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Übersicht: Monitore mit QD-OLED und (RGB-)WOLED für 2026
In den letzten Tagen haben LG, Samsung, Asus, Gigabyte, Acer, MSI und Dell einige neue OLED-Panels und massenweise Monitore vorgestellt. OLED-Gaming-Monitore werden dieses Jahr heller, Fringing wird stärker bekämpft und mit RGB-WOLED verzichtet LG Display auf seinen weißen Subpixel. Eine Übersicht zum Ende der CES 2026 (Thema).
Übersicht über wichtige Auflösungen und Pixeldichten bei Monitoren
Übersicht Paneele und Unterschiede
Die Marktlage zu OLED-Monitoren ist zur CES 2026 zwar etwas komplexer geworden, doch prinzipiell hat sich an den Produzenten wenig geändert: Organic Light Emitting Diodes oder kurz OLEDs sind organische Leuchtdioden, die für Käufer von Monitoren momentan entweder von LG Display oder Samsung hergestellt werden. Beide Firmen nutzen eigene Ansätze und Ideen, um OLED-Displays umzusetzen, verwenden deshalb andere Beschichtungen oder ordnen Subpixel anders an. Dadurch variieren Helligkeit, Farbtreue und andere Faktoren für den Endverbraucher.
Was alle aktuellen OLED-Panels beider Hersteller gemein haben: Sie sind mittlerweile generell ausreichend hell, bieten satte Farben, hohe Bildwiederholraten und niedrige Latenzen. Zudem deaktivieren sich einzelne Pixel bei schwarzem Inhalt und liefern dadurch sattes Schwarz – der Kontrast ist so rechnerisch unendlich. Die OLED-Pixel bestehen mindestens aus drei weiteren, kleineren Pixeln (genauer gesagt Farbfiltern), die entweder rot, grün oder blau leuchten können (RGB).
WOLED
WOLED-Paneele sind die bekanntesten OLEDs am Markt für Verbraucher, denn LG Display baut sie seit über 10 Jahren für die meisten TVs. Wie auch in den großen Displays setzt LG Display auch in Monitoren auf den bekannten weißen Subpixel. Ein „OLED-Pixel“ setzt sich daher aus vier Farbfiltern zusammen: Rot, Grün, Blau und Weiß, die die vier Subpixel ergeben. Damit war es LG Display möglich, schon früh ausreichende Helligkeiten zu erreichen, um OLED-TVs massentauglich zu machen.
Die ersten Monitore seit dem Jahr 2022 konnten dann gleich auf diese Marktreife zugreifen und setzen auch auf weitere TV-Entwicklungen aus den letzten Jahren wie MLA. Bei Monitoren sind die Pixel vertikal angeordnet, was jedoch durch den weißen Subpixel für Farbsäume und damit „Fringing“ sorgt: Text kann unter Umständen ausgefranst wirken.
QD-OLED
Samsung verbaut zwar seit den frühen Smartphone-Jahren (AM)OLED-Displays in Smartphones, für TVs und Monitore gibt es jedoch erst seit diesem Jahrzehnt eine Verbraucher-Lösung: Mit QD-OLED setzt Samsung auf keinen weißen Subpixel, sondern nur auf Rot, Grün und Blau. Theoretisch sollte die Helligkeit darunter leiden, doch in der Praxis leuchten Samsungs Pixel vergleichbar hell und dank des RGB-Layouts auch farbintensiver, denn Farben werden bei hohen Helligkeiten weniger ausgewaschen.
Samsung ordnet die RGB-Subpixel jedoch bisher in einem Dreieck an, was Farbsäume und damit Fringing deutlich verschlimmert und daher stärker wahrnehmbar sein kann als bei WOLED. Zudem reflektiert die Beschichtung von QD-OLED-Panels bei starkem Lichteinfluss einen Lila-Schein zurück. Die Schwarzwerte sind in heller Umgebung daher schlechter als bei WOLED. Beide Nachteile sollen dieses Jahr aber unter anderem durch ein neues Subpixel-Layout (teilweise) adressiert werden. Mehr dazu jedoch später.
(RGB-)WOLED
Bei WOLED mit RGB-Stripe-Layout handelt es sich um einen neuen Paneltyp von LG Display, der technisch wie auch Samsungs QD-OLED auf den aus traditionellem WOLED bekannten weißen Subpixel verzichtet. LG Display verbaut zum ersten Mal im Consumer-Segment also ebenfalls nur Rot, Grün und Blau und ordnet diese vertikal an. Die Vorteile sollen wie bei Samsung in gesättigteren Farben liegen.
Zudem hofft LG Display, damit das von bisherigen WOLED bekannte Fringing beseitigen zu können. Trotz der Entfernung des weißen Subpixels bleibt LG Display weiterhin beim Namen WOLED, wie TFTCentral erfahren hat. Hintergrund ist: Auch die neuen drei Farbfilter werden wie bei traditionellem WOLED mit weißem Licht bestrahlt, um wahlweise Rot, Grün oder Blau zu erzeugen.
Neues bei QD-OLED
- 5th Gen: 34″, 21:9, UWQHD (3.440 × 1.440), 360 Hz
- 4th Gen: 32″, 16:9, UHD, (4K, 3.840 × 2.160), 240 Hz (nativ) /
Hellere 4. Generation für UHD
Die 4. Generation von QD-OLED mit EL Gen 3 wurde vor einem Jahr mit den ersten 27″-UHD-Panels eingeführt. Dieses Jahr werden die EL-Gen-3-Panels auf 32 Zoll vergrößert, was vermutlich auch der Grund ist, wieso die neuen Panels deutlich heller werden sollen. Für UHD (3.840 × 2.160) bei 32″ soll damit erstmals eine Zertifizierung nach Vesa DisplayHDR 500 TrueBlack möglich sein, und damit bei einem vollflächigen weißen Bild erstmals eine Helligkeit über 300 cd/m² angezeigt werden. Schon letztes Jahr hat Samsung ein 27″-WQHD-Panel mit einer Zertifizierung nach DisplayHDR 500 TrueBlack angekündigt, das etwa Asus ROG mittlerweile im XG27AQDPG verbaut hat.
Die überarbeitete vierte Generation soll zudem mit dem Lila-Stich in heller Umgebung etwas aufräumen: Hersteller wie MSI oder Asus werben mit einem neuen speziellen Film, der über das Panel gelegt wird und den „wahrgenommenen Schwarzwert“ verbessern soll. Von verbesserten Werten von bis zu 40 Prozent ist die Rede. Zugleich soll das Display deutlich widerstandsfähiger gegenüber Kratzern werden.
5. Generation: Kein Fringing durch V-Stripe-Layout
Zur CES 2026 hat Samsung auch direkt die fünfte Generation von QD-OLED angekündigt. Diese debütiert vorerst auch nur in einem Panel mit 34″ bei einer Auflösung von 3.440 × 1.440, soll jedoch dank eines ganz neuen Subpixel-Layouts das Fringing und damit die Farbsäume beenden. Samsung nennt das neue Layout „V-Stripe“, es handelt sich folglich um drei nebeneinander angeordnete Pixel und nicht mehr um eine Anordnung im Dreieck, die zu den bisherigen Farbsäumen geführt hat. Mit „V“ meint Samsung wohl eher ein „>“, denn die Pixel Rot, Grün und Blau werden immer kleiner (siehe Bild). Wie DisplayNinja und Hardware Unboxed bereits getestet haben, führt die neue Anordnung tatsächlich zu objektiv deutlich weniger Ausfranzen des Textes als noch bei früheren Subpixel-Layouts.
Auch die 5. Generation soll härter und damit kratzfester sein.
Monitore: Viele angekündigt
Zur CES 2026 hat Samsung viele Partner zusammengetrommelt und dadurch zur Messe bereits fünf Monitore mit dem neuen V-Stripe-QD-OLED-Panel mit 34″ zeigen können. Das neue Panel ist serienmäßig mit 1800R gekrümmt und erleichtert so bei einem Seitenverhältnis von 21:9 die Übersicht. Wie üblich werden Preise und Verfügbarkeit zur Vorstellung noch nicht flächendeckend kommuniziert, die Informationen, die heute vorliegen, deuten jedoch auf eine erste Verfügbarkeit ab Ende März durch Asus und im späteren Verlauf des Jahres auch durch weitere Hersteller hin. Die Kosten werden sich vermutlich zu Beginn ebenfalls bei deutlich über 1.000 Euro einspielen, nennt Acer für den Predator X34 F3 doch direkt einen Startpreis von 1.199 Euro ab Ende des zweiten Quartals.
Ähnlich viel Auswahl bekommen Spieler beim neuen, helleren UHD-Panel geboten. Insgesamt wurden sieben Panels vorgestellt, wobei davon sechs von Asus, MSI, Gigabyte und Samsung selbst direkt an Spieler gerichtet sind und Dell einen Monitor für Professionelle mit einer niedrigeren Bildwiederholrate vorgestellt hat. Verfügbar sollen erste Modelle ab dem ersten Quartal durch Asus werden, wobei hier mit 1.299 USD auch direkt ein erster Preis genannt wurde. Für andere Modelle gibt es bis auf den UltraSharp von Dell noch keine Zeiträume oder Preise. Da es sich beim PG32UCDM3 von Asus jedoch um ein Flaggschiff-Modell mit sehr viel Ausstattung handelt, dürften andere Hersteller preislich auch darunter rangieren.
Neue Optionen für Professionelle
Wer auf das neueste (hellste) Panel verzichten kann und stattdessen Wert auf Farbgenauigkeit und weniger Reflektionen für professionelles Bild- und Videobearbeiten legt, der bekommt mit zwei neuen Asus ProArt-Monitoren ebenfalls zwei neue UHD-Monitore zur Auswahl.
Der ProArt PA2UCDMR-K ist ein 32″-UHD-QD-OLED-Monitor, der mit einer 240-Hz-Bildwiederholrate und DisplayHDR 400 TrueBlack zwar prinzipiell auch Spieler ansprechen könnte, sich jedoch durch ein Colorimeter zur Farbkalibrierung an Professionelle richtet. Ein sehr ähnlicher ProArt PA27UCDMR-K bietet ein 27″-UHD-QD-OLED-Panel mit einer 120-Hz-Bildwiederholrate und DisplayHDR 400 TrueBlack, allerdings kein Colorimeter, sondern stattdessen eine „papierähnliche“ matte AGLR-Beschichtung sowie einen Lichteinfallsschutz. Das 27″-Modell unterstützt nur HDR10, das 32″ zusätzlich auch Dolby Vision und HLG. Preise wurden noch nicht genannt.
Neues bei WOLED
- 39″, 21:9, WUHD (5K2, 5.120 × 2.160), 165 Hz (nativ) / 330 Hz (2.560 × 1.080)
- 32″, 16:9, UHD (4K, 3.840 × 2.160), 240 Hz (nativ) / 480 Hz (1.920 × 1.080)
32″-OLEDs werden auch bei LG heller
Die vierte Generation von WOLED, die Entwickler LG Display bereits im vergangenen Sommer für WQHD bei 27″ aufgelegt hatte, kehrt nun auch auf 32″ UHD ein. Das Panel wird damit wie auch die kleinen Brüder deutlich heller, auch hier spricht LG Display von einer Zertifizierung nach Vesa DisplayHDR 500 TrueBlack. Die Bildwiederholrate hingegen bleibt bei 240 Hz bei nativer Auflösung und bis zu 480 Hz bei Full-HD-Auflösung.
Neues 39″-Panel mit WUHD
Zur CES 2026 hat LG zudem ein neues 39″-Display gezeigt, das ebenfalls auf die vierte Generation setzt. Wer seinen 32″-Monitor lieber in 21:9 hätte, der könnte mit dem neuen Panel zufrieden den Onlineshop verlassen, denn LG Display erweitert das 32″-UHD-OLED-Panel an den Seiten um weitere Pixel und zieht es somit in die Länge, ohne die Pixeldichte groß zu beeinträchtigen. Beide Paneele verfügen so über scharfe 141 PPI. Die Bildwiederholrate sinkt bei der größeren Pixelanzahl jedoch auf 165 Hz bei nativer Auflösung, kann bei Nutzung von Wide-FHD jedoch auf 330 Hz erhöht werden.
Monitore: Wenig Auswahl (vorerst)
Konträr zu Samsungs neuen QD-OLED-Paneele, gibt es bisher keinen Partner, der öffentlich die Nutzung der beiden neuen Panels angekündigt hat. Daher finden sich bisher auch nur zwei Modelle vom Mutterkonzern LG selbst im Vergleich. Preise und Angaben zur Verfügbarkeit teilt LG zur CES zu keinem der Monitore mit. Günstig wird gerade der GX9 in 39 Zoll aber wohl nicht werden, denn dieser kommt zusätzlich mit KI-Funktionen zur Bild- und Audioverbesserung.
Übrigens: Wer möchte, kann den GX9 mit seiner 5K2-Auflösung in 39 Zoll demnächst auch in 52 Zoll beim 52G930B kaufen, doch dann muss auf ein LCD-Panel zurückgegriffen werden. OLED gibt es bei dieser Displaydiagonale nicht mehr.
Mehr WQHD-Tandem-WOLED-Monitore dieses Jahr
Am Rande der Messe wurden zudem zwei neue Modelle mit LG Displays WQHD-Tandem-OLED aus dem Sommer angekündigt. Das hellere 27″-Panel (DisplayHDR 500 TrueBlack) soll dieses Jahr auch über Gigabyte im glänzenden MO27Q28GR und direkt über LGs 27GM950B im Handel erscheinen. Gigabyte nutzt das Panel zwar bereits im MO27Q28G (Preisvergleich), doch dort noch mit antireflektiver Oberfläche. Der neue MO27Q28GR erhält ausdrücklich ein Glossy-Panel.
Nur der LG-Monitor soll zudem den Dual-Modus und damit bis zu 720 Hz in HD (540 Hz nativ) unterstützen. Gigabyte bietet zwar dieselbe Helligkeit, jedoch nur bis zu 280 Hz in nativer Auflösung.
Das erklärt auch den Preisunterschied: Mit Dual-Mode kostet das Panel bei Asus‘ PG27AQWP-W (Test) und LGs 27GM950B über 1.000 Euro, bei Gigabytes MO27Q28G mit ab 569 Euro nur die Hälfte. Wie viel die Glossy-Variante kostet, hat das Unternehmen noch nicht angekündigt.
Das neue (RGB-)WOLED
Erste Generation mit Stripe-Layout
(RGB-)WOLED ist als einziges Panel in erster Generation vertreten, da es sich um einen neuen Paneltyp von LG Display handelt (mehr Details siehe oben). Wie auch bei klassischem WOLED und beim neuen QD-OLED der fünften Generation setzt LG Display bei RGB-OLED auf ein Streifenlayout, ordnet die Pixel also nebeneinander an. Damit soll Fringing beseitigt werden. Da auch bei diesem neuen Panel eine Tandem-Technologie zum Einsatz kommt, nennt LG das Panel offiziell weiterhin Tandem-WOLED wie auch die letztjährigen 27″-WQHD-Panels.
- 27″, 16:9, UHD (4K, 3.840 × 2.160), 240 Hz (nativ) / 480 Hz (1.920 × 1.080)
Helligkeit niedriger als andere neue OLED-Paneele
Bei den bisherigen Neuvorstellungen dürften aufmerksame Leser schon kurz davor sein, zu konstatieren, dass Vesa True Black 500 bei Monitoren mit neuen Panels dieses Jahr Standard werden könnte. Doch hier macht LG mit dem neuen WOLED mit RGB-Layout den OLED-Fans einen Strich durch die Rechnung, denn das neue Panel fällt mit einer Zertifizierung nach True Black 400 dunkler aus als die neueste Generation von traditionellem WOLED. Diese Helligkeit konnte zwar auch bisher bereits überzeugen, ein leichter Dämpfer für alle, die nach letztjährigem Tandem-WOLED mit True Black 500 mehr erwartet haben, dürfte wohl bleiben.
Konkret nennt LG bereits einige Spezifikationen gegenüber TFTCentral, wodurch ein erster Vorab-Vergleich möglich ist: LG kann wie erwartet nicht mit den eigenen Tandem-Panels aus dem Vorjahr bei niedrigerer Auflösung mithalten, sich jedoch gegenüber Samsungs 27″-UHD-Angebot aus letztem Jahr voraussichtlich auch nicht zu verstecken brauchen.
Monitore: Nur Asus traut sich an das neue Panel
Ähnlich wie bei den neuen traditionellen WOLED-Displays gibt es für LG Displays neues Panel bisher kaum Partner, die einen Monitor angekündigt haben. Genau genommen hat mit Asus nur ein Partner weltweit einen Monitor mit dem neuen Panel angekündigt. LG selbst lässt Asus damit den Vorrang, das Panel als Erster zu vermarkten. Preise und Verfügbarkeit nennt Asus zur Messe noch nicht.
Fazit
OLED-Gaming-Monitore werden im Jahr 2026 heller und sowohl Samsung als auch LG versuchen erneut das Fringing-Problem zu lösen. Während ersteres OLED-Monitore noch überzeugender machen wird, versuchen Hersteller bei letzterem das größte Ärgernis für Käufer zu beheben und packen das Problem dieses Mal an der Wurzel: Während Hersteller in den vergangenen Jahren ihre Subpixel nur leicht hin- und hergeschoben haben, um das Problem notdürftig zu reduzieren, verzichtet LG endlich auf das weiße Subpixel und Samsung auf sein dreieckiges Layout. Beide Hersteller setzen endlich auf ein Streifen-RGB-Layout, wie es bei LCDs seit Jahren genutzt wird.
In einem Punkt haben sich die neuen Monitore aber aller Voraussicht nach nicht verbessert: Bei WOLED fehlen zwar noch Preise, aber bei QD-OLED bahnt sich bereits an, dass auch heuer die gezeigten neuen OLED-Monitore wahrscheinlich nicht für unter 1.000 Euro in den Markt starten werden. Hochauflösende OLED-Monitore bleiben damit auch im Jahr 2026 alles andere als erschwinglich.
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Smartphones: Xiaomi 17 und Xiaomi 17 Ultra kommen nach Deutschland
Auf die Ankündigungen in China im September (Xiaomi 17) und Dezember (Xiaomi 17 Ultra) letzten Jahres lässt das Unternehmen heute zum MWC den europäischen Marktstart folgen. Beide Smartphones lassen sich in Deutschland ab sofort zu Preisen ab 999 Euro und 1.499 Euro bestellen. Zusätzlich kommt das Leica Leitzphone.
Die in China zwischen Xiaomi 17 und Xiaomi 17 Ultra positionierten Modelle Pro und Pro Max bringt das Unternehmen nicht nach Deutschland. Und anstelle des Xiaomi 17 Ultra by Leica ist für Deutschland das Leica Leitzphone powered by Xiaomi vorgesehen.
Xiaomi 17: Das kleine Flaggschiff
Das Xiaomi 17 ist erneut das vergleichsweise kompakte Flaggschiff unter den Neuzugängen. Es kommt auf Abmessungen von 71,8 × 151,1 × 8,06 mm bei einem Gewicht von 191 g und setzt auf einen 6,3 Zoll großen OLED-Bildschirm. Das Xiaomi 17 Ultra erreicht hingegen 77,6 × 162,9 × 8,30 mm, da mit 6,9 Zoll ein deutlich größerer OLED-Bildschirm verbaut wird. Xiaomi gibt für beide Smartphones Helligkeitswerte von bis zu 3.500 cd/m² an.
Triple-Kameras aus Leica-Kooperation
Im Zentrum beider Modelle stehen die in Kooperation mit Leica entwickelten Triple-Kameras. Das Xiaomi 17 setzt durchweg auf 50-Megapixel-Sensoren hinter den drei Brennweiten 17, 23 und 60 mm. Videoaufnahmen sind in beiden Modellen in bis zu 8K30 oder bis zu 4K60 sowie mit HDR10+ und Dolby Vision möglich.
Der bereits große 1/1,31-Zoll-Sensor der Hauptkamera des Xiaomi 17 wächst beim Xiaomi 17 Ultra zur 1-Zoll-Klasse und kommt mit LOFIC-Technologie (Lateral Overflow Integration Capacitor). Bei LOFIC handelt es sich um eine Sensortechnologie, bei der jedes Pixel einen zusätzlichen seitlichen Kondensator besitzt, der überschüssige Ladung bei starkem Lichteinfall speichert. Dadurch erhöht sich der Dynamikumfang, weil helle Bereiche nicht so schnell ausbrennen, während dunkle Details erhalten bleiben – und das ohne Mehrfachbelichtung wie bei klassischem HDR.
Das Xiaomi 17 Ultra wechselt beim Teleobjektiv zu einem stufenlosen Zoom von 75 bis 100 mm bei f/2.4 bis f/3.0. Dahinter kommt ein 1/1,4 Zoll großer 200-Megapixel-Sensor zum Einsatz, der Reserven für eine weiter Vergrößerung mittels Crop aufweist.
Snapdragon 8 Elite Gen 5
Auf demselben Niveau stehen die Smartphones mit Blick auf den verbauten Prozessor von Qualcomm. Der aktuelle Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit Oryon-3-CPU-Kernen wird im Xiaomi 17 mit 12 GB RAM und 256 GB oder 512 GB Storage kombiniert. Das Xiaomi 17 Ultra geht auf 16 GB RAM und 512 GB oder 1 TB Storage. Das Leica Leitzphone nutzt ausschließlich die größere der beiden Konfigurationen.
Kleinere Akkus als in China
Anpassungen gegenüber den chinesischen Modellen gibt es bei den verbauten Batterien, die allesamt etwas kleiner ausfallen, um europäische Transportvorschriften einzuhalten. Das Xiaomi 17 kommt mit 6.330 mAh statt 7.000 mAh, das Xiaomi 17 Ultra mit 6.000 mAh statt 6.800 mAh. Die Smartphones lassen sich allesamt mit bis zu 90 Watt laden, zudem drahtlos mit maximal 50 Watt und beim Xiaomi 17 Ultra mit 10 Watt in entgegengesetzte Richtung.
Xiaomis Smartphones laufen mit HyperOS 3.1 auf Basis von Android 16. Das Unternehmen sagt neue Hauptversionen für fünf Jahre und Sicherheitspatches für sechs Jahre nach Marktstart zu.
Angebote zum Marktstart
Zum Marktstart gibt es zwischen dem 28. Februar, 15:30 Uhr, und dem 14. März, 23:59 Uhr, beim Kauf eines Xiaomi 17 eines der folgenden Xiaomi-Produkte für einen jeweiligen Aufpreis dazu:
- Xiaomi Tag 1er-Pack für 0,99 Euro statt 14,99 Euro (UVP)
- Xiaomi 120 W HyperCharge Combo (Type-A) EU für 29,90 Euro statt 59,99 Euro (UVP)
Für das Xiaomi 17 Ultra steht im selben Zeitraum eines der folgenden Produkte zur Auswahl:
- Xiaomi Tag 1er-Pack für 0,99 Euro statt 14,99 Euro (UVP)
- Xiaomi 120 W HyperCharge Combo (Type-A) EU für 29,90 Euro statt 59,99 Euro (UVP)
- Xiaomi 17 Ultra Photography Kit für 9,90 Euro statt 99,90 Euro (UVP)
- Xiaomi 17 Ultra Photography Kit Pro für 99,90 Euro statt 199,90 Euro (UVP)
Darüber hinaus wird die große Speicherkonfiguration des Xiaomi 17 Ultra mit 16 GB/1 TB im genannten Zeitraum für 1.549,90 Euro und somit 150 Euro günstiger angeboten.
Technische Daten des Xiaomi 17 und Xiaomi 17 Ultra
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Xiaomi unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Günstigeres MacBook: 8 Einschränkungen, die Sparfüchse kennen sollten

In naher Zukunft soll ein neuer günstiger Mac-Laptop erscheinen. Um Preise unterhalb des MacBook Air zu erreichen, muss Apple aber in einigen Bereichen sparen. Wo genau? Das will ein neuer Bericht nun erklären.
Der Beitrag Günstigeres MacBook: 8 Einschränkungen, die Sparfüchse kennen sollten erschien zuerst auf nextpit.
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Steam Next Fest: Valve nennt die zehn beliebtesten Spieledemos

Dreimal im Jahr rückt Valve mit der Steam-Spielevorschau eine Woche lang Demos zu neuen Indie-Games und Entwickler-Livestreams in den Mittelpunkt. Die Februar-Ausgabe des Next Fests ist gerade im Gange und läuft noch bis Montagabend um 19 Uhr. zum Wochenende listet Valve die zehn bisher meistgespielten Demo-Versionen auf.
Steam Next Fest läuft noch übers Wochenende
Das Steam Next Fest versteht sich als Online-Alternative zu Spielemessen, auf denen Besucher noch lange nicht verfügbare Titel anspielen können. Steam-Betreiber Valve betont: Im Gegensatz zum hektischen Ausprobieren im Messetrubel lassen sich Spiele beim Next Fest in aller Ruhe und ohne Wartezeit antesten. Offiziell ist aber nach einer Woche Schluss. Viele Indie-Publisher und Entwickler lassen ihre Demo-Versionen zwar einige Wochen oder gar Monate länger online, eine Garantie gibt es dafür aber nicht. Wer sich noch umsehen und unverbindlich Spiele ausprobieren mag, sollte folglich am Wochenende aktiv werden.
Die schiere Masse der verfügbaren Demos mag dabei abschrecken, was offensichtlich auch Valve bewusst ist. Eine Liste der zehn bisher meistgespielten Demo-Versionen des aktuellen Steam Next Fests liefert jetzt mögliche Einstiegspunkte für unentschlossene Spieler.
Wer darüber hinaus konkrete Spiele empfehlen möchte, kann dies in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen – welche Games kommen bei euch gut an und welche Demo sollte keinesfalls ausgelassen werden?
Entwickler-Livestreams beantworten Fragen
Was während der Teilnahme an einer Vor-Ort-Messe aber auch gegeben ist: Der kommunikative Austausch mit den Entwicklern. Hier verweist Valve auf die vielen Livestreams im Rahmen des Steam Next Fests, in denen Spielentwickler ihre eigenen Games spielen und erklären, Einblicke in die Entwicklung geben und auf die Fragen der Spieler eingehen.
Entwickler dürfen mit einem Spiel nur ein Mal an Valves Spielevorschauen teilnehmen. Der nächste Schritt ist dementsprechend die Veröffentlichung – entweder direkt als Version 1.0 oder im Early Access. Die meisten der jetzt anspielbaren Titel erscheinen in den nächsten Monaten oder zumindest im Laufe des Jahres. Das nächste Steam Next Fest steht wiederum Mitte Juni 2026 an.
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