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So holst Du Deine Zielgruppe direkt ab


Menschen wollen keine platte Werbung mehr sehen – sie möchten sich verstanden fühlen, Inhalte erleben, etwas spüren. Du musst ihnen kein Produkt verkaufen, sondern ein Gefühl. Das beste Werkzeug dafür ist Digital Storytelling. Besonders auf Social Media, wo Inhalte in Sekunden überflogen werden, entscheidet eine gute Geschichte darüber, ob jemand weiterliest, weiterscrollt oder nicht.

Eine Frau liest einen Social-Media-Beitrag auf ihrem Smartphone.So holst Du Deine Zielgruppe direkt ab

Im schnelllebigen Social Media muss eine Geschichte gut erzählt sein, um im Gedächtnis zu bleiben.

Was genau ist Digital Storytelling eigentlich?

Digital Storytelling bedeutet, Geschichten mithilfe digitaler Medien zu erzählen. Es geht nicht nur darum, Inhalte zu posten, sondern darum, dass Du eine emotionale Verbindung zur Zielgruppe aufbaust. Im Zentrum stehen echte Erlebnisse, klare Botschaften und ein roter Faden, der durch alle Inhalte führt. Auf Social Media wird Digital Storytelling lebendig: Videos, Bilder, Texte und Sounds verschmelzen zu einem Format, das berührt und bewegt. Anders als klassische Werbung stellt Storytelling im Marketing nicht das Produkt in den Vordergrund, sondern die Geschichte dahinter. Es entstehen Inhalte, die Menschen nicht nur konsumieren, sondern auch teilen wollen und mit denen sie sich identifizieren können.

Storytelling im Marketing als Teil Deiner Strategie

Storytelling ist ein wichtiger Teil strukturierter Marketingstrategien. Vor allem im digitalen Raum, wo täglich unzählige Botschaften auf Deine Zielgruppe einprasseln, sorgt Storytelling im Marketing für Wiedererkennung Deiner Marke und emotionale Tiefe. Eine klare Erzählweise hilft Dir dabei, Deine Markenwerte greifbar zu machen und komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln. Im Vergleich produkt- und/oder unternehmensorientierten Werbebotschaften bleibt eine gut erzählte Geschichte deutlich länger im Gedächtnis und erzeugt echtes Interesse. Wenn Du Storytelling strategisch einsetzt, schaffst Du eine Markenkommunikation, die Vertrauen zur Zielgruppe aufbaut und langfristig wirkt. Und das gilt übrigens branchenübergreifend: Für manche Branchen oder Unternehmen fällt es leichter, für andere braucht es etwas mehr Kreativität – aber glaube mir, hinter jedem Produkt und jeder Dienstleistung stecken Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden.

Warum Storytelling auf Social Media so gut funktioniert

Social Media ist der Ort, an dem Menschen sich austauschen, inspirieren lassen und emotional an Inhalte binden. Hier entfaltet Storytelling seine volle Wirkung. Geschichten aktivieren das Gehirn auf eine andere Weise als reine Informationen: Sie sprechen Emotionen an, erzeugen Bilder im Kopf und bleiben im Gedächtnis. Wenn Du auf Social Media erzählst, statt nur zu posten, machst Du aus passiven Followern aktive Zuhörer*innen. Storytelling bringt Deine Marke näher an die Menschen, weil es nicht nur zeigt, was Du machst, sondern warum Du es machst. Und genau das ist es, was Vertrauen schafft. Du erzählst eine Geschichte, mit der sich Deine Community identifizieren kann.

So findest Du Deine Geschichten für Dein Digital Storytelling

Du musst keine Heldengeschichte erfinden, um gutes Storytelling zu machen. Die besten Geschichten findest Du oft direkt in Deinem Alltag. Frage Dich: Was bewegt Dich bei Deiner Arbeit? Welche besonderen Erlebnisse hast Du mit Kund*innen gemacht? Welche Werte begleiten Dein Unternehmen? Bereits solche einfachen Fragen lassen sich erzählen und können bereits die Grundlage für wirkungsvolles Storytelling auf Social Media bilden.

Besonders gut funktionieren Geschichten, die Emotionen zeigen, Einblicke geben oder Nähe schaffen. Das kann ein Blick hinter die Kulissen sein, ein typischer Tag im Team, eine gelöste Herausforderung, eine ehrliche Erfahrung, ein Problem oder ein positives Kundenfeedback. Auch kleine Momente, über die Du sonst vielleicht hinwegsehen würdest, können den entscheidenden Unterschied machen.

Wichtig ist dabei nicht, dass Deine Geschichte perfekt ist. Entscheidend ist, dass sie authentisch wirkt und zu Dir passt.

Storytelling in Social Media: So geht’s

Storytelling klingt oft größer und komplizierter, als es in der Praxis wirklich ist. Im Kern geht es darum, eine Geschichte mit Anfang, Mitte und Ende zu erzählen, in einer Sprache, die Deine Zielgruppe versteht und fühlt. Dabei brauchst Du kein großes Budget und kein professionelles Set. Entscheidend ist, dass Du ehrlich und nachvollziehbar erzählst.

Wenn Du zum Beispiel erklärst, warum Du ein neues Produkt entwickelt hast, dann zeig den Weg dahin. Was war der Auslöser? Gab es ein Problem, das Du lösen wolltest? Was hat nicht gleich funktioniert? Und wie sieht das Ergebnis heute aus? Zeige die Menschen, die hinter Deinem Produkt stehen und nimm Deine Community mit auf diese Reise!

Auch kleine, alltägliche Situationen eignen sich hervorragend für Digital Storytelling auf Deinen Social-Media-Kanälen. Eine spontane Idee im Büro, eine Nachricht von einem*einer zufriedenen Kund*in oder ein Moment, in dem etwas schiefläuft und Du offen damit umgehst. Wichtig ist nur, dass Deine Inhalte nicht nur aus lose aneinandergereihten Informationen bestehen.

Die wichtigsten Elemente einer guten Story

Gute Geschichten folgen meist einer klaren Struktur. Diese fünf Elemente helfen Dir dabei, Deinen Social-Media-Content als echte Story aufzubauen:

  1. Ein klarer Ausgangspunkt: Wo beginnt die Geschichte, was ist der Auslöser?

Zum Beispiel: Du willst ein Problem lösen, das Dich oder Deine Kund*innen schon lange begleitet.

  1. Eine Hauptfigur: Zeig, wer betroffen ist. Das kann eine echte Person sein oder Dein Unternehmen.

Zum Beispiel: Lisa aus dem Team hatte die Idee, nachdem sie mit einer Kundin gesprochen hat.

  1. Ein Konflikt oder eine Herausforderung: Jede gute Story braucht einen Spannungsbogen.

Zum Beispiel: Die erste Version hat nicht funktioniert, aber ihr habt weitergemacht.

  1. Die Lösung: Erzähl, wie es weiterging und was daraus wurde.

Zum Beispiel: Nach vielen Versuchen entstand ein Produkt, das jetzt im Alltag überzeugt.

  1. Ein Gefühl oder eine Botschaft: Was soll bei Deiner Community hängen bleiben?

Zum Beispiel: Es lohnt sich, dranzubleiben, auch wenn es am Anfang schwierig ist.

Content-Formate für Dein erfolgreiches Digital Storytelling

Je nachdem, was Du erzählen möchtest, bieten sich verschiedene Formate auf Social Media an. Hier ein paar Ideen, wie Du Deine Geschichten authentisch und kreativ umsetzen kannst:

  • Reels oder TikToks eignen sich besonders gut für kurze, emotionale oder unterhaltsame Storys.
  • Instagram Stories bieten sich für spontane Einblicke und echte Alltagsmomente an.
  • Karussellposts helfen Dir, eine Geschichte in mehreren Schritten aufzubauen.
  • Längere Captions auf Instagram oder Facebook geben Dir Raum für persönliche und tiefere Einblicke.
  • Behind-the-Scenes-Inhalte machen Deine Marke greifbar und nahbar.

Wähle immer das Format, das am besten zu Deiner Geschichte, Deiner Plattform und Deiner Zielgruppe passt. Wenn Inhalt, Form und Ton miteinander harmonieren, entsteht echtes Digital Storytelling mit Wirkung.

Plattform-Check: Welches Storytelling passt zu welcher Plattform?

Nicht jede Geschichte funktioniert auf jeder Plattform gleich gut. Jede Social-Media-Plattform hat eigene Formate, Zielgruppen und Besonderheiten. Deshalb solltest Du Dein Digital Storytelling gezielt auf die jeweilige Plattform abstimmen, anstatt überall denselben Inhalt zu teilen. Überlege Dir bei jeder Geschichte, wo sie am besten wirken kann und wie Du sie am besten erzählst. Hier zeige ich Dir, wie Storytelling auf Instagram, Facebook und TikTok funktioniert und was Du dabei beachten solltest.

Storytelling auf Instagram

Instagram lebt von Emotionen, Ästhetik und persönlicher Nähe. Besonders Reels, Stories und Karussellposts eignen sich ideal, um Geschichten visuell aufzubauen und mit Text, Musik und Videos zu verknüpfen. Reels sind perfekt für kurze, pointierte Geschichten. Du kannst zum Beispiel zeigen, wie ein neues Produkt entsteht, wie sich ein Prozess verändert hat oder welche Geschichte hinter einer Marke steckt.

Mann sieht sich Instagram-Feed auf seinem Smartphone an.Mann sieht sich Instagram-Feed auf seinem Smartphone an.

Was uns in unserer täglichen Agenturarbeit auffällt: Geschichten über Menschen kommen in Instagram-Reels immer gut an.

Stories sind optimal, um Deine Community mit hinter die Kulissen zu nehmen oder den Alltag Deines Unternehmens zu zeigen. Karussellposts bieten Raum für strukturierte Geschichten in mehreren Schritten, zum Beispiel die Entwicklung eines Produkts oder der Weg eines*einer Kund*in.

Übrigens: In diesem Blog zeigt Dir meine Kollegin Tamara, wie Du Deine Stories auf Instagram zu echten Erfolgsmagneten machst. Zum Blog

Storytelling auf Facebook

Facebook eignet sich besonders gut für längere Geschichten mit mehr Kontext. Hier darfst Du ausführlicher erzählen und tiefer einsteigen. Persönliche Erfahrungsberichte, Gründungsgeschichten oder emotionale Einblicke in Dein Unternehmen funktionieren hier besonders gut. Auch die Kommentarfunktion spielt eine große Rolle. Wenn Deine Story berührt oder inspiriert, entsteht echte Interaktion.

Ein oft unterschätzter Hebel: Facebook-Gruppen! Sie sind ein zusätzlicher Ort, um Geschichten zu erzählen oder weiterzuerzählen. Hier kannst Du auch Inhalte aufgreifen, die Deine Community selbst teilt, und daraus neue Story-Formate entwickeln. Visuell darf es gerne hochwertig, aber nicht überinszeniert sein. Ehrlichkeit funktioniert besser als Perfektion.

Storytelling auf TikTok

TikTok ist direkt, schnell und voller kreativer Möglichkeiten. Damit Deine Story hier funktioniert, muss sie von Anfang an fesseln. Der Einstieg entscheidet, ob Nutzer*innen dranbleiben oder weiterscrollen. Erzähle persönliche, unterhaltsame oder überraschende Geschichten. Zeige zum Beispiel, wie etwas entstanden ist, nimm Deine Community mit durch Deinen Arbeitstag oder erzähle, was hinter einem scheinbar einfachen Produkt wirklich steckt.

Nutze Trends, Musik und Schnitttechniken gezielt, um Spannung aufzubauen und Emotionen zu transportieren. Der Fokus liegt auf Authentizität und Echtheit. Storytelling auf TikTok funktioniert dann am besten, wenn es natürlich wirkt und trotzdem gut durchdacht ist.

Übrigens, wenn Deine TikTok-Videos kaum gefunden werden, kannst Du in dem Beitrag von Kim zum Thema TikTok-SEO ein paar Tipps holen.

Storytelling auf LinkedIn

LinkedIn ist vor allem im B2B-Bereich relevant und eignet sich nicht für jede Art von Storytelling. Unterhaltung oder zu private Inhalte wirken hier oft fehl am Platz. Stattdessen steht professionelles und wertebasiertes Storytelling im Fokus. Hier funktionieren Geschichten, die Einblicke in Unternehmenskultur, persönliche Entwicklung, Teamarbeit oder Learnings aus dem Arbeitsalltag geben. Auch Kundengeschichten im B2B-Kontext oder Erfahrungen aus Projekten lassen sich gut erzählen. Wichtig ist ein seriöser, aber dennoch persönlicher Ton. Zeige Haltung und Persönlichkeit, ohne zu überinszenieren. Geschichten auf LinkedIn bauen Vertrauen auf und stärken gleichzeitig Deine Positionierung als Expert*in.

Storytelling in YouTube Shorts

YouTube Shorts sind für kurze, aufmerksamkeitsstarke Videos gedacht und bieten Platz für unterhaltsames, informatives oder emotionales Storytelling. Sie funktionieren ähnlich wie TikToks oder Reels, jedoch mit der Besonderheit, dass sie auch in den YouTube-Kosmos eingebettet sind. Du kannst zum Beispiel Mini-Dokus, Behind-the-Scenes-Einblicke oder Schritt-für-Schritt-Stories erzählen, die neugierig auf mehr machen und gleichzeitig Deine Markenwelt zeigen.

Storytelling Pinterest

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, auf der Nutzer*innen gezielt nach Inspiration, Lösungen und Ideen suchen. Storytelling funktioniert hier subtil über Bildreihen, Moodboards und Text-Overlays. Du kannst eine Geschichte erzählen, indem Du zum Beispiel einen Prozess in mehreren Schritten visualisierst oder durch eine Pin-Serie eine Entwicklung dokumentierst. Besonders gut funktioniert Storytelling auf Pinterest in Bereichen wie Interior, DIY, Food, Mode, Coaching oder Persönlichkeitsentwicklung.

Nicht nur Storytelling funktioniert auf den verschiedenen Plattformen unterschiedlich – auch bei der Sprache im Allgemeinen gibt es Besonderheiten. Lies Dir dazu gern meinen Blogbeitrag durch und erfahre, wie Du Deine User auf den jeweiligen Kanälen am besten ansprichst. Jetzt lesen

So misst Du den Erfolg von Storytelling im Marketing

Storytelling lebt von Emotion und Verbindung. Trotzdem kannst Du ganz klar nachvollziehen, ob Deine Inhalte wirken. Um den Erfolg Deiner Storytelling-Marketing-Strategie zu bewerten, solltest Du zunächst festlegen, was Du mit Deiner Geschichte erreichen willst. Geht es um Reichweite, Engagement oder um den Aufbau von Vertrauen zur Marke?

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Für Sichtbarkeit kannst Du Kennzahlen wie Impressionen oder Videoaufrufe heranziehen. Möchtest Du Interaktionen fördern, sind Kommentare, geteilte Inhalte, gespeicherte Beiträge und Reaktionen besonders aufschlussreich. Diese Metriken zeigen Dir, ob Deine Story Aufmerksamkeit erzeugt und Emotionen auslöst.

Auch die Verweildauer spielt eine wichtige Rolle. Bei Videos ist besonders interessant, wie viele Nutzer*innen sich den Inhalt bis zum Ende ansehen. Reels, Stories oder TikToks, die durchgehend geschaut werden, sind ein starkes Zeichen für erfolgreiches Storytelling. Wenn Du zusätzlich mit Call-to-Actions arbeitest (was ich Dir stark empfehle), kannst Du auch Klicks oder Conversions auswerten.

Denke immer daran, dass nicht jede Wirkung sofort sichtbar ist. Gute Geschichten entfalten manchmal erst mit der Zeit ihren vollen Effekt. Deshalb lohnt es sich, sowohl auf Zahlen als auch auf das Feedback Deiner Community zu achten.

Fazit

Digital Storytelling hilft Dir dabei, Inhalte auf Social Media lebendig und relevant zu machen. Statt Dein Produkt in den Mittelpunkt zu stellen, erzählst Du Geschichten, die Menschen ansprechen und Emotionen auslösen. Genau das sorgt dafür, dass Beiträge länger angesehen, geteilt oder kommentiert werden.

Wichtig ist, dass Deine Geschichten klar aufgebaut sind und zur jeweiligen Plattform passen. Jede Social-Media-Plattform hat ihre eigenen Formate, Erwartungen und Nutzungsgewohnheiten. Wenn Du diese Unterschiede berücksichtigst, erreichst Du Deine Zielgruppe deutlich besser.

Am Ende gilt: Gute Geschichten bleiben im Kopf. Nutze Digital Storytelling deshalb bewusst, um Deine Inhalte verständlicher, nahbarer und interessanter zu machen – und um auf Social Media wirklich Aufmerksamkeit zu gewinnen.

 

Bildnachweis: Kaspars Grinvalds (Adobe Stock); Bild 2: Seokratie



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10 Tipps: Instagrams ultimative Publishing Checklist


In der Publishing Checklist führt Instagram für Edits die folgenden Punkte auf:

:memo:

1. Vorgeschlagene Ideen entdecken. Der Inspiration Tab von Edits erlaubt es dir, Inhalte zu finden, die deinen ähnlich sind und bei anderen Creatorn gut funktioniert haben. Lass dich einfach inspirieren, aber achte darauf, Ideen nicht 1:1 zu kopieren, sondern deine eigene Videosprache beizubehalten.

Neue Features für den Inspiration-Tab bei Edits
Neue Features für den Inspiration-Tab bei Edits, © Instagram
:glühbirne:

2. Speichere deine Idee im Ideas Tab. Neben dem Inspiration Tab gibt es auch den Ideas Tab. In diesem Bereich können Creator sogenannte Sticky Notes oder Stickies einpflegen. Das sind virtuelle und farbliche markierte Klebezettel, die ihre Ideen und Aufgaben auf einer Art Board anzeigen. Diese Stickies können als „erledigt“ dargestellt und nach Status gefiltert werden. Zum Beispiel können einige als „to-do“, einige als „done“ angezeigt werden, während die Filteroptionen ebenfalls das Sortieren nach Farben, letzter Bearbeitung und Kreationsdatum erlauben.

:filmklappe:

3. Wähle ein Format mit Templates aus. Edits bietet zahlreiche Templates für die Videoerstellung an. Dabei werden beliebte Sounds und Formate als Basis für neue Videos vorgestellt. Aber Creator können auch aus eigenen Videos, die für sie gut funktioniert haben, Templates erstellen, die wiederum Dritte nutzen können.

:filmkamera:

4. Bearbeite dein Video in der App. Dieser Tipp ist basal, doch Edits bietet inzwischen so viele Bearbeitungsmöglichkeiten für Videos, dass Reels dort schnell mit relevanten Details versehen werden können. Du kannst zum Beispiel mit Masks kreative Übergänge integrieren, mit More Precise Trimming durch langes Drücken bildgenau schneiden, auf hunderte Sound-Effekte bauen oder einzelne Elemente in Captions automatisch hervorheben lassen. Die Möglichkeiten sind facettenreich. Schau einfach in der App, was möglich ist.

Publishing: Meta AI und Trial Reels nutzen

:schreibende_hand:

5. Schreibe eine ansprechende Caption und nutze die Meta AI für Ideen. Die Captions der Reels sind nach der Hook für viele eine erste Anlaufstelle, gerade wenn das Interesse am Thema geweckt wurde. Deshalb sind aussagekräftige Texte oder Sätze besonders wichtig, damit das Video als Gesamtbeitrag im Gedächtnis bleibt oder gar geteilt wird. Wer unter Zeitdruck steht oder nicht immerzu auf gute Ideen kommt, kann sich für die Captions auch Hilfe von der Meta AI holen. Die kann basierend auf dem Videoinhalt im Handumdrehen eine Zusammenfassung schreiben, die zu deinem Content passt. Damit der Content aber besonders nahbar bleibt, sollten Creator nicht zu sehr auf KI-Kreationen setzen, sondern immer wieder ihre eigenen unikalen Ideen einfließen lassen.

:diskette:

6. Speichere Videos als Drafts. Seit Herbst 2024 können Creator ihre Reels Drafts sogar als DM an Freund:innen verschicken, um vorab zu sehen, wie gut sie ankommen. Die Speicherung hat viele Vorteile, weil Creator mit Drafts auf vielfältige Weise verfahren können, sei es die Bearbeitung oder die Testausspielung. Vergangenes Jahr räumt Instagram-Chef Adam Mosseri zudem mit dem Mythos auf, dass das Speichern in Drafts die Reichweite beeinflussen würde.

Hearing a rumor that saving a post as a draft before you share it affects distribution – it’s not true.

:reagenzglas:

7. Teste die Videos mit unterschiedlichen Zielgruppen. Mit den Ende 2024 eingeführten Trial Reels haben Creator die Option, ihre Videos zunächst an Non-Follower auszuspielen, um zu testen, was gut ankommt.

So aktivierst du die Trial-Reel-Funktion auf Instagram
So aktivierst du die Test-Reel-Funktion auf Instagram, © Instagram

24 Stunden nachdem dein Test-Reel erstmals an Non-Follower ausgespielt wurde, kannst du die Performance Insights einsehen. Insofern du mit diesen – insbesondere den Likes und Shares relativ zur Reichweite, welche laut Plattform-Chef Mosseri besonders relevant sind – zufrieden bist, kannst du das Kurzvideo anschließend mit deinen Followern teilen, um die Reichweite zu erhöhen. Alternativ ist auch eine automatische Ausspielung des Reels an die Follower nach 72 Stunden möglich, falls das Video viele Views generieren konnte.

:wecker:

8. Plane deine Beiträge ein. Mit dem Planungs-Tool für Beiträge kannst du deine Videos für den für dich idealen Veröffentlichungszeitraum einplanen. Oder für den Zeitraum, der für die Zielgruppen ideal ist. Du findest die Option bei der Reels-Bearbeitung unter „Weitere Optionen“ und kannst Datum und Uhrzeit individuell einstellen. Obwohl es immer wieder Analysen zu den besten Posting-Zeiträumen auf der Plattform gibt, meint Adam Mosseri, dass es keine universelle beste Posting-Zeit gibt. Es komme vielmehr darauf an, die persönlichen Insights zu den Videos zu prüfen, um die Performance-Unterschiede einordnen zu können.


Die besten Zeiten zum Posten auf Instagram 2025

Die beste Zeit zum Posten auf Instagram im Jahr 2025
Die beste Zeit zum Posten auf Instagram im Jahr 2025, © Buffer via Canva

Pin it: Fokussierung und Analyse nicht vergessen

:balkendiagramm:

9. Checke deine Performance Insights. Die Performance-Analyse ermöglicht dir, langfristig gute Inhalte mit viel Reichweite und Engagement zu erstellen. Dafür bietet Instagram im Professional Dashboard – wo es auch Inspirations- und Best-Practices-Reiter gibt – zum Beispiel einen Monatsrückblick und Insights zu Aufrufen, Followern, Interaktionen und Zielgruppen. Bei Edits finden Creator indes noch mehr Analysemöglichkeiten, etwa den Insights Tab mit KI-Zusammenfassungen von Kommentaren, Account Insights Export als PDF und dem unmittelbaren Reels-Vergleich. Neuerdings können User auch bis zu drei Reels miteinander vergleichen. Dabei zeigt Edits unter anderem:

  • Views
  • Unique Viewers
  • durchschnittliche Watchtime
  • neue Follower
  • Performance im Zeitverlauf

Zu den neuen Informationen über die Community gehören dagegen unter anderem Top-Länder und Standorte der Follower und Aktivitätszeiten der Community. Bei der Analyse sollten die Creator nicht allein auf Reichweite achten, sondern vor allem auf Interaktionen wie Sends und Saves. Laut Adam Mosseri sollten Creator nicht nur analysieren, wie viele Menschen ein Reel gesehen haben, sondern auch, wer mit dem Video genau erreicht wurde. Deshalb gehören die Metriken Connected Reach und Unconnected Reach inzwischen zu den wichtigeren Insights auf Instagram. Während Connected Reach die eigene Community abbildet, zeigt Unconnected Reach die Reichweite außerhalb der bestehenden Followerschaft. Und mit den neuen Metriken Skip Rate und Share Rate lässt sich direkt erkennen, wie die User auf ein Video reagieren.

:runde_reißzwecke:

10. Zeige deine beste Arbeit mit angepinnten Posts. Seit 2022 können Creator Posts und Reels im Profil anpinnen. Dabei können sie Beiträge, die ihnen besonders wichtig sind, die sehr stark performt haben oder die (wieder) eine große Relevanz für die Community haben, prominent hervorheben. Mit dem Stecknadel-Icon kannst du die betreffenden Beiträge anpinnen. Diese Option unterstützt dich dabei, relevanten Beiträgen auch nach der Veröffentlichung – und teilweise lange danach – zu der gebührenden Aufmerksamkeit zu verhelfen. Zum Beispiel dann, wenn du in kurzer Zeit viele neue Follower gewonnen hast, die einen älteren Beitrag noch einmal sehen sollten.

Derzeit ermöglicht Instagram für die nachträgliche Optimierung der schon veröffentlichten Inhalte auch die Neuordnung des Grids, die Creatorn als Zusatz im Publishing-Kontext noch mehr Spielraum für das eigene visuelle Storytelling auf der Plattform gibt.

Mit der Reorder Grid-Funktion kannst du Beiträge im Profil nach Belieben neu sortieren, eigener Screenshot aus der Instagrsam App
Mit der Reorder Grid-Funktion kannst du Beiträge im Profil nach Belieben neu sortieren, eigener Screenshot aus der Instagram App

Die gesamte Checkliste findest du auch in den Visuals des Karussell-Posts von Instagrams Creator Account.


Mithilfe von Googles AI Marketing Tool für KMU kannst du jetzt on brand Creatives und Elemente erstellen, die du direkt aus dem Kreationskontext auf Instagram hochladen kannst – ohne Umwege.

Jetzt direkt von Pomelli auf Instagram posten

Jetzt direkt von Pomelli auf Instagram posten
© Google via Canva

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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W Social startet Public Beta: Europas Antwort auf X


Wie Zeiter gegenüber dem ZDF erklärte, kommt das W im Alphabet vor dem X. Ein subtiler Seitenhieb auf Elon Musks Plattform. Zudem stehe das W für die beiden Begriffe Values und Verify. Die Plattform verbindet damit ihren Fokus auf europäische Werte mit dem Anspruch, die Identität ihrer Nutzer:innen einmalig zu verifizieren.

Die verpflichtende Identitätsprüfung gehört zu den zentralen Merkmalen von W Social. Nutzer:innen müssen sich bei der Registrierung einmalig mit einem Ausweisdokument und einem Selfie verifizieren. Nach Angaben des Unternehmens werden die übermittelten Daten anschließend gelöscht. Gespeichert werde lediglich ein verschlüsselter Token, der Mehrfach-Accounts verhindern soll. Gleichzeitig sollen User weiterhin unter einem Pseudonym aktiv sein können.

AT-Protokoll, europäische Investor:innen und Micropayments

Technisch setzt W Social auf das AT-Protokoll, das auch Bluesky nutzt. Dadurch lassen sich Profile und Inhalte zwischen kompatiblen Diensten übertragen. Das zugrunde liegende Netzwerk umfasst bereits mehr als 40 Millionen Accounts weltweit.

Finanziert wird W Social derzeit von rund 80 privaten Investor:innen aus Europa. Staatliche EU-Gelder fließen nicht in das Projekt. Auch eine Übernahme durch US-Konzerne soll laut Satzung ausgeschlossen sein. Demnach darf W Social ausschließlich Kapital von europäischen Unternehmen annehmen.

Werbung soll nach aktuellem Stand frühestens ab 2028 eingeführt werden. Ergänzend plant das Unternehmen ein Micropayment-Modell, mit dem Nutzer:innen einzelne Artikel oder Inhalte gegen kleine Beträge freischalten können.

Der Artikel wurde am 26. Januar 2026 erstmals veröffentlicht.


Eine neue Social-Media-Plattform soll sich ein Europa als Gegenmodell zu den großen US Playern etablieren. W Social heißt diese Plattform, die auf Transparenz, Datenschutz, Verifizierung und freie Meinungsäußerung setzt und damit den oft regierungsnahen Plattformen der USA etwas entgegensetzen soll. Das neue Medium soll in Europa gehostet und verwaltet werden. W Social geht für erste User bereits an den Start und kommt mit einem großen Versprechen und vielen Fragezeichen daher. Wir werfen einen Blick auf die Plattform, ihren Namen und eine Bekannte als CEO.


Grok:

Nacktbild-Skandal und Top-Platzierung im App Store

Grok Imagine-Startseite
© Grok, xAI

Das ist W Social: Trust your feed

Die Abhängigkeit der Digitalwelt und des Social-Media-Kosmos von großen US-Konzernen ist unstrittig. Zugleich aber machen einige Entwicklungen auf Plattformen wie X, Instagram, TikTok und Co. Sorgen. xAI zeigte zuletzt wieder des Öfteren, dass ein Mangel an Moderation für X und Grok zu großen Problemen wie illegitimen Deepfakes und Falschaussagen führen kann – im UK stand kürzlich sogar die Abschaltung von X im Raum. In den USA klagen die User der neuen US-TikTok-Version neben technischen Problemen auch über Reichweiteneinschränkungen bei kritischen Themen und den Verlust von Monetarisierungsoptionen. Eine politische Abhängigkeit durch die Nähe zur Trump-Regierung könnte sich verschärfen.

Die gibt es auch bei Meta. CEO Mark Zuckerberg nannte X vergangenes Jahr als Vorbild und setzte europäische Gesetze mit institutionalisierter Zensur gleich. Zudem nimmt die Machtkonzentration von Google beziehungsweise Alphabet zu man denke an die Deals für die Suchmaschine und Gemini –, obwohl in der jüngeren Vergangenheit oft von Teilzerschlagungen und regulatorischen Einschränkungen die Rede war.

Deshalb ist die digitale Souveränität in Europa mehr denn je ein Thema. Schon jetzt finden User in Europa einige Tech-Alternativen, zum Beispiel Mistral AI mit le Chat anstelle von ChatGPT. Doch andere Player wie Mastodon und XING können es in vielerlei Hinsicht nicht mit X und LinkedIn aufnehmen. TikTok, YouTube und Instagram als Riesenplattformen stehen weitgehend konkurrenzlos dar. Sie sind zentral für Creator, Brands und Advertiser.

Doch in Europa soll es mit W Social eine neue Option geben, die allen Usern mehr Unabhängigkeit verleiht. Prof. Dr. Anna Zeiter, zuvor Global Chief Privacy Officer und Vice President für Privacy, Data & AI Responsibility bei eBay, gibt als neue CEO Informationen zum neuen sozialen Netzwerk preis. Auf LinkedIn betont sie, dass es einen „dringenden Bedarf für ein soziales Medium, gebaut, gehostet und verwaltet in Europa“, gebe.

Das W in W Social steht zum einen stellvertretend für den Zusammenhalt – we –, zum anderen soll es zwei V-Buchstaben darstellen. Diese stehen für Values und Verification. Denn die Plattform soll als Ort für sicheres Datenteilen, transparente Strukturen und vor allem Unabhängigkeit von mächtigen Tech-Konzernen fungieren. Das Unternehmen hinter der Plattform ist aktuell W Social AB, welches der Swedish Data Protection Authority (Integritetsskyddsmyndigheten – IMY) unterliegt. Das geht aus den Privatsphärerichtlinien der Plattform-Seite hervor. Dort wird auch erklärt, dass zunächst nur einige User über den Datenzugriff der Plattform informiert werden.

Before we launch W Social publicly, we are inviting a small group to receive early updates and confidential information about W Social. This notice explains what personal data we collect during the pre launch phase, why we collect it, how we use and store it, with whom we share it, how long we keep it, and what rights you have. A separate and more detailed privacy policy will apply once the platform is launched […].

Aktueller Zugriff und Pläne für W Social

Es gibt bereits die Website wsocial.eu. Allerdings können vorerst nur User mit einem Code für den Early Access die Plattform nutzen. Sie wird im kleinen Kreis auf Invite-only-Basis getestet. Auf der Website sehen Besucher:innen aber schon, worauf das Team hinter der Plattform abzielt: eine Alternative zu US-Netzwerken und Social Media aus Asien zu schaffen.

So sieht die W Social Website bisher aus, © W Social
So sieht die W Social Website bisher aus, © W Social

Dabei soll diese Alternative die User als Menschen identifizieren und verifizieren. So sollen Bots und AI Creator als wenig authentische Elemente minimiert werden. Außerdem soll die enge Verknüpfung an die Datenschutzregeln der EU dafür sorgen, dass die User ihre Daten möglichst frei verwalten können, auch ohne mit agressiver Werbung konfrontiert zu werden. Stattdessen sollen hochwertige Inhalte, nicht zuletzt von journalistischen Medien, im Feed auftauchen und dort für Vertrauen sorgen. Der Claim der Plattform ist: „Trust your feed“. Creator, Marken und Medien, die dort posten, könnten an Einnahmen sogar direkt beteiligt werden, wie t-online berichet.

Unterdessen ist jedoch unklar, wie W Social finanziert werden soll. Zunächst sollen 1.000 VIP Leader für das Projekt gewonnen werden. W Social AB als Unternehmen hinter der Plattform fungiert als Subunternehmen von We Don’t Have Time AB, einer freien Plattform für den Klimaschutz, die von über 750 Investor:innen aus 15 Ländern per Crowdfunding finanziert wird. Der erste Teil der Finanzierung soll durch den We Don’t Have Time AB-Initiator Ingmar Rentzhog kommen. Eine Finanzierungsrunde wird für das zweite Quartal 2026 angstrebt.

Ebenfalls offen ist derzeit, wann W Social für alle geöffnet wird und wie die Plattform schnell User gewinnen kann. Für die Entwicklung zeichnet neben Prof. Dr. Anna Zeiter ein Gremium verantwortlich, dem unter anderem der frühere FDP-Politiker und Vizekanzler Philipp Rösler angehört, die Klimaexpertin Sandrine Dixson-Declève und Cristina Caffarra von der EuroStack Foundation. Sie werden einen Fokus auf eine freie Plattform legen, die auch offene Schnittstellen fördern dürfte. Noch ist nicht öffentlich einsehbar, inwieweit das Fediverse bedient würde. Aber die Übernahme von Postings und eventuell weiteren Elementen von anderen Plattformen könnte den Wechsel zu W Social fördern.

Außerdem wirbt W Social mit einer Algorithmuskontrolle und hohen Anforderungen an die Sicherheit und Authentizität – etwa durch die Notwendigkeit, sich mit einem Ausweis zu verifizieren. Der Washinton Post-Kolumnist Ishaan Tharoor zeigt auf X einen Ausschnitt aus dem Preview-Video zur Plattform.

Ob W Social aber eine Chance hat, sich gegen die etablierten Player durchzusetzen, wird einerseits vom Monaterisierungsmodell abhängen – wird es Werbung geben? –, andererseits womöglich ebenso von den politischen Entwicklungen im Jahr 2026. Eine europäische Alternative zu X und Co. ist verlockend, kommt aber reichlich spät. Ihren Nutzen im Alltag von Millionen Usern muss diese erst beweisen, wobei gerade die hehren Ziele zu Datenschutz, Sicherheit und Co. für manche als Einstiegshürde gelten könnten. Wir dürfen auf die nächsten Schritte der Plattform gespannt sein.


Apertus LLM:

Schweiz startet offene ChatGPT-Alternative

– Europas Antwort auf Big-Tech-KI

Schweizer Flagge weht im Wind vor wolkigem Himmel, steht für den Launch von Apertus LLM, einer offenen KI-Alternative aus der Schweiz.
© Aleks M – Unsplash





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Burgergenuss auf Pferd: Burger King macht mit The BossHoss den Drive-in zum Western-Set


Alec Völkel und Sascha Vollmer alias The BossHoss reiten für Burger King

Pferde statt Autos: Burger King macht in einer neuen Digitalkampagne einen Drive-in zur Westernstation. Im Fokus stehen ein Burger aus der King’s Collection – und die zwei Cowboys von The BossHoss.

Hufe auf Kopfsteinpflaster. Sich blähende Nüstern und Lederhandschuhe am Zügel. Tumbleweed in Form einer zerknüllten Papiertüte weht vorbei. Und dann reiten sie ein: Alec Völkel und Sascha Vollmer, besser bekannt als The BossHoss. Für sie verwandelt Burger King Deutschland einen seiner Drive-ins kurzerhand in einen „Ride-in“. Inmitten der Western-Inszenierung ist die Zweimann-Band auf der Suche nach einem bestimmten Burger, dem „King’s Steakhouse“. Wieviel Kaution auf diesen „Most Wanted“ ausgesetzt ist, wird in der Kampagne nicht erwähnt. Kaum haben die zwei das gute Stück aus der King’s Collection gefunden, sind sie sowieso ganz zahm.

Burger King Most Wanted

In Szene gesetzt hat den Werbefilm, in dem die Musiker als Westernheldenn durch den Drive-in reiten, Grabarz & Partner. Die Kampagne wird seit 16. Juni auf den digitalen Kanälen des Unternehmens ausgespielt.

Ein Novum dabei: Für die nationale Kampagne arbeitet Burger King erstmals mit einer Band zusammen. Man habe mit The BossHoss „Partner gefunden, die die Idee der Kampagne perfekt tragen“, sagt Yvonne von Eyb, Chief Marketing Officer bei Burger King Deutschland. „Herausgekommen ist ein Film, der den King’s Steakhouse, BBQ und Flame-Grilling mit dem für Burger King typischen Augenzwinkern erzählt.“ #Um diesen Umstand gebührend zu feiern, wurde der Launch mit einem Event in Berlin flankiert: In einem Restaurant an der Landsberger Allee spielten Völkel und Vollmer vor ausgewählten Gästen und Fans ein Mini-Konzert – laut Unternehmen das kleinste in der mehr als 20-jährigen Bandgeschichte.



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