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+++ Rosberg Ventures +++ Unicorn-Time +++ Instaffo +++ Rulemapping Group +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Rosberg Ventures: Nico Rosberg schließt dritten Fonds +++ Unicorn-Time: Fünf deutsche Startups wurden 2025 zu Einhörnern +++ Instaffo wächst trotz HR-Krise auf 10,5 Millionen Umsatz +++ Rulemapping Group spürt Rückenwind +++

+++ Rosberg Ventures +++ Unicorn-Time +++ Instaffo +++ Rulemapping Group +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 13. Januar).

#STARTUPLAND: SAVE THE DATE


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#STARTUPTICKER

Rosberg Ventures
+++ Der dritte Streich von Nico Rosberg! Rosberg Ventures, der noch junge Kapitalgeber von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, legt seinen dritten Fonds auf. Im Topf sind 100 Millionen US-Dollar. „Venture is a long journey. It will never feel as clear as crossing a finish line in racing. But moments like this, getting well passed $200M in AUM, are great milestones giving us the firepower now to keep racing forward“, schreibt Rosberg auf Linkedin. Rosberg Ventures investiert als Dachfonds (Fund of Funds) in andere Venture Capital-Fonds. Langfristig sollen Direktinvestments in spannende Startups aber – wie das Team zuletzt verkündete – etwa 20 % des verwalteten Vermögens von Rosberg Ventures ausmachen. Mit Rosberg Ventures möchte der ehemalige Sportler „deutschen Unternehmerfamilien Zugang zu den weltbesten Wagniskapitalfonds und wachstumsstärksten Startups“ geben. Zu den Fonds in die Rosberg Ventures offenbar bereits investiert hat, gehören bekannte Namen wie Andreessen Horowitz, Accel, Kleiner Perkins und Khosla Ventures. Ein gutes Zeichen für die derzeit darbende Venture-Capital-Szene. (Linkedin) Mehr über Nico Rosberg

Unicorn Black Forest Labsn8nIsar AerospaceQuantum Systems Parloa
+++ Unicorn-Time! 2025 sind fünf deutsche Startups zum Unicorn aufgestiegen – im Jahr zuvor waren es nur zwei. Die neuen Einhörner sind Black Forest Labs (Freiburg), n8n (Berlin), Isar Aerospace (Ottobrunn), Quantum Systems (Gilching) und Parloa (Berlin). Insbesondere der Aufstieg von Black Forest Labs, 2024 gegründet, ist beeindruckend. Das junge Unternehmen setzt auf KI-Modell rund um Bild- und Videogenerierung. Die Bewertung lag zuletzt bei 3,25 Milliarden US-Dollar. Vom derzeitigen KI-Hype profitierte zuletzt auch n8n, 2019 gegründet. Das Startup kümmert sich um „Secure, AI-native workflow automation“. Die aktuelle Bewertung liegt bei 2,5 Milliarden US-Dollar. Isar Aerospace, 2018 gegründet, ist in einem anderen Boom-Segment unterwegs. Das Team möchte kleinere Satelliten kostengünstiger in den Orbit befördern und entwickelt deswegen unter anderem an alternativen Antrieben für Trägerraketen. Die Bewertung des Unicorns Quantum Systems stieg zuletzt auf 3 Milliarden Euro. Das Unternehmen, 2015 gegründet, setzt auf unbemannte Flugdrohnen für militärische und zivile Zwecke – samt Softwareplattform. Das Startup Parloa, 2018 gegründet, wiederum, das auf die KI-basierte Automatisierung des Kundenservices setzt, sammelte zuletzt 120 Millionen ein. Zur Erinnerung: 2024 stiegen nur EGYM und Autodoc zum Unicorn auf. Mehr über deutsche Einhörner

Instaffo
+++ Zahlencheck! Das Heidelberger HR-Unternehmen Instaffo, das über seine Reverse-Recruiting-Plattform Arbeitnehmer und -geber zusammenbringt, verkündet für 2025 einen Umsatz in Höhe von 10,5 Millionen Euro. „Für die Recruitingbranche war 2025 ein hartes Jahr. Je nachdem, welche Statistiken man sich anschaut, ist der Markt um 20 bis 30 % eingebrochen. Besonders hart war der Abwärtstrend bei Ausschreibungen im Tech-Markt – unser größter Bereich bei Instaffo. Trotzdem konnten wir auf über 10,5 Millionen Euro Umsatz wachsen und haben uns damit auch weitere Marktanteile gesichert“, teilt Gründer Christoph Zoeller auf Linkedin mit. Eine starke Leistung in einem darbenden Segment, dass im vergangenen Jahr auch zahlreiche Pleiten verkraften musste. In den vergangenen Jahren flossen rund 15 Millionen Euro in Instaffo – unter anderem von Crosslantic Capital. (Linkedin) Mehr über Instaffo

Rulemapping Group
+++ „Wir spüren viel Rückenwind. Unsere Hoffnung: Dass sich 2026 die Investitionen in digitale Gesetzgebung und KI-Tools auszahlen und wir einer funktionierenden Bürokratie einen Schritt näherkommen werden“, sagt Till Behnke, Gründer der Rulemapping Group. Mehr über die Rulemapping Group

Startup-Radar
+++ Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: SereneDB, Talent360Global, NutriSync, Yumzi und myTuur. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Lookiero Outfittery Group erhält 17 Millionen +++ Vitrealab bekommt 9.4 Millionen +++ smatch sammelt 7,3 Millionen ein +++ CertHub streicht 6,2 Millionen ein +++ United Manufacturing Hub erhält 5 Millionen +++ Diginex kauft Plan A (55 Millionen). Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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5 neue Startups: APP X, Klag Robotics, Mochi, HUDDLE.Sport, SEARCH4


#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: APP X, Klag Robotics, Mochi, HUDDLE.Sport und SEARCH4.

5 neue Startups: APP X, Klag Robotics, Mochi, HUDDLE.Sport, SEARCH4

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

APP X
Das Startup App X aus Düsseldorf stellt ein innovatives White Label App-Konzept bereit, mit dem die mobile Kommunikation „revolutioniert“ werden soll. „Unsere Vision ist es, unser alltägliches Leben und die wichtigsten Dienstleistungen darin durch die Digitalisierungsprozesse unserer App’s maßgeblich zu vereinfachen“, lautet es vom Team um die Gründer Nico Gumlich, Dennis Weber.

Klag Robotics
Die Firma Klag Robotics aus Schotten arbeitet an „optimierten Robotersteuerungen für die geprüfte Bauteilbereitstellung im Hochtaktbereich“. „Optimieren Sie Ihre Prozesse, senken Sie Kosten und gewinnen Sie an Flexibilität“, verspricht das von Henrik Klag gegründete Unternehmen.

Mochi
Bei Mochi aus Berlin, von Piran Asci und Fabian Lucas an den Start gebracht, dreht sich alles um die Analyse und Bewertung von Lebensmitteln und Kosmetikprodukten. „Scanne Produkte und erfahre sofort, wie gesund sie sind und wie gut sie anderen schmecken. Mochi ist die smarte, soziale Food-App für alle, die Essen bewusst genießen wollen“, teilt die Firma mit. 

HUDDLE.Sport
Hinter HUDDLE.Sport aus Chemnitz, von Torsten Stein ins Leben gerufen, steckt eine “Fan-Engagement-App für enorme Reichweite durch neue Fan-Loyalitätssysteme und innovative Sponsoring-Möglichkeiten”. “Unsere innovative Plattform interpretiert den ‚Panini-Effekt‘ modern und schafft eine dynamische, interaktive Community”, erklärt das Team.

SEARCH4
SEARCH4 aus Monheim, von Sebastian Niehaus auf die Beine gestellt, möchte “die globale Talentakquise durch eine KI-gestützte, tokenbasierte Selbstabgleichplattform, die die Vorauswahl spielerisch gestaltet und die Einstellung beschleunigt”, revolutionieren.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

WELCOME TO STARTUPLAND


SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland

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Flugbegleiter-Gehälter: Das könnt ihr bei American, Delta und United verdienen


Flugbegleiter-Gehälter: Das könnt ihr bei American, Delta und United verdienen

Ein Flugbegleiter von Delta Air Lines winkt von der Spitze der Fluggasttreppe.
Dania Maxwell / Getty Images

Die Gehälter von Flugbegleitern unterscheiden sich stark je nach Dienstalter und geflogenen Stunden.

Delta zahlt die höchsten Stundenlöhne, insgesamt liegen die Gehälter der drei großen US-Airlines aber nah beieinander.

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft bei United Airlines erzielte im Mai nach jahrelangen Verhandlungen eine vorläufige Einigung.

Flugbegleiter bei American, Delta und United verdienen deutlich weniger als ihre Kollegen im Cockpit. Die dienstältesten Crewmitglieder können jedoch ein Grundgehalt von fast 80.000 Dollar (etwa 73.600 Euro) im Jahr erreichen – manche kommen sogar auf ein sechsstelliges Einkommen.

Der Job hat wenig mit einem klassischen 9-bis-5-Arbeitstag zu tun. Es dauert Jahre mit anstrengenden Dienstplänen sowie hohen Anforderungen an Kundenservice und Sicherheit, um bei den drei großen US-Airlines genügend Dienstalter für die oberen Gehaltsstufen zu erreichen.

Flugbegleiter werden mit einem Grundstundenlohn bezahlt. Hinzu kommt ein Tagegeld, wenn sie sich außerhalb ihres Heimatflughafens aufhalten. Teilweise gibt es auch Bezahlung für das Boarding. Zusätzlich können sie mehr verdienen, wenn sie an Feiertagen arbeiten, Nachtflüge übernehmen oder eine spezialisierte Position innehaben. Viele Airlines zahlen außerdem Gewinnbeteiligungen. Das Gehalt steigt mit jedem Dienstjahr bis zum 13. Jahr.

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Die meisten Flugbegleiter haben eine garantierte monatliche Mindeststundenzahl, die je nach Airline variiert. Das bedeutet, sie werden für eine bestimmte Anzahl an Stunden bezahlt, auch wenn sie diese nicht vollständig fliegen – abgesehen von bestimmten Ausnahmen. Viele arbeiten jedoch mehr als diese Garantie.

Gehaltsübersichten, die BUSINESS INSIDER (BI) vorliegen, zeigen, dass Delta die höchsten Stundenlöhne zahlt, dicht gefolgt von American. United hat die Gehälter seiner Flugbegleiter seit Jahren nicht erhöht. Trotz einer vorläufigen Einigung im Mai 2025 lehnte die Gewerkschaft den Deal im Juli ab und forderte zuletzt weitere Verbesserungen.

American Airlines

  • Erstes Jahr: 36,81 Dollar pro Stunde (etwa 33,90 Euro pro Stunde)
  • Jahr: 84,50 Dollar pro Stunde (etwa 77,70 Euro pro Stunde)

American ratifizierte im September 2024 einen neuen Tarifvertrag mit der Association of Professional Flight Attendants. Die Vereinbarung, die nach fünf Jahren Verhandlungen zustande kam – unter anderem verzögert durch die Pandemie –, erhöhte die Bezahlung zum Zeitpunkt der Unterzeichnung um bis zu 20,5 Prozent.

American garantiert 71 bezahlte Stunden pro Monat für Flugbegleiter mit einem festen Einsatzplan. Bereitschaftscrews, die auf Abruf arbeiten, haben eine Mindestgarantie von 75 Stunden.

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Das entspricht einem Jahreseinkommen von mindestens 31.300 Dollar (etwa 28.800 Euro) für Berufseinsteiger und etwa 72.000 Dollar (etwa 66.200 Euro) für Flugbegleiter mit 13 Dienstjahren – jeweils vor Steuern und zusätzlichen Einkünften.

Im Rahmen des neuen Vertrags steigen die Gehälter 2026 und anschließend jährlich bis 2029 weiter an. Bis dahin erhöht sich der Einstiegsstundenlohn auf etwa 40 Dollar pro Stunde (etwa 36,80 Euro).

American führte mit dem neuen Vertrag außerdem eine Bezahlung für das Boarding ein, in Höhe von 50 Prozent des regulären Stundenlohns. Zuvor wurde die Boarding-Zeit nicht vergütet.

Bezahlung für das Boarding ist bei Flugbegleitern der drei großen US-Airlines ist erst seit 2022 üblich.

Bezahlung für das Boarding ist bei Flugbegleitern der drei großen US-Airlines ist erst seit 2022 üblich.
Robert Alexander/Getty Images

Historisch gesehen zahlte American eher niedrige Gewinnbeteiligungen. Im Jahr 2024 betrugen sie lediglich 1,1 Prozent der anrechenbaren Einkünfte von Flugbegleitern. Der neue Vertrag passte die Berechnungsformel an das Niveau von Delta an, wobei die tatsächliche Höhe vom Jahresergebnis des Unternehmens abhängt.

2024 war American die am wenigsten profitable der drei großen US-Airlines, mit einem Nettogewinn von 846 Millionen Dollar (etwa 778 Millionen Euro) bei einem Umsatz von 54,2 Milliarden Dollar (etwa 49,9 Milliarden Euro). In den Quartalen eins und drei des Jahres 2025 schrieb das Unternehmen Verluste.

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Delta Air Lines

  • Erstes Jahr: 36,92 Dollar pro Stunde (etwa 34,00 Euro pro Stunde)
  • 13. Jahr: 83,00 Dollar pro Stunde (etwa 76,40 Euro pro Stunde)

Die Flugbegleiter von Delta sind nicht gewerkschaftlich organisiert. Die jüngste Gehaltserhöhung trat am 1. Juni 2025 in Kraft und erhöhte die Gehälter des Kabinenpersonals um vier Prozent.

Flugbegleiter im ersten Jahr verdienen bei Delta einen Grundlohn von 36,92 Dollar pro Stunde (etwa 34,00 Euro pro Stunde), Beschäftigte mit 13 Jahren Betriebszugehörigkeit etwa 83 Dollar pro Stunde (etwa 76,40 Euro pro Stunde).

Wie bei American erhalten auch die Kabinencrews von Delta eine Bezahlung für das Boarding in Höhe von 50 Prozent ihres Stundenlohns. Delta war 2022 die erste große US-Airline, die diese Zusatzvergütung eingeführt hat.

Die Gehälter der Flugbegleiter bei Delta variieren je nach monatlich geleisteten Arbeitsstunden, eine vertraglich garantierte Mindeststundenzahl gibt es nicht.

Einige Flugbegleiter von Delta, die sich um eine Gewerkschaftsorganisation bemühen, sagen, dass die fehlende Mindestgarantie im Vergleich zu konkurrierenden Airlines zu niedrigeren Einkommen führen könne.

Flugbegleiter bei Delta sind die einzigen unter den drei großen US-Airlines, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind.

Flugbegleiter bei Delta sind die einzigen unter den drei großen US-Airlines, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind.
Robert Nickelsberg/Getty Images

Ein Sprecher von Delta sagte BI zuvor, dass Flugbegleiter im Schnitt etwa 80 Stunden pro Monat arbeiten. Das bedeutet, dass Flugbegleiter im ersten Jahr und im 13. Jahr vor Steuern und weiteren Zusatzvergütungen auf etwa 35.400 Dollar (etwa 32.600 Euro) beziehungsweise 79.700 Dollar (etwa 73.300 Euro) im Jahr kommen.

Hinzu kommt, dass Kabinenpersonal jährlich bis zu 1200 Dollar (etwa 1100 Euro) extra verdienen kann, wenn bestimmte monatliche Betriebskennzahlen erreicht werden.

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Delta schüttet zudem regelmäßig die höchsten Gewinnbeteiligungen der Branche aus. Im Februar 2025 zahlte das Unternehmen insgesamt 1,4 Milliarden Dollar (etwa 1,29 Milliarden Euro) an seine Beschäftigten aus. Das entsprach einem Bonus von zehn Prozent der anspruchsberechtigten Einkommen – im Schnitt etwa fünf Wochen Gehalt.

Delta war 2024 die profitabelste Airline in den USA mit einem Nettogewinn von 3,46 Milliarden Dollar (etwa 3,18 Milliarden Euro) bei einem Umsatz von 61,6 Milliarden Dollar (etwa 56,7 Milliarden Euro). Auch in den ersten drei Quartalen 2025 schrieb das Unternehmen Gewinne.

United Airlines

  • Erstes Jahr: 28,88 Dollar pro Stunde (etwa 26,60 Euro pro Stunde)
  • 13. Jahr: 67,11 Dollar pro Stunde (etwa 61,70 Euro pro Stunde)

United zahlt derzeit die niedrigsten Gehälter, da das Kabinenpersonal seit 2020 keine Lohnerhöhung erhalten hat.

United garantiert 71 bezahlte Stunden pro Monat für Flugbegleiter mit festem Dienstplan, während Reservekräfte eine Mindestgarantie von 78 Stunden haben.

Das entspricht einem Jahreseinkommen von mindestens 24.600 Dollar (etwa 22.600 Euro) für Flugbegleiter im ersten Jahr und mindestens 57.000 Dollar (etwa 52.400 Euro) für Beschäftigte mit 13 Jahren Betriebszugehörigkeit – jeweils vor Steuern und weiteren Zusatzverdiensten.

Ein Sprecher von United sagte BI, dass etwa die Hälfte des Kabinenpersonals die höchste Stufe der Gehaltsskala erreicht habe. Das durchschnittliche Jahreseinkommen in dieser Gruppe liege bei fast 80.000 Dollar (etwa 73.600 Euro).

Das erklärt sich vermutlich durch zusätzliche Arbeitsstunden über die garantierte Mindestzahl hinaus, da United angibt, dass die Dienstpläne flexibel seien und die Crews selbst entscheiden könnten, wann sie arbeiten.

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Trotz des vergleichsweise niedrigen Grundlohns haben Flugbegleiter von United hohe Gewinnbeteiligungen erhalten. 2023 lag diese bei etwa 9,2 Prozent des anspruchsberechtigten Jahresgehalts, 2024 sank sie auf 5,3 Prozent. Die Auszahlung im Februar belief sich auf 584,3 Millionen Dollar (etwa 537,6 Millionen Euro).

United war 2024 die zweitprofitabelste Airline der USA mit einem Nettogewinn von 3,15 Milliarden Dollar (etwa 2,90 Milliarden Euro) und einem Umsatz von 57,1 Milliarden Dollar (etwa 52,5 Milliarden Euro). Auch bis einschließlich des dritten Quartals 2025 schrieb das Unternehmen schwarze Zahlen.

Jahrelange, gescheiterte Verhandlungen zwischen United und der Gewerkschaft Association of Flight Attendants-CWA haben Gehaltserhöhungen für das Kabinenpersonal verhindert, weshalb die Löhne im Vergleich niedriger ausfallen.

Flugbegleiter von United Airlines bei einer Protestaktion im August 2025.

Flugbegleiter von United Airlines bei einer Protestaktion im August 2025.
Brett Coomer/Houston Chronicle via Getty Images

Zwar wurde im Mai 2025 eine vorläufige Einigung erzielt, die den Stundenlohn im ersten Jahr auf 36,92 Dollar (etwa 34 Euro pro Stunde) anheben und damit an Delta angleichen sollte, doch rund 70 Prozent der Flugbegleiter lehnten das Angebot ab. Es gehe nicht weit genug bei Themen wie Bezahlung und Verbesserungen am Arbeitsplatz.

Die Verhandlungen ziehen sich bis ins Jahr 2026. Die Gewerkschaft fordert inzwischen weitere Gehaltserhöhungen. In einem internen Memo an den Bereich Inflight Services, das BI vorliegt, erklärte United, der Vorschlag der Gewerkschaft würde das Unternehmen gegenüber anderen Airlines wettbewerblich benachteiligen.

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Als Gegenangebot brachte United eine Bezahlung für Wartezeiten zwischen Flügen sowie kürzere Bereitschaftszeiten ins Spiel, um sich an American anzupassen – zwei Punkte, die laut Unternehmen für viele Gewerkschaftsmitglieder Priorität hätten.

Allerdings würde dies nach Angaben von United eine Senkung der Mindestgarantie von 78 auf 75 Stunden erfordern – etwas, das die Gewerkschaft als „inakzeptabel“ bezeichnet.

United möchte zudem auf dasselbe Dienstplanungssystem umstellen, das auch die Piloten nutzen. Viele Flugbegleiter lehnen das ab. Weitere Gespräche sind für Februar und März geplant.

Weitere Verdienstmöglichkeiten für Flugbegleiter

Zusatzvergütungen können das Grundgehalt von Flugbegleitern um mehrere Zehntausend Dollar erhöhen und die erfahrensten Beschäftigten deutlich über die Marke von 100.000 Dollar im Jahr (etwa 92.000 Euro) bringen.

Dazu zählen Überstunden, Einsätze an Feiertagen oder nachts sowie Tätigkeiten in spezialisierten Funktionen. Zudem erhalten Flugbegleiter im Rahmen ihrer Anstellung in der Regel kostenlose Flüge zur privaten Nutzung.

Zu den spezialisierten Aufgaben gehören etwa die Rolle als leitender Flugbegleiter oder Purser, die Arbeit in der Bordküche oder der Einsatz als Crewmitglied mit Fremdsprachenkenntnissen. Die Zusatzvergütung liegt je nach Flugzeugtyp sowie Inlands- oder Auslandsflug zwischen 1 und 7,50 Dollar pro Stunde (etwa 0,90 bis 6,90 Euro pro Stunde).

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Zusätzlich erhalten Flugbegleiter Tagegelder, meist zwischen zwei und vier Dollar pro Stunde (etwa 1,80 bis 3,70 Euro pro Stunde), solange sie dienstlich außerhalb ihres Heimatstandorts unterwegs sind. Diese sollen Ausgaben für Mahlzeiten, Wäsche oder Transport abdecken.

Erfahrene Flugbegleiter können je nach geleisteten Stunden ein Bruttojahreseinkommen von 100.000 Dollar oder mehr (etwa 92.000 Euro) erzielen. Zusatzvergütungen und Spezialfunktionen tragen maßgeblich dazu bei. Wer mehr als die monatliche Mindeststundenzahl fliegt oder zusätzliche Umläufe von Kollegen übernimmt, kann sein Einkommen weiter steigern.

 



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Digital Business & Startups

Ich habe mein Ego bewusst hinten angestellt


#Interview

„Für Bloomwell war 2025 rein wirtschaftlich betrachtet das mit Abstand erfolgreichste Jahr seit der Firmengründung. Über uns haben 2025 mehrere hunderttausend Patient:innen Zugang zur Cannabis-Therapie erhalten“, sagt Gründerin Anna-Sophia Kouparanis.

„Ich habe mein Ego bewusst hinten angestellt“

Bei der Bloomwell Group aus Frankfurt am Main, 2020 von Niklas Kouparanis, Anna-Sophia Kouparanis, Samuel Menghistu und Julian Wichmann gegründet, dreht sich alles um medizinisches Cannabis. Zu den Investoren der Jungfirma gehören Artemis Growth Partners, Measure 8 Venture Partners, M4 Capital und Schauspieler Moritz Bleibtreu.

Im Interview mit deutsche-startups.de blickt Bloomwell Group-Macherin Anna-Sophia Kouparanis einmal ausführlich auf das vergangene Jahr zurück.

2025 ist gerade rum. Was war das Highlight in den vergangenen Monaten bei Euch?
Nach einer 14-monatigen Elternzeit bin ich im Sommer wieder in den Betrieb zurückgekehrt. Ich habe mein eigenes Ego dabei bewusst etwas hinten angestellt, um nicht in die typische Falle zu tappen und zu sagen: Ich bin zurück und gebe wieder den Ton an. Das Team hat mich ganz wunderbar aufgenommen. Für die medizinische Cannabis-Industrie in Deutschland war 2025 ganz grundsätzlich ein sehr erfolgreiches Jahr. Importe und heimischer Anbau von Cannabis zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken könnten sich auf fast 200 Tonnen summieren. Der Epidemiologische Suchtsurvey geht von fast 1,4 Millionen Cannabis-Patient:innen in Deutschland aus. Für Bloomwell, 2020 starteten wir erstmals überhaupt in Europa eine Telemedizin-Plattform für medizinisches Cannabis, war 2025 rein wirtschaftlich betrachtet das mit Abstand erfolgreichste Jahr seit der Firmengründung. Über uns haben 2025 mehrere hunderttausend Patient:innen Zugang zur Cannabis-Therapie erhalten.

Was lief 2025 bei Euch nicht rund?
Der Gesetzgeber leitet von den stark gestiegenen Importmengen und den rasant zunehmenden privat zahlenden Patient:innen einen Missbrauch ab. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat im Sommer daher einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Cannabis-Telemedizin und den Versand medizinischer Cannabisblüten massiv beschränken würde, sollte er tatsächlich so den Bundestag passieren. Wir gehen allerdings von Änderungen aus, da die relevanten Vertreter:innen der SPD-Fraktion allesamt Widerstand angekündigt haben. Dennoch hat dieses Gesetzesvorhaben den gesamten Markt, Investoren und vor allem auch Patient:innen verunsichert. Dabei sollte der Gesetzgeber sich vielmehr darüber freuen, dass die Digitalisierung des Gesundheitssystems im Falle von medizinischem Cannabis auf solch eine breite Akzeptanz gestoßen ist, ohne die GKV zu belasten und so effektiv, dass die Therapiekosten auf rund 30 bis 50 Euro monatlich gesunken sind.

Welches Projekt steht 2026 bei Euch ganz oben auf der Agenda?
Durch den vorliegenden Gesetzesentwurf steht bei uns Flexibilität mehr denn je an erster Stelle. Die gravierenden Änderungen sind im aktuellen Entwurf erstens ein verpflichtendes Arztgespräch zu Beginn einer Therapie mit medizinischen Cannabisblüten sowie zweitens ein Versandverbot von medizinischen Cannabisblüten für Apotheken. Aktuell bereiten wir uns für alle erdenklichen Szenarien vor. Ganz gleich wie das Gesetz am Ende aussehen wird, werden wir mit Bloomwell Cannabis-Patient:innen weiterhin einen sicheren und zuverlässigen Zugang zur Cannabis-Therapie ermöglichen. Zudem warten aktuell auch alle potenziellen Investoren auf den finalen Gesetzestext. Sobald dieser vorliegt, werden wir unsere nächste Finanzierungsrunde konkretisieren.

Mit welchen Erwartungen blickst Du wirtschaftlich auf 2026?
Ich gehe davon aus, dass SPD und CDU / CSU bei der Anpassungen des Medizinalcannabisgesetzes (MedCanG) einen Kompromiss finden, der die sichere Versorgung der Patient:innen auch digital gewährleistet. Es kann doch nicht sein, dass CDU und CSU im Jahr 2026 Digitalisierung und Telemedizin beschränken wollen, obwohl die Bundesregierung selbst die Digitalisierung des Gesundheitssystems ausgerufen hat, um die ausufernden Kosten durch mehr Effektivität in den Griff zu bekommen. Vor diesem Hintergrund blicke ich optimistisch auf 2026.

Was hast Du Dir persönlich für 2026 vorgenommen?
Als alleinerziehende Mutter möchte ich meine Aufgaben 2026 im Betrieb noch stärker ausbauen. Dafür habe ich inzwischen die entsprechenden Rahmenbedingungen aufgebaut, indem ich die manchmal herausfordernde Kinderbetreuung so gestaltet habe, dass ich selbst über ausreichend freie Ressourcen für die Arbeitswelt verfüge. Ich bin überzeugt, dass es mir auch 2026 gelingen wird, Unternehmertum und Mutterdasein auch alleinerziehend erfolgreich zu vereinen. Jenseits dessen, sehen wir bei Bloomwell weiterhin viel Potenzial bei neuen innovativen Produkten und Darreichungsformen im Bereich Medizinalcannabis. Auch beim Blick auf weiter entwickelte Regionen hat Deutschland in diesem Bereich noch viel Luft nach oben.

Tipp: Mehr Rück- und Ausblicke findet ihr in unserem Jahresrückblick.

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SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland

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Foto (oben): Bloomwell Group



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