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Künstliche Intelligenz

PaaS-Komfort auf eigener Infrastruktur mit Open-Source-Tool Coolify umsetzen


PaaS-Anbieter (Platform as a Service) wie Netlify, Vercel oder Heroku haben das Deployment von Webanwendungen vereinfacht. Eine Git-URL, ein Build-Befehl und wenige Mausklicks genügen, um einen statischen Blog oder ein dynamisches Next.js-Backend in die Cloud zu schieben. Netlify und Vercel erlauben es auf diese Weise, Projekte per Git-Push zu veröffentlichen. Sie stellen automatisch CDN, Funktionen und Vorschau-Deployments bereit.

Gleichzeitig bleibt jedoch vieles intransparent: Der Build-Prozess läuft im Anbietercluster, die Konfiguration orientiert sich an proprietären Verzeichnissen und die Plattformen sind nicht für Self-Hosting konzipiert. Sie bieten zwar dateibasierte Konfiguration im Repository, koppeln Build-, Routing- und Hosting-Verhalten jedoch stark an die jeweilige Plattform.

  • Mit der Open-Source-Plattform Coolify lassen sich Anwendungen und Datenbanken auf dem eigenen Server betreiben.
  • Coolify ist eine Alternative zu Netlify, Vercel und Heroku.
  • Entwicklungsteams können sich auf Code und Git-Repositorys konzentrieren, da sie sich nicht mehr mit komplexen Serverkonfigurationen beschäftigen müssen.
  • Coolify setzt verschiedene Build Packs ein, um Anwendungen aus Git-Repositorys automatisch zu erkennen und bereitzustellen, darunter Nixpacks, Dockerfile, Docker Compose und Static Build Pack.


Dr. Fabian Deitelhoff

Dr. Fabian Deitelhoff

Dr. Fabian Deitelhoff ist IT-Leiter Head of Software Development und Head of Product bei der Education Partners GmbH. Zudem ist er als Autor, Dozent und Softwareentwickler tätig.

Hier setzt die Open-Source-Software Coolify an. Sie will die Einfachheit moderner PaaS-Deployments in die eigene Infrastruktur transportieren. Der Core Maintainer András Bácsai hat Coolify als selbstverwaltete Alternative zu Netlify, Vercel und Heroku entwickelt. Coolify zentralisiert Server-, Applikations- und Datenbankmanagement in einer Weboberfläche, integriert Git-Provider und stellt SSL-Zertifikate automatisch bereit. Dieser Ansatz zielt auf Teams, die einen modernen DevEx-Standard (Developer Experience) mit GitOps, Containerisierung und automatisiertem Build and Deploy verbinden wollen, aber gleichzeitig Kosten, Datenschutz oder Complianceanforderungen im Blick behalten müssen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „PaaS-Komfort auf eigener Infrastruktur mit Open-Source-Tool Coolify umsetzen“.
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Neue PC-Spiele im Juli 2026: „Halo: Campaign Evolved“


Der Spiele-Sommer beginnt im Juli mit Highlights wie „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ und dem Action-RPG „The Relic: First Guardian“. Mit „Halo: Campaign Evolved“ wird ebenfalls ein vielversprechendes Remake veröffentlicht.

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Mistfall Hunter wird am 30.07.2026 veröffentlicht. (Bild:

Skystone Games

)

Mit „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ kehrt am 09. Juli 2026 eines der beliebtesten Abenteuer der „Assassin’s Creed“-Reihe zurück. Die Neuauflage erzählt erneut die Geschichte des Freibeuters Edward Kenway, der während des Goldenen Zeitalters der Piraterie in der Karibik des frühen 18. Jahrhunderts zwischen die Fronten von Assassinen und Templern gerät. Als charismatischer Pirat erkunden Spieler eine riesige offene Spielwelt mit Städten wie Havanna, Nassau und Kingston sowie zahlreichen Inseln, Dschungelgebieten und weitläufigen Meeresregionen.

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Trailer zu „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“

Herzstück des Spiels bleiben die Seeschlachten mit Edwards Schiff Jackdaw, das im Verlauf des Abenteuers umfangreich ausgebaut werden kann und Kämpfe gegen feindliche Kriegsschiffe, Festungen und legendäre Gegner ermöglicht. Im Vergleich zum Original von 2013 wurde die Neuauflage vollständig mit der aktuellen Anvil-Engine neu entwickelt und bietet deutlich detailliertere Umgebungen, moderne Beleuchtungstechniken, dynamische Wettereffekte, realistischere Wasserdarstellung sowie überarbeitete Charaktermodelle und Animationen. Auch das Gameplay wurde modernisiert: Das Kampfsystem soll in „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ flüssiger und dynamischer ausfallen, Parkour-Bewegungen wurden verbessert und einige der im Original kritisierten Verfolgungsmissionen wurden überarbeitet.

Am 28. Juli 2026 erlebt die legendäre Geschichte von „Halo: Combat Evolved“ eine umfassende Neuauflage für den PC und die aktuelle Konsolengeneration. In dem Remake von „Halo: Campaign Evolved“ schlüpfen Spieler erneut in die Rolle des Supersoldaten Master Chief, der nach der Bruchlandung auf dem geheimnisvollen Ringwelt-Konstrukt Halo gegen die außerirdische Allianz der Covenant kämpft und dabei auf eine Bedrohung stößt, die weit über einen gewöhnlichen Krieg hinausgeht. Die Neuauflage erzählt die Handlung des Xbox-Klassikers von 2001 auf Basis des Originals, erweitert sie jedoch um zusätzliche Missionen, die Ereignisse vor der eigentlichen Geschichte beleuchten und unter anderem Sergeant Johnson stärker in den Mittelpunkt rücken.

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Technisch wurde das Spiel mit moderner Grafik neu aufgebaut und bietet hochauflösende Umgebungen, überarbeitete Zwischensequenzen, zeitgemäße Steuerung sowie zahlreiche Komfortfunktionen. Gleichzeitig integrieren die Entwickler neue Gameplay-Elemente wie Sprinten, zusätzliche Waffen, neue Fahrzeugoptionen und erweiterte Kampfmöglichkeiten, ohne die charakteristische Struktur der Originalmissionen aufzugeben. Umfangreiche Modifikatoren, in Form der bekannten Schädel, ermöglichen individuelle Herausforderungen und erhöhen den Wiederspielwert erheblich. „Halo: Combat Evolved“ bietet zudem einen plattformübergreifenden Online-Koopmodus. Laut der Entwickler handelt es sich bei „Halo: Combat Evolved“ nicht um ein einfaches Grafik-Remaster, sondern um eine moderne Neuinterpretation eines der einflussreichsten Ego-Shooter aller Zeiten.

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„The Relic: First Guardian“ erscheint am 31. Juli 2026 und entführt Spieler in die düstere Fantasy-Welt Arsiltus, die nach der Zerstörung eines mächtigen Relikts von einer alles verschlingenden Leere verwüstet wurde. In der Rolle des letzten Wächters begeben sich Spieler auf eine gefährliche Reise, um die Fragmente des zerbrochenen Relikts wiederzufinden und die Welt vor dem endgültigen Untergang zu bewahren. Das Action-Rollenspiel kombiniert Elemente klassischer Soulslikes mit einem stärker auf Erkundung ausgelegten Gameplay und führt durch Regionen voller Geheimnisse, Ruinen, Dungeons und gewaltiger Bossgegner.

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Trailer zu „The Relic: First Guardian“

Besonders an „The Relic: First Guardian“ ist das Fortschrittssystem, das vollständig auf klassische Charakterlevel verzichtet. Stattdessen bestimmen Waffen, Runen, Ausrüstung und Crafting-Möglichkeiten die Entwicklung und Stärke des Helden. Fünf unterschiedliche Waffengattungen mit individuellen Fähigkeiten erlauben verschiedene Spielstile, während anspruchsvolle Kämpfe präzises Timing, geschicktes Ausweichen und eine clevere Nutzung der verfügbaren Fähigkeiten verlangen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den zahlreichen Bosskämpfen, bei denen Spieler auf sogenannte „Brutals“ treffen – gewaltige Kreaturen mit eigenen Hintergrundgeschichten. Die Spielwelt von „The Relic: First Guardian“ orientiert sich teilweise an koreanischen Mythen und Legenden und verbindet diese Einflüsse mit einer düsteren Dark-Fantasy-Atmosphäre.

Diese und weitere PC-Spiele-Neuerscheinungen im Juli haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Titel Genre Plattform Datum
Battle For Embolia MMORPG Windows 03.07.
Esports Manager 2026 Management-Sim Windows 06.07
Moonlight Peaks Lebenssimulation Windows, Mac, Switch 07.07.
Outward 2 Action-RPG Windows 07.07.
Assassin’s Creed Black Flag Resynced Action-Adventure Windows, PS5, Xbox Series 09.07.
EA Sports College Football 27 Sportspiel Windows, PS5, Xbox Series 09.07.
Echoes of Aincrad Action-RPG Windows, PS5 10.07.
Colonies of The Remnant Survival Windows 10.07.
Machinefall Echtzeittaktik Windows 10.07.
Imperial Ambitions Globalstrategie Windows, Mac 13.07.
The Incident at Galley House Mystery Windows, Mac, Linux 14.07.
MineGeon: Renegades Action-Roguelike Windows 14.07.
The Mound: Omen of Cthulhu Psycho-Horror Windows 15.07.
Funnel Runners Survival Windows 16.07.
Die Gilde – Europa 1410 Strategie-Sim Windows 16.07.
Frozen Ship Survival-Adventure Windows 17.07.
ZeroSpace Strategie Windows 20.07.
Rubinite Boss-Rush-Action Windows, Mac 23.07.
Avatar Legends: The Fighting Game 2D-Kampfspiel Windows, PS5, Xbox Series 23.07.
Forsaken Realms: Vahrin’s Call Action-RPG Windows 27.07.
Halo: Campaign Evolved Ego-Shooter Windows, PS5, Xbox Series 28.07.
Void Martyrs Survival-Horror Windows 28.07.
Bonehold Dungeon Crawler Windows 28.07.
Mistfall Hunter Extraction-ARPG Windows, PS5, Xbox Series 30.07.
The Ranchers Lebenssimulation Windows, Mac, Linux 30.07.
Corsair Cove Städtebausimulation Windows 31.07.
The Relic: First Guardian Action-RPG Windows, PS5, Xbox Series, Switch 31.07.
Deliria Action-RPG Windows 31.07.

Die folgende Galerie zeigt die Spiele-Highlights für den PC aus dem Juni 2026:

Auch im laufenden Monat stehen noch einige Spielveröffentlichungen aus. Eine Übersicht der Juni-Releases zeigt die folgende Galerie:


The Adventures of Elliot: The Millennium Tales wird am 18.06.2026 veröffentlicht. (Bild:

Square Enix

)

Siehe dazu auch:


(sem)



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Spuren einer Millionen Jahre alten ksomischen Explosion im Meeresgrund entdeckt


Vor mehr als 100 Millionen Jahren kam es in der Nähe unseres Sonnensystems zu einem sehr seltenen und dramatischen Ereignis, einem sogenannten r-Prozess. Die Spuren davon hat ein deutsch-australisches Team auf dem Grund des Zentralpazifiks gefunden.

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Das Team des Helmholtz-Zentrum Dresden – Rossendorf (HZDR) und der Universitäten von Canberra und Sydney hat Eisen-Mangan-Krusten untersucht, mineralische Ablagerungen aus der Tiefsee. Darin fanden sie neben Spuren der radioaktiven Isotope Eisen-60 und Curium-247 auch das sehr seltene und langlebige Plutonium-244.

Letzteres entsteht in einem r-Prozess, eine Abkürzung für Rapid Neutron-Capture Process. Das ist ein Neutroneneinfangprozess, der bei hohen Neutronen-Dichten und Temperaturen abläuft und bei dem ein Atomkern in sehr kurzer Zeit extrem viele Neutronen einfängt. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Plutonium aus sehr seltenen kosmischen Explosionen stammt, wie sie etwa beim Verschmelzen zweier Neutronensterne oder sehr energiereichen Supernovae auftreten würden“, sagt Anton Wallner, Leiter der Abteilung Beschleuniger-Massenspektrometrie und Isotopenforschung am HZDR.

Danach habe sich das im interstellaren Medium verteilt und sei über Millionen Jahre hinweg kontinuierlich auf die Erde herabgeregnet, sagte Wallner weiter. Daraus schloss das Team, dass das Isotop bei einem Prozess entstand, der vergleichsweise lang her ist, denn nur so hatte das Isotop genügend Zeit gehabt, sich wie ein gleichmäßiger Schleier im interstellaren Medium zu verteilen. Aus der Halbwertszeit von Plutonium-244, die bei 80 Millionen Jahren liegt, ermittelten die Forscher, dass das r-Prozess-Ereignis – das letzte in unserer kosmischen Nachbarschaft -– vor mehr als 100 Millionen Jahren stattfand.

Das Eisen-60, das die Forscher ebenfalls in der Kruste nachwiesen, stammt hingegen von deutlich jüngeren Ereignissen: Das Isotop war in zwei Zonen konzentriert, anders als das gleichmäßig verteilte Plutonium. Der Eisen 60-Verlauf zeige zwei eindeutige Signaturen erdnaher Supernova-Explosionen, teilte das Team mit. Diese müssen aber jüngeren Datums sein, da die Halbwertszeit von Eisen-60 nur 2,62 Millionen Jahre beträgt.

Eisen-Mangan-Krusten sind Ablagerungen der Metalle aus dem Meerwasser. Sie wachsen millimeterweise über Millionen Jahre. Dabei nehmen sie auch Stoffe aus ihrer Umgebung auf und lagern sie ein, darunter auch Isotope aus dem Weltall.

Deren Konzentration ist dabei äußerst gering: ein Plutonium-Atom zwischen rund zehn Trilliarden anderer Atome. Erst seit kurzem steht die Technik zur Verfügung, um solche geringen Mengen zu detektieren. „Wir brauchen nur 100 Plutonium-Atome in der Endprobe, um eines davon im Detektor einzufangen. Diese Sensitivität ist weltweit einzigartig“, sagt Michael Hotchkis, leitender Wissenschaftler am VEGA. Das Instrument der Australian Nuclear Science and Technology Organisation in Sydney ist die derzeit einzige Maschine, die empfindlich genug ist, derartige kosmische Spuren nachzuweisen.

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Die Verschmelzung von Neutronensternen ist sehr selten. Zwei Ereignisse dieser Art wurden in den vergangenen letzten Jahren anhand von Gravitationswellen erfasst. Sie fanden aber beide in anderen Galaxien statt.


(wpl)



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WhatsApp testet Textnachrichten zum einmaligen Betrachten


WhatsApp testet eine Funktion, mit der Nutzer Textnachrichten nur zum einmaligen Betrachten versenden können. Das Feature ergänzt vorhandene Einmal-Funktionen im Messenger, die bereits für Fotos, Videos und Sprachnachrichten existieren. Eine offizielle Verlautbarung dazu gibt es noch nicht. Die Funktion wurde aber in einer aktuellen Testversion für das iPhone entdeckt, die über Apples Beta-Plattform TestFlight verbreitet wird. Vor einiger Zeit war sie auch bereits in einer Android-Testversion gesichtet worden.

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Laut der Website WABetaInfo haben sich Nutzer bislang oft mit einem Workaround beholfen, um Textnachrichten zu versenden, die vom Empfänger nur einmal angesehen werden können. Sie verschickten diese einfach als Bildunterschrift zu einem Foto. Dadurch, dass Fotonachrichten zur einmaligen Betrachtung versendet werden können, war es so möglich, auch den Text zu schützen. Die neue Funktion macht diesen Umweg überflüssig. Bislang wurde das Feature in Einzel- und Gruppenchats gesichtet. Für Channels ist es offenbar nicht vorgesehen.

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Nutzer müssen zum Versenden solcher Nachrichten lange auf den Sende-Button drücken. Daraufhin öffne sich ein Drop-down-Menü, das einen Eintrag enthält, um die Nachricht zum einmaligen Ansehen zu verschicken. WhatsApp schütze die Nachrichten zudem vor Bildschirmvideos und Screenshots. Auch das Kopieren, Weiterleiten und Speichern sind gesperrt. Letztlich kann die Meta-Tochter aber das Risiko, dass solche Nachrichten weiterverbreitet werden, nur minimieren. Es bleibt zum Beispiel möglich, den Bildschirm des Geräts einfach mit einem zweiten Gerät abzufilmen.

WhatsApp würde mit der neuen Textfunktion eine überfällige Lücke in seinem bisherigen Paket der Schutzmaßnahmen schließen. Hierzu gehört neben den vorhandenen Optionen zum Versenden solcher Einmal-ansehen-Nachrichten auch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Ebenfalls zum Schutzpaket gehört die kürzlich angekündigte Advanced Chat Privacy, die etwa das Exportieren von Chats und den automatischen Medien-Download unterbindet. Ob und wann die Funktion an alle Nutzer verteilt wird, ist gegenwärtig jedoch noch unklar.


(mki)



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