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Entwicklung & Code

PHP-Team stimmt über anerkannte Open-Source-Lizenzen ab


Die PHP Internals, also die Kernmitglieder des Projekts, stimmen derzeit über eine neue Open-Source-Lizenz für PHP und die Zend Engine ab. Die vorgeschlagene Modifizierte- oder 3-Klausel-BSD-Lizenz ist von der Open Source Initiative (OSI) und der Free Software Foundation (FSF) anerkannt und zur GPL kompatibel. An den bisherigen garantierten Rechten für Nutzer und Kontributoren soll sich dadurch nichts ändern.

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Der RFC-Vorschlag begründet die Einführung einer neuen Lizenz mit dem bisherigen Durcheinander an Lizenzen, das historische Gründe hat. Derzeit erkennt die OSI zwar die PHP-Lizenz v3.01 als Open Source an, die Zend-Engine-Lizenz 2.0 jedoch nicht. Beide sind auch nicht zur GPL kompatibel.

Die beiden Komponenten werden aber gemeinsam entwickelt und liegen in einem Repository vor. Das ist für Außenstehende und Nutzer schwierig nachzuvollziehen: „Nach 25 Jahren Zusammenlebens im selben Quellcode-Repository sind beide so eng miteinander verflochten, dass die Zend Engine nicht mehr davon getrennt und als eigenständiges Produkt genutzt werden kann. Zusammen bilden sie die Referenzimplementierung der Programmiersprache PHP.“

Die 3-Klausel-BSD-Lizenz ist sehr freizügig und besagt als Besonderheit, dass Nutzer der Software die Namen der Urheber und Kontributoren nur nach vorheriger Erlaubnis für Werbung verwenden dürfen. Sie schränkt die bislang garantierten Rechte der vorangegangenen Lizenzen nicht ein, da diese eine ähnliche Klausel enthielten.

Die Abstimmung der PHP Internals über den im Juli 2025 veröffentlichten Vorschlag läuft bis zum 4. April, derzeit gibt es 23 Ja-Stimmen und eine Enthaltung. Der Kreis der Abstimmungsberechtigten liegt bei ca. vierzig Personen, und eine Zweidrittelmehrheit ist für den Erfolg notwendig.

Die Geschichte von PHP umfasst eine Vielzahl an Lizenzversuchen, die seit der ersten Veröffentlichung zum Einsatz gekommen sind, der RFC-Aufruf liefert einen kleinen historischen Abriss.

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(who)



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Entwicklung & Code

Neu in .NET 10.0 [21]: Ausgabe der Befehle und Parameter in JSON bei SDK-Tools


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Mit dem neuen Parameter --cli-schema erhalten Entwicklerinnen und Entwickler seit .NET 10.0 bei den .NET-SDK-Kommandozeilenbefehlen eine Ausgabe der Befehlsoptionen und Parameter in JavaScriot Object Notation (JSON).

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Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.

Zuvor waren diese Informationen bereits in reiner Textform über die Hilfefunktion abrufbar, allerdings durch mehrere Einzelbefehle, wie beispielsweise

dotnet package -h
dotnet package add -h
dotnet package list -h


Screenshot

Screenshot

Der Screenshot zeigt einen Ausschnitt aus der Ausgabe des JSON-Schemas eines .NET-SDK-CLI-Befehls (Abb. 1).


Screenshot

Screenshot

Der Screenshot zeigt einen Ausschnitt der Hilfeinformationen eines .NET-SDK-CLI-Befehls (Abb. 2).


(rme)



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Entwicklung & Code

Sourcecode-Editor Zed erreicht Version 1.0


Der Code-Editor Zed liegt jetzt in Version 1.0 vor. Einzelne, neue Highlights benennen die Entwickler des Open-Source-Editors für ihr Release nicht.

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Stattdessen betonen sie, dass Version 1.0 nach jahrelanger Entwicklungszeit den Punkt markiert, an dem Zed erstmals den vollen Funktionsumfang eines modernen Editors für macOS, Windows und Linux erreicht hat. Als Beispiele nennen sie Features wie Debugging, Git‑Integration, SSH‑Remote-Entwicklung sowie die Unterstützung dutzender Sprachen.

Der komplett in Rust geschriebene Zed bedient sich keiner Browser‑Plattform als Systemfundament, sondern ist wie ein Videospiel aufgebaut, so die Entwickler. Der Editor verfügt über eine eigene GPU‑basierte UI‑Engine (GPUI), auf der auch das Agent Client Protocol läuft. Damit lassen sich KI-Agenten wie Claude Agent, Codex CLI, Cursor und OpenCode unterstützend zur Softwareentwicklung hinzuziehen. Seit Januar 2024 ist Zed unter GPL (Editor), AGPL (Server-Komponenten) und Apache 2.0 (GPUI-Framework) lizenziert.

Die Kombination aus Rust-Unterbau und GPUI verhilft Zed zu einem Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Web‑ oder Electron-basierenden Editoren wie Atom oder VS Code. Bereits im Mai 2025 hatte Zed-Entwicklerteam ihn in einem Blogbeitrag zum schnellsten KI-Code-Editor erklärt. Anwenderinnen und Anwender, die ohne KI-Support arbeiten wollen, können diesen in Zed ohne viel Aufhebens ausschalten. War dazu in früheren Versionen des Open-Source-Editors noch eine Einstellung in der settings.json-Datei erforderlich, funktioniert es nun direkt im UI.


(mro)



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Geld für KI statt Open Source: pgBackRest-Projekt gibt auf


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David Steele, der Maintainer des weitverbreiteten Postgres-Backup-Tools pgBackRest, hat keine Finanzierung für sein Projekt gefunden und es deswegen bei GitHub archiviert. Es ist nur noch lesbar.

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Steele schreibt auf GitHub, er habe „nach einer Stelle gesucht, die es mir erlauben würde, die Arbeit fortzusetzen, aber bisher war ich nicht erfolgreich. Auch meine Bemühungen, mir Sponsoren zu sichern, haben nicht zu dem geführt, was ich brauche, um das Projekt gangbar zu halten.“ Außerdem fordert er Interessenten an Forks dazu auf, sich einen neuen Namen zu suchen.

Beobachter aus der Community erwarten Forks des im Postgres-Umfeld essenziellen Programms, kritisieren aber auch die IT-Industrie in ihrem Umgang mit Open Source. Laetitia Avrot, ehemaliges Mitglied des Postgres Code of Conduct Committee, weist beispielsweise darauf hin: „Das Open-Source-Modell funktioniert, wenn die Leute, die den Wert abschöpfen, auch zum Erhalt beitragen“. Große Firmen haben enorm von pgBackRest profitiert, aber: „Der KI-Goldrausch hat offensichtlich gründlich durchgerüttelt, was Firmen als bezahlenswert ansehen.“ Derzeit sei es offensichtlich wichtiger, RAM und GPUs bereitzustellen.

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In der Community beginnt nun die Suche nach einer Alternative. Für Anwenderinnen und Anwender bedeutet es, vorerst abzuwarten. Derzeit gibt es keine neuen Funktionen für pgBackRest und auch keine Bugfixes mehr. Probleme werden daher vermutlich spätestens mit neuen Versionen von Postgres auftauchen.

Ein grafischer Aufruf mit einer überarbeiteten Version des bekannten xkcd-Comics „Dependency“ appelliert daran, Open-Source-Projekte der Infrastruktur wie pgBackRest auch angemessen finanziell zu unterstützen.


Cartoon zur Fundierung von Open Source

Cartoon zur Fundierung von Open Source

(Bild: xkcd.com/2347/)


(who)



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