Apps & Mobile Entwicklung
NVMeDisk.sys: Microsoft blockiert Registry-Hack für nativen NVMe-Support

Der von Microsoft eingeführte native NVMe-Support bringt messbar mehr SSD-Leistung. Nur per Registry Hack konnte das Feature auch unter Windows 11 ausprobiert werden. Doch dem schob Microsoft jetzt einen Riegel vor. Dieser lässt sich aber leicht wieder umgehen. Die Nutzung bleibt riskant.
Der neue Microsoft-Treiber NVMeDisk.sys ersetzt Disk.sys und sorgt so erstmals für nativen NVMe-Support, ohne dass vom betagten SCSI-Protokoll auf NVM Express (NVMe) der modernen PCIe-SSDs übersetzt werden muss. Tests unter Windows Server 2025 waren vielversprechend, zumindest bei den Benchmarks in Serverumgebung mit vielen SSDs und vielen CPU-Kernen. Dort wurden vor allem beim wahlfreien Lesen (4K Random Read) große Vorteile bei Durchsatz und Latenz verzeichnet. Schreibend blieb die Leistung zwar nahezu unverändert, doch wurde die CPU messbar entlastet.
Registry-Hack unter Win 11 funktioniert nicht mehr
Es gab aber auch die Möglichkeit, den nativen NVMe-Support unter Windows 11 zu aktivieren. Dies erfolgte durch einen Eingriff in die Registrierungsdatenbank (Registry). Entsprechende Anleitungen kursierten im Netz und wurden erfolgreich ausprobiert. Berichte über Leistungsverbesserungen, aber auch über Probleme, gaben sich die Klinke in die Hand. Zu empfehlen war diese Lösung nur erfahrenen und risikofreudigen Anwendern.
Dieser Registry-Hack funktioniert nun aber nicht mehr, wie Nutzer des Forums My Digital Life festgestellt haben, berichtet Neowin.
Es gibt immer einen anderen Weg
Doch wie so oft zeigt sich die Windows-Community trickreich. Und so liefert sie eine neue Option zur Aktivierung der nativen NVMe-Unterstützung unter Windows. Dafür wird das sogenannte ViVeTool benötigt, das mit Administratorrechten auszuführen ist und die Funktion via „ Feature ID“ hinzufügen kann.
Erneut liefert Deskmodder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und verrät in einem Update, dass die vorherige Methode via Registry ebenfalls noch funktioniert, sofern lediglich eine Nummer ausgetauscht wird.
Wann wird das Feature zum Standard?
Nach wie vor unklar ist, ob oder wann Microsoft den neuen NVMe-Treiber zum Windows-Standard erhebt. Bisher ist die Implementierung als experimentell einzustufen und dessen Nutzung über Umwege durchaus riskant, weshalb die Redaktion die Anleitungen an dieser Stelle nicht direkt veröffentlicht.
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Blind-Shooter Blindfire: „Lights Out“ spielt im Dunkeln und lässt die Lichter an

Im Dunkeln spielen, das steckt hinter dem Multiplayer-Shooter Blindfire. Der wurde zwar eingestellt, ist mit dem jüngsten und letzten Update dafür aber kostenlos geworden und bleibt spielbar. Die „Lights Out“-Version lässt die Lichter an.
Ein wenig erinnert die Idee von Blindfire an Superhot, wo die Zeit läuft nur, wenn man sich selbst bewegt. Bei diesem Multiplayer-Titel bleiben die Karten allerdings dunkel. Lichtfallen beleuchten das Geschehen nur kurz, ansonsten gilt es, sich auf Mündungsfeuer und die Akustik zu verlassen, um andere Spieler zu orten. Die Spielgeschwindigkeit ist deshalb recht langsam, die Magazine klein. Beides legt bewusstes Vorgehen nahe.
Laut Entwicklern, die sich dabei auf Spieler berufen, eignet sich Blindfire damit tatsächlich auch für Spieler ohne Sehvermögen. Sie bekommen mit dem letzten Update akustische Hinweise zur Orientierung in Levels und als Zielhilfe, der „Audio Aim Assist“. Zusätzlich gibt es zwei neue Waffen, neue Skins – für ein Spiel, in dem man andere Spieler kaum sieht – und Achievements.
So spielt sich Blindfire
Mit diesem Konzept steckt hinter Blindfire eine definitiv ungewöhnliche Idee. Wie spielt sich das? Der Titel ist sicherlich nicht der nächste Megahit, aber durchaus frisch. Für ein paar Partien unterhält das Konzept durch seinen Neuigkeitswert – auch ohne sich groß darauf einzulassen. So hell wie auf dem Teaser-Bild ist Blindfire eigentlich nur in der MVP-Sequenz am Ende eines Matches, ansonsten bleibt es stockdüster.
Für ein paar Runden lohnt es sich einmal hineinzuschauen, zumal der Titel wirklich kostenlos und nicht bloß Free to Play angeboten wird. Die Mühe ist gering: Systemanforderungen sind extrem niedrig, die Downloadgröße mit 3 Gigabyte überschaubar.
Spiele sollen leben
Grund für die kostenlose Veröffentlichung ist laut den Entwicklern der Wunsch, das Spiel zu erhalten. Geplant sei, die Server ohne zeitliche Begrenzung am Laufen zu halten. „Wir weigern uns, unser Werk zu begraben, nur weil die Dinge nicht perfekt gelaufen sind“, schreiben die Entwickler, „wir halten es am Leben, weil wir stolz darauf sind“.
Blindfire was a flash in the dark. It was weird, loud and ours. It is staying online for anyone who wants to play it today, tomorrow or years from now. Thanks for being part of the journey.
Double Eleven
Spiele seien „Kunst und sie verdienen es bewahrt zu werden“. Damit knüpfen sie an die Stop-Killing-Games-Initiative an, hinter der der selbe Grundgedanke steckt. Und das ist alles: Werbung oder Marketing-Kampagnen für Blindfire werde es nicht geben, die „Lights Out“-Version verstehe sich als „ein Geschenk für alle, die sehen wollen, was wir erschaffen haben“. Und das ist verdammt cool.
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Samsung Odyssey OLED G8: Neue 4K-UHD-Monitore im Doppelpack mit 27″ und 32″

Samsung bringt weitere Gaming-Monitore mit QD-OLED. Die neuen Modelle der Reihe Odyssey OLED G8 G80SH liefern 4K UHD auf rund 27 Zoll (S27HG802S) und 32 Zoll (S32HG802S). Beide arbeiten mit 240 Hz und besitzen einen DisplayPort 2.1 mit voller Geschwindigkeit (UHBR20) sowie USB-C mit 98 Watt.
Mit Anti-Reflexion, doch ohne QuantumBlack?
Die neuen Samsung-Monitore verwenden das gleiche Design mit besonders flachem Standfuß und silbergrauem Gehäuse samt RGB-Leuchtring auf der Rückseite. Die „Anti-Reflexions-Folie“ soll besser als herkömmliche Folien arbeiten. Von „QuantumBlack“ steht hier allerdings nichts. Dabei hatte Samsungs Display-Tochter im März noch erklärt, dass diese Folie „für alle neuen Produkte des Jahres 2026 geplant“ sei.
DP2.1 UHBR20, HDMI 2.1 und USB-C mit 98 W
Auch bei den Anschlüssen herrscht Einigkeit, sodass sowohl der S27HG802S als auch der S32HG802S über einen DisplayPort 2.1 mit vollen 80 Gbit/s sowie zweimal HDMI 2.1 verfügen. Der einzelne USB-C-Upstream-Port liefert bis zu 98 Watt und unterstützt den DP-Alt-Modus. Von den beiden USB-A-Buchsen diene eine lediglich für „Service“, berichtet die Website DisplaySpecifications, der augenscheinlich noch detailliertere Datenblätter vorliegen. Eine KVM-Funktion wird nicht geboten.
Panels der 3. und 4. Generation
Da die 32″-Zoll-Variante mit einer höheren „typischen“ Helligkeit von 300 cd/m² sowie der Zertifizierung nach DisplayHDR True Black 500 beschrieben wird, ist von einem QD-OLED-Panel der 4. Generation auszugehen. Beim S27HG802S weisen 250 cd/m² und True Black 400 in Richtung der 3. Generation. Weitere Eckdaten verraten die nachfolgende Tabelle sowie Samsungs Produktseiten*.
Preise und Verfügbarkeit
Der kleinere S27HG802S wird für 1.029 Euro zur Vorbestellung angeboten, der Versand soll voraussichtlich ab dem 19.06.2026 erfolgen. Für den größeren S27HG802S werden 1.099 Euro fällig. Dieser soll voraussichtlich bereits ab dem 05.06.2026 ausgeliefert werden.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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chromax.black: Schwarze Noctua NF-A12x25 G2 PWM sind zum Greifen nahe

Noctuas G2-Lüfter gibt es bis dato nur als 140 mm messende NF-A14x25 G2 PWM auch in Schwarz („chromax.black“). Jetzt steht die Veröffentlichung der schwarzen Variante des NF-A12x25 G2 PWM mit 120 mm aber offensichtlich kurz bevor.
„Wir sind so nahe…“
Darauf deuten von Noctua auf Social-Media-Plattformen veröffentlichte Bilder hin, die schwarze Lüfter zeigen.
Die
schwarzen NF-A14x25(r) G2 chromax.black waren den typisch braunen im November 2025 mit über einem Jahr Abstand gefolgt. Parallel erschien auch eine schwarze Version des Noctua NH-D15 G2.
Sofern die schwarzen 120-mm-Lüfter wirklich in Kürze den Markt erreichen, hätte es beim NF-A12x25 G2 damit nicht ganz so lange gedauert, denn sie wurden in Braun erst zur Computex 2025 vor knapp einem Jahr präsentiert.
Darum braucht chromax.black immer so lange
Warum die schwarzen Varianten immer mit deutlichem Zeitversatz erscheinen, hatte Noctua in der Vergangenheit bereits wiederholt erklärt, zuletzt im April per Blog-Post noch einmal über die eigene Webseite.
Zusammengefasst: Die schwarzen Farbpigmente im flüssigen Kunststoff verhalten sich in der Produktion gänzlich anders als die braunen, was die Viskosität, Wärmeleitfähigkeit und Kristallisation des Kunststoffs beeinflusst. Um den Lüftern 1:1 dieselben Eigenschaften wie den braunen Varianten zu verpassen, muss also auch Entwicklungsarbeit geleistet, statt nur schwarze Farbpigmente zugegeben werden.
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