Connect with us

Digital Business & Startups

Dieses Startup baut Fahrradsättel wie Libellenflügel


Dieses Startup baut Fahrradsättel wie Libellenflügel

Das Gründer-Team von Fibonic: Elias Hirschbichler (links), Thomas Rettenwander und Johannes Mandler.
Fibionic/Getty Images; Gründerszene

Die Natur macht vor, wie es geht: Spinnenetze sind leicht, aber robust. Libellenflügel ebenfalls. Das österreichische Tech-Startup Fibionic macht sich genau dieses Prinzip zunutze und hat ein Verfahren entwickelt, um leichte, aber stabile Bauteile für Unternehmen zu produzieren.

Jetzt hat Fibionic eine Seed-Finanzierung in Höhe von drei Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom VC Redstone und Euregio+ sowie den beiden VC-Firmen Caesar und Leap435. Auch Business Angels haben sich an der Runde beteiligt.

Lest auch

2,1 Millionen für Münchner Startup Ark Climate: So überzeugte die Gründerin auch das Forschungsministerium

Thomas Rettenwander (CEO) und Johannes Mandler (CEO) haben Fibionic 2021 gegründet. Elias Hirschbichler (CFO) kam drei Jahre später als Founder hinzu.

Erstes Produkt: Fahrradsattel

Einen ersten Use-Case für die Leichtbau-Technologie hat Fibionic bereits: Für den italienischen Hersteller Selle Italia produziert das Deep-Tech Fahrradsättel – angelehnt an den Aufbau und die Struktur eines Libellenflügels. Design, Prototypen und Serienproduktion stammen von Fibonic.

So sieht die Produktionsanlage des Startups aus.

So sieht die Produktionsanlage des Startups aus.
Fibonic

Das Startup verwendet für sein Verfahren starke Fasern wie Carbon-, Glas- oder auch Naturfasern und macht daraus eine Art Gitter, beziehungsweise platziert die Fasern exakt so, dass sie ein stabiles Grundskelett bilden. Dabei werden laut Fibonic nur so viele Fasern eingesetzt wie nötig.

Lest auch

Pitchdeck: Material-Startup Absora hat eine neue Art Blech erfunden – und Investoren überzeugt

Anschließend werden die Fasern in Kunststoff eingebettet. So spare Fibionic bei dem Fahrradsattel bis zu 60 Prozent an Material. Dadurch reduziert sich auch das Gesamtgewicht des Produkts. Eine Minute soll es laut Fibionic dauern, ein Teil zu produzieren. Das Startup hat sich sein Verfahren patentieren lassen.

„Wir ermöglichen die skalierbare Produktion extrem leistungsfähiger, ultraleichter Produkte – schnell, nachhaltig und kosteneffizient”, heißt es von Hirschbichler in einer Mitteilung des Startups.

So will Fibonic das frische Kapital nutzen

Mit der Finanzierung plant das Tech-Startup sich weitere Branchen zu erschließen. Leichtbau sei auch für die Bereiche Automobil, Luftfahrt, Defense und Robotics relevant. Zudem planen die Gründer, sowohl das Team als auch die Technologieplattform und Software weiter auszubauen. Im Fokus stehe zudem die Skalierung der Produktion. Pilotanwendungen will das Team in Serienreife überführen.

Fibionic hat Gründerszene das Pitchdeck zur Verfügung gestellt, mit dem sie die Investoren überzeugen konnten. Weitere Pitchdecks findet ihr auf unserer Pitchdeck-Übersicht. Für eure eigenen Slides könnt ihr hier von Experten Feedback bekommen.





Source link

Digital Business & Startups

Die nächste KI-Elite? Diese 5 Startups stehen bei Top-VCs hoch im Kurs


Die nächste KI-Elite? Diese 5 Startups stehen bei Top-VCs hoch im Kurs

V.l.: Christoph Klink (Antler), Enrico Mellis (Lakestar) und Florian Obst (Speedinvest) haben Gründerszene ihre Top KI-Startups in 2026 genannt.
Christoph Klink / Enrico Mellis / Speedinvest / Collage: Dominik Schmitt.

KI ist 2026 überall – aber nicht überall gleich gut. Viele Startups sind inzwischen KI-native – bedeutet, ihr Geschäftsmodell basiert komplett auf KI. Viele andere haben KI in ihr Produkt eingebaut oder nutzen es im operativen Alltag. Doch nur wenige schaffen es, sich wirklich von der Masse abzusetzen und einen Mehrwert damit zu schaffen. Genau deshalb hat Gründerszene die drei Top-VCs Antler, Lakestar und Speedinvest gefragt: Welche KI-Startups haltet ihr für besonders spannend?

1. Lio Technologies





Source link

Weiterlesen

Digital Business & Startups

Wie ein einziger Partner dieses Berliner Startup auf Millionen-ARR brachte


Wie ein einziger Partner dieses Berliner Startup auf Millionen-ARR brachte

Gründer und CEO von Circula: Nikolai Skatchkov
Circula / Phil Dera / Dominik Schmitt

Vom kleinen Abrechnungs-Startup zum Millionen-ARR (= jährlich wiederkehrender Umsatz) – durch nur einen Partner. Genau das hat das Berliner Startup Circula geschaft. Das Softwareunternehmen, welches Technologie für Reisekosten- und Spesenabrechnung anbietet, wurde vom 36-jährigen Berliner Nikolai Skatchkov gegründet. Dieser erzählt Gründerszene, wie er DATEV, einen der Marktführer für Lohn- und Finanzsoftware in Deutschland, für sich als Kunden gewinnen konnte. Außerdem verrät er, wie ein großer Partner ein Startup verändert und gibt vier Tipps für Gründer, die ebenfalls große Partner suchen.   

Der harte Start mit DATEV





Source link

Weiterlesen

Digital Business & Startups

„SaaSpocalypse“: Was hinter dem Jobrückgang bei Tech-Unicorns steckt




Weniger Jobs bei Unicorns: SaaS-Startups und EnergyTech bauen Stellen ab. KI und Kostendruck verändern den Arbeitsmarkt.



Source link

Weiterlesen

Beliebt