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OMR Festival 2026: Wieso für Onlyfans Selbstermächtigung wichtiger ist als „spicy Content“


Keily Blair, CEO von Onlyfans (links) und Andrea Petković, Ex-Profi-Tennisspielerin, auf der Conference Stage

Vom Nischenimage zur Milliardenplattform: Onlyfans kämpft weiter darum, sich vom Image als Erotik-Plattform freizuschwimmen. CEO Keily Blair erklärte auf der OMR Conference Stage, warum es im Kern des Unternehmens um Monetarisierungs-Vorteile für Creators und eine neue Form digitaler Selbstbestimmung geht.

Der Name Onlyfans sorgt noch immer für hochgezogene Augenbrauen – und ebenso die CEO des Unternehmens. „Die meisten würden wohl nicht

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Von George Clooney zu Dua Lipa: Wie CMO Leonardo Aizpuru Nespresso verjüngt und die kulturelle Relevanz stärkt


Leonardo Aizpuru führt seit Februar 2025 weltweit das Marketing von Nespresso

Leonardo Aizpuru ist ein gefragter Mann. Der CMO von Nespresso holt Dua Lipa als neues Markengesicht, verjüngt die Marke und war einer der Redner auf der OMR. Ein Gespräch über Kaffee, Musik und die Zukunft von George Clooney.

Herr Aizpuru, Sie sind seit 19 Jahren bei Nestlé, seit etwas mehr als einem Jahr Global CMO von Nespresso. Können Sie sich noch an

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Audi, BMW, Mercedes-Benz und Co.: Das sind die beliebtesten Automarken der Deutschen


Die chinesische Elektromarke BYD ist in Deutschland auf dem Vormarsch

Audi ist laut YouGov Automotive Ranking 2026 die beliebteste Automarke in Deutschland, gefolgt von BMW und Mercedes-Benz. Spannung aber bringt eine Marke aus dem Reich der Mitte in die Auswertung.

Den ersten Platz im Ranking sichert sich Audi mit einem Index-Score von 26,3 Punkten – das Marktforschungsunternehmen YouGov erstellt es auf der

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OpenAI startet Ads Manager für ChatGPT


Erst vor wenigen Tagen hatte OpenAI zudem die eigene Privacy Policy für US User erweitert und damit neue Grundlagen für personalisierte Werbung geschaffen. Daten aus der Nutzung von ChatGPT und weiteren OpenAI-Diensten können somit künftig für Werbezwecke genutzt werden.


ChatGPT teilt jetzt US-Nutzer:innendaten für Ads

OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund
OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund, © OpenAI via Canva

ChatGPT Ads setzen auf Gesprächskontexte statt Suchbegriffe

Der Aufbau des Ads Managers erinnert zunächst an bekannte Werbeplattformen. Unternehmen können Kampagnen mit Zielsetzung, Budget und Targeting erstellen. Anzeigen bestehen aus Titel, Bild, Copy und Landingpage. Laut OpenAI sind auch CPC Bidding, Conversion Pixel und eine API bereits integriert.

Die eigentliche Veränderung steckt jedoch im Targeting selbst. Auf Ebene der Ad Groups setzt OpenAI auf sogenannte „Context Hints“. Werbetreibende geben also Hinweise dazu, in welchen thematischen Conversations Anzeigen erscheinen sollen. Jens PolomsKI beschreibt den Wandel als grundlegende Veränderung im digitalen Advertising, bei der nicht mehr einzelne Suchbegriffe im Fokus stehen, sondern die Platzierung innerhalb relevanter KI-Conversations.

Damit verschiebt sich Werbung in ChatGPT deutlich stärker in Richtung Gesprächskontext und Nutzer:innenintention. Während klassische Suchmaschinenwerbung primär auf Suchbegriffe reagiert, entsteht Sichtbarkeit in KI-Systemen zunehmend innerhalb generierter Antworten und laufender Interaktionen. Das dürfte perspektivisch enorme Auswirkungen auf SEO und Performance Marketing haben, da Rankings und klassische Anzeigenplätze an Bedeutung verlieren könnten.

Auch beim Reporting orientiert sich OpenAI an etablierten Ad-Plattformen. Laut der Hilfeseite können Unternehmen Impressions, Klicks, Spend, CTR, durchschnittliche CPCs, CPMs und Conversions auswerten. Die Daten lassen sich in Tabellenansichten, Trend-Charts oder per CSV-Export analysieren. Änderungen an Kampagnen sollen direkt im Webinterface oder über Bulk Workflows möglich sein.

OpenAI macht KI-Conversations zur neuen Bühne für Werbung

Aktuell ist der Ads Manager nur für US-Werbetreibende verfügbar. Anzeigen werden bislang ausschließlich in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland ausgespielt. Für Europa baut OpenAI laut Digiday derzeit erst die rechtliche Infrastruktur auf. Dazu gehören Consent Management und zusätzliche Länderfelder für das Conversion Tracking.

Trotzdem empfiehlt Jens PolomsKI Marketer:innen schon jetzt, sich intensiv mit der neuen Werbelogik auseinanderzusetzen. Denn mit ChatGPT Ads verschiebt sich digitales Advertising zunehmend weg vom klassischen Keyword-Targeting hin zu thematischen KI-Conversations. Statt sich nur zu fragen „Auf welches Keyword biete ich?“, dürfte für Unternehmen künftig stärker relevant werden: „In welcher Antwort will ich auftauchen?“.

Bereits Anfang 2026 startete das Unternehmen erste Anzeigenformate für Free und Go User in den USA. Kurz darauf folgte der größere Roll-out von ChatGPT Ads. Seit Kurzem bereitet das Unternehmen Pay-per-Click-Anzeigen vor. Der neue Ads Manager erweitert dieses Werbeökosystem jetzt um ein eigenes Kampagnen- und Analyse-Tool.

Für OpenAI dürfte Werbung langfristig eine zentrale Rolle für das Geschäftsmodell spielen. Das Unternehmen investiert Milliarden in Rechenleistung, KI-Infrastruktur und neue Modelle, während die Betriebskosten generativer KI-Systeme kontinuierlich steigen. Ads dürften deshalb zu einer wichtigsten Einnahmequelle neben Abos und Enterprise-Produkten werden.

Mit Werbung in KI-Conversations entstehen allerdings auch neue Herausforderungen. Gerade bei generativer KI stellen sich Fragen zur Transparenz und Brand Safety. Für Werbetreibende dürfte deutlich schwerer nachvollziehbar sein, in welchem konkreten Antwortkontext Anzeigen erscheinen und wie stark die KI selbst die Wahrnehmung von Marken beeinflusst.

OpenAI bezeichnet den Ads Manager derzeit noch ausdrücklich als Betaversion. Laut der offiziellen Hilfeseite sollen weitere Funktionen schrittweise ergänzt werden. Dennoch dürfte das Tool schon jetzt für viele Marketer ein erster Blick auf die Zukunft von KI-Werbung sein.


ChatGPT Ads brechen mit OpenAIs Versprechen

Smartphone Mockup mit Ad bei ChatGPT, Wolken im Hintergrund
© OpenAI via Canva





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