kriegsmarine fast eine Stunde lang auf dem Meer. Die Fernsteuerung funktionierte ohne Starlink-Anbindung nicht mehr. Eine Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums ist gegenüber Reuters auf die Details des Berichts nicht eingegangen. Sie meinte lediglich, dass die Militärs „mehrere, robuste Systeme für ihr weites Netzwerk” einsetzen würden.

Starlink gehört SpaceX, dessen Chef der reichste Mensch der Welt ist, Elon Musk. Laut einer früheren Aussage Musks ist Starlink nicht dafür konzipiert worden, Drohnenkriege zu erleichtern. Das Satellitennetz wurde Anfang 2015 angekündigt – im Jahr davor hatte die russische Föderation die ukrainische Halbinsel Krim besetzt und den Krieg im Donbass eröffnet. 2021 ging Starlink in Betrieb, im Jahr darauf versuchte Russland einen großen Angriff mit dem Ziel, binnen weniger Tage die gesamte Ukraine einzunehmen. Das ist nicht gelungen, der Krieg dauert mit hohen Verlusten auf beiden Seiten an.

Auf Ersuchen der ukrainischen Regierung schaltete SpaceX Starlink in dem Land frei. Daraufhin nutzten beide Kriegsparteien den Dienst für militärische Zwecke. Spätestens im Jahr darauf war Starlink an allen Fronten im Einsatz. Ebenfalls 2023 beschloss das EU-Parlament den Aufbau einer europäischen Starlink-Alternative namens IRIS2. Erstaunlich ist, dass die Bundeswehr laut deutscher Bundesregierung weder IRIS2 noch Starlink benötigt.

Seit etwa einem Jahr soll Russland in der Lage sein, Starlink umfangreich zu stören. Erst im Februar 2026 hat SpaceX die unautorisierten russischen Starlink-Empfänger im Kriegsgebiet gesperrt, mit abträglichen Folgen für die russischen Angriffe.

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Mindestens einmal soll Elon Musk einen ukrainischen Angriff sabotiert haben, indem er Starlink unvermutet abdrehte. Auch bei der Aufklärung ist die Ukraine von den USA abhängig, was diese als Druckmittel genutzt und die Informationen zeitweise ausgesetzt hat.

Kein Wunder, dass die Ukraine eine eigene Weltraumstreitmacht (Space Force) und eigene Satelliten plant, die allerdings aus dem Ausland zugekauft werden müssen. Dafür ist vorgesehen, die Satelliten mit ukrainischen Raketen in den Orbit zu bringen. Mitten im Krieg sollen bereits zwei Teststarts erfolgreich verlaufen sein. Das hat Fedir Wenislawskyj, Vorsitzender des Unterausschusses für Verteidigungsinnovation im ukrainischen Parlament der dortigen Nachrichtenagentur RBC-Ukraïna verraten.

Weil klassische Raketenabschussrampen große, stationäre Objekte und damit relativ leichte Ziele für den Feind sind, setzt die Ukraine auf Raketenstarts von Flugzeugen aus. Aus rund 8.000 Metern Höhe sei zweimal eine Rakete gestartet worden. Eine habe die als Grenze zum Weltraum geltende Kármán-Linie in 100 Kilometern Höhe überquert, die andere sei sogar 240 Kilometer hochgeschossen, sagte Wenislawskyj. Das wäre Weltrekord, den der Politiker auch für sein Land reklamiert.

Die Technik soll einerseits für Satellitenstarts in den erdnahen Orbit, andererseits zur Abwehr gegen russische, ballistische Mittelstreckenraketen genutzt werden. Die Flugbahn dieser Raketen führt durch den Weltraum, wo sie schwer zu entdecken sind, weshalb es bislang keine effektive Abwehr gibt.

Der Aufbau der vollen ukrainischen Space Force werde drei bis fünf Jahre dauern, schätzt Wenislawskyj. Die ersten „praktischen Resultate” soll es aber schon früher geben. Die Mindestausstattung seien acht bis zehn Satelliten: Vier bis fünf Radarsatelliten, zwei bis drei für optische Aufklärung und ein bis zwei weitere für Telekommunikation.

Ein voller Ersatz für Starlink könne das aber nicht sein; dafür „müssen wir mit mehreren hundert Satelliten anfangen, um das gesamte Territorium der Ukraine abzudecken.” Das Budget dafür sei derzeit nicht vorhanden. Nach dem Krieg könne die ukrainische Space Force zum Wirtschaftsfaktor werden, „weil es da fortschrittlichste Technik gibt”.


(ds)



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