Apps & Mobile Entwicklung
Framework Laptop 16: Neue Module für OCuLink 8i, mehr Ryzen AI und Haptic Touch

Der aktuelle Framework Laptop 16 soll die ultimative mobile Workstation werden. Dafür gibt es per neuem Modul jetzt auch OCuLink 8i mit erstmals acht PCIe-Lanes, also einer Verdoppelung des bisherigen Standards. Ein passendes OCuLink Dev Kit erscheint später im Jahr. Weitere neue Module liefern mehr Ryzen AI und Haptic Touch.
Premiere für OCuLink 8i mit PCIe 8x im Notebook
OCuLink als Standard existiert bereits einige Jahre, doch der echte Durchbruch blieb bisher aus. Einige Mini-PCs aus Asien verbauen ihn und bewerben ihn zum Teil auch aggressiv, doch die größte Schwäche des in der Regel für diskrete Grafikkarten in einem externen Gehäuse gedachten Standards ist die immer noch geringe Bandbreite, die bei typischerweise genutzten vier Lanes nach PCIe 4.0 bei 64 Gbps liegt.
Mit dem Framework Laptop 16 und dem OCuLink Dev Kit hebt Framework die Schnittstelle auf den Standard OCuLink 8i an. Dabei werden acht PCIe-Lanes genutzt, der bidirektionale Durchsatz liegt nun folglich bei 128 Gbps. Neben einem neuen Modul für den Erweiterungsschacht des Framework Laptop 16 bietet der Hersteller zwei verschiedene externe Adapter an.
There are threeparts of the Dev Kit. First, the core of the kit is the OCuLink Adapter Board that drops into a Framework Laptop 16 Expansion Bay Shell and brings the PCIe interface to a connector on the rear of the laptop. Second, we’ve developed a Graphics Module OCuLink Dock that allows re-using Framework Laptop 16 Graphics Modules externally to the system at native performance. Finally, we have the PCIe OCuLink Dock that allows using standard off the shelf PCIe cards like graphics cards, 100Gbps network cards, video capture cards, and more with very little performance hit over using them in a desktop PC.
Der eine Adapter fasst klassische Desktop-Grafikkarten, der andere das bisherige interne dGPU-Erweiterungsmodul.
Neues Touchpad mit Haptic Touch
Am Laptop selbst gibt es ebenfalls einige Aufwertungen. Ein haptisches Touchpad und eine neue Tastatur gibt es beispielsweise, die bisher der zu großen Auswahl beim Gehäuse und anderen Tastaturen zum Opfer gefallen waren. Das neue One Piece Haptic Touchpad sitzt in der Mitte der CNC-gefrästen Aluminium-Handballenauflage. Die zugrunde liegende Technik ist die gleiche wie beim neuen Framework Laptop 13 Pro.
Ebenfalls verbaut werden kann das neue One Piece Keyboard im Alu-Rahmen. Auch dieses ist optional auswählbar, als Kunde entscheidet man hier einmal mehr selbst, wie viel Modularität man nutzen will. Die beiden Eingabegeräte stehen in den Konfigurationsmöglichkeiten des Laptop 16 ab Juni zur Auslieferung bereit.
Krackan Point als neue Einstiegsvariante
Zu guter Letzt hat Framework auch noch ein Preisupdate dabei. Mit dem Ryzen AI 5 340 wird AMD Krackan Point als neues und kostengünstiges Einstiegsmodell angeboten. Die DIY-Edition mit Ryzen 5 startet ab 1.249 US-Dollar vor Steuern, eine vorgefertigte Konfiguration ist ab 1.599 US-Dollar zu haben.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Framework unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Framework: Laptop 13 Pro mit Core Ultra 300 (mit Arc B390) und LPCAMM2
Framework hat ein weiteres 13-Zoll-Notebook präsentiert: Den „von Grund auf neu entwickelten“ Framework Laptop 13 Pro. Er kommt in den gehobenen Ausstattungsvarianten mit Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ auf den Markt, Ryzen AI 300 wie beim Laptop 13 bleibt aber eine Option. Vorbestellungen sind ab sofort möglich.
Der Framework Laptop 13 Pro im Detail
20 statt 8 Stunden Akkulaufzeit
Framework stellt für den Laptop 13 Pro einen „massiven Sprung“ bei der Akkulaufzeit in Aussicht: 20 Stunden sollen beim UHD-Streaming über Netflix möglich sein, während es beim Laptop 13 noch lediglich 8 Stunden waren. Dessen Akku war aber auch nur 61 Wattstunden groß, also 18 Prozent kleiner.
Doch der größere Akku allein ist dafür nicht verantwortlich, auch der Wechsel von Ryzen AI 300 auf Core Ultra 300 (am oberen Ende) und der erstmalige Einsatz eines gezielt auf einen niedrigen Stromverbrauch ausgelegten Displays spielen eine große Rolle.
Der Hersteller will damit in der 7. Generation einen großen Wunsch der Kundschaft endlich erfüllt haben: Das Framework-Konzept (Modularität, Aufrüstbarkeit, Customization) ohne Einschränkungen bei der Akkulaufzeit umzusetzen. Das beiliegende GaN-Netzteil (USB-C) ist 100 Watt stark.
Mit Core Ultra X9, X7 und 5
Der neue Framework Laptop 13 Pro auf Intel-Basis ist in drei verschiedenen Leistungsklassen verfügbar: Mit Core Ultra X9, Core Ultra X7 und Core Ultra 5. Ohne die CPUs direkt beim Namen zu nennen ist bekannt: Die beiden X-CPUs kommen mit schneller iGPU Intel Arc B390. Um welchen Core Ultra 5 es sich handelt, war im Vorfeld der Ankündigung hingegen nicht in Erfahrung zu bringen.
Alternativ mit Ryzen AI 300
Framework bewirbt den Laptop Pro 13 zwar in erster Linie mit Core Ultra 300, aber eine Option auf Ryzen AI 300 wie im Laptop 13 gibt es (vermutlich preislich darunter angesiedelt) auch.
LPCAMM2 mit LPDDR5X-7467
Als Speicher kommt LPCAMM2 zum Einsatz – LPDDR5X auf einem wechselbaren Modul. Das ist auch 2026 noch eine Seltenheit, aber im Framework-Kontext ergibt es absolut Sinn: Arc B390 setzt LPDDR5X voraus, als LPCAMM2 bleibt er austauschbar. Zu Anfang sind Module mit 16, 32 oder 64 GB verfügbar, später sollen noch größere Varianten folgen.
Der Speicher ist allerdings nur 7.467 MT/s schnell, die maximal spezifizierten 9.600 MT/s werden nicht erreicht. Gegenüber den schnellsten Varianten der Intel Arc B390 wird der Laptop 13 Pro also leicht zurückfallen.
- Intel Graphics vs. Arc B390 im Test: So schnell ist die kleine iGPU in Core Ultra 300 „Panther Lake“
- iGPU vs. dGPU 2026 im Test: Intel Arc B390 vs. RTX 5060 Laptop GPU in Spiele-Benchmarks
Touch-Display mit 700 Nits
Auch das kalibrierte LC-Display (LPTS) stellt ein Upgrade gegenüber dem Laptop 13 dar. Es löst wie dessen bessere Ausbaustufe mit 2.880 × 1.920 Pixeln im 3:2-Format auf, ist aber bis zu 700 statt 500 Nits hell und unterstützt Touch (in-cell). Der Kontrast liegt bei hohen 1.800:1, die Bildwiederholrate ist dynamisch (30 bis 120 Hertz). Dank „anti-glare matte polarizer“ soll die Ablesbarkeit auch in hellen Umgebungen gewährleistet sein.
Alu-Chassis, Haptic Touchpad und WiFi 7
Der Laptop 13 Pro sitzt in einem Unibody-Alu-Chassis mit maximal 15,9 mm Dicke und 1,4 Kilogramm Gewicht. Als Farbe steht ausschließlich Graphit zur Wahl, aber Tastatur und Display-Rahmen lassen sich farblich anpassen. Das Touchpad bietet Haptic Feedback. WiFi 7 (Intel BE211) und ein M.2-Slot mit PCIe-5.0-Anbindung sind ebenfalls mit von der Partie.
„Ubuntu Certified“
Der Framework Laptop 13 Pro ist nicht das erste Notebook von Framework, auf dem problemlos Linux installiert werden kann, aber es kommt erstmals „Ubuntu Certified“ auf den Markt. Alternativ steht es mit Windows 11 zur Wahl.
Laptop 13 und 13 Pro sind „kompatibel“
Auch wenn der Laptop 13 Pro eine Neuentwicklung ist, hat Framework darauf geachtet, dass Mainboard und Display-Einheit zum Laptop 13 kompatibel sind. D.h. aktuelle Inhaber des Laptop 13 können auf das neue Mainboard mit Intel Core Ultra 300 oder das neue hellere Display mit Touch wechseln – beides ist ab sofort vorbestellbar.
Preise und Verfügbarkeit
Auch der neue Framework Laptop 13 Pro ist ab sofort vorbestellbar. Die Preise für die „DIY Edition“ ohne Betriebssystem, RAM und SSD beginnen bei 1.199 USD vor Steuern. Komplett ausgestattete Systeme starten bei 1.499 US-Dollar vor Steuern. Die Auslieferung soll im Juni anlaufen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Framework unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Portal 2: Community Edition: Modding-Optimierungen versprechen neues Leben

Die „Community Edition“ von Portal 2 soll dem Rätselspiel neues Leben einhauchen. Dazu nimmt sie unzählige technische Optimierungen vor. Sie sollen eine Plattform schaffen, mit der die Modding-Szene neue und größere Werke erstellen kann.
Ziel der über Steam verfügbaren Mod ist es, die „Art und Weise wie man Inhalte erstellt und spielt erheblich zu verbessern“. Technische Optimierungen sollen dies ermöglichen.
Bessere Engine
Den Engine-Unterbau stellt nun Strata Source. Dabei handelt es sich um einen stark modifizierten Branch der Engine aus Counter-Strike: Global Offensive. Sie bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich, darunter die Unterstützung von DirectX 11, physikabhängige Oberflächendarstellungen und bessere Lichtdarstellung inklusive Volumetric Lighting.
Bestehende Limitierungen im Hinblick auf die Größe der Level und Dateigrößen konnten entweder angehoben oder ganz entfernt werden. Gleichzeitig entfernt die Portierung auf eine 64-bit-Version der Source Engine Speicherbeschränkungen und damit eine potentielle Absturzursache.
Bessere Werkzeuge
Für Modder enthält die Community Edition ein neues Skript-System. AngelScript ähnelt C++ und soll Änderungen an Spielmechaniken erleichtern. Ergänzend kommt das Panorama-2-Framework aus der Source-2-Engine für das Nutzerinterface dazu. Das soll nicht nur das Nutzererlebnis verbessern, sondern auch die Erstellung eigener Nutzeroberflächen für Mods erleichtern. Ein Add-on-System sowie ein weiteres System für eigenständige Kampagnen soll zudem die Veröffentlichung eigener Werke bis hin zu ganzen Total Conversions erlauben, ohne an Limitierungen des DLC-Systems aus Portal 2 gebunden zu sein. Die Veröffentlichung ist eigenständig oder über den Steam Workshop möglich.
Basis des neuen Werkzeugkastens sind verbesserte Varianten der Source-Engine-Werkzeuge inklusive des Karten-Editors. Gameplay-Elemente wurden im gleichen Zuge angepasst, um neuen, Modding-freundlichen Features nicht im Weg zu stehen. Sie sind allerdings abwärtskompatibel mit dem Originalspiel sowie Portal-1-Mods.
Ähnliche Anforderungen
Aktuell befindet sich die Mod noch im Status einer offenen Beta. Das bedeutet aktuell nur, dass vor potentiellen Abstürzen und Fehlern gewarnt wird. Rezensionen zeichnen ein begeistertes Bild. Alleine aufgrund besserer Bildraten, kürzerer Ladezeiten und schickerer Grafik lohne sich das Upgrade.
Die Systemanforderungen bleiben niedrig. Es braucht lediglich ein modernes Betriebssystem sowie – im Prinzip – „einen PC“. Die Anforderungen an die Grafikkarte beschreiben fast jedes Modell ab der Radeon HD-7000- sowie GeForce-600-Serie, letztlich also quasi jede GPU der letzten zehn Jahre. Zumindest der Bedarf an Speicherplatz und Grafikanforderungen hängen allerdings auch von der Art der genutzten Mods ab, warnen die Entwickler.
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GameSir T7 Wireless: Gamepad im Zuckerwirbel-Design will an die Xbox

GameSir präsentiert eine kabellose, aufgewertete Version des Budget-Gamepads T7 für die Xbox. Sein Highlight ist das Design: Es wird aktuell nur in einer einzigen Farbe angeboten – und die ist bunt und rund – der Hersteller nennt sie „Zuckerwirbel“. Sie soll für „Sommerästhetik“ sorgen.
In bunte Pastellfarben hüllt GameSir einen Controller im Xbox-Layout, aber nicht ganz in Xbox-Form. Ausgehend von einem Bildvergleich fallen die Griffe beim T7 schmaler aus. Dabei unterscheidet sich – sofern die Angaben auf den Produktseiten korrekt sind – der neue T7 Wireless auch in der Form vom T7 Wired.
Neuerungen im Überblick
Die Ergänzung eines Akkus führt zu einem leicht erhöhten Gewicht von 236 Gramm, was immer noch gut 50 Gramm weniger als beim Standard-Gamepad des Konsolenherstellers sind. Welche Laufzeiten der 1.050-mAh-Akku ermöglicht, verrät GameSir nicht. Zum Controller gehört aber wie bei den meisten teureren GameSir-Produkten eine beleuchtete Ladestation.
Die Ausstattung umfasst TMR-Thumbsticks und Hall-Effekt-Trigger. Letztere können in zwei Stufen im Weg begrenzt werden. So kann man einstellen, ob man vollen, weniger oder fast keinen Hub möchte. ABXY-Buttons und D-Pad nutzen Rubberdome-Taster. Dazu kommen zwei Extratasten auf der Unterseite. Dazu kommt eine RGB-Beleuchtung, die durch die Hülle des Pads leuchtet und unter anderem die Face-Buttons auf der Oberseite anstrahlt. Einen Eindruck davon vermittelt der Hersteller im Produktvideo.
Tendenziell besitzt der G7 Pro (Test) damit die bessere Ausstattung zum günstigeren Preis. Der Vorteil des T7 Pro liegt allerdings in der durchaus kostentreibenden, offiziellen Xbox-Zertifizierung. Die bedeutet, dass er auch kabellos an der Konsole betrieben werden kann. Vier Vibrationsmotoren, die Trigger und Griffe in Bewegung setzen, sorgen für Gleichstand mit dem Hersteller-Modell.
Darüber hinaus ist der T7 mit Android-Betriebssystemen und dem PC kompatibel. Dort steigt die Abtastrate von 250 Hz auf 1.000 Hz, wobei zusätzlich ein 6-Achsen-Gyroskop für Eingaben genutzt werden kann.
Preis und Verfügbarkeit
Aktuell kann der „GameSir T7 Pro Sugar Whirl Wireless Controller“ ausschließlich über den Shop des Herstellers im Direktvertrieb erworben werden. Er kostet dort rund 110 Euro.
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