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Nobody shares: Warum Content nicht mehr King ist


Um wieder relevant zu werden, hauen Marken immer mehr Content raus. Doch bringt das überhaupt etwas? Lars Kreyenhagen glaubt das nicht. Warum erfolgreiche Marken Felder gestalten und warum Connection Content schlägt, erklärt der Co-Founder der Agentur Karl Anders in seiner Talking-Heads-Kolumne.

Havas hat es wieder ausgerechnet: Ein großer Teil der Menschen würde es gelassen hinnehmen, wenn morgen die meisten Marken verschwände

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Netflix: Jetzt noch mehr Milliarden mit Werbung


Zu den größten Veränderungen zählen der umstrittene Zukauf von Warner Bros. für knapp 83 Milliarden US-Dollar und der Start erster Video-Podcasts von Spotify auf der Plattform. Die Experience wird diversifiziert, weshalb Netflix für 2026 ein überholtes App Layout plant, das dieser Entwicklung gerecht wird. Zugleich ist eine der zentralen Entwicklungen, die den Erfolg von Netflix befeuert, jedoch das Werbegeschäft. Dieses soll im laufenden Jahr deutlich erweitert werden und zu Rekordumsätzen beitragen.


FIFA setzt für die WM 2026 auf TikTok
– Disney folgt dem Kurzvideo-Trend

Logos von TikTok und der FIFA nebeneinander auf schwarzem Hintergrund als Symbol für die Kooperation zur Fußball-WM 2026
© FIFA/TikTok

Netflix stellt sich breiter auf: Podcasts und Kurzvideos im Fokus

Für 2026 plant Netflix eine optimierte App-Erfahrung. Das geht aus dem Gespräch zur Vorstellung der Quartalszahlen hervor. Später im Laufe des Jahres soll diese neue App-Version kommen. Laut Co-CEO Greg Peters soll sie einen Fokus auf Kurzvideo-Clips, aber auch Video-Podcasts legen, die gerade der mobilen Erfahrung entgegenkommen. Sie soll der Expansion des Geschäfts im nächsten Jahrzehnt mehr Ausdruck verleihen. Netflix möchte das Angebot dort testen und optimieren. Kurzvideos, wie sie neuerdings auch Disney+ einführt, hat Netflix schon seit einiger Zeit im Programm. Die Relevanz der kurzen Clips hat das Unternehmen zuletzt auch gefördert, indem man mit Moments eine Twitch-ähnliche Funktion eingeführt hat, die zum Zuschneiden und Teilen von Ausschnitten aus Longform Content einlädt.

So sieht das Moments-Zuschneiden auf Netflix in der App aus, eigener Screenshot, © Netflix
So sieht das Moments-Zuschneiden auf Netflix in der App aus, eigener Screenshot, © Netflix

Während TikTok aktuell mit PineDrama eine neue App zur Distribution kurzer, serieller Inhalte startet und damit näher an Streaming-Plattformen wie Netflix heranrücken möchte, möchte Netflix die Nutzungsvorteile populärer Entertainment Apps wie TikTok und Spotify für sich einsetzen. Deshalb erhält die neue App Experience auch einen dedizierten Bereich für Video-Podcasts. Denn Netflix übernimmt im Rahmen eines weiteren großen Deals erste Video-Podcasts direkt von Spotify. Die ersten Beispiele kommen aus den USA.


Spotify bringt Video-Podcasts zu Netflix

Netflix Logo auf Gebäude
© Venti Views – Unsplash

Sowohl bei den Kurzvideos als auch beim für die Abonnent:innen relevanten Longform Content dürften die Warner Bros.-Inhalte künftig eine gewichtige Rolle spielen, um noch mehr User zu generieren und zu binden. Denn je länger die User auf Netflix unterwegs sind, desto besser. Das zahlt sich vor allem im Werbekontext aus.

Unternehmen rechnet mit doppeltem Werbeumsatz und vielen neuen Lösungen

Die Diversifizierung des Angebots von Netflix geht mit einer Diversifizierung des Geschäftsfelds einher. Vor allem das Werbegeschäft soll noch deutlich ausgebaut werden. Zuletzt ermöglichte das Unternehmen den Einkauf der Werbung über die Amazon DSP, was laut Greg Peters schon zu positivem Feedback und mehr Adaption geführt hat. 2025 konnte Netflix mit Werbung 1,5 Milliarden US-Dollar umsetzen, das ist zweieinhalb Mal so viel wie noch 2024. Bereits 2022 führte das Unternehmen ein günstigeres Abonnement mit Werbung ein; dieses kostet in Deutschland derzeit 4,99 Euro pro Monat. Schon im Frühjahr 2025 lag die Zahl der User, die dieses werbegestützte Abonnement nutzen, bei 94 Millionen.

2026 möchte Netflix noch mehr User von dem Modell überzeugen. Für das laufende Jahr werden Umsätze in Höhe von drei Milliarden US-Dollar erwartet. Außerdem soll das Angebot gerade für die Avertiser optimiert werden.

We’re making good progress and the opportunity ahead of us is massive,

betont Greg Peters. Man könne noch hunderte Millionen weiterer Haushalte erreichen und den Marktanteil beim Ad Spend erhöhen. Dabei muss sich Netflix trotz guter Entwicklungen allerdings gegen die Konkurrenz von Google mit YouTube, Meta mit Instagram Reels und neuerdings Reels for TV und insbesondere auch Amazon Prime Video mit dem eigenen Werbeangebot behaupten. Es dürfte jedoch kein Zweifel daran bestehen, dass Netflix auch in diesem Jahr einer der wichtigsten Entertainment Player der Welt bleibt und hunderte Millionen Menschen anzieht, mit den Rechten von Warner Bros. im Rücken. Das sind gute Aussichten für Advertiser und die Plattform selbst, die derzeit stärker denn je auf neue Formate wie Live TV setzt.

Das Earnings-Review-Gespräch des Unternehmens kannst du im YouTube-Video des Unternehmens nachvollziehen.


Advertiser können jetzt via Amazon Netflix-Werbung kaufen

Netflix auf TV an der Wand
© Roberto Nickson – Unsplash





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Mogelpackung des Jahres 2025: Milka gewinnt Negativpreis – mit Lehrbuch-Beispiel für Shrinkflation


Die Konsumentinnen und Konsumenten haben gesprochen – und sie haben deutlicher abgestimmt als je zuvor. Mit 66,7 Prozent der Stimmen wählten sie die Milka Alpenmilch zur „Mogelpackung des Jahres 2025“.

Noch nie in der zwölfjährigen Geschichte des Wettbewerbs der Verbraucherzentrale Hamburg habe ein Produkt so weit vorn gelegen, heißt

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Jenseits des Hypes: Diese 10 Trends prägen Retail Media 2026


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Retail Media steuert in Europa stabil auf die prognostizierte Umsatzmarke von 28,8 Milliarden Euro im Jahr 2028 zu. Was als reiner Performance-Hebel f

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