Digital Business & Startups
+++ Teambuilding +++ N26 +++ Samaipata +++ Kapitalmangel +++ Flexvelop +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Building a Team Without HR Screw-Ups +++ N26 fährt 42 Millionen Verlust ein +++ Spanischer Frühphasen-Investor Samaipata setzt auf Deutschland +++ Kapitalmangel ist und bleibt ein Dauerbrenner +++ So ging Flexvelop auf Expansion +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 12. März).
#STARTUPLAND – Noch 6 Tage!

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
Masterclass im STARTUPLAND: Dream Team Instead of Drama: Building a Team Without HR Screw-Ups

Jedes Startup spricht vom Dreamteam – aber viele zahlen Lehrgeld durch Fehlbesetzungen, hohe Frühfluktuation und chaotische Prozesse. In dieser Session analysieren wir die typischen Muster und zeigen, wie Personalarbeit zum stabilen Fundament für Skalierung wird. An echten Fuck-Up Praxisbeispielen zeigen wir, wie Recruiting in unter 30 Tagen realistisch umsetzbar ist – und wie Einstellungen so getroffen werden, dass neue Mitarbeitende bleiben, zufrieden sind und in den ersten 90 Tagen produktiv ins Team hineinwachsen. Dr. Simon Kentsch ist Gründer der scaleyo HR GmbH und promovierter Personalexperte. Er unterstützt Startups dabei, den Wunsch nach A-Playern in leistungsfähige Teams zu überführen, die schnell produktiv werden und langfristig bleiben. Mit einer eigenen HR-Reifegradanalyse, praxiserprobten Plug-and-Play-Methoden und klarer Umsetzung zeigt er: Gute Personalarbeit ist kein Verwaltungsakt, sondern ein echter Wachstumsmotor.
#STARTUPTICKER
N26
+++ Zahlencheck! Die Berliner Smartphone-Bank N26 erwirtschaftete auch 2024 einen massiven Verlust (42 Millionen Euro). Es geht aber zumindest aufwärts: Im Vorjahr waren es noch 102,4 Millionen. „Aus Sicht der Geschäftsleitung war der Geschäftsverlauf 2024 zufriedenstellend und lag innerhalb der Erwartungen“, heißt es im neuen Jahresabschluss. Beim Zins- und Provisionsüberschuss konnte das Unternehmen seine Erträge steigern. „Der Zinsüberschuss stieg 2024 um 16 % auf 144 Millionen Euro an, was die Bank mit den ’neuen Produktangeboten‘ erklärt. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um knapp 6 % auf 136 Millionen Euro“, schreibt das Handelsblatt zu den N26-Zahlen. Für 2025 erwartet das Unternehmen einen Zins- und Provisionsüberschuss in Höhe von 385 Millionen Euro. Zudem geht das Team von einer „nachhaltigen Profitabilität im zweiten Halbjahr 2025“ aus. Das Unicorn scheint somit fest auf Kurs zu sein. Das Ziel ist Profitabilität. (Handelsblatt) Mehr über N26
Samaipata
+++ Millionen aus Spanien! Der spanische Frühphasen-Investor Samaipata, der zuletzt bereits verstärkt in Deutschland investierte, legt seinen dritten Fonds (Zielvolumen: 110 Millionen Euro) auf. 70 Millionen konnte das Team bereits einsammeln – unter anderem von der KfW und der Spanischen Gesellschaft für Technologische Transformation (SETT). Der Investor plant mit dem Geld „Investitionen in 25 bis 30 Frühphasen-Startups in Deutschland und weiteren europäischen Märkten“. Samaipata investierte hierzulande bereits in aufstrebende Unternehmen wie Konvo, Synthavo und retraced. Samaipata, 2016 von den erfolgreichen Gründern José del Barrio and Eduardo Díez-Hochleitner ins Leben gerufen, verwaltet in zwei Fonds bisher 150 Millionen Euro. Der Geldgeber interessiert sich insbesondere für „Digital businesses with network effects“. Initial investiert Samaipata 1 bis 6 Millionen pro Startup (Seed bis Series A). Mehr über Samaipata
Kapitalmangel
+++ Es fehlen Milllionen! Kapitalmangel ist und bleibt ein Dauerbrenner in der deutschen Startup-Szene. Dies belegt nun auch wieder eine Befragung des Digitalverbands Bitkom. „Fast jedes zweite Startup (48 %) plant in diesem Jahr eine Kapitalaufnahme. Zugleich überlegt jedes vierte Startup (25 % ), Deutschland wegen fehlenden Kapitals zu verlassen, nur 17 % empfinden das Venture-Capital-Angebot hierzulande als ausreichend“, heißt es in einer Presseaussendung. Imposante 74 % der Gründerinnen und Gründer im Lande „würden ihren Kapitalbedarf möglichst bei Investoren aus Deutschland befriedigen“. Rund 52 % bevorzugen Investoren aus anderen EU-Ländern, nur 13 % US-Investoren. Am Ende des Tages wird wieder deutlich: Wir brauchen noch mehr Venture Capital in Deutschland. (Bitkom) Mehr über Bitkom
Expansion
+++ Expansion wird gerne als Prozess beschrieben: Rollen, Playbooks, KPIs. Was dabei untergeht, ist Vertrauen. Es entsteht in einem neuen Markt häufig analog: durch Gespräche, Verbindlichkeit, kurze Wege. Mehr Gastbeitrag von Hans-Christian Stockfisch (Flexvelop)
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ FinTech finperks erhält 4 Millionen +++ BioTech PerioTrap bekommt 2,9 Millionen +++ Superhuman übernimmt Rows +++ DHDL: Klemab, supernutural, BackDani. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
Wir haben 10 Jahre über KI geredet – was wir jetzt aber machen müssen
Wer lange genug in einer Branche arbeitet, merkt: Die großen Diskussionen ändern sich weniger, als man denkt. Schlagworte wechseln, Aufregung auch – das Grundmuster bleibt. Künstliche Intelligenz (KI) ist dafür das beste Beispiel.
Seit rund zehn Jahren erlebe ich KI nicht nur als Technologie, sondern als Ökosystem – erst global, dann europäisch, zunehmend auch deutsch geprägt. Und wenn man diese Zeit in einem Satz zusammenfassen will, dann vielleicht so: Die Themen sind geblieben. Aber die Gewichte haben sich verschoben – und damit die Konsequenzen.
2016 war der Wendepunkt: von IT zu Wirtschaftspolitik
Bis etwa 2016 war KI für viele ein Thema der IT: Machine Learning, Modelle, Forschung – spannend, aber weit weg vom operativen Geschäft. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde KI wirtschaftspolitisch relevant. Nicht, weil sie neu war, sondern weil sie Wirkung entfaltet hat: Daten, Rechenleistung und erste Durchbrüche haben den Übergang markiert.
2016 war für mich auch persönlich ein Schlüsselmoment: In diesem Jahr habe ich gemeinsam mit meiner Frau Veronika die Rise of AI Conference ins Leben gerufen – mit dem Ziel, genau diese Entwicklung sichtbar zu machen und die unterschiedlichen Akteure zusammenzubringen.
Wer damals begonnen hat, ernsthaft zu lernen und zu investieren, steht heute sichtbar besser da. Nicht wegen Genie, sondern wegen Lernkurve. Technologie ist unfair: Wer früher startet, baut Vorsprung auf – in Talent, Infrastruktur, Netzwerken und Erfahrung.
Corona hat vieles unterbrochen und gleichzeitig beschleunigt. Seitdem ist klar: Wir reden nicht mehr nur über Potenzial. Wir reden über Integration, Skalierung – und Souveränität.
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Eine Zeitleiste erkennt man nicht an Buzzwords, sondern an Menschen
Wenn ich verstehen will, wo wir stehen, schaue ich nicht zuerst auf Produkte, sondern auf den Raum: Wer ist da? Wessen Fragen dominieren?
2016: Forscher, Gründer, Tech-Journalisten. Die Leitfrage: Was ist möglich?
2019: Corporates, Politik, Investoren. Die Leitfrage: Wie industrialisieren wir das?
Seit 2022: Entscheider, Verantwortungsträger, Governance. Die Leitfrage: Wie betreiben wir das jetzt – sicher, skalierbar, souverän?
Das ist kein Stimmungswechsel, sondern ein Strukturwandel. KI bewegt sich aus der Innovationsecke in den Maschinenraum von Unternehmen und Staaten.
Was gleich geblieben ist: Ethik, Jobs, Risiken, Regulierung
Wir sprechen seit zehn Jahren über Ethik, Transparenz, Auswirkungen auf Arbeit und Regulierung. Und wir werden auch in zehn Jahren noch darüber sprechen.
Nicht, weil wir nichts lernen – sondern weil das die Grundfragen jeder starken Technologie sind: Wer profitiert? Wer verliert? Wer kontrolliert? Wer haftet?
Gerade Regulierung wird uns dauerhaft begleiten – inklusive ihrer Schattenseite: Bürokratie. Dahinter steckt ein grundlegendes Dilemma: Technologie entwickelt sich exponentiell, Institutionen oft linear.
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Was sich wirklich verändert hat: von „reden“ zu „betreiben“
Der entscheidende Unterschied ist nicht, dass KI heute bessere Texte schreibt oder Bilder generiert. Der entscheidende Unterschied ist: KI ist vom Diskussionsobjekt zum Betriebssystem geworden.
Unternehmen stehen nicht mehr vor der Frage, ob sie sich mit KI beschäftigen sollten, sondern wie sie Arbeit, Entscheidungswege und Prozesse damit neu organisieren.
Die nächsten Jahre werden den Arbeitsmarkt verändern, KI endgültig zum Strategiethema machen und mit Agentensystemen ganze Organisationsstrukturen infrage stellen. Gleichzeitig wird Sicherheit – von Resilienz bis Verteidigung – zur zentralen Dimension.
Agenten verändern nicht nur Aufgaben – sie verändern Strukturen
Der Begriff „Agentensysteme“ wird aktuell oft verwendet. Dahinter steckt aber eine klare Entwicklung: KI bewegt sich von Assistenzsystemen hin zu handlungsfähigen Systemen, die Abläufe orchestrieren, Entscheidungen vorbereiten und Prozesse teilweise eigenständig ausführen.
Das stellt Organisationen vor neue Fragen. Die klassischen Strukturen – Abteilungen, Schnittstellen, Freigaben – sind nicht dafür gebaut, dass ein Teil der Arbeit von Systemen übernommen wird, die permanent verfügbar sind, parallel arbeiten und Entscheidungen vorbereiten.
Die eigentliche Herausforderung ist deshalb nicht: Kann die KI das? Sondern: Können wir als Organisation damit umgehen? Governance, Compliance, Qualitätskontrolle und Monitoring werden zur Grundvoraussetzung.
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Souveränität ist kein Gefühl. Es ist eine Rechnung.
Parallel wird das Thema Souveränität zentral – nicht als politische Debatte, sondern als wirtschaftliche Realität.
Souveränität bedeutet konkret: Wer betreibt die Modelle? Wo liegen die Daten? Welche Abhängigkeiten entstehen? Das betrifft Mittelstand, Konzerne und Startups gleichermaßen.
Der Staat wird zum entscheidenden Faktor
Ein Thema zieht sich seit Jahren durch – und entscheidet gerade über die Zukunftsfähigkeit von Standorten: die Rolle des Staates.
KI wirkt nicht nur in Marketing oder Vertrieb, sondern in Verwaltung, Bildung, Gesundheit, Sicherheit und Infrastruktur. Wenn der Staat hier nicht handlungsfähig wird – bei Beschaffung, Datenzugang, Standards und Ausbildung – entsteht ein struktureller Engpass.
Große Systeme sind oft langsam. Aber genau deshalb braucht es einen klaren Fokus: Handlungsfähigkeit statt Absichtserklärungen.
Einstieg ist nicht zu spät – aber er braucht die richtige Haltung
Die gute Nachricht: Es ist nicht zu spät einzusteigen. Viele Felder beginnen sich gerade erst zu öffnen.
Entscheidend ist die Haltung: Nicht Technologie suchen und Probleme dazu erfinden – sondern Probleme verstehen und gezielt lösen.
Wer das ernst meint, braucht Durchhaltevermögen und eine klare Nische. KI ist groß genug für Spezialisten. Gewinnen werden diejenigen, die konsequent lernen, bauen, testen und iterieren.
Das Ökosystem braucht Diversität – nicht Homogenität
Was oft unterschätzt wird: Gute KI-Debatten entstehen nicht in homogenen Gruppen. Politik, Forschung, Wirtschaft, Startups – jede Perspektive ist wichtig, aber keine reicht allein aus. Entscheidend ist das Zusammenspiel. Denn genau daraus entsteht, was wir in den nächsten Jahren brauchen: ein lernfähiges System. Die Themen bleiben gleich. Aber jetzt wird’s operativ.
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Ich war auf einer Insel, auf der Tech-Bros ihren eigenen Staat bauen – finanziert von Peter Thiel und Sam Altman

Eigene Gesetze, niedrige Steuern, kaum Kontrolle: Auf der Insel Próspera bauen Tech-Milliardäre einen eigenen Staat. Wir waren vor Ort.
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Riesen-Deal in der Startup-Szene: Berliner verkauft Firma für 750 Millionen
Das Unternehmen hinter Gutschein- und Rabattsoftware wird verkauft – für Mitgründer Christoph Gerber ist es bereits der zweite große Exit.
Einer der größten Deals der deutschen Startup-Szene steht fest: Das Berliner Unternehmen Talon One wird für etwa 750 Millionen Euro vom niederländischen Zahlungsdienstleister Adyen übernommen. Für Mitgründer Christoph Gerber ist es bereits der zweite große Mega-Deal.
Das 2015 von Gerber und Sebastian Haas gegründete Unternehmen hat sich auf Software spezialisiert, mit der Firmen Rabattaktionen, Gutscheine und Loyalty-Programme zentral steuern können. Nach eigenen Angaben nutzen inzwischen mehr als 300 Unternehmen weltweit die Plattform.
Für Gerber ist ein solcher Verkauf kein Neuland: Er war zuvor am Aufbau von Lieferando beteiligt, das 2014 an den damaligen Rivalen Takeaway verkauft wurde. Auch nach dem aktuellen Deal sollen die beiden Gründer im Unternehmen bleiben.
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