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Asus ProArt: Neue Profi-Monitore setzen alle auf QD-OLED mit 4K UHD

Auch für die professionelle Bildbearbeitung hat Asus neue OLED-Monitore vorgestellt. Die drei Neulinge der Serie ProArt setzen allesamt auf QD-OLED mit 4K UHD. Bei PA279CDV und PA329CDV gibt es Delta E < 1,5, USB-C mit 96 Watt und zweimal DisplayPort. Beim PA32USD gibt es Thunderbolt 4, 12G-SDI und Delta E < 1.
ProArt Display OLED PA279CDV und PA329CDV
Diese Neuvorstellungen bieten ein 4K-QD-OLED-Panel mit 3.840 × 2.160 Pixeln im klassischen 16:9-Format. Die Helligkeitswerte sprechen allerdings nicht für die neueste Panel-Technik, denn 250 cd/m² bei SDR und 1.000 cd/m² im HDR-Peak sowie DisplayHDR True Black 400 werden von neueren QD-OLED-Panels übertroffen. Somit gibt es auch noch nicht das neue RGB-Stripe-Design bei den Pixeln.
Beide bieten 120 Hz und eine Kalibrierung ab Werk auf Delta E < 1,5. Für die weitere Justage ist ein motorisiertes Flip-Colorimeter direkt eingebaut. Zudem sind sie „Calman Verified“ und sollen 99 Prozent von DCI-P3 und BT.2020 abdecken. DisplayPort 1.4 ist als Ein- und Ausgang vertreten, womit sich mehrere Monitore in Reihe schalten lassen (Daisy Chain). Neben HDMI 2.1 gibt es USB-C mit 96 Watt Power Delivery und einen USB-Hub für „Auto KVM“.
Der Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Größe: Beim PA279CDV misst das Display 26,5 Zoll und beim PA329CDV 31,5 Zoll. Preise hat Asus nicht genannt.
ProArt Display OLED PA32USD
Nicht mehr ganz so neu ist der PA32USD, denn dieser wurde bereits im Vorfeld auf der NAB 2026 vorgestellt. Auch hier kommt ein QD-OLED-Panel von Samsung mit 4K UHD zum Einsatz, das allerdings mit höheren 240 Hz arbeitet. Die Helligkeitswerte und die HDR-Zertifizierung sind zu den oben genannten Displays identisch. Noch strenger ist die Kalibrierung ab Werk mit Delta E < 1. Asus wirbt sogar mit der „weltweit führenden Delta E < 1 Farbleistung“. Eine nachträgliche Justierung per Colorimeter ist ebenfalls möglich.
Dass hier eindeutig der Profimarkt bedient werden soll, zeigt sich auch beim Einsatz des Serial Digital Interface (SDI), das zum Beispiel in Fernsehstudios Videodaten unkomprimiert überträgt. Konkret kommt „Dual 12G-SDI“ zum Einsatz. Darüber soll 4K UHD mit 60 Hz in Echtzeit ohne jegliche Kompression übertragen werden. Bei den unterstützten HDR-Formaten gibt es nicht nur HDR10, sondern auch Dolby Vision und HLG.
Thunderbolt 4 im Doppelpack mit 96 Watt trifft hier auf DisplayPort 2.1 und HDMI 2.1 sowie weitere USB-Anschlüsse. Eine Blendschutzhaube gibt es als Zubehör.
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Prototyp TB1000: LG zeigt 27″-OLED-Display mit True Black 1000
Inzwischen liegen nähere Informationen über das neue OLED-Monitor-Panel von LG Display vor, das erstmals die Anforderungen von DisplayHDR True Black 1000 schaffen soll. Dies war zuvor lediglich Notebook-Displays gelungen. In der Spitze soll die Helligkeit sogar 2.000 cd/m² erreichen. TFT Central hat erste Impressionen.
Erstes OLED-Monitor-Panel erreicht True Black 1000
Das besondere Display, das sicher noch eine Weile von der Serienfertigung entfernt ist, trägt auf der Computex den Projektnamen TB1000 und misst 27 Zoll in der Diagonale. Die Auflösung beträgt 2.560 × 1.440 Pixel und die Bildwiederholrate 540 Hz. Das berichtet TFT Central mit ersten Eindrücken von der Messe in einem Video. Der ausgestellte Prototyp nutzt laut den Angaben von LG ein Tandem-WOLED-Panel (Primary RGB Tandem 2.0) mit RGBW-Stripe-Pixelstruktur. Es kommen also wenig überraschend weiße Subpixel zum Einsatz, die bei der hohen Leuchtkraft helfen dürften.
Auf ganzer Bildfläche (100 % APL) soll das Display eine Leuchtkraft von 560 cd/m² erreichen. Das ist sogar deutlich mehr als die als Minimum für den VESA-Standard DisplayHDR True Black 1000 benötigten 500 cd/m². Zum Vergleich: Erst vor kurzem haben OLED-Monitore das Siegel DisplayHDR True Black 600 erreicht. Dafür bedarf es nur 350 cd/m² (100 % APL) sowie punktuell 600 cd/m². LG wirbt zwar mit sogar 2.000 cd/m² für den TB1000-Prototyp, allerdings gilt dies lediglich für einen winzigen Bereich von 1,5 Prozent der Bildfläche.
Weitere Neuheiten
LG Display zeigt in Taiwan auch die neuen Displays mit RGB-Stripe-Layout (ohne weiße Subpixel), wie sie in 39 Zoll beim Dell Alienware AW3926QW oder in 27 Zoll und 32 Zoll bei Asus ROG Swift OLED PG27UCWM und ROG Swift OLED PG32UCWM zum Einsatz kommen.
Asus zeigt sich besonders einsatzfreudig bei den Neuheiten von LG Display und setzt beim ROG Strix OLED XG259QWPG Ace auf das erste WOLED-Panel mit 24,5 Zoll und 540 Hz für eSports.
Im Video wird auch auf die Techniken Black Frame Insertion (BFI) und DFR 2.0 eingegangen. Bei DFR 2.0 soll die Bildwiederholrate vervierfacht werden, wenn die Auflösung entsprechend reduziert wird. TFT Central schlussfolgert daraus „1.000 Hz OLED kommt“, allerdings wird das voraussichtlich noch ein paar Jahre dauern.
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Steel Shark Mini G & Mini M: Sharkoon baut 2-Kammer-Tower mit Glas oder Gitter

Sharkoon zeigt zur Computex nicht nur günstige Fortsetzungen von Maus- und Tastatur-Klassikern, sondern auch ein neues Zwei-Kammer-Gehäuse. Beim Steel Shark Mini handelt es sich um einen Tower mit wahlweise Glas- oder Gitterfront. Preislich bleibt Sharkoon erneut moderat.
Wirklich winzig wird das „Mini“-Modell des Steel Shark jedoch nicht, denn auch der kleine Ableger bleibt ein ATX-Gehäuse mit entsprechenden Dimensionen. Es schrumpft nur gegenüber dem normalen Steel Shark, das vor allem über und hinter dem Mainboard mehr Platz bietet – in der Kleinversion wird das Netzteil daher hinter die Front verlegt. Was die Mini-Modelle auszeichnet, ist die Front mit Aluminium-Streifen und die Wahl zwischen entweder einem Mesh-Gitter mit quadratischen, zur Gehäuseform passenden Öffnungen (Mini M) oder einem Glaspanel (Mini G).
Daraus folgt, dass lediglich beim M Lüfter an die Front gesetzt werden können. Das G-Modell kommt ohne sie aus. Lüfter können zudem an Ober- und Rückseite sowie den Boden gesetzt werden. Dort sitzen sie an einer angewinkelten Halterung. Lüfter im rechten Seitenteil sieht jedoch keine der beiden Varianten vor. Vorinstalliert werden jeweils drei 120-mm-Lüfter mit ARGB-LEDs. Beim Einsatz einer Wasserkühlung kann maximal auf einen 360-mm-Radiator zurückgegriffen werden.
Beide Varianten sollen im Juli zu einer Preisempfehlung von rund 80 Euro in den Handel gelangen.
Das Steel Shark bietet mehr Platz
Das bereits für rund 90 Euro im Handel erhältliche Steel Shark ist demgegenüber ein klassischer Glaskasten, bei dem Netzteil und Festplatten in einer zweiten, geräumigen Kammer hinter der Front verschwinden. Eine Wahloption bei der Front gibt es nicht, sie besteht immer aus Glas.
Das große Modell wird mit vier ARGB-Lüftern ausgeliefert, die an einem integrierten Hub angeschlossen und über diesen geregelt werden. Insgesamt passen zehn Lüfter in das Gehäuse, wahlweise auch zwei 360-mm-Radiatoren an Seitenteil und Oberseite.
Kühler und Grafikkarten können bis hin zu besonders großen Modellen verwendet werden. Für Kühler liegt das Höhenlimit bei 168 Millimetern, Grafikkarten können 424 Millimeter lang werden.
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Wildcat Lake Refresh: Intels Einsteigerchip wächst nächstes Jahr auf acht Kerne

Während der kleine Panther Lake alias Intel Wildcat Lake gerade in Notebooks und PCs einschließlich Mini-PCs einzieht, nehmen die Gerüchte über den Refresh zu und besagen vor allem eines: mehr Kerne. Unterm Strich könnte so sehr schnell die Leistung deutlich ansteigen.
Intel Wildcat Lake ist aktuell ein Design, das zwei Performance-Kerne und vier LPE-Cores nutzt. Diese ungewöhnliche Kombination hat das Produkt ein wenig von Intel Lunar Lake geerbt, dort kombinierte das Unternehmen erstmals 4P+4LPE-Cores. Und im kommenden Jahr geht es für Wildcat Lake nun auf diesen Stand zurück: 4+0+4 sagen die offiziellen Gerüchte, das steht für 4 P-Cores, 0 klassische E-Cores aber zusätzlich 4 LPE-Kerne. Von zwei auf vier Performance-Kerne zu verdoppeln, wird die Leistung in einigen Anwendungen beachtlich steigern.
Die Entscheidung sei demnach erst vor wenigen Wochen getroffen, heißt es in den Meldungen weiter. Ursprünglich war geplant, einen 6-Kern-Prozessor aus der Nova-Lake-Familie hier aufzustellen. Dieser hätte aber auch nur den Aufbau 2+0+4 geboten, wäre also kein Fortschritt hinsichtlich Kernausstattung geworden.
Angesichts der Speicherkrise, die noch Jahre anhalten soll und dem anvisierten Marktumfeld, passe ein Refresh von Wildcat Lake nun deutlich besser. Wildcat Lake ist bekanntlich nicht nur bei den Kernen abgespeckt, auch nutzt er nur Single-Channel-Speicher und bietet zudem weniger I/O. Vollwertige Panther Lake und vermutlich auch Nachfolger Intel Nova Lake bieten in diesen Ausstattungsmerkmalen viel mehr und sind auch deshalb deutlich teurer in einem Endprodukt.
Intel Wildcat Lake alias Intel Core 300 konnte in den vergangenen Wochen seit Start viel Aufmerksamkeit erringen. Zur Computex 2026 hat nahezu jeder Notebookhersteller mindestens eine Lösung auch mit dem kleinsten Intel-Chip im Angebot, trifft er doch ein wenig den Nerv der Zeit. Denn das MacBook Neo ist stark gestartet, die großen und teuren bisherigen Chips sind dafür aber kein Gegenspieler. Eine eierlegende Wollmilchsau wird das natürlich nicht, wie das ComputerBase-Hands-on zum neuen Dell XPS 13 zeigt.
Durch chinesische Firmen könnte es aber der einmal anvisierte Preisbrecher sein, wie Chuwi zur Messe noch einmal klarstellt. Mit rund 450 US-Dollar ist es bisher das günstigste Modell. Einen Termin nennt Chuwi aber noch nicht.
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