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WM-Kampagne: Nike sprengt mit Staraufgebot jeden Werberahmen


Nike fordert in „Rip the Script“ die Stars dazu auf, den intuitiven Fußball zu pflegen

Furioser Film, maximale Besetzung: Nike zündet kurz vor der FIFA-WM mit „Rip the Script“ ein rasantes Video-Spektakel, in dem Topstars den Fußball neu inszenieren – laut, schnell und mit viel Witz.

Im Mittelpunkt der globalen Fußballkampagne steht ein extrem aufwendig produzierter, sechsminütiger Film, der so ziemlich alles in den Schatten stellt, was an Staraufgebot je in einem Clip zu sehen war: Vinicius Jr., Kylian Mbappé, Erling Haaland und Cristiano Ronaldo; dazu frühere Größen wie Ronaldinho, Zlatan Ibrahimović oder Didier Drogba; Basketballstar LeBron James, Musiker Travis Scott sowie die Entertainment-Ikone Kim Kardashian – und das sind längst nicht alle.

Doch nicht nur die außergewöhnlich große Zahl an prominenten Protagonisten und die betont überinszenierte Ästhetik lassen klassische Sportwerbung weit hinter sich.

Dabei sieht es in den ersten Sequenzen noch nach dem ganz normalen WM-Spot aus: Ein Fußballfeld, am Rand ein gestikulierender Coach, der Ball kommt perfekt auf den Fuß von Mbappé. Der zieht ab und versenkt ihn im Tor.

In dem Moment bricht der Film.

Rip The Script | Nike Football

Der Coach ist nämlich kein Coach, sondern Regisseur – und sichtlich genervt davon, dass Mbappé nicht geköpft hat, wie es im Drehbuch steht. Anstatt den Anweisungen zu folgen, entwickelt sich unter den versammelten Stars in dem fiktiven Hollywood-Studio eine rasante Jagd nach dem Ball, quer durch Kulissen und Chefetagen.
Und genau darin liegt die Message von „Rip the Script“: Diese Sportler sind am besten, wenn sie sich nicht an Vorgaben halten, sondern intuitiv handeln. Der Film reiht dazu Szenen aneinander, in denen individuelle Spielweisen und Persönlichkeiten im Mittelpunkt stehen. Tricks, Tore und überzeichnete Aktionen verdichten sich zu einem Bild von kreativem, unberechenbarem Fußball. Der von Wieden + Kennedy London produzierte Film, bei dem Dan Streit Regie geführt hat, bildet den Auftakt eines umfassenden Kommunikationskonzepts. Die Story soll über den Sommer hinweg in verschiedenen Formaten weitererzählt werden – mit zusätzlichen Inhalten, lokalen Aktivierungen und Produktinszenierungen. Ziel ist es, Fußball nicht nur sportlich, sondern als kulturelles Phänomen zwischen Mode, Musik und Entertainment zu erzählen.

Schon der Film selbst arbeitet mit zahlreichen Details und Nebenhandlungen. Etwa wenn LeBron James und Ronaldo wenig begeistert auf ein Drehbuch mit dem Titel „The Goat’s Goodbye“ reagieren, Kim Kardashian die Rolle der „Soccer Mom“ übernimmt oder Erling Haaland das Geschehen lange in stoischer Ruhe beobachtet – um erst im entscheidenden Moment einzugreifen.

Mit der gezielten Häufung prominenter Gesichter bündelt Nike dabei nicht nur Reichweite. Die Kampagne folgt auch einem Trend in der Sportkommunikation: Stars aus Sport und Popkultur – oft ergänzt um Ikonen vergangener Generationen – dienen zunehmend als Projektionsfläche für kollektive Erinnerungen und Eskapismus im krisengetriebenen Alltag. Adidas hat das kürzlich mit einem ähnlich prominent besetzten WM-Spot vorgemacht.

WM-Film mit Megastars

So famos feiert Adidas mit Timothée Chalamet die Bolzplatz-Legenden

Hollywoodreife Werbefilme von Adidas und Nike haben vor Fußball-Weltmeisterschaften eine lange Tradition. Echte Schauspielstars waren darin bislang jedoch nicht zu sehen – bis jetzt: In dem großartigen Adidas-Kurzfilm zur WM spielt kein Geringerer als Hollywood-Darling Timothée Chalamet die Hauptrolle.

Nike treibt dieses Prinzip nun weiter und inszeniert den Film als vielschichtiges Popkulturformat, in dem sich unterschiedliche Sphären überlagern. Der Fußball wird dabei zur Projektionsfläche, über die verschiedene Zielgruppen und Fan-Communities parallel angesprochen werden: „Wir haben diesen Film gedreht, um die Fußball-Communities genau dort abzuholen, wo sie sind – nicht nur auf einem Bildschirm, sondern in ihrer Welt und tief in ihren Subkulturen verwurzelt“, sagt Helena Thornton, VP, Nike Brand Management. „Wir wollten nicht dem traditionellen Marketing-Leitfaden folgen. Wir wollten ihnen etwas geben, worüber es sich zu reden lohnt, das es wert ist, ausgeschnitten, getragen und vorgeführt zu werden.“



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Top 50: Diese Influencer wachsen auf Instagram in Deutschland am stärksten


Der Berliner Red-Bull-Athlet Arda Saatci zählt 2026 bislang auch zu den größten Performern auf Instagram

Zum Halbjahr wird wieder Bilanz gezogen: Welche Creators verzeichneten hierzulande in den ersten sechs Monaten 2026 das größte Follower-Wachstum auf Instagram? Das haben Hypeauditor und Netzschreier erneut analysiert. Im Top-50-Ranking finden sich auch einige Nischen-Accounts.

Im Mai sorgte der Berliner Extremsportler Arda Saatçi mit einer

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Fastfood-Riese: So feiert Burger King seinen 50. Geburtstag in Deutschland


Vor 50 Jahren eröffnete die erste Burger-King-Filiale Deutschlands in Berlin

Burger King ist seit 50 Jahren in Deutschland präsent. Die Party feiert das Unternehmen mit einer Kampagne, Gewinnspiel und einem Spot. Filialnetz und Angebot sollen weiter steigen.

Eigentlich ist der Jubilar schon mehr als 70 Jahre alt, aber auf dem deutschen Markt ist Burger King erstmals am 15. Juli 1976 aufgetreten. Da eröffnete die Kette ihr erstes Restaurant am Kurfürstendamm in Berlin. Ein guter Grund also, den 50. Geburtstag hierzulande zu feiern: Ein halbes Jahrhundert später nutzt das Unternehmen dieses Jubiläum, um mit einer bundesweiten Kampagne Präsenz zu zeigen und die Kunden zu beschenken. Schließlich gibt man etwas aus, wenn man einen Runden feiert.

„Feier ein Bissen mit uns!“ lautet also auch das Motto der breit angelegten Jubiläumsaktion, die Burger King in diesen Tagen startet. Ein zentrales Element ist eine limitierte „Baby Burger Box Party Edition“, die über das hauseigene Bonusprogramm MyBurgerKing gespielt wird. Wer die Box erwirbt und am Bonusprogramm teilnimmt, bekommt schon mal einen garantierten Gewinn. Die Spanne reicht von Coupons und kleineren Sofortgewinnen bis hin zu einem Hauptpreis von 1 Million Kronen, die auf ein Kundenkonto gutgeschrieben werden. Bei einem ungefähren Wert von einem Cent pro Krone wäre da ein stattlicher Betrag zusammen.

Kommunikativ wird die Party von einem kurzen Kampagnenfilm begleitet, der in Social Media ausgespielt wird. Der Spot arbeitet mit einem einfachen, aber einprägsamen Prinzip: Menschen beißen in Burger und die dabei entstehenden „Mmh“-Laute des Genusses fügen sich zu einer Melodie – natürlich einem improvisierten Happy-Birthday-Ständchen. Die Idee überträgt das zentrale Markenversprechen, Geschmack als Erlebnis, in ein akustisches Motiv.

Natürlich dürfen rund um den Geburtstag auch neue Produkte nicht fehlen. Exklusiv gehören dazu unter anderem spezielle Dessertvarianten, Mozzarella-Snacks und ein Dip im Stil des Whoppers. Ebenfalls nimmt das Franchise-Unternehmen das Jubiläum zum Anlass, sich strategisch neu beziehungsweise stärker auszurichten. Nach Jahren der Konsolidierung kündigt Burger King an, den Expansionskurs in Deutschland wieder verstärken zu wollen und das Filialnetz von derzeit rund 760 zu erweitern. Auch das Produktportfolio ist nach wie vor ein Thema. Insbesondere im Bereich pflanzenbasierter Produkte hat Burger King in den vergangenen Jahren stark zu- und vor allem vorgelegt. Laut eigenen Angaben bietet es inzwischen das größte Plant-based Sortiment der deutschen Systemgastronomie an.

Dabei soll es nicht bleiben, wie aus einem Pressebericht der Volksstimme aus Magdeburg hervorgeht: Demzufolge hat Deutschland-Chef Andreas Bork auch Bereiche „wie Frühstück, Snacks und Getränke“ im Blick.



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Studie: Wie Kunden KI beim Online-Shopping nutzen


In Zukunft Unterstützung auch auf der Fläche? Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt laut Deloitte mittlerweile KI beim Shoppen – die finale Kaufentscheidung bleibt im Supermarkt vorerst aber noch Chefsache der menschlichen Kundschaft.

Experten erwarten, dass sich Künstliche Intelligenz vom Gimmick zum Gatekeeper im Handel entwickelt. Eine neue Studie von Deloitte beleuchtet das aktuelle KI-Nutzerverhalten deutscher Verbraucher.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Onlinehandel erreicht den Massenmarkt. So lautet jedenfalls das Ergebnis einer neuen Studie des Beratu

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