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SAP kauft deutsches KI-Startup Prior Labs – und will eine Milliarde investieren


SAP übernimmt das KI-Startup Prior Labs und investiert über eine Milliarde Euro in den Ausbau eines neuen Forschungslabors.

Das Team von Prior Labs, gegründet von Frank Hutter, Noah Hollmann und Sauraj Gambhir.

Das Team von Prior Labs, gegründet von Frank Hutter, Noah Hollmann und Sauraj Gambhir.
Prior Labs

Der Softwarekonzern SAP übernimmt das Freiburger KI-Startup Prior Labs. Ziel ist es, die Entwicklung sogenannter Tabular Foundation Models (TFMs) voranzutreiben – KI-Modelle, die speziell auf strukturierte Unternehmensdaten ausgelegt sind.

Prior Labs soll weiterhin eigenständig operieren. SAP plant, in den kommenden vier Jahren mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau zu einem weltweit führenden KI-Forschungslabor zu investieren. Finanzielle Details des Deals wurden nicht bekannt, der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und wird für 2026 erwartet.

Mit der Übernahme will SAP seine Position im Bereich Business-AI stärken. TFMs gelten als vielversprechender Ansatz, um klassische Geschäftsdaten – etwa zu Kunden, Lieferketten oder Zahlungen – präziser auszuwerten als bisherige KI-Modelle.

Das Team von Prior Labs, gegründet von Frank Hutter, Noah Hollmann und Sauraj Gambhir, soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Unterstützt wird das Unternehmen unter anderem von KI-Pionier Yann LeCun.

Der Schritt gilt als strategische Wette auf eine neue KI-Kategorie jenseits klassischer Sprachmodelle – mit Fokus auf die Daten, die den Kern vieler Unternehmen bilden.





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Andreas Herb wird neuer Juror bei „Die Höhle der Löwen“


Aus Versehen kam heraus, dass es zwei neue Investoren für die Castingshow geben soll. Dagmar Wöhrl hatte sie in einer Insta-Story gezeigt.

Andreas Herb wird neuer Juror bei „Die Höhle der Löwen“

Andreas W. Herb, MBG

Neue Löwen im Anmarsch: Das Gründer-Castingformat „Die Höhle der Löwen“ auf Vox bekommt zwei neue Juroren. Johannes Kliesch von der Sockenfirma Snocks und Getränkemacher Andreas Herb werden ab Herbst dabei sein.

Die News kamen dem Anschein nach aus Versehen raus. Die bisher schon involvierte Investorin Dagmar Wöhrl zeigte die beiden Neuen in einer Insta-Story. Die wurde schnell gelöscht, aber die Bild hatte bereits berichtet.

Auf die Bühne. Johannes Kliesch, Geschäftsführer der Unterwäschemarke Snocks.

Auf die Bühne. Johannes Kliesch, Geschäftsführer der Unterwäschemarke Snocks.
picture alliance/dpa | Christian Charisius

Mittlerweile bestätigte auch der Sender Vox, dass Kliesch und Herb dabei sein werden. Die kommende Staffel des Formats, kurz DHDL genannt, wird bereits die zwanzigste sein. Sie kommt im Herbst ins Fernsehen.

Andreas Herb ist im Getränkegeschäft und hat mit seiner Gruppe etwa Scavi & Ray und Salitos auf den Markt gebracht. Johannes Kliesch hat die Sockenmarke Snocks gegründet.

Hoppla. Dagmar Wöhrl hat die Infos geleakt.

Hoppla. Dagmar Wöhrl hat die Infos geleakt.
picture alliance/dpa | Christian Charisius

Bisherige Investoren sind zum Beispiel Janna Ensthaler, Judith Williams, Carsten Maschmeyer und Frank Thelen.





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Kai Wegner will Defense-Tech: Tegel kann das neue Adlershof werden


Im Podcast Royal GS machte Kai Wegner deutlich, dass er in Verteidigungstechnologie großes Potenzial für die Hauptstadt sieht.

Kai Wegner will Defense-Tech: Tegel kann das neue Adlershof werden

Kai Wegner setzt auf Defense-Tech als neue Zukunftsbranche für die Hauptstadt.
picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH

Lange war Berlin vor allem für E-Commerce-, Fintech- und Software-Startups bekannt. Jetzt rückt jedoch eine andere Branche immer stärker in den Mittelpunkt: Verteidigungs- und Sicherheitstechnologie.

Wegner hat große Pläne für Tegel

Im Podcast Royal GS machte Kai Wegner deutlich, dass er in diesem Bereich großes Potenzial für die Hauptstadt sieht. Sein Ziel ist es, den ehemaligen Flughafen Tegel zu einem führenden Standort für Defense-Tech-Unternehmen zu machen. Er sagt: „Sowas kann ich in Tegel auch hinkriegen, wenn ich da ein neues Cluster bilde in dem Bereich.“

Hier könnt ihr den Podcast hören: Spotify und Apple Podcasts

Der Vorstoß kommt zu einem spannenden Zeitpunkt. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine fließen europaweit Milliarden in neue Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien. Startups arbeiten an Drohnen, KI-Systemen, Sensorik und Cyberabwehr-Lösungen.

Auch Investoren, die das Thema früher oft gemieden haben, entdecken den Bereich zunehmend für sich.

Warum Tegel für Wegner ideal ist

Aus Sicht Wegners bringt Tegel beste Voraussetzungen mit. Das Gelände bietet große Entwicklungsflächen, eine enge Anbindung an Wissenschaft und Forschung sowie genügend Platz für neue Unternehmen.

Damit könnte Tegel künftig eine ähnliche Rolle einnehmen wie Adlershof, das sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Wissenschafts- und Technologiestandorte Europas entwickelt hat: „Wir haben Tegel als einen richtig guten Ort dafür, mit der Hochschule, die dort jetzt endlich an den Start gehen wird, weil wir die Mittel im Haushalt bereitgestellt haben. Dort kann sich etwas entwickeln wie in Adlershof. Adlershof zeigt doch großartig, was daraus entstehen kann.“

Ein strategischer Vorteil für Berlin

Für die Hauptstadt könnte das ein wichtiger Schritt sein. Berlin würde damit nicht nur seine Position als Startup-Metropole stärken, sondern auch von einem Markt profitieren, der in den kommenden Jahren weiter stark wachsen dürfte.

Während andere Städte um KI- oder Biotech-Unternehmen werben, könnte Berlin mit Defense-Tech seinen eigenen Schwerpunkt setzen. Tegel könnte dabei zum Aushängeschild dieser Entwicklung werden und eine zentrale Rolle für die nächste Generation von Technologie-Startups spielen.





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„Will nicht für Juden arbeiten“: Bewerber schockt mit antisemitischer Absage


Die Gründer eines Startups wollen einen Praktikanten einstellen. Die Antwort des Studenten ist schockierend. Jetzt prüft die Elite-Uni.

„Will nicht für Juden arbeiten“: Bewerber schockt mit antisemitischer Absage

Das New Yorker Startup VryfID geriet in die Schlagzeilen, nachdem ein Bewerber ein Praktikum mit einer antisemitischen Nachricht ablehnte.
picture alliance / Anadolu | Selcuk Acar

Eine Bewerbung, die in einem Skandal endet: Ein Student der US-Eliteuniversität Cornell hat ein Praktikum bei einem Startup offenbar aus einem einzigen Grund abgelehnt: Die Gründer sind Juden. Darüber hat die New York Post zuerst berichtet.

Betroffen ist das Startup VryfID der Brüder Gabe und Aiden Einhorn. Das Unternehmen vermittelt mit ihrer Plattform, Wohnungssuchende und Vermieter zusammen. Die Gründer hatten den Studenten Austin F. für ein mögliches Sommerpraktikum in Betracht gezogen und wollten ein Vorstellungsgespräch vereinbaren.

Judenhass als Begründung

Die Antwort fiel knapp aus. „Not interested in working for a Jew. Thanks.“ („Kein Interesse, für einen Juden zu arbeiten. Danke.“), schrieb der Bewerber laut einem später veröffentlichten Screenshot.

Gabe Einhorn veröffentlichte die Nachricht anschließend auf X. Er wolle damit zeigen, wie offen antisemitische Einstellungen mittlerweile geäußert würden, erklärte er später gegenüber US-Medien. „Er weiß wahrscheinlich nichts über Juden, außer dem, was man ihm an der Uni und in den sozialen Medien erzählt. Eine traurige Welt“, schreibt er auf X. Den Namen des Studenten hatte er geschwärzt.

Die Elite-Uni ermittelt

Die Cornell University bestätigte inzwischen, den Vorfall zu prüfen. Eine Sprecherin erklärte gegenüber der New York Post, die Universität verurteile Antisemitismus ebenso wie jede andere Form von Hass und Diskriminierung.

Der Fall trifft einen Nerv. Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem Gaza-Krieg wird an zahlreichen Universitäten, sowohl in den USA als auch in Deutschland, über einen Anstieg antisemitischer Vorfälle diskutiert. Nun sorgt eine Praktikumsabsage für die nächste Debatte.





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