Künstliche Intelligenz
Framework Laptop 13 Pro verlängert Akkulaufzeit erheblich
Frameworks neueste Notebook-Generation bekommt den Namenszusatz Pro, mit Verbesserungen an vielen Stellen. Am stärksten macht sich das bei der Akkulaufzeit bemerkbar: Beim Netflix-Streaming in 4K-Auflösung sollen jetzt etwa 20 statt acht Stunden drin sein.
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Der Hersteller erhöht die Akkulaufzeit durch diverse Stellschrauben. Zum einen sitzt im Gehäuse ein größerer Akku mit gleichzeitig höherer Energiedichte, der so auf 74 statt 61 Wattstunden kommt. Zum anderen kommt effizientere Hardware zum Einsatz.

Alle Komponenten des Framework Laptop 13 Pro passen auch in bisherige 13er-Modelle des Herstellers.
(Bild: Framework)
Intel Core Ultra 300 mit LPCAMM2
Das Herzstück bildet ein aktueller Intel-Prozessor aus der Panther-Lake-Generation alias Core Ultra 300. Framework will eine Basiskonfiguration mit einem Core Ultra 5 anbieten sowie zwei Varianten mit Core Ultra X7 und Core Ultra X9 samt besonders starker Grafikeinheit. Diese CPUs bringen auch PCI-Express 5.0 für schnelle SSDs mit. Die Ankündigung erwähnt beiläufig auch eine Konfiguration mit AMDs Ryzen AI 300, allerdings stellt Framework die Intel-Optionen in den Vordergrund.
Speicherseitig wechselt der Hersteller von DDR5-SO-DIMMs auf ein neuartiges Low Power Compression Attached Memory Module 2 (LPCAMM2). Auf so einem sitzen LPDDR5X-Speicherbausteine, die schneller und stromsparender arbeiten als normale DDR5-Chips. Framework will zunächst LPDDR5X-7467-Module mit Kapazitäten von 16, 32 und 64 GByte anbieten.

Statt Steckmodule vom Typ SO-DIMM werden LPCAMM2-Varianten ins Framework Laptop 13 Pro geschraubt.
(Bild: Framework)
Dynamische Bildwiederholraten
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Das Display soll beim Laptop 13 Pro erstmals nicht von der Stange stammen, sondern explizit für Framework entworfen sein. Die Firma setzt einen IPS-Bildschirm ein, dessen Backplane sparsames Niedrigtemperatur-polykristallines Silizium (Low-Temperature Polysilicon, LTPS) verwendet. Auflösung und Größe bleiben mit 2880 × 1920 Pixeln auf 13,5 Zoll gleich, allerdings fallen jetzt die abgerundeten Ecken weg. Der Kontrast steigt auf 1800:1, die Helligkeit auf bis zu 700 cd/m². Die maximale Bildwiederholfrequenz bleibt bei 120 Hertz, jetzt aber mit variablen Refresh-Raten (VRR) zwischen 30 und 120 Hertz. Zudem beherrscht das Display Touch-Eingaben.
Das Gehäuse für den Framework Laptop 13 Pro fräst der Hersteller aus einem Block Aluminium. Die Ausmaße bleiben gleich, allerdings soll es Detailverbesserungen geben. Das neue Touchpad kommt mit haptischem Feedback. Das Notebook wiegt insgesamt rund 1,4 Kilogramm.
Framework will den Laptop 13 Pro in einer DIY-Version ohne Speicher und Betriebssystem für 1199 US-Dollar anbieten. Komplettversionen, wahlweise mit Windows 11 oder Ubuntu, sollen ab 1499 US-Dollar starten. Die Auslieferung beginnt voraussichtlich im Juni. Vorbestellungen nimmt der Hersteller zeitnah entgegen.
Upgrades möglich
Wer bereits einen bisherigen Framework Laptop 13 verwendet, kann alle Komponenten des neuen Pro-Geräts aufrüsten. Der Hersteller will verschiedene Upgrade-Kits und Einzelteile anbieten. Das Mainboard des Laptop 13 Pro bleibt zu den bisherigen Notebooks kompatibel. Interessierte können etwa das Mainboard samt Prozessor, das Display, das Gehäuse oder das Touchpad mit der Tastatur aufrüsten.
(mma)
Künstliche Intelligenz
#TGIQF: Das Quiz rund um Tetris
Dieses Spiel hat zu Game-Boy-Zeiten bei ganzen Heerscharen von schulpflichtigen Kindern für müde Augen gesorgt. Die Rede ist von Tetris, dessen erste Version am 6. Juni 1984 fertig entwickelt sein sollte. Die Quellen sind sich über den Zeitpunkt nicht so ganz einig, aber einen 42. Geburtstag darf unser Nerdquiz natürlich auf keinen Fall verpassen.
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Dem Programmierer Alexei Paschitnow war das Potenzial des Spiels schnell klar, und eine weitere Umsetzung für IBM-PCs verbreitete sich im Raum Moskau unter der Hand wie warme Bulotschki.
Da es in der Sowjetunion entwickelt wurde, war es für westliche Publisher gar nicht so einfach, das Spiel zu lizenzieren. Nintendo erhielt die begehrte Konsolen-Lizenz, bei der ein anderer Spielekonzern schmerzlicherweise den Kürzeren zog. Auf dem NES wurde es ein riesiger Erfolg und Nintendo war von dem Spiel so überzeugt, dass es dem ersten Game Boy beigelegt wurde.
Rückblickend war es goldrichtig, denn das süchtig machende Spiel erlangte schnell Kultstatus. Pajitnov selbst zog in die USA und fing an, bei Microsoft zu arbeiten. Von dem Hype um Tetris bekam er finanziell bis 1996 wenig mit. Erst dann gingen die Tetris-Rechte an ihn zurück und er gründete mit Henk Rogers, der das Spiel für den Westen lizenzierte, die The Tetris Company, die die Lizenzen für Tetris verwaltet.
Bis heute ist das Spiel in unzähligen Versionen für verschiedene Systeme entschieden und es fesselt noch immer. Gefesselt waren auch heise online-Chef Dr. Volker Zota und Redakteur Malte Kirchner dreier Tetris-Knobel-Fragen in der heiseshow.
Die Fragen waren beim Quiz so, wie ein ausbleibender Viererbalken bei Tetris.
Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.
Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden und erfahren Sie das Neueste aus der IT-Welt: Folgen Sie uns bei Mastodon, auf Facebook oder Instagram. Und schauen Sie auch gern beim Redaktionsbot Botti vorbei.
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Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster, aka Herr der fiesen Fragen.
(mawi)
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Major League Soccer: Wie Apple mit 15 iPhones ein US-Ligaspiel filmte
Apple hat erstmals ein vollständiges Fußballspiel live mithilfe von iPhones übertragen – zumindest teilweise. Die Sendung fand bereits Ende Mai statt und kann von Apple-TV-Abonnenten als Aufzeichnung betrachtet werden. Das Spiel war eine Partie zwischen dem Team LA Galaxy und dem Houston Dynamo FC im Rahmen der US-Liga Major League Soccer (MLS).
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Die Idee dabei: Die iPhones sollten dafür sorgen, die Zuschauer näher ans Feld zu bringen. Insgesamt kamen 15 iPhone 17 Pro zum Einsatz. Die Apple-Smartphones wurden unter anderem zur Aufzeichnung der Team-Warm-ups, die Einführung der Spieler vor der Partie und für Aufnahmen des Torbereichs sowie Atmo-Bilder aus dem Stadion verwendet. Die Hauptszenen wurden allerdings mit TV-Kameras mit über 200.000 Euro teuren Fujinon-Duvo-25-1000-Objekten gefilmt.
Passend für „Reaction Shots“
Gegenüber dem IT-Nachrichtendienst CNET sagte der Medienchef der MLS, Seth Bacon, viele der Bilder, die man jetzt gezeigt hat, könnten mit normalen Kameras nicht umgesetzt werden. „Diese Kameras von der Spielerbank – so nah kommen wir normalerweise nicht.“ Üblicherweise würden solche „Reaction Shots“ nur von der anderen Seite des Spielfeldes gefilmt. Das iPhone sei kompakt genug, um es dorthin zu bringen, wo man eine Kamera benötigt.
Wie üblich dient das iPhone dabei nur als reine Kamera, wird dann aber mit professioneller Technik ergänzt – vom „Rig“, in dem das Gerät steckt, bis hin zur verarbeitenden Software. Interessant an einer MLS-Partie ist vor allem der Live-Charakter: Die iPhones mussten also funktionieren, sonst hätte es Bildausfälle gegeben. Üblicherweise werden die Geräte beim Filmen von Werbespots oder ganzen TV- und Kino-Produktionen genutzt, bei denen notfalls Austauschgeräte verwendet werden können.
Baseball und Formel 1
Apple hatte im September letzten Jahres bei einem „Friday Night Baseball“-Spiel iPhone-17-Pro-Aufnahmen versendet – aber nur in einzelnen Momenten. Dennoch wurde der Vorgang von der National Baseball Hall of Fame ausgezeichnet. Apple plant nun, das iPhone auch bei weiteren Sportübertragungen zu nutzen.
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Der Konzern hat in den USA unter anderem die Formel-1-Rechte, überträgt neben der MLS ansonsten auch noch einzelne Partien der Baseballliga MLB.
(bsc)
Künstliche Intelligenz
Wemax S5 im Test: flüsterleiser Laser-Beamer mit Netflix & Full-HD für 359 Euro
Der kompakte Laser-Beamer Wemax S5 bietet Full-HD-Auflösung, 500 ISO-Lumen und Netflix. Dabei ist er günstiger als der baugleiche Loewe We Beam.
Laser-Mini-Beamer waren lange teuer. Der Wemax S5 ändert das. Hinter der Marke steckt Fengmi, eine Tochter des chinesischen Herstellers Formovie. Spannend ist das vor allem aus einem Grund: Der Wemax S5 nutzt die exakt gleiche Geräteplattform wie der deutlich teurere Loewe We Beam (Testbericht). Maße, Gewicht, Bildqualität und Betriebssystem sind nahezu identisch. Auch die Helligkeit liegt bei beiden Geräten bei rund 500 ISO-Lumen.
Der Preisunterschied ist dafür enorm. Während der Loewe We Beam zum Start rund 1000 Euro kostete und mittlerweile auf 499 Euro (Amazon) gefallen ist, verlangt Wemax für den S5 nur 359 Euro (Banggood, Code: BG24ac5a). Technisch bietet der Loewe keine erkennbaren Vorteile gegenüber dem günstigeren Konkurrenten – einzig der deutsche Service spricht für das deutsche Traditionsunternehmen. Wir schauen uns im Test den von Banggood zur Verfügung gestellten Wemax S5 ganz genau an.
Design und Verarbeitung
Der Wemax S5 passt in jeden Rucksack. Das flache, quadratische Gehäuse misst etwa 17 × 17 × 5 cm und wiegt nur 830 g. Damit ist er deutlich kompakter als klassische Heimkino-Beamer und problemlos transportabel.
Optisch setzt Wemax auf einen Stoffüberzug, der dem Beamer einen wohnlichen, gemütlichen Charakter verleiht. Die dunkelgrüne Gehäusevariante gefällt uns besser als das nüchterne Schwarz des Loewe We Beam. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, sichtbare Spaltmaße gibt es nicht und der Stoff fühlt sich angenehm an.
Die optische Einheit ist geschlossen, was den Staubeintritt reduziert. Eine offizielle IP-Zertifizierung fehlt jedoch. Auf der Unterseite sitzt ein Stativgewinde.
Direkt am Gerät lässt sich der Beamer nicht bedienen. Es gibt lediglich einen Ein-/Aus-Taster. Alle weiteren Einstellungen erfolgen über die mitgelieferte Fernbedienung, die Schnelltasten für YouTube und Netflix bietet.
Was kann die Hardware?
Im Inneren des Wemax S5 arbeitet ein DLP-Chip in Kombination mit einer ALPD-Laserlichtquelle. Die native Auflösung beträgt 1920 × 1080 px im 16:9-Format, HDR10 wird ebenfalls unterstützt. Die Helligkeit gibt der Hersteller mit 500 ISO-Lumen an, was etwa 600 Ansi-Lumen entspricht. Den Rec.709-Farbraum deckt der Beamer laut Wemax vollständig ab. Die Laserlebensdauer soll bis zu 30.000 h betragen.
Das Projektionsverhältnis liegt bei 1,2:1. Der minimale Wandabstand beträgt rund 30 cm, der maximale etwa 3,7 m. Ein Digitalzoom von 50 bis 100 % erlaubt zusätzliche Anpassungen.
Bei der internen Hardware setzt Wemax auf 1 GB Arbeitsspeicher und 8 GB eMMC-Speicher. Drahtlos verbindet sich der Beamer per WLAN auf 2,4 und 5 GHz sowie Bluetooth 5.x. An kabelgebundenen Anschlüssen stehen HDMI, USB-A, USB-C und eine 3,5-mm-Klinke bereit. Miracast und AirPlay ermöglichen kabellose Bildübertragung.
Einen Akku gibt es nicht. Dafür lässt sich der Beamer über USB-C mit Power Delivery betreiben. Eine Powerbank (Bestenliste) mit mindestens 65 W macht den S5 unabhängig vom Stromnetz. Das mitgelieferte Netzteil liefert 20 V / 3,25 A, die maximale Leistungsaufnahme liegt bei etwa 65 W.
Wie gut ist das Bild?
Hier zeigt der Laser seine Stärken. Die native Full-HD-Darstellung ohne Pixelverschiebung liefert eine sehr gute Schärfe. Texte bleiben klar lesbar, feine Details kommen sauber heraus. Die Farbwiedergabe innerhalb des Rec.709-Farbraums wirkt natürlich und gefällt für die Geräteklasse durchweg gut.
Auch beim Schwarzwert macht der S5 für einen kompakten Single-DLP-Beamer eine ordentliche Figur. In abgedunkelten Räumen entsteht ein kontrastreiches Bild mit angenehmer Tiefe. Genau hier liegt aber auch die Grenze des Beamers: Sobald Tageslicht ins Spiel kommt, reduziert sich der Kontrast deutlich. Für ernsthaften Einsatz im hellen Wohnzimmer reichen die 500 ISO-Lumen nicht aus.
Ähnliches gilt für große Leinwände. Ab einer Diagonale von etwa 100 Zoll verschlechtert sich die Bildwirkung sichtbar, weil die Helligkeit auf einer größeren Fläche verteilt wird. Wer den S5 als klassischen Heimkino-Beamer für große Projektionen nutzen will, wird enttäuscht. Sein natürliches Einsatzgebiet sind moderate Bilddiagonalen in abgedunkelten Räumen.
Lobenswert sind die automatischen Bildanpassungen. Der Autofokus arbeitet zuverlässig und stellt das Bild innerhalb von rund drei Sekunden scharf. Die automatische Trapezkorrektur funktioniert im Test ebenfalls einwandfrei und gleicht schräge Aufstellungen sauber aus. Einen optischen Zoom besitzt der Beamer nicht. Im Vergleich zum baugleichen Loewe We Beam liegt die Bildqualität auf identischem Niveau – beide nutzen schließlich dieselbe Plattform.
Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?
Auf dem Wemax S5 läuft ein Linux-basiertes Betriebssystem. Die Bedienoberfläche ist schlicht aufgebaut und reagiert flüssig. Netflix, YouTube und Amazon Prime Video sind vorinstalliert. Eine offizielle Netflix-Lizenz ist vorhanden, sodass das Streaming in Full-HD-Qualität funktioniert. Ein Browser und Bildschirmspiegelung gehören ebenfalls zum Lieferumfang.
Die Plattform wirkt aber spürbar einfacher als Android TV oder Google TV. Das hat einen klaren Nachteil: Die App-Auswahl bleibt viel kleiner als bei etablierten Smart-TV-Systemen. Dienste wie Disney+, Apple TV+ oder DAZN fehlen. Auch die langfristige Updateversorgung bleibt unklar. Wer den Funktionsumfang erweitern will, greift zu einem Streaming-Stick. Empfehlungen liefert die Bestenliste Top 10: Der beste TV-Stick im Test.
Wemax S5 Screenshot
Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?
Beim Sound setzt Wemax auf zwei Lautsprecher mit jeweils 5 W. Macht zusammen 10 W Gesamtleistung, Dolby Audio inklusive. Für Nachrichten, Serien und gelegentliche Filmabende reicht das aus. Stimmen sind klar, mittlere Frequenzen sauber. Die Basswiedergabe bleibt aufgrund des kleinen Gehäuses naturgemäß begrenzt.
Wer mehr Klangvolumen will, koppelt eine externe Bluetooth-Box (Bestenliste) oder schließt einen Lautsprecher per Klinke an. Das verbessert das Klangerlebnis deutlich.
Der Lüfter bleibt für einen Laser-Beamer angenehm zurückhaltend. In ruhigen Filmszenen ist er minimal hörbar, stört aber nicht.
Wie teuer ist der Beamer?
Bei Banggood kostet der Wemax S5 regulär 391 Euro. Mit dem Gutscheincode BG24ac5a sinkt der Preis auf 359 Euro. Damit liegt er rund 140 Euro unter dem nahezu baugleichen Loewe We Beam, der bei 499 Euro (Amazon) startet.
Fazit
Der Wemax S5 ist ein durchdachter Mini-Beamer mit Lasertechnik, der vor allem mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Wer auf den Service von Loewe verzichten kann, bekommt mit dem S5 praktisch dieselbe Hardware deutlich günstiger. Die Bildqualität gefällt in abgedunkelten Räumen mit guter Schärfe, natürlicher Farbwiedergabe und ordentlichem Schwarzwert. Auch die zuverlässigen Auto-Funktionen für Fokus und Trapezkorrektur, das kompakte Gehäuse mit hochwertigem Stoffbezug und der leise Betrieb sprechen für den Beamer. Per USB-C-Powerbank wird er zudem fast zum vollwertigen Akku-Beamer (Bestenliste).
Schwächen zeigt der S5 dort, wo es viele kompakte Laser-Modelle tun: bei der Helligkeit. Mit 500 ISO-Lumen reicht die Lichtleistung nicht für taghelle Räume oder Projektionen über 100 Zoll. Auch die Linux-Plattform wirkt weniger ausgereift als Google TV und bietet eine eingeschränkte App-Auswahl. Wer damit leben kann, findet im Wemax S5 einen empfehlenswerten Mini-Beamer für unter 360 Euro.
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