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Renault-CMO Arnaud Belloni: „Marketing ist kein industrieller Prozess, sondern Handwerk“


Marketingchef Arnaud Belloni spricht im Interview über seine Tage als Praktikant beim französischen Autohersteller Renault, den Wert einzigartiger Geschichten und seine Pläne mit der Marke.

Als Arnaud Belloni 1990 als Praktikant zu Renault kam, lief gerade der erste Clio vom Band. Mehr als drei Jahrzehnte später verantwortet er als G

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Runder Geburtstag: Apple: Die bedeutendsten Spots aus 50 Jahren Markengeschichte


Mit der ikonischen „Silhouette“-Kampagne machte Apple ab 2003 den iPod zum Must-have-Produkt

Am 1. April 1976 wurde Apple von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Heute, genau 50 Jahre später, ist die Marke die wertvollste der Welt. HORIZONT zeigt anlässlich des Jubiläums 15 der besten Spots aus der ruhmreichen Apple-Markengeschichte.

Der im kalifornischen Los Altos gegründete Tech-Gigant startete 1976 als typisches „Garagen-Start-up“ mit der Vision, Computer in Privathaushalten zu etablieren und sie als „Bicycle for the mind“ (Steve Jobs) zu vermarkten. Mit dem Apple II landete das Unternehmen einen großen Erfolg, ehe es Mitte der 1980er in eine tiefe Krise schlitterte und Jobs Apple nach internen Machtkämpfen verließ. Erst nach seiner Rückkehr 1997 folgte die Wende. Mit legendären Produkten wie iMac, iPod und schließlich dem iPhone erfand sich Apple neu, wurde der bedeutendste Innovator für Smartphones, Notebooks und Wearable Tech – und stieg Stück für Stück zur wertvollsten Marke der Welt auf.

Auch in der Werbebranche schrieb der Konzern schon früh Geschichte. Der von Ridley Scott inszenierte Super-Bowl-Spot „1984“, der den Macintosh-Computer als Symbol für Freiheit gegenüber dem totalitären „Big Brother“ (IBM) darstellte, war ein früher Meilenstein. Ende der 1990er Jahre erneuerte Apple nach der Rückkehr von Jobs sein Image mit der Kampagne „Think Different“. Viele Kreativpreise gewann die Marke zusammen mit Stammagentur TBWA auch mit den ikonischen „Get-A-Mac“-Spots, in denen Apple durch das Stilmittel der Personifizierung Rivale Microsoft angriff und Maßstäbe in der vergleichenden Werbung setzte.

Wohl der berühmteste Slogan der Marke: „Think Different“ (1997-2002)

Ebenfalls legendär sind die Launchkampagnen für die Kultprodukte iPod und iPhone, die ganze Industrien disruptiert haben. Und auch wenn Apple schon seit einigen Jahren kein wirklich innovatives Gadget mehr an den Start gebracht hat: Mit der Kampagne „Shot on iPhone“, die aus Filmen besteht, die komplett mit der Smartphone-Kamera gedreht wurden, setzt die Marke seit 2015 in Sachen Storytelling weiterhin Maßstäbe – und widmet sich in seinen Werbefilmen zudem verstärkt Themen wie Privatsphäre, Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Wir zeigen 15 der prägendsten Apple-Kampagnen aus den letzten fünf Jahrzehnten:

3.

The Quadra Revolution (1991)

4.

Here’s To The Crazy Ones / Think Different (1997)

10.

Shot on iPhone (seit 2015, hier: Snowbrawl, 2019)

11.

HomePod – Welcome Home (2018)

12.

Apple At Work – The Underdogs (seit 2019)



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TikTok x Cameo: Creator verdienen mit Grußvideos dazu



Die TikTok Discover List:
50 Creator to watch 2026

schwarzer Hintergrund, Plus-Icon und Bilder von Creatorn, Schriftzüge zur Creator Discover List
© TikTok via Canva

TikTok stärkt den Markt für personalisierte Cameo-Videos

Statt TikTok zu verlassen, bleibt der gesamte Cameo Flow in der App: Anfrage, Buchung und Interaktion passieren genau dort, wo Aufmerksamkeit entsteht. Die Entertainment-Plattform verkürzt damit den Weg von Engagement zur Conversion auf wenige Taps. Gleichzeitig wird der Einstieg für Creator so einfach wie möglich gestaltet. Sie können sich direkt in der App für Cameo registrieren oder bestehende Profile verknüpfen und ihre personalisierten Videoangebote nativ in ihren Inhalten platzieren. Auch die Auffindbarkeit ist optimiert: Cameo-Angebote erscheinen direkt im Feed und in der Suche und werden so Teil der normalen TikTok-Nutzung. Die neue Kooperation soll die Stärken beider Plattformen bündeln und dem Cameo-Markt neuen Schwung geben. Denn Creator von TikTok gehören zu den am schnellsten wachsenden Cameo-Talenten. Der Cameo CEO Steven Galanis erklärte:

Creators are at the heart of everything we do at Cameo, and TikTok creators have become an essential part of our community […]. Cameo videos regularly go viral on TikTok, showing the power of authentic fan connections and the appetite for personalized content. TikTok talent delivered its strongest year yet on Cameo in 2025, and by integrating directly into TikTok and making onboarding even easier, we are giving creators a simpler way to grow their business, deepen audience engagement, and unlock new revenue opportunities.

TikTok selbst will mit der Cameo-Integration Creator dabei unterstützen, ihre Community enger zu binden und diese Beziehung gleichzeitig zu monetarisieren. In welche weiteren Märkte der Roll-out folgt und ob das Cameo Feature auch nach Deutschland kommt, ist aktuell noch offen. Ebenso noch unklar ist, ob und wie TikTok direkt an den Einnahmen beteiligt ist.

Pandemie als Boost für Fan Commerce

Auf Plattformen wie Cameo sind zehntausende Creator und Social Stars aktiv, von Reality-TV-Persönlichkeiten bis hin zu internationalen Namen wie Snoop Dogg oder Caitlyn Jenner, die schon 2019 für einzelne Clips mehrere tausend Dollar verlangen, wie unter anderem Wired berichtete.

Wie groß der Markt schon vor Jahren war, zeigen auch Branchenberichte von CNBC und Variety: 2020 wurden über Cameo 1,3 Millionen personalisierte Videos verkauft und 100 Millionen US-Dollar umgesetzt, von denen 75 Prozent an die Talente ausgezahlt wurden. Ein zentraler Treiber für dieses Wachstum war COVID-19. Steven Galanis erklärte damals, dass viele Schauspieler:innen, Künstler:innen und andere Talente während der Pandemie ohne Auftritte und Einnahmequellen waren und sich verstärkt Plattformen wie Cameo zuwandten, um Einkommen zu generieren. Das deckt sich auch mit Berichten aus dieser Zeit. The New Yorker schrieb im September 2020, dass Cameo in den ersten Monaten der Pandemie zeitweise rund 5.000 Videos pro Tag produzierte, getrieben durch den Wegfall klassischer Fan-Formate wie Meet-and-Greets oder Events.

Auch nach dem Pandemie-Boom bleibt das Cameo-Modell in einigen Regionen gefragt. Anfang 2024 berichtete The Guardian, dass der ehemalige US-Politiker George Santos über 1.200 Cameo-Videos verkauft und damit mehrere hunderttausend US-Dollar verdient hat. Während das Modell in den USA zunehmend im Mainstream ankommt, bleibt es in Deutschland bislang eher eine Nische – auch, weil Fan-Kultur hierzulande generell weniger stark ausgeprägt ist als beispielsweise in den USA. Einzelne Prominente und Creator nutzen ähnliche Formate aber bereits, etwa Reality TV Stars wie Paul Janke (Der Bachelor) oder Cosimo (Sommerhaus der Stars) sowie TV-Persönlichkeiten wie Roberto Blanco oder Katy Karrenbauer, die personalisierte Videogrüße über Plattformen wie memmo anbieten.

Gekauft werden diese Clips vor allem als Geschenke oder für besondere Anlässe wie Geburtstage, Hochzeiten oder persönliche Motivation. Entscheidend ist nicht die Produktionsqualität, sondern die persönliche Ansprache. Genau diese Nähe macht die Inhalte besonders shareable und sorgt dafür, dass sie regelmäßig auf Plattformen wie TikTok viral gehen.


So relevant ist TikTok für die Suche in den USA und in Deutschland





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Trendwaves: Diese Social-Media-Trends sollten Marketer im Frühling kennen


Joli hat wieder die aktuell spannendsten Trends in den sozialen Netzwerken zusammengetragen

In der schnelllebigen Welt von Social Media ist es entscheidend, Trends früh zu erkennen. Deshalb analysiert Sophia Papalamprou von der Joli Group einmal pro Quartal exklusiv für HORIZONT die spannendsten Entwicklungen, die Marken und Unternehmen im Blick behalten sollten. In den ersten drei Monaten des Jahres hat sich online wie offline bereits einiges getan.

Zum Start ins Jahr 2026 zeigt sich besonders deutlich, wie stark digitale Plattformen inzwischen kulturelle Dynamiken prägen und gleichzeitig

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