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SAP-Chef Klein verdient mehr als 16 Millionen Euro


Insbesondere die langfristig gute Entwicklung des Aktienkurses hat SAP-Chef Christian Klein erneut ein sattes Gehalt eingebracht. Er verdiente im vergangenen Jahr gut 16,2 Millionen Euro, wie aus dem Vergütungsbericht von Europas größtem Softwarekonzern hervorgeht. Rund 90 Prozent der Summe gehen auf erfolgsabhängige Boni zurück.

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Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Vergütung des Top-Managers aber geringer aus: 2024 hatte Klein fast 19 Millionen Euro verdient – und war dadurch zum Spitzenverdiener unter den Dax-Vorstandschefs aufgestiegen. Bereits damals hatte vor allem der Anstieg des Aktienkurses den Wert der Anteile in die Höhe getrieben, die der Aufsichtsrat den Managern als langfristigen Bonus gewährt. Zum Vergleich: 2023 hatte Klein noch rund 7,2 Millionen Euro erhalten.

Der 45-Jährige dürfte weiterhin zu den bestbezahlten Managern in Deutschland gehören. In diesem Jahr stehen noch einige Vergütungsberichte der 40 größten börsennotierten Unternehmen aus. Eine Rangliste wird es erst in den nächsten Wochen geben.

Die Vorstände bei SAP werden nach einem komplexen System bezahlt: Im Wesentlichen setzen sich ihre Bezüge aus einer Festvergütung sowie kurz- und langfristigen Bonuszahlungen zusammen. Die Boni machen den größten Teil des Gehalts aus und sind unter anderem vom Erreichen bestimmter Vorgaben abhängig. Der gesamte Vorstand verdiente 2025 etwas weniger, nämlich gut 32,7 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es rund 34,6 Millionen Euro.

2025 stieg der Umsatz des Konzerns dank des starken Plus bei Cloudsoftware um acht Prozent auf 36,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich wuchs der Gewinn auf 7,5 Milliarden Euro – mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.

Dennoch litt die SAP-Aktie zuletzt unter der Sorge, dass das Geschäftsmodell der Walldorfer durch KI zunehmend gefährdet sein könnte. Seit seinem Hoch vor einem Jahr hat das Papier deutlich mehr als 40 Prozent an Wert verloren. Auf längere Sicht ist die Entwicklung jedoch weiterhin positiv.

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(axk)



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Künstliche Intelligenz

VMware-Kosten: „1000 Prozent Druck – es könnte deinen Job kosten“


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die befürchtete Massenflucht von VMware-Kunden ist ausgeblieben. Laut einer aktuellen Umfrage von CloudBolt, die im Januar 2026 unter 302 IT-Entscheidern in nordamerikanischen Unternehmen mit mindestens 1000 Mitarbeitern durchgeführt wurde, haben bislang nur 4 Prozent ihre VMware-Infrastruktur vollständig abgelöst. Allerdings reduzieren 86 Prozent der Befragten aktiv ihren VMware-Einsatz – Broadcoms Übernahme und die damit verbundenen Änderungen haben also dennoch negative Auswirkungen.

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Die Studie, die zwei Jahre nach der Broadcom-Übernahme eine Bestandsaufnahme vornimmt, offenbart eine klare Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität. Während 2024 noch 73 Prozent der Befragten eine Kostenverdopplung oder mehr befürchteten, erlebten tatsächlich nur 14 Prozent Preissteigerungen von über 100 Prozent. Die Mehrheit (59 Prozent) verzeichnete Erhöhungen im Bereich von 25 bis 49 Prozent. Allerdings berichteten IT-Verantwortliche in Einzelfällen von extremen Steigerungen zwischen 350 und 700 Prozent.

Besonders deutlich werden die Auswirkungen bei europäischen Cloud-Anbietern. Zum Beispiel hat der EU-Cloudverband CISPE Preissteigerungen von 800 bis 1500 Prozent dokumentiert. Broadcom hatte nach der Akquisition die Lizenzpolitik grundlegend umgestellt: Perpetual Licenses wurden abgeschafft, stattdessen gibt es nur noch Subscription-Modelle mit gebündelten Produkten und Core-basierter Abrechnung.

Die Gründe für den ausbleibenden Massenexodus sind vielfältig. 25 Prozent der Befragten nennen die Komplexität und das Risiko einer Migration als Haupthindernis, 23 Prozent verweisen auf unerwartet hohe Kosten. Weitere 21 Prozent stoßen auf technische Limitierungen. Die typische Dauer für das Auflösen von Abhängigkeiten wird mit 18 bis 24 Monaten angegeben. Beispielhaft zitiert die Studie einen IT-Leiter mit den Worten: „Der Prozess, ein Jahrzehnt an Prozessabhängigkeiten aufzulösen, dauert 18 bis 24 Monate.“

Von den Unternehmen, die Workloads migriert haben, wechselten 72 Prozent zu Public-Cloud-IaaS-Angeboten. Hyper-V und Azure Stack kamen auf 43 Prozent, SaaS-Lösungen auf 34 Prozent. Als Alternativen zu VMware werden vor allem Nutanix AHV, Proxmox VE, Red Hat OpenShift Virtualization (KVM), Harvester von SUSE und OpenStack genannt. Bemerkenswert: 63 Prozent der Befragten haben ihre VMware-Strategie seit der Akquisition mindestens zweimal geändert.

Ebenfalls bemerkenswert: 60 Prozent der Befragten berichten von einem höheren Vertrauen in ihre VMware-Strategie im Vergleich zu 2024. Die Studie interpretiert das als Übergang von Panik zu pragmatischer Ausführung – eine Art Akzeptanzphase nach anfänglichem Schock. Während 2024 noch 46 Prozent die Broadcom-Übernahme als extrem oder sehr störend empfanden, sind es 2026 nur noch 25 Prozent.

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Allerdings hat sich der Druck aus der Führungsetage erhöht: 41 Prozent berichten von gestiegenem Engagement von CEO und CFO in VMware-Entscheidungen. Die Virtualisierungsstrategie ist damit zum Board-Level-Thema geworden. Ein IT-Verantwortlicher beschrieb den Druck drastisch: „1000 Prozent Druck – es könnte deinen Job kosten.“

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Broadcom bewusst mit Kundenabwanderung kalkuliert und stattdessen die Margen bei den verbleibenden Kunden maximiert. 85 Prozent der Befragten erwarten weitere Preiserhöhungen. Der langsame Exodus führt zu einem „Squeeze“: Da die Kundenbasis schrumpft, werden die Preise für die Verbleibenden weiter steigen. Gartner prognostiziert einen Rückgang des VMware-Marktanteils von rund 70 Prozent (2024) auf etwa 40 Prozent (2029).

Neue Herausforderungen entstehen durch die zunehmende Multi-Plattform-Komplexität: 52 Prozent der Befragten sehen darin ein Problem, 33 Prozent beklagen fehlendes Know-how in ihren Teams. Gleichzeitig berichten 65 Prozent von einem verbesserten Risikoprofil durch die Diversifizierung ihrer Infrastruktur. Details zu allen erhobenen Daten finden sich bei CloudBolt.


(fo)



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Lego Smart Bricks ausprobiert: Cool für Kids, für Nerds nix


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Sie machen Geräusche, sie blinken und sie reagieren. Die neuen smarten Legosteine machen Kindern super viel Spaß. Denn in der Regel reicht ein einfaches Bling-Bling und Peng-Peng, um die Fantasie anzuregen und ins Spielen zu kommen.

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Einige erwachsene Lego-Fans hingegen sind enttäuscht. Erwartungen an super smarte Steine mit tausend Funktionen erfüllen die Smart Bricks nicht. Die Star-Wars-Sets, die als erste mit den Steinen auf den Markt kommen, entsprechen auch nicht den Sammler-Modellen, die man sich stolz ins Regal stellt. Sie sind Spielzeug. Vielleicht mit ein bisschen Luft nach oben, aber mit großem Potenzial.

Obwohl die offizielle Altersempfehlung bei sechs Jahren beginnt, sind wir mit unserer vierjährigen Tochter bei der Deutschland-Vorstellung von Legos Smart Play in Berlin. Die Tochter ist gerade eh frisch und tief ins Legobauen eingestiegen. Star Wars ist zwar bisher nicht ihre Welt gewesen, das hat sich nun wohl geändert. Storm-Trooper High-Five!


Lukes Landspeeder

Lukes Landspeeder

Lukes Landspeeder

(Bild: Eva-Maria Weiß / heise medien)

Um mit den Sets zu spielen, bedarf es tatsächlich auch keiner Vorkenntnisse. Eine kurze Anleitung: Steine schütteln, um sie aufzuwecken, Steine auf Stellen setzen, an denen kleine rote Platten sitzen, los geht es. Die Plättchen sind Smart Tags, in ihnen steckt die Information, die von den großen Smart Bricks ausgelesen und umgesetzt wird. Peng Peng. Quirl. Piep. Rot, Grün, Gelb, Blau. Die Steine können Geräusche machen, in Farben blinken, sie erkennen Abstände und Positionen. Vier Jahre ist definitiv bereits ein passendes Alter, um einzusteigen.

Für besonders viel Spaß sorgt bei der Vierjährigen das Duell im Thronsaal. Darth Vader und Luke Skywalker bekämpfen sich als Minifiguren – dafür bewegt man einen Stab, an dem vorn ein Podest sitzt, auf dem wiederum die Minifigur steckt. Wer zuerst fällt, verliert. Dabei machen die Laserschwerter Geräusche. Ein Manko, das auch mir nicht einleuchtet: Die Geräusche klingen ein bisschen anders als die in den Filmen. Lego sagt Absicht. Warum auch immer. Uns stört es nicht.

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Cool findet die Tochter auch Prinzessin Leia, die mit einem Computer redet – aus dem Set mit Lukes X-Wing. Reden heißt hier mehr so ein Nuscheln, aber auch das reicht völlig aus und lässt Platz für Fantasie, was Leia wohl hört, sagt und am Computer macht.


Lukes X-Wing kommt mit Prinzessin Leia.

Lukes X-Wing kommt mit Prinzessin Leia.

Lukes X-Wing kommt mit Prinzessin Leia.

(Bild: Eva-Maria Weiß / heise medien)

Musikanten sowie ein Quirl im Mos-Eisley-Cantina-Bausatz stoßen ebenfalls auf viel Liebe. Um die Zutaten in der Schüssel ordentlich durchzurühren, muss man einen Hebel hin und her bewegen – wirklich schnell. Das Mixergeräusch entspricht der Geschwindigkeit. Das ist kein Wow-Moment voller Überraschung und es löst auch kein ungläubiges Staunen aus, aber es macht Kindern halt Spaß. Zumindest die anwesenden Kinder sind sichtlich begeistert.


Der Mixer in Mos Eisley Cantina.

Der Mixer in Mos Eisley Cantina.

Der Mixer in Mos Eisley Cantina.

(Bild: Eva-Maria Weiß / heise medien)

Das Event findet am Potsdamer Platz statt, dort ist auch das „Lego Discovery Center“. Passenderweise haben Erwachsene zu dem Indoor-Spielplatz nur Zutritt, wenn sie mit einem Kind kommen. Spielzeug. Da war ja was.

In einem überdimensionalen, aber maßstabsgetreuen schwarzen Stein mit durchsichtiger Platte obendrauf gibt es einen Einführungsfilm zur Funktionsweise der Smart Bricks. Lego hatte sie ursprünglich bei der CES in Las Vegas vorgestellt.

Am Eröffnungstag in Berlin sind auch ein Designer und verantwortlichen Manager vor Ort. Mehr als 1000 Leute umfasst das Team, das sich seit mehr als acht Jahren um die Entwicklung bis zum Vertrieb kümmert. Wie viele Menschen konkret das Entwicklerteam umfasst, weiß Jake Blais nicht, Senior-Marketing- und Strategie-Manager der Lego-Gruppe. Es habe auch einige Iterationen in den Jahren gegeben.


Jake Blais, Lego Manager

Jake Blais, Lego Manager

Jake Blais, Lego Manager

(Bild: Eva-Maria Weiß / heise medien)

Auf die Frage nach der Zielgruppe sagt Blais nochmal ganz konkret, dass die Sets zum Spielen anregen sollen und es manchmal eben genau gar nicht so viel brauche, um kreativ zu werden. Er findet, dass die Designentscheidungen absolut richtig getroffen wurden; gerade das A-Wing-Modell habe es ihm angetan. „Ein super cooles Design, obwohl die Modelle zum Spielen für Sechs- bis Achtjährige gedacht sind.“ Dazu gehöre, dass mal was auseinanderbrechen dürfe und Kinder es einfach wieder zusammensetzen können – und weiterspielen. Ohne großen Aufwand.

Spielen bedeutet auch, dass Kratzer ins Plastik kommen und vielleicht sogar mal ein Teil verschwindet. Das ist bei den Preisen ein bisschen übel. Das günstigste Set kostet ab 70 Euro für Darth Vaders TIE-Fighter. Dazu gehören ein Smart Brick, ein Smart Tag, die Aufladestation, der Fighter, der geräuschvoll schießen und sich bewegen kann, eine Tankstelle, zwei Minifiguren, von denen Darth Vader smart ist und reden kann, sowie eine Geschützanlage der Rebellen. Das Duell im Thronsaal kostet dann schon 160 Euro. Lego ist bisher nicht dafür bekannt gewesen, günstig zu sein. Man bekommt einiges in den Sets. Aber es ist echt ne Menge Geld.

In Zukunft sollen auch ganz andere Sets erscheinen. Mit denen lässt sich etwa ein Entenrennen machen: Wer ist am nächsten dran am Zielstein? Beim Sieger wird der Stein grün, beim Verlierer rot. Auch das ist ein bisschen Pillepalle und genau deshalb total die lustige Idee. Von Duplo gibt es eine Eisenbahn mit Action Bricks. Setzt man einen solchen auf die Schiene, macht der Zug beim Drüberfahren ein Geräusch. Ein anderer Stein stoppt die Fahrt. Das Smart Play scheint daran anzuknüpfen.

Lego hat sich entschieden, mit Smart Play ein simples System anzubieten. Simpel bedeutet, es bedarf keiner App, keines Bildschirms, keiner Verbindung, um die Smart Bricks nutzen zu können. Es gibt ein Ladegerät, auf das man die Steine einfach drauflegt, und das war’s. Und das ist einfach total gut so. Wer einen Tiptoi-Stift besitzt oder eine Toniebox, weiß, wie es ist, wenn das Kind Buch oder Figur bekommt, dann aber Mama und Papa erst mal den entsprechenden Inhalt herunterladen müssen. Oft genug hakt es, es kann nicht losgehen und es nervt. Von den Daten, die man preisgibt, noch gar nicht zu sprechen. Eine App für die Smart Bricks gibt es dennoch, etwa für Updates – aber sie ist kein ständiger Begleiter. Die Einfachheit der Steine erscheint mir wirklich ein ganz großer Vorteil zu sein.


Die Smart Bricks erkennen die Bewegung und machen Schießgeräusche.

Die Smart Bricks erkennen die Bewegung und machen Schießgeräusche.

Die Smart Bricks erkennen die Bewegung und machen Schießgeräusche.

(Bild: Eva-Maria Weiß / heise medien)

Freilich ist das, was im Stein steckt, absolut nicht simpel. 25 Patente hat Lego angemeldet. Ganz so simpel wie das Spiel ist auch der Aufbau nicht. Da werden Mama und Papa der Vierjährigen helfen müssen – oder eher helfen dürfen.


(emw)



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LXD 6.7 unterstützt AMD-GPUs und verbessert Cluster-Verwaltung


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Canonical hat LXD 6.7 veröffentlicht: Die neue Version des Container- und VM-Managers erweitert den GPU-Support auf AMD-Hardware und bringt Verbesserungen für den Betrieb in Clustern.

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Mit der neuen Version können Nutzer AMD-Grafikkarten an Container durchreichen. LXD unterstützt dazu das AMD Container Device Interface (CDI), das im Snap-Paket enthalten ist. Der Befehl lxc config device add gpu gputype=physical id=amd.com/gpu=0 bindet eine einzelne GPU ein, mit id=amd.com/gpu=all lassen sich alle verfügbaren AMD-Grafikkarten durchreichen. Das AMD CDI funktioniert analog zum bereits bekannten Nvidia Container Device Interface.

LXD 6.7 integriert QEMU 10.2 und die EDK2-Firmware 2025.02 – zuvor waren QEMU 8.2.2 und EDK2 2023.11 an Bord. Die aktualisierte Virtualisierungsschicht unterstützt dynamische MMIO-Window-Größen, was die Kompatibilität mit modernen Grafikkarten erhöht.

Für Prozessoren mit x86-64-v3-Befehlssatz können Admins nun optimierte Container-Images verwenden. Die als amd64v3 bezeichneten Varianten nutzen moderne CPU-Instruktionen wie AVX, AVX2, BMI1, BMI2 und FMA. Das steigert die Performance auf CPUs der letzten zehn Jahre, funktioniert aber nicht auf älteren Prozessoren. Ob ein System die Architekturvariante unterstützt, zeigt der Befehl ld.so --help | grep '\-v[0-9]' an.

Für Cluster-Umgebungen führt LXD 6.7 einen Recovery-Mechanismus für Storage Pools ein. Die neue Option source.recover beim Erstellen von Storage Pools erlaubt es, existierende Pools zu scannen, ohne Daten zu modifizieren. Das erweitert das bereits vorhandene lxd recover-Kommando um Cluster-Funktionen und hilft beim Disaster Recovery.

Mit Placement Groups lässt sich die Verteilung von Instanzen in Clustern steuern. Die Funktion lässt sich auf zwei Wegen einsetzen: „spread“ verteilt Instanzen über verschiedene Cluster-Member (Hochverfügbarkeit), „compact“ gruppiert sie auf einem einzelnen Member (minimale Latenz). Admins können die Platzierung strikt erzwingen oder permissiv gestalten. Der Befehl lxc placement-group create my-pg policy=spread rigor=strict erzeugt eine solche Gruppe. Die LXD-Weboberfläche unterstützt die Konfiguration und Nutzung von Placement Groups.

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Die API ermöglicht nun das erzwungene Löschen von Projekten und Instanzen – auch wenn diese noch laufen oder eingefroren sind. Der asynchrone DELETE-Befehl zeigt an, welche Entities betroffen sind. Diese Funktion ist nur vorwärtskompatibel.

Der initiale Zugang zur LXD-Weboberfläche erfolgt nun über einen temporären Link mit Bearer-Token, der einen Tag gültig ist. Die Befehle lxd init oder lxd init --ui-initial-access-link generieren den Zugangslink. Nach dem ersten Login richtet man eine permanente Authentifizierung über Browser-Zertifikate mit Trust-Token oder über mTLS beziehungsweise OIDC ein. Browser warnen bei selbstsignierten Zertifikaten – was zumindest für lokale oder geschützte Installationen akzeptabel ist.

LXD 6.7 führt außerdem Bearer-Authentifizierung als neuen Identity-Typ ein. Der API-Endpoint /1.0/auth/identities/current zeigt für Bearer- und TLS-Identities das Ablaufdatum an. Die neue Authentifizierungsmethode orientiert sich an OAuth-Standards.

Bei der Abfrage des Instance-Status können Admins nun einzelne Felder abrufen. Der Parameter recursion in Kombination mit fields – etwa ?recursion=2;fields=state.disk – vermeidet teure Disk- oder Network-Abfragen und reduziert die Last auf dem System.

Die Weboberfläche hat diverse Verbesserungen erhalten: Konfiguration von Placement Groups, Netzwerkkonfiguration mit IP-Reservierung und ACLs, Cloud-init-Editor im Vollbildmodus, aussagekräftige Tooltipps für Cluster-Member und Netzwerke sowie eine Liste der Cluster-Member mit Speicherinformationen. Hinzu kommen lokale Peerings für OVN-Netzwerke, vereinheitlichte Fehlerbildschirme und die Option, Storage Volumes zwischen Cluster-Membern zu migrieren.

LXD 6.7 steht ab sofort im Snap-Kanal 6/candidate zur Verfügung und wird nächste Woche in 6/stable übernommen. Die Installation erfolgt mit snap install lxd --channel=6/stable. Unter macOS können Anwender brew install lxc nutzen, unter Windows choco install lxc. Weitere Details finden sich in der offiziellen Ankündigung.


(fo)



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