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Star Wars: Zero Company: XCOM-Kämpfe bekommen Mass-Effect-Verkleidung

Star Wars: Zero Company ist mehr als nur ein Rundentaktik-Spiel. Sein Kern besteht zwar aus Kämpfen im XCOM-Format, dazu kommen aber auch Anteile von BioWares-Rollenspiel-Meisterwerk Mass Effect – und ein paar weitere Kniffe, die das Spiel spannend machen sollen.
Der erste Eindruck täuscht damit, das legt eine große Vorschau von PC Gamer nahe. Die Seite konnte das Spiel bereits etwa fünf Stunden lang spielen und Eindrücke gewinnen. Das Fazit: Zero Company erzeuge wie erwartet gekonnt kleine situative Geschichten, ganz wie XCOM. Überraschend sei alles andere.
XCOM meets Mass Effect
Ein Fokus der Entwicklung habe darauf gelegen, die taktischen Kämpfe aus der Vogelperspektive mit Erkundungen aus der Schulterperspektive zu kombinieren, bei denen Spieler den Protagonisten Hawks steuern. So komme deutlich größeres Star-Wars-Flair auf. Erkundet werden die Missionsumgebungen , aber auch das Hauptquartier, „The Den“, aus Rogue One, also alles außerhalb der Kämpfe selbst.
Dort stehen Mitglieder des Zero-Company-Trupps als Gesprächspartner zur Verfügung, aber auch Möglichkeiten zum Erwerb von Fähigkeiten und Ausrüstung. An diesen Stellen wirke das Spiel fast wie Respawns Fallen Order, schreibt PC Gamer. Ziel ist es laut den Entwicklern, das Gameplay im Zentrum elegant zu verpacken.
Dazu gehört es auch, mit unterschiedlichen Interessen und Vorlieben der rekrutierten Söldner umzugehen und sich um sie zu kümmern. Permadeath gehört fest zum Konzept, wobei vor dem Tod zunächst Verwundungen kommen, die sich behandeln lassen. Sofort stirbt dann doch niemand.
Alles geht nicht
Beim Missionsdesign versuchen die Entwickler, Geheimdienst-Feeling aufkommen zu lassen. Einige Aufgabenarten können laut der Vorschau auf verschiedene, auch kampflose Arten gelöst werden, andere dienen der Sabotage. Das Spiel kündige dabei an, dass ein Gegnertyp bald zwei Upgrades bekommen wird und überlasse es dem Spieler, mit einer Mission eines davon zu sabotieren. Wer die Mission nicht mache, müsse hingegen mit stärkeren Feinden rechnen, die beide Verbesserungen nutzen können. Jede Mission kann zeitlich allerdings nicht absolviert werden, es gilt also Entscheidungen zu treffen. Während der Einsätze schafft es das Spiel ebenfalls, den Druck mit überraschenden Wendungen hochzuhalten. Potentiell ist Zero Company für PC Gamer deshalb ein Spiele-Hit 2026.
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Apple: Der Mac Pro ist Geschichte, kein Nachfolger geplant

Der Mac Pro ist Geschichte. Apple hat den Desktop-Mac global von der Website des Unternehmens entfernt und gegenüber US-Medien bestätigt, dass das Produkt eingestellt wurde und es keine Pläne für zukünftige Hardware gebe. Das bis zuletzt verfügbare Modelle hatte Apple 2019 noch mit Intel-Prozessoren eingeführt.
Im Mac-Bereich der Apple-Website reicht das Portfolio jetzt noch vom neuen MacBook Neo bis hoch zum Mac Studio. Der noch gestern kurzzeitig gelistete Mac Pro ist dort nicht mehr zu finden. Auch die im Rack montierbare Server-Edition des Mac Pro ist von der Website verschwunden. Nachdem dies zuerst mehreren Nutzern in sozialen Medien aufgefallen war, hat Apple auf Nachfrage mehrerer US-Medien die Einstellung des Produkts bestätigt, wie unter anderem 9to5mac berichtet. Apple hat den Mac Pro auch nicht offline genommen, um damit Platz für einen Nachfolger zu machen. Ganz im Gegenteil: Es gibt keine Pläne für zukünftige Mac-Pro-Hardware, bestätigt Apple.
Einführung 2019 mit Intel Cascade Lake
Der bis zuletzt verfügbare Mac Pro war der Nachfolger der 2013 eingeführten „Tonne“, des zylindrischen Mac Pro, der bei Fans eines Desktop-Mac allerdings weniger gut ankam. Upgrades waren mühsam und das thermische Design stieß früh an Einschränkungen für neue Hardware. 2019 folgte die Rückkehr zu einem klassischen Tower, der sich wieder einfacher aufrüsten ließ. Zur Markteinführung im Dezember 2019 setzte Apple noch auf Intel-Prozessoren, genauer gesagt Cascade-Lake-CPUs aus der Serie Xeon W-3200, die sich mit bis zu 1,5 TB DDR4-RAM und maximal zwei AMD Radeon Pro W6900X kombinieren ließen.
Umstellung auf den Apple M2 Ultra
Apple Silicon spielte beim Mac Pro nur einmalig eine Rolle, als 2023 die Umstellung auf den M2 Ultra mit 24 CPU-Kernen, bis zu 76-Kern-GPU und maximal 192 GB LPDDR5-RAM erfolgte. Diese Ausführung stand bis zuletzt zum Verkauf, die neueren Apple-Silicon-Prozessoren der M3-, M4- oder aktuellen M5-Generation standen nie zur Auswahl.
Mac Studio ist das neue Flaggschiff
Nach drei Jahren ohne weitere Upgrades ist der Mac Pro somit nun an seinem Ende angekommen und der Mac Studio (Test mit M2 Ultra) nimmt die Position des Flaggschiffs im Portfolio ein. Dort gibt es mit dem M3 Ultra (oder M4 Max), bis zu 80 GPU-Kernen und bis zu 256 GB RAM ohnehin mehr Leistung als im nicht mehr aktualisierten Mac Pro. Gerüchten zufolge soll es für den Mac Studio auf Basis der aktuellen M5-Mikroarchitektur künftig auch wieder ein Modell mit M5 Ultra geben.
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Samsung Galaxy S26 Ultra mit Privacy Display im Test
Das Samsung Galaxy S26 Ultra bringt vor allem ein neues großes Feature mit: das Privacy Display, das Fremden den Blick auf den Bildschirm erschwert. Im Test erwies sich die Funktion als sinnvolle Ergänzung. Davon abgesehen gibt es einen abermals schnelleren Prozessor, kleinere Kamera-Upgrades und schnelleres Laden. Und mehr KI.
Preis und Verfügbarkeit
Von den drei Neuvorstellungen Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra (Hands-on) ist es dieses Jahr in erster Linie das Topmodell, dem Samsung neue Features spendiert hat. Mehr Leistung haben auch die anderen Modelle erhalten, abgesehen von neuer Software war es das dann aber auch schon fast. Mehr Fleiß zeigt Samsung beim Ultra, das zudem der einzige Neuzugang ist, dessen Basismodell den Preis des Vorgängers übernommen hat, wie nachfolgende Tabelle verdeutlicht. Mehr Speicher kostet aber auch hier mehr als noch beim Galaxy S25, S25+ und S25 Ultra im letzten Jahr.
Technische Daten der Galaxy-S26-Serie
Der Blick in die technischen Daten zeigt, welche Alleinstellungsmerkmale das Galaxy S26 Ultra besitzt. Über das Dropdown-Menü lässt sich die aktuelle Generation mit Modellen bis zurück zum Galaxy S20 vergleichen. Einzig das Galaxy S26 Ultra kommt mit Stylus, Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, 200-Megapixel-Hauptkamera, zwei Teleobjektiven, dem größten Akku und 65-Watt-Laden. Aufgeführt sind auch die Preise im freien Online-Handel. Von den 1.449 Euro, die Samsung für das Galaxy S26 Ultra mit 256 GB aufruft, ist es dort ab 1.140 Euro zu erwerben.
Ein Ultra-Modell unter 8 mm
Das Galaxy S26 Ultra ist das erste „Ultra“ von Samsung mit einer Bautiefe von weniger als 8 mm. Es wiegt mit 214 g zudem weniger als das Galaxy S25 Ultra und deutlich weniger als die noch älteren Vorgänger. Das ist dem Wechsel von schwererem Titan zurück zu Aluminium zu verdanken, das Samsung somit nur für ein Jahr verwendet hat.
Für ein 6,9-Zoll-Flaggschiff hinterlässt das Galaxy S26 Ultra aufgrund des neuen Designs einen etwas weniger aufdringlichen Fußabdruck in der Hosentasche, die Fläche macht die Zweihandbedienung aber unabdinglich. Das matte Design von Rahmen und Rückseite sorgt dafür, dass Fingerabdrücke kaum Spuren hinterlassen. Gleichzeitig sorgt die geschmeidige Oberfläche dafür, dass das Telefon gerne mal aus den Fingern gleiten will. Eine Schutzhülle ist ratsam, den Test hat das Smartphone aber ohne unfreiwilligen Droptest überstanden.
Designmerkmale des Galaxy S25 Edge
Optisch gibt sich das Smartphone eher unauffällig, neu sind neben den Farben die Einfassungen der Kameras, die sich am Galaxy S25 Edge (Test) orientieren. Die aufgeklebten schwarzen Kameraringe sind nach entsprechender Kritik Geschichte. An Materialwahl und Verarbeitung gibt es auch dieses Jahr nichts auszusetzen. Die IP68-Zertifizierung schützt abermals vor Staub und Wasser, auch wenn mancher Konkurrent bereits IP69 bietet oder tieferes Untertauchen erlaubt.
OLED-Bildschirm mit neuem Privacy Display
Star der Show ist dieses Mal der Bildschirm, den es so nur beim Galaxy S26 Ultra gibt. Das gilt übrigens auch weiterhin für das Reflexionen minimierende Gorilla Armor 2, das Samsung abermals nicht auf die kleineren Modelle portiert hat. Das zeigt ein weiteres Mal Samsungs Ausrichtung auf das Premiumsegment weit oberhalb von 1.000 Euro.
Privacy Display lässt sich selektiv nutzen
Neu ist das Privacy Display, das in Deutschland mit der sperrigen Bezeichnung Datenschutzanzeige gesegnet wurde. Dahinter verbirgt sich eine von Samsung Display entwickelte Technologie, die vereinfacht ausgedrückt schmale und breite Pixel miteinander kombiniert, die einen unterschiedlichen Abstrahlwinkel des Lichts haben. Werden diese Pixel entsprechend angesteuert, lässt sich beeinflussen, aus welchem Blickwinkel Inhalte auf dem Bildschirm sichtbar sind – oder nicht. Das soll neugierige Blicke Dritter auf das Display unterbinden oder zumindest etwas einschränken.
Das Feature lässt sich selektiv und zweistufig aktivieren. Denn: Es gehen auch Nachteile damit einher, die man nicht permanent hinnehmen möchte. Die Blickwinkelstabilität nimmt ab und bei maximalem Schutz verliert das OLED-Panel deutlich an Bildqualität. Samsung sorgt mit Einstellungen im Betriebssystem deshalb dafür, dass sich das Privacy Display nur bei bestimmten Apps, nur bei bestimmten Benachrichtigungen, nur auf dem Sperrbildschirm oder nur bei anderen sicherheitsrelevanten Aktionen aktiviert.
Für die selektive Aktivierung hat sich auch ComputerBase während des Tests entschieden. Zum Einsatz kam das Feature bei Banking- und Trading-Apps, bei Airline-Apps und auf dem Sperrbildschirm. Es muss ja nicht jeder mitbekommen, wie es um die persönlichen Finanzen bestellt ist oder wann und wohin die nächste Flugreise geht.
Nur der maximale Schutz ist wirklich effektiv
Aber bekommt mit dem Privacy Display wirklich niemand mehr mit, was der Bildschirm zeigt? Das Feature kann effektiv sein, aber es ist standardmäßig nicht so effektiv, wie es das ein oder andere Werbevideo von Samsung vermuten lässt. Es kommt zudem stark darauf an, wie das Smartphone gehalten wird, etwa weit weg vom Körper oder doch eher nah angelegt. Sitzt man im Bus oder Flugzeug eng bestuhlt nebeneinander und hält das Smartphone nicht gerade dicht an der Brust, lassen sich vom Sitznachbarn weiterhin Inhalte erspähen – wenn auch in schlechterer Qualität und nicht immer im Ganzen. Schaut man dem Nutzer jedoch von hinten über die Schulter, ist der vermeintliche Schutz annähernd nutzlos.
In Fällen wie diesen ist der Wechsel in den Modus für maximale Privatsphäre ratsam. Hier machen Nutzer den eingangs erwähnten Trade-off aus reduzierter Bildqualität und gesteigertem Sichtschutz. Die „breiten Pixel“, die im normalen Modus abgedunkelt werden, dienen hier als eine Art Lichtvorhang und sollen den Blick auf das Panel weiter erschweren. Das funktioniert in der Tat gut und war im Test letztlich der Modus, für den sich der Redakteur selektiv in Apps entschieden hat, um noch mehr Schutz zu erhalten. Die reguläre Ausführung erlaubte in zu vielen Situationen noch immer den Blick durch Fremde auf den Bildschirm. Den Grauschleier und reduzierten Kontrast muss man für die Nutzung der ausgewählten Apps temporär in Kauf nehmen.
Helligkeit bleibt unverändert hoch
Dass mit Sichtschutz schlichtweg weniger zu sehen ist, da auch die Helligkeit zurückgefahren wird, verdeutlichen die Messwerte. In Standardmodus kommt das 6,9 Zoll große, in 1440p auflösende und bis zu 120 Hz schnelle OLED-Panel auf die vom letzten Jahr mit dem Galaxy S25 Ultra bekannten Messwerte. 1.438 cd/m² in der Fläche stehen bis zu 2.696 cd/m² für ein 10-Prozent-Fenster gegenüber. Der Bildschirm ist in allen Lebenslagen hell genug, wie es die einwandfreie Nutzung selbst an den sonnigsten Tagen in Barcelona bewiesen hat. Auf die Gesamtfläche betrachtet bleibt Google zwar an der Spitze, Samsung schneidet in Summe aber ebenfalls sehr gut ab.
700 cd/m² bei aktiviertem Privacy Display
Bei aktiviertem Privacy Display muss man dann allerdings mit rund 700 cd/m² auskommen. Da macht es auch keinen Unterschied, ob das Umgebungslicht sehr hell ausfällt. Beim Messen ließ sich selbst mit einem extrem hellen Fotolicht kein höherer Wert auslösen. Das verwundert auch nicht, da die Helligkeit ein maßgeblicher Faktor für die Ablesbarkeit von der Seite ist, selbst wenn Samsung eigentlich nur ausgewählte Pixel reduziert. Im Modus mit maximaler Privatsphäre steigt der minimale Schwarzwert auf 18 cd/m², was den Grauschleier erklärt. Erneut gilt: Am besten nutzt man das Privacy Display selektiv in Apps, um die Nachteile stets nur für kurze Zeit hinnehmen zu müssen.
Blickwinkel sind beim Vorgänger etwas besser
Abseits von Privacy Display und Helligkeit punktet das Galaxy S26 Ultra wieder mit dem Gorilla Armor 2, dem exklusiven Glas von Corning für Samsung, das Reflexionen sichtbar gegenüber Standardglas desselben Herstellers reduziert. Nicht nur ist dieses Glas exklusiv für Samsung, es ist abermals exklusiv für das Ultra.
Bei ganz genauer Betrachtung schneidet das letztjährige Galaxy S25 Ultra in puncto Reflexionen und Blickwinkelstabilität aber einen Hauch besser ab als das neue Modell. Das neue Panel des Zulieferers Samsung Display wechselt bei Neigung leicht ins Bläuliche, das passiert beim Galaxy S25 Ultra nicht. Dort behält der Bildschirm selbst bei schräger Betrachtung noch eher seinen natürlichen Look ohne Farbverfälschungen. Will man das Privacy Display überhaupt nicht nutzen, hat das Galaxy S25 Ultra genau genommen den minimal besseren Bildschirm.
Der S Pen darf weiterhin bleiben
Geboten wird auch weiterhin der S Pen, Samsungs Stylus, den man nur bei diesem Smartphone noch findet. Neue Funktionen gibt es dieses Jahr nicht, aber eine leicht veränderte Positionierung im Gehäuse, sodass eine kleine Ecke des Stifts jetzt hervorsteht, um ihn etwas besser greifen zu können. Nachdem seit der letzten Generation kein Bluetooth mehr für die Nutzung als Fernbedienung geboten wird, scheint Samsung den Stift nur noch mitzuschleppen, aber nicht mehr aufzuwerten. Aus Sicht der Redaktion könnte er Platz für eine größere Batterie machen, da er zumindest beim Redakteur überhaupt keine Alltagsrelevanz hatte.
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Cores Series 3 „Wildcat Lake“: Intel-CPU mit 6 MB L3 in Benchmark-Datenbank gesichtet

Intels neue Einsteiger-CPU Wildcat Lake wurde bereits gestern von Intel angeteasert, heute gibt es für die neue Intel-Plattform auch Einträge in der Benchmark-Datenbank von Geekbench. Die CPU ist explizit nicht als Nachfolger der N-Serie gedacht, vielmehr wird sie die Lücke von dieser zur regulären Panther-Lake-Familie füllen.
Schon zur CES 2026 war die CPU ein mehr oder weniger offenes Geheimnis. Denn Intel drückte vor Ort US-Analysten sogar den Chip in die Hand. Der regulären Presse wollte man hingegen überhaupt nichts verraten – die rechte Hand wusste dabei zudem nicht so richtig, was die linke eigentlich macht. Nun ist die CPU immer noch nicht offiziell gestartet, aber zumindest schon einmal offiziell angeteasert worden.
Intels Panther-Lake-Prozessoren sind bereits ziemlich breit aufgestellt, bedeutet, sie gibt es auch extrem reduziert, wie beispielsweise in Form des Core Ultra 5 332. „PTL 204“ heißt im Klartext, dass es sich um einen Panther-Lake-Prozessor mit 2 Performance-Kernen, 0 E-Cores und 4 LPE-Cores handelt. Und auch die Grafikstufe ist klar definiert, lediglich 2 Xe-Cores bietet diese Lösung maximal.
Wildcat Lake setzt auf 204+2Xe
Genau an diesem Modell setzt Wildcat Lake letztlich an und rundet das Portfolio nach unten ab. Auch bei Wildcat Lake alias Core Series 3 (ohne Ultra) wird es die Konfiguration 204+2Xe geben. Verzichten muss das Modell dabei aber wohl auf einen größeren L3-Cache, der Core Ultra 5 332 bietet hier immerhin noch 12 MB auf. Listungen für den bisher größten Core Series 3 zeigen aber immerhin 6 MByte L3-Cache, wie Einträge in der Benchmark-Datenbank von Geekbench zeigen. Wildcat Lake wird zudem auch in einer Version mit nur einem P-Core angeboten, lediglich die vier LPE-Kerne sind stets gesetzt. Neue Einträge in Benchmarks der letzten Tage untermauern diese Konfigurationen. Die Besonderheit bei Wildcat Lake ist, dass auch die Xe-Cores in dem CPU-Tile aus Intel-18A-Fertigung sitzen, nur der IO-Die ist separat in TSMC N6 gefertigt. Bei Panther Lake gibt es einen separaten GPU-Tile.
Konter auf das MacBook Neo?
Hinter vorgehaltener Hand hatten Intel-Mitarbeiter schon zur CES klargemacht, dass Wildcat Lake so keinesfalls ein Nachfolger der bekannten N-Serie für beispielsweise Mini-PCs und sehr günstige Notebooks ist. Die Serie wird vielmehr die bisher noch ziemlich teuren Notebooks mit Panther Lake nach unten abrunden und so die Lücke zu N-Modellen wie etwa Intel Twin Lake (Test) füllen. Angesichts des MacBook Neo bekommt diese Preisklasse in diesem Frühjahr so viel Aufmerksamkeit wie noch nie, passende Notebooks mit Wildcat Lake könnten gegen die neue Apple-Lösung antreten.
Die ersten Notebooks hatte vor einer Woche MSI in Japan gezeigt. Auch andere Hersteller bereiten aktuell Geräte vor. Als Startschuss dürfte sich aber wohl die nächste größere Consumer-Messe anbieten: die Computex 2026, die am 2. Juni in Taiwan die Tore öffnet und auf der auch Intel-CEO Lip-Bu Tan exakt an diesem Tag eine Keynote halten wird.
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