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Künstliche Intelligenz

Top 10: Die beste Dockingstation mit USB-C im Test – ein Kabel für alles


Egal ob Macbook oder Windows-Laptop: Anschlüsse für LAN, USB-A oder HDMI sind Mangelware. Wir zeigen die zehn besten Dockingstations, die mit USB-C abhelfen.

Wer mit seinem Arbeitslaptop zwischen heimischem Schreibtisch und Büro pendelt, muss immer wieder sämtliche Kabel umstecken: Internet per LAN, Bildschirm per HDMI und zur Stromversorgung das USB-C-Netzteil. Aber muss das wirklich sein? Geht das nicht auch einfacher?

USB C Monitor Docking Station

Ja, es geht einfacher. Denn USB-C ist der Tausendsassa unter den Anschlüssen und kann so ziemlich alles. Bildschirmübertragung an Monitore, Stromversorgung und hohe Geschwindigkeit bei der USB-Datenübertragung – und das alles mit nur einem einzigen Kabel. Komfortabler geht es nicht.

Wir haben für diese Bestenliste mehr als zehn Dockingstations mit USB-C getestet und zeigen, welche die beste ist. Sie unterscheiden sich von klassischen USB-C-Hubs (Bestenliste) durch eine aktive Stromversorgung, also ein zwingend notwendiges Netzteil. Dadurch können sie mehr Geräte gleichzeitig aufnehmen, höhere Datengeschwindigkeiten bereitstellen und den Laptop ohne separates Ladegerät mit Strom versorgen.

Alle Docks setzen auf USB-C und eine aktive Stromversorgung per eigenem Netzteil, ohne welches der Betrieb nicht möglich ist. Bis auf Lenovo verwenden alle Hersteller dafür einen DC-Rundstecker-Port, meist mit 19 Volt.

Welche ist die beste Dockingstation?

KURZÜBERSICHT

Das Asus Slim Pro Dock 2 ist eine vielseitige Dockingstation, die dank Thunderbolt 3 hohe Übertragungsraten und die Anbindung mehrerer 4K-Monitore ermöglicht. Mit seiner umfangreichen Ausstattung, der hochwertigen Verarbeitung und dem unschlagbar günstigen Preis von 125 Euro (Bestpreis-Link) ist es die perfekte Wahl für preisbewusste Käufer, die Wert auf maximale Flexibilität und Leistung legen.

VORTEILE

  • hochwertige Verarbeitung
  • Thunderbolt 3 mit 40 Gbit/s
  • viele Anschlüsse inkl. 4K-Bildausgänge
  • sehr schnelle Datenübertragung
  • unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • fest verbautes Anschlusskabel
  • großes, externes 180-W-Netzteil

Das HP Thunderbolt Dock G4 120W (4J0A2AA) ist eine gute Wahl für alle, die eine leistungsfähige und vielseitige Dockingstation in kompaktem Format suchen. Dank Thunderbolt 4 mit 40 Gbit/s bietet es genügend Bandbreite, um bis zu vier hochauflösende Monitore sowie schnelle Datenspeicher anzuschließen.

Mit Abmessungen von nur 98 x 68 x 98 mm nimmt das HP-Dock zudem sehr wenig Platz in Anspruch. Der Preis von 160 Euro ist dafür recht fair.

VORTEILE

  • kompaktes Format
  • umfangreiches Anschlussangebot
  • unterstützt bis zu vier 4K-Monitore
  • integriertes 120-W-Netzteil
  • fairer Preis

NACHTEILE

  • mit 762 g recht schwer für die Größe

Die Baseus Union Joy 17-in-1 Dockingstation ist eine echte Preis-Leistungs-Empfehlung für alle, die eine Vielzahl von Anschlüssen zu einem günstigen Preis suchen. Mit insgesamt 17 Ports, darunter USB-A und -C, HDMI, Displayport, LAN und Kartenleser deckt sie praktisch alle Einsatzszenarien im Büro oder Homeoffice ab.

Dabei überzeugt das Dock mit einer soliden Verarbeitungsqualität inklusive Aluminiumgehäuse und einem praktischen Standfuß im Lieferumfang. Einziger Wermutstropfen sind die etwas längeren Übertragungszeiten beim Datentransfer. Angesichts des attraktiven Preises von nur 118 Euro kann man darüber aber gut hinwegsehen.

VORTEILE

  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • enorme Anschlussvielfalt mit 17 Ports
  • edles Aluminiumgehäuse
  • praktischer Standfuß im Lieferumfang
  • unterstützt bis zu drei 4K-Monitore

NACHTEILE

  • Übertragungsgeschwindigkeit nur durchschnittlich
  • kein Kensington-Lock
  • keine 40 Gbit/s am USB-C-Port
  • kein Thunderbolt

Ratgeber

USB-C-Verwirrung

USB-C sollte alles vereinfachen. Tatsächlich ist es inzwischen aber ein Mischmasch aus unterschiedlichsten Standards, Funktionen und Bezeichnungen. Das bedeutet für die Anwender: Vorsicht beim Kauf. Es kann sein, dass der Stecker zwar USB-C ist, die Geschwindigkeit des Anschlusses aber deutlich geringer ausfällt, als man meint. Das kommt gerade bei Smartphones häufig vor. Mehr Details zu USB-C zeigen die Kollegen von heise online im Artikel USB-C: Der Alleskönner. Die Verwirrung setzt sich bei den Kabeln fort. Wie wir im Artikel Kaufberatung USB-C-Kabel: Nicht jedes kann alles zeigen, bedeutet der Stecker noch relativ wenig. Es kommt immer darauf an, wie viel Technik im Kabel steckt – und welche an den Geräten an beiden Enden des Kabels.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zu einem Dock und einem Kabel mit Thunderbolt-Zertifizierung greifen. Anders als bei reinem USB-Type-C gibt es hier klare Vorgaben von Intel. Dazu gehören etwa eine hohe Geschwindigkeit oder Power Delivery (PD, Stromversorgung von Geräten mit höherem Strombedarf über USB, wie Notebooks). Thunderbolt 3 oder Thunderbolt 4 erkennt man meist an einem Blitz und einer aufgedruckten Zahl, aktuelle Macbooks und die meisten Intel-basierten Notebooks haben mindestens eine solche Schnittstelle.

Und obwohl der Standard von Intel kommt, gibt es ihn auch für immer mehr Mainboards und Notebooks mit AMD-Innenleben. Hier tritt er namentlich meist unter der USB-4-Zertifizierung auf, die grundsätzlich identisch ausgestattet ist, wie Thunderbolt 4. Man muss jedoch weiterhin genau hinsehen, weil nicht jedes USB-4-Kabel oder -Gerät auch den vollen Funktionsumfang unterstützt – das Chaos geht also abseits von Thunderbolt weiter. Lediglich über Zusatzsymbole oder -begriffe lässt sich halbwegs zuverlässig herausfinden, welche Funktionen beim vorliegenden USB-4-Gerät inbegriffen sind. Dadurch, dass sich Thunderbolt 4 und die Maximalausstattung von USB 4 angeglichen haben, sind sie untereinander kompatibel: Mit einem Thunderbolt-Kabel fährt man also meist gut.

Monitore als USB-C-Dock

Wer ein aktuelles Notebook mit USB-C und Displayport hat, kann darüber kompatible Monitore direkt ansteuern. Im sogenannten Displayport-Alt-Mode über USB-C lassen sich Inhalte auf bis zu zwei 4K-Displays mit Thunderbolt 3 oder auf ein 8K-Display mit Thunderbolt 4 übertragen. Richtig genial wird es, wenn der jeweilige Monitor zugleich als USB-C-Dock arbeitet und das Notebook mittels USB-Power Delivery mit Strom versorgt. Das klingt zunächst deutlich komplizierter, als es ist. Im Grunde muss man nur das Notebook per USB-C am Monitor anstecken, anschließend bekommt das Notebook von dort den Strom. Der Bildschirm bekommt das Bild über das gleiche Kabel, und ein meist integrierter USB-Hub verbindet direkt noch weitere Geräte wie Backup-Festplatten, externe SSDs, Drucker oder Tastatur und Maus.

Beim Kauf des Monitors sollte man auf ein paar Dinge achten. Zunächst muss er den Displayport über USB-C unterstützen, andernfalls bleibt das Bild schwarz. Danach muss man sicherstellen, dass USB-Power-Delivery (USB PD) genügend Leistung für das Notebook mitbringt. Thunderbolt 3 und 4 unterstützen bis zu 100 Watt, die einzelnen Monitore sind aber in ihrer Leistung unterschiedlich. Wie viel Leistung man benötigt, hängt stark vom Notebook ab.

Bei Notebooks sollte man ebenfalls vorab genau prüfen, welche Technik installiert ist. Einfach ist es, wenn man Thunderbolt 3 oder 4 besitzt (erkennbar an einem kleinen Blitz neben der USB-C-Buchse). Dann ist Display Port auf alle Fälle mit dabei. Hat man USB-C, aber kein Thunderbolt, dann muss man auf das kleine DP-Logo achten.

Als Nächstes ist die Auflösung relevant. Full-HD (1920 × 1080 Pixel) ist, wenig überraschend, am günstigsten. Eine WQHD-Auflösung (2560 × 1440 Pixel) gibt es für etwa 50 bis 100 Euro mehr, wer UHD (3840 × 2160 Pixel) möchte, muss mindestens 260 Euro investieren. Dazwischen gibt es breitere Auflösungen wie UWQHD (3440 × 1440 Pixel), echtes 4K (4096 × 2160 Pixel) oder noch höhere 5K- oder 8K-Auflösungen.

Ein Notebook-Bildschirm und ein externer Monitor reichen nicht? Dann sind Funktionen wie das Daisy Chaining von Bildschirmen wichtig. Damit kann man mehrere Monitore (oder andere USB-C-Produkte wie externe Festplatten) in Reihe schalten. Vom PC geht weiter nur ein Kabel in den ersten Monitor, der ist dann wiederum mit dem zweiten Bildschirm verbunden. Gerade bei hohen Auflösungen wie UHD benötigt man dann aber einen starken Grafik-Chip im Notebook, sonst kommt man schnell an die Grenzen.

Testverfahren: Wie testen wir Dockingstationen?

Für die Bewertung und die daraus resultierende Platzierung beziehen wir neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis, also wie viele Anschlüsse oder Funktionen man fürs Geld bekommt, auch die Verarbeitung mit ein. Weiterhin entscheidend ist die Datenübertragungsgeschwindigkeit, die wir mit einer 5 GB großen, generierten .dat-Testdatei prüfen. Diese kopieren wir von einer schnellen, externen NVMe-SSD über die Dockingstation per Thunderbolt-Kabel an einen angeschlossenen Mini-PC. Dessen Eingangsport unterstützt ebenfalls Thunderbolt 4.

Passive USB-C Dockingstation ab 15 Euro

Die günstigste Art der Docks sind passive Docks oder auch USB-C-Hubs. Diese flachen Geräte sind per USB-C mit dem Notebook verbunden und benötigen keine eigene Stromversorgung. Sie verfügen meist über einen oder mehrere USB-A-Anschlüsse, meist sogar mit USB 3.0, HDMI und LAN. Der erste Vorteil der passiven USB-C-Docks ist ihre Größe. Sie benötigen wenig Platz, sodass man sie einfach in die Laptop-Tasche werfen kann und auch unterwegs alle wichtigen Anschlüsse dabei hat. Wir haben über zehn Modelle getestet und küren den Testsieger in unserer Top 10: Der beste USB-C-Hub im Test.

Wichtig vor der Kaufentscheidung zu wissen: diese kleinen Hubs haben ihre Grenzen. Diese liegen in erster Linie bei der maximal möglichen Auflösung und der Bildwiederholfrequenz angeschlossener externer Monitore. Dazu kommt, dass deutlich weniger Anschlüsse zur Verfügung stehen, Displayport fehlt oft bei den günstigen Modellen unter 30 Euro. Ein anderer Punkt ist, dass man bei vielen Geräten den USB-C-Anschluss verliert. Wenngleich die Docks solch einen besitzen, so ist er in vielen Fällen nur zur Stromversorgung des Laptops gedacht, er schleift den Strom des Netzteils nur durch.

Der GC-Hub2 ist ein günstiges, passives USB-C-Dock.

Einen letzten Kritikpunkt gibt es aber noch: Gerade bei günstigen Adaptern ist das USB-C-Verbindungskabel fest in das Dock integriert. Als klassisches Verschleißteil sind uns so über die Jahre bereits mehrere Hubs kaputtgegangen.

KVM-Switch: Dockingstation mit Schalter

KVM-Switches

Ein KVM-Switch kombiniert vereinfacht gesagt eine Dockingstation mit einem HDMI-Switch (Bestenliste). Hier kann man direkt mehrere PCs anschließen und per Knopfdruck die angeschlossenen Geräte, wie Maus, Tastatur und Monitor einfach mit dem jeweils anderen Computer verbinden.

Monitor Gigabyte M27Q mit KVM-Switch: KVM-OSD-Menü

Möchte man keine externe Lösung nutzen, kommen Monitore mit integriertem KVM ins Spiel. Sie integrieren das praktische Switch-Feature, damit man die USB-Geräte zwischen den angeschlossenen PCs einfach wechseln kann. Wir nutzen bereits seit vielen Jahren einen Gigabyte M27Q, der genau eine solche Lösung bietet. Hier schließt man einmal per USB-B und HDMI/Displayport den Gaming-PC an und den Laptop per USB-C. Das Audio wird über den Bildausgang ebenfalls übertragen.

Alle USB-Geräte, wie Maus und Tastatur, schließt man nun an den Monitor direkt an. Für das Umschalten drückt man den eigenständigen Knopf auf der Rückseite des Monitors. Eine Besonderheit: Das Panel ist hier umgekehrt verbaut, womit die Subpixel in GBR statt RGB angeordnet sind. Wer empfindlich ist, kann hier Probleme bei Produktivitätsarbeiten bekommen. So können Texte für manche Nutzer verschwommen wirken.

eGPU: externe Grafikkarte als USB-C-Dock

eGPUs werden per Thunderbolt mit dem Notebook verbunden, die meisten haben neben Grafik-Schnittstellen noch USB-A-Buchsen oder gar LAN-Ports.

Wer nicht nur ein paar zusätzliche Anschlüsse benötigt, sondern gleich noch so richtig fette Grafikpower braucht, der sollte sich eine eGPU ansehen. Diese externen Gehäuse sind etwa so groß wie zwei Schuhkartons und liefern alles, um eine vollwertige Grafikkarte zu betreiben. Schließt man ein Laptop per Thunderbolt 3/4 an, kann das Notebook auf diese Grafikleistung zugreifen. Das ist beispielsweise bei Themen wie dem Rendern von Inhalten, Machine Learning oder natürlich für Spiele spannend. Die aktuellen Versionen von Windows und Mac OS sollten problemlos mit den eGPUs zurechtkommen, im Zweifel sollte man aber die Treiber prüfen und aktualisieren.

Bei der eGPU-Wahl hat man zwei Optionen: ein leeres Gehäuse, in das man eine eigene Grafikkarte einbaut oder eine fest verbaute GPU in der Box. Beides kann Vor- und Nachteile haben. Leere eGPU-Gehäuse bieten eine größere Flexibilität bei der Auswahl der Grafikkarte, allerdings muss man die zusätzlichen Kosten einplanen. Komplettsysteme haben die Grafikkarte fest eingebaut, was normalerweise für kompaktere Bauformen sorgt, lassen sich aber nicht aufrüsten.

Die eGPUs besitzen größtenteils einen Thunderbolt-Anschluss und können die meisten Notebooks per USB-Power Delivery (USB-PD) versorgen. Allmählich setzen sich aber insbesondere im Segment der Mini-PCs (Bestenliste) die Oculink-Ports durch, die auf PCI-Express basieren und speziell für den Einsatz mit externen Grafikkarten gedacht sind. Dazu kommen die klassischen Grafikkarten-Anschlüsse, ein oder mehrere Buchsen für HDMI und Display Port. Beim Kauf sollte man zudem auf USB-A-Ports achten, zwei sollten es mindestens sein. Einige Geräte bringen dazu noch ein Gigabit-Ethernet mit, für den schnellen Anschluss ans Netzwerk.

Fazit

Moderne USB-C-Docks haben nichts mehr mit ihren riesigen Vorgängern gemein. Dank USB-C hat man nur noch ein Kabel, um das Notebook mit Strom zu versorgen oder Daten zu übertragen. USB-C hat, trotz des Versions-Wirrwarrs, einen weiteren Vorteil: Anders als früher ist das Dock nicht mehr an einen Hersteller oder eine Produktserie gebunden. Im Gegenteil kann man etwa ein Android-Smartphone einstecken und beispielsweise auf einem Beamer oder einem Display ein Dokument lesen oder eine Präsentation zeigen. Das macht die Investition in diese Produkte deutlich nachhaltiger.

Unter den besonders starken Dockingstationen gibt es zwischen 115 Euro und über 300 Euro viel Auswahl. Unser Testsieger von Asus zeigt aber für 125 Euro, dass nicht zwingend das Teuerste am besten ist.

Folgende Artikel sind außerdem empfehlenswert:

BESTENLISTE

Asus Slim Pro Dock 2 im Test: Preiswerte Thunderbolt-Dockingstation überzeugt

Das Asus Slim Pro Dock 2 ist eine ebenso kompakte wie umfangreich ausgestattete Dockingstation mit Thunderbolt-3-Anschluss.

VORTEILE

  • hochwertige Verarbeitung
  • Thunderbolt 3 mit 40 Gbit/s
  • viele Anschlüsse inkl. 4K-Bildausgänge
  • sehr schnelle Datenübertragung
  • unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • fest verbautes Anschlusskabel
  • großes, externes 180-W-Netzteil

Das Asus Slim Pro Dock 2 ist eine ebenso kompakte wie umfangreich ausgestattete Dockingstation mit Thunderbolt-3-Anschluss.

Das Asus Slim Pro Dock 2 darf mit einem Kampfpreis von aktuell nur 125 Euro (Bestpreis-Link) als Preis-Leistungs-Kracher gelten. Es tritt mit einer Vielzahl an Ports, hochwertiger Verarbeitung und einem unschlagbaren Preis auf. Doch kann es auch in puncto Leistung, Ausstattung und Verarbeitung mit deutlich teureren Konkurrenten mithalten? Das haben wir im Test überprüft.

Ausstattung & Verarbeitung

Auf den ersten Blick macht das Slim Pro Dock 2 mit seinem blau-grauen Kunststoffgehäuse einen schicken und hochwertigen Eindruck. Zwar haben manche Konkurrenten Gehäuse aus Aluminium, doch auch der hier verwendete Kunststoff ist tadellos verarbeitet. Gefallen haben uns die Standfüße und die gummierte Seitenfläche, die für einen sicheren Stand in horizontaler wie vertikaler Position sorgen.

Mit kompakten Abmessungen von 161,5 x 99 x 40,6 mm und einem Gewicht von 650 g ist das Dock erfreulich flach. Allerdings ist das Thunderbolt-3-Anschlusskabel fest am Gehäuse verbaut und mit 0,7 m recht kurz. Hier hätten wir uns ein längeres, abnehmbares Kabel gewünscht. Dafür ist die Verarbeitungsqualität des Kabels sehr gut, es macht einen robusten und langlebigen Eindruck.

Im Lieferumfang ist neben dem Dock auch ein 180 W starkes Netzteil enthalten. Mit 170 x 75 x 33 mm ist es zwar recht groß und mit 760 g auch schwer, dafür bietet es aber auch genug Power, um das Dock und angeschlossene Notebooks zuverlässig mit Strom zu versorgen. Ebenfalls dabei ist ein Kaltgerätekabel zur Verbindung des Netzteils mit der Steckdose.

Praktisch: Am Dock selbst gibt es einen Ein-/Aus-Schalter sowie eine LED-Kontrollleuchte, die den Betriebszustand anzeigt. Außerdem ist das Gehäuse mit einem Kensington-Schloss gesichert, um es vor Diebstahl zu schützen.

Asus gewährt auf das Slim Pro Dock 2 zwei Jahre Garantie.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

Die Anschlussvielfalt kann sich sehen lassen. Herzstück ist der Thunderbolt-3-Anschluss, der eine Bandbreite von bis zu 40 Gbit/s bereitstellt. Damit lassen sich nicht nur Daten mit hoher Geschwindigkeit übertragen, sondern auch hochauflösende Bildschirme ansteuern. Über den Thunderbolt-3-Port kann das Dock Displays mit bis zu 5K-Auflösung bei 60 Hz ansteuern. Bei mehreren Monitoren sind beispielsweise auch zwei 4K-Bildschirme mit 60 Hz möglich. Über den Thunderbolt-3-Anschluss kann das Slim Pro Dock 2 Laptops mit bis zu 90 Watt aufladen.

Daneben gibt es einen USB-C-3.1-Anschluss, dreimal USB-A 3.1 mit jeweils 10 Gbit/s sowie einen USB-A-3.0-Port mit 5 Gbit/s. Hinzu kommen Gigabit-LAN, HDMI 2.0, VGA und zwei DisplayPort-1.4-Buchsen für den Anschluss mehrerer hochauflösender Monitore. Sie unterstützen Auflösungen bis 8K mit 30 Hz, in der Praxis werden aber eher 4K-Monitore mit 60 Hz angeschlossen.

Eher ungewöhnlich ist der Smartcard-Reader. Der Smartcard-Reader ist vor allem im Unternehmensumfeld praktisch, wo Chipkarten oft zur Authentifizierung genutzt werden. Zu guter Letzt gibt es noch einen kombinierten Audioausgang (3,5-mm-Klinke), an den sich Kopfhörer oder Aktivlautsprecher anschließen lassen. Er überträgt Stereo-Sound in guter Qualität.

Praxistest

Im Praxistest liefert das Asus-Dock eine starke Performance. Beim Datentransfer von einer externen NVMe-SSD erreichten wir hervorragende 997 MB/s – einer der Bestwerte im Testfeld, noch besser ist nur Lenovo mit wenigen Hundertstel-Sekunden Unterschied. Auch die Bildübertragung zu externen 4K-Monitoren klappte einwandfrei.

Preis

Sein größter Trumpf ist aber der unschlagbare Preis. Bei nur 125 Euro (Bestpreis-Link) klappt angesichts der Leistung und der Ausstattung die Kinnlade herunter beim Slim Pro Dock 2. Ähnlich ausgestattete Docks kosten oft 200 Euro und mehr. Hier bekommt man ein rundum gelungenes Gesamtpaket zu einem erstaunlich günstigen Kurs.

Fazit

Unterm Strich ist das Asus Slim Pro Dock 2 eine Top-Empfehlung für alle, die eine vielseitige und leistungsstarke Dockingstation zu einem fairen Preis suchen. Hochwertige Verarbeitung, umfangreiche Ausstattung und eine hervorragende Performance rechtfertigen den Testsieg. Einzige kleine Kritikpunkte sind das fest verbaute Anschlusskabel und das recht große externe Netzteil – hier hätten wir uns etwas mehr Flexibilität gewünscht.

HP Thunderbolt Dock G4 120W (4J0A2AA) im Test: Kompaktes Thunderbolt-4-Dock

Das kompakte HP Thunderbolt Dock G4 120W (4J0A2AA) bietet trotz geringer Abmessungen eine umfangreiche Ausstattung mit Thunderbolt 4. Unser Test zeigt, ob die Leistung stimmt.

VORTEILE

  • kompaktes Format
  • umfangreiches Anschlussangebot
  • unterstützt bis zu vier 4K-Monitore
  • integriertes 120-W-Netzteil
  • fairer Preis

NACHTEILE

  • mit 762 g recht schwer für die Größe

Das kompakte HP Thunderbolt Dock G4 120W (4J0A2AA) bietet trotz geringer Abmessungen eine umfangreiche Ausstattung mit Thunderbolt 4. Unser Test zeigt, ob die Leistung stimmt.

Wer nach einer leistungsstarken, aber kompakten Dockingstation mit Thunderbolt 4 sucht, könnte beim HP Thunderbolt Dock G4 120W (4J0A2AA) fündig werden. Dafür trumpft es mit einem umfangreichen Anschlussangebot auf, das neben Thunderbolt 4 auch Gigabit-LAN, mehrere USB-Ports sowie HDMI 2.0 und zwei Displayport-1.4-Schnittstellen umfasst.

Im Praxistest wollten wir herausfinden, ob das kompakte HP-Dock auch bei Übertragungsgeschwindigkeit und Stabilität überzeugen kann. Dazu haben wir es sowohl an einem Mini-PC als auch an einem HP EliteBook auf Herz und Nieren geprüft.

Ausstattung & Verarbeitung

Das HP Thunderbolt Dock G4 120W (4J0A2AA) kommt in einem kompakten schwarzen Kunststoffgehäuse daher. Mit Abmessungen von 98 x 68 x 98 mm ist es eines der kleinsten Thunderbolt-4-Docks auf dem Markt. Allerdings bringt es mit 762 g auch ein ordentliches Gewicht mit.

Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck, auch wenn das schwarze Kunststoffgehäuse etwas unspektakulär wirkt. Spaltmaße gibt es keine, die Anschlüsse sitzen fest und lassen sich leicht bedienen.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

Kommen wir zum Herzstück des HP Thunderbolt Dock G4 – der Anschlussausstattung. Und die kann sich für ein so kompaktes Dock wirklich sehen lassen.

Das 80 cm lange Anschlusskabel ist fest am Gehäuse verbaut und überträgt Daten mit bis zu 40 Gbit/s. Es handelt sich um einen USB-C-Anschluss mit Thunderbolt-4-Unterstützung, über den sich auch Monitore mit Displayport-Alternativmodus ansteuern lassen.

Ebenfalls an Bord sind ein weiterer Thunderbolt-4-Port (40 Gbit/s) sowie eine USB-C-3.1-Buchse mit 10 Gbit/s, die sich ebenfalls zum Anschluss von Displays eignet. Dazu gesellen sich vier USB-A-3.0-Ports mit 5 Gbit/s, von denen zwei den USB-BC-1.2-Standard mit bis zu 7,5 W Ladepower unterstützen.

Für den Monitoranschluss stehen neben den beiden USB-C-Ports noch ein HDMI-2.0- sowie zwei Displayport-1.4-Buchsen bereit. Darüber lassen sich bis zu vier Displays ansteuern – bei Maximalauflösungen von 7680 x 4320 Pixeln mit 60 Hz an einem Monitor bzw. 5120 x 2880 Pixeln mit 60 Hz an zwei Bildschirmen. Bei Nutzung von drei oder vier Displays reduziert sich die Auflösung auf maximal 3840 x 2160 Pixel mit 60 Hz.

Über den Gigabit-LAN-Port lässt sich das HP-Dock direkt ins Netzwerk einbinden. Er unterstützt Geschwindigkeiten von 10/100/1000 sowie 2,5 Gbit/s. Dank des integrierten 120-W-Netzteils werden angeschlossene Notebooks zudem mit bis zu 100 W geladen.

Praxistest

Im Praxistest haben wir das HP Thunderbolt Dock G4 120W sowohl an einem Mini-PC als auch an einem HP EliteBook ausprobiert. Die Installation gelingt dank Plug&Play kinderleicht – einfach das Thunderbolt-Kabel einstecken und schon kann es losgehen.

Im ersten Test haben wir eine 5 GB große Datei von einem externen SSD-Speicher auf den Mini-PC übertragen. Hier benötigte das HP-Dock 7:09 Sekunden, was einer Geschwindigkeit von 0,98 GB/s entspricht. Allerdings fiel die Transferrate zum Ende auf 235 MB/s ab.

Am HP EliteBook sah es minimal besser aus. Hier waren es 6:64 Sekunden für dieselbe Datei, was ebenfalls 0,98 GB/s in der Spitze entspricht. Erfreulich: Die Geschwindigkeit blieb hier bis zum Schluss stabil.

Auch der Betrieb von bis zu drei hochauflösenden Monitoren klappte im Test problemlos. Sowohl über die USB-C- als auch über die Displayport-Anschlüsse erhielten wir ein scharfes, stabiles Bild ohne Flackern oder Aussetzer.

Preis

Beim Preis zeigt sich das HP Thunderbolt Dock G4 120W verhältnismäßig moderat. Laut Preisvergleich ist es aktuell bereits ab 160 Euro erhältlich.

Damit ist es zwar kein echtes Schnäppchen, dafür bekommt man aber auch eine Menge geboten. Vergleichbare Thunderbolt-4-Docks mit ähnlich umfangreicher Ausstattung kosten oft deutlich über 200 Euro.

Angesichts der kompakten Bauweise, des integrierten Netzteils und der vielseitigen Anschlussoptionen geht der Preis daher in Ordnung. Preisbewusste Käufer erhalten hier ein rundum solides Gesamtpaket.

Fazit

Das HP Thunderbolt Dock G4 120W (4J0A2AA) ist ein richtig gutes Thunderbolt-4-Dock im Kompaktformat. Es trumpft mit einem erstklassigen Anschlussangebot inklusive Gigabit-LAN, 100-W-Stromversorgung und Unterstützung für bis zu vier hochauflösende Monitore auf.

Auch wenn die Verarbeitungsqualität nicht ganz mit Alu-Gehäusen mithalten kann, geht die Haptik und Stabilität für ein Kunststoff-Dock absolut in Ordnung. Die Leistung im Praxistest ist tadellos, auch wenn die Übertragungsraten zum Teil etwas schwanken.

Mit einem Preis ab 172 Euro ist das HP-Dock zudem verhältnismäßig erschwinglich. Käufer bekommen hier ein vielseitiges Komplettpaket in kompakter Bauweise, das kaum Wünsche offen lässt. Eine klare Empfehlung für alle, die eine leistungsfähige Thunderbolt-4-Dockingstation für den Schreibtisch suchen.

Baseus Union Joy 17-in-1 im Test: Günstige Dockingstation mit vielen Ports

Die Baseus Union Joy 17-in-1 Dockingstation bietet eine Riesenauswahl an Anschlüssen zum Schnäppchenpreis. Wir haben das günstige Dock mit Aluminium-Gehäuse getestet.

VORTEILE

  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • enorme Anschlussvielfalt mit 17 Ports
  • edles Aluminiumgehäuse
  • praktischer Standfuß im Lieferumfang
  • unterstützt bis zu drei 4K-Monitore

NACHTEILE

  • Übertragungsgeschwindigkeit nur durchschnittlich
  • kein Kensington-Lock
  • keine 40 Gbit/s am USB-C-Port
  • kein Thunderbolt

Die Baseus Union Joy 17-in-1 Dockingstation bietet eine Riesenauswahl an Anschlüssen zum Schnäppchenpreis. Wir haben das günstige Dock mit Aluminium-Gehäuse getestet.

Wer nach einer vielseitigen und dennoch preiswerten USB-C-Dockingstation für Laptop oder Tablet sucht, muss nicht immer tief in die Tasche greifen. Das beweist unser aktueller Preis-Leistungs-Sieger – die Baseus Union Joy 17-in-1. Für gerade mal 118 Euro bekommt man hier eine enorme Anschlussvielfalt geboten, die locker mit deutlich teureren Modellen mithalten kann.

Doch kann die günstige Dockingstation auch in puncto Leistung, Verarbeitung und Geschwindigkeit überzeugen? Genau das wollten wir im Praxistest herausfinden.

Ausstattung & Verarbeitung

Beim Auspacken der Baseus Union Joy 17-in-1 Dockingstation fällt sofort das zweifarbige Design ins Auge. Etwa zwei Drittel des Gehäuses bestehen aus edlem Space-grauem Aluminium, das vordere Drittel aus mattem schwarzen Kunststoff. Der Übergang zwischen den beiden Materialien ist sauber verarbeitet, wenn auch nicht ganz so hochwertig wie bei deutlich teureren Modellen.

Ein schönes Extra ist der Standfuß aus Metall, der sich perfekt um die abgerundete Rückseite schmiegt. Er sorgt für einen sicheren, rutschfesten Stand und wertet die Optik auf. Mit Abmessungen von 21,5 x 8,0 x 1,5 cm und einem Gewicht von 386 g ist die Dockingstation relativ kompakt und portabel. Sie nimmt nicht zu viel Platz auf dem Schreibtisch ein und lässt sich bei Bedarf leicht verstauen oder mitnehmen.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

Kommen wir zum Herzstück der Baseus Union Joy – der Anschlussvielfalt. Und die kann sich wirklich sehen lassen. Insgesamt 17 Ports verteilen sich auf der Vorder- und Rückseite der Dockingstation.

Auf der Vorderseite finden sich zwei USB-C-3.0-Ports mit Übertragungsraten bis zu 10 Gbit/s, perfekt für schnelle Datentransfers. Daneben gibt es einen USB-A-3.0-Port ebenfalls mit 10 Gbit/s sowie einen USB-A-2.0-Port mit bis zu 480 Mbit/s. Praktisch sind auch die 3,5 mm Kopfhörer-/Mikrofonklinke sowie die Slots für SD- und microSD-Karten.

Die Rückseite wartet mit weiteren zwei USB-A-3.0-Ports mit je 10 Gbit/s und einem USB-A-2.0-Port mit 480 Mbit/s auf. Highlight für Multimedia-Fans sind die beiden HDMI 2.0 Ausgänge, die Bildschirme mit bis zu 3840 x 2160 Pixeln bei 60 Hz ansteuern. Dazu gesellt sich ein Displayport 1.4, der sogar 4K-Auflösungen mit 120 Hz ermöglicht. Für kabelgebundene Netzwerkverbindungen ist ein RJ-45-Gigabit-LAN-Port an Bord. Und über den rückseitigen USB-C-Port mit Power Delivery kann man Notebooks mit bis zu 100 W aufladen.

Damit sind die gängigsten Anschlüsse mehrfach vorhanden. Egal, ob zusätzliche USB-Ports, Bildschirmanschlüsse oder Speicherkartenslots – die Baseus-Dockingstation ist für praktisch jeden Anwendungsfall gerüstet.

Besonders hervorzuheben sind die beiden HDMI-Ports und der Displayport. Damit lassen sich bis zu drei externe Monitore in 4K-Auflösung ansteuern. Der USB-C-Port mit Power Delivery ermöglicht zudem das Laden des angeschlossenen Notebooks mit bis zu 100 W.

Die maximalen Übertragungsraten liegen bei 10 Gbit/s für die USB-3.0-Ports, 480 Mbit/s für USB 2.0 sowie 5 Gbit/s für den USB-C-Upstream-Anschluss. Damit bewegt sich die Baseus-Dockingstation im üblichen Rahmen für USB-C-Docks dieser Preisklasse.

Praxistest

Im Praxistest schlägt sich die Baseus Union Joy 17-in-1 ordentlich, ohne jedoch Bestwerte zu erreichen. Alle Anschlüsse funktionieren zuverlässig und liefern die versprochene Leistung.

Beim Datentransfer von einem USB-Stick benötigte das Dock jedoch vergleichsweise lange 12:07 Sekunden für eine 5 GB große Datei. Die Übertragungsrate liegt bei rund 480 MB/s und damit am unteren Ende des Testfelds. Teurere Modelle sind hier zum Teil doppelt so schnell.

Dafür gibt es keinerlei Probleme bei der Bildwiedergabe. Sowohl die HDMI- als auch der Displayport liefern ein scharfes, stabiles Bild in 4K-Auflösung ohne Aussetzer oder Ruckler. Auch das gleichzeitige Ansteuern von drei Monitoren klappt problemlos.

Die Stromversorgung über den USB-C-Port mit bis zu 100 W funktioniert ebenfalls zuverlässig. Angeschlossene Notebooks werden sicher mit Strom versorgt, sodass der Akku nicht leer gesaugt wird.

Preis

Mit einem Preis von aktuell 118 Euro bei Amazon ist die Baseus Union Joy 17-in-1 ein echtes Schnäppchen. Vergleichbar umfangreich ausgestattete Dockingstationen kosten sonst schnell das Doppelte oder mehr.

Hier punktet Baseus mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr Anschlüsse und Vielseitigkeit fürs Geld geht derzeit nicht.

Fazit

Die Baseus Union Joy 17-in-1 Dockingstation ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass viele Anschlüsse und gute Leistung nicht immer teuer sein müssen. Für günstige 118 Euro bekommt man hier einen wahren Alleskönner, der preisbewussten Käufern eine riesige Anschlussvielfalt bietet.

Auch Verarbeitung und Leistung können angesichts der Preisklasse überzeugen. Das Aluminiumgehäuse macht einen stabilen, wertigen Eindruck, alle Ports arbeiten zuverlässig. Einziger Wermutstropfen sind die etwas längeren Übertragungszeiten beim Datentransfer.

Unterm Strich ist die Baseus Union Joy aber ganz klar eine Kaufempfehlung und unser neuer Preis-Leistungs-Sieger. Wer maximale Flexibilität und Anschlussvielfalt zum kleinen Preis sucht, liegt hier goldrichtig.

Ugreen Revodok 208 im Test: Elegantes & kompaktes Thunderbolt-Dock

Das Ugreen Revodok 208 ist ein kompaktes 8-in-1 Thunderbolt 4 Dock, das mit elegantem Aluminium-Gehäuse und fairer Preisgestaltung punkten will. Wir haben es genau unter die Lupe genommen.

VORTEILE

  • elegantes Aluminium-Gehäuse in Space Grau
  • vier Thunderbolt-4-Ports
  • inklusive 140-W-Netzteil
  • fairer Preis

NACHTEILE

  • Übertragungsgeschwindigkeit nicht ganz auf Top-Niveau
  • Testsieger bietet mehr Ports zum ähnlichen Preis
  • kein nativer HDMI- oder Displayport-Anschluss

Das Ugreen Revodok 208 ist ein kompaktes 8-in-1 Thunderbolt 4 Dock, das mit elegantem Aluminium-Gehäuse und fairer Preisgestaltung punkten will. Wir haben es genau unter die Lupe genommen.

Das Ugreen Revodok 208 ist ein besonders kompakter Vertreter dieser Gattung und will mit seinem edlen Aluminium-Gehäuse den Premium-Bereich ansprechen.

An Bord sind gleich vier Thunderbolt-4-Ports, drei USB-A-Buchsen sowie ein Gigabit-Ethernet-Anschluss. Zusammen mit der Ladefunktion verspricht Ugreen damit ein rundum ausgestattetes Dock für den Arbeitsplatz. Ob das Revodok 208 hält, was es verspricht, und ob der Preis gerechtfertigt ist, haben wir im Test überprüft.

Ausstattung & Verarbeitung

Das Ugreen Revodok 208 kommt im flachen, rechteckigen Gehäuse mit den Abmessungen 152 x 32 x 84 mm und bringt 477 g auf die Waage. Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium und ist in elegantem Space Grau gehalten – die klassische Farbe von Apples Macbooks. Die Verarbeitungsqualität ist tadellos, alle Ports sitzen fest und machen einen soliden Eindruck.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

An Bord sind insgesamt vier Thunderbolt-4-Anschlüsse mit USB-C-Steckern, von denen einer zum Anschluss an den Laptop dient. Die drei weiteren Thunderbolt-4-Ports unterstützen Displayport 1.4 und ermöglichen Auflösungen bis zu 7680 x 4320 Pixel bei 30 Hz an externen Monitoren. Damit lassen sich bis zu zwei 4K-Displays mit 60 Hz ansteuern. Echte HDMI- oder Displayport-Anschlüsse fehlen aber, was die Flexibilität verringert.

Ergänzt wird die Ausstattung durch drei USB-A-3.1-Ports mit 10 Gbit/s sowie einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes 140-W-Netzteil, das im Lieferumfang enthalten ist. Praktisch: Ein mechanischer Ein-/Ausschalter erlaubt es, das Dock bei Nichtgebrauch komplett abzuschalten.

Praxistest

Im Praxistest macht das Ugreen Revodok 208 eine gute Figur. Alle Ports funktionieren zuverlässig und liefern die versprochene Performance. An einem der Thunderbolt-4-Ports erreichten wir im Übertragungstest eine Geschwindigkeit von 777 MB/s. Eine 5 GB große Testdatei war nach 7:21 Sekunden übertragen. Damit bewegt sich das Dock im guten Mittelfeld, an die Geschwindigkeit von Spitzenmodellen kommt es aber nicht ganz heran.

Die Gigabit-Ethernet-Verbindung arbeitet stabil und erreicht die vollen 1000 Mbit/s im Netzwerk. Auch die Bildübertragung an externe Monitore funktioniert problemlos. Das 140-W-Netzteil liefert genug Power, um angeschlossene Notebooks zuverlässig zu laden.

Preis

Mit einem Preis von derzeit 153 Euro ist das Ugreen Revodok 208 recht fair aufgestellt. Zwar gibt es durchaus günstigere Thunderbolt-4-Docks am Markt, diese bieten dann aber meist weniger Anschlüsse oder müssen Abstriche bei der Verarbeitung machen.

Unser aktueller Testsieger liefert allerdings für einen ähnlichen Preis noch mehr Ports und eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit. Hier muss sich das Ugreen-Dock knapp geschlagen geben.

Fazit

Das Ugreen Revodok 208 ist ein rundum gelungenes Thunderbolt-4-Dock, das mit elegantem Design, solider Verarbeitung und umfangreicher Ausstattung punkten kann. Vor allem die vier Thunderbolt-4-Ports und die Unterstützung für zwei 4K-Monitore wissen zu gefallen.

Auch wenn es in puncto Übertragungsgeschwindigkeit nicht ganz an die Spitzenmodelle heranreicht, bietet es für die meisten Anwendungen mehr als genug Leistung. Einziger Kritikpunkt ist, dass es für einen ähnlichen Preis auch Docks mit noch mehr Anschlüssen gibt. Gerade das Fehlen von nativen HDMI- oder Displayport-Anschlüssen könnte ein K.-o.-Kriterium für manche Einsatzzwecke sein.

Insgesamt ist das Ugreen Revodok 208 aber eine klare Empfehlung für alle, die ein schickes und vielseitiges Thunderbolt-4-Dock mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Von uns gibt es dafür 4 von 5 Sternen.

Lenovo Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock (40B00135EU) im Test

Das Lenovo Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock verspricht Highend-Performance und umfangreiche Anschlussoptionen für anspruchsvolle Nutzer. Wir haben die Dockingstation im Praxistest genau unter die Lupe genommen.

VORTEILE

  • Thunderbolt 4 mit 40 Gbit/s
  • HDMI 2.1 mit 8K-Unterstützung
  • umfangreiche Anschlussausstattung
  • hervorragende Performance
  • hochwertige Verarbeitung

NACHTEILE

  • proprietärer Stromanschluss
  • hoher Preis

Das Lenovo Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock verspricht Highend-Performance und umfangreiche Anschlussoptionen für anspruchsvolle Nutzer. Wir haben die Dockingstation im Praxistest genau unter die Lupe genommen.

Lenovos Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock bietet mit einem Thunderbolt-4-Anschluss sowie zahlreichen USB-Ports, Ethernet, Displayport und HDMI das kompakte Dock in elegantem Thinkpad-Design alles, was man sich von einer modernen Dockingstation wünscht. Doch kann es die hohen Erwartungen auch im Praxistest erfüllen? Genau das wollten wir herausfinden.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität des Lenovo Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock ist auf gewohnt hohem Niveau. Das mattschwarze Kunststoffgehäuse mit der roten Unterseite ist robust und macht einen hochwertigen Eindruck. Alle Anschlüsse sitzen fest und sind sauber eingelassen. Mit kompakten Abmessungen von 22 x 8 x 3 cm und einem Gewicht von 450 g ist das Dock zudem erfreulich portabel.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

Das Herzstück des Lenovo Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock ist der namensgebende Thunderbolt-4-Anschluss. Mit 40 Gbit/s bietet er die aktuell höchstmögliche Übertragungsbandbreite über USB-C. Damit sind selbst anspruchsvolle Setups mit mehreren hochauflösenden Monitoren, schnellen Speichermedien und 10-Gbit/s-Netzwerk problemlos möglich.

Der Thunderbolt-4-Port unterstützt auch USB-Power-Delivery mit bis zu 100 W. So lassen sich auch leistungshungrige Notebooks während der Arbeit zuverlässig mit Strom versorgen. Der zusätzliche Thunderbolt-4-Anschluss sowie der USB-C-3.1-Port mit 10 Gbit/s ermöglichen den Anschluss moderner Peripheriegeräte. Der USB-C-3.1-Port beherrscht dabei auch den Ladestandard USB BC 1.2 zum Aufladen von Smartphones & Co.

Für ältere Geräte mit USB-A-Anschluss stehen gleich fünf Ports mit 10 Gbit/s (USB 3.1 Gen 2) bereit. Einer davon unterstützt ebenfalls den USB-BC-1.2-Ladestandard. Über den Gigabit-Ethernet-Anschluss (10/100/1000Base-T) lässt sich das Dock mit dem kabelgebundenen Netzwerk verbinden.

Besonders flexibel zeigt sich das Lenovo-Dock bei der Monitorunterstützung. An den zwei Displayport-1.4-Ausgängen lassen sich 4K-Monitore mit 60 Hz anschließen. Der HDMI-2.1-Port unterstützt sogar die 8K-Auflösung mit 60 Hz – eine absolute Besonderheit. Insgesamt lassen sich bis zu drei Displays parallel betreiben (2x 4K und 1x QHD). Damit deckt das Dock auch anspruchsvolle Multi-Monitor-Setups problemlos ab.

Zur Absicherung des Docks gibt es einen Kensington-Lock-Steckplatz. Einziger kleiner Kritikpunkt ist der proprietäre Slim-Tip-Anschluss für das Netzteil. Hier wäre ein Standard-Hohlstecker komfortabler gewesen.

Praxistest

Im Praxistest macht das Lenovo Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock eine ausgezeichnete Figur. Die Einrichtung gestaltet sich denkbar einfach: Netzteil anschließen, Notebook per Thunderbolt-4-Kabel verbinden – fertig. Treiber werden automatisch installiert, sodass sofort alle Ports genutzt werden können.

Die Performance des Lenovo-Docks ist erstklassig. Im Datentransfertest mit einem externen Thunderbolt-SSD-Speicher erreicht es Bestwerte von bis zu 991 MB/s und überträgt die Testdatei innerhalb von 04:92 Sekunden – Spitze im Testfeld. Auch die Ausgabe von Videosignalen an mehrere 4K-Monitore gelingt verzögerungsfrei und ohne Bildaussetzer.

Selbst bei maximaler Auslastung mit Datentransfer, drei Bildschirmen und mehreren Peripheriegeräten bleibt das Dock angenehm kühl und leise. Über USB Power Delivery liefert es konstant bis zu 100 W Ladeleistung und versorgt so auch stromhungrige Notebooks zuverlässig.

Preis

Mit einem Preis von rund 195 Euro (bei Alza.de mit Code: AUSVERKAUF25DE) ist das Lenovo Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock sicher kein Schnäppchen. Angesichts der gebotenen Leistung, der hochwertigen Verarbeitung und der umfangreichen Ausstattung geht der Preis aber in Ordnung. Günstigere Alternativen mit vergleichbaren Merkmalen sucht man vergeblich. Zudem gewährt Lenovo drei Jahre Garantie auf das Dock.

Fazit

Das Lenovo Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock ist ein Musterbeispiel für eine gelungene High-End-Dockingstation. Mit Thunderbolt 4 und üppiger Anschlussausstattung inklusive HDMI 2.1 lässt es in puncto Leistung und Flexibilität keine Wünsche offen.

Im Praxistest überzeugt das Dock mit Bestwerten bei der Datenübertragung, stabiler Bildausgabe an mehrere Monitore und hoher Ladekapazität. Auch Verarbeitung, Kompatibilität und Bedienkomfort wissen zu gefallen. Einziger Kritikpunkt ist der proprietäre Stromanschluss – hier wäre ein Standardstecker komfortabler.

Insgesamt ist das Lenovo Thinkpad Universal Thunderbolt 4 Dock jedem zu empfehlen, der Wert auf maximale Leistung, Flexibilität und Zukunftssicherheit legt und dafür auch etwas tiefer in die Tasche greifen kann. Der stolze Preis ist hier gut investiert. In unserem Testfeld setzt das Lenovo-Dock damit neue Maßstäbe und sichert sich den verdienten Testsieg.

ASUS Triple Thunderbolt 4 Dock DC500 im Test: Edel, flach & vielseitig

Das Asus Triple Thunderbolt 4 Dock DC500 im bietet im flachen Aluminiumgehäuse Thunderbolt 4, HDMI 2.1 & Co. Unser Test zeigt, ob die edle Optik und Premium-Ausstattung den hohen Preis rechtfertigen.

VORTEILE

  • edles Design aus Aluminium
  • sehr flach und leicht
  • umfangreiche Anschlussausstattung inklusive Thunderbolt 4 und HDMI 2.1
  • hohe Leistung und Zuverlässigkeit

NACHTEILE

  • sehr hoher Preis
  • einzelne Anschlüsse „nur“ mit USB 2.0

Das Asus Triple Thunderbolt 4 Dock DC500 im bietet im flachen Aluminiumgehäuse Thunderbolt 4, HDMI 2.1 & Co. Unser Test zeigt, ob die edle Optik und Premium-Ausstattung den hohen Preis rechtfertigen.

Ein besonders edles Modell hat Asus mit dem Triple Thunderbolt 4 Dock DC500 im Programm. Das flache Dock im schwarzen Aluminiumgehäuse verspricht eine umfangreiche Anschlussvielfalt inklusive des schnellen Thunderbolt-4-Standards. Doch hat die schicke Optik auch innere Werte? Das wollten wir im Test herausfinden.

Ausstattung & Verarbeitung

Das Asus Triple Thunderbolt 4 Dock DC500 präsentiert sich im edlen schwarzen Aluminiumgehäuse, das einen hochwertigen und stabilen Eindruck macht. Mit nur 21 mm Höhe ist es erfreulich flach, lässt sich aber dank mitgeliefertem Standfuß auch hochkant aufstellen. Trotz der kompakten Maße bringt das Dock mit 335 g ein recht geringes Gewicht auf die Waage, was die Portabilität erhöht.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

Kommen wir zu den technischen Details der Anschlüsse. Das Herzstück bildet der Thunderbolt-4-Port, der mit bis zu 40 Gbit/s arbeitet und Power Delivery mit maximal 96 W unterstützt. Damit lassen sich auch leistungshungrige Notebooks zuverlässig mit Strom versorgen. Die beiden HDMI-2.1-Ausgänge übertragen Bildsignale mit bis zu 4K-Auflösung bei 60 Hz. Hier hat Asus vorbildlich auf den modernen HDMI-Standard gesetzt, der auch für Gaming-taugliche Bildwiederholraten geeignet ist.

Für ältere Peripherie stehen insgesamt vier USB-A-Buchsen bereit. Zwei davon unterstützen USB 3.1 mit bis zu 10 Gbit/s, was für schnelle Datenübertragungen von externen SSDs oder USB-Sticks ausreicht. Die anderen beiden USB-Ports fallen mit USB 2.0 und 480 Mbit/s deutlich langsamer aus, reichen aber noch für Eingabegeräte wie Maus und Tastatur.

Der Ethernet-Anschluss ist als 2,5-Gigabit-Variante ausgeführt und ermöglicht schnelle Netzwerkanbindung. Die Kartenleser für SD und microSD unterstützen den flotten UHS-II-Standard. Insgesamt eine sehr solide und zeitgemäße Anschlussausstattung, bei der Asus an alles gedacht hat.

Praxistest

Im Praxistest hinterlässt das Asus Triple Thunderbolt 4 Dock DC500 einen sehr guten Eindruck. Die Datenübertragung über Thunderbolt 4 erfolgt mit hohen 0,98 GB/s, für einen Datentransfer von 5 GB benötigt das Dock lediglich 05:40 Sekunden. Damit braucht es sich hinter der Konkurrenz nicht zu verstecken.

Auch die Monitoransteuerung über HDMI 2.1 funktioniert tadellos. 4K-Bildschirme lassen sich mit stabilen 60 Hz ansteuern, Bildruckler oder Aussetzer sind Fehlanzeige. Die USB-Ports arbeiten zuverlässig und liefern die versprochenen Geschwindigkeiten. Selbst große Datenmengen und anspruchsvolle Peripherie wie VR-Headsets sind kein Problem für das DC500.

Preis

Mit einem Preis von derzeit 277 Euro ist das Asus Triple Thunderbolt 4 Dock DC500 zweifelsohne kein Schnäppchen. Es zählt zu den teuersten Modellen in unserer Bestenliste. Dafür bekommt man aber auch eine sehr hochwertige und umfangreich ausgestattete Dockingstation, die kaum Wünsche offen lässt.

Ähnlich performante Konkurrenten kosten zwar etwas weniger, bieten dafür aber auch nicht ganz so viele Anschlüsse. Insofern geht der stolze Preis angesichts der gebotenen Leistung und Ausstattung in Ordnung, auch wenn das DC500 sicher nichts für preisbewusste Käufer ist.

Fazit

Das Asus Triple Thunderbolt 4 Dock DC500 ist ein wahres Anschluss-Multitalent im edlen Gewand. Die hochwertige Aluminium-Optik, die flache Bauweise und die enorme Vielfalt an Ports wissen auf ganzer Linie zu überzeugen. Egal, ob Thunderbolt 4, HDMI 2.1, USB-A, Ethernet oder Kartenleser – hier bleiben keine Wünsche offen.

Auch in puncto Leistung und Zuverlässigkeit macht die noble Dockingstation im Praxistest eine sehr gute Figur. Hohe Datenraten, stabile Bildübertragung und zuverlässige Stromversorgung gehen Hand in Hand.

Einziger Wermutstropfen ist der happige Preis von über 300 Euro. Hier hätten wir uns ein etwas besseres Preis-Leistungs-Verhältnis gewünscht. Dennoch ist das Asus-Dock jeden Cent wert, wenn man ein kompromisslos hochwertiges Thunderbolt-4-Dock mit umfassender Ausstattung sucht. Eine klare Empfehlung von uns.

Anker 778 Thunderbolt Dockingstation 12-in-1 mit Top-Ausstattung im Test

Die Anker 778 Thunderbolt Dockingstation 12-in-1 bietet eine üppige Ausstattung mit vier Monitoranschlüssen und insgesamt sieben USB-Ports. Wir haben getestet, was die Dockingstation kann und ob der hohe Preis gerechtfertigt ist.

VORTEILE

  • enorme Anschlussvielfalt mit 12 Ports
  • vier Monitoranschlüsse, darunter HDMI 2.1 und Displayport 1.4
  • Thunderbolt 4 mit 40 Gbit/s und 100 W Power Delivery
  • sieben USB-Ports, davon zwei mit 10 Gbit/s

NACHTEILE

  • sehr teuer
  • nur Kunststoffgehäuse
  • nicht die schnellsten Übertragungsraten

Die Anker 778 Thunderbolt Dockingstation 12-in-1 bietet eine üppige Ausstattung mit vier Monitoranschlüssen und insgesamt sieben USB-Ports. Wir haben getestet, was die Dockingstation kann und ob der hohe Preis gerechtfertigt ist.

Wer nach einer vielseitigen Dockingstation mit Thunderbolt 4 sucht, wird schnell bei der Anker 778 fündig. Das Modell trumpft mit sage und schreibe 12 Anschlüssen auf, darunter ein HDMI 2.1, zwei Displayports, vier USB-A-Ports und zweimal USB-C. Damit lassen sich bis zu vier Monitore anschließen und alle erdenklichen Peripheriegeräte versorgen.

Doch mit einem Preis von rund 380 Euro ist die Anker 778 alles andere als ein Schnäppchen. Wir haben die Dockingstation ausführlich getestet und verraten, ob sich die Investition lohnt.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Anker 778 Thunderbolt Dockingstation kommt in einem schlichten, aber solide verarbeiteten Kunststoffgehäuse in grauer Farbe. Mit den Abmessungen von 20,5 x 8,2 x 2,8 cm und einem Gewicht von 685 g ist sie für eine Dockingstation mit dieser Anschlussvielfalt recht flach und lässt sich so auch bei beengten Platzverhältnissen gut unterbringen.

Die Anschlüsse sind sauber in die Gehäuseseiten eingelassen und machen einen stabilen, langlebigen Eindruck. Auf der Vorderseite findet sich ein Ein-/Aus-Schalter. Zudem gibt es auf der Seite einen Kensington-Lock-Slot, um die Dockingstation vor Diebstahl zu sichern.

Im Lieferumfang befindet sich neben der Dockingstation ein 180-W-Netzteil mit DC-Rundstecker-Anschluss. Das 0,8 m lange Thunderbolt-4-Kabel zur Verbindung mit dem Computer ist seitlich am Gehäuse anzubringen und damit praktisch abnehmbar.

Die Verarbeitung des Gehäuses geht für die Preisklasse in Ordnung, auch wenn das graue Kunststoffgehäuse nicht gerade edel wirkt. Mit einem Metallgehäuse hätte die Dockingstation sicher einen hochwertigeren Eindruck gemacht. Der Kunststoff sieht auf Dauer etwas anfälliger für Kratzer und Abnutzungsspuren aus.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

Die Anschlussvielfalt ist ganz klar die große Stärke der Anker 778. Mit Thunderbolt 4 setzt sie auf den aktuellsten Standard für schnelle Datenübertragung, der abwärtskompatibel zu Thunderbolt 3 sowie USB 4 und USB 3 ist. Damit sind Übertragungsraten von bis zu 40 Gbit/s möglich, genug für mehrere 4K-Monitore, schnelle SSDs und andere anspruchsvolle Anwendungen.

Auch die Monitoranschlüsse sind auf dem neuesten Stand. Der HDMI-2.1-Port unterstützt 8K-Auflösungen mit 30 Hz oder 4K mit 120 Hz, genauso wie die beiden Displayport-1.4-Buchsen. Insgesamt lassen sich maximal vier Displays anschließen, wobei die Bandbreite dann auf mehrere Monitore aufgeteilt wird. Zwei 4K-Monitore mit 60 Hz plus zwei weitere mit 30 Hz sind aber problemlos möglich.

Bei den USB-Ports gibt es eine gute Mischung aus schnellen und langsamen Standards. Zweimal USB-C und zweimal USB-A sind mit 10 Gbit/s angebunden und eignen sich damit für flinke SSDs, Speichersticks und andere performante Geräte. Die beiden USB-A-2.0-Ports mit 480 Mbit/s taugen immer noch für Peripherie wie Mäuse, Tastaturen oder Headsets. Praktisch ist die Ladefunktion der USB-C-Ports, die mit bis zu 30 W Geräte wie Smartphones, Tablets oder Kopfhörer versorgen.

Praxistest

Im Praxistest hinterlässt die Anker 778 einen guten, aber nicht überragenden Eindruck. Positiv: Alle Anschlüsse funktionieren zuverlässig und liefern die versprochene Leistung. 4K-Monitore laufen an den Displayports flüssig und ohne Bildaussetzer. Auch der HDMI-2.1-Port liefert ein scharfes, stabiles 8K-Signal.

Bei der Datenübertragung erreicht die Dockingstation über die USB-C-Ports solide 700 bis 845 MB/s im Durchschnitt. Für eine 5 GB große Datei benötigt sie damit rund 7:25 Sekunden. Das ist zwar kein Bestwert, aber durchaus praxistauglich – dem Preis gegenüber aber zu wenig, wenn andere für weniger Geld mehr erreichen. Die 10-Gbit/s-USB-A-Ports sind mit rund 450 MB/s etwas langsamer, für die meisten Anwendungen aber völlig ausreichend.

Der Gigabit-LAN-Anschluss funktioniert ebenfalls zuverlässig und liefert stabile Übertragungsraten nahe der theoretischen 1000 Mbit/s. Die Power-Delivery-Funktion der Thunderbolt-4 und USB-C-Ports versorgt angeschlossene Geräte zuverlässig mit Strom. Ein Macbook Pro wird so mit bis zu 100 W geladen, Smartphones oder Tablets bekommen bis zu 30 W.

Preis

Mit einem Preis von rund 380 Euro ist die Anker 778 Thunderbolt Dockingstation sicher kein Schnäppchen. Dafür bekommt man aber auch eine immense Anschlussvielfalt und Flexibilität geboten. Dennoch muss man sich die Frage stellen, ob man wirklich eine derart umfangreiche Dockingstation benötigt. Wer nicht regelmäßig vier Monitore und massenhaft USB-Geräte anschließt, findet sicher auch preiswerter passende Alternativen.

Fazit

Unterm Strich ist die Anker 778 Thunderbolt Dockingstation 12-in-1 ein beeindruckendes Stück Technik, das mit seiner schieren Anschlussvielfalt punktet. 12 Ports, darunter vier für Monitore und sieben für USB-Geräte, dürften auch anspruchsvolle Nutzer zufriedenstellen. Dazu gibt es mit Thunderbolt 4 und HDMI 2.1 topaktuelle Standards für schnelle Datenübertragung und hochauflösende Bildwiedergabe.

Die Leistung im Praxistest geht insgesamt in Ordnung, auch wenn es sicher noch etwas Luft nach oben gibt. Vor allem die Übertragungsraten der USB-Ports sind nicht die schnellsten. Auch hätten wir uns in dieser Preisklasse ein hochwertigeres Metallgehäuse gewünscht.

Unter dem Strich ist die Anker 778 aber eine gute Wahl für alle, die maximale Flexibilität und Anschlussoptionen an ihrem Schreibtisch benötigen und den hohen Preis dafür in Kauf nehmen. Für Otto-Normal-Anwender ist sie sicher überdimensioniert, für Power-User und Kreative aber ein interessantes Angebot.

Dockingstation mit Thunderbolt 4, HDMI 2.1 & 2,5G-LAN: Minisforum TB4-01 im Test

Die Dockingstation Minisforum TB4-01 bietet Thunderbolt 4, HDMI 2.1 und 2,5G-LAN im schicken Alugehäuse schon für 159 Euro.

VORTEILE

  • hochwertiges Aluminiumgehäuse
  • zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse
  • HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4 mit 4K bei 120 Hz
  • 2,5-Gigabit-LAN-Schnittstelle
  • fairer Preis von 159 Euro

NACHTEILE

  • Kunststoffblende sitzt locker und klappert
  • 85-Watt-Port lud Laptop und Macbook nicht

Die Dockingstation Minisforum TB4-01 bietet Thunderbolt 4, HDMI 2.1 und 2,5G-LAN im schicken Alugehäuse schon für 159 Euro.

Die Minisforum TB4-01 kombiniert Thunderbolt 4 mit einer umfangreichen Anschlussausstattung im hochwertigen Aluminiumgehäuse. Für 159 Euro bietet der Hersteller 14 Ports, darunter HDMI 2.1, DisplayPort 1.4 und eine 2,5-Gigabit-LAN-Schnittstelle.

Mit zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen, drei USB-A-Ports und Kartenlesern deckt das Dock viele Einsatzszenarien ab. Das schicke Design aus zwei Aluminiumschalen macht auf dem Schreibtisch optisch einiges her.

Doch wie schlägt sich die Dockingstation im Alltag? Wir haben die Minisforum TB4-01 genauer unter die Lupe genommen.

Ausstattung & Verarbeitung

Beim Auspacken fällt sofort das hochwertige Design auf. Das Gehäuse besteht weitestgehend aus Aluminium. Zwei halbrunde Aluminiumschalen umschließen das Dock. Eine geriffelte Kunststoffblende trennt die beiden Schalen optisch ab.

Minisforum legt die TB4-01 auf horizontale Platzierung aus. Die flachen Kanten erlauben aber theoretisch auch eine vertikale Aufstellung. Mit Abmessungen von 148 × 86 × 41 mm und einem Gewicht von 570 g ist das Dock kompakt genug für den Schreibtisch.

Ein kleiner Kritikpunkt: Die Kunststoffblende sitzt etwas locker im Gehäuse. Sie klappert leicht und lässt sich verschieben. Das schmälert den ansonsten guten Eindruck minimal. Da die Dockingstation aber ohnehin stationär auf dem Tisch steht, fällt das im Alltag kaum ins Gewicht.

Das externe Netzteil liefert 180 Watt bei 21 V. Es misst 100 × 70 × 31 mm und wiegt 475 g.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

Die Minisforum TB4-01 bietet eine umfangreiche Anschlussausstattung. Insgesamt stehen 14 Ports zur Verfügung, darunter zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse. Der erste (UFP) dient als Verbindung zum Laptop und liefert bis zu 85 Watt per Power Delivery 3.0. Der zweite (DFP) ermöglicht den Anschluss weiterer Thunderbolt-Geräte und gibt 15 Watt aus. Weiterhin gibt es drei USB-A-Ports, die mit USB 3.2 Gen2 und bis zu 10 Gbit/s liefern. Ein zusätzlicher USB-C-Port mit USB 3.2 unterstützt Power Delivery 3.0 mit 20 Watt.

Der HDMI-2.1-Port unterstützt 4K bei 120 Hz oder 8K bei 30 Hz, gleiches gilt für Displayport 1.4. Zusätzlich kann man einen Monitor über Thunderbolt 4 anschließen. Insgesamt kann man so drei externe Displays betreiben. Eine 2,5-Gigabit-LAN-Schnittstelle (RJ45), wie beim TB4-01, ist unter Dockingstationen selten. Dazu kommen ein SD-Kartenslot (SD Card 4.0), ein TF-Kartenslot und eine 3,5-mm-Audiobuchse. Einen dedizierten Power-Button hat die Station ebenfalls.

Praxistest

Im Praxistest überzeugt die Minisforum TB4-01 bei Datenübertragung und Monitoranbindung. Unter Windows wandert eine 5 GB große Testdatei von einer externen M.2-SSD in nur 5 Sekunden zum PC mit bis zu 0,98 GB/s. In umgekehrter Richtung dauert der Transfer 8 Sekunden bei 674 MB/s. An einem Laptop mit Fedora benötigt die gleiche Datei über USB4 knapp 18 Sekunden von der SSD zum System. Zurück dauert es etwa 1 Minute und 20 Sekunden.

Unser Setup aus zwei 4K-Monitoren bespielt das Dock problemlos. Einer der Monitore läuft dabei mit mehr als 60 Hz.

Auffällig war hingegen die Stromversorgung: Die 85-Watt-Schnittstelle lud im Test weder unseren Laptop noch ein Macbook. Erst über den 15-Watt-Port ließ sich das Macbook laden. Hier besteht Verbesserungsbedarf.

Preis

Die Minisforum TB4-01 kostet 159 Euro direkt beim Hersteller. Das ist für eine Thunderbolt-4-Dockingstation mit dieser Ausstattung fair.

Fazit

Die Minisforum TB4-01 ist eine solide Thunderbolt-4-Dockingstation mit umfangreicher Ausstattung. Das hochwertige Aluminiumgehäuse macht optisch einiges her. Die Anschlussvielfalt mit zwei Thunderbolt-4-Ports, HDMI 2.1, DisplayPort 1.4 und 2,5G-LAN deckt die meisten Anwendungsfälle ab.

Im Praxistest überzeugen die schnelle Datenübertragung und die zuverlässige Monitoranbindung. Drei 4K-Displays lassen sich problemlos betreiben. Die 2,5-Gigabit-LAN-Schnittstelle ist ein willkommenes Extra.

Kritikpunkte gibt es dennoch: Die Kunststoffblende zwischen den beiden Aluminiumschalen sitzt etwas locker und klappert leicht. Schwerer wiegt, dass die 85-Watt-Schnittstelle im Test weder Laptop noch Macbook lud. Nur über den 15-Watt-Port funktionierte das Laden des Macbooks, dann aber ohne Bild.

Für 159 Euro bekommt man dennoch ein gut ausgestattetes Dock. Wer eine Thunderbolt-4-Dockingstation mit vielen Anschlüssen und 2,5G-LAN sucht, findet in der Minisforum TB4-01 eine solide Wahl.

Wer bei einem chinesischen Händler kauft, bezahlt in vielen Fällen weniger. Allerdings besteht im Gewährleistungs- oder Garantiefall die Gefahr eines schlechteren Service. Außerdem ist das Einfordern von Verbraucherrechten (Rückgabe, Gewährleistung) mit Hürden versehen oder nicht möglich. Wir verlinken hier Händler, mit denen wir im Allgemeinen gute Erfahrungen gemacht haben.

Ugreen Revodok 213 Thunderbolt 4 Dock im Test: Viele Anschlüsse im Alu-Gehäuse

Die Ugreen Revodok 213 Dockingstation bietet eine Vielzahl von Anschlüssen, darunter vier Thunderbolt 4 Ports, in einem hochwertigen Aluminium-Gehäuse. Wir haben das Dock getestet.

VORTEILE

  • hochwertige Aluminium-Verarbeitung
  • vier Thunderbolt 4 Ports
  • 2,5 Gigabit LAN
  • SD- und microSD-Slots

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • nur ein Displayport 
  • keine HDMI-Anschlüsse
  • Übertragungsrate nicht Spitze

Die Ugreen Revodok 213 Dockingstation bietet eine Vielzahl von Anschlüssen, darunter vier Thunderbolt 4 Ports, in einem hochwertigen Aluminium-Gehäuse. Wir haben das Dock getestet.

Das Ugreen Revodok 213 ist eine Thunderbolt 4 Dockingstation der Premiumklasse. Das komplett aus Aluminium gefertigte Gehäuse in Space-grau macht nicht nur optisch etwas her, sondern verspricht auch hohe Stabilität und Wertigkeit.

Mit gleich vier Thunderbolt-4-Ports sowie weiteren USB-A- und Displayport-Anschlüssen bietet das Dock auf den ersten Blick eine umfangreiche Konnektivität für Notebooks und Co. Auch ein 2,5-Gbit-LAN-Port sowie Slots für SD- und microSD-Karten sind an Bord. Ob die Leistung den hohen Preis von 230 Euro rechtfertigt, haben wir im Test überprüft.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität des Ugreen Revodok 213 ist tadellos. Das Gehäuse besteht komplett aus hochwertigem Aluminium in elegantem Space-grau. Mit Abmessungen von 148,5 x 96,2 x 52 mm bei einem Gewicht von fast 2 kg ist es zwar kein Leichtgewicht, macht dafür aber einen sehr stabilen und wertigen Eindruck.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

Auf der Vorderseite finden sich gleich vier Thunderbolt-4-Ports mit USB-C-Buchse, die mit bis zu 40 Gbit/s arbeiten. Sie unterstützen DisplayPort 1.4 und Power Delivery mit maximal 15 W. Damit lassen sich Monitore mit bis zu 8K-Auflösung bei 30 Hz ansteuern.

Daneben gibt es einen weiteren USB-C 3.1 Port mit 20 W Ladeleistung, zwei USB-A 3.1 Anschlüsse mit 10 Gbit/s sowie zwei USB-A 3.0 Ports mit jeweils 5 Gbit/s. Als Monitoranschluss steht neben den Thunderbolt-Ports noch ein Displayport 1.4 zur Verfügung, der ebenfalls 8K-Auflösung bei 30 Hz ermöglicht.

Weitere Anschlüsse sind der 2,5-Gbit-LAN-Port, ein kombinierter Klinkenanschluss für Kopfhörer und Mikrofon sowie je ein Slot für SD- und microSD-Karten. Auf der Rückseite befindet sich der Thunderbolt-4-Anschluss zur Verbindung mit dem Notebook sowie der Stromanschluss für das externe 180-W-Netzteil.

Praxistest

Im Praxistest zeigt das Ugreen Revodok 213 eine gute Leistung, auch wenn es nicht ganz an die Spitze heranreicht. Beim Datentransfer von unserer M.2-SSD erreicht es Übertragungsraten von 643 MB/s. Für eine 5 GB große Datei benötigt es damit 9:67 Sekunden. Das ist zwar flott, im Vergleich zu anderen Docks in dieser Preisklasse aber fast doppelt so lang.

Positiv ist, dass sich am Dock zwei 4K-Monitore mit 60 Hz parallel betreiben lassen. Dank des Aluminium-Gehäuses erwärmt sich das Gehäuse selbst unter Volllast nur moderat. Der verbaute Lüfter ist dann zwar zu hören, aber nicht störend laut.

Preis

Mit einem Preis von 230 Euro ist das Ugreen Revodok 213 eines der teuersten Thunderbolt-4-Docks, die wir bisher getestet haben. Dafür bekommt man zwar eine hochwertige Verarbeitung und viele Anschlüsse geboten. Im direkten Vergleich mit ähnlich teuren Konkurrenten wie dem Caldigit TS4 oder Kensington SD5700T fehlen aber Ausstattungsdetails wie HDMI- oder mehrere Displayport-Anschlüsse. Auch die Übertragungsgeschwindigkeit ist nicht ganz auf Top-Niveau. Unter dem Strich ist das gebotene Preis-Leistungs-Verhältnis daher nur befriedigend.

Fazit

Das Ugreen Revodok 213 Thunderbolt 4 Dock überzeugt mit seiner hochwertigen Aluminium-Verarbeitung und der Vielzahl an Anschlüssen, allen voran gleich vier Thunderbolt 4 Ports. Auch die Leistung ist gut, wenngleich im Vergleich zu ähnlich teuren Konkurrenten nicht herausragend.

Schade ist, dass Ugreen am Preis von 240 Euro trotz einiger Ausstattungslücken festhält. So fehlen HDMI-Ausgänge oder mehr als ein Displayport. Auch eine noch höhere Übertragungsgeschwindigkeit wäre in dieser Preisklasse wünschenswert gewesen. Insgesamt ist das Revodok 213 ein solides Premium-Dock, das sich aber den Testsieg durch das nicht ganz optimale Preis-Leistungs-Verhältnis verbaut.

Anker Prime Ladedock 14-in-1 160W im Test: Dockingstation & Mehrfach-Ladegerät

Das Anker Prime Ladedock 14-in-1 160W vereint USB-C-Hub und Ladestation in einem Gerät. Wir haben getestet, ob die Kombination überzeugen kann.

VORTEILE

  • Kombination aus USB-C-Hub & Ladestation
  • 14 Anschlüsse inkl. HDMI & DisplayPort 
  • bis zu 160 Watt Ladeleistung
  • hohe Verarbeitungsqualität
  • integriertes Display

NACHTEILE

  • USB-Übertragungsraten nur Durchschnitt
  • recht hoher Preis
  • kein Thunderbolt

Das Anker Prime Ladedock 14-in-1 160W vereint USB-C-Hub und Ladestation in einem Gerät. Wir haben getestet, ob die Kombination überzeugen kann.

USB-C-Hubs gibt es viele, Ladestationen ebenso. Anker kombiniert beides in seinem Prime Ladedock 14-in-1 160W. Das Gerät soll sowohl als Dockingstation für Laptop & Co. dienen als auch gleichzeitig mehrere Geräte mit insgesamt bis zu 160 Watt aufladen können. Wir haben das spannende Hybrid-Gerät getestet.

Ausstattung & Verarbeitung

Das Anker Prime Ladedock 14-in-1 160W präsentiert sich im typischen Anker-Prime-Design mit glänzender Kunststoff-Front. Die Verarbeitungsqualität ist tadellos, alle Ports sitzen fest und haben kein übermäßiges Spiel. Auch wenn das glänzende Kunststoffgehäuse etwas Staub anzieht, macht es einen hochwertigen Eindruck.

Unter der Front verbirgt sich ein bei Anker beliebtes Display. Es zeigt wahlweise die aktuelle Ladegeschwindigkeit angeschlossener Geräte oder informiert per Knopfdruck darüber, welche Ports gerade Daten übertragen. Ein nettes Gimmick, mehr aber auch nicht. Mit Abmessungen von 140 x 97 x 47 mm und einem Gewicht von 888 g ist das Ladedock noch halbwegs kompakt.

Anschlüsse & Übertragungsstandards

Beim Anker Prime Ladedock 14-in-1 160W ist es wichtig, zwischen den reinen Lade- und den Datenports zu unterscheiden. Auf der Vorderseite finden sich jeweils zwei USB-C- und ein USB-A-Anschluss, die nur zum Laden gedacht sind. Der USB-C-Port versorgt angeschlossene Geräte wie Laptops mit bis zu 100 Watt, der USB-A-Port schafft 12 Watt. In Summe sind die beworbenen 160 Watt Gesamtleistung bei parallelem Laden an allen Ports möglich.

Die Datenports verteilen sich auf die Rückseite. Hier gibt es zweimal HDMI 2.0, einen Displayport 1.4, einen Gigabit-LAN-Anschluss für kabelgebundenes Internet sowie dreimal USB-A 3.1 Gen 1 mit bis zu 5 Gbit/s. Zwei der USB-A-Ports unterstützen den BC 1.2-Standard und können so auch Geräte mit bis zu 7,5 Watt laden. Insgesamt lassen sich bis zu zwei 4K-Monitore mit 60 Hz anschließen.

Die Verbindung zum Laptop erfolgt über ein fest installiertes USB-C-Kabel mit 1 m Länge. Es überträgt Daten mit bis zu 10 Gbit/s und lädt das angeschlossene Notebook mit maximal 65 Watt. Das ist zwar nicht die Maximalleistung, reicht aber für die meisten 13- bis 14-Zoll-Laptops aus.

Praxistest

In der Praxis macht das Anker Prime Ladedock 14-in-1 160W eine solide Figur. Im Datentransfertest erreicht das Ladedock über USB-A Übertragungsraten von bis zu 480 MB/s. Für eine 5 GB große Testdatei benötigt es 11,97 Sekunden. Damit landet es im Mittelfeld, die Konkurrenz ist teils deutlich schneller. Für Office- und Multimedia-Anwendungen reicht die Geschwindigkeit aber völlig aus.

Das Laden funktioniert zuverlässig. Sowohl am USB-C- als auch am USB-A-Port werden die versprochenen 100 oder 12 Watt erreicht. Praktisch: Über das Display lässt sich die aktuelle Ladeleistung bequem ablesen.

Preis

Mit einem Preis von rund 160 Euro ist das Anker Prime Ladedock 14-in-1 160W inzwischen etwas im Preis gesunken.

Fazit

Das Anker Prime Ladedock 14-in-1 160W ist eine gelungene Kombination aus USB-C-Hub und Ladestation, die mit vielseitigen Anschlüssen, hoher Ladeleistung und guter Verarbeitungsqualität überzeugt. Für Nutzer, die Wert auf aufgeräumte Schreibtische und flexible Konnektivität legen, ist es genau das Richtige.

Einzige Kritikpunkte sind die im Vergleich etwas geringeren Übertragungsraten der USB-Ports sowie der gegenüber dem Vorgänger gestiegene Preis. Dennoch stimmt das Gesamtpaket. Wer ein vielseitiges USB-C-Hub mit Ladefunktion sucht, kann bedenkenlos zugreifen. Das Anker Prime Ladedock 14-in-1 160W ist eine klare Empfehlung.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Anker 675

Dell Thunderbolt Dock WD22TB4



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Künstliche Intelligenz

Top 5: Der beste Handwärmer mit Akku – Wärme auf Knopfdruck ab 10 Euro


Hand- und Taschenwärmer gibt es in unterschiedlichster Form. Wir zeigen die besten elektrischen Modelle aus unseren Tests und geben praktische Tipps für den Kauf.

Bei niedrigen Temperaturen hilft das Zwiebelsystem. Bei Handschuhen funktioniert das allerdings miserabel. Wer seine Hände freihalten oder nicht in dicke Skihandschuhe stecken will, der benötigt eine andere Lösung gegen ständig eisige Finger.

Eine Möglichkeit sind sogenannte Hand- und Taschenwärmer. In der Vergangenheit handelte es sich dabei um echte Taschenöfen, welche mit Feuerzeugbenzin oder Kohlestab betrieben wurden. Die Methode funktioniert noch heute, die Nutzung von fossilen Brennstoffen ist aber weder komfortabel noch zeitgemäß und kann theoretisch sogar gefährlich sein. Moderne Taschenwärmer setzen stattdessen auf ein Thermopad und alternativ auf Akku-Power und Heizdrähte.

Die elektrische Mini-Heizung ist per USB-Kabel wiederaufladbar und verspricht wohltuende Wärme bei Outdoor-Aktivitäten. USB-Handwärmer bekommt man längst nicht nur bei chinesischen Onlinehändlern wie Aliexpress oder Banggood. Auch bei Ebay und Amazon sind zahlreiche Modelle ab 10 Euro erhältlich.

Abgesehen von der einfachen und geruchsfreien Anwendung bietet diese tragbare Variante aber noch weitere Vorteile. So lässt sich der interne Akku anzapfen, um damit etwa das Smartphone zu laden. Zudem ist die Temperatur hier in mehreren Stufen (zwischen 45 und 50 bis 65 Grad) regulierbar. Wer die kompakten Geräte nicht gleichzeitig als Powerbank verwendet, erreicht Akkulaufzeiten von acht Stunden und mehr – je nach Modell und gewählter Wärmestufe.

In der Praxis haben wir für den Ratgeber einige Geräte dieser Kategorie verglichen und dabei wichtige praktische Unterschiede festgestellt. So sind etwa viele der in der Vergangenheit getesteten Geräte mittlerweile nicht mehr verfügbar. Wer im Zweifel Garantieansprüche nutzen will, sollte deshalb besser zu einem der wenigen Markenhersteller wie Ocoopa greifen.

Vier elektronische Hand- und Taschenwärmer neben zwei klassischen Wärme-Pads.

Welches ist der beste elektronische Hand- und Taschenwärmer?

Testsieger ist das Modell Ocoopa UT4 Young für rund 20 Euro. Der UT4 Young überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung, ultrakompaktem Format und kurzer Aufheizzeit. Das macht ihn als aus unserer Sicht zum aktuell besten Handwärmer.

Technologiesieger ist der Taschenwärmer von Rorry ab 13 Euro bei Amazon. Den Titel hat das Gerät der USB-Ladestation sowie der Rundumheizung mit vier Stufen zu verdanken.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Handwärmer von Easyacc für nur 10 Euro. Die kompakte Taschenheizung im Aluminiumgehäuse heizt schnell und gleichmäßig. Dank integrierter Powerbank-Funktion lässt sich damit auch das Handy aufladen.

KURZÜBERSICHT

Der Ocoopa UT4 Young überzeugt mit ultrakompaktem Kartenformat, schneller Aufheizzeit und drei Heizstufen. Die maximale Heizleistung liegt unter einigen Konkurrenten, reicht im Alltag aber aus. IP34-Schutz und bis zu acht Stunden Akkulaufzeit runden das Paket ab.

Wer einen unauffälligen, leichten Handwärmer für den täglichen Einsatz sucht, findet im UT4 Young eine solide Wahl für aktuell faire 20 Euro.

VORTEILE

  • kompakt und leicht
  • kurze Aufheizzeit und drei Heizstufen
  • magnetische Kopplung der beiden Hälften
  • IP34-Schutz gegen Feuchtigkeit

NACHTEILE

  • maximale Temperatur niedriger als bei manchen Konkurrenten
  • keine Powerbankfunktion
  • für große Hände möglicherweise zu klein

Der Handwärmer von Rorry bietet ab 10 Euro ein starkes Gesamtpaket, allerdings ist er derzeit nur bei Amazon verfügbar. 360-Grad-Rundumheizung, vier Heizstufen und das kompakte Aluminiumgehäuse überzeugen. Vier bis fünf Stunden Laufzeit auf mittlerer Stufe sind für diese Klasse gut. Die Ladestation ist praktisch, per USB-C lädt das Gerät noch schneller.

VORTEILE

  • 360°-Rundumheizung
  • vier Heizstufen bis 60 °C
  • magnetische Verbindung der beiden Einzelteile
  • Ladestation im Lieferumfang enthalten

NACHTEILE

  • beworbene 24-Stunden-Laufzeit wird nicht erreicht
  • Ladestation lädt langsam
  • keine Powerbankfunktion
  • für große Hände möglicherweise zu klein
  • keine Abdeckungen für die USB-C-Ports

Der Easyacc-Handwärmer liefert im Test ein rundes Gesamtpaket: Drei Heizstufen bis 55 °C, schnelles Aufheizen und beidseitige Wärmeabgabe überzeugen im Praxiseinsatz. Dazu kommen praktische Extras wie die Powerbankfunktion, klappbare Karabinerhaken und das magnetische Design.

Wer unterwegs warme Hände und eine Lademöglichkeit fürs Smartphone sucht, bekommt mit dem Doppelpack ab rund 10 Euro eine empfehlenswerte und günstige Lösung.

VORTEILE

  • schnelles Aufheizen
  • beidseitig beheizte Oberfläche
  • Powerbankfunktion
  • magnetisches Design

NACHTEILE

  • maximale Temperatur von 55 °C liegt im Mittelfeld
  • Ladezeit von vier Stunden vergleichsweise lang

Ratgeber

Was haben wir bei den Tests festgestellt?

Das Positive vorweg: Die Lieferung klappte immer problemlos und alle Geräte sorgen für angenehme Wärme. Sämtliche Handwärmer haben im Test perfekt funktioniert und sowohl unsere USB-Gadgets geladen als auch unsere Finger gewärmt. Beides gleichzeitig hat ebenfalls funktioniert, ist aber unpraktisch. Im Vergleich zu Handwärmekissen benötigt die Akku-Variante deutlich länger, um auf Temperatur zu kommen. Nach einigen Minuten ist die Wärme dann aber vergleichbar und steht auch deutlich länger zur Verfügung.

Das Wärmebild zeigt den Unterschied zwischen gewärmter und kalter Hand.

Beim Blick auf das üppige Angebot etwa bei Amazon fällt sofort auf, dass es hier einzelne Handwärmer und Handwärmer-Sets gibt. Ein einzelner Taschenwärmer ist zwar besser als keiner, für zwei Hände wollen wir aber lieber auch zwei Wärmequellen. Einzelgeräte für über 30 Euro wären uns im Doppelpack zu teuer.

Bei genauer Betrachtung fallen dann noch weitere Unterschiede auf. Los geht es mit den Ladekabeln. Einige der USB-Taschenöfen verwenden den alten Micro-USB-Port, die Mehrheit setzt inzwischen auf USB-C. Mittlerweile sind auch Modelle mit Ladeschale oder Lade- und Transport-Case verfügbar. Das Laden durch Einsetzen in die Station ist bequem, dauert im Zweifel aber länger oder funktioniert auch gar nicht, wie wir feststellen mussten.

Da die Handwärmer auch bei Schneefall nutzbar sein sollten, finden wir mit einer Schutzhaube abgedeckte USB-Ports am besten, wie beim Modell UT2s von Ocoopa. Leider verfügen nur sehr wenige Handwärmer über verdeckte Anschlüsse. Im Zweifel helfen hier aber günstige Silikon-Stöpsel für USB-Ports zum Nachrüsten.

Einige Handwärmer zeigen den Betriebszustand per Display an, andere nutzen RGB-Beleuchtung. Am häufigsten signalisieren kleine LEDs den Status – das reicht in der Praxis aus.

Wichtiger ist die Platzierung der Bedientaste. Alle Modelle werden per kurzem oder langem Druck auf einen einzelnen Taster gesteuert. Dieser sollte gut erreichbar sein, sich aber nicht versehentlich auslösen – sonst ist der Akku im Ernstfall leer. Zwar bemerkt man ein unbeabsichtigtes Einschalten in der Hosentasche recht schnell, dennoch lohnt es sich, auf eine geschickte Tastenplatzierung zu achten. Besonders praktisch: Bei einigen Split-Geräten ist die Taste erst nach dem Trennen der Hälften zugänglich – eine Fehleingabe in der Tasche ist damit ausgeschlossen.

Die Wärmeentwicklung ist nach wenigen Sekunden spürbar.

Bei den Sets zwischen 10 und 40 Euro sind entweder zwei einzelne Handwärmer enthalten oder teilbare Varianten. Die Idee einer kompakten Lösung mit Split-Gerät gefällt uns zu Testbeginn deutlich besser. In der Praxis dreht sich das Bild dann aber schnell. Viele der magnetisch haftenden Handwärmer heizen nämlich meist nur an der Außenseite auf. Hängen die beiden Einzelmodule zusammen, ist das unerheblich. Wer die Geräte aber trennt, hat immer eine ungleichmäßige Wärmeentwicklung. Im Gegenzug ist die geteilte Taschenheizung dann meistens flach und passt bequem in die Handschuhe.

Handwärme-Pads

Ebenfalls empfehlenswert finden wir die bekannteren Handwärme-Pads oder Gel-Heizkissen, die es schon seit einigen Jahren gibt. Letztlich handelt es sich um weiche durchsichtige Beutel mit einem darin enthaltenen Feststoff, einem sogenannten Latentwärmespeicher. Legt man die Beutel in kochendes Wasser, beginnt der Inhalt (vornehmlich Natriumacetat-Trihydrat) zu schmelzen, bis nach einigen Minuten nur noch durchsichtiges Gel und ein rundes Stahlplättchen im Inneren zu sehen sind. Nach dem Abkühlen der Flüssigkeit ist das Wärme-Pad dann sofort einsatzbereit.

Biegt man das Plättchen durch, startet der Prozess und der Inhalt verfestigt sich innerhalb von Sekunden. Die Temperatur des Beutels steigt rapide um etwa 50 Grad und hält diese für 30 bis 40 Minuten. Zwar ist auch nach einer Stunde noch leichte Restwärme vorhanden, für richtig warme Finger ist das aber nicht mehr ausreichend. Hier lohnt es sich, für längere Touren mehrere der kompakten und günstigen Wärmekissen mitzunehmen.

Hand- und Taschenwärmer

Wieder zu Hause angekommen, reichen 10 Minuten im Wasserbad aus und die Wärme-Pads sind für den nächsten Einsatz bereit. Wer die Beutel pfleglich behandelt, kann sie erfahrungsgemäß für viele Jahre nutzen. Abgesehen von der einfachen Handhabung und der überschaubaren Kosten, überzeugt hier auch der Formfaktor. Kein anderer Handwärmer eignet sich besser als eine unauffällige Wärmequelle im Handschuh. Solche Wärmepads bekommt man bereits für wenige Euro.

Taschenofen mit Benzin oder Kohle

Am ältesten sind kleine aus Metall gefertigte Taschenöfen, welche mit einem schwelenden Holzkohlestäbchen oder einem kleinen Brennkopf und Feuerzeugbenzin betrieben werden.

Im Vergleich der beiden Varianten sehen wir die Kohlestab-Heizer minimal im Vorteil. Hierbei handelt es sich um eine kleine Metalldose, welche mit nicht brennbarem Glasfasermaterial ausgekleidet ist. Im Inneren wird ein glimmendes Holzkohlestäbchen platziert, welches die Dose aufheizt. An besonders kalten Tagen kann man das Stäbchen auf beiden Seiten anzünden, was zwar die Brenndauer halbiert, aber zu höheren Temperaturen führt. Wie herum die Dose gehalten wird, spielt keine Rolle. Die Brenndauer beträgt etwa zwei bis vier Stunden.

Anders ist das bei der Benzin-Variante. Diese ähnelt einem Benzinfeuerzeug. Statt einer offenen Flamme kommt hier aber ein vor sich hin glimmender Brennkopf zum Einsatz. Dieser Brennkopf ist zwar durch eine Abdeckung geschützt, trotzdem muss man diesen Taschenofen immer aufrecht halten. Verschiedene Heizstufen, wie beim Kohlestäbchen, gibt es hier nicht. Dafür ist die Brenndauer dieser Methode mit bis zu 20 Stunden sehr hoch.

Der Vorteil der Old-School-Variante ist die Unabhängigkeit vom Stromnetz, zumindest so lange man ausreichend Verbrauchsmaterial in Form von Benzin, Brennköpfen und Kohlestäbchen vorrätig hat. Von den laufenden Kosten abgesehen finden wir aber zwei weitere Punkte deutlich problematischer. Zum einen besteht ein Geruchsproblem. Zwar riecht beim Nachfüllen nur das Benzin, während der Verbrennung sind aber beide Methoden ungeeignet für empfindliche Nasen. Zum anderen ist da der Sicherheitsaspekt, schließlich hat man kaum Einfluss auf die Temperatur und einfach so ausmachen kann man diese Öfen nicht.

Beim Markenmodell von Zippo findet sich etwa folgender Hinweis:

Einmal gezündet, gibt es keine sichere Möglichkeit, den Heizvorgang zu stoppen. Falls erforderlich, lege den Handwärmer in den mitgelieferten Stoffschutzbeutel und lege ihn auf eine feuerfeste Unterlage, bis der Brennstoff verbraucht ist und der Handwärmer sich kühl anfühlt.

Als kleine Erinnerung: Wir sprechen von bis zu 20 Stunden Brenndauer! Taschenwärmer mit Benzin oder Kohlestab bekommt man für rund 5 Euro.

Fazit

Kalte Tage bedeuten nicht automatisch auch kalte Hände – ein wiederverwendbarer Taschenwärmer schafft bequem Abhilfe. Wer sich nicht gleich die Finger verbrennen will, muss auch nicht zu Kohlestab oder Benzinbrenner greifen. Wärmekissen und elektrische Handwärmer sind günstige, einfache und saubere Wärmequellen für warme Hände unterwegs. Sie sind wiederverwendbar und sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet.

Wer ohnehin schon eine Powerbank nutzt, sollte diese einfach gegen eine Variante mit integrierter Heizung tauschen. Doch selbst ohne diese Extrafunktion ist die Akku-Variante unsere Kaufempfehlung. Unser Fazit lautet: günstig, klein, praktisch und wirkungsvoll. Ordentliche magnetische Handwärmer mit Powerbank-Funktion gibt es im Doppelpack schon ab knapp 10 Euro, unser Testsieger kostet rund 20 Euro.

Die Gel-Wärmekissen sind noch schneller auf Temperatur, halten diese aber deutlich kürzer als alle anderen Varianten. Dafür überzeugt der günstige Preis. Wer längere Zeiträume überbrücken will, benötigt dann eben mehrere Kissen. Wer viele Kissen hat, kann diese dann aber auch mit Freunden und Familie teilen – praktisch und empfehlenswert.

Taschenöfen mit Kohlestab oder Benzinbrenner sind aus unserer Sicht primär etwas für Nostalgiker oder Survival-Fans. Zum einen sind da der unangenehme Geruch und das mäßig komfortable Handling und zum anderen sind Brenneinheit oder Kohlestäbchen, anders als Stromanschluss oder heißes Wasser, nicht an jeder Ecke erhältlich.

BESTENLISTE

Ocoopa UT4 Young im Test: Kompakter Handwärmer passt in jeden Handschuh

Der Ocoopa UT4 Young ist ein magnetischer USB-Handwärmer im Doppelpack mit je 5000 mAh, drei Heizstufen und IP34-Schutz. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • kompakt und leicht
  • kurze Aufheizzeit und drei Heizstufen
  • magnetische Kopplung der beiden Hälften
  • IP34-Schutz gegen Feuchtigkeit

NACHTEILE

  • maximale Temperatur niedriger als bei manchen Konkurrenten
  • keine Powerbankfunktion
  • für große Hände möglicherweise zu klein

Der Ocoopa UT4 Young ist ein magnetischer USB-Handwärmer im Doppelpack mit je 5000 mAh, drei Heizstufen und IP34-Schutz. Wir haben ihn getestet.

Bei niedrigen Temperaturen helfen mehrere Schichten Kleidung, um nicht zu frieren. Bei Handschuhen funktioniert das allerdings nicht so einfach. Wer seine Hände nicht in dicke Fäustlinge stecken will, benötigt eine andere Lösung – etwa einen elektrischen Handwärmer. Moderne Taschenwärmer setzen auf per USB aufladbare Lithium-Ionen-Akkus und integrierte Heizelemente.

Der Ocoopa UT4 Young verspricht mit seinem ultrakompakten Design, magnetischer Kopplung und drei Heizstufen einen besonders alltagstauglichen Begleiter. Was das Modell für nur 20 Euro kann, zeigt dieser Testbericht.

Ausstattung und Praxistest

Der Ocoopa UT4 Young fällt durch sein sehr kompaktes Format auf. Mit Abmessungen von nur 4,8 × 7,6 × 1,5 cm und einem Gewicht von gerade einmal 65 Gramm pro Einheit passt er problemlos in Handschuhe, Jacken- oder Hosentaschen. Das flache, abgerundete Gehäuse liegt angenehm in der Hand.

Jeder der beiden Handwärmer verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku mit 5000 mAh. Drei Heizstufen stehen zur Wahl: Sanft liefert 37 bis 42 °C, Gemütlich erreicht 43 bis 47 °C und Heiß schafft 48 bis 52 °C. Die maximale Temperatur liegt damit etwas niedriger als bei manchen Konkurrenzprodukten, die bis zu 55 und 60 °C erreichen. Direkt auf der Haut reicht die Leistung allerdings völlig aus – mehr wäre auf Dauer sogar unangenehm.

Auch die Aufheizzeit überzeugt: Bereits nach wenigen Sekunden wird die Oberfläche spürbar warm. Auf der niedrigsten Stufe hält der Akku laut Hersteller bis zu acht Stunden durch – erfahrungsgemäß ist es in der Praxis etwas weniger. Bei maximaler Temperatur sind zweieinhalb bis drei Stunden realistisch. Für Tagesausflüge ist das knapp ausreichend.

Leider heizt sich bei diesem Modell nur die nicht magnetische Außenseite auf. Dank der kompakten Bauform verteilt sich die Wärme zwar sehr gleichmäßig, trotzdem wäre uns eine rundum laufende Heizspule lieber gewesen. Wer die Taschenheizer in die Handschuhe steckt, hat dadurch allerdings keinen Nachteil.

Die beiden Hälften haften magnetisch aneinander und lassen sich so als kompaktes Paket transportieren oder einzeln nutzen – ein Wärmer pro Hand. Der IP34-Schutz samt Abdeckung vor dem USB-Port schützt vor Spritzwasser und Feuchtigkeit; leichter Regen oder Schneefall stellen kein Problem dar. Den Handwärmer gibt es in verschiedenen Farben und Mustern.

Preis

Im Doppelpack kostet des Ocoopa UT4 Young regulär knapp 30 Euro, womit dieses Modell klar zur gehobenen Preisklasse gehört. Aktuell ist der flache Taschenofen bei Amazon auf 20 Euro reduziert – ein fairer Preis.

Fazit

Der Ocoopa UT4 Young überzeugt mit seinem ultrakompakten Kartenformat und der schnellen Aufheizzeit. Die magnetische Kopplung der beiden Hälften ist praktisch und macht den Transport unkompliziert. Drei Heizstufen bieten ausreichend Flexibilität für verschiedene Temperaturen.

Die maximale Heizleistung von rund 50 °C liegt zwar unter dem Wert einiger Konkurrenten, reicht im Alltag aber vollkommen aus. Der IP34-Schutz und die lange Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden runden das Paket ab. Wer einen unauffälligen, leichten Handwärmer für den täglichen Einsatz sucht, findet im UT4 Young eine solide Wahl.

Warme Finger für 10 €: USB-Handwärmer mit Akku und Ladestation von Rorry im Test

Der elektrische Handwärmer von Rorry verspricht warme Finger auf Knopfdruck und ist dabei sogar günstiger als ein Paar Handschuhe.

VORTEILE

  • 360°-Rundumheizung
  • vier Heizstufen bis 60 °C
  • magnetische Verbindung der beiden Einzelteile
  • Ladestation im Lieferumfang enthalten

NACHTEILE

  • beworbene 24-Stunden-Laufzeit wird nicht erreicht
  • Ladestation lädt langsam
  • keine Powerbankfunktion
  • für große Hände möglicherweise zu klein
  • keine Abdeckungen für die USB-C-Ports

Der elektrische Handwärmer von Rorry verspricht warme Finger auf Knopfdruck und ist dabei sogar günstiger als ein Paar Handschuhe.

Das kompakte Set kommt als magnetisches Doppelpack mit insgesamt 10.000 mAh, vier Heizstufen und 360-Grad-Rundumheizung. Die blaue Variante ist bei Amazon aktuell für nur 10 Euro statt 20 Euro erhältlich. Was der USB-Taschenofen mit Akku und Ladestation in der Praxis leistet, zeigt unser Test.

Ausstattung und Praxistest

Das Set von Rorry besteht aus zwei zylindrischen Einzelteilen, die sich magnetisch verbinden lassen. Die starke Magnetverbindung hält die beiden Teile zuverlässig zusammen und erleichtert so die Aufbewahrung und den Transport. Getrennt genutzt, lassen sich dann beide Hände gleichzeitig wärmen oder man teilt den Handwärmer mit Freunden oder Familie.

Das Gehäuse besteht laut Hersteller aus einer Aluminiumlegierung in Flugzeugqualität, die Wärme gut leitet und langlebig sein soll. Die Haptik ist auf jeden Fall hochwertig. Die kompakte, lippenstiftgroße Bauform passt problemlos in Hosen- oder Jackentaschen. Zum Einschieben in die Handschuhe ist das Modell aber weniger geeignet. Zum Lieferumfang gehören neben den Handwärmern zwei USB-C-Kabel, eine USB-Ladestation und eine Anleitung.

Die Bedienung der kleinen USB-Heizer ist intuitiv: Drei Sekunden lang drücken und das Gerät schaltet sich ein – die grüne LED leuchtet auf. Jeder weitere Tastendruck schaltet eine Heizstufe höher, was anhand oranger LEDs dargestellt wird. Durch langes Drücken schaltet sich das Gerät wieder aus.

Jeder der beiden Handwärmer hat eine Kapazität von 5000 mAh, zusammen ergibt das 10.000 mAh, was mit den Mitbewerbern vergleichbar ist. Insgesamt vier Heizstufen stehen zur Verfügung, die Maximaltemperatur liegt bei 60 Grad Celsius, was für uns sogar schon einen Ticken zu heiß ist. Damit wird dieses Modell noch wärmer als etwa die Konkurrenz von Ocoopa.

Die zylindrische Bauform bietet zudem eine echte 360-Grad-Rundumheizung – im Gegensatz zu flachen Designs, wo oft nur eine Seite beheizt ist, bleiben hier keine Finger kalt. Laut Hersteller erreicht das Gerät seine Betriebstemperatur in nur drei Sekunden. In der Praxis erwärmt sich das Gehäuse tatsächlich schon nach wenigen Sekunden – bis die maximalen 60 Grad erreicht sind, vergehen allerdings rund zwei Minuten.

Geladen werden die Handteile entweder direkt per USB-C-Kabel oder über die mitgelieferte USB-Ladestation. Die Ladestation ist bequemer, benötigt aber mit knapp sechs Stunden deutlich länger. Per USB-C-Direktanschluss dauert der Ladevorgang nur etwa 3,5 bis 4 Stunden.

Der Hersteller verspricht auf der Produktseite bis zu 24 Stunden Wärme – diesen Wert erreicht das Set im Test aber nicht mal annähernd, auch nicht bei nacheinander eingesetzten Handwärmern. In der Praxis messen wir bei mittlerer Heizstufe rund vier bis fünf Stunden Akkulaufzeit. Das ist angesichts der kompakten Größe völlig akzeptabel und mit anderen Modellen dieser Klasse vergleichbar.

Preis

Regulär kostet der in Blau, Lila, Rosa, Schwarz und Silber erhältliche Handwärmer von Rorry 20 Euro. Dieser Preis ist zwar teurer als manche Mitbewerber, wir halten die Kosten aber für angemessen. Die Variante im blauen Gehäuse ist bei Amazon bis einschließlich 25.02.2026 auf 10 Euro reduziert – hier heißt es zuschlagen.

Fazit

Der Handwärmer von Rorry bietet ein solides Gesamtpaket zum fairen Preis. Die 360-Grad-Rundumheizung, vier Heizstufen und das kompakte Aluminiumgehäuse überzeugen im Alltag. Vier bis fünf Stunden Laufzeit auf mittlerer Stufe sind für diese Geräteklasse angemessen. Die mitgelieferte Ladestation ist ein praktisches Extra, auch wenn das Laden per USB-C deutlich schneller geht.

Handwärmer von Easyacc im Test: Taschenheizung mit Powerbank für 10 Euro

Der elektrische Handwärmer von Easyacc kommt im Doppelpack, bietet drei Heizstufen, ist magnetisch koppelbar und eignet sich auch als Powerbank mit 10.000 mAh.

VORTEILE

  • schnelles Aufheizen
  • beidseitig beheizte Oberfläche
  • Powerbankfunktion
  • magnetisches Design

NACHTEILE

  • maximale Temperatur von 55 °C liegt im Mittelfeld
  • Ladezeit von vier Stunden vergleichsweise lang

Der elektrische Handwärmer von Easyacc kommt im Doppelpack, bietet drei Heizstufen, ist magnetisch koppelbar und eignet sich auch als Powerbank mit 10.000 mAh.

Bei niedrigen Temperaturen hilft meist schon das Zwiebelsystem, um nicht zu frieren. Für die Hände funktioniert das Zwiebelprinzip allerdings kaum. Wer seine Hände freihalten oder nicht in dicke Handschuhe stecken will, benötigt eine andere Lösung gegen eisige Finger.

Eine vielversprechende Möglichkeit sind elektrische Handwärmer mit Lithium-Ionen-Akku und Heizelement. Easyacc bietet einen solchen elektrischen Handwärmer für aktuell nur 10 Euro im Doppelpack an. Das Set besteht aus zwei Einzelteilen, die magnetisch aneinander haften. Wir haben den zweiteiligen Taschenofen im Alltag getestet.

Ausstattung und Praxistest

Die beiden Teile des Handwärmers verfügen über je einen USB-C-Anschluss auf der Unterseite, einen ausklappbaren Haken auf der Oberseite und Bedientasten plus Status-LEDs auf der magnetischen Innenseite. Das Gehäuse besteht aus ABS-Kunststoff mit einer einteiligen Metallschale, die für gleichmäßige Wärmeleitung rundum sorgt. So sind beide Seiten beheizt, was in der Praxis eine gute Wärmeverteilung ergibt – bei manchen Mitbewerbern wird nur ein Teil des Handwärmers wirklich warm. Mit Maßen von 9,35 × 6,4 × 3,1 cm passt jedes Teil problemlos in eine Hosentasche – zum Einschieben in Handschuhe sind sie wegen der Form aber nicht geeignet.

Der Easyacc-Handwärmer bietet drei Heizstufen. Diese erreichen 45, 50 und 55 °C – manche Konkurrenten erreichen sogar über 60 °C, was uns persönlich allerdings schon zu warm ist. Nach dem Einschalten heizt das Gerät laut Hersteller in etwa drei Sekunden auf. Das können wir im Test bestätigen – spürbare Wärme ist nahezu sofort vorhanden. Bis die endgültige Temperatur erreicht wird, vergehen allerdings etwa zwei bis drei Minuten. Eine dreistufige LED-Anzeige stellt die gewählte Stufe und den Akkustand dar.

Die beiden Teile des Taschenofens halten magnetisch zusammen. Das erleichtert die Aufbewahrung und verhindert, dass ein Teil verloren geht. Im Einsatz trennt man sie und hält je einen in jeder Hand. Bei Nichtbenutzung kommen der mitgelieferte Stoffbeutel oder die beiden ausklappbaren Karabinerhaken zum Einsatz. Über die USB-C-Anschlüsse lassen sich nicht nur die internen Akkus, sondern auch Smartphones und Tablets mit maximal 5V/2A aufladen – die Powerbankfunktion ist ein praktischer Bonus.

Die vollständige Ladezeit des Handwärmers beträgt rund vier Stunden. Die Akkulaufzeit liegt im Test bei mittlerer Temperatur bei rund vier bis fünf Stunden. Bei niedriger Einstellung sind bis zu sechs Stunden möglich. Auf der höchsten Stufe sinkt die Nutzungsdauer auf etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Für einen Tagesausflug ist das knapp bemessen. Für einen Spaziergang, einen Ausflug mit dem Kinderwagen oder eine ausgiebige Gassirunde reicht die Akkulaufzeit aber allemal.

Im Lieferumfang befinden sich zwei Handwärmer, zwei Schlüsselbänder zum Anhängen an den Rucksack, zwei USB-A- auf USB-C-Kabel, ein USB-A auf USB-C-Adapter, ein Stoffbeutel und eine Anleitung.

Preis

Der elektrische Handwärmer von Easyacc kostet regulär 12 Euro und gehört damit zu den günstigen elektrischen Taschenöfen. Aktuell ist der Doppelpack bei Amazon auf 10 Euro reduziert und so ist dieser Handwärmer ein echter Preis-Tipp.

Fazit

Der Easyacc-Handwärmer liefert im Test ein rundes Gesamtpaket zu einem fairen Preis. Die drei Heizstufen bis 55 °C, das schnelle Aufheizen und die beidseitige Wärmeabgabe überzeugen im Praxiseinsatz. Die Powerbankfunktion, die klappbaren Karabinerhaken und das magnetische Design sind praktische Extras.

Zwar liegt die maximale Heiztemperatur nur im Mittelfeld, in der Praxis ist das aber mehr als ausreichend. Wer unterwegs warme Hände benötigt und gleichzeitig eine Lademöglichkeit für sein Smartphone sucht, erhält mit dem Easyacc-Set eine empfehlenswerte und günstige Lösung.

Elektrischer Handwärmer von Cozome im Test: Kompaktes Doppelpack mit Akku

Der Handwärmer von Cozome kommt im Doppelpack, ist leicht und bietet fünf Heizstufen bis 55 °C. Wir zeigen, ob er sich lohnt.

VORTEILE

  • sehr leicht und kompakt (55 g pro Stück)
  • schnelles Aufheizen und fünf Heizstufen bis 55 °C
  • Doppelpack mit Verbindungsmechanismus

NACHTEILE

  • nur einseitige Wärmeabgabe
  • keine Powerbankfunktion
  • Herstellerangabe zur Laufzeit (bis 13 Stunden) in der Praxis nicht erreichbar

Der Handwärmer von Cozome kommt im Doppelpack, ist leicht und bietet fünf Heizstufen bis 55 °C. Wir zeigen, ob er sich lohnt.

Gegen kalte Hände hilft das Zwiebelprinzip nur bedingt – dicke Handschuhe schränken die Bewegungsfreiheit ein. Eine Alternative sind elektrische Taschenwärmer. Früher nutzte man dafür Taschenöfen mit Feuerzeugbenzin oder Kohlestab – funktioniert noch heute, ist aber weder komfortabel noch zeitgemäß. Moderne Taschenwärmer setzen stattdessen auf Akku-Power und Heizdrähte.

Zu letzterer Kategorie gehört der elektrische Handwärmer von Cozome für 17 Euro. In diesem Test muss er zeigen, was er kann.

Ausstattung und Praxistest

Der zweiteilige Cozome-Handwärmer wiegt pro Stück nur 55 g – leichter als ein Smartphone. Mit einem Durchmesser von 65 mm und einer Stärke von etwa 15 mm sind die beiden Teile des Handwärmers sehr kompakt. Der flache Formfaktor ist geeignet, um die Handwärmer etwa in einen Handschuh zu stecken. Die beiden Einzelteile lassen sich auf der Rückseite ineinanderschieben und bilden dann eine kompakte Einheit. Das erleichtert Transport und Aufbewahrung.

Insgesamt fünf Temperaturbereiche stehen bei diesem Taschenofen zur Wahl, viele Mitbewerber bieten lediglich drei Heizstufen. Die Handwärmer erreichen je nach Einstellung 37 bis 40 °C, 40 bis 43 °C, 43 bis 47 °C, 47 bis 51 °C und 51 bis 55 °C. In der Praxis nutzen wir meist die zweite bis vierte Stufe, da uns die 40 °C zu wenig, 55 °C fast schon zu viel sind.

Das Gehäuse wird bereits nach wenigen Sekunden nach dem Einschalten spürbar warm. Bis die maximale Temperatur erreicht ist, vergehen etwa zwei Minuten. Die Wärme entfaltet sich allerdings nur auf den Außenseiten – die Rückseiten, über die sich die beiden Teile verbinden, bleiben leider kühl. Das ist weniger gleichmäßig als bei Modellen mit umlaufenden Heizelementen, stört aber nicht, wenn die Taschenheizer etwa in Handschuhen genutzt werden.

Die internen Lithium-Ionen-Akkus bieten insgesamt 4000 mAh (2 × 2000 mAh). Der Hersteller gibt eine sehr optimistische Nutzungsdauer von 3 bis 15 Stunden an. In der Praxis sind bei Nutzung der mittleren Stufen eher 5 bis 6 Stunden realistisch. Für kurze Spaziergänge ist das mehr als genug. Selbst für Tagesausflüge ist die Kapazität ausreichend, zumindest, wenn man das Gerät nicht dauernd auf voller Stufe betreibt. Die Ladezeit über den USB-C-Anschluss beträgt im Test rund 3 Stunden und 40 Minuten, was sich mit der Herstellerangabe deckt. Auch das Laden per USB-C mit PD funktioniert. Eine integrierte Powerbankfunktion bietet das Gerät jedoch nicht.

Der Handwärmer besteht aus ABS-Kunststoff und nutzt Lithium-Ionen-Zellen. Er hat laut Hersteller die CE-, FCC- und RoHS-Zertifizierung bestanden. Ein integriertes Schutzsystem verhindert Überlastung und Kurzschlüsse. Im Lieferumfang befinden sich die zwei Handwärmer, zwei Schlüsselbänder, zwei USB-A-auf-USB-C-Kabel und eine Anleitung.

Preis

Im Doppelpack ist der Handwärmer von Cozome bei Amazon für 17 Euro erhältlich. Damit liegt der Preis im mittleren Segment für elektrische Handwärmer.

Fazit

Der elektrische Handwärmer von Cozome überzeugt durch sein geringes Gewicht, den praktischen Doppelpack und die fünf Heizstufen. Die Aufheizzeit ist kurz, die Bedienung einfach.

Dass nur die Außenseite heizt, fällt in der Praxis auf, stört aber nicht gravierend. Die Akkulaufzeit reicht für den Alltagseinsatz aus. Richtig praktisch: einen Handwärmer in jeden Handschuh – oder einen an die Begleitung weitergeben. Als wiederverwendbare Alternative zu Einweg-Wärmekissen ist das Set eine klare Kaufempfehlung für alle, die im Winter warme Hände benötigen.

Ocoopa UT2s im Test: Magnetischer Handwärmer mit Powerbank

Gegen kalte Finger hilft im Winter der Ocoopa UT2s: Wir zeigen, wie sich der elektrische USB-Handwärmer aus Aluminium im Alltag schlägt.

VORTEILE

  • Wertiges Aluminium-Gehäuse
  • Über sieben Stunden Akkulaufzeit bei niedriger Stufe
  • Integrierte Powerbankfunktion mit USB-C
  • kurze Aufheizzeit

NACHTEILE

  • maximale Temperatur niedriger als bei manchen Konkurrenten
  • für große Hände möglicherweise zu klein
  • günstigere Alternativen auch im eigenen Hersteller-Sortiment

Gegen kalte Finger hilft im Winter der Ocoopa UT2s: Wir zeigen, wie sich der elektrische USB-Handwärmer aus Aluminium im Alltag schlägt.

Der Ocoopa UT2s ist ein wiederverwendbarer USB-Handwärmer mit Aluminium-Gehäuse, vier Heizstufen und integrierter Powerbank. Der Hersteller verspricht eine maximale Temperatur von 58 Grad Celsius und bis zu acht Stunden Laufzeit – wir haben das im Praxistest überprüft.

Bei Kälte schützen Handschuhe vor dem Auskühlen der Hände – sind die Finger aber einmal kalt, helfen sie nur noch begrenzt. Elektrische Handwärmer wie der Ocoopa UT2s schaffen hier Abhilfe: Wie Gel-Wärmepads sind sie wiederverwendbar, halten aber deutlich länger warm und sind bequemer in der Nutzung. Mit seinem magnetischen Doppelpack und mehreren Heizstufen will das Modell ein besonders alltagstauglicher Begleiter sein. Was es in der Praxis tatsächlich leistet, zeigt dieser Testbericht.

Ausstattung und Praxistest

Der Ocoopa UT2s fällt durch sein hochwertiges Aluminium-Gehäuse auf. Das Material verleiht dem Handwärmer eine wertige Haptik und sieht ansprechend aus. Mit einem Gewicht von 227 Gramm liegt das Gerät kompakt in der Hand. Wer große Hände hat, könnte den geteilten Handwärmer allerdings als etwas zu klein empfinden.

Insgesamt vier einstellbare Heizstufen decken einen Temperaturbereich von 38 bis 58 Grad Celsius ab, was mit den Mitbewerbern vergleichbar ist. Die Aufheizzeit bis zum Erreichen der maximalen Temperatur beträgt nur 1 bis 2 Minuten, ein ordentliches Ergebnis. Bis man die erste Wärme spürt, vergehen nur einige Sekunden.

Auf der niedrigsten Stufe hält der Akku laut Hersteller bis zu acht Stunden durch – in der Praxis kommen wir bei Minustemperaturen auf immerhin knapp über sieben Stunden. Ein hervorragender Wert und genug für einen langen Tag im Freien. Bei maximaler Wärme sinkt die Nutzungsdauer dann auf etwa drei bis vier Stunden, was durchschnittlich ist.

Beim Ocoopa UT2s bleibt die magnetische Innenseite deutlich kühler.

Leider heizt sich bei diesem Modell nur die nichtmagnetische Außenseite auf. Dank der kompakten Bauform verteilt sich die Wärme zwar einigermaßen gleichmäßig, trotzdem bleiben die Innenseiten spürbar kälter. Hier wäre uns eine rundum laufende Heizspule deutlich lieber. Wegen der Bauform eignen sich diese Handwärmer weniger zum Einschieben in den Handschuh.

Der UT2s dient im Notfall auch als kompakte Powerbank und lädt unterwegs Smartphones oder andere USB-Geräte. Ein IP34-Schutz samt Abdeckung vor dem USB-Port schützt vor Spritzwasser und Feuchtigkeit; leichter Regen oder Schneefall stellen kein Problem dar. Die Tasten lassen sich nicht versehentlich drücken – ein Pluspunkt im Alltag.

Preis

Den Handwärmer Ocoopa UT2s gibt es in verschiedenen Farben und Mustern ab etwa 33 Euro. Hinsichtlich der Verarbeitung und erfahrungsgemäß guten Alltagstauglichkeit finden wir den Preis in Ordnung. Mit Blick auf andere Handwärmer ist das Modell mittlerweile allerdings zu teuer.

Fazit

Der Ocoopa UT2s überzeugt mit seiner hochwertigen Verarbeitung, kurzer Aufheizzeit und langer Nutzungsdauer. Vier Heizstufen bieten ausreichend Flexibilität, die magnetische Kopplung der beiden Hälften ist praktisch und macht den Transport unkompliziert.

Schade, dass Ocoopa keine rundum laufenden Heizspulen einsetzt – die Wärme verteilt sich dadurch ungleichmäßig. Zudem ist der Preis vergleichsweise hoch: Selbst andere Handwärmer desselben Herstellers sind bei ähnlicher Leistung deutlich günstiger.



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Künstliche Intelligenz

ProtectEU: Brüssels digitale Aufrüstung gegen den Terrorismus


Die EU-Kommission hat am Donnerstag mit der Agenda ProtectEU ein Maßnahmenpaket vorgelegt, das die europäische Sicherheitsarchitektur grundlegend modernisieren soll. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass die Grenze zwischen physischer und digitaler Welt bei terroristischen Aktivitäten zunehmend verschwimmt. Die Zahl klassischer Großanschläge ist zwar zurückgegangen. Parallel sieht sich die EU laut der Kommission mit einer neuen Qualität der Bedrohung konfrontiert, bei der Kleinstgruppen und Einzeltäter sich in geschlossenen Foren radikalisieren, Künstliche Intelligenz (KI) zur Planung nutzen und sich über anonyme digitale Kanäle finanzieren.

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Ein Schwerpunkt der neuen Strategie liegt daher auf der Überwachung und Bekämpfung illegaler Inhalte im Netz. Dabei setzt die Kommission auf eine Verzahnung des Digital Services Act (DSA) mit der Verordnung über terroristische Online-Inhalte.

Ziel ist es, die Verbreitung von Propaganda und Rekrutierungsvideos durch automatisierte Verfahren drastisch zu erschweren. Dafür ist etwa eine verstärkte Kooperation mit Online-Dienstleistern im Rahmen des EU-Internetforums vorgesehen. Das bisherige Krisenprotokoll soll ferner in einen umfassenden Online-Reaktionsrahmen überführt werden, um bei akuten Bedrohungen schneller und koordinierter zwischen Behörden und Plattformen zu kommunizieren.

Besorgnis bereitet Sicherheitsbehörden seit Längerem die technische Aufrüstung auf der Täterseite. Die Agenda nennt hier den Missbrauch von 3D-Drucktechnologie zur Herstellung von Schusswaffen sowie den Einsatz von Drohnen. Um einen Vorsprung für staatliche Dienste zu wahren, soll die Sicherheitsforschung im Rahmen von Programmen wie Horizont Europa ausgebaut werden. Dabei legt die Kommission den Fokus auf Früherkennung und Abwehr solcher technologischen Bedrohungen.

Die Rolle von KI erachten die Autoren als zwiespältig: Sie dient ihnen zufolge einerseits als Werkzeug für terroristische Akteure, soll aber andererseits durch verstärkte Investitionen in die europäische Analysekapazität zur Mustererkennung und Bedrohungsanalyse eingesetzt werden.

Ein weiteres Feld ist die Radikalisierung von Minderjährigen über soziale Medien und Gaming-Plattformen. Die EU-Kommission reagiert darauf mit einem neuen Programm zur digitalen Resilienz und der Einrichtung von Zentren zum Wissensaustausch (Knowledge Hubs), um der gezielten Manipulation junger Menschen im Netz entgegenzuwirken. Dabei geht es etwa um das Löschen von Inhalten, aber auch um die Stärkung der kritischen Medienkompetenz und die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in digitalen Räumen. Dafür will die Kommission Millionenbeträge bereitstellen.

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Um die logistische Basis des Terrors zu treffen, rücken die Finanzströme stärker in den Fokus der Ermittler. Diese werden laut der Agenda vermehrt über Kryptowährungen und moderne Online-Zahlungssysteme abgewickelt. Ein geplantes, europäisches System zum Abruf von Finanzdaten soll künftig sicherstellen, dass Geldflüsse schneller nachverfolgt und die Finanzierung extremistischer Zellen im Keim erstickt werden können. Parallel dazu sollen die Mandate von Europol und Eurojust gestärkt werden, um die Mitgliedstaaten bei der Analyse von Massendaten und der grenzüberschreitenden digitalen Spurensicherung effektiver zu unterstützen.

Auch an den Grenzen setzt die EU verstärkt auf digitale Lösungen und die Ausweitung der Datenerfassung. So erwägt die Kommission, das System zum Austausch von Fluggastdaten auf private Flüge sowie auf den See- und Landverkehr auszuweiten. Gleichzeitig soll der Informationsaustausch über Treffer im Schengener Informationssystem automatisiert und intensiviert werden. Durch die Umsetzung eines Fahrplans für den heftig umstrittenen „rechtmäßigen Zugriff auf Daten“ im Klartext will die Kommission sicherstellen, dass Strafverfolger trotz Verschlüsselung und komplexer Netzstrukturen notwendige Informationen zeitnah erhalten.

Da digitale Bedrohungen nicht an den Außengrenzen der EU haltmachen, sieht die Agenda eine Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit mit strategischen Partnern vor. Diese umfasst den verbesserten Datenaustausch von Europol mit Drittstaaten sowie die engere Anbindung von Partnerregionen wie dem Westbalkan und dem Mittelmeerraum an europäische Frühwarnsysteme. Nur durch eine global vernetzte Sicherheitsstruktur, die technologisch auf Augenhöhe mit den Akteuren agiert, lässt sich laut der Kommission die Resilienz gegenüber den sich ständig wandelnden Methoden des modernen Extremismus nachhaltig steigern.

ProtectEU markiert so den Versuch, die europäische Sicherheitspolitik durch den Einsatz moderner Technologien weiter aufzurüsten. Besonders herausfordernd wird es sein, diesen Ansatz mit den europäischen Grundrechten und dem Datenschutz in Einklang zu bringen.


(wpl)



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Künstliche Intelligenz

„Keine plausible Klage“: xAI-Klage gegen OpenAI ist vorerst abgewiesen


Ein US-Bundesgericht hat die Klage von Elon Musks KI-Unternehmen xAI gegen den Konkurrenten OpenAI, in der es um den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen geht, vorerst abgewiesen. xAI habe keine Tatsachen vorbringen können, die den Vorwurf stützen, dass OpenAI die ehemaligen xAI-Mitarbeiter zum Diebstahl von Firmengeheimnissen angestiftet habe, heißt es in dem Gerichtsbeschluss. Das Gericht gibt damit OpenAIs Antrag auf Einstellung des Verfahrens vorübergehend statt, lässt xAI aber noch eine Chance bis zum 17. März, die Klageschrift nachzubessern (US District Court Northern California 3:25-CV-08133).

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xAI hatte im September des vergangenen Jahres wegen des vermeintlichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen Klage gegen OpenAI eingereicht. Demnach sollen ehemalige Angestelle von xAI, die jetzt bei OpenAI arbeiten, Geschäftsgeheimnisse mitgenommen haben. OpenAI weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet die Klage als Belästigungskampagne seitens xAI.

Die Vorwürfe in der Anklageschrift richteten sich nicht das Unternehmen OpenAI, sondern individuelle Abgestellte, führt die Richterin aus. xAI behaupte nicht, dass OpenAI ihnen den Diebstahl der Betriebsgeheimnisse aufgetragen hätte. „xAI kann zwar Ansprüche wegen Veruntreuung gegen einige seiner ehemaligen Mitarbeitenden geltend machen, erhebt jedoch keine plausible Klage wegen Veruntreuung gegen OpenAI, das in diesem Fall der einzige Angeklagte ist“, schreibt die Richterin weiter. Die Klage weist sie daher ab.

Neben dem Unternehmen hinter ChatGPT hat xAI auch eine separate Anklage gegen Xuechen Li, einen ehemaligen Mitarbeiter der Firma erhoben, berichtet Reuters. Er habe zugegeben, den gesamten Programmcode von xAI gestohlen zu haben, heiße es in der Anklageschrift. xAI fordere daher eine einstweilige Verfügung gegen Lis Beschäftigung bei OpenAI.

Anfang 2026 hat Musk OpenAI und dessen Partner Microsoft auf bis zu 134 Milliarden US-Dollar Schadensersatz verklagt, davon allein 109,4 Milliarden von OpenAI. Die Unternehmen hätten durch seine frühere Beteiligung an der ChatGPT-Entwicklung sowie durch von Musk beigesteuertes Risikokapital unrechtmäßige Gewinne erzielt. Die Unternehmen haben die Klage angefochten. Die ersten Anhörungen werden nach Informationen von Reuters im April erwartet.

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Im Vergangenen Jahr hatte xAI unter Berufung auf das Kartellrecht zudem Klage gegen Apple und OpenAI erhoben. Die Unternehmen sollen sich zur Wettbewerbsbehinderung gegen Grok verbündet haben.


(mho)



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