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Künstliche Intelligenz

Reduced to the Max: Pebble-Ring für Sprachnotizen hat nur einen Knopf


Pebble-Gründer Eric Migicovsky hat eine neue Kategorie tragbarer Geräte ersonnen: Ein am Zeigefinger getragener Ring, der in erster Linie der Aufnahme kurzer Sprachnotizen dient. Der Kanadier legt dabei Wert auf den Schutz der Privatsphäre. „Das ist nicht eines dieser AI Friend Dinger, die immer aufnehmen“, betont Migicovsky. Kernidee sind Notizen von wenigen Sekunden Länge, insbesondere um einen flüchtigen Gedanken zu haschen, doch wer möchte, soll auch den KI-Assistenten seiner Wahl steuern können.

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Der Ring namens Pebble Index 01 besteht aus Stahl und ist auf das Maximum reduziert: Er hat nur einen einzigen Knopf, weder Lautsprecher noch Vibrator, und benötigt auch keine Internetverbindung. Der Knopf wird mit dem Daumen gedrückt und aktiviert das Mikrofon, solange der Knopf gedrückt gehalten wird. In der Regel ist der Ring mittels Bluetooth mit einem Handy verbunden und transferiert die Tonaufnahme dorthin.


Eine linke Hand mit schwarzem Ring am Zeigefinger lenkt ein Fahrrad

Eine linke Hand mit schwarzem Ring am Zeigefinger lenkt ein Fahrrad

Der Pebble Index 01 wird Verkehrsjuristen neue Arbeit machen.

(Bild: Core Devices)

Auf dem Handy übernimmt die Pebble-App. Ein lokal laufendes Large Language Model (LLM) versucht, die aufgenommene Sprache in Text umzusetzen, was explizit offline erfolgt. Auch das Smartphone benötigt keine Internetverbindung. Wer eine Pebble-Smartwatch hat, kann den erkannten Text auch dort einsehen. Die Tonaufnahme selbst bleibt am Handy erhalten und kann dort abgespielt werden.

Ist das Smartphone gerade nicht in Reichweite, speichert der Ring die Aufnahme zwischen (bis zu fünf Minuten Ton), bis die Verbindung mit dem Handy wieder steht. Nicht nur die App, sondern auch das LLM sind Open Source. Laufende Gebühren fallen nicht an. Optional wird es Online-Backup sowie Rückgriff auf ein cloudbasiertes LLM mit „geringfügig“ besserer Spracherkennungsquote geben, was nicht gebührenfrei sein wird.

Der Strom für den Ring kommt aus einer eingebauten Silveroxid-Zink-Batterie. Damit soll der Pebble Index 01 „bis zu jahrelang“ laufen. Laut den Angaben können zwei Jahre lang täglich zehn bis zwanzig Aufnahmen von drei bis sechs Sekunden Länge gemacht werden. Ist die Batterie leer, muss der Ring ersetzt werden, denn eine Ladebuchse gibt es bewusst nicht. „Sie würden das Ladegerät wahrscheinlich verlieren, bevor es Zeit für eine Wiederaufladung wäre“, meint Migicovsky, der ein Recyclingprogramm in Aussicht stellt.

Vor allem aber hätten Ladebuchse und -elektronik das Gerät klobig gemacht. So ist es 2,95 Millimeter dickt und 6,6 Millimeter breit. Es wird in acht Ringgrößen und drei Farben angeboten. Bei mittlerer Ringgröße beträgt das Gewicht 4,7 Gramm. Wasserfest ist der Pebble Index 01 bis einen Meter, also Händewaschen und Duschen sind drin, Tauchgänge nicht.

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Vorbestellungen sind ab sofort zum Preis von 75 US-Dollar möglich, die Auslieferung soll ab März von Asien aus erfolgen. Die Angabe der Ringgröße ist bei der Vorbestellung noch nicht notwendig; wer möchte, kann sich Mockups mittels 3D-Drucker selbst herstellen, um die passende Größe zu bestimmen. Die Herstellerfirma Core Devices setzt den späteren Listenpreis mit 99 US-Dollar fest und verspricht 30 Tage Garantie.

Weitere Funktionen sind bereits in Vorbereitung, aber deren Umsetzung ist nicht garantiert. Mittels Knopfdruck oder doppeltem Knopfdruck sollen beliebig definierbare Funktionen via Bluetooth ausgelöst werden können, beispielsweise Fotoaufnahmen, Türen aufsperren, Licht abdrehen, Videos auslösen oder den KI-Assistenten des geringsten Misstrauens ansprechen. Womöglich werden Nutzer mittels Model Context Protocol (MCP) auch selbst einen Kontext für das Spracherkennungs-LLM definieren können. Das kann unter anderem die Erkennungsrate für Fachsprachen verbessern.

Die frühere Firma Migicovskys, die Pebble Technology Corporation, hat von 2013 bis 2016 mehr als zwei Millionen Smartwatches mit ePaper-Bildschirmchen verkauft, schlitterte Ende 2016 aber in die Zahlungsunfähigkeit. Mitbewerber Fitbit kaufte Immaterialgüterrechte aus Pebbles Konkursmasse, wurde aber später selbst von Google geschluckt. Der Konzern hat das Betriebssystem PebbleOS als Open Source veröffentlicht, weshalb Migicovsky neue Firma Core Devices wieder Pebble-Geräte verkaufen kann. Seit Juli liefert sie zwei neue Pebble-Smartwatches aus.


(ds)



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iX-Workshop: Mehr Tempo beim Coding – mit KI-Assistenten effizient programmieren


KI-Modelle erzeugen auf Grundlage natürlicher Sprache eigenständig Programmcode und beschleunigen so die Softwareentwicklung. Auch bei der Fehlersuche und Code-Analyse unterstützen KI-Assistenten und sind inzwischen fester Bestandteil zahlreicher Entwicklungsumgebungen. Sie interagieren mit externen Tools und bieten zunehmend eine agentische Arbeitsweise, die über bloßes Autocomplete hinausgeht.

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In dem Workshop Produktiver programmieren mit KI-Assistenz: GitHub Copilot & Alternativen erhalten Sie einen Einblick in gängige KI-Programmierassistenten. Am Beispiel von GitHub Copilot trainieren Sie unter Anleitung des Trainers selbstständig den Umgang mit derartigen Tools und üben Prompting-Techniken, um die Qualität der Code-Vorschläge und -Änderungen gezielt zu beeinflussen.

Danach überführen Sie mit Spec-Driven Development kurze Markdown-Spezifikationen in fertigen Programmcode und planen mehrstufige Aufgaben mit Agentic Coding. Zudem grenzen Sie beide Arbeitsweisen von Vibe Coding ab. Abschließend erfahren Sie, wie das Model Context Protocol die Sprachmodelle an die KI-Assistenten anbindet und sich mit Retrieval Augmented Generation eigene Daten integrieren lassen.

An einem ganzen Tag Live-Coding lernen Sie, wie Sie GitHub Copilot produktiv einsetzen können – vom ersten Setup bis hin zur produktiven Arbeit. Mit KI-Assistenz entwickeln Sie Schritt für Schritt eine lauffähige Anwendung. Ebenfalls bietet der Workshop einen Einblick in die Architektur, Funktionen und Preismodelle von Alternativen wie Cursor, Claude Code oder Kilocode. Somit erhalten Sie das Know-how, um zu entscheiden, welcher KI-Assistent zu den Anforderungen Ihrer Projekte passt.

März
09.03. – 10.03.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 09. Feb. 2026
Mai
18.05. – 19.05.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 20. Apr. 2026
Juli
28.07. – 29.07.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 30. Jun. 2026
November
02.11. – 03.11.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 05. Okt. 2026
Dezember
15.12. – 16.12.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 17. Nov. 2026

Dieser praxisnahe Workshop ist auf Softwareentwickler zugeschnitten, die KI-Assistenten ausprobieren oder den Funktionsumfang bereits genutzter Tools noch stärker ausreizen möchten. Ebenfalls richet er sich an technische Führungskräfte, die den Einsatz von KI-gestützter Programmierung planen und verschiedene Anwendungen fundiert evaluieren wollen.

Ihr Trainer Rainer Stropek ist Experte für Softwareentwicklung, Softwarearchitektur und Cloud Computing. Mit seinem Team hat er die preisgekrönte SaaS-Zeiterfassung „time cockpit“ entwickelt.

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Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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Iran weiter vom Internet abgeklemmt: Die Dunkelheit, die bleibt


Seit Ende des Jahres 2025 protestieren die Menschen im Iran gegen das Regime. Es waren die größten landesweiten Proteste seit der Frau-Leben-Freiheit-Bewegung, die 2022 begann. Als die Internet- und Telefonverbindungen am 8. Januar 2026 abgeschaltet wurden, äußerten politische Beobachter und Menschenrechtsaktivisten ihre Sorge, dass das Regime nun mit massiver Gewalt die Proteste unterdrücken wird.

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Mittlerweile sind die schlimmsten Befürchtungen übertroffen worden. Selbst das Staatsoberhaupt Ali Chamenei spricht von Tausenden Toten, während er wie immer die USA und Israel dafür verantwortlich macht. Auch wenn es keine unabhängig geprüften Opferzahlen gibt, scheinen sogar Einschätzungen wie 12.000 getötete Demonstranten angesichts der Größe der landesweiten Proteste und von Berichten über mehrere Dutzend Leichen aus einzelnen Krankenhäusern glaubwürdig.

Videos und Informationen über die Proteste erreichen derweil nur tröpfchenweise das Ausland. Oft können bei Videos die Aufnahmedaten der Bilder nicht genau bestimmt werden. Weil Festnetznummern manchmal erreichbar sind, können iranische Journalisten im Ausland darüber nur teilweise und mithilfe von Mittelspersonen im Iran anrufen. Auf diesem Weg können sie indirekt mit ihren Quellen sprechen. Eine nachgewiesene Verbindung zu ausländischen Medien kann für die Menschen im Iran aber schlimme Folgen haben.

Das iranische Regime hat seit nun über zwei Wochen nicht nur 92 Millionen Menschen im Land von der Außenwelt abgeschnitten, sondern auch Millionen Menschen auf der ganzen Welt jede Möglichkeit genommen, Kontakt zu Familien und Freunden im Iran aufzunehmen. Viele sind besorgt und verzweifelt.

Dass der iranische Staat in Zeiten von Protesten versucht, den Informationsfluss zu kontrollieren und die Verbreitung von Bildern und Nachrichten zu unterbinden, ist nicht neu. Neu ist jedoch die Dimension der aktuellen Abschottungspolitik. Noch nie zuvor war der Iran über einen so langen Zeitraum nahezu vollständig vom globalen Internet getrennt.

Vor 25 Jahren förderte die Islamische Republik die Nutzung des Internets zumindest offiziell, aber Themen wie der Zugang, die Kontrolle und die Inhalte im Netz waren von Anfang an umstritten. Staatliche Vertreter sprachen über die Jahre immer wieder von der Einrichtung eines nationalen Netzes, oder wie sie es nannten „Internet-e Halal“, ein islamisches Netz beziehungsweise „Internet-e Melli“ – wörtlich übersetzt Volksinternet.

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Der Entscheidungsprozess über die Kontrolle des Internets ist seitdem zunehmend intransparent geworden. Essenzielle Entscheidungen werden praktisch nicht mehr beim offiziell zuständigen Ministerium für Kommunikation und Informationstechnologie getroffen, sondern liegen faktisch bei Sicherheitsorganen wie den Geheimdiensten. Jüngste Aussagen der iranischen Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani bestätigen, dass die aktuellen Maßnahmen eine „sicherheitsbezogene Entscheidung“ gewesen seien.

Mohajerani behauptetet zudem, trotz der anhaltenden, weitreichenden landesweiten Beschränkungen werde der Zugang zum Internet „weiterhin als ein Recht anerkannt.“ Auch diese doppelgleisige Strategie des Staates ist seit Jahren bekannt: Während scheinbar reformorientierte oder technokratische Regierungen Lockerungen in Aussicht stellen, bringen undurchsichtige Institutionen wie Geheimdienste, Revolutionsgarden und einflussreiche Geistliche die Infrastruktur für die Netzabschaltung voran.

Die Nachrichtenplattform IranWire berichtete kürzlich, Mohajerani habe gegenüber Medienvertretern erklärt, das „internationale Internet“ werde mindestens bis zum iranischen Neujahr abgeschaltet bleiben. Das neue Jahr beginnt im Iran am 21. März.

Widersprüchliche Äußerungen aus verschiedenen staatlichen Kreisen nähren inzwischen Spekulationen darüber, ob die Verbindung zum Internet überhaupt wiederhergestellt werden soll. Am 19. Januar, dem zwölften Tag der Internetabschaltung im Iran, erklärte Ahmad Nirumand, Vorsitzender der Kommission für digitale Transformation, ausländische Plattformen würden vorerst nicht wieder zugänglich gemacht. Nirumand betonte „unter den gegenwärtigen Bedingungen“, gebe es derzeit keinen Spielraum für eine erneute Anbindung an internationale Plattformen.

Äußerungen des Kommunikationsministers über eine mögliche Aufhebung der Beschränkungen seien aufgrund der veränderten Lage vertagt worden. Derzeit sei nicht der geeignete Zeitpunkt für entsprechende Diskussionen. Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Ali-Akbar Pourjamshidian, sagte ebenfalls in dieser Woche im staatlichen Fernsehen, derzeit sei nicht absehbar, wann der Zugang zum Internet wiederhergestellt werde.



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Winterweiß und knallig bunt: Die Bilder der Woche 4


Diese Woche bleibt der Winter als Motiv klar erkennbar. Einerseits in Form einer Schneelandschaft mit wolkenlosem, blauem Himmel. Beim Betrachten gefriert einem fast der Atem zu einer Wasserdampfwolke. Andererseits als eiskalte Seifenblase, deren Eisblumenmuster mit jedem Moment zu wachsen scheint. Auch das Mondmotiv und die Dolomiten reihen sich trotz ihrer Farbe optisch in die Auswahl der kühlen Bilder ein.

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Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Einen Gegenpol dazu setzt besonders der Bokeh-Farbknall von Daborius, der wie ein Vorbote winterliche Gedanken vertreibt. Aber auch das Motiv einer Uferpflanze und ein Insektenbild verstärken die Sehnsucht nach farbenfrohen und wärmeren Tagen.


Winterlandschaft

Winterlandschaft

(Bild: AHI 1975)

Der Schnee hat sich hier wie eine weiße Decke über die winterliche Landschaft gelegt und lässt Formen und Flächen klar hervortreten. Die reduzierte Farbgebung hat eine grafische Wirkung, die durch die dunkle Landstraße zusätzlich verstärkt wird. Die Aufnahme atmet Ruhe und zeigt den Winter als stillen Zustand.


Pflanzenfotografie

Pflanzenfotografie

Uferpflanze

(Bild: 35mm)

Eine gelungene Makroaufnahme. Diese Pflanze mit Stiel, Blättern und Blüte ist im Zentrum des Bildes scharf fokussiert. Der Hintergrund löst sich weich auf, während das rote Bokeh einen tollen Kontrast zum Grün der Pflanze bildet. Das Gegenlicht zeichnet helle Ränder um den Stiel. Die Komposition im Querformat verleiht dem Motiv dabei Ordnung und Ruhe.

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Attentaeterin

(Bild: Rontrus)

Hier zeigt sich eine Gelbe Mordfliege, wie sie lauernd auf einer glatten Fläche sitzt, in der sie sich komplett spiegelt. Ihr Körper und die Borsten zeichnen sich scharf ab und ihre großen Facettenaugen ziehen den Blick auf sich. Die Spiegelung und die starke Loslösung von Motiv und Umgebung verleihen dem Bild eine gewisse Spannung. Fotograf Rontrus erklärt sein Vorgehen: „Das Bild wurde mit einer Vollformatkamera, einem 90-mm-Makroobjektiv + Raynox-250-Nahlinse bei Blitzlicht und mit Fokusstacking gemacht.“


Dolomiten im Wasser gespiegelt

Dolomiten im Wasser gespiegelt

Blaue Stunde Dolomiten

(Bild: Udo Muc)

Die Dolomiten in tiefem Blau: Der Himmel leuchtet bereits leicht, die Bergkämme zeichnen sich klar ab und das erste Licht modelliert die Felsen und Hänge in feinen Abstufungen. Der Himmel gibt dem Bild viel Luft, während die Spiegelung ihm eine schöne Symmetrie verleiht. Die Blautöne verbinden Vorder- und Hintergrund zu einer harmonischen Gesamtheit.

Nikon D500 | 15 mm | ISO 100 | f/8


Eisbildung

Eisbildung

Schneekugel 2

(Bild: Thomas Brandl)

Hier füllt eine kleine Schneekugel das Bild. In ihrem Inneren verdichten sich Licht, Struktur und feine Eispartikel zu einer eigenen kleinen Welt. Die Kugel ist vor dem schwarzen Hintergrund gut freigestellt und lenkt den Blick ins Bildzentrum. Die Komposition wird von ihrer runden Form bestimmt und trotz der vielen Details entsteht ein ruhiges, geradezu meditatives Winterbild.

Thomas Brandel nahm das Foto der gefrierenden Seifenblase auf seinem im Schatten liegenden Hochbeet auf. „Nach ein wenig Übung klappte die Herstellung gut und ich probierte verschiedene Blickwinkel und Orte, um die Seifenblase in schöner Stimmung einzufangen. Auch die Sonne war mir nun hold und beschien jetzt das Hochbeet. Ich nutzte außerdem die Serienfunktion der Kamera und bekam viele verschiedene Stadien des Gefrierens abgebildet. Vor dem schwarzen Hintergrund gefielen mir dann die Seifenblasen am besten“, sagt der Fotograf.

OM-1 | 100 mm | ISO 200 | f/10


Miniaturhirsch

Miniaturhirsch

15.01.2026

(Bild: Daborius)

Diese Makroaufnahme arbeitet mit starker Nähe und verdichtet das Bild auf gekonnte Weise. Die Unschärfe formt ein großartiges Bokeh, sodass die glänzenden Lichtkreise wie Sterne im Hintergrund funkeln. Abgesehen von einem Miniatur-Hirsch ist kaum etwas Gegenständliches erkennbar. Das Foto bleibt bewusst offen und zeigt die Freude am fotografischen Experiment. Der Blick löst sich von der Realität und folgt in erster Linie Licht und Struktur.

Mit dem Bild bleibt der Fotograf seinem fröhlichen, bunten Stil mit viel Bokeh treu. „Für den Hintergrund habe ich Stahl-Topfreiniger ausgerollt und buntes Lametta darüber gelegt. Das Ganze habe ich mit LED-Leuchten aufgeleuchtet.“

Pentax K-1 Mark II | 100 mm | ISO 1250 | f/2.8


Mond und Vögel in der Nacht

Mond und Vögel in der Nacht

Es sollte nicht sein

(Bild: bild0815)

Ein Porträt, das natürlich und unverstellt wirkt, denn es zeigt keinen Moment der Pose, sondern einen Moment der Begegnung. Licht, Ruhe und Ausdruck greifen stimmig ineinander. Der ruhige Hintergrund lenkt nicht ab. Der Blick trifft die Kamera direkt, und das Gesicht liegt klar im Fokus. Durch die zentrale Position entstehen zudem Nähe und Präsenz.

Der Fotograf selbst beschreibt es so: „Der Mond mit seinem speziellen Licht reizt mich immer wieder. Zum herbstlichen Vogelzug bin ich dann gern unterwegs und hoffe, dass Wetter und Vögel mitspielen, um vielleicht doch mehr als ‚nur‘ den Mond auf das Bild zu bekommen. Die optimale Zeitspanne ist recht kurz, aber auch die Zeit davor und danach ist intensiver Naturgenuss. Die Kombination aus hartem Gegenlicht, wenig Licht und der einzufangenden Bewegung ist mit dem fortschreitenden Abend eine wachsende Herausforderung. Zum Aufnahmezeitpunkt war der Himmel bereits recht dunkel, sodass ich den Mond vorfokussiert habe, um beim Auftauchen von Vögeln in Mondnähe nur noch auszulösen.“


(vat)



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