Apps & Mobile Entwicklung
Steam Sale: Diese Woche bringt Angebote für Deckbuilding-Spiele

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Deckbuildern gestartet. Die Angebote laufen bis zum 11. Mai um 19:00 Uhr.
Kartenspiele mit Rabatt
In Deckbuilding-Spielen geht es darum, zunächst mit einer kleinen Anzahl an Spielkarten erste Kämpfe und damit neue Karten zu gewinnen, um das eigene Kartendeck allmählich wachsen zu lassen. Mit stärkeren Karten kommt taktische Tiefe, was wiederum auch den Wiederspielwert ankurbelt. Die meisten Spiele des Genres entstammen dem Indie-Segment, wobei es gleichermaßen Einzelspieler- und Mehrspieler-Deckbuilder gibt. Eine Auswahl teilnehmender Titel stellt Valve wie üblich mit einem kurzen Trailer vor.
Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt.
Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmen und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Nach dem Event rund um Deckbuilding Games geht es Anfang Mitte Mai mit einer Rabattaktion zu Meeresspielen weiter. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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Asus ROG Strix LC IV & SLC IV: „Kabellose“ Wasserkühlung mit minimalistischer Ästhetik

Die Asus ROG Strix LC IV ist ein Wasserkühler, der „kabellos“ betrieben werden kann. Der Hersteller spricht deshalb ungeachtet zahlreicher Designelemente von „minimalistischer Ästhetik“. Ein Display, in der gehobenen Klasse nicht mehr wegzudenken, gibt es außerdem.
Der Trick des kabellosen Betriebs ist nicht etwa eine Verkleidung für Kabel. Vielmehr wird ein Mainboard mit Q-Connector vorausgesetzt. Der Q-Connector sitzt dort neben dem Prozessorsockel und stellt dort elf Kontaktflächen bereit. Dort docken fest an der Pumpeneinheit montierte Pins an.
Mehr Leistung, etwas leiser
Die Wärmeabfuhr erledigt bei der neuen Strix-Kühlung ein 397 × 120 × 27 mm großer Radiator in Zusammenspiel mit drei Strix-Lüftern von Asus. Sie sind, ganz im Geist der Zeit, in einem Dreiermodul mit festem, hier beleuchteten Rahmen zusammengefasst. Das Drehzahlband der Lüfter liegt zwischen 800 und 2.500 U/Min, der statische Druck bei maximal 4,36 mmH²O und der Luftdurchsatz bei 139,5 m³h.
Diese drei hohen Werte schlagen sich auch in der Geräuschentwicklung nieder. Nach Herstellerangaben soll sie bis zu 35,78 dB(A) erreichen – und dennoch bei 10 Prozent höherer Leistung 3 dB(A) leiser als das Vorgängermodell agieren. Montiert werden kann die Strix LC IV auf AMDs AM4 und AM5 sowie den LGA 1700 und 1851.
Auf der Pumpeneinheit verbaut Asus ein 5-Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 720 × 720 Pixeln. Angezeigt werden können darauf Systeminformationen, Bilder und Animationen. Eine Besonderheit des Kühlers sind um 360 Grad drehbare Schlauchverbinder sowie Clips, die sie auf Abstand halten. Darüber hinaus wird das Modell auch in einer SLC-Version angeboten, die sich durch kürzere Schläuche – 250 statt 400 Millimeter – auszeichnet. Dies soll besser aussehen, begründet der Hersteller, der ästhetische Vorteile bei Back-Connect-Mainboards sieht.
Preise und Verfügbarkeit
Die ROG Strix IV ist in der LC-Version mit 400 mm langen Schläuchen ab sofort im Handel erhältlich, die SLC-Version soll im Juli folgen. Beide Varianten sollen jeweils in Schwarz und Weiß zur identischen Preisempfehlung von rund 240 Euro im Handel erhältlich sein.
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Update dringend empfohlen: Google schließt in Chrome 33 teils kritische Lücken

Google hat ein weiteres Sicherheitsupdate für Chrome veröffentlicht. Dieses schließt insgesamt 33 Sicherheitslücken, von denen sieben von den Sicherheitsexperten des Unternehmens als kritisch eingestuft werden. Die übrigen Schwachstellen versieht Google „nur“ mit einem hohen Gefährdungspotenzial.
Viele Komponenten betroffen
Mehrere der als kritisch eingestuften Schwachstellen gehen auf Use-after-free-Fehler in den Komponenten WebShare, Digital Credentials, File Input, Passwortverwaltung und Web Authentication zurück. Dabei greift die Anwendung auf bereits freigegebene Speicherbereiche zu, Angreifer könnten dadurch über eingeschleusten schadhaften Code sensible Daten auslesen oder im schlimmsten Fall sogar die Kontrolle über das betroffene System übernehmen.
Die weiteren als hochgefährlich eingestuften Sicherheitslücken betreffen unter anderem die Bereiche Erweiterungen, WebRTC, Safe Browsing sowie erneut die Passwortverwaltung. Auch hier spielen Use-after-free-Probleme eine zentrale Rolle. Hinzu kommen klassische Fehlerquellen wie Heap-Buffer-Overflows und Out-of-Bounds-Lesezugriffe sowie unzureichende Eingabevalidierungen, fehlerhafte Sicherheitsrichtlinien und Implementierungsfehler in verschiedenen Browser-Komponenten. Mehrere Schwachstellen betreffen zudem die Erweiterungsarchitektur. Dort schließt Google Lücken, die durch unzureichende Prüfungen nicht vertrauenswürdiger Eingaben oder fehlerhafte Datenvalidierungen entstanden waren.
Nutzer sollten Update schnell einspielen
Wie üblich nennt Google für die meisten Schwachstellen keine technischen Details. Die Informationen bleiben zunächst eingeschränkt, bis ein Großteil der Nutzer die Aktualisierung erhalten hat und gegebenenfalls auch betroffene Drittanbieter ihre Software abgesichert haben. Damit soll verhindert werden, dass Angreifer die verfügbaren Informationen gezielt für Attacken ausnutzen.
Angesichts der hohen Gefährdungslage sollten Chrome-Nutzer das Update möglichst zeitnah installieren. Eine detaillierte Übersicht über die genannten Schwachstellen liefern die Release Notes.
Korrigierte Version ab sofort verfügbar
Google hatte die behobenen Sicherheitslücken zunächst mit den Versionen 149.0.7827.155/.156 für Windows und macOS sowie 149.0.7827.155 für Linux geschlossen. Kurz darauf folgte bereits das Early Stable Update in Form der Versionen 150.0.7871.24/.25 für Windows und macOS, welches aber gewohnheitsgemäß nur an einen kleinen Teil der Anwender ausgeliefert wird. Die meisten Nutzer dürften inzwischen eine entsprechende Update-Benachrichtigung erhalten haben. Alternativ lässt sich die neue Version wie gewohnt auch über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen.
Auch für Android steht mit Version 150.0.7871.28 bereits eine bereinigte Chrome-Iteration über den Play Store zum Download bereit. iOS- oder iPadOS-Nutzer können Version 150.0.7871.34 über den App Store von Apple installieren. Erfahrungsgemäß dürften in den kommenden Tagen auch aktualisierte Versionen weiterer Chromium-basierter Browser wie Microsoft Edge folgen.
Downloads
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3,0 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 149.0.7827.155/.156 Deutsch
- Version 150.0.7871.24 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
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Trump wirbt für Intel-Fertigung: Intel statt TSMC soll für Apple, Nvidia und Musk fertigen
US-Präsident Trump hat erneut für Intel und die Fertigung in den USA geworben. Nach Nvidia sollen auch Apple und Elon Musk mit seiner Terafab dort Produkte fertigen lassen, offizielle Details sind aber nicht bekannt. Dabei hat Trump erneut Taiwan und andere beschuldigt, dass sie „die Halbleiterfabriken gestohlen“ hätten.
Trumps Rhetorik ist dabei die altbekannte und nicht wirklich zutreffend. Seine Aussagen wurden bereits mehrfach widerlegt. Trump geht es erneut darum, Intel noch stärker in den Markt zurück zu bringen – von dem Erfolg profitieren die USA mit einem zehnprozentigen Anteil an Intel schließlich auch. Intels Aktienkurs sagt zwar aus, dass es aufwärts geht, aber offizielle Zusagen für eine Intel-Produktion durch namhafte große Partner gibt es indes weiterhin nicht auch nur ansatzweise.
Weder Nvidia noch Apple noch Musk bestätigen
Dass Nvidia wirklich einen Chip bei Intel fertigen lässt, ist bisher absolut kein Thema gewesen. Zwar hat Nvidia in Intel investiert und wird auch mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, dabei ging es zuerst aber um das Etablieren der GeForce-GPUs als integrierte Grafik in Intel-Prozessoren und um NVLink als Interconnect kommender Xeon-Prozessoren. Serpent Lake als Intel-CPU-plus-Nvidia-GPU-Lösung wird bereits seit einiger Zeit ab 2028 erwartet. Mit NVLink-Support dürfte es kaum früher etwas werden. Nvidias Investition sah 2025 nämlich gar keinen Anteil für Intel Foundry vor, es ging stets nur um Produkte. Andere offizielle Aussagen gibt es nicht.
Bei Apple ist es ähnlich. Gerüchte bringen das Thema Fertigung bei Intel jeden Monat aufs Neue hervor, aber bestätigt ist auch hier absolut gar nichts. Apple nutzt aber gern die Symbolik „Made in the USA“, fertigt kleine Produktserien teilweise beispielsweise in Texas. Ein ähnliches Vorgehen für einen ausgewählten kleineren Chip ist deshalb bei Intel durchaus denkbar. Die großen Mengen werden aber noch lange auf absehbare Zeit bei TSMC bleiben.
Und dann ist da noch Elon Musks Terafab. Musk streckt die Fühler aktuell in jede Richtung aus, die irgend etwas beisteuern könnte. Große Fertiger gibt es eben wenige, TSMC ist quasi ausgebucht, Samsung stets ein Wackelkandidat bei modernsten Lösungen. Intel wäre also eine naheliegende Option, spekuliert wurde hier zuletzt über Intel 14A.
Das Problem: Kapazitätsprobleme auch bei Intel
Die Problematik bei vielen dieser Vorstellungen ist jedoch die zur Verfügung stehende Kapazität. Wie zuletzt im Bericht „TSMC, Samsung und Intel: Chipfertiger können Nachfrage für AI auf Jahre nicht stillen“ beleuchtet, hat auch Intel nach bisherigen Plänen kaum große Möglichkeiten, Millionen an Chips in modernster Technologie für mehrere externe Kunden zu fertigen. Letzte Analysen sehen zwar viel mehr 18A-Kapazität, davon soll aber bereits ein Drittel für Intel Clearwater Forest nötig sein, während Intel Diamond Rapids 2027 ebenfalls in Intel 18A-P hochgefahren werden soll. Das reicht in Zukunft, wenn Intel wachsen will, kaum für Intel allein, weshalb viele eigene Consumer-Chips wohl weiter bei TSMC bleiben müssen. Ohne neue Fabs, wie sie Ex-CEO Pat Gelsinger mal geplant hatte, wird sich dies auch auf Jahre nicht ändern.
Genau daher rühren aber viele der Gerüchte und Meldungen, denn TSMC hat diesen Umstand zuletzt noch einmal öffentlich zugegeben: Sie können auch auf Jahre hinaus wohl nicht die Nachfrage bedienen. Intel taucht auch deshalb immer wieder als Gerücht für die Fertigung und das Packaging von Chips für Apple, Google und Nvidia auf, bestätigt ist und bleibt davon auch nach Trumps aktuellen Aussage nichts.
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