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PKV-Chef über die Digitalisierung des Gesundheitswesens für Privatversicherte
Während die Digitalisierung des Gesundheitswesens oft von der Debatte um die Herausforderungen der gesetzlichen Krankenversicherungen geprägt ist, fragen sich viele immer wieder, wie der digitale Wandel für die rund 8,7 Millionen Privatversicherten in Deutschland aussieht. Wir haben mit Christian Hälker, dem Geschäftsführer des Verbands der Privaten Krankenversicherungen, über die Digitalisierung des Gesundheitswesens gesprochen.
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Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet voran. Wie ist die Private Krankenversicherung (PKV) hier aufgestellt, insbesondere bei Projekten wie der elektronischen Patientenakte (ePA) und dem E-Rezept?
Fast alle großen privaten Krankenversicherer sind mittlerweile an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen und decken damit etwa 80 Prozent des Marktes für Vollversicherte ab. Anders als in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gibt es bei uns jedoch keinen gesetzlichen Zwang, eine Anwendung zu einem bestimmten Zeitpunkt einzuführen.

Christian Hälker, Geschäftsführer beim Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband).
(Bild: OKV)
Unsere Unternehmen können selbst entscheiden, ob sie mit dem E-Rezept oder der ePA starten. Viele fangen mit dem E-Rezept an, da der Versicherte hier einen direkten positiven Effekt erlebt: Er löst das Rezept mit dem Smartphone in der Apotheke ein und kann die Rechnung digital einreichen, ganz ohne Medienbruch. Bei der ePA ist der unmittelbare Mehrwert für viele bisher nicht so klar, weshalb wir sie eher als Einstieg sehen, damit sich die Versicherten an die Technologie gewöhnen können. Um die Hürden für Ärzte und Softwareentwickler möglichst gering zu halten, orientieren wir uns dabei sehr nah am GKV-Standard.
Sie erwähnen das Smartphone. Die PKV setzt also nicht auf die elektronische Gesundheitskarte (eGK) wie die GKV?
Richtig, wir haben bewusst auf die eGK verzichtet und setzen stattdessen vollständig auf digitale Identitäten und das Smartphone. Das orientiert sich auch an dem, was auf EU-Ebene passiert, wo es ebenfalls keine Karte gibt; die eGK ist eher ein deutsches Phänomen, das im Gesundheitswesen regelrecht zementiert wird. Wir glauben, dass die Zukunft digital ist und die meisten Menschen, auch ältere, ohnehin online sind. Für diejenigen, die kein Smartphone nutzen möchten, gibt es Sonderlösungen. Zukünftige Anwendungen wie der Online-Check-in beim Arzt, bei dem man sich per NFC oder durch das Abfotografieren eines Barcodes anmeldet, werden den Alltag weiter vereinfachen.
Für all diese digitalen Anwendungen ist eine eindeutige Identifikation notwendig. Warum ist die Krankenversichertennummer (KVNR) für Privatversicherte ein solches Thema?
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Die KVNR ist der zentrale Schlüssel für den Zugang zur Telematikinfrastruktur; ohne sie läuft nichts. Hier stoßen wir jedoch auf eine große Hürde, die es in der GKV nicht gab. Wir fordern seit etwa drei Jahren eine Vereinfachung bei der Vergabe der KVNR. Aktuell müssen wir jeden Versicherten einzeln anschreiben und um dessen Zustimmung bitten, eine KVNR beantragen zu dürfen. Viele Versicherte sind bei einer solchen Unterschrift skeptisch, weil sie den direkten Nutzen nicht sofort erkennen – anders als bei der Nutzung einer App, wo der Vorteil direkt erlebbar ist. In der GKV konnten die Nummern automatisch für den gesamten Bestand vergeben werden, was den Prozess massiv erleichtert hat.
Welche Herausforderungen sehen Sie?
Bei uns läuft der Zugang zu den digitalen Diensten über eine GesundheitsID, die auf einer digitalen Identität basiert. Die größten Hürden liegen derzeit im Zugangsprozess selbst, was sich auch in den teils sehr schlechten App-Store-Bewertungen von 1,2 bis 1,6 Sternen für die TI-Anwendungen widerspiegelt. Viele Versicherer bieten die Gematik-Apps deshalb separat an, um die Bewertung ihrer Haupt-Service-App nicht zu gefährden.
Ein Kernproblem ist, dass die meisten Bürger ihre PIN für den online-fähigen Personalausweis nicht kennen. Der Online-Dienst zum Zurücksetzen der PIN wurde im Dezember 2023 vom BMI aus Kostengründen still und heimlich eingestellt. Nun muss man dafür extra zum Bürgerbüro – eine zu hohe Hürde. Wir hoffen, dass neue, rein digitale Verfahren, die ohne PIN auskommen, oder Vereinfachungen durch die EU den Zugang erleichtern.
Ein weiterer Punkt ist die Nutzung von Gesundheitsdaten für die Forschung. Privatversicherte sind auf nationaler Ebene davon bisher ausgenommen. Wird sich das ändern?
Auf nationaler Ebene ist es korrekt, dass uns die gesetzliche Grundlage fehlt, um die Daten von Privatversicherten dem Forschungsdatenzentrum zur Verfügung zu stellen. Das ändert sich aber mit dem Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS). Der EHDS unterscheidet nicht zwischen GKV und PKV, sondern stellt auf den Bürger ab. Dadurch werden wir auf EU-Ebene verpflichtet sein, Daten zu liefern, und erhalten so die gesetzliche Grundlage, die uns in Deutschland bisher fehlt. Das begrüßen wir, denn es ergibt Sinn, dass auch die Daten der Privatversicherten für die Verbesserung der Versorgung genutzt werden.
Wie wird diese Datenanbindung konkret aussehen?
Hier muss man zwischen der Primär- und Sekundärdatennutzung unterscheiden. Für die Primärdatennutzung, also die direkte Versorgung im EU-Ausland, wird es eine Schnittstelle geben, die vom GKV-Spitzenverband bereitgestellt wird und die wir mitnutzen werden; hier sind wir bereits gesetzlich berücksichtigt. Was die Sekundärdatennutzung, also die Bereitstellung von Forschungsdaten, betrifft, ist die genaue Umsetzung noch nicht final geklärt. Wir sind derzeit im Gespräch, ob wir eine eigene Struktur aufbauen oder uns an den Vorhaben der GKV orientieren.
Wie beteiligt sich die PKV an den erheblichen Kosten der Telematikinfrastruktur? Im Raum steht oft der Vorwurf, die PKV würde die Infrastruktur nutzen, ohne dafür zu zahlen.
Dieser Vorwurf ist falsch. Wir beteiligen uns unserem Anteil entsprechend an den Kosten, obwohl der Gesetzgeber uns im Sozialgesetzbuch V nie explizit berücksichtigt hat. In den Diskussionen ist hier oft von einem Anteil von etwa sieben Prozent die Rede. Unsere Beteiligung ist über einen bilateralen Vertrag mit dem GKV-Spitzenverband geregelt. Wir haben nicht nur die laufenden Kosten übernommen, sondern als „Wiedereinstiegskosten“ auch rückwirkend für die Jahre gezahlt, bevor wir 2020 wieder in die Gematik eingestiegen sind. Wir würden es begrüßen, wenn unsere Kostenbeteiligung auch gesetzlich verankert würde, um diese wiederkehrende Falschinformation aus der Welt zu schaffen.
Ärzte kritisieren oft den Zwang zur Digitalisierung, gerade, weil die Systeme bisher nicht immer stabil laufen. Sie in der PKV setzen auf Freiwilligkeit. Ist das der bessere Weg?
In der Theorie klingt Freiwilligkeit gut, aber die Praxis in Deutschland zeigt leider oft, dass Anwendungen erst dann wirklich genutzt werden, wenn eine gesetzliche Verpflichtung besteht. Das hat man beim E-Rezept und bei der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) deutlich gesehen.
Die einzige Ausnahme ist der elektronische Heil- und Kostenplan (EHKP) der Zahnärzte. Dieses System hat sich ohne Zwang durchgesetzt, weil es allen Beteiligten einen sofort erkennbaren und erheblichen Mehrwert bietet: Der Patient hat keinen Papierkram, der Zahnarzt erhält sofort eine Zusage und kann die Behandlung planen, und die Kasse hat einen voll digitalen Prozess. Solange dieser klare Mehrwert bei anderen Anwendungen wie der ePA bisher nicht für alle spürbar ist, scheint eine gewisse Verpflichtung in Deutschland notwendig zu sein, um die Digitalisierung voranzutreiben.
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(mack)
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Unbekannte senden falsche Katastrophenwarnung an Handys in Brasilien
Das ist wohl der Albtraum einer jeder Katastrophenschutzbehörde: Unbekannten Akteuren ist es gelungen, falsche Warnmeldungen über Brasiliens staatliches Warnsystem zu versenden. Die Behörden vermuten Cyberkriminelle hinter dem Vorfall. Derweil untersucht die Regierung, wie das passieren konnte.
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In der Nacht auf Samstag (Ortszeit) leuchteten in mehreren Regionen Brasiliens etliche Smartphones auf. Sie zeigten eine Warnung der höchsten Kategorie „Alarmstufe extrem“ und eine Nachricht des Zivilschutzes mit dem kryptischen Inhalt „misantropi4“ an. Der kryptische Part wird allgemein als das brasilianische Wort für Menschenhass, „misantropia“ interpretiert, wobei ein a durch eine 4 ersetzt wurde, typisch für den sogenannten „leet speak“ in der Hackerszene. Empfangen wurden die Warnungen in den Bundesstaaten São Paulo, Mato Grosso do Sul, Rio de Janeiro, Paraná und dem brasilianischen Bundesdistrikt, teilte die brasilianische Regierung mit – sie zählte insgesamt zehn der dubiosen Warnmeldungen an etliche Geräte.
Fake-Warnung per Cell Broadcast
Gesendet wurden die Nachrichten per Cell Broadcast, eine Technologie, die seit 2022 auch in Deutschland zu Einsatz kommt. Sie ermöglicht das Versenden von Warnungen etwa vor extremen Wetterlagen oder Gefahrensituationen an Handys in den jeweils betroffenen Regionen – ganz ohne eigens dafür installierte App. Zu hören jedes Jahr am bundesweiten Warntag, wenn hierzulande alle Handys testweise bimmeln.
Nach dem jetzigen Vorfall ist die Cell-Broadcast-Plattform der brasilianischen Regierung vorübergehend außer Betrieb. Die Regierung geht von einem Cyberangriff aus und hat forensische Ermittlungen eingeleitet. Wieviele Geräte die Angreifer letztlich erreichen konnten, das ließe sich aktuell nicht bestimmen, da es sich um eine „inoffizielle“ Warnung handele, erklärte Wolnei Wolff, verantwortlicher Sekretär des Ministeriums für Integration und regionale Entwicklung. Er verwies auf die laufende Untersuchung, die sehr bald Ergebnisse liefern werde und die Plattform zudem sicherer machen solle.
Betreiber des Warnsystems ist Brasiliens nationale Kommunikationsagentur Anatel, sie sieht die Ursache offenbar nicht bei den Telekommunikationsanbietern, über deren Infrastruktur die Warnungen letztlich gesendet werden. Stattdessen verweist sie in ihrer Presseerklärung ebenfalls auf die Warnplattform des Zivilschutzes.
Neue Erkenntnisse über den Hergang des Angriffs dürften auch für andere Staaten interessant sein, die ebenfalls ein Cell-Broadcast-System nutzen – etwa Deutschland. Auch hier gab es schon einen Missbrauch nationaler Warnsysteme, allerdings keine Cyberattacke. Über die Warn-App Katwarn rief die Kreisverwaltung von Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz vorigen Sommer tausende Menschen dazu auf, das Pfalzlied zu singen. Hintergrund war der laufende Dürkheimer Wurstmarkt, bei dem gerade ein Fernsehteam vor Ort war. Die Behörde räumte den Vorfall ein und sprach von einem Fehler.
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(nen)
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Agentic QA: Wie KI-Agenten die Qualitätssicherung transformieren
Mit dem Aufkommen der LLMs hat sich das Tempo von Innovation und Wandel im Bereich des Softwaretestens neu definiert.
KI-Agenten können die Schwerarbeit übernehmen – Tests generieren, Protokolle analysieren und Schnittstellen überwachen –, während sich Experten darauf konzentrieren, Ergebnisse auszuwerten, Risiken einzuschätzen, die Qualität der KI-Ergebnisse sicherzustellen und KI-gesteuerte Prozesse zu steuern.
Die Rolle des Teams erweitert sich: Qualitätsexperten können nun strategisch über Risiken nachdenken, Fachwissen zur Abstimmung von Geschäft und Technologie einbringen und die Verhaltensoptimierung intelligenter Testagenten steuern. In dieser neuen Ära ist ihre Arbeit dynamischer, fokussierter und unverzichtbarer denn je.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Agentic QA: Wie KI-Agenten die Qualitätssicherung transformieren“.
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Anthropic: Angst vor China-Spionage soll Auslöser für KI-Lockdown sein
Die Trump-Regierung greift im globalen KI-Wettlauf mit harten Bandagen durch. Auslöser für weitreichende Exportkontrollen gegen die KI-Schmiede Anthropic ist ein schwelender Konflikt um den Zugang zu dessen leistungsstärkster Technologie, dem Modell Claude Mythos. Anthropic stellte dieses System im Rahmen seines Programms Project Glasswing laut Wired auch dem südkoreanischen Telekommunikationsriesen SK Telecom zur Verfügung. Das soll die Sicherheitsbehörden im Weißen Haus auf den Plan gerufen haben, die hinter der südkoreanischen Firma verdeckte Verbindungen nach China vermuteten.
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Die Nervosität in Washington rund um eine potenzielle Peking-Connection verschärfte sich, als Amazon das Weiße Haus auf Schwachstellen in Fable 5 aufmerksam machte. Dabei handelt es sich um eine modifizierte Version von Mythos, die Anthropic Anfang Juni für die Öffentlichkeit freigegeben hatte. Amazon-Forscher demonstrierten, dass sich die eingebauten Sperren umgehen lassen, wodurch unbefugte Nutzer Zugriff auf die Cybersicherheitsfähigkeiten von Mythos erlangen könnten.
Für die US-Regierung fügten sich die Puzzleteile zu einem Bedrohungsszenario zusammen: Ein mächtiges KI-Werkzeug, das Software-Sicherheitslücken aufspüren kann, lag offenbar in den Händen eines Partners mit Verbindungen nach China. Dazu kam die Angst vor der möglichen Freischaltung aller Funktionen.
Per Exportbeschränkung ordnete das Weiße Haus an, sämtlichen ausländischen Staatsbürgern den Zugriff auf Mythos und Fable 5 zu entziehen, um jeglichen Datenabfluss Richtung Peking zu kappen.
Da eine Filterung nach Nationalitäten technisch kaum datenschutzkonform umsetzbar ist, zog Anthropic die Notbremse und schaltete die betroffenen Modelle ab. Dass die US-Regierung in diesem Fall derart kompromisslos reagierte, dürfte auch an Amodeis Weigerung liegen, sich politisch unterzuordnen. Das Pentagon hatte Anthropic wegen eines Streits über Massenüberwachung bereits im März vor die Tür gesetzt.
Geschäftliche Verstrickungen mit Peking
Dass gerade SK Telecom ins Visier der US-Falken geriet, ist historisch begründet. Zwar erwirtschaftete die Mobilfunksparte in China zuletzt kaum Umsatz und bestreitet jegliche unzulässige Nähe zu Peking. Doch SK Telecom ist Teil eines größeren Konglomerats, dessen Tochterfirmen Halbleiter- und Energiegeschäfte mit der Volksrepublik betreiben.
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Zudem unterhält SK Telecom seit über zwanzig Jahren das Joint Venture UNISK mit dem staatlichen chinesischen Telekommunikationsanbieter China Unicom. Diesen Konzern belegte die Trump-Regierung frühzeitig wegen mutmaßlicher Verbindungen zum chinesischen Militär mit Investitionsverboten. Der US-Regulierer FCC verbannte ihn aus dem US-Netz. Für das Weiße Haus Grund genug, die Reißleine zu ziehen.
Inzwischen versucht Anthropic, den Schaden in Washington zu begrenzen. Das Startup hat seine Lobby-Präsenz im Kapitol in diesem Jahr verdreifacht, ein Büro in Washington eröffnet und hochkarätige Republikaner sowie Ex-Trump-Mitarbeiter angeheuert. Aktuell verhandeln beide Seiten täglich über eine Lösung, bei der ein gemeinsames technisches Prüfverfahren den Weg für eine Wiederinbetriebnahme ebnen könnte. In der Tech-Branche wächst zugleich die Sorge, dass der China-Verdacht einen Präzedenzfall schafft und eine „elektronische Überprüfung der Staatsbürgerschaft“ zur Standardbedingung im Silicon Valley wird.
Ein Bumerang und der Kontrast zu OpenAI
Kritiker werfen Amodei vor, die geopolitische Tragweite und die China-Paranoia in Washington unterschätzt zu haben. Eigene Warnungen seien ihm zum Verhängnis geworden: Amodei hatte zuvor betont, dass Mythos zu mächtig für hochentwickelte Cyberangriffe sei, um es ohne Kontrolle freizugeben. Zwar sprangen Anthropic nach der Zwangssperre über 175 Tech-CEOs und Cybersicherheitsexperten in einem offenen Brief bei. Doch das Vertrauen der US-Sicherheitsbehörden scheint verspielt.
OpenAI-Chef Sam Altman schaltete dagegen nach Trumps Wahlsieg sofort auf Kuschelkurs. Der ChatGPT-Betreiber stellte frühere Mitarbeiter des Präsidenten ein, finanzierte im Sinne der Regierung US-Rechenzentren und schickte über Lobby-Gruppen Gelder an Politiker, die gegen eine KI-Regulierung eintreten. Der Lohn der politischen Anpassung zeigte sich beim jüngsten G7-Gipfel: Altman saß beim KI-Lunch direkt neben Trump. Amodei musste mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vorliebnehmen.
(nen)
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