Künstliche Intelligenz
Prozessautomatisierung mit n8n am Beispiel erklärt
Automatisierung hat sich in vielen Bereichen etabliert – von der privaten Anwendung bis zu komplexen Unternehmensprozessen. Mit n8n steht eine Open-Source-Plattform zur Verfügung, die sich durch flexible Einsatzmöglichkeiten, On-Premises-Betrieb und umfassende Integrationsfähigkeit auszeichnet.
In diesem Artikel stellen wir die Grundlagen vor. Er erläutert, was n8n von anderen Automatisierungslösungen unterscheidet, wie die Installation mit Docker on Premises erfolgt und wie sich die Handhabung an einem einfachen Beispiel nachvollziehen lässt.
- n8n ist eine flexible Open-Source-Plattform für Prozessautomatisierung, die On-Premises-Betrieb mit voller Datenhoheit ermöglicht.
- Workflows bestehen aus Nodes für Trigger, Datenabrufe, Verarbeitung und Ausgaben. Nodes integrieren nahtlos APIs und Dienste ohne Programmierung.
- Die Installation mit PostgreSQL und Docker Compose stellt skalierbare, produktive Umgebungen bereit.
- Ein Beispielworkflow, der RSS-Feeds von iX und c’t einliest, mit KI zusammenfasst und per E-Mail versendet, demonstriert die Arbeitsweise von n8n mit Triggern, Filtern, Merge, Aggregation und Versand.
Automatisierungsplattformen aus der Cloud wie Zapier, Make oder IFTTT sind zwar ohne großen Aufwand nutzbar, bleiben jedoch stets abhängig von externen Diensten. Sensible Daten verlassen dabei die eigene Infrastruktur, was nicht nur aus Datenschutzgründen problematisch sein kann, sondern auch Fragen nach Kontrolle und Flexibilität aufwirft. Mit n8n steht eine Open-Source-Alternative eines Berliner Anbieters zur Verfügung, die diese Einschränkungen überwindet.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Prozessautomatisierung mit n8n am Beispiel erklärt“.
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Künstliche Intelligenz
Linux Mint: LTS-Version 22.3 „Zena“ mit aktualisierten Desktops
Die Maintainer der populären Linux-Distribution Linux Mint haben Version 22.3 mit dem Codenamen „Zena“ herausgegeben. Die neue Version des auf Ubuntu basierenden Linux aktualisiert die Software und Verbesserungen und soll die Erfahrung mit dem Linux-Desktop komfortabler gestalten.
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In den Release-Notes zu Linux Mint 22.3 erörtern die Entwickler vorrangig Probleme und bieten Lösungen dazu an. Die Übersicht über neue Funktionen listet hingegen die kleineren Verbesserungen der aktualisierten Distribution auf. Demnach liefern die Entwickler Unterstützung mit Sicherheitsupdates bis April 2029. Viele kleine Optimierungen sollen im Problemfall nötige Informationen einfacher bereitstellen. Das „Systembericht“-Tool heißt nun „Systeminformationen“. Neben „Systeminformationen“, „Systemberichten“ und „Absturzberichten“ zeigen vier weitere Seiten Informationen über angestöpselte USB-Geräte, über die Grafikkarte und deren Unterstützung mit Hardwarebeschleunigung, PCI-Geräte und über das BIOS liefern.
Linux Mint mit neuen Tools
Außerdem ist das optisch ähnliche Werkzeug „Systemadministration“ neu dabei. Es läuft mit Administratorrechten und ist für dementsprechende Konfigurationsaufgaben gedacht. Zunächst bietet es lediglich eine Dialogseite an, mit der sich das Boot-Menü einstellen lässt. Wenn User eine Benachrichtigung eine App verpasst haben, zeigt ein kleines Zahlensymbol das nun mit der konkreten Anzahl verpasster Nachrichten an.
XApps erhalten neue Standard-Icons und -Symbole, die einfach und monochrom gehalten sind. Bislang fehlende Symbole haben die Programmierer nun ergänzt. Die sollen in verschiedene Größen ohne Verluste skalieren. Allgemein haben XApps Verbesserungen erhalten, so kann Timeshift nun während Schnappschüssen pausieren oder fortfahren und Warpinator nun nicht nur Dateien, sondern auch Textnachrichten über das Netz schicken – zudem auch mittels IPv6.
Der Cinnamon-Desktop in Version 6.6 hat verbesserte Unterstützung für Tastatur-Layouts und Eingabemethoden erhalten. Nun werden traditionelle Layout und IBus-Eingabemehtoden in den Tastatureinstellungen nebeneinander angezeigt, „als seien sie dasselbe“. Damit soll Cinnamon unter Wayland nun auch andere Layouts als Englisch (US) unterstützen. Das Anwendungsmenü von Cinnamon haben die Programmierer ebenfalls überarbeitet, es hat nun eine Seitenleiste für den Avatar, Orte und bervorzugte Apps.
Probleme und Lösungen
Probleme könnte Nutzerinnen und Nutzern der HWE-Kernel 6.14 bereiten, den Linux Mint 22.3 mitliefert und der von Ubuntu stammt. Er zeichnet sich durch erweiterte Hardware-Unterstützung aus und ist etwa für die Unterstützung neuerer AMD-Prozessoren nötig. Allerdings reibt er sich etwa mit Virtualbox und alten Nvidia-Grafikkarten. Wer davon betroffen ist, soll auf Linux Mint 22.1 ausweichen, das mit dem LTS-Kernel 6.8 daherkommt. Die Shutdown-Zeit haben die Programmierer aus Bequemlichkeitsgründen auf zehn Sekunden reduziert.
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Wer Linux Mint 22.3 in Virtualbox testen will, sollte die 3D-Beschleunigung in den VM-Einstellungen deaktivieren und Nested Paging anschalten. In VMs stürzt Xorg jedoch ab, da 3D-Beschleunigung zur Nutzung der Mulitmedia-Codecs mit der gstreamer-1.0-vaapi nötig ist. Das Entfernen des Pakets soll helfen. Das erledigt der Befehl apt remove gstreamer1.0-vaapi – gegebenenfalls um ein vorangestelltes sudo ergänzt. Problemlösungen stehen auch bereit, falls keine Tonausgabe mit dem neuen Pipewire-Soundserver klappt, dann sollen User mit ein paar Befehlen auf PulseAudio wechseln.
Wer das neue Linux Mint 22.3 einmal ausprobieren möchte, findet Installationsabbilder zum Herunterladen auf der Download-Seite des Linux-Mint-Projekts. Es stehen Versionen mit Cinnamon, Xfce- und MATE-Desktop bereit.
Zuletzt veröffentlichte das Linux-Mint-Projekt im September die Version 22.2 mit Namen „Zara“. Auch da haben die Maintainer die Software aktualisiert, zudem jedoch Biometrie ergänzt und Libadwaita-Programmen eine eigene Optik verpasst.
Der aktuelle Stand der wichtigsten Unix- und Linux-Distributionen:
(dmk)
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Webentwicklung: Cloudflare übernimmt Astro Technology Company
Die Astro Technology Company wurde von Cloudflare übernommen, wie das Astro-Team auf seinem Blog bekannt gegeben hat. Die Nutzung des seit 2021 bestehenden Webframeworks Astro verdoppele sich demnach jedes Jahr und die Download-Zahlen liegen derzeit bei rund einer Million pro Woche. Durch die Cloudflare-Übernahme seien nun mehr Ressourcen verfügbar. Bereits seit Längerem war Cloudflare ein Sponsor des Open-Source-Projekts.
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Auswirkungen der Übernahme
Der Blogbeitrag schildert, was sich durch die Übernahme ändert und was gleich bleibt. So soll Astro weiterhin Open Source sowie MIT-lizenziert sein und aktiv weiterentwickelt werden. Es kann weiterhin mit einem breiten Set an Deployment-Zielen außer Cloudflare umgehen, und auch die Open Governance und die aktuelle Roadmap bleiben bestehen. Allerdings sind alle Vollzeitmitarbeitenden von The Astro Technology Company jetzt Mitarbeitende von Cloudflare, sollen jedoch weiterhin in Vollzeit am Astro-Framework arbeiten.
Eine ähnliche Entwicklung verzeichnete kürzlich Bun: Das JavaScript-Toolkit wurde von dem US-amerikanischen KI-Unternehmen Anthropic übernommen. Bun soll, wie auch Astro, trotz der kommerziellen Übernahme Open Source und MIT-lizenziert bleiben.
Fokus auf Astro-Entwicklung: Geplante Features in v6
Statt wie bisher zu versuchen, selbst ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufzubauen, kann sich das Astro-Team laut dem Blogbeitrag wieder voll und ganz der Entwicklung des Webframeworks zuwenden. Bereits im anstehenden Release Astro 6.0 soll sich das bemerkbar machen. Dieses steht mit der ersten Beta-Version in den Startlöchern.
Die Beta für Astro 6.0 präsentiert eine Neugestaltung des Entwicklungsservers astro dev, insbesondere im Hinblick auf Cloudflare Workers: astro dev kann nun eine komplette Anwendung mit Cloudflares quelloffener JavaScript-Runtime workerd ausführen. Dabei handelt es sich um die gleiche Runtime, die Cloudflare Workers in Produktion verwenden – nicht wie im Fall der bisherigen Astro-Cloudflare-Integration, die eine Simulation verwendete.
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Zudem bringt das Release neue integrierte APIs, unter anderem für die Verwendung des Sicherheitsstandards Content Security Policy (CSP), und soll eine deutlich gesteigerte Rendering-Performance aufweisen.
(mai)
Künstliche Intelligenz
Windows-Insider-Vorschau poliert an der Optik
Microsoft hat für Teilnehmer der Insider-Beta-Kanäle eine neue Vorschau für Windows 11 veröffentlicht. Der neue Build hat vor allem optische Politur an Bord.
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In der Versionsankündigung legen Microsofts Entwickler starken Fokus auf neue Dialoge für die Kontoeinstellungen in Windows. In den „Einstellungen“ unter „Konten“ – „Weitere Benutzer“ (wobei der Pfad dann als „Konten > Andere Benutzer“ angezeigt wird) haben sie das Design der Dialoge an das moderne „WinUI“-Framework angepasst. Sie unterstützen nun auch den Dark Mode. Die Dialoge für „Konto hinzufügen“ sowie „Kontotyp ändern“ sind davon betroffen.
Den Desktop-Hintergrund können Nutzerinnen und Nutzer nun nicht nur beispielsweise als JPEG-Datei vorgeben, sondern auch in dem moderneren und stärker komprimierenden .webp-Bildformat. Die Auswahl erreichen sie über den Pfad „Einstellungen“ – „Personalisierung“ – „Hintergrund“.
Insider-Vorschau mit kleineren Fehlerkorrekturen
Ausbesserungen für kleinere Zipperlein haben die Programmierer ebenfalls eingebaut. So soll die Taskleiste nicht mehr frühzeitig aufklappen, wenn sie auf „automatisch verstecken“ eingestellt wurde, und so die Nutzung von Apps in dem Bereich nicht mehr stören. Außerdem testen sie mit der Fassung eine Korrektur dafür, dass das Startmenü, Benachrichtigungscenter und Schnelleinstellungen manchmal nicht auf Klicks reagieren und sich nicht öffnen, obgleich die Tastaturkürzel dafür noch funktionieren.
Die Anzeige des Akkustandes von Bluetooth-Geräten soll nun wieder wie erwartet funktionieren. Einen kosmetischen Fix erhält der Login-Bildschirm, bei dem das Password-Icon gelegentlich nicht auftauchte. Die Audio-Einstellungen in den letzten beiden Insider-Versionen konnten abstürzen, was jetzt nicht mehr passiert.
Obendrein untersuchen die Entwickler noch einige Probleme. Einige Apps tauchen für Insider nicht im Systemtray auf, obwohl sie das sollten. Außerdem haben einige Insider Probleme damit gemeldet, dass Zweitbildschirme nur ein schwarzes Bild anzeigen.
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In der Insider-Vorschau aus der vergangenen Woche hatte Microsoft die Deinstallation des KI-Tools Copilot App getestet.
(dmk)
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