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Ricoh GR IV Monochrome: Kompaktkamera mit Sensor für die Schwarz-Weiß-Fotografie


Ricoh stellt mit der GR IV Monochrome das dritte Modell der GR-IV-Reihe vor. Die Kompaktkamera richtet sich an Fotografinnen und Fotografen, die sich auf Schwarz-Weiß-Fotografie konzentrieren. Im Unterschied zur GR IV und GR IV HDF verzichtet der APS-C-Sensor auf einen Farbfilter. Dadurch erfasst jedes Pixel direkt die Helligkeitsinformationen des Motivs, es findet keine Interpolation von Farbinformationen über mehrere Pixel statt. Ricoh verspricht scharfe Aufnahmen mit feinen Tonwertabstufungen.

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Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

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Der rückwärtig belichtete CMOS-Sensor liefert eine Auflösung von 25,7 Megapixeln. Der ISO-Bereich erstreckt sich von 160 bis 409.600. Damit liegt die maximale Empfindlichkeit doppelt so hoch wie beim Basismodell GR IV, das ISO 204.800 erreicht. Laut Ricoh eignet sich die hohe Empfindlichkeit für Aufnahmen mit betontem Korn-Effekt.

Das Objektiv bietet eine Brennweite von 18,3 Millimetern (28 Millimeter im Kleinbildäquivalent) bei einer Lichtstärke von f/2.8. Es besteht aus sieben Elementen in fünf Gruppen, darunter drei asphärische Linsen.

In die Objektiveinheit hat Ricoh einen physikalischen Rotfilter eingebaut. Über die Fn-Taste lässt sich dieser ein- und ausschalten. Der Filter soll blaue Himmelstöne abdunkeln und den Kontrast zu weißen Wolken verstärken. Rote Motivbereiche erscheinen dagegen heller.


Die Rückseite der Ricoh GR IV Monochrom

Die Rückseite der Ricoh GR IV Monochrom

Ein Druck auf die Fn-Taste schiebt den Rotfilter in den Strahlengang.

(Bild: Ricoh)

Der Rotfilter ersetzt den ND-Filter des Grundmodells GR IV beziehungsweise den HDF-Filter der GR IV HDF. Zusätzlich verfügt die Monochrome-Variante über einen elektronischen Verschluss mit Zeiten bis zu 1/16.000 Sekunde. Dieser erlaubt Aufnahmen mit offener Blende auch bei starkem Licht. Ricoh plant, diese Funktion später per Firmware-Update auch in die GR IV zu integrieren.

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Die Kamera bietet mehrere voreingestellte Modi zur Bildsteuerung. Der Modus Solid erzeugt harte Kontraste und klare Kanten. Mit Grainy entstehen Bilder mit starker Körnung, die an analoge Silberhalogenid-Abzüge erinnern sollen. Fotografen können Parameter wie Kontrast, Schärfe, Tonung und Körnungseffekt anpassen. Drei benutzerdefinierte Speicherplätze stehen für eigene Einstellungen zur Verfügung.

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Ricoh hat das Gehäuse komplett in mattem Schwarz gehalten, um die Ausrichtung der Kamera auf die Schwarz-Weiß-Fotografie zu betonen. Das betrifft das Magnesiumgehäuse, den Auslöser und die Ringkappe. Das GR-Logo auf der Vorderseite zeigt einen seidenmatten Glanz. Der Ein- und Ausschalter soll nun weiß statt grün leuchten.

Die weiteren Spezifikationen entsprechen dem Basismodell. Ein 5-Achsen-Bildstabilisator soll Verwacklungen um bis zu sechs Blendenstufen kompensieren. Der Hybrid-Autofokus kombiniert Kontrast- und Phasenerkennung. Die Startzeit liegt nach Herstellerangaben bei 0,6 Sekunden.

Das 3-Zoll-Touch-Display umfasst 1.037.000 Bildpunkte. Der interne Speicher mit einer Größe von 53 Gigabyte soll etwa 937 Raw-Aufnahmen aufnehmen können. Videos zeichnet die Kamera weiterhin nur in Full-HD mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf.

Der Akku mit 1.800 mAh soll laut Ricoh für rund 250 Aufnahmen ausreichen. Das kompakte Gehäuse passt mit einer Größe von 10,4 × 6,1 × 3,3 Zentimetern in jede Jackentasche und wiegt dabei nur rund 265 Gramm.

Mit der Monochrome-Version umfasst die GR-IV-Serie jetzt drei Kameras. Die Basisversion der GR IV für Farbaufnahmen bietet einen ND-Filter, der zwei Blendenstufen abdunkelt und so entweder Langzeitbelichtungen oder das Fotografieren bei sehr hellen Lichtverhältnissen vereinfacht. In die GR IV HDF hat Ricoh einen Highlight-Diffusion-Filter eingebaut, der für weiche Bilder mit diffusen Lichtern sorgen soll. Die GR-Serie feiert 2026 zudem ihr 30-jähriges Bestehen – die erste GR1 erschien 1996 als analoge Filmkamera.

Die Ricoh GR IV Monochrom soll ab Februar 2026 für 1.800 Euro erhältlich sein.


(cbr)



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Clicks Communicator: QWERTZ-Tastatur für das Smartphone mit Hardware-Keyboard


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das US-Start-up Clicks Technology lässt mit seinem Communicator das klassische BlackBerry-Feeling neu aufleben. Im Vorfeld des Mobile World Congress (MWC), der vom 2. bis 5. März in Barcelona stattfindet, kündigt das Unternehmen lokalisierte Keyboard-Layouts für Deutschland (QWERTZ), Frankreich (AZERTY) sowie Koreanisch und Arabisch an. Ursprünglich sollte der Communicator nur als QWERTY-Modell erscheinen, wenn ausreichend Interesse bestehe. Dies ist offenbar nun der Fall. Zudem verrät Clicks, welcher Prozessor verbaut ist, und verlängert das zuvor recht kurze Updateversprechen.

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Clicks hatte seinen Communicator Anfang des Jahres unter dem Motto „Designed for doing, not doomscrolling“ („Entwickelt zum Handeln, nicht zum Doomscrolling.“) präsentiert. Das Gerät ist laut Clicks als Ergänzung zum „Hauptsmartphone“ ausgelegt, etwa zum Schreiben von Nachrichten oder Aufzeichnen von Sprachnotizen. Im Grunde kann der Communicator, der auf Android 16 basiert, auch als Hauptgerät verwendet werden.

„Die Vorbestellungen für den Communicator übertreffen weiterhin unsere optimistischsten Prognosen“, sagt Adrian Li Mow Ching, CEO von Clicks. „Die Resonanz von Kunden aus aller Welt ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Communicator eine Lücke für ein Telefon schließt, das speziell für die Kommunikation und das Ergreifen von Maßnahmen entwickelt wurde,“ sagt er weiter. Durch die Unterstützung weiterer Tastaturlayouts könne Clicks den Communicator einem größeren und vielfältigeren Publikum zugänglich machen, ergänzte er.

Ähnlich wie ein klassischer BlackBerry besteht der Clicks Communicator aus einem fast quadratischen OLED-Bildschirm mit einer Diagonale von 4,03 Zoll und einer Auflösung von 1080 × 1200 Pixeln. Zudem verfügt er über eine darunter liegende Hardware-Tastatur, wodurch durchaus ein gewisses BlackBerry-Feeling aufkommt. Dabei mutet das Gerät aber ein wenig moderner an.

Die Hardware-Tastatur verfügt außerdem über Features wie einen programmierbaren Shortcut-Button und eine berührungsempfindliche Oberfläche. Mit dieser können Nutzerinnen und Nutzer durch den Text scrollen, indem der Finger über die Tastatur bewegt wird. Außerdem hat Clicks den Fingerabdrucksensor in die Leertaste verfrachtet.

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Der Communicator besitzt an der rechten Gehäuseseite außerdem eine programmierbare Taste mit LED-Ring. Dieser leuchtet in einer frei wählbaren Farbe, wenn eine Benachrichtigung von einer bestimmten App oder einem Kontakt eingeht. Die Seitentaste dient laut Hersteller zur Aufnahme von Sprachnachrichten, zum Diktieren von Texten oder zum Aufnehmen und Transkribieren von Meetings. Ein wenig erinnert dies an Nothings Essential-Taste, nur wohl mit weniger KI. Die für das Gerät angepasste Bedienoberfläche basiert auf Android 16. Sie verfügt etwa über einen sogenannten „Message Hub“, in dem der Communicator Nachrichten verschiedener Apps auf dem Startbildschirm sammelt.

Anstelle der bisher kommunizierten kurzen Updatezeit von zwei Jahren verspricht der Hersteller nun immerhin Android-Updates bis Android 20 – also vier Jahre. Sicherheitspatches soll der Communicator fünf Jahre lang erhalten.


Clicks Communicator in Hand

Clicks Communicator in Hand

Der Clicks Communicator kommt ab Werk mit einem angepassten Android 16,

(Bild: Clicks Tech)

Der längere Updatezeitraum sei unter anderem durch den Einsatz des MediaTek-Dimensity-8300 (MT8883) möglich, der im 4nm-Verfahren hergestellt wird. Taufrisch ist der Chip nicht: Er wurde schon im Jahr 2024 eingeführt und ist in einer Variation etwa im Xiaomi 14T verbaut.

Weiter steckt im Communicator eine 50-MP-Kamera auf der Rückseite und eine Selfiekamera mit 24 MP. Mittlerweile eine Seltenheit: Er verfügt auch über einen 3,5-mm-Klinkenanschluss und der 256 GByte große Speicher kann mit einer microSD-Karte erweitert werden. Als Energiespeicher ist ein 4000-mAh-Silizium-Kohlenstoff-Akku verbaut, der entweder kabelgebunden oder kabellos nachgeladen werden kann. Laut Hersteller unterstützt das Gerät im Unterschied zum Galaxy S26 auch Qi2 mit magnetischer Arretierung.

Der Clicks Communicator wird in den Farben Smoke, Clover und Onyx zu einem Preis von 499 US-Dollar erhältlich sein. Interessenten, die das Gerät vor dem 15. März 2026 reservieren, erhalten es zum Frühbucherpreis von 399 US-Dollar. Zum Kaufpreis kommen noch Einfuhrumsatzsteuer, Zoll und 30 US-Dollar Versand hinzu. Die Auslieferung soll im Laufe des Jahres erfolgen.


(afl)



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Digitale Souveränität auf dem Smartphone: Custom-ROMs im Überblick


Ob E-Mail, Cloudspeicher oder Office-Programm: Europäische Alternativen zu US-Angeboten sind gefragt. Nur beim Smartphone, unserem geschwätzigsten Begleiter im Alltag, scheint es keinen Ersatz für Big Tech zu geben, sondern Googles Android und Apples iOS teilen den Markt der Betriebssysteme unter sich auf. Was mit den Daten passiert, die Smartphones an die Gerätehersteller, die App-Entwickler, die Werbenetzwerke und Google ausposaunen, bleibt im Dunkeln.

Und so schwingen sich Totgeglaubte zum Hoffnungsträger auf: Custom-ROMs. Sie machen Android-Smartphones mundtot und versprühen längst nicht mehr den Charme unfertiger Bastlerprojekte. Projekte wie /e/OS oder GrapheneOS bauen Googles Komfortfunktionen entweder auf eigenen Servern in Europa nach oder sperren die mitteilungsbedürftigen Play-Services in sichere Sandboxes.

Wie Sie auch ohne Custom-ROM die Abhängigkeit von Google reduzieren, etwa durch alternative App-Stores, datensparsame Konfigurationen, den Einsatz von Open-Source-Software oder alternative Cloud-Dienste, lesen Sie in einem gesonderten Artikel. In diesem Artikel beleuchten wir, warum Custom-ROMs mehr denn je zum Werkzeug für mehr digitale Souveränität taugen, aber ihrerseits schwierige Zeiten durchmachen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Digitale Souveränität auf dem Smartphone: Custom-ROMs im Überblick“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Frevel oder modern? ThinkPads der T-Serie gibt es nun auch in Blau


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Alle Jahre wieder nutzt Lenovo die IT-Messe MWC, um das neue Lineup an Business-Notebooks vorzustellen. Aufhänger sind primär die neuen Prozessorgenerationen AMD Ryzen AI Pro 400, Intel Core Ultra 300 mit vPro und Qualcomm Snapdragon X2, doch der 2026er Jahrgang bringt auch andere kleine Neuerungen mit sich.

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Dazu zählt die Farbe: Die jeweils siebte Generation des ThinkPad T14 und des ThinkPad T14s (beide 14 Zoll) gibt es nicht mehr nur in ikonischem Schwarz (Eclipse Black), sondern wahlweise auch in Blau (Cosmic Blue). Bei beiden Modellen sind beide Farbtöne sowohl mit AMD- als auch mit Intel-Innenleben zu haben. Vom ThinkPad T14s Gen 7 wird es auch eine dritte Variante mit Snapdragon X2 geben, diese aber ausschließlich in Schwarz.



Manche 2026er-ThinkPads wie das hier abgebildete T14 Gen 7 gibt es nicht mehr nur klassisch in Schwarz, sondern auch in Blau.

(Bild: Lenovo)

Ebenfalls nur in klassischem Schwarz kommt das AMD- oder Intel-befeuerte, größere ThinkPad T16 (16 Zoll). Gleiches gilt für das ThinkPad T14s 2-in-1 Gen 2, ein Notebook mit 14-Zoll-Touchscreen und 360-Grad-Scharnieren, und das ThinkPad X13 Detachable, ein 13-Zoll-Tablet mit abnehmbarer Tastatur im Stil von Microsofts Surface Pro. Die beiden Hybridgeräte haben ausschließlich Intel-Prozessoren an Bord.

Die neuen Notebooks sollen im April oder Mai in den Handel kommen und das Windows-Tablet ThinkPad X13 ab Juli. Lenovo nennt Startpreise zwischen 1400 Euro (ThinkPad T14) und 1950 Euro (ThinkPad X13), aber keinerlei zugehörige Informationen wie etwa die jeweiligen CPU- oder Speicherbestückungen. Besonders der Speicher dürfte angesichts der weltweiten Knappheit dafür sorgen, dass bessere Ausstattungen eher irgendwo zwischen 2000 und 3000 Euro rangieren.

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In jüngerer Vergangenheit hatte Lenovo bereits mehrere ThinkPads, die es nicht (nur) in traditionellem Mattschwarz gab. Das Premiumgerät ThinkPad X1 bekam man etwa auch in Silber; das ThinkPad X9 gibt es seit vergangenem Herbst nicht mehr nur in Dunkelgrau, sondern auch in Weiß.

Bei der mittlerweile längst eingestellten AMD-Baureihe ThinkPad Z verzierte Lenovo das dunkelgraue Gehäuse mit abgesetzten Flanken in warmem Bronze. Bei den Arbeitspferden der T-Serie hielt sich Lenovo hingegen farblich zurück – da waren ältere Jahrgänge in optionalem Grau das Höchste der Gefühle.


(mue)



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