Apps & Mobile Entwicklung
Update für Windows 11 und 10: Der erste Patchday in 2026 behebt vor allem Fehler

Microsoft verteilt das erste reguläre Update-Paket für Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5074109), Windows 11 23H2 (KB5073455) und Windows 10 (KB5073724). Zum Jahresauftakt werden vor allem Fehler ausgebessert, zudem gibt es noch einen umfangreichen Patchday.
Das optionale Windows-Update war Ende Dezember aufgrund der Feiertage entfallen. Neue Funktionen sind ebenfalls nicht vertreten.
Probleme und Sicherheitslücken behoben
So geht es also vor allem um Fehlerkorrekturen. Mit dem Update für Windows 11 25H2 und 24H2 wird seitens Microsoft etwa ein Problem behoben, durch das es im Windows Subsystem für Linux (WSL) zu abgebrochenen VPN-Verbindungen und zu der Meldung „No Route to Host“ kommen konnte. Bei Geräten mit einer NPU war es möglich, dass der KI-Prozessor auch im Leerlauf aktiv bleibt, was die Leistungsaufnahme erhöht.
Aktualisiert wurde zudem die Windows-Komponente WinSqlite3.dll. Diese konnte zuvor von Sicherheitssoftware als anfällig eingestuft werden.
Microsoft entfernt zudem die Modemtreiber agrsm64.sys (x64), agrsm.sys (x86), smserl64.sys (x64) und smserial.sys (x86). Modems, die von diesen spezifischen Treibern abhängig sind, funktionieren also in Windows nicht mehr. Bei diesen Treibern besteht ein Sicherheitsrisiko.
Unter Windows 10 hat Microsoft ebenfalls die Modem-Treiber entfernt. Der Support-Zeitraum für das Betriebssystem ist zwar offiziell ausgelaufen. Updates für Windows 10 gehen aber noch an Nutzer, die etwa am ESU-Programm teilnehmen. Professionelle Windows-10-Versionen haben ebenfalls noch verlängerte Laufzeiten.
112 Sicherheitslücken geschlossen
Im Rahmen des Patchdays hat Microsoft zudem 112 Sicherheitslücken geschlossen. Auf der CVE-Skala erreichen diese einen Wert von bis zu 8,8.
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Günstig beim Speicher: Nvidia wolle wieder mehr RTX 5060 (Ti) mit 8 GB fertigen

Im Herbst 2025 hieß es, Nvidia drossele die Produktion der beiden RTX-50-Grafikkarten mit nur 8 GB VRAM wegen geringer Nachfrage. Jetzt sollen die GeForce RTX 5060 (Test) und RTX 5060 Ti mit 8 GB VRAM (Test) allerdings wieder verstärkt produziert werden, heißt es aus Kreisen der Boardpartner. Grund ist die Speicherkrise.
Nächste Kehrtwende bei RTX 50 mit 8 GB Grafikspeicher
Wenn GDDR7-Speicherbausteine von Woche zu Woche teurer werden, steigert das für Nvidia-Partner die Produktionskosten von Grafikkarten, die über vergleichsweise viel Grafikspeicher verfügen. Dementsprechend kamen im Dezember Berichte aus Asien auf, nach denen Nvidia die Produktion der GeForce RTX 5070 Ti (Test) und der RTX 5060 Ti mit 16 GB VRAM (Test) zukünftig zügeln wolle, weil hier das Verhältnis von Speicher- zu GPU-Preis besonders ungünstig ausfällt.
In dieser Hinsicht vergleichsweise günstig sind wiederum offensichtlich Grafikkarten, die wenig Speicher haben. Und so heißt es jetzt von Boardchannels, dass die Produktion der beiden RTX-50-Modelle mit 8 GB GDDR7 wieder hochgefahren werde, wie zunächst VideoCardz berichtet hat. Demnach wolle sich Nvidia vor dem Hintergrund der anhaltenden Speicherkrise doch wieder auf die RTX 5060 und RTX 5060 Ti mit 8 GB VRAM konzentrieren und beide Modelle verstärkt herstellen lassen.
Der Trend geht zur kleinen GeForce?
Das erscheint mit Blick auf die gegenwärtige Situation rund um Grafikkarten und den KI-Boom schlüssig: Eine steigende Nachfrage für die beiden kleinsten GeForce-Modelle der aktuellen Generation könnte sich allein deswegen einstellen, weil die stärkeren RTX-50-Grafikkarten allmählich teurer werden – und in Zukunft eventuell sogar knapp. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass Boardchannels insbesondere von einem steigenden Absatz der 8-GB-Modelle im asiatischen Raum ausgeht. Inwiefern sich auch hierzulande ein Wandel beim Angebot einstellen wird, kann nicht konkret hervorgesagt werden, zumal es sich ohnehin um Gerüchte handelt.
Hinzu kommt, dass Anfang Januar berichtet und dann zur CES sogar öffentlich von Nvidia-CEO Huang überlegt wurde, die Fertigung der GeForce RTX 3060 (Test) aus Anfang 2021 wieder anlaufen zu lassen. Dass es sich um die ursprüngliche Variante mit 12 GB GDDR6-Speicher handeln wird, darf allerdings bezweifelt werden – mehr denn je würden 8 GB bei RTX 50 dann aus der Reihe fallen.
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Creator Studio Abo: Jetzt will auch Apple für neue KI-Funktionen Geld
Über Jahre stellte Apple neue Funktionen sowie mit Apple Intelligence auch KI-Funktionen für bestehende Apps in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Mit dem Apple-Creator-Studio-Abo verlangt der Konzern nun 12,99 Euro im Monat für die Apps und neue (KI-)Features in Final Cut Pro, Pixelmator Pro, Keynote, Pages, Numbers und mehr.
Bis zu 10 Apps im Abo
Zum Start enthält das Abo laut dem Konzern bis zu zehn Apps, welche weite Bereiche von Kreativen abdecken: Für die Videobearbeitung ist Final Cut Pro enthalten, für Audio Logic Pro, für die Bildbearbeitung der Pixelmator Pro, für Präsentationen Keynote und Pages sowie Numbers dann als Word- und Excel-Alternativen.
- Videobearbeitung: Final Cut Pro
- Audio: Logic Pro
- Bildbearbeitung: Pixelmator Pro
- Präsentationen: Keynote
- Textbearbeitung: Pages
- Tabellen: Numbers
- Nur Mac: Motion, Compressor, MainStage
Exklusiv für den Mac werden noch Motion, Compressor und MainStage gebündelt. Wer noch keine der Apps besitzt, bekommt so Zugang zur ganzen Produktivitäts-Suite von Apple für einen monatlichen oder jährlichen Preis. Die Apps erhalten zudem auch ein neues UI-Design, denn bislang sind diese noch nicht mit Liquid Glass überarbeitet worden. Den Werbematerialien nach zu urteilen will Apple das nun aber nachholen.
Freeform kommt später
Der Konzern hat zudem angekündigt, dass „später“ auch die App Freeform zum Bundle hinzugefügt werden soll. Freeform ist eine digitale Whiteboard-Anwendung, die der Konzern erstmals im Jahr 2022 veröffentlicht hat und die auch zusammen mit anderen Nutzern gleichzeitig verwendet werden kann.
Pixelmator Pro kommt aufs iPad
Mit dem Creator-Studio-Abo soll zudem Pixelmator Pro auf das iPad kommen. Bisher gibt es die App nur für das MacBook. Pixelmator wurde Ende des Jahres 2024 von Apple gekauft. Die iPad-Version soll für die Touchbedienung und insbesondere den Apple Pencil optimiert sein. Pixelmator Pro für iPad soll auf allen iPads mit einem A16-SoC oder neuer sowie M1-Chip oder neuer zur Verfügung stehen.
Pixelmator Classic bekommt keine weiteren Updates
Während der Pixelmator Pro aufs iPad kommt, verschwindet der Pixelmator Classic aus dem Jahr 2014. Die Begleit-App zum Pixelmator Classic auf dem Mac wird ebenfalls eingestellt; sie bekommt daher keine Updates mehr, soll aber verfügbar bleiben. Pixelmator Classic hat bisher eine einfache Bildbearbeitung wie Zuschneiden, Farbanpassungen und Effekte geboten. Ein ähnlicher Funktionsumfang kann auch in der nativen Fotos-App auf dem Mac, iPhone und iPad genutzt werden.
Neue Funktionen wohl nur im Abo
Zwar sollen die Apps Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro weiterhin einzeln erwerbbar bleiben und Updates erhalten, doch Apple spricht in der Pressemitteilung oft über neue „intelligente Features“, die Abonnenten zum Start in den Apps erhalten sollen. Wie MacRumors bereits vermutet, könnte es sich hierbei um neue KI-Funktionen handeln.
Spannende neue intelligente Features und Premiuminhalte bauen auf den vertrauten Funktionen von Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Keynote, Pages, Numbers und später Freeform auf und machen Apple Creator Studio zu einem fantastischen Abo-Angebot, das Creator:innen aus allen Bereichen unterstützt und gleichzeitig ihre Privatsphäre schützt.
An einer Stelle nennt der Konzern bereits ein neues „Super Resolution Feature“ für Keynote, um Bilder hochzuskalieren, und die Integration von ChatGPTs Bildgeneratoren. Bisher gibt es diese Funktionen noch nicht. Zum jetzigen Stand ist deshalb noch nicht vollständig klar, welche Funktionen Apple exklusiv für Abonnenten überhaupt anbieten will. Der Konzern nennt explizit nur eine Auswahl für Logic Pro, Keynote, Pages, Numbers und den Pixelmator Pro.
- Logic Pro: Synth Player und Chord ID
- Keynote, Pages, Numbers, Freeform: Premiuminhalte über neuen Content-Hub und „intelligente Features“
- Pixelmator Pro: Neues „Wrap-Tool“
Damit verlangt Apple für neue Funktionen in den „iWork“-Apps Keynote, Pages und Numbers zum ersten Mal seit dem Jahr 2011 auf dem Mac wieder Geld. Davor gab es neue Funktionen nur gegen den Kauf der jeweils aktuellsten Version, nun gibt es einige Funktionen nur noch im Abo. Bei Pixelmator Pro, Final Cut Pro und Logic Pro gab es neue Funktionen bisher ebenfalls kostenfrei.
Verfügbarkeit
Das neue Abo soll laut Apple ab Mittwoch, dem 28. Januar, zur Verfügung stehen. Interessierte müssen mit 12,99 Euro im Monat oder 129 Euro im Jahr rechnen, wobei Studenten und Lehrkräfte auf das Abo auch für 2,99 Euro im Monat oder 29 Euro im Jahr zugreifen dürfen sollen.
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ASRock: Radeon RX 9070 XT Taichi White in Weiß und mit LC-Display
Auf der CES wurde die ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White bereits vorgestellt. Nun ist die Grafikkarte auf der Webseite mitsamt aller Details gelistet. Das Hauptaugenmerk ist natürlich die komplett in weiß gehaltene Farbgebung und das LC-Display, das Informationen zur Grafikkarte bereitstellen kann. Nun die Details.
Die bekannte Taichi in Weiß mit Display
Die reine ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White orientiert sich wenig verwunderlich an AMDs Radeon RX 9070 XT (Test) und auch der hauseigenen Radeon RX 9070 XT Taichi (Test). Für die Grafikkarte ist ein Boost-Takt von 3.100 MHz angegeben, der bei der weißen Karte damit genauso hoch ist wie auf der „bunten“ Version. Der 16 GB große GDDR6-Speicher wird mit den normalen 10.000 MHz angesteuert und läuft damit mit 20 Gbps. Eine offizielle Angabe zur maximalen Leistungsaufnahme ist nicht zu finden, von 340 Watt ist aber auszugehen. Denn das ist die maximale TDP der normalen Taichi, 36 Watt mehr als nach AMDs Referenzangaben.
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ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White (Bild: ASRock)
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Die Spezifikationen sind zwischen beiden Modellen gleich, dasselbe gilt auch beim Kühler. Dieser fällt auf der Radeon RX 9070 XT Taichi White sehr groß aus, bietet drei Axial-Lüfter und weist eine Breite von drei Slots auf. Das Gewicht der Taichi White ist mit 1.621 Gramm minimal höher, was vermutlich durch das LC-Display erklärt werden kann. Der Kühler selbst ist wie die technischen Spezifikationen offensichtlich jedoch komplett identisch. Außer dass ASRock die neue Version eben komplett in Weiß hält.
Das kann das Display wiedergeben
Das Display gibt es dagegen nur auf der weißen Karte. Es arbeitet mit LCD-Technik und ist ganz am Ende der Grafikkarte platziert. Ist die Grafikkarte im Rechner eingebaut, lässt sich entsprechend durch das Gehäusefenster darauf schauen. Das Display kann „verschiedene Systeminformationen und Animationen“ darstellen, ausgerechnet dort geht der Hersteller aber nicht ins Detail. Unter anderem die GPU-Temperatur und Lüfterdrehzahl lassen sich auf dem Display abbilden, vermutlich sind auch weitere Telemetrie-Daten anzeigbar. Die Display-Auflösung kann angezeigt werden und auch Wetterdaten sowie die Uhrzeit lassen sich laut Werbung einblenden. Darüber hinaus sind verschiedene grafische Animationen abrufbar, die Details dazu fehlen aber.
Sonst gibt es zwischen der ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White und der ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi keinerlei Unterschiede, auch der 12V-2×6-Stecker und das Dual-BIOS sind gleichgeblieben.
Derzeit noch nicht verfügbar
Im deutschen Handel ist die ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi White derweil noch nicht angekommen. Die normale Taichi wird dort aktuell ab 739 Euro verkauft, die weiße Karte mit Display wird entsprechend vermutlich etwas teurer werden. Wann die Karte genau verfügbar sein wird, ist unklar.
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